Nicole GohlkeDie Bundestagswahl-Kandidatin Nicole Gohlke (Foto) von den Linken aus München bezeichnet die ausgewiesene Terrorganisation Hamas in einer langen Antwort auf eine Wählerfrage wörtlich „als Bündnispartner“. Gleichzeitig fordert sie einen Waffenboykott gegen das böse, an allen Konflikten allein-schuldige Israel. Wie Sie sicher schon vermuten: Die Hamas gehört für die Linke zu den „Guten“.

Frage an Frau Gohlke:

Was sagen Sie zur Hamas, ihren Raktenangriffen bis zum Ende des Jahres 2008, und zum Existenzrecht Israels. Ist Hamas für Sie eine Terrororganisation? Sollten deren Untergruppierungen in der BRD mit allen gesetzlichen Mittel daran gehindert werden Propaganda und Terrorfinancing für den Dschihad zu machen? Da Sie oft und gerne einen reinen Sozialismus beschwören und Rudi Dutschke für sich bemühen, haben wir stalinistisches Blockdenken in der sogenannten Plästinafrage von der Linken zu erwarten, die altbekannte volle DDR-„Solidarität“ für palästinensischen (und wie wir heute wissen auch deutschen) Terrorismus? Wie stehen Sie zur iranischen Opposition, jener die es nur auf der Straße geben darf, hat nach Ihrer Ansicht Achmadinedschad ein bisschen recht?
Kurzum die Gretchenfrage: Wie halten Sie es mit der Demokratie angesichts eines aufmarschierenden Islamofaschismus?
(Vernommen habe ich schon, dass die PDS sich einmal sogar schriftlich beim DDR-Volk „entschuldigt habe“, wie Sie zu meinen sich rühmen. Und kein Misverständnis Ihrerseits, Lafontaine halte ich für einen der wenigen honorablen Polit-Akteure im deutschen Lügensumpf und Dutschke für so eine Art Propheten einer direkten Demokratie)

Antwort von Nicole Gohlke:

Sehr geehrter Herr xxx,

ich habe länger überlegt, ob und wie ich auf Ihre Frage antworte. Denn der Ton, in dem Sie Ihre Anfrage stellen, macht mir eine Beantwortung ziemlich schwer – sie ist gespickt mit Vorwürfen und Unterstellungen und macht insgesamt den Eindruck, als seien Sie mehr an einem Forum, um diese Vorwürfe abladen zu können interessiert, als an einer ehrlichen politischen Auseinandersetzung mit mir.

Aus Ihrer „Anfrage“ lassen sich für mich letztlich folgende Fragen herausfiltern:
· Ist „Islamofaschismus“ die „Gretchenfrage“, die es derzeit zuallererst zu beantworten gilt?
· Wie kann die Oppositionsbewegung im Iran unterstützt werden?
· Was positioniere ich mich im Nahostkonflikt?

Ich versuche die Fragen in dieser Reihenfolge zu beantworten.

Ich lehne den Begriff des „Islamofaschismus“ ab.
Erstens beinhaltet er eine unhistorische Relativierung des deutschen und europäischen Faschismus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Zweitens wird er von der politischen Rechten als Kampfbegriff gegen muslimische Minderheiten in Europa genutzt, die spätestens seit dem 11. September 2001 zum Sündenbock gemacht werden für eine Politik des Krieges und der Besatzung im Nahen und Mittleren Osten.

Die „Gretchenfrage“ der Demokratie ist meiner Ansicht nach auch nicht jener „Islamofaschismus“ von dem Sie reden, sondern die Ungleichverteilung des Reichtums und damit verbunden die Ungleichverteilung der gesellschaftlichen Teilhabe. Demokratie braucht zuallererst die Möglichkeit für jeden einzelnen, am gesellschaftlichen, kulturellen und politischen Leben teilzuhaben -unabhängig von seiner Herkunft und religiöser Überzeugung.

Zur Wahlfälschung von Ahmadinedschad und der folgenden Demokratiebewegung im Iran, wurde bereits am 20.6. eine Resolution des Bundesparteitags der LINKEN unter dem Titel „Solidarität mit den Menschen in Iran“ beschlossen:

„Die Partei DIE LINKE solidarisiert sich mit den Protesten der Menschen im Iran gegen den vermuteten Wahlbetrug und unterstützt die iranische Demokratiebewegung, die seit Jahren gegen die herrschende Politik im Iran kämpft.“ (online unter die-linke.de )

Gleichzeitig darf aus unserer Sicht aber die iranische Demokratiebewegung nicht durch eine militärische Aggression des Westens gegen den Iran behindert werden. Bomben bringen niemals Demokratie, sondern Tod, Leid und Verzweiflung und damit den Nährboden für weitere Gewalt und Diktatur. Dass in der Presse aus dieser Ablehnung der Bombardierungen eine Zustimmung zu Ahmadinedschad konstruiert wird, bleibt Propaganda gegen DIE LINKE.

Im Rahmen dieser kurzen Antwort möchte ich zur Frage des Israel-Palästina Konflikts nur ein paar aus meiner Sicht zentrale Argumente vorbringen.

Zunächst glaube ich nicht, dass in Deutschland das „Nahost-Problem“ gelöst werden kann, aber ich denke, dass eine weitere Anfeuerung des Konfliktes unterbunden werden muss. Dazu zählt als allererstes, dass Waffenexporte nach Israel endlich gestoppt werden müssen. Nur durch einen Waffen- und Rüstungsboykott in Konfliktregionen können Krieg und Terror zumindest erschwert werden. Als zweites sollte sich linke Außenpolitik nicht in erster Linie an militärischen, sondern an zivilgesellschaftlichen Vertretern in der Region orientieren, die schon längst bewiesen haben und jeden Tag aufs neue beweisen, dass Juden und Muslime gemeinsam gegen ein politisches Regime der Besatzung und des Krieges aktiv werden. Drittens: Die Hamas ist historisch nicht Ursache, sondern Folge von Besatzung, Eroberung, Landraub und jahrzehntelanger Drangsalierung. Man kann sie nicht für einen über 60 Jahre alten Konflikt verantwortlich machen, wenn sie erst seit gerade mal 20 Jahren existiert. Das macht sie sicherlich noch lange nicht zu unserem ersten Bündnispartner. Dennoch wird es nötig sein, und das ist mein viertes Argument, dass die Hamas als gewählte Volksvertretung in Gaza und als einflussreiche Kraft in der palästinensischen Bevölkerung mit an den Verhandlungstisch kommt, wenn es um die Zukunft einer gerechteren und friedlicheren Gesellschaft im Nahen Osten geht.

Nicole Gohlke

» Kontakt: nicole.gohlke@die-linke-bayern.de

(Spürnase: Pamela FFM)

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78 KOMMENTARE

  1. Das macht sie sicherlich noch lange nicht zu unserem ersten Bündnispartner.

    Hat sie also nicht genau das Gegenteil von dem gesagt, was der einleitende Artikel behauptet?

  2. Nur durch einen Waffen- und Rüstungsboykott in Konfliktregionen können Krieg und Terror zumindest erschwert werden

    Naja , ich hätte da einen Alternativvorschlag. Das sofortige stoppen und unterbinden an Zahlungen durch die EU , Deutschland sowie Überweisung von in Europa lebenden , meist durch Sozialhilfe finanzierten „Palästinenser“ und Ähnliches.
    Dem Terror würde Augenblicklich der Boden unter den Füssen weggezogen.

  3. Mein Sohn sitzt gerade eine Etage unter mir uns spielt irgend so ein Spiel auf dem Computer, in dem Menschen in Raumschiffen neue Welten entdecken.

    Ich sitze eine Etage höher und habe die letzten Beiträge hier bei PI gelesen.

    Ich habe die Gewissheit, dass die Menschheit niemals zu neuen Welten ins Universum aufbrechen wird, denn sie wird im Chaos elend untergehen. Ich frage mich, wie konnten die zivilisierten Länder es zulassen, dass Kameltreiberländer und -ideologien so eine Machtfülle in die Hände bekommen. So vertrottelt kann man doch gar nicht sein.

  4. Frau Gohlkes Antwort bezüglich Israel kurz zusammengefasst: „Das (demokratische) Israel ist die Wurzel allen Uebels, die Hamas ist nur Folge der Besatzer (=Israel); dieser Besatzer darf nicht mehr mit Waffen beliefert werden (von den USA), sondern boykottiert, denn Waffen lösen keine Konflikte (auch wenn die Hamas oder der Iran versuchen sollte, Israel mit Waffengewalt auszulöschen) – ach so, und selbstverständlich ist der Islam Frieden.“
    Sehr geehrte Frau Gohlke, wenn wollen Sie eigentlich unterstützen: Den Terror oder die Demokratie?

  5. Die Linke – BündnispartnerIn der SED

    IM Gysi war Reisekader und wollte Flüchtlinge in das WASG/PDS-Paradies DDR zurück holen.

    Gysi, ein sozialistischer “Saubermann”, aber eben doch nur ein denunzierender, SED-linientreuer Gauche Caviar, der nächste Woche KanzlerIn werden könnte:

    http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,650008,00.html

    Wie Gysi einen DDR-Flüchtling nach Ostberlin zurücklotsen wollte

    Furchtloser Dissidentenanwalt oder treuer SED-Funktionär? Akten aus den letzten Jahren der DDR belegen, dass sich der heutige Linke-Spitzenpolitiker Gregor Gysi beflissen Staat und Zentralkomitee andiente. So versuchte er 1988, einen Flüchtling zurück nach Ost-Berlin zu holen.

    Berlin – Gregor Gysi redet gern und viel über das Leben in der DDR. Nur über seine eigene Arbeit als Anwalt und SED-Parteigenosse hat er wenig zu berichten. Dabei war Gysi in der DDR seit 1971 als Jurist tätig, 1988 stieg er sogar zum Vorsitzenden des Ost-Berliner Rechtsanwaltskollegiums auf. Neue Akten aus den letzten Jahren der DDR zeigen jetzt einen ganz unbekannten Fraktionschef der Linken: Neben dem Bild des Dissidentenanwalts, der angeblich furchtlos für seine Mandanten stritt, tritt das eines treuen SED-Funktionärs, der sich beflissen Staat und Zentralkomitee andiente.

    So war Gysi im Mai 1988 an dem Versuch hoher SED-Funktionäre beteiligt, einen DDR-Flüchtling zurück nach Ost-Berlin zu lotsen. Dabei ging es um einen Wissenschaftler, der nach einer Besuchsreise in den Westen nicht mehr zurückgekehrt war. Gysi fuhr dazu eigens zum West-Berliner Ku’damm, um ein Angebot zu unterbreiten, welches er mit einem ZK-Genossen besprochen hatte.

  6. Israel, die USA und die EU stufen die Hamas-Organisation als Terrororganisation ein.

    Mit Terroristen verhandelt man nicht sondern radiert sie aus. Wer mit menschlichem Abfall a la Hamas in irgendeiner Weise auch nur Verständnis zeigt ist um nichts besser als dieser. Period.

  7. #4 Bio-Koelner (19. Sep 2009 17:44)

    Ja, aber heute ist doch das Zuckerfest, der Diabetes-Dialyse-Monat „Ramadan“ endet heute mit viel „Remmi-Demmi“, wo dieses Wort wohl herkommen mag?

  8. Sicherlich lebenslanges Mitglied bei den Verbrechern und antisemitischen Hetzern von Human Rights Watch und Amnesty International. Hamas ist für die ja auch keine Terrororganisation…

  9. Wer mal die Sürache und Ausdrucksweise der Linken lesen möchte und sehen mag, dass dort Menschen als Kaulquappen, usw bezweichnet werden, der sollte mal folgenden Link zum Thema Schwangerschaftsabbruch anklicken:
    Die Linke – Spätabtreibung

    Hier mal ein kleiner Auszug:
    Das Selbstbewusstsein, also das
    Sich-selbst-erkennen-können eines Menschen bildet sich
    zwischen dem 2. und dem 3. Lebensjahr. Die
    Menschwerdung findet statt, indem sich das Kind aus den
    rein auf räumlich-zeitliche Explikationen begrenzten
    Wahrnehmungsmöglichkeiten des Tieres befreit. Ein
    Embryo/Fötus befindet sich in einem Zustand der
    Dämmerung, etwa vergleichbar mit dem unbewussten
    Gefühlsleben einer Pflanze. Er verfügt also weder über einen Charakter, über nichts, was man
    mit nachhaltiger Emotion oder gar Intelligenz auch nur entfernt vergleichen könnte, über keine wie
    auch immer geartete Persönlichkeitsstruktur oder irgend eine andere spezifische Disposition, die
    ihn einmalig machen würde. Er ist kein Individuum und befindet sich im besten Falle auf der
    evolutionären Stufe mit einer Kaulquappe, aber ganz sicher nicht mit einem Menschen, auch
    wenn er – rein ontologisch betrachtet – aufgrund seines potentiellen Menschseins der Kategorie
    „Mensch“ zugeordnet werden muss.

    Den ganzen Text MUSS man einfach mal gelesen haben

  10. Meine These:

    Nachdem es der Vorgängerpartei nicht mit den Arbeitern und Bauern an der Macht geklappt hat, will man es nun mal mit Schwachköpfen probieren!k

  11. Also ich bin erst seit relativ kurzer Zeit Mitglied bei PI, eigentlich erst, seitdem hier bei uns in Schöppingen der junge Kevin ermordet wurde. Ich habe mich für den Mord interessiert und wirklich nur hier auf die ganze Wahrheit gestoßen. Die lokalen Medien haben ihre Berichte leider verfälscht.

    Worauf ich hinaus will, bevor ich zu PI gestoßen bin, war ich von der linken überzeugt, erst hier wurden mir die Augen geöffnet und ich werde dieser Partei niemals meine Stimme geben, ich danke euch, dafür, dass man hier schonungslos aufgeklärt wird.

    Natürllich sind die Kommentare manchmal sehr derb, auch ich vergreife mich öfters mal im Ton, bei mir liegt es daran, wie vielleicht bei vielen auch, das diese lähmende Ohmacht, die mich immer wieder lähmt, wenn ich mitbekomme, wie unser Land von Politikern so übel verraten wird. Ich habe auch schon viele negative mit unseren muslimischen „Freunden“ gemacht. Danke PI und danke euch allen, die mir zeigen, dass ich nicht alleine mit meiner Meinung und meiner Angst dastehe.

  12. Auf Plakaten der linkspopulistischen HeuchlerInnen der Stasi-Spitzel und MauermörderInnen liest man heute „Raus aus Afghanistan!“

    Wie war die Haltung der SED mit ihren Kadern wie IM Gysi damals 1979, als das Afghanistan-Desaster begann?

    Liebe LinkInnen, wie schwach ist Euer Gedächtnis?

    http://www.gruene-friedenszeitung.de/SED.htm

    1979: DKP und SED uneingeschränkte Solidarität mit der UdSSR

    Der Einmarsch der Sowjetunion 1979 wurde von SED und DKP uneingeschränkt unterstützt. „Im Einklang mit der UN-Charta“ nehme das afghanische Volk sein Recht „auf kollektive und individuelle Selbstverteidigung“ wahr. „Voll und ganz“ unterstützt die SED daher die „internationalistische Hilfe“ der UdSSR. (ND 31.12.79)

    In der Bundesrepublik begrüßte die DKP den Einmarsch gleichfalls: er diene der „Aufrechterhaltung von Frieden und Sicherheit in der Region“ (ND 7.1.80). Hunderttausende Menschen in Afghanistan überlebten diese „Solidarität mit dem afghanischen Volk“ (ND 31.12.79) nicht. Heute demonstriert die DKP wieder für den Frieden in Afghanistan.

    Wilhelm Achelpöhler
    (Sprecher BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN, KV Münster)

  13. @Eurabier
    werden Insuline nicht aus inneren Organen von Schweinen gewonnen???
    Genetisch erzeugtes Insulin hat doch das Grüne verboten! Wie so alles Genetische (oder täusche ich mich da?)
    Was für einen Schluss lässt das zu….
    Angenehme Diabetis den Herrschaften!
    Gruss

  14. der sollte mal folgenden Link zum Thema Schwangerschaftsabbruch anklicken:
    Die Linke – Spätabtreibung

    Nun sind die Linken in Schleswig-Holstein aber auch eine Bande von Anarchisten, Hardcore-Marxisten und Volltrotteln mit einem Wertehorizont, der unterirdisch ist. Nur die können einen solchen Text ernsthaft verfassen.

  15. #14 scrooge (19. Sep 2009 18:00)

    Willkommen an Bord!

    Natürlich sind die Kommentare manchmal sehr derb, auch ich vergreife mich öfters mal im Ton, bei mir liegt es daran, wie vielleicht bei vielen auch, das diese lähmende

    Naja, wer einmal mit drohenden MohammedanerInnen oder mit antisemitischen AntifantInnen „diskutiert“ hat, der wird schnell zu dem Schluss kommen, dass die PI-Blogger in ihrer Ausdrucksweise zu den „moderaten“ Demokraten gehören! 🙂

    Gruß,

    Eurabier

  16. Die Hamas ist historisch nicht Ursache, sondern Folge von Besatzung, Eroberung, Landraub und jahrzehntelanger Drangsalierung. Man kann sie nicht für einen über 60 Jahre alten Konflikt verantwortlich machen, wenn sie erst seit gerade mal 20 Jahren existiert. Das macht sie sicherlich noch lange nicht zu unserem ersten Bündnispartner. Dennoch wird es nötig sein, und das ist mein viertes Argument, dass die Hamas als gewählte Volksvertretung in Gaza und als einflussreiche Kraft in der palästinensischen Bevölkerung mit an den Verhandlungstisch kommt, wenn es um die Zukunft einer gerechteren und friedlicheren Gesellschaft im Nahen Osten geht.

    Diese Zeilen 1933:

    Die NSDAP ist historisch nicht Ursache, sondern Folge von Besatzung, Eroberung, Landraub und jahrzehntelanger Drangsalierung. Man kann sie nicht für einen über jahrhunderte Jahre alten Konflikt verantwortlich machen, wenn sie erst seit gerade mal 10 Jahren existiert. Das macht sie sicherlich noch lange nicht zu unserem ersten Bündnispartner. Dennoch wird es nötig sein, und das ist mein viertes Argument, dass die Hamas als gewählte Volksvertretung in Deutschland und als einflussreiche Kraft in der deutschen Bevölkerung mit an den Verhandlungstisch kommt, wenn es um die Zukunft einer gerechteren und friedlicheren Gesellschaft in Europa geht.

    Nun, die Apeaser werden das gleiche Ergebnis einfahren wie zu Zeiten des Nationalsozialismus: Einen Weltkrieg!

  17. Ich mag die Linke ja auch nicht, aber die Kommunistentante sagt – trotz aller Sympathie für die Hamas zwischen den Zeilen – klipp und klar: „Das macht sie sicherlich noch lange nicht zu unserem ersten Bündnispartner“.

    Wie man da „…bezeichnet die ausgewiesene Terrorganisation Hamas … wörtlich als Bündnispartner“ herauslesen kann, erschließt sich mir nicht so ganz.

  18. Jetzt wird sich mal wieder der bescheuerte „Bak Shalom“-Verein der Linkspartei echauffieren. Die haben aber keinen Grund sich aufzuregen, deren Staatsverständnis ist bis auf die Israelfrage ebenso totalitär.

  19. #5 Hardy (19. Sep 2009 17:44)

    Ah, ich hatte sie mir gerade mit Kopftuch vorgestellt. Da sieht man nichts mehr von den blonden Haaren…

  20. Bomben bringen niemals Demokratie, sondern Tod, Leid und Verzweiflung und damit den Nährboden für weitere Gewalt und Diktatur.

    Da stellt sich jetzt doch einem die Frage, wie die gute Frau den Deutschland sieht. Schließlich herrscht seit 1949 nach – offizieller Leseart – Demokratie in Deutschland. Oder sieht die Dame in Deutschland eine Diktatur? Wenn ja von wem? Den Parteien selbst vielleicht?

  21. „Bomben bringen niemals Demokratie, sondern Tod, Leid und Verzweiflung und damit den Nährboden für weitere Gewalt und Diktatur.“

    ———

    Von WAS fuer Bomben redet die Dame.
    Wenn von Bombeneinsatz im Iran die Rede war, bis heute immer nur im Zusammenhang mit und gezielt gegen die Atomanlagen, da die Psychopaten in Teheran UNS ALLEN keinen Zweifel ueber den Verwendungszweck gelassen haben.

    ———

    Die Frage stellt sich also welche Variante die populistische Dame bevorzugt:

    1. die Ausloeschung Israels durch iranische Atombomben

    2. die rechtzeitige Neutralisierung der Atomanlagen zur Vermeindung dieses lauthals angekuendigten Szenarios.

    Und dass sie mir – sie feine Dame- nicht mir dem Hinweis kommen dies sei alles nur ein wenige heisse Luft aus Teheran. Das hat man auch bei Hitler vermutet. Leute wie Sie haben deshalb 60 Millionen auf dem Gewissen.

    Und wer behauptet dass das Vergewaltigen von Frauen und Kindern vor deren Exekution einen spirituellen Vorteil equivalent zu einer Pilgerreise nach Mekka bringt, der hat bestimmt die allergeringsten Skrupel Israel dahinzuradieren, nicht nur das, er wird an jenem Tag feiern wie nie in seinem Leben, und sie stehen auf dieser Seite ??

    Guten Aptetit.
    Gottsedank habe ich heute schon frueh genug gegessen, sonst wuerds mir hochkommen

  22. Dazu zählt als allererstes, dass Waffenexporte nach Israel endlich gestoppt werden müssen.
    ———————————————-
    Wie würde Israel heute dastehen, wenn sie nicht durch Waffenimporte ihre Existenz sichern könnten? Das Hammas-Gesindel und andere museltantische Anrainer hätten dieses Land längst in einen Zustand versetzt, der ihrer eigenen Kultur ziemlich verwandt ist!
    Dann nämlich wäre Israel ein in Schutt und Asche gestampfter Truppenübungsplatz!

  23. Das Einzige – und das treibt mirt immer ein dickes Grinsen ins Gesicht – was mich wirklich freut, ist, dass nach Einfuehrung der Sharia die (unglaebigen) Linken mit als Erste am Baukran zappeln werden…

    Die Linken hoffen auf die Moslems als nuetzliche Idioten; doch die Geschichte zeigt, es laeuft umgekehrt: Die Moslems benutzen die Linken als nuetzliche Idioten!

  24. Was soll man nur zu soviel Wasserstoffblondheit noch sagen? Am Besten Haare abrasieren, vielleicht verschwindet dann die Superblondinenintelligenz!!!

    Ich weiß nicht was mehr weh tut, die Einschläge in ihrem Kopf oder meine Schmerzen, wenn ich sowas lese…

    Operation „gegossenes Blei“ hat auch ganz schön viel gekostet… Israel hat das Feuerwerk bestimmt nicht aus Lust und Laune heraus veranstaltet, weil gerade Neujahrsfest war!

  25. Die grüne Pest wird besiegt durch das Licht des Evangeliums.
    Weitere nutzlose Vorschriften einer 68er Generation helfen uns da nicht weiter.

    Deutschland sollte mal wieder zu sich selbst stehen. Wir sind Deutsche, dies ist Deutschland und hier hat man sich zu integrieren in „unsere Ordnung“ oder man lässt es und bleibt zu Hause!
    Eigentlich ganz einfach!

  26. Die Antwort von Frau Gohlke lässt tief blicken. Auch wenn sie sich nach Kräften müht, sich nicht aus der Reserve locken zu lassen und sachlich zu antworten, verrät sie in diesem Schreiben doch sehr viel Schlimmes und Verachtenswertes über sich selbst und die Partei, welcher sie angehört:

    1. Israel soll also nicht mehr mit deutschen Waffen beliefert werden dürfen, obwohl nicht so weit entfernt Ahmadinedschad fröhlich und unverdrossen an der Bombe arbeitet? – Ein Mann, für den die Bezeichnung „brutaler Diktator“ noch euphemistisch ist und der seine Waffen gerne aus ehemals sozialistischen Staaten bezieht. Wenn Ahmadinedschad auch ansonsten gerne leugnet, dass es den Holocaust gegeben hat, so ist ihm doch durchaus zuzutrauen, dass er wahnsinnig genug ist, einen zweiten Versuch zu unternehmen. Wenn dieser Mann sagt, Israel müsse von der Landkarte getilgt werden, nehme ich ihn beim Wort. Was die Nazis nicht schafften, will er zu Ende bringen. Gerade deshalb hat Deutschland eine historische Verpflichtung, Israel beizustehen und es nicht vorauseilend zu entwaffnen, damit es sich ja nicht verteidigen kann.

    Es ist auch sehr schön, dass die Linke sich mit der Oppositionsbewegung im Iran solidarisiert, die von Ahmadinedschad niedergeknüppelt wurde. Nur leider hilft das den Menschen dort rein gar nicht. Es hilft auch nicht, wenn man behauptet, Sicherheit und Frieden im Nahen Osten zu befürworten, aber einem Mann wie Ahmadinedschad dabei das Gefühl vermitteln, er werde seine mörderischen Pläne ungehindert in die Tat umsetzen können.

    2. Ohne in die Tiefe gehen zu wollen, was den Nahost-Konflikt anbelangt, fällt wieder einmal die einseitige Verteufelung Israels als Aggressor auf, die weder sachlich noch moralisch zu rechtfertigen ist. Diese Haltung widert mich so sehr an und ist offenkundig so wenig fundiert, dass ich gar nicht näher darauf eingehen möchte. Vielmehr beschäftigt mich die Frage, wie Frau Gohlke dazu kommt, wie stets bei der Linkspartei, zu betonen, der Nahost Konflikt sei komplex und verworren, wie sie dann aber plötzlich in der Lage ist, mit größter Leichtigkeit genau einen Schuldigen – und nur einen einzigen — zu identifizieren: nämlich Israel, ein Land, das, umgeben von feindlichen Staaten, seit seiner Gründung um sein Existenzrecht kämpft. Ein Existenzrecht, das auch von den linken Relativsten nur allzu gerne in Frage gestellt wird (sei es durch Forderungen nach einem sachlich nicht zu rechtfertigenden Waffenembargo oder durch Solidaritätsbekundungen mit Terroristen, die gerne öffentliche Verkehrsmittel als Ziel ins Visier nehmen und dabei wohl „Krieg“ nach bester linker Guerilla-Manier betreiben).

    3. Wenn ich mir die demokratischen Bestrebungen der Linkspartei in unserem Land anschaue, frage ich mich manchmal, ob Israel vielleicht besser wegkäme, wenn es sich nicht um die einzige Demokratie im Nahen Osten handelte, sondern um ein sozialistisches „Musterland“ islamischer Prägung. Die Sympathien der Linkspartei scheinen doch eher bei anderen Idealstaaten zu liegen wie dem Libyen Gaddafis, ist derselbe doch ein „Revolutionsführer“ ganz nach dem Geschmack jener Linken, welche sich darauf berufen, „Demokratie“ sei nur durch Umverteilung materiellen Reichtums zu erreichen, die in Wirklichkeit aber ganz offen zugeben, dass sie das demokratische System als Institut ablehnen und gerne abschaffen würden, falls sie die Gelegenheit hierzu bietet.

    4. Die Hamas ist eine menschenverachtende Terrororganisation. Sie kann kein Verhandlungspartner sein, und sie will es selbst auch gar nicht sein. Schön ist aber, dass die Hamas wenigstens nicht der „erste Bündnispartner“ der Linken ist. Das ist dann wohl Ahmadinedschad: Im Gegensatz zur Hamas, die seit Jahren bombt, ohne etwas zu erreichen, hat er nämlich gute Chancen, mit der Vernichtung Israels tatsächlich erfolgreich zu sein. Vielleicht wäre das ja die von der Linkspartei angestrebte Lösung des Nahost-Konflikts, die sich „in Deutschland“ leider nicht realisieren lässt (oder realisieren ließ?).

    Vielleicht gehe ich mit dieser offensichtlich wenig kundigen Frau Gohlke ja zu hart ins Gericht, doch wenn ich ihren Ansatz konsequent zu Ende denke, wonach Israel an allem schuld ist und der palästinensische Terror nur als Reaktion auf „Landnahme“ und „Unterdrückung“ durch die jüdischen Aggressoren zu sehen ist, gibt es für mich nur eine mögliche Schlussfolgerung: Sie findet, dass wir Deutschen unsere Arbeit nicht richtig gemacht haben. Hätten wir es getan, wäre der Nahe Osten schließlich noch immer ein biblisches Paradies!

    Der Antisemitismus, der hinter Antizionismus und vermeintlichem Pazifismus lauert, ist immer wieder erschreckend, auch wenn er in Gestalt einer eher harmlos wirkenden Blondine daherkommt.

    Das alles soll nicht heißen, dass Israel unfehlbar wäre und sich jede Kritik an seinem Vorgehen per se verbieten würde, doch dieses Land ist noch immer eine Demokratie, ein Hort der Freiheit, umgeben von Unterdrückung und Niedertracht, und es ist nicht zuletzt die Zufluchtsstätte für ein Volk, das schon einmal beinahe vom Angesicht der Erde getilgt worden wäre. Aber für die Linkspartei zählt das alles nicht, schließlich sind Juden gemäß alter nazistischer Vorurteile doch die größten Kapitalisten von allen. Muss man sich ihrer folglich nicht entledigen, wenn man wahre egalitäre Demokratie im Sinne der Linken verwirklichen will?

    Ich könnte kotzen. Wirklich.

  27. @#14 scrooge

    erst einmal herzlich willkommen hier bei uns:-)

    freut mich zu lesen das wir wieder jemanden vom linkssein befreit haben,denn zu oft machen sich menschen gar keine gedanken und glauben dem geschwafel der gutmenschen.

    natürlich gehts hier derbe zu-aus diesem grunde hab ich jetzt auch schon den 3 account gemacht.nicht weil ich jetzt ein menschenhasser wäre,aber manche sachen brachten mich so zur rage das ich einfach fäkaliensprache benutzt habe.

    wenn man denkt schlimmer kann es garnicht mehr kommen,kommt noch einer obendrauf-am gesunden menschenverstand zweifel ich mittlerweile sowieso.

    seien sie deshalb ein wenig nachsichtig mit uns hier-weil wir sind auch nur menschen,denen solche morde wie der am kevin nicht kalt laßen.

    gez aknobelix,andreas k :-))))

  28. #19 phpeter

    Sie sagt damit implizit aber sehr wohl, dass die Hamals als „Bündnispartner“ in Frage kommt — wenn auch nicht an erster Stelle. Offenkundig will sie damit gerade zum Ausdruck bringen, dass es besser ist, sich mit der Hamas zu verbünden als mit den israelischen Aggressoren.

  29. kriminelle Ideologen hier, kriminelle Ideologen da, warum sollten die sich nicht verstehen? Das SED Derivat ist eine weitere Katastrophe für das Land, der einzige Trost, so wird der Untergang der Systems beschleunigt.

  30. #19 phpeter (19. Sep 2009 18:11)

    Ich mag die Linke ja auch nicht, aber die Kommunistentante sagt – trotz aller Sympathie für die Hamas zwischen den Zeilen – klipp und klar: “Das macht sie sicherlich noch lange nicht zu unserem ersten Bündnispartner”.

    Wie man da “…bezeichnet die ausgewiesene Terrorganisation Hamas … wörtlich als Bündnispartner” herauslesen kann, erschließt sich mir nicht so ganz.

    #27 inga (19. Sep 2009 18:24)

    #19 phpeter (19. Sep 2009 18:11)

    Ja, verstehe ich auch nicht.
    @PI sollte den Titel ändern.

    Doch das tut die Linke: „Das macht sie sicherlich noch lange nicht zu unserem ersten Bündnispartner.

    Aber um Zweiten oder Dritten usw… Die Hamas wird also tatsächlich zwar etwas versteckt, aber dennoch wortwörtlich als Bündnispartner genannt.

    Mei san ma wieda ma KluuchScheisser (wäre ja schön gewesen, wenn ihr Recht gehabt hättet).

  31. Seltsam: Auf der einen Seite ist Sie für die Opposition im Iran die genauso das existenzrecht Israels ablehnt,und die Hamas mit Geld, Logistik und mit Waffen versorgt aber andererseits ein Waffenembargo gegen ein suveränen Staat Israel zu fordern damit kein Krieg und Terror aufhören????
    Wie schizophrän ist den diese Tussi.
    Die soll einfach den Mund halten wenn sie sich nicht in dieser Region auskennt.

  32. Ich lehne den Begriff des “Islamofaschismus” ab.
    Erstens beinhaltet er eine unhistorische Relativierung des deutschen und europäischen Faschismus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts.

    Henryk M. Broder hatte recht. Der Antisemit hat sich nur gewandelt, verschwunden ist er nicht. Mehr Nazi-like als die Hamas kann man eigentlich gar nicht sein. Diese verbrecherische Bewegung verkörpert den puren Totalitarismus und eliminatorischen Antisemitismus. Im Weltbild der Bolschewisten der Linkspartei sind eben nur weiße Christen und Juden verantwortlich für ihre Handlungen, niemals jedoch die Menschen in der dritten Welt und/oder dem Haus des Islam. Mir kommt diese Weltsicht gar nicht egalitär, sondern rassistisch vor.

  33. #2 Kodiak (19. Sep 2009 17:42)

    Die Formulierung und die Aussagen danach implizieren, daß die Hamas durchaus als „Bündnisparter“ in Frage kommt.

    Ich denke, dieselbe Formulierung mit der NPD würde einen Riesenkrawall auslösen, die Hamas hingegen, die die Vernichtung Israels (und Vieles mehr) im Programm stehen hat, wird als durchaus akzeptabler Partner angesehen.

    Und darüber braucht man wohl nicht zu diskutieren.

  34. „Ich lehne den Begriff des “Islamofaschismus” ab.
    Erstens beinhaltet er eine unhistorische Relativierung des deutschen und europäischen Faschismus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts“

    Natürlich, links bedeutet immer öfter geschichtsvergessen bis ignorant. Natürlich hat es nie eine Baath-Partei als Ausgründung der NSDAP in den 40er Jahren gegeben. Und natürlich gab es nie den berüchtigten „Großmufti“ von Jerusalem, mit Plänen für die Endlösung der Judenfrage in Palästina in der Schublade.

  35. Die Bundestagswahl-Kandidatin Nicole Gohlke (Foto) von den Linken aus München bezeichnet die ausgewiesene Terrorganisation Hamas in einer langen Antwort auf eine Wählerfrage wörtlich “als Bündnispartner”.

    Ich dachte zuerst, die Bürgerinnen und Bürger
    wären jetzt mal Bündnispartner der Linken.
    Leider fernab. Fernab von Reichtum für alle
    und Reichtum besteuern. Weiß die Dame, mit
    was und mit wem sie einen Packt bündet? Das
    ist keine Kinderspielecke.

  36. Schade, sieht eigentlich ganz nett aus, aber leider eine politische Einstellung, die fürn Allerwertesten ist. Die gehört zur Riege „das Gegenteil von gut ist gut gemeint“. Die merkt ihre eigene Verfassungsfeindlichkeit nicht, die hält sich echt für eine Gute.

    Mein Freundeskreis ist für die Wahl nächste Woche bereits gebieft. Das es hier in S-H keine Pro-Bewegung gibt, werden halt die Piraten gewählt; immerhin keine Stimmen für die Volksverräter-Parteien

  37. Bräuchte ich tatsächlich noch einen Grund, um die Linke NICHT zu wählen – außer ihren bekannten DDR-Verstrickungen und solchen netten Dingen wie dem rätselhaften Verbleib des SED-Parteivermögens – hätte ich ihn nun gefunden.

    Sich mit Terrorbombern, Soldatenentführern und -folterern und Kinderaufhetzern (siehe palästinensisches TV) zu verbünden ist sicher nicht die richtige Vorgehensweise für eine „demokratische“ Partei!

  38. #8 Occident
    Die Massenzuwanderung orientalischer ungebildeter Nomadenvölker geschah nicht aus Dummheit oder „Vertrotteltheit“, sondern ist das Werk der europäischen politischen und wirtschaftlichen Machteliten:
    Zweck: Machterhalt der oberen Schichten, durch
    „Verdünnung“ der einheimischen Bevölkerungen Europas, d. h. Zerstörung von Familie und Gemeinschaften, Entsolidarisierung, Vereinzelung durch eine Kultur der Angst, Gewalt und Unfreiheit (Islam).
    „Teile und herrsche“, das ist das Prinzip von
    „Multi-Kulti“. Tatsächlich gewannen die Oberschichten immer mehr an Macht, driftete die Schere zwischen Arm und Reich immer mehr auseinander, je mehr die deutsche Gesellschaft multikulturell wurde.
    Dass ausgerechnet die Linken dieses hochkapitalistische und neoliberale Prinzip unterstützen, zeigt ihre Verwirrtheit.

  39. „Nicht unser erster Bündnispartner“, heißt logisch und semantisch, aber auch ganz klar im Kontext ausgewiesen: Unser zweiter Bündnispartner mindestens. Es war ja gefragt: „Halten Sie Hamas für eine Terrororganisation?“ Wie man mit Unterstützern umgehen soll, hat sie gleich garnicht beantwortet, wohl zurecht. Auseigennutz.
    Doll hat sie’s auch mit der Gretechenfrage nach der Demokratie gemacht, sie macht daraus die Gretchenfrage nach dem Islamofaschismus, offensichtlich nur, damit sie Schussmunition hat.
    Sie will angeblich den Holocaust nicht „relativieren“, ein Gutmenschenargument unmittelbar um Hamas zu schützen und deren Litanei vorzubeten, deshalb nennt Sie Hamas und Achmadineschad wohl lieber irgendwas niedlich-friedlich Anderes, was sie uns aber hier nicht wörtlich verrät, und Islamofaschismus gibt’s dann nach ihrer Laune garnicht, oder halt nur als rechtsextreme Hirnkrankheit.

    Was wiederum ein Anlass dann für sie ist,geradezu eine Notdurft, ein allgemeines Geseich über Friede, Freiheit, Eierkuchen in Richtung unserer Islamis abzusondern.
    Ich glaube, die Frau stinkt sogar dem Lafontaine ganz gewaltig, weil sie handfest und dummdreist öffentlich zeigt, dass die Außenpolitik der Linken tatsächlich unverantwortlich ist.
    Der Außenpolitische Sprecher der Linken im Bundestag,Norman Paech, ein bekennender Antisemit unter der Tarnung der Israelkritk, hatte bei dieser Frau in München seinen großen Wahlauftritt, PI berichtete kurz über dieses Skandalon mit ähnlich deutlicher Pro-Hamas-Linie.
    Der Generalsekretär der FDP hat gegen diesen schon einen Verleundungsprozess gewonnen, nachdem er ihn als antisemitisch bezeichnet hatte.

  40. ich denke, dass eine weitere Anfeuerung des Konfliktes unterbunden werden muss. Dazu zählt als allererstes, dass Waffenexporte nach Israel endlich gestoppt werden müssen.

    Aha. Zuerst also – danach kommt allerings nichts, was die der „Palästinenser“ beträfe – muß Israel die Unterstützung entzogen werden, dann gibt´s Frieden. Das ist so ziemlich dieselbe Mär, die die Moslems alle Welt glauben machen wollen. Nein, Mädel, Frieden gibt´s dann noch lange nicht. Auch wenn Israel dann keinen Bestand mehr hätte, die Juden tot oder versklavt wären – das wäre das einzige Ergebnis, das solche Vorschläge im Ergebnis mit sich brächten.

    Als zweites sollte sich linke Außenpolitik nicht in erster Linie an militärischen, sondern an zivilgesellschaftlichen Vertretern in der Region orientieren, die schon längst bewiesen haben und jeden Tag aufs neue beweisen, dass Juden und Muslime gemeinsam gegen ein politisches Regime der Besatzung und des Krieges aktiv werden.

    Daß dieselbe blauäugige Sicht auch die anvisierten linken israelischen Splittergruppen vertreten, ist für dieselbe Sichtweise sicherlich exemplarisch, für deren „Seriosität“ und Geltungsfähigkeit aber noch lange nicht repräsentativ.

    Drittens: Die Hamas ist historisch nicht Ursache, sondern Folge von Besatzung, Eroberung, Landraub und jahrzehntelanger Drangsalierung. Man kann sie nicht für einen über 60 Jahre alten Konflikt verantwortlich machen, wenn sie erst seit gerade mal 20 Jahren existiert.

    Das ist eine Zusammklitterung von zutreffenden und nicht zutreffenden Behauptungen. Richtig ist, daß die Hamas seit 1987 besteht. Allerdings tut sie das als Erweiterung der radikalislamischen Muslimbruderschaft, und die besteht bereits seit 1928, einer Zeit also, in der es einen modernen, souveränen jüdischen Staat noch nicht gab. Insofern reiht die Hamas sich nahezu nahtlos ein in die Tradition de Judenhasses, die in der Muslimbruderschaft längst bestanden hatte, die ihrerseits zwar gegen den Kolonialismus gerichtet war, deren Dokumente aber keinerlei Zweifel daran ließen, daß der von ihnen verkündigte und praktizierte Judenhaß Ausdruck des im Islam vorherrschenden Judenhasses ist, auf den sie sich beriefen. Den Moslembrüdern ging es um die Einführung bzw. Radikalisierung des Islam. Das beweist auch ihr Anschlag auf den ägyptischen Präsidenten Abdul Nasser, der ihnen mehr oder weniger im Wege stand. Insofern ist die Hamas eben nicht Folge der vorgeblichen israelischen „Besatzung“, sondern steht in einer Linie mit der Muslimbruderschaft, aus der sie – als deren vorrangig im Gazastreifen agierender Zweig – hervorgegangen ist, indem sie sich direkt aus deren Mitgliedern rekrutierte. Insofern ist die Behauptung, die Hamas sei Folge der israel. Besatzung, historisch falsch.

    Dazu kommt natürlich das Bemühen der alten Lüge vom „Raub“ vorgeblich „palästinensischen“ Landes, das insofern einer gewissen Komik nicht entbehrt (wenn´s nicht so traurig wäre, weil diese Lüge …zigtausenden Menschen das Leben gekostet hat) daß es ein „Land“, einen „Staat“ oder ein „Volk“ namens „Palästina“ nie gegeben hat. Der Begriff geht auf die Römer zurück, die die von ihnen besetzte israelische Provinz Judäa, nach der Niederschlagung des Bar-Kochba-Aufstandes im Jahre 135, als Erinnerung an die alten Philister als „syria-palaestina“ („Syrien-Phlisterland“) bezeichneten, auch darum, um jeder Erinnerung an die bis dahin in diesem Lande lebenden Juden auszulöschen. Weder haben die alten Philister volkskundlich gesehen etwas mit den Arabern zu tun, noch die Araber später mit den modernen „Palästinensern“. Als „Palästinenser“ wurden nämlich vor 1947 die im britischen Mandatsgebiet gleichen Namens ansässigen Juden bezeichnet, während die Araber mit diesem Begriff – aus eben diesem Grunde – nichts zu tun haben wollten.

    Mit gleichem Recht könnte man auch Jordanien unterstellen, daß es „palästinensisches Land“ gestohlen habe (wie schon ein anderer User im Blog äußerte). Beide, Israel wie Jordanien, sind, in Übereinstimmung mit dem Völkerrecht, aus demselben britischen Mandatsgebiet hervorgegangen, das wiederum Ergebnis der Niederlage der Osmanen ist, die das Gebiet (in einer ununterbrochenen Kette verschiedenartigster Fremdbestimmung) bis dahin besetzt hielten. Darf man also Israel allein darum als einen „Räuber“ bezeichnen, weil es Israel, der Staat der Juden, ist? Spätestens jetzt bemerkt man, wie verlogen das Ganze ist und wie sehr es auf antijüdischen Wurzeln beruht.

    Hier wird dieselbe Geschichtsfälschung betrieben und werden dieselben Terroristen „salonfähig“ gemacht, wie es schon in der DDR Usus war und wofür sich die letzte DDR-Regierung nach der Wende gegenüber dem Staat Israel sogar noch entschuldigt (!) hatte.

    mein viertes Argument, dass die Hamas als gewählte Volksvertretung in Gaza und als einflussreiche Kraft in der palästinensischen Bevölkerung

    Auch dieses Argument ist falsch. Die Hamas ist letztlich nicht gewählt worden, sondern hat sich an 2007 die Stelle geputscht, an der sie heute sitzt.

    Wer die Hamas – zumindest „zwischen den Zeilen“ als möglichen Bündnispartner bezeichnet, wer auf Hetzdemos mitläuft, auf denen unverhohlen „Tod ISrael“, „Juden ins Gas“, „itzbach al jahud“ („Schlachtet die Juden ab“) und anderes mehr gefordert wird, der besitzt keine Politkfähigkeit, der ist ein Unterstützer und Förderer des Terrorismus und als solcher ein Sicherheitsrisiko für dieses Land wie für die ganze Welt. Bevor ich dies erlebte, hatten die Linken bei mir noch gewisse Sympathien inne, wobei ich ihren israelfeindlichen Kurs nie teile habe können. Man kann sich von solchen Truppen, die mit den Islamisten und den Nazis in der Frage durchaus reichliche Schnittmengen aufweisen, nur noch mit Grausen abwenden.

  41. Anschlagsziel Oktoberfest?

    Enthält das Video des Marokkaners
    Bekkay Harrach, wenn es nicht nur
    eine leere Drohung darstellt, mög-
    licherweise einen Hinweis
    auf das mögliche Anschlagsziel von
    Al-Kaida in Deutschland?

    Im dritten und letzten Video geht
    der Marokkaner auf den Titel des
    Videos ein: Sicherheit sei ein „ge-
    teiltes Schicksal“.

    In diesem Zusammenhang äußert der
    Terrorist, dass Afghanistan kein
    ganzjähriges Oktoberfest-Bierzelt
    sei.

    Daraus könnte in terroristischer
    Logik abzuleiten sein: so wie ihr
    aus Afghanistan ein Oktoberfest
    zu machen wünscht, so bereiten wir
    Euch auf dem Oktoberfest ein
    reales Afghanistan! Sicherheit –
    ein geteiltes Schicksal. Und das
    sieht so aus: Ihr gebt uns
    etwas Oktoberfest ab, wir geben
    Euch dafür ein bisschen Afghanistan
    -Krieg!

    Das Oktoberfest dauert bis zum 4. 10.
    Es bildet ein bequemes Anschlagsziel,
    finden sich doch nirgends sonst so
    viele – aus islamischer Sicht –
    würdige Kandidaten für eine “Bestra-
    fung” wie unter alkoholisierten Bierzeltbesuchern.

  42. Zum besseren Verständnis der heutigen Haltung Israels empfehle ich nachfolgende Dokumentationen. Wer des Englischen mächtig ist, kann sich damit 2 spannende, GEZ-freie „Fernsehabende“ gestalten.

    BBC Documentary: The Birth Of Israel (2008) – Part 1-8

    http://www.youtube.com/watch?v=e8hE6WN9xRU

    1967 6 day war part 1 – Israel fights for her life and wins

    http://www.youtube.com/watch?v=J0dT3hqmzGw&feature=related

    Yom Kippur war part 1 – Israel fights for her life and wins

    http://www.youtube.com/watch?v=8vjRyw7YMfc

    Israeli war on Lebanon and invasion 1982

    http://www.youtube.com/watch?v=slUZdNddjPE

    Mehrteiler, die anderen Teile muß man sich zusammensuchen)

  43. Randalierer bewarfen Polizeifahrzeuge mit Flaschen und Steinen
    Mitte

    # 2606

    Unbekannte Randalierer haben heute früh in Mitte zwei Einsatzwagen und ein Zivilfahrzeug der Polizei mit Flaschen und Steinen beworfen.
    Während einer Solidaritätsparty „ Für die Freilassung der Gefangenen vom 1. Mai“ in der Köpenicker Straße, warfen gegen 3 Uhr 20 Angehörige die der gewaltbereiten Antifa- und Hausbesetzerszene zuzurechnen waren, Flaschen auf die Fahrbahn. Ein 35-jähriger Zeuge alarmierte daraufhin die Polizei, deren Fahrzeuge beim Eintreffen vor dem Szeneobjekt in der Köpenicker Straße aus einer circa 40-köpfigen Personengruppe heraus gezielt mit Flaschen und Steinen beworfen wurden. Die Einsatzwagen und das Zivilfahrzeug wurden dabei beschädigt. Aufgrund der schlechten Lichtverhältnisse konnten die Täter nicht erkannt werden.
    Der polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt ermittelt wegen schweren Landfriedensbruchs

  44. Das Bild könnte auch auf einem Neonazitreffen aufgenommen worden sein ( Frisur und schwarze „Uniform“ ) – naja, von geistigen Hintergrund her unterscheiden sich Rechts- und Linksextremisten ohnehin nur in Nuancen.

  45. Also die Aussage: “Das macht sie sicherlich noch lange nicht zu unserem ersten Bündnispartner”.

    Bedeutet im Klartext, Hamas ist NICHT der erste Bündnispartner, aber er könnte der Zweite oder Dritte sein, und da sie die Existenz der Hamas auf „Landraub und Besatzung“ schiebt, sind die Juden wieder einmal Schuld, mehr sagt die Dame nicht aus.

    Frage an Frau Gohlke:

    Zwischen 1948 bis 1967 GAB es keine Besatzung, war da Frieden ? Wurde von irgendweiner Seite Anspruch auf die Länder gestellt, die heute die PalAraber für sich allein und judenrein beanspruchen ? Frau Gohlke, sie haben in der Politik nichts zu suchen, denn sie sind unwissen, genau wie ihr Parteikollege Peach.

    Das sollten sich Genossen wie Sie hinter die Ohren schreiben !!!!

    In den internationalen Medien und in der Politik ist das Siedlungsthema ein derart heißes Eisen geworden und von so vielen Vorurteilen belastet, dass die eigentlichen Sachthemen verschleiert werden. Es kann durchaus nützlich sein, einige Beobachtungen und grundlegende Fakten aufzulisten. Die Siedlungen werden derzeit als Haupthindernis für den Frieden dargestellt, aber die Araber haben bereits Frieden zu schließen abgelehnt, als es noch keine einzige Siedlung gab. Wie lässt sich dieser Sachverhalt erklären?

    Folgende Punkte sollten in Erwägung gezogen werden:

    1.) Der einzige Zeitraum in der jüngsten Vergangenheit, in dem es den Juden nicht erlaubt war, in Judäa und Samarien zu leben, war während der 19 Jahre der jordanischen Besatzung zwischen 1948 und 1967. Vor diesem Zeitraum hatten die Juden überall in den genannten Gebieten gewohnt.

    2.) Nach dem Sechstagekrieg, in dem Israel Judäa und Samarien eroberte, weigerten sich die arabischen Staaten, über die Zukunft dieser Regionen zu verhandeln. Die Israelis, die diese Regionen, in denen ihre Vorfahren gelebt und sich ihre Kultur entwickelt hatten, nun wieder betreten konnten, hatten das natürliche Verlangen, in diese Gegenden zurückzukehren.

    3.) Die israelische Regierung erlaubte den Siedlungsbau auch deswegen, weil die Siedlungen bei künftigen möglichen Angriffen zu Verteidigungszwecken genutzt werden konnten.

    4.) Heute leben etwa 300.000 Siedler in sogenannten Siedlungen in Judäa und Samaria – einige von ihnen sind Städte mit über 30.000 Einwohnern. Etwa 80% der Siedler leben in Ortschaften, wie Ma’ale Adumim und Gush Etzion, die eigentlich Vororte von Jerusalem sind.

    5.) Die Siedlungen umfassen insgesamt 1,7% der Gesamtfläche jenseits der grünen Linie.

    6.) In den letzten Zehn Jahren war das natürliche Wachstum in den Siedlungen für etwa 60% des gesamten Bevölkerungszuwachses verantwortlich, der Rest ist im Wesentlichen auf neue Einwanderer zurückzuführen.

    7.) Das internationale Recht ist in dieser Frage nicht so eindeutig und schwarz-weiß wie dies häufig behauptet wird. Es gibt internationale Rechtsexperten, die die Siedlungen nicht für illegal halten – insbesondere solange über die Zukunft dieser Regionen noch verhandelt wird.

    8.) Israel hatte 14 Vorbehalte gegen die Road Map geltend gemacht, der Hauptpunkt war die Ablehnung des Planes, den Siedlungsbau zu stoppen.

    9.) Israel hat in der Vergangenheit einige Siedlungen zerstört und somit Tausende Siedler, sowohl aus dem Sinai als auch aus dem Gaza-Streifen, entwurzelt.

    10.) In Judäa und Samarien hat es noch nie einen unabhängigen arabischen Staat gegeben, insbesondere keinen „palästinensischen“ Staat.

    Diese Punkte legen nahe, dass die Siedlungen nicht das eigentliche Problem bilden. Von den Arabern werden sie allerdings als solches dargestellt, um von ihren eigenen Unzulänglichkeiten abzulenken und Israel als den Schuldigen hinzustellen. Die Menschen scheinen der Meinung zu sein, dass für jeden jüdischen Siedler, der sich niederlässt, ein Araber die Region verlassen müsse. Erschreckenderweise haben große Teile der internationalen Gemeinschaft diese Darstellung akzeptiert. Es ist jedoch nicht schwierig, ein überzeugendes Plädoyer für die Existenz der Siedlungen zu halten, das sich auf internationales Recht, historische Verbundenheit mit dem Land und moralische Gerechtigkeit stützt.

    Das eigentliche Problem besteht jedoch darin, dass Mahmoud Abbas und die palästinensische Autonomiebehörde auch Akko, Haifa, Netanya, Tel Aviv und Beerscheba als jüdische Siedlungen bezeichnen, die in Städte liegen würden, die den Arabern gehören. Solange diese Haltung vorherrschend ist, liegt ein Frieden wirklich in weiter Ferne. Das ist Tatsache Frau Genossin.

    Die wirkliche Gesinnung der Frau Gohlke kann man hier lesen:

    Pulverfass München-West: Münchner Linke blasen zum Marsch gegen Israel

    Die Linkspartei München-West hat geladen. Am 03.September „Zum goldenen Hirschen“. Thema: „Pulverfass Nahost – wie ist Frieden möglich?“.

    Am Eingang prangt ein Schild, das deutlich machen will, Rassisten und Antisemiten seien hier nicht willkommen. Gegen Juden haben die Genossen, soviel soll klar sein, nichts. Als Ausdruck dessen gibt „Michaela“ auch zur Begrüßung den jüdischen Hit „Masel tov“ auf dem Akkordeon zum besten. Zynischer geht es nicht mehr !!!!

    Der erste Referent heißt Hintze

    Nicole Gohlke ist auf Platz 5 irgendeiner Liste und moderiert den Abend. Das Thema Nahost sei zwar im Wahlkampf kein „typisches Thema“, aber „letztendlich immer virulent“, so die Kommunikationswissenschaftlerin.

    Der erste Referent, Henning Hintze, kommt ohne Umwege zur Sache. Der Journalist eröffnet sein Referat mit der Klage, man könne in Deutschland nicht so schreiben, wie man wolle, obwohl die Deutschen doch „gerade aufgrund ihrer Geschichte“ die Pflicht hätten, „bei Verletzung von Menschenrechten“ diese „schlimmen Dinge auf die Tagesordnung“ zu bringen. Das sagt Hintze mit einer Selbstverständlichkeit, so als ob doch jeder wisse, dass der Vergewaltiger, im weiteren Fortgang, der beste Erzieher seiner Vergewaltigungsopfer sei. Hintze lobt Angela Merkel, die Siedlungspolitik Israels kritisiert zu haben, findet es aber „deprimierend“, dass die Kanzlerin dies erst im Kielwasser Obamas gewagt habe. Wenn Israel so weitermache, zitiert Hintze das Mitglied einer „Jüdisch-Palästinensischen Dialoggruppe“, wird es Israel in 50 Jahren nicht mehr geben. „Sehr gut, sehr gut“ tönt es aus dem Publikum. Hinze fährt mit einem Boykottaufruf israelischer Produkte fort.

    Mehr von dem Mist hier: ein wenig scrollen.

    http://www.subdays.de/forum/comments.php?CategoryID=19&DiscussionID=16923&Focus=236117#Item_1

  46. Vom ursprünglichen Fragesteller ist mir inzwischen ein 2. Anfrage an Göhlke zugegangen, die Frau Göhlke vorgelegen haben muss, obwohl sie auf abgeornetenwatch nicht öffentlich gemacht worden war. Darin mähnt er eine öffentlich Anwort von der Kandidatin aus München an.
    Hier der text:
    Na Frau Nicole Gohlke,
    Sie sind mit meiner Frage zur Demokratie-Wehrhaftigkeit gegen einen aufmarschierenden Islamofaschismus immer noch nicht zu Potte gekommen! Liegt es daran, dass Sie den außenpolitische Sprecher der Linksfraktion Norman Paech noch um Erlaubnis , sagen wir bitten müssen?
    Dessen antisemitischen Ergüsse pro-Hamas , pro-Achmedinedschad ect. kennen ich schon zur Genüge. Deshalb frage ich Sie ja, weil sie Jenem in München große Auftritte organisieren. Sogar dabei präsidieren wie eine veritable Große, die fast schon MdB sich nennen könnte. Sind Sie nicht auch wenigstens naseweis in meinem Begehren, was so die „richtige Positionierung der Linken“ im Falle der Hamas wäre? Und Sie persönlich, haben Sie dabei eine eigene Meinung, oder nur die Sprechblasen Ihrer Mickey-Mouse-Altvorderlinken vom angeblichen Frieden schaffen ohne (eigne) Waffen.

    Überdies haben Sie in München-Freimann den hot spot der moslembrüderschaftlichen IGD: Schon beim ersten Anschlag auf das World Trade Center im Feb 1993, damals schon als Totaleinsturz geplant und auch mit Giftanschlag, kam der operative Anführer Mahmoud Abouhalima genau aus dieser „Bayerischen“ Vereinsklitsche der Ikhwanis. In der ganzen Welt spricht man von München als der Hauptstadt der ägyptischen Moslembruderschaft. Akef der derzeitige Boss der Ikhwan am Nil (nach einem längeren Knastaufenthalt in Ägypten) leitete zuvor mehr als 20 Jahre diese Münchner Umsturzmoschee. Abouhalima sagte bei einem Verhör sogar aus, dass er auch unmittelbar vor dem Anschlag finanzielle Unterstützung aus der deutschen Ikhwan-Szene gehabt habe und überdies sind Bankbelege existent, die Überweisungen aus der BRD in dieser Zeit belegen. Der designierte Terrorfinanzierer Ghalib Himmat rotierte von diesem München-Freimann aus die Taqwa-Bank für Hamas- und auch al qaida-Terrororismus, bis er sich im Frühjahr 2002 in seiner Tessiner Villa im Campione d’Italia verschanzen musste als Folge des 9/11 und der einsetzenden Erkenntnisse über die Hintergründe. In Ägypten ist er in Abwesenheit bereits wegen terror financing verurteilt, auch Zayat der formelle aktuelle Boss von IGD ist in Ägypten wegen Terror Finanzierung unter Verfolgung, und auch die Münchener Staatsanwaltschaft interessiert sich seit März 2009 für ihn verstärkt, ganz öffentlich inzwischen nämlich nach 7jähriger Ermittlung, wiedermal unteranderem wegen Hamas-Unterstützung durch bandenmäßige Wirtschaftskriminalität. Dies sind nur einige, und nur die lokalsten Auffälligkeiten direkt vor ihrer Haustüre, die eine Kandidatin aus München für die höchste Repräsentanz im Staate doch auchmal interessieren sollten.

    Also, ganz schnell mal, ein deftiges, von mir aus ein lokalkoloriertes Wörtchen des Bekennens, wie Sie persönlich es mit dem Islamofaschismus halten. Bitte ohne Dutschke-Zitate in meinem Fall, ich bitt drum, ich habe einen empfindlichen Verdauungstrakt, und vertrage schon mal Erbrochenes besonders schlecht, und sei’s noch so ewig Gültiges par excellence.

    Pfi’d Ähna, oder so

  47. Die Linke Evrim Baba plant für den 3. Oktober bereits eine Gegen-Gegendemonstration.

    Entwurf: Aufruf
    Schluss mit rassistischen Stigmatisierungen

    Die „Das Boot ist voll“-Metaphorik der neunziger Jahre ist out. Da wird weniger von
    „Durchrassung“ oder „Überfremdung“, sondern mehr von schleichender Islamisierung der
    Gesellschaft gesprochen. Als eine Stichwortgeberin des herbeifabulierten Kampfs der
    Kulturen ruft die „Bürgerbewegung Pax Europa“ am „Tag der Deutschen Einheit“ dazu auf,
    dem Untergang des christlichen Abendlandes durch die Okkupation des 3. Oktober als „Tag
    der offenen Moschee“ etwas entgegenzusetzen. Unter dem Deckmantel einer
    vermeintlichen Islamkritik wird Propaganda gegen Menschen anderer Herkunft verbreitet.
    Damit stellen sie sich in eine Reihe mit Pro-Bewegungen, Moscheegegnern wie der
    Interessengemeinschaft Pankow-Heinersdorfer Bürger (IPAHB) und eigenen
    selbsternannten „Islamwissenschaftlern“ wie u. a. dem Gründer und ehemaligen
    Vorsitzenden von Pax Europa Udo Ulfkotte. Nach dessen Austritt aus der „Plattform für
    rechtsradikale Radaubrüder“ folgte der ebenfalls durch Rassismusvorwürfe in die
    Negativschlagzeilen geratene Rene Stadtkewitz (CDU) auf den Posten des
    Landesvorsitzenden. Auch sie benutzten alle rassistische Argumentationsmuster zur
    Diskriminierung und Kriminalisierung von muslimischen Menschen. Kein Wunder, dass keine
    Berührungsängste zur Postille „Jungen Freiheit“ bestehen, die eine Scharnierfunktion
    zwischen dem rechtskonservativen und dem Nazi-Spektrum einnimmt. Zusammengearbeitet
    wird darüber hinaus mit fragwürdigen Organisationen wie der Internationale Gesellschaft für
    Menschenrechte (IGFM), die ebenfalls in dieser Grauzone operieren.
    Durch die Verknüpfung des Veranstaltungsmottos mit dem „Tag der Deutschen Einheit“ wird
    der vermeintliche Gegensatz zwischen der „kultureller Fremdheit“ von Migrantinnen und
    Migranten gegenüber einer christlich-abendländischen „Leitkultur“ bedient. Insbesondere die
    „Bürgerbewegung Pax Europa“ versteht diese Werte als „christlich-jüdische“ und
    vereinnahmt damit zugleich das Judentum für das eigene „christliche Wehrdorf“. Hier oder
    auch mit dem Weblog „Politically Incorrect“ (PI) verkauft sich eine Spielart des
    Rechtspopulismus als aufgeklärt-liberal, die Prinzipien eines emanzipatorischen
    Universalismus kulturalisiert und im Sinne einer gegen Migrantinnen und Migranten
    gerichteten Ausgrenzungspolitik instrumentalisiert. Der Islam dient als ein Vehikel, um
    soziale Ausgrenzung, Diskriminierung und Sicherheitswahn mit dem Grundrechteabbau zu
    legitimieren.
    Bei vielen so genannten Bürgerbewegten wird die Kulturalisierung des Politischen groß
    geschrieben; werden sozioökonomische und politische Aspekte als kaum zu überwindende
    kulturelle Modelle verschleiert. Dabei ist es egal, ob es sich um plumpen Vulgärrassismus,
    der alles ablehnt, was ihm als Fremd gilt, um die „Reinheit“ der deutschen Kultur zu
    bewahren, oder ob es sich um einen Rassismus handelt, der Menschen auf eine bestimmte
    Kultur festlegt. Das gemeinsame Eintreten gegen Antisemitismus, Nazismus und Rassismus
    muss sich ausdrücklich auch als Kampf gegen eine rassistische Stigmatisierung von
    Muslimen verstehen. Sie sind in der deutschen Gesellschaft und von Seiten des deutschen
    Staates Rassismus ausgesetzt, den es vorbehaltlos zu verurteilen und zu bekämpfen gilt.
    Wir nehmen die Propaganda der Rechtspopulisten als das was sie ist: einen gezielten Angriff
    auf ein gleichberechtigtes Zusammenleben aller Menschen – unabhängig von Religion und
    Herkunft. Deswegen rufen wir alle Berlinerinnen und Berliner zu einer Gegenkundgebung am
    Breitscheidplatz auf.

  48. #56 Tom62 (19. Sep 2009 19:52)

    Danke Thomas, alles exakt. Hast du schon gelesen, daß Henning Mankell mit dem Erich Maria Remarque Preis ausgezeichnet wurde und unser Bundespräsident, genau wie bei Frau Lange gehörig in den Müll gegriffen hat ? Ich frage mich, was mit Europa los ist, seitdem Obama den Kurs vorgibt, wagen sich alle Antisemiten aus ihren Löchern, erst HRW mit einseitigen Anschuldigungen, dann Aftonbladet mit der Organraublüge, dann Frau Langer, dann die UNO, jetzt Mankell, kurz bevor Mankell den Israelis empfahl, sich freiwillig vom Acker zu machen, um eine Zwangsräumung zu vermeiden, hatte sich sein norwegischer Kollege Jostein Gaarder, Autor von „Sofies Welt“, ganz ähnlich und noch klarer geäußert:

    Gaarder: „Es gibt keine Umkehr. Es ist an der Zeit, eine neue Lektion zu lernen: Wir erkennen den Staat Israel nicht länger an. Wir müssen uns nun an den Gedanken gewöhnen: der Staat Israel in seiner jetzigen Form ist Geschichte. Wir glauben nicht an die Idee eines von Gott auserwählten Volkes. Wir lachen über die Hirngespinste dieses Volkes und weinen über seine Untaten. Als Gottes auserwähltes Volk zu handeln ist nicht nur dumm und arrogant, sondern ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Wir nennen es Rassismus.“

    Es gibt weder von Mankell noch von Gaarder eine ähnliche Stellungnahme, in der sie das Existenzrecht eines Staates für verwirkt erklären, mit dessen Politik sie nicht einverstanden sind. Weder zu Iran, noch zu Sudan, nicht zum Kongo, nicht zu Weißrussland. Israel allein genießt das Privileg, sie so in Rage zu bringen, dass sie dem Land die Anerkennung entziehen.

    Und Henning Mankell, hauptberuflich Verfasser langweiliger und schlechtgelaunter Krimis, hat allerdings schon lange keiner mehr (er hieße denn Felicia Langer). Mankell schreibt:

    der Staat Israel ist in seiner gegenwärtigen Form ohne Zukunft. Jene, die eine Zwei-Staaten-Lösung vertreten, denken ausserdem falsch.

    1948, als ich geboren wurde, erklärte Israel seine Unabhängigkeit auf besetztem Gebiet. Es gibt keinerlei Gründe dafür, dass dies eine völkerrechtlich legitime Handlung war.

    Lediglich einen UNO-Beschluß, aber UNO-Beschlüsse sind eben nur dann sakrosankt, wenn sie sich gegen den jüdischen Staat richten.Anmerkung des Autors.

    Man besetzte ganz einfach palästinensisches Land. Und man fährt fortlaufend fort, diesen Landbesitz zu vergrössern, etwa durch den Krieg 1967 und heute durch die ständige Zunahme an Siedlungen. Hin und wieder wird eine Siedlung abgerissen, um den Schein aufrechtzuerhalten. Aber bald taucht sie woanders wieder auf. Eine Zwei-Staaten-Lösung bedeutet nicht, dass die historische Besatzung aufgehoben wird.

    Denn Israel muß weg. Eine Koexistenz zwischen Juden und Arabern im Nahen Osten würde den europäischen Antisemiten nicht befriedigen. Anmerkung des Autors.

    Israel wird es genauso ergehen wie Südafrika unter der Apartheidzeit. Die Frage ist nur, ob die Israelis Vernunft annehmen werden und freiwillig einer Abwicklung des Apartheidstaates zustimmen werden. Oder ob es zwangsweise geschehen wird

    Wenn Veränderungen kommen, wird es von dem einzelnen Israeli abhängen, ob er oder sie bereit ist, auf seine Privilegien zu verzichten und in einem palästinensischen Staat zu leben..

    Parallel zu diesen Debatten kommt es zu einer schleichenden, aber ebenfalls an Intensität zunehmenden öffentlichen Delegitimation Israels – nicht durch die Hamas, die Hisbollah und den iranischen Präsidenten (der ja erst gestern wieder den Holocaust geleugnet hat), sondern durch kluge, sensible und kritische europäische Intellektuelle, deren Äußerungen man auch als seismografische Ausschläge der öffentlichen Meinung verstehen kann. Jeder Dammbruch fängt mit feinen Haarrissen an, und die Haarrisse werden immer mehr. Lies mal:

    http://www.welt.de/die-welt/kultur/literatur/article4568676/Es-geht-um-Israel.html

    http://ingoway.wordpress.com/2009/08/07/mankell-hast-keine-juden-er-will-nur-das-sie-verschwinden/

    Dann weißt du, wo wir stehen. Shalom.

  49. naja, wenn die nicole mit jedem redet der – wie die hamas – demokratisch gewählt ist, frage ich mich ob sie auch mit haider (rip), wilders etc. zu reden bereit wäre…

  50. Die schlaue Nicole sollte mal ein wenig Geschichtsunterricht nachholen. Nicht jeder sollte an den Verhandlungstisch gebeten werden, nur weil er gewählt wurde. Man darf durchaus auch selbst weiterdenken.

    Auch Honnecker wurde gewählt, Mugabe wurde gewählt, Idi Amin wurde gewählt, Hugo Chavez wurde gewählt, Htler wurde gewählt etc.

    Ansonsten — die Affinität der Gulag-Kommunisten zur Hamas ist sattsam bekannt.

  51. JETZT WEISS ICH WOHER ICH DIE FRISUR KENNE !!!!!

    Raumpatroullie Orion, die Tippse vom Commander, stimmts ??
    Da kommt die her, des sag ich dir !!!

  52. Jeder Dammbruch fängt mit feinen Haarrissen an, und die Haarrisse werden immer mehr.

    Ja, das ist es, was zu befürchten war und wogegen wir kämpfen. Aber es nützt nichts, aufzugeben. Wir wissen nicht, ob wir den „Damm“ werden halten können. Aber ich möchte nicht zu denen gehören, die über die Dinge etwas wußten und dies nicht eingesetzt haben – der Wahrheit wegen, denn die Wahrheit bleibt Wahrheit, auch wenn ihr – vordergründig und kurzfristig – vielleicht kein Erfolg beschieden ist.

    Israel leidet und wird abermals schwer zu leiden haben. Die Christen auch, weil eben Juden und Christen, wiewohl heute noch verschieden, als Teile ein und desselben Ölbaumes (nach Römer 11) nicht voneinander zu trennen sind. Ich halte es aber mit dem Propheten Hesekiel, der selbst die Auferstehung Israels noch vorhersagte, zu einer Zeit, da niemand daran zu glauben bereit war. Gott ist größer als die Menschen es sind.

    Wir glauben nicht an die Idee eines von Gott auserwählten Volkes. Wir lachen über die Hirngespinste dieses Volkes und weinen über seine Untaten. Als Gottes auserwähltes Volk zu handeln ist nicht nur dumm und arrogant, sondern ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit.

    Diese Ergüsse und Unterstellungen Gaarders sind ihrerseits so arrogant und zugleich so dämlich, daß es weh tut. Wenn es denn so wäre, daß dieses Volk sich als „auserwähltes Volk“ verstünde. Aber es ist eben nicht so. Die meisten von ihnen wollen mit ihrem Gott gar nichts zu tun haben, wollen sein und leben wie alle Welt. Das Einzige, was sie wollen, ist endlich Frieden. Gaarder macht im Grunde dasselbe wie die, die er vertritt: er unterstellt denselben Rassismus, in dem seine „Schützlinge“ stecken und in dem er selbst gefangen ist – nur daß dieser Rassismus sich eben gegen das Volk der Juden als solches richtet.

    Nun mag man an das auserwählte Volk glauben oder nicht. Aber auch jenseits der Schrift ist der Bestand Israel ein rechtmäßiger, in allen seinen Bestandteilen. Die Religion müßte dazu nicht einmal hinzugezogen werden. Das ist das Frappierende an der Sache, und nirgendwo sonst hätte ich eine solche Übereinstimmung an völkerrechtlicher, damit politischer und moralischer Rechtmäßigkeit vorfinden können als in diesem Fall, da das Land eben nicht geraubt, sondern gekauft wurde und die Gründung Israels auf UN-Resolutionen beruht, letzteres allerdings aus einer Zeit, als die UNO noch nicht so korrumpiert war wie heute.

    Und überall kommen die mit derselben Legende vom vorgeblichen „Raub palästinensischen Landes“ daher, die spätestens mit Arafat in die Welt gesetzt worden ist, wohl wissend, daß es ein solches Land oder Volk namens „Palästina“ niemals gegeben hat, sondern lediglich wechselnde Besetzungen von Gebieten, die vormals das Land Israel gebildet hatten, welches die Römer entsprechend umbenannt haben, was aber mit den Arabern nun wahrlich nichts zu tun hat.

    Wir haben heute, mehr oder weniger, vom Wesen her eine ganz ähnliche Propaganda vorliegen, wie wir sie im dritten Reich hatten. Der Unterschied ist allein der, daß dies heute weltweit stattfindet, und zunehmend, Holocaustleugnung inklusive, auch in Europa um sich greift. Daß dies nicht durch die Hamas geschieht, liegt auf der Hand, die benutzt ihre links-intellektuellen „Türöffner“ in Europa, um die „empfindsamen Ohren“ der „Schickeria“ nicht zu beleidigen und damit als solche nicht aufzufallen, die sie in Wahrheit sind. Ich wußte von dieser Propaganda, von deren Perfidität und Durchtriebenheit; ich weiß es seit Jahren, weil ich mich damit beschäftige; aber daß es mit solcher Wucht kommen sollte, darauf war ich nicht vorbereitet. Was tun? Alles Lamentieren nützt nichts. Wir müssen weitermachen und füreinander einstehen.

    Danke (auch für die Links, habe sie gelesen) und Shalom.

    Thomas

  53. Nicole Gohlke stemmt sich gegen Israel, ist somit eine Steinzeitfreundin. So will sie natürlich eine Welt ohne Israel sehen, wie ihre Kumpels in den Reihen der LINKE. Wer hat Faustkeile für sie und ihre Kunpels?

    Ein Blick in die Zukunft:
    Nicole Gohlke und ihre Kumpels sind längst im „Himmel“, drehen Däumchen, empfangen Nachrichten zu allen möglichen und unmöglichen Themen. Eine Nachricht lässt diese Herrschaften voll vom Stuhl kippen. Der Inhalt dieser Nachricht ist – Israel lebt und gedeiht prächtig, hat eine Wahnsinnspower, übermittelt der ganzen Welt sooo wertvolle Impulse.

  54. #64 Kim (19. Sep 2009 22:16)

    Die Linke Evrim Baba plant für den 3. Oktober bereits eine Gegen-Gegendemonstration. (…)

    Natürlich. Die Fronten verhärten und radikalisieren sich. Diese Leute denken nicht mehr, die werden gedacht. Ich warte darauf, in der die nicht nur alle Andersdenkenden, sondern auch alle Christen und Juden (solange es nicht „Vorzeigechristen oder -juden sind, die sich in die entsprechende Propaganda einspannen lassen) offen als „Nazis“ oder etwas Ähnliches diffamieren und entsprechend stigmatisieren. Im Hintergrund und auch im Web geschieht dies ja bereits. Das sind geistige Brandstifter, die im „Zündeln“ ihre Selbstbestätigung finden.

  55. #38 aberratioictus (19. Sep 2009 18:30)

    Sie haben die Haltung der Linken am Beispiel dieser Vertreterin sehr gut und richtig analysiert.

    Todtraurig aber wahr.

    Abgrundtief schämen tue ich mich dafür, dass ich erst vor 2 Jahren, mit 39, einige der völligen Fehleinschätzungen der Linken zum Nahostkonflikt abgelegt habe (ohne Linker gewesen zu sein). Ich hielt für lange Zeit auch Israel für den größeren Aggressor, was aber nicht stimmt, wenn man sich intensiv mit dem Thema befasst und sich um eine gerechte Beurteilung bemüht.

    Meine Fehleinschätzung beruhte aber auch schlicht darauf, dass ich dem Mainstream der Medien in diesem Punkt folgte, die eher gegen Israel berichten. Eine Meinungsbildung ohne tiefere Erkenntnisse ist immer verwerflich, zumindest eine Politikerin sollte das wissen. Politiker müssen sich mit solchen Themen intensiv befassen, bevor sie ihre Meinung rausposaunen. Ich als Normalbürger muss das nicht unbedingt, dafür haben wir ja Volksvertreter, damit diese gut gebildet unser Volk repräsentieren. Bei der Linken ist das nicht im Ansatz gewährleistet. Für diese muss sich Deutschland schämen.

    Aber vielleicht fechten Erkenntnisse und Gerechtigkeit diese Menschen ja auch gar nicht weiter an. Diesen Eindruck muss man jedenfalls gewinnen.

  56. Natürlich haben auch andere, wie z.B. Tom oder Zahal hier gut analysiert und mir einige Infos neu vergegenwärtigt – danke dafür.

    Ich glaube, sogar diese antisemitischen Promis wie Mankell und Gaarder würden anders denken, wären sie besser informiert und historisch gebildet. Vor allem was die Natur des Islam angeht.

  57. #74 Integralrechner (20. Sep 2009 07:35)
    Ich glaube, sogar diese antisemitischen Promis wie Mankell und Gaarder würden anders denken, wären sie besser informiert und historisch gebildet. Vor allem was die Natur des Islam angeht.

    Ich wollte, es wäre so, nein Menschen wie Mankell, Frau Langer, Finkelstein, einige bekannte Journalisten hier in Europa und Deutschland, Noam Chomsky, Tony Judt, Abraham Melzer, Walser, Gaarder, Peach, der Oberbügermeister von Tübingen Palmer, die „Tochter“ Hecht-Galinsky, die den Namen ihres Vaters erst NACH seinem Tod annahm und Ähnliche sind von Herzen her Judenhasser, die sich unter dem Deckmantel der Israelkritik verschanzen, es gibt noch einige Kandidaten und ich muss sagen, sogar namentliche Juden (Selbsthass oder die Angst, als Jude in der Welt für Israel mit in die Verantwortung genommen zu werden) sind dabei. Die zündeln absichtlich, das einzigste, was ich Ihnen zugestehe, daß sie NICHT wissen, welch fruchtbare Saat sie da sähen. aber es waren auch Ende des 19. Jahrhunderts vor allen Dingen die Intellektuellen, die den Weg bereitet haben, dort muss man ansetzen.

    Denn sonst würden sie sich nicht nur für die PalAraber, (ich weigere mich sie Palästinenser zu nennen), in Samaria, Judäa und Gaza einsetzen, sondern auch für ihre Brüder im Libanon, die es viel schwerer haben.

    Während der Gazastreifen – ein Gebiet, das stolz von einer nichts bereuenden Terrorgruppe beherrscht wird, die den Tod
    von Zivilisten bejubelt – Zusagen über 5 Milliarden Dollar zum Wiederaufbau bekam, ist nämlich eine andere Gruppe palästinensischer
    Araber, die in einen Krieg geraten war und (prozentual) weitaus größeren Schaden erlitt, von der arabischen Welt so gut wie
    ignoriert worden. In diesem Fall handelt es sich nicht um ein paar Tausend irakische Palästinenser, die ihre Heime verloren,
    nachdem sie von ihnen übel gesonnenen einheimischen Irakern vertrieben wurden, sondern um die libanesischen Palästinenser,
    deren Lager 2007 in Kämpfen zwischen der libanesischen Armee und Terroristen im Lager selbst zerstört wurde.

    Durch die Kämpfe zwischen der Armee und den islamistischen Militanten vertrieben, leben diese Flüchtlinge jetzt in den Bereichen um das Lager herum, umgeben vom Schutt ihrer
    Häuser. Sie sagen, sie machten sich Sorgen, dass die internationale Gemeinschaft niemals das Geld für den Wiederaufbau ihrer Häuser auftreiben wird. Doch selbst, wenn sie es aufbrächten, sagt Mahmud wie viele andere, wird das ihre Probleme im Libanon nicht lösen. „Das ist kein Leben hier. Wir brauchen in diesem Land Veränderungen. Wir haben hier
    keinerlei Rechte, wir haben keine Rechte. Wir brauchen Leben. Wo ist das Leben? Hier ist kein Leben.“

    Es gibt im Libanon mehr als 200.000 Flüchtlinge, die in 12 Lagern über das Land verstreut leben. Die Palästinenser sind seit mehr als 60 Jahren hier – seit der Gründung Israels – aber sie werden immer noch von mindestens 70 Berufen ausgeschlossen, haben keinen Zugang zu staatlicher Bildung oder Gesundheitsversorgung und können sich nicht frei bewegen und auch kein Land erwerben.

    Verglichen mit der gesamten arabischen Bevölkerung des Libanon war der Krieg des letzten Jahres verheerender als der Gaza-Krieg für die Menschen im Gazastreifen. Für den Durchschnittsaraber im Libanon war es fünfmal wahrscheinlicher das Dach über dem Kopf zu verlieren und zweimal so wahrscheinlich getötet zu werden wie für die Palästinenser im Gazastreifen. Dennoch sagte die Welt Milliarden für Gaza zu und nur einen winzigen Teil davon von für die alästinensischen Araber im Libanon.

    Was könnte für die unglaubliche Diskrepanz zwischen der Aufmerksamkeit und dem für Gaza gestellten Geld einerseits und dem für die libanesischen Lager andererseits verantwortlich sein? Wenn Juden in das Töten von palästinensischen Araber verwickelt sind – egal, wie gerechtfertigt ihre Sache ist, egal, wie defensiv ihr Vorgehen, egal, wie sorgfältig sie zivile Tote vermeiden – gibt es Geschrei von wegen „Völkermord“ und
    „Holocaust“. Die Europäer verbiegen sich bis zum Geht-nichtmehr, um den arabischen Opfern Mitgefühl zu zeigen.

    Die Menschen geben Geld und Hilfe. Staaten sagen Milliarden zu. Prominente Politiker und Dichter und andere beeilen sich, ihre Unterstützung zur Schau zu stellen. Jeder liebt die palästinensischen Araber – wenn sie als Opfer von Juden wahrnehmbar sind. Wenn aber Araber palästinensische Araber töten, trocknet das Mitgefühl für die palästinensischen Araber völlig aus. Keine
    brüllenden Schlagzeilen, kein Geld, keine Spenden-Kampagnen, keine blutenden europäischen Herzen, keine Golfstaaten, die
    Konvois mit medizinischer Hilfe, Kleidung und Baumaterial schicken. Niemand geißelt den Libanon in der UNO wegen seiner
    ausdrücklichen Diskriminierung einer 200.000 Personen großen Minderheit, von denen die meisten im Land geboren wurden, und
    der Weigerung für sie Land zu besitzen, eine ganze Reihe von Berufen ausüben oder Staatsbürger werden zu lassen.

    Keine Boote mit Aktivisten werden in den Libanon geschickt, um einem Problem öffentliche Aufmerksamkeit zukommen zu lassen,
    das wirklich öffentliche Aufmerksamkeit benötigt. Kein Land sagt, sie würden libanesische Offizielle als „Kriegsverbrecher“ verhaften.

    Wie viel größer könnte die Heuchelei der sogenannten „Menschenrechtler“ sein? Wie offensichtlicher kann es sein, dass
    ein beträchtlicher Prozentsatz an Leuten, die behaupten sich um die palästinensischen Araber zu sorgen, in Wirklichkeit Antisemiten
    sind, die ihren Judenhass in den Mantel der „Menschenrechte“ hüllen? Wenn Alice Walker, Lauren Booth und George Galloway
    sich entscheiden würden palästinensische Araber zu besuchen und sich offen gegen deren Unterdrückung äußerten, dann könnten sie behaupten Mitgefühl zu haben.

    Wenn Caryl Churchill ein Theaterstück über den Libanon schreiben würde, darüber sprechen würde, wie die Araber vorgeben sich
    um ihre palästinensischen Brüder zu sorgen, während sie aktiv daran arbeiten sie als Menschen zweiter Klasse zu behandeln,
    dann kann sie von sich behaupten nicht antisemitisch zu sein.

    Würden sich die Staaten der Welt entscheiden eine Geberkonferenz abzuhalten, bei der sie Milliarden für die palästinensischen Araber sammeln, die von ihren eigenen Leuten
    zu Opfern gemacht werden, dann könnten sie behaupten für Menschenrechte und Gerechtigkeit zu kämpfen. Doch bis das
    nicht geschieht, gibt es nur einen logischen Grund, dass all diese Leute angeben sich auf den Gazastreifen versteift zu haben – und
    der ist nicht die Hilfe für die dortigen palästinensischen Araber.

    Ganz tief in sich drin juckt es sie die Juden zu beschuldigen. Sie fühlen tief in sich drin, dass diese Juden, die so „scheinheilig“
    sind, die behaupten das „erwählte Volk“ zu sein, die für sich in Anspruch nehmen moralisch zu handeln, ein Stück gestutzt
    werden müssen. Sie lieben die köstliche und fabrizierte Ironie der Holocaustopfer, die sich in Unterdrücker verwandeln. Der
    unmodische Judenhass ist durch den sehr modischen Hass gegen den jüdischen Staat und all sein Tun ersetzt worden. Mehr als alles
    andere lieben sie es, die palästinensischen Araber als die Juden des 21. Jahrhunderts darzustellen, die unter dem naziartigen
    zionistischen Regime leiden müssen, sowie vorzugeben, der Gazastreifen sei das Warschauer Ghetto mit heldenhaften
    Arabern, die nur um ihre Würde kämpfen.

    Der Lackmustest, ob ein Kritiker Israels aufgrund von Moralität handelt und nicht aufgrund von Antisemitismus, ist darin
    zu sehen, was er über den Libanon sagt – oder dort ignoriert. Nach diesem Standard gibt es arg wenige legitime und ehrliche Kritiker
    Israels. Und die meisten dieser Heuchler outen sich selbst, als das, was sie
    sind, Antisemiten sind eben doch auch Antizionisten. Denn wer sich für Menschenrechte einsetzt, sollte sich auch für
    Dafur und Somalia einsetzen, für die Frauen in Afganistan, gegen weibliche
    Genitialverstümmelung, gegen Sklaverei, gegen Handabhacken und Steinigungen, gegen Todesstrafe durch Baukran für
    Minderjährige, gegen Zwangsverheiratung und Vergewaltigung in der Ehe und vieles mehr.

    Lesen sie diesen Blog aufmerksam, sie werden zu ganz neuen Ergebnissen kommen.

    http://heplev.wordpress.com/

    Shalom

  58. Zahal, es ist traurig, aber man kann Dir nur Recht geben.

    Die Fakten sprechen eine glasklare Sprache.

    Grüße

  59. Dazu zählt als allererstes, dass Waffenexporte nach Israel endlich gestoppt werden müssen. Nur durch einen Waffen- und Rüstungsboykott in Konfliktregionen können Krieg und Terror zumindest erschwert werden.

    Von einem Stop von Waffenlieferungen an die Hamas, um Krieg und Terror zu erschweren, hält das Blondchen im Schwarzhemd offensichtlich nicht viel. Sie fordert offen die einseitige Entwaffnung Israels. Also geht es ihr nicht um die Erschwerung von Krieg & Terror, sondern darum, die Vernichtung Israels zu erleichtern.

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