Richard MartinDas Nicht-Abspielen der israelischen Nationalhymne beim Junioren-Europacup (nicht WM!) im österreichischen Mödling, hat für reichlich Gesprächsstoff gesorgt. Jetzt meldet sich Richard Martin (Foto), Obmann der Fecht-Union-Mödling, zu Wort. „Mich persönlich trifft diese Anschuldigung besonders hart, da ich selbst jüdische Wurzeln habe und nicht in den ärgsten Träumen daran denken würde, den Israelis ihre Hymne zu verweigern“, so Martin zu PI.

Hier seine Stellungnahme:

Mit großer Enttäuschung muss ich leider fesstellen, dass es im Sport noch immer Tendenzen der Missgunst gibt, obwohl ich immer dachte, dass der Sport davon weggekommen ist.

Ich weiss auch nicht, wer darauf gekommen ist, dass der Veranstalter des Europacup Turniers in Mödling der Siegerin aus Israel die Hymne verweigert hätte. Wir haben uns alle sehr gefreut, dass eine Israelin den Bewerb gewonnen hat. Gerade wir kleinen Länder halten doch immer zusammen.

Nun zur Schilderung aus unserer Sicht:

Es gibt, laut unserer Meinung, keine Verfehlung unsererseits, da wir eine im Handel gekaufte CD besitzen, die die Hymnen der meisten Staaten der Welt beinhaltet. Ca. 3 Jahre alt. Unter anderem natürlich auch die Hymne des Staates Israel. Vor der Siegerehrung haben wir uns beim Trainer der Israelischen Mannschaft vergewissern wollen, ob die Hymne auch stimmt. Er hat uns, nach anhören deiniger Takte mitgeteilt, dass es nicht die Richtige sein soll. Darauf hin war es uns nicht mehr möglich diese Hymne abzuspielen. Eine falsche Hymne wäre, meiner Meinung nach, noch schlechter gewesen.

Im Einvernehmen mit dem Israelischen Trainer haben wir dann vor der Siegerehrung eine Entschuldigung über den Lautsprecher, der in der ganzen Halle und auf den Tribünen zu hören war, abgegeben, dass wir leider nicht im Besitz einer richtigen Hymne sind und daher nicht abspielen können. Auch in englischer Sprache.

Ich entschuldige mich dafür in aller Form, dass dieser Umstand eingetreten ist, aber nicht dafür, dass eine angeblich falsche Hymne auf der CD ist und daher nicht abgespielt werden konnte. Wir haben unser Möglichstes gemacht um im Besitz von richtigen Hymnen zu sein und haben uns garantiert nicht geweigert die Hymne zu spielen, da doch gerade das Abspielen der Nationalhymne des Siegers eine Ehrung für Ihn sein soll. Und das ist unser Bestreben.

Am nächsten Tag habe ich noch gleich in der Früh die Israelische Hymne aus dem Internet geholt und mit der Hymne auf der CD verglichen. Unserer Meinung nach, es waren einige Funktionäre dabei anwesend, war der Anfang auf der CD nicht ganz mit dem Download vergleichbar, da sie mit Blasinstrumenten gespielt ist und die vom Download mit einem Orchester. Aber je länger man abspielen lässt, desto ähnlicher wird die Melodie.

Da wir aber alle leider keine wirklichen Kenner aller Hymnen dieser Welt sind, kann ich diesen Umstand nicht behaupten und muss dem Wissen des Trainers der israelischen Mannschaft glauben und bin ihm auch gefolgt.

» richard.martin@fum.at

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67 KOMMENTARE

  1. So sorry but OT:
    OT: PI-Gruppe Vogtland:
    Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du!
    (Mahatma Gandhi)

    Wer bei der Transformation durch diese vier Phasen dabei sein will und im Raum Hof, Plauen, Schleiz,
    Oelsnitz oder Bayreuth wohnt, kann sich bei PI-Vogtland@web.de melden.
    Wir werden uns einmal im Monat zu einer Art Stammtisch treffen, um unsere Kräfte zu bündeln und
    weitere Aktionen zu planen.
    Also meldet euch!

  2. Klingt glaubwürdig und der Vorgang kann zu den Akten gelegt werden.

    Was wäre aber gewesen, wenn eine Libyerin oder Saudiarabische junge Dame gewonnen hätte und die Hymne nicht gespielt worden wäre?

  3. Ich denke, die Entschuldigung kann man gelten lassen.

    Nach wie vor gilt es aber wachsam zu sein, wenn wir der Meinung sind, daß sich eine linke Meinungsdiktatur die Deutungshoheit über jüdisches Leben in Europa oder den Staat Israel erobern will oder Polizei, Presse oder Politik vor antijüdischer Gewalt aus der linken oder oder islamischen Ecke zurückweicht.

    Lieber einmal zu früh oder zu kräftig geschossen als auch nur ein weiteres Mal in dieser Frage zu schweigen oder zurückzuweichen.

  4. Zu keinem Zeitpunkt habe ich geglaubt, dass die Österreicher da etwas „böses“ im Schilde
    führten. Halt ein Vorkommnis wie es immer und überall vorkommen kann, wir sind halt alle nur Menschen. Was mich aber schwer beeindruckt hat, ist das die 14-jährige Daria Strelnikov die Hymne selbst gesungen hat. Respekt und Hut ab. Die meisten 14-jährigen bei uns haben keinen blassen Schimmer was eine Hymne ist. Hat jemand die Mail-adresse der jungen Athletin?

  5. Meine Meinung:

    Dies ist sehr glaubwürdig und damit als Entschuldigung akzeptiert!

    Da selbst bei hohen Staatsbesuchen Hymnen-Fehler passieren können, ist ein Fehler so wie oben geschildert durchaus menschlich.

    Prominente Hymnen-Fehler, z.B.:

    – DDR-Hmyne beim Staatsbesuch des Bundespräsidenten in einem afrikanischen Land;

    – „Deutschland über alles …“- Strophe bei einem Auslandsbesuch Merkels …

    ist schon vielen passiert, kann vorkommen.

  6. wirklich? in zeiten, in denen man auf youtube und andere möglichkeiten, nationalhymnen zu bekommen, zugreifen kann?

  7. @ #6 LuckyBastard (17. Nov 2009 14:33)

    Sogar bei hohen Staatsbesuchen passieren diese Fehler !!

    Auch Sportfunktionäre sind nicht unfehlbar.

  8. Herr Richard Martin schildert den Sachverhalt und korrigiert damit einen leider entstandenen üblen Mißklang.

    In seinen Worten lese und fühle ich ein tiefes Bedauern über das technische Gebrechen, an dem niemand bei der Fecht-Union eine Schuld trifft.

    Der Fecht-Union-Mödling und Herrn Richard Martin wünsche ich alles Gute und weiters große Freude am schönen Fechtsport.

  9. die die Hymnen der meisten Staaten der Welt beinhaltet. Ca. 3 Jahre alt. Unter anderem natürlich auch die Hymne des Staates Israel. Vor der Siegerehrung haben wir uns beim Trainer der Israelischen Mannschaft vergewissern wollen, ob die Hymne auch stimmt. Er hat uns, nach anhören deiniger Takte mitgeteilt, dass es nicht die Richtige sein soll.

    So ein Unsinn, die Hymmne ist älter als der Staat Israel und seit Staatsgründung die Nationalhymmne, unverändert bis heute.

  10. Ich finde auch, Herr Martin hat den Sachverhalt sehr ruhig, ausführlich und glaubwürdig erklärt und das sollte man auch entsprechend anerkennen. Solche Fehler kommen vor.

  11. Sowas habe ich schon geahnt und darum hatte ich auch geschrieben, dass man nichts behaupten sollte, bevor es erwiesen ist!

  12. Nun Israel hat seine Hymne länger als der Staat Israel existiert.

    Jemand mit „jüdischen Wurzeln“ der die Hatikvah nicht kennt..seltsam.

    Das sie mit Blasinstrumenten etwas anders klingen mag, ist verständlich. Mich würde eine Stellungnahme des Trainers der israelischen Mannschaft zu diesem Thema interessiern.

    Aber gut. Wollen wir es ihm Glauben.

    Macht aktiv mit in den Pi-Gruppen.

    pi.mainkinzig@yahoo.de Hanau-MKK

  13. Ok tut mir leid, die Kritik kam zu schnell und zu hart, aber sie passte nunmal so gut ins Bild(bezieht sich auf meinen Kommentar dazu)… Jeder macht Fehler und dann müssen wir sie halt auch eingestehen, allerdings schön, dass eim kritisierter Politiker hier Stellung nimmt und nicht über Drittmedien wieder über PI herzieht.

  14. Herr Martin hat die Kritik sehr ernst genommen und umgehend reagiert. Das ist hoch anzuerkennen.

    Der Trainer, dem die Hymne nicht paßte, soll nun gefälligst immer eine CD dabei haben, damit er die Hymne, die ihm recht ist, in solchen Fällen zum Abspielen hergeben kann. Dann muß doch nicht so eine Unruhe entstehen.

  15. Nachdem deutsche Polizisten in Düstambul die israelische Flagge herunterrissen, um Steine werfende Hamasdemonstarnten zu beschwichtigen, halte ich viele Formen antisemitischer Hetze in Europa für möglich. Man fragt sich auch: Warum konnte die Hymne nicht sofort heruntergeladen werden? Ich bin mir sehr sicher, dass sie der gute Herr Martin sogar selber gefiedelt bzw. gejault hätte, wenn die türkische oder marokkanische gefehlt hätte und die ersten Autos vor seiner Hütte brennen würden.

  16. @ 17 Leserin (17. Nov 2009 15:03)

    D

    er Trainer, dem die Hymne nicht paßte, soll nun gefälligst immer eine CD dabei haben, damit er die Hymne, die ihm recht ist, in solchen Fällen zum Abspielen hergeben kann.

    Das wird normalerweise auch so gehandhabt – zwar nicht immer und überall, aber ich kenne persönlich Beispiele (u.a. auch im Fechtsport), daß Nationalteams ihre (korrekte) Hmyne auf CD selber mitbringen!

    Das ist normalerweise immer ein Notfallplan und obliegt immer dem jeweiligen Nationaltrainer.

  17. Man sollte nicht vergessen,daß der israelische Trainer vielleicht kein Sabra (in Israel Geborener) ist, sondern ein Zugereister. Dann kennt er die Nationalhymne u.U. selber nicht.

  18. #18 Mandy Koslowsky (17. Nov 2009 15:06)

    fragt sich auch: Warum konnte die Hymne nicht sofort heruntergeladen werden?

    Lass dir sagen von einem der den Fechtsport kennt: auf so einer Veranstaltung gibt es weder die Mittel, noch die Zeit oder die Nerven, dies „mal schnell“ herunterzuladen.

    Hinterher ist man immer schlauer, aber in der konkreten Situation sieht das ganz anders aus.

  19. – Es wird in Duisburg die israelische Flagge runtergerissen
    – Israelische Sportler werden (angeblich aus Sicherheitsgründen) nicht eingeladen
    – Die israelischen Nationalhymne wird nicht gespielt
    – In Köln (vor dem Dom) werden antisemitische Hassparolen gebrüllt.
    – islamischer antisemitischer Anschlag auf die Düsseldorfer Synagoge
    – in Frankreich werden Juden durch die Straßen gejagt bzw. zu Tode gefoltert(wie ist der Prozess eigentlich ausgegangen???)
    – in GBs Schulen wird das Thama Holocaust nicht mehr angesprochen um nicht den Zorn der Bereicherer zu erwecken
    – In GB laufen Burkatanten mit Plakaten „Be prepared for the new holocaust“ und „God bless Hitler“ unter Augen der britischen Polizei.

    Europa hat nichts aus der Geschichte gelernt.
    Unsere Politiker wie Idi Armin Luschi Laschet bereiten den den Weg(vielleicht unbeabsichtigt) für den neuen Holocaust.

  20. @#2

    du glaubst doch nicht im ernst, daß eine saudiarabische jugendliche im stoffkäfig die fechtmeisterschaften gewinnt?

    die treten höchstens zum „teufelsteinigen“, und handabhacken an…

  21. OT:
    Grundsatzurteil
    Volksverhetzungsparagraf ist verfassungskonform

    Nach den Worten des Ersten Senats ist der Volksverhetzungsparagraf 130 Strafgesetzbuch zwar kein „allgemeines Gesetz“, weil er sich nicht generell gegen die Verherrlichung totalitärer Willkürregime richtet, sondern allein Äußerungen mit Bezug zum Nationalsozialismus unter Strafe stellt. Grundsätzlich darf die Meinungsfreiheit nur durch „allgemeine“, also nicht gegen bestimmte Auffassungen gerichtete Gesetze eingeschränkt werden.
    Dennoch sei die Vorschrift „ausnahmsweise“ mit dem Grundgesetz vereinbar. Angesichts des Unrechts und des Schreckens der Nazi-Herrschaft mache die Verfassung in diesem Punkt eine Ausnahme vom Verbot, ein Sonderrecht gegen bestimmte Meinungen zu schaffen. „Das Grundgesetz kann weithin geradezu als Gegenentwurf zu dem Totalitarismus des nationalsozialistischen Regimes gedeutet werden.“

    Der Paragraf im Wortlaut:

    „Mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe wird bestraft, wer öffentlich oder in einer Versammlung den öffentlichen Frieden in einer die Würde der Opfer verletzenden Weise dadurch stört, dass er die nationalsozialistische Gewalt- und Willkürherrschaft billigt, verherrlicht oder rechtfertigt.“

    http://www.welt.de/politik/deutschland/article5240491/Volksverhetzungsparagraf-ist-verfassungskonform.html

    Es ist immer das Gleiche: An den Nazis werden Musterurteile ohne großen Widerstand im Volk durchgesetzt und nachher bei Bedarf auf andere Gruppen ausgedehnt. Der erste Schritt zur Einstufung von Islamkritik als Volksverhetzung ist schon gemacht. Denn dass die armen Moslems stets und ständig so leiden müssen, dass eine Einschränkung der Meinungsfreiheit nicht nur vertretbar sondern unbedingt notwendig ist, daran kann doch kein Zweifel bestehen.

  22. Mal was zum Schmunzeln wegen Hymne:

    An der Eröffnungsfeier des Nord-Ostseekanals (damals Kaiser-Wilhelm-Kanal) im Jahre 1895 nahmen auch eine ganze Anzahl ausländischer Kriegsschiffe teil, die mit der Kaiserlichen Yacht „Hohenzollern“ an der Spitze den Kanal von Brunsbüttel nach Kiel durchliefen. In letzter Minute tauchte noch ein türkisches Kriegsschiff auf, das dann das Ende des Konvois bildete.

    Etwa in der Mitte der Kanalstrecke bei Rendsburg stand am Ufer eine Militärkapelle, welche in der dem Kapellmeister mitgeteilten Reihenfolge der Schiffe bei deren Passieren die jeweilige Nationalhymne spielten.

    Als zum Schluss der nicht angemeldete Osmane auftauchte, hatte der Kapellmeister den betreffenden Satz Noten natürlich nicht dabei.

    Als Ersatz liess er die Kapelle kurz entschlossen die Melodie des Liedes „Guter Mond du gehst so stille“ spielen.

    Wie man sieht, gab es schon damals gewisse Probleme…

  23. @ #23 monsignore (17. Nov 2009 15:16)

    Stimmt – es gibt keine arabischen Fechterfolge;

    es gibt außerdem überhaupt keinen einzigen Sport, in der Araber oder Moslems aus islamischen Ländern unter den Top 10 der Welt vertreten sind;

    Falls ich mich irre, bitte um Korrektur

  24. So eine idiotische Ausrede habe ich schon lange nicht mehr gehört. Vom Sieg bis zur Siegerehrung vergehen doch locker 15 Minuten. Genug Zeit, über Wikipedia den Namen der Hymne jedes x-beliebigen Staates zu recherchieren, und deren Namen dann bei youtube ode rgoogle einzugeben. Fünf Minuten später hat man die Datei dann auf der Laptopfestplatte und kann den Laptop an die Lautsprecheranlage anstöpseln, und abspielen.

  25. @ 27, Axel Bavaria

    Im Prinzip richtig, aber:

    Nach Eingabe von „Hymne Israel“ erscheinen auf der ersten Seite oben vier verschiedene Versionen, alle ähnlich, aber nicht gleich.

    Dann: Es soll tatsächlich immer noch Menschen geben, die mit der Computerei nicht viel am Hut haben.
    Ausserdem muss man erst mal auf die Idee kommen und das entsprechende Gerät und Internetanschluss sofort verfügbar haben.

  26. Glaubhafte Erklärung, freut mich für den österreichischen Fechtsport!!

    Schade, dass man angesichts diverser Vorkommnisse immer mit dem Schlimmsten rechnen muss….

    Die Aktion der 14jährigen Siegerin, die Hymne dann quasi a capella zu singen, finde ich immer noch einfach toll und couragiert!

  27. Fechtsport wird als Damen- und Herrensport in vielen arabischen Ländern betrieben; da es – anders als einige giftige Kommentatoren meinen – selbst in Saudi-Arabien Frauen nicht in Burkas herumlaufen, ist den islamischen Kleidungsvorgaben mit Festmaske und Tuch darunter vollauf Genüge getan; sonst sind sie ja gut eingepackt.

    Ich habe selbst als „Freizeitfechter“ in Ägypten in einem Klub in Kairo und im nationalen Leistungszentrum im Degen und Florett trainiert und bin auf einige äußerst talentierte junge Sportler, Damen wie Herren, getroffen – da es es einem armen Entwicklungsland keine Sportförderung wie bei uns gibt und kaum Geld für Reisen zu internationalen Wettkämpfen da ist, können sie nicht allzu weit bringen.

    Immerhin waren bei den Olympischen Spielen in Peking zwei Algerierinnen qualifiziert (Florett und Degen) – da die in Frankreich trainieren, können sie ihre Talente auch besser entwickeln.

  28. #31 Roland (17. Nov 2009 15:55)

    So ist es!

    Die Melodie der Israelischen Hymne wird auch in meist christlichen Liedern mit deutschen Texten gesungen. Die schöne, schnell erlernbare Melodie wird oft variiert, so kann es durchaus sein, dass man bei den ersten Klängen sie nicht sofort erkennt. Ich habe sie in meiner Konfirmandenzeit erlernt und werde sie jetzt gleich mal vor mich her summen.

  29. im gewichtheben, im ringen sind wir weltklasse…wir haben auch topläuferinnen…
    diese sportarten sind nichts für moderne westliche länder was?!
    die türkische rollstuhl basketballmannschaft galatasaray hat die champions league und die klubweltmeisterschaft gewonnen…

  30. Ich lese mit großem Interesse die Komentare und kann im Großen und Ganzen alle verstehen.

    Ich werde mich daher hier nochmals in aller Form für das Geschehene entschuldigen.

    Ich möcht jedoch auch festhalten, es soll jedoch keine Entschuldigung für mein Nichtkennen der Israelischen Hymne sein, dass es viel österreichstämmige Menschen auf der ganzen Welt gibt, die oft auch nicht wissen wie die Österreichische Hymne klngt.

    Ich bin auch gerne bereit mit allen die es wollen direkt in Kontakt zu treten und gebe daher meine e-mailadresse ganz offen bekannt.

    richard.martin@fum.at

  31. #5 Wahnsinnsknecht

    Ich frage mich, was eine Israelin bei einer Europacupveranstaltung zu suchen hat.
    ————-
    Weil Israel Mitglied in europäischen Sportverbänden ist. Sie haben um Aufnahme ersucht und sie bekommen.
    Noch nicht gemerkt, dass Israel bei den Fußballeuropameisterschaften dabei ist?
    In asiatischen Verbänden ist das wohl nicht möglich, oder?

  32. #5 Wahnsinnsknecht

    Israel gehört mit seiner Kultur, seiner Demokratie und Freiheit, den Menschenrechten und dem Zivilisationslevel zu Europa und nicht zur arabischen Welt.
    Deshalb ist es mehr berechtigt, dass israelische Sportler an europäischen Turnieren teilnehmen, auch eine Mitgliedschaft in EU und NATO ist wünschenswert.

  33. #5 Wahnsinnsknecht
    Israel in der NATO und EU, das wäre lustig. Eher wird die UNO Israel einen atomaren Erstschlag im Falle weiterer Siedlungen im Westjordanland androhen und die EU türkisch als Amtssprache einführen….

  34. @#36 Richard Martin

    Respekt Herr Martin, wirklich. Einen derart offenen und engagierten Umgang eines offiziellen ist man hier garnicht gewohnt, dafür möchte ich Ihnen danken. 🙂

    Ich möchte Sie aber auch direkt im Voraus warnen, der Umgang mit „unser gleichen“ führt schnell zu medialem Rufmord, da man uns gerne als „Zionisten“, oder wahlweise „rechtskonservativ“ bezeichnet. Sie werden sich aber sicher selber ein Bild machen können, dass die PI-Userschaft eine äußerst heterogene Gruppe mit aller Arten von Persönlichkeiten ist und man hier nichts böses im Sinn hat, auch wenn es immer wieder unterstellt wird.

    Es sind eben Dinge wie von der Polizei gewaltsam entfernte Israelflaggen an Fenstern, oder Muslime die den Tod aller Juden/Ungläubigen fordern, die Ungerechtigkeiten entstehen lassen, die wir nicht länger tolerieren wollen.

  35. #36 Richard Martin (17. Nov 2009 16:17)

    ———————

    sehr geehrter herr martin,

    möchten sie nicht politiker werden?

    politiker mit ihrer ehrlichkeit fehlen uns dringend im schönen österreich.

    danke für ihre erklärung und entschuldigung, welch ein unterschied zum herumgeeiere von manchen leuten des öffentlichen lebens.

    meine hochachtung

    ihr landsmann bissl weiter nordöstlich von mödling 🙂

  36. #32 Roland

    Die Aktion der 14jährigen Siegerin, die Hymne dann quasi a capella zu singen, finde ich immer noch einfach toll und couragiert!

    Stimme zu!
    Dieses kann bei einer 14-jährigen Deutschen aus zweierlei Gründen nicht passieren:
    Entweder sie kennt unsere Hymne nicht oder falls doch, schweigt sie lieber, um nicht von unseren Linken und Qualitätsmedien als Jung-Nazi, rechtsradikal oder des ‚dumpfen Nationalismus‘ verdächtigt zu werden.

  37. @Pro_D
    Die mangelnde Textsicherheit vieler Deutscher (auch Spitzensportler & Nationalspieler) habe ich im ersten Thread zu dem Thema auch schon konstatiert. Leider ein Fakt ! – führt uns aber vom Thema weg…

  38. @36 Richard Martin
    Sehr geehrter Herr Martin,
    schön, dass Sie sich so um Aufklärung und Erklärung bemühen! Und natürlich: Willkommen auf PI! 🙂

    Auch wenn ihr Besuch (vor allem unter ihrem Klarnamen ! ) nur von kurzer Dauer sein dürfte, lohnt sich ein Blick über die Themen und Berichte hier; allein nach Durchsicht der hier aufgeführten Beispiele werden sie verstehen, warum bei Meldungen wie „Israelische Hymne nicht gespielt“ hier die Alarmglocken klingeln. Im Bereich des Sports (von diversen Schlägereien bei Fußballspielen mit muslimischen Vereinen abgesehen) empfehle ich zur Lektüre v.a. die Behandlung von israelischen Sportlern in Schweden:
    http://www.pi-news.net/2009/03/davis-cup-malmoeer-wut-gegen-israelisches-team/

    Dem österreichischen Fechtsport und Ihnen alles Gute!

  39. Nennt man wohl „near-miss“

    und was wohl alles im copy / paste Zeitalter in die Binsen geht?

    Gut, daß es so war.

  40. Wie nennt man da, wenn zwei Blondinen durch den Wald rennen?

    „Dumm gelaufen“ H a ha h a

    nur um vom topic abzulenken.

  41. #39 Tammy

    Israel in der NATO und EU, das wäre lustig. Eher wird die UNO Israel einen atomaren Erstschlag im Falle weiterer Siedlungen im Westjordanland androhen und die EU türkisch als Amtssprache einführen.

    DAS wäre für Brüssel das weitaus kleinere Problem! 🙁

  42. Ich scheue keine direkte Konfrontation. Auch werde ich sicherlich kein Politiker. Gerade deshalb.
    Ein Politiker der die Konfrontation sucht und versucht ehrlich zu sein hat keine Chance. Wir wollen es nicht. Die meisten Bürger wollen belogen werden.
    Wlan und dergleichen recht schön und gut wenn es in einer Sporthalle funktioniert. Zuviel Beton und Eisen. War leider nicht möglich und auch zu spät. Natürlich unser Fehler.
    Ich gebe natürlich denen recht, die sagen, dass man erst in der Situation sein muss um zu verstehen was da passiert ist. Will es jetzt auch nicht als Entschuldigung bringen.

  43. – “Mich persönlich trifft diese Anschuldigung besonders hart, da ich selbst jüdische Wurzeln habe und nicht in den ärgsten Träumen daran denken würde, den Israelis ihre Hymne zu verweigern” –

    ´Jüdische Wurzeln´ oder auch ´jüdische Freunde´ zu haben, das ist eines der abgenutzten Standardargumente, das die Anitsemiten anzuführen, wenn sie ertappt worden sind. Sich zu schämen wäre da besser als sich so plump zu verteidigen.

  44. die ausführungen des sportfunktionärs klingen doch eigentlich recht plausibel.
    noch gestern schrieb pi-autor „r.m.“ folgendes:

    Zur Siegerehrung der 14-jährigen Goldmedaillengewinnerin weigerten die Veranstalter sich, die Landeshymne ihrer Heimat Israel zu spielen […]Strelnikov ließ sich von der österreichischen Israelfeindlichkeit jedoch nicht schweigend vom Podest mobben

    jetzt frage ich mich: wie konnte es zu solch einer falschmeldung kommen? woher hatte pi diese informationen? hat eine quelle falsch berichtet oder hat der autor den text eigenmächtig „verschärft“? und hat man nicht mal bei dem veranstaltungsleiter nachgehackt, was es mit dieser geschichte auf sich hat?
    so wie herr martin in seiner stellungnahme als auch in seinen textkommentaren schreibt, klingt er so gar nicht nach einem judenhasser, der einen neuen holocaut anzetteln will (wie es der kommentar von „r2d2“ hier im thread schon fast impliziert).
    um solche pannen (auch in menschlicher hinsicht) künftig zu vermeiden, wäre es doch nicht verkehrt fakten gegenzuchecken, oder was meint ihr??

  45. Was ist das denn für eine selten dämliche Ausrede ! Bei hunderten von Sportveranstaltungen wird die richtige Hymne abgespielt, nur jetzt soll keine auffindbar gewesen sein ? Er sollte seinen Job aufgeben, wenn er nicht einmal die einfachsten Dinge (Hymne heraussuchen) erledigen kann.

  46. Europa hat nichts aus der Geschichte gelernt.
    Unsere Politiker wie Idi Armin Luschi Laschet bereiten den den Weg(vielleicht unbeabsichtigt) für den neuen Holocaust.

    NÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄ, stimmt nicht

  47. #43 johannwi (17. Nov 2009 17:33)

    Finde ich auch, „2012“ sollte einen eigenen thread wert sein.

  48. Die Stellungnahme ist glaubhaft und anständig, jedoch war es wichtig diesen bohai darum zu vranstalten da wir lernen müssen lauter zu sein als die Moslems und „USrael“ – Hasser.
    Es ist an der Zeit den Spieß umzudrehen.

  49. #21 cgs
    Man sollte nicht vergessen,daß der israelische Trainer vielleicht kein Sabra (in Israel Geborener) ist, sondern ein Zugereister. Dann kennt er die Nationalhymne u.U. selber nicht.

    So etwas ist höchstens in Deutschland möglich, da konnten selbst der (vormalige) Fußball-Bundestrainer, ebenso wie einige Spieler die Hymne nicht (oder man war sich zu fein sie zu singen).

    Derartige Unkenntnis wäre in anderen Ländern ein Unding, da lernt jedes Kind die Nationalhymne spätestens in der Schule.

  50. #52 Rudi123:

    „´Jüdische Wurzeln´ oder auch ´jüdische Freunde´ zu haben, das ist eines der abgenutzten Standardargumente, das die Anitsemiten anzuführen, wenn sie ertappt worden sind. Sich zu schämen wäre da besser als sich so plump zu verteidigen.“

    Sind bei dir auch schon irgendwelche Leute Antisemiten, weil mal ein CD-Player nicht richtig funktioniert?
    Jetzt mach dir mal vor lauter Anstand nicht in die Hose!

  51. #59 indiajo:

    „…jedoch war es wichtig diesen bohai darum zu vranstalten…“

    Journalistischer Pfusch bleibt Pfusch – und mit dem Islam hat das nun wirklich nichts zu tun.

  52. Das ist hahnebüchen was der Mann da erzählt. Die HaTikva kann man überall im Internet herunterladen!

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