Ägypten: Blogger edathiert

Am Sonntag berichtete der ARD-Weltspiegel über Blogger in Ägypten, die durch das Ministerium für Edathierung™ mundtot gemacht werden gehindert werden, ihre Hetze zu verbreiten. So setzte sich einer – in seiner unvorstellbaren Dreistigkeit – für die Interessen seines Volkes, den Berbern, ein.

Vor drei Jahren hat das Edathierministerium den Blogger Messud in einer Nacht- und Nebelaktion verhaftet. Dabei drangen die zehn(!) Beamten trotz Verbots Messuts auch in das Schlafzimmer seiner Ehefrau, Salama (Foto oben), ein.

Blogger Messud, der bei seiner Verhaftung ob seiner „Gefährlichkeit“ in Ketten abgeführt wurde, verbleibt derweil ohne Urteil und Anklage auch nach drei Jahren weiterhin in „Untersuchungshaft“. Dabei teilt er sich die Zelle mit Drogenhändlern und Mördern. Mussad hatte in seinem Blog geschrieben, die Regierung sei an den unhaltbaren Bedingungen für Beduinen schuld. Aber im Internet die ureigensten Interessen seines Volkes zu vertreten, wird in Ägypten im Rahmen des Kampfes gegen Rechts™ unterbunden.

Auch Blogger Nagy droht eine ähnliche Behandlung – zeigt er doch der Regierung Mubarak auf seiner Internetseite den Mittelfinger. Eine Seite, die bei einer Einwohnerzahl von 82 Millionen Ägyptern gerade einmal von 420 Nutzern am Tag aufgesucht wird. Dennoch wird der Blog seitens des Staates offensichtlich als äußerst gefährlich eingestuft. Nagy führt auf seiner Seite an, diese Regierung betrüge die Arbeiter, die keinen gerechten Lohn erhielten. Nagy ist der Auffassung, dass die Wirtschaftskraft des Landes den Leuten zur Verfügung stehen sollte, deren Arbeit diese geschuldet ist.

Die Ehefrau des Bloggers Mussad, Salama, schreibt trotz der Erfahrung staatlicher Repression fast täglich an ihrem Blog und beklagt dabei die miserable Lage der Beduinen auf dem Sinai. Sie setzt so die Arbeit ihres inhaftierten Ehemannes fort. Dabei wird sie durch die vielen Solidaritätsbriefe aus aller Welt bestärkt.

Trotz aller Widerstände und Gefahren machen diese Blogger weiter und nehmen auch entgegen dem staatlichen Willen für sich in Anspruch, eine eigene Meinung zu haben und diese auch zu äußern. Dabei lassen sie sich weder einschüchtern noch durch eine bislang geringe Reichweite ihres jeweiligen Blogs entmutigen.

(Text: Nockerl, Videobearbeitung: Antivirus)




Israel-Kundgebung am 13.6. in Köln

Nach der Solidaritätskundgebung für Israel in Hamburg findet am 13. Juni eine weitere pro-israelische Veranstaltung in Köln statt. In der Domstadt ruft die Synagogengemeinde Köln unter dem Motto „Fairplay für Israel – für Wahrheit und Solidarität“ am kommenden Sonntag um 14 Uhr zu einer Zentralkundgebung und Demonstration auf dem Roncalliplatz auf.

In dem Aufruf zur Kölner Demo heißt es:

Sehr geehrte Damen und Herren,
Liebe Freunde Israels,

In den letzten Tagen wurden wir Zeuge einer weltweiten Welle von anti-israelischen und antisemitischen Hetzkampagnen, die die höchsten internationalen Instanzen erreichte, wie beispielsweise den UN-Sicherheitsrat. Israel, welches in Ausübung seines legitimen Rechts auf Selbstverteidigung seine Bürger vor Terror und Gewalt zu schützen versucht, wird von Medien und Politikern an den Pranger gestellt und systematisch delegitimiert. Sein Recht als jüdische Nation innerhalb der Staatengemeinschaft zu existieren wird durch Tatsachenverfälschung und Doppelmoral in Frage gestellt.

Die Vorfälle des 31. Mai vor der Küste Gazas sind tragisch. Jedes Opfer ist ein Opfer zuviel. Tragisch ist aber auch, dass in Folge dessen, eine Vorverurteilung Israels durch Verzerrung der Umstände und Umkehr von Ursache und Wirkung stattfindet, die als Alibi für verbale und physische Übergriffe auf Israelis und Juden dient.

Realität ist, dass Israel mit terroristischen Machthabern im Gaza konfroniert ist, die tagtäglich die israelische Bevölkerung mit Raketen angreift, seine Soldaten entführt und die Zerstörung des jüdischen Staates anstrebt. Israels Wunsch nach Frieden und Sicherheit wird durch Terrororganisationen wie Hamas und Hisbollah und Terrorregimes, wie dem im Iran, zunichte gemacht.

Hier und Jetzt ist die Zeit gekommen zu sagen: „Israel, wir stehen an deiner Seite! Israel, du bist nicht allein!“ Diese Aussage wollen wir in die Tat umsetzen bei unserer Solidaritätskundgebung am Sonntag, 13. Juni 2010, 14 Uhr auf dem Roncalliplatz in Köln (vor dem Dom) mit anschließendem Demonstrationszug durch die Innenstadt.

Alle Politiker, die für einen fairen und auf Fakten-basierenden Umgang mit Israel eintreten, mögen sich uns anschliessen und ihre Stimme mit uns erheben! Lasst uns ein Zeichen unserer Verbundenheit mit der einzigen Demokratie im Nahen Osten setzen! Lasst uns Deutschlands Solidarität mit dem Staate Israel bezeugen! Lasst uns Demokratie, Toleranz und Menschenrechte verteidigen – Verteidigen wir Israel!

Für weitere Fragen wendet Euch bitte an: Micky F. unter israeldemokoeln@gmail.com oder an die Synagogengemeinde Köln, Veranstalter, info@sgk.de, Tel: +49 221 71662-0.

PI-Leser, die an der Kundgebung in Köln teilnehmen, werden gebeten, uns zeitnahe ihre Berichte, Videos und Fotos an pi-team@blue-wonder.org zu senden.

Hier weitere Fotos von der Israel-Solidaritätskundgebung in Hamburg (danke an Jörg H.):




US Chef-Antisemitin Helen Thomas tritt zurück

Helen ThomasDas dienstälteste Mitglied des White House Press Corps, die 89-jährige Helen Thomas, ist nach heftiger Kritik über ihre direkten, unverblümten Bemerkungen zur palästinsenserfreundlichen Juden-Entsorgung heute zurückgetreten. Thomas, die selbst alt genug ist, von den Schrecken des Dritten Reiches gehört zu haben, bemerkte vor laufender Kamera, was viele Linke genauso denken, die Juden sollen aus Palästina abhauen.

Nach Hause, nach Deutschland und Polen (wo doch früher diese praktischen Öfen standen, nicht wahr, Frau Thomas?). Nach ihren Bemerkungen wurde Thomas von ihren Mitarbeitern und Kollegen im weißen Haus wie eine heiße Kartoffel fallen gelassen. Das hätte sie vermutlich von der Obama-Administration nicht erwartet. Letztlich halfen Thomas auch alle Entschuldigungsversuche nicht mehr.

Ari Fleischer, der Pressesekretär des früheren Präsidenten, George W. Bush, meinte, Thomas sollte wegen der Bemerkungen gefeuert werden. Er wiederholte diese Forderung gestern auf CNN:

„Helens Bemerkung, in der sie die religiöse Säuberung Israels fordert, ist verwerflich. Wenn das keine Bigotterie ist, was sonst? Was sie gesagt hat, ist etwa so schlimm, wie zu sagen, alle Schwarzen sollten Amerika verlassen und nach Afrika zurückkehren.“

Helen Thomas ist mit ihrer Kündigung heute einer Entlassung zuvorgekommen.

(Mit Dank an alle Spürnasen)




Berlin: Helfer fast totgeschlagen


Thilo B. (Foto) machte den Fehler, mitten im Bereicherungsschwerpukt Wedding in Berlin – genauer am U-Bahnhof Voltastraße – einem Mädchen helfen zu wollen, das von vier Halbstarken belästigt wurde. Er bezahlte diesen Versuch fast mit seinem Leben.

Die BZ schreibt:

Blutergüsse unter den Augen, aufgeplatzte Lippen, Nase gebrochen, Platzwunde am Kopf, zwei abgebrochene Zähne. So übel wurde Thilo B. (24) zugerichtet, weil er einer Frau helfen wollte, die von vier Männern bedrängt wurde. Er ging dazwischen – sie prügelten ihn bewußtlos!

Die brutale Tat erinnert erschreckend an die beiden Münchner S-Bahn-Schläger, die im September vorigen Jahres einen 50-jährigen Manager zu Tode prügelten. Auch er wollte nur helfen, als er sah, wie die Täter vier Teenager bedrohten.

Thilo hat zum Glück überlebt. Die brutale Szene wird ihm aber nicht mehr aus dem Kopf gehen. Der Braumeister-Student (2. Semester) aus Wedding war Freitagabend mit ein paar Freunden im Mauerpark, danach wollte er nach Hause. Gegen 4.45 Uhr stand er auf dem U-Bahnsteig Voltastraße. „Vier kräftige Kerle standen um ein Mädel herum, zogen den Kreis enger. Es wirkte ängstlich“, beschreibt der junge Mann den Moment, in dem er sich entschied, einzuschreiten. Was dann geschah, weiß Thilo B. nicht mehr. „Ich bin irgendwann auf dem Boden aufgewacht, hatte schlimme Schmerzen, überall war Blut“, erklärt er.

Thilo schleppte sich die Treppe hinauf zur Brunnenstraße. Dort halfen ihm Passanten, brachten ihn ins Krankenhaus.
(…)
Thilo B. bereut seine Zivilcourage nicht: „Das gehört sich doch so. Ich hoffe nur, dass die junge Frau flüchten konnte. Ansonsten war alles umsonst.“ Allerdings: „Beim nächsten Mal rufe ich lieber gleich die Polizei…“

Wir wissen es natürlich nicht, denn die Polizei, die nach den Tätern „fahndet“, gibt möglichst keine Informationen über diese heraus. Eins ist somit sicher: Deutsche Nazis waren es wohl nicht. Das wüssten wir schon. Angesichts der Örtlichkeit des Tatortes und der Vorgehensweise tippen wir auf Kulturbereicherer. Waren es keine, entschuldigen wir uns bei diesen.

(Spürnase: Mampap)




Neuer Reuters-Photoshop-Skandal

Weggeschnittener AusschnittWie bereits im August 2006 bei der Berichterstattung über den Libanonkrieg und in einigen anderen Fällen ist bei Reuters wieder das Goebbels-Syndrom ausgebrochen. Lässt sich die Wahrheit nicht gegen Israel verdrehen und sprechen die Bilder eine eindeutige Sprache, fälscht man die Fotos bis sie ins Konzept passen. In Außerachtlassung sämtlicher Ethikcodes betrügt Reuters Millionen von Lesern und verrät damit jeden seriösen Journalismus. Beim jüngsten Fall wurde dein blutiges Messer eines „Friedensaktivisten“, eine riesige Blutlache und ein zweiter verletzt am Boden liegender israelischer Soldat wegretouchiert (Foto links: Ausschnitt aus dem unbearbeiteten Originalbild)

Little Green Footballs hat aufgedeckt, dass Reuters die Originalfotos der IHH verfälscht hat, sehen Sie genau hin.

Originalbild der Terrorhelferorganisation IHH:

Manipuliertes Reuters Bild ohne den zweiten Soldaten am Boden (rechts), das Messer und die Blutlache:

Zum verdeutlichen hier die Änderungspunkte:

(Spürnase: Daniel Katz)




CDU-Minister verordnet Sachsen Zuwanderung

Sachsens CDU-Innenminister Markus Ulbig (Foto) weiß, was sein Bundesland angesichts des Fachkräftemangels am dringendsten braucht: Mehr Zuwanderung – und zwar egal woher! „Chinesen, Sudanesen, Iraker, Australier oder Syrer – die Behörden sollen sie ohne viel Bürokratie freundlich willkommen heißen“, heißt es in der BILD-Zeitung. Wenn nötig will der eifrige Minister sogar das Aufenthaltsrecht ändern.

Die BILD berichtet:

Innenminister Markus Ulbig (46, CDU) ist kaum neun Monate im Amt und hat schon drohende Gefahren für Sachsen erkannt: Geburtenrückgang, Überalterung, Fachkräftemangel durch Abwanderung.

Deshalb will er jetzt neben den 84991 in Sachsen lebenden Ausländern im großen Stil Menschen aus aller Welt ins Land locken, schreibt die „Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung“. Chinesen, Sudanesen, Iraker, Australier oder Syrer – die Behörden sollen sie ohne viel Bürokratie freundlich willkommen heißen.

Um alle Kräfte des Freistaates für die Ausländer zu bündeln, hat der Minister jetzt die Initiative „Sachsen braucht Zuwanderung“ ins Leben gerufen. Geld, Vergünstigungen, schnelle Amtswege warten. Sogar das Aufenthaltsrecht, ein Bundesgesetz, will er ändern lassen.

Ulbig: „Wenn die Wirtschaft hier weiter funktionieren soll, brauchen wir die Zuwanderung von gut ausgebildeten und motivierten Menschen.“

Ja, die findet er sicher im Sudan und Syrien! Schnell werden Australier mit denen in einen Topf geworfen, und zu „Ausländern“ gut verrührt.

(Spürnase: Mario)




Roter Halbmond Iran plant Gaza-Flottille 2.0

IKRKNicht nur die Türkei liebäugelt mit dem Gedanken, Kriegsschiffe vor die israelischen Küste zu entsenden. Ähnliche Pläne verfolgt auch der Iran, der ebenfalls zwei Schiffe nach Gaza entsenden will. Dort können sich jetzt Selbstmordattentäter sogar beim Roten Halbmond (dem muslimischen Zweig des Roten Kreuzes) melden, um an der „Friedensmission“ teilnehmen und das Märtyrer-Paradies erlangen zu dürfen. Die Iranischen Halbmondschiffe sollen von einer Militäreskorte begleitet werden.

Die Schweizer Depeschenagentur SDA berichtet:

Die Schiffe würden Ende der Woche aufbrechen, sagte der internationale Leiter des iranischen Roten Halbmondes, Abdolrauf Adibsadeh, nach Angaben der amtlichen Nachrichtenagentur Irna.

Eines der Schiffe werde Spenden der iranischen Bevölkerung, vor allem Medikamente und Nahrungsmittel, transportieren, das andere Helfer. Freiwillige, die im Gazastreifen „dem unterdrückten Volk des besetzten Palästinas“ helfen wollten, könnten sich auch auf der Website des Roten Halbmondes registrieren lassen, sagte Adibsadeh.

Die Aktion des Roten Halbmondes ist eine Schande und ein Skandal gegen die Grund-Idee des Roten Kreuzes, das gegründet wurde, Leben zu retten und nicht Attentäter-Hilfe zu leisten.

Wer den IKRK-Hauptsitz in Genf darüber informieren und auffordern möchte, seinem Halbmondzweig einmal kräftig auf die Finger zu klopfen, kann seine Anliegen hier deponieren:

IKRK
19 avenue de la Paix
CH 1202 Genf
Fax: ++ 41 (22) 733 20 57
Telefon: ++ 41 (22) 734 60 01
Mail: cid.gva@icrc.org




Warschauer Moscheebauer Ismail im Zwielicht

Warschauer Moscheebauer Ismail im ZwielichtPI berichtete (hier und hier) wiederholt über die Islamisierung Polens. Jetzt deckt die zweitgrößte überregionale polnische Tageszeitung Rzeczpospolita auf, dass es Verbindungen der um Dialog™ bemühten polnischen Muslime zu Radikalen gibt. Besonders eng sollen die Verknüpfungen nach Deutschland sein.

Die linken Kämpfer für Toleranz verteidigten noch im März den geplanten Bau der Moschee in Warschau. Dabei griffen sie eine Behauptung des Chefs der „Moslemischen Liga in Polen“, Samir Ismail (Foto oben), auf. Danach solle die Moschee im Warschauer Stadtteil Ochoto der Mittelpunkt des Gebetes, der Kultur und des Friedens werden. Dieser friedvolle polnische Bürger und Arzt Samir Ismail sei die Garantie dafür, dass die Moschee keine Kaderschmiede für – dem Islam völlig fremden – Islamisten und damit auch nicht deren Vorposten in Polen wird.

Samir Ismail gründete 2004 die „Moslemische Liga in Polen“, die Bauherrin der Moschee ist. Dabei gab er an, die Liga sei entstanden, um polnischen Muslimen, unabhängig von der islamischen Ausrichtung, eine Heimat zu bieten. Die Liga zog hauptsächlich die jüngst hinzugekommenen Auswanderer aus arabischen Ländern an. Darunter auch solche, die wie der Kinderarzt Samir Ismail, ebenfalls Ärzte sind. Ismail unterstreicht bei jeder sich bietenden Gelegenheit seine Loyalität zum polnischen Staat.

Die Journalisten der „Rzeczpospolita“ haben nun aufgedeckt, dass Ismail eng mit dem von der Münchner Staatsanwaltschaft verfolgten Walid Abu Shawarib zusammen arbeitet. So wirken beide in der „Föderation Islamischer Organisationen in Europa“ (FIOE) mit, innerhalb derer Ismail den Vorsitz der „Erziehungsabteilung“ inne hat. Dem Dachverband FIOE gehören 28 Mitgliedsorganisationen aus der EU, der Türkei, Moldawien, Ukraine und Russland an. Die Föderation hat ihren Sitz in Brüssel, um von dort aus die Lobby-Arbeit einfacher betreiben zu können.

Die amerikanische Stiftung „NEFA“, die seit dem 11. September 2001 Hintergründe terroristischer Organisationen aufdeckt und aufzeigt, stellt fest, die FIOE arbeite mit der pakistanischen Partei Jamaat-e-Islami zusammen (hier ein Link zu einem Bericht, der sich mit Jamaat-e-Islami und der FIOE beschäftigt). Diese setzte im Jahr 2005 60.000 Kronen für die Ermordung der dänischen Karikaturisten aus.

Ismail bestätigte auf Nachfrage der „Reczpospolita“, dass die „Moslemische Liga in Polen“ der FIOE untersteht. Er betonte dabei allerdings die kulturkreative Rolle und ihre gemeinnützige Tätigkeit der Föderation. Ismails Kollege Walid Abu Shawarib führt in Berlin ein Reisebüro. Er bietet bevorzugt Pilgerreisen nach Mekka an.

Shawarib, der aus dem Gazastreifen auswanderte, sah sich möglicherweise gezwungen, sich dieser Tätigkeit zuzuwenden, da die Münchner Staatsanwaltschaft einen umfangreichen Aktenbestand über ihn führt. Die deutschen Ermittler verdächtigen ihn der Verbindung zur Hamas.

Shawarib soll auch mit Ibrahim El-Zayat, dem Guru der „Muslimbruderschaft in Deutschland“, eng zusammen arbeiten. Die Münchner Staatsanwaltschaft recherchiert unter anderem Geldtransfers von Europa an terroristische Organisationen in Nahost. Bei diesen sollen Shawarib und El-Zayat miteinander kooperiert haben.

In diesem Zusammenhang gibt es einen weiteren Verdächtigen: Oguz Ücüncü. Er leitet die „Europäische Moscheebau und Unterstützunsgemeinschaft e.V.“ (EMUG). Die EMUG sammelt Geld für den Bau von Moscheen. Das Bundesamt für Verfassungsschutz hat den Verdacht, dass dieser Verein zur Geldwäsche und zum Geldtransfer in den Nahen Osten genutzt wird.

Könnte El-Zayat ein Visionär sein? Im Jahr 1995 hat er ein Konzept für Deutschlands Zukunft aufgestellt. Darin schrieb er:

„Ich glaube nicht, dass es unmöglich ist, dass der Bundeskanzler im Jahre 2020 ein in Deutschland geborener und aufgewachsener Muslim ist, dass wir im Bundesverfassungsgericht einen muslimischen Richter oder eine muslimische Richterin haben… Dieses Land ist unser Land und es ist unsere Pflicht, es positiv zu verändern. Mit der Hilfe Allahs werden wir es zu unserem Paradies auf der Erde machen, um es der islamischen Umma und der Menschheit insgesamt zur Verfügung zu stellen”.

Wer finanziert nun den Moscheebau in Warschau? Ismail weigert sich kategorisch, die Namen von Sponsoren zu nennen. Er behauptet, einer von ihnen sei eine reiche Person aus Saudi-Arabien. Die Namen würden auf einer Gedenktafel genannt – wenn die Moschee gebaut ist.

Die Journalisten befragen Dr. Ismail nach seinen Verbindungen mit Walid Abu Shawarib und nach seiner genauen Tätigkeit innerhalb der „Erziehungsabteilung“ in der FIOE. Dr. Ismail bat darum, ihm diese Fragen per E-Mail zu stellen. Diesem Wunsch kamen die Reporter nach – und erhielten keine Antwort.

Die Befürworter des Moscheebaus in Warschau hatten sich während der Auseinandersetzung um den Moscheebau stets in ihrer moralischen Überlegenheit gebadet. Nun dürfte es ihnen in ihrer Wanne allmählich heiß werden…

(Übersetzung: Slawek)




Schüler finden entführten Irankritiker

Vor 12 Tagen erreichte uns die Nachricht, dass einer der prominentesten Regimekritiker des Iran, der in Berlin lebende Regisseur Daryush Shokof, in Köln spurlos verschwunden sei. Freunde und Mitstreiter waren sich einig, dass es sich um eine Entführung durch den auch unter in Deutschland Zuflucht suchenden Regimekritikern gefürchteten iranischen Geheimdienst oder andere militante Anhänger des islamischen Folterstaates handeln müsse.

PI hat damals auf eine Meldung zunächst verzichtet, um den Entführten nicht noch mehr in Gefahr zu bringen. Am Samstag abend haben Kölner Schüler den Vermissten in schlechtem Zustand am Rheinufer aufgefunden. Der schwer mitgenommene Intellektuelle konnte bisher nur seinen Namen nennen, und dass er in der Tat Opfer einer Entführung geworden sei.

Die Schüler berichten noch sichtlich schockiert:

Der Kölner Stadtanzeiger schreibt:

Zwölf Tage war Daryush Shokof spurlos verschwunden – bis Samstagabend. Verwirrt, ängstlich und geschwächt, so berichten Zeugen, taucht der iranische Filmemacher und Schriftsteller plötzlich an einem Ausflugslokal am Rheinufer in Porz-Langel auf – und für die Kölner Polizei beginnen die Ermittlungen zu einem der rätselhaftesten Vermisstenfälle der vergangenen Zeit. „Die Hintergründe sind im Augenblick noch vollkommen ungeklärt“, sagte ein Polizeisprecher dem „Kölner Stadt-Anzeiger“

Daryush Shokof gilt als harter Kritiker des iranischen Regimes. Er lebt in Berlin, soll aber Bekannte in Köln haben. Am 24. Mai soll er zuletzt im Kölner Hauptbahnhof gesehen worden sein. Der 55-Jährige wollte laut Medienberichten einen Zug nach Paris besteigen, dort hatte er einige Termine. Doch in der französischen Hauptstadt kommt er offenbar nie an. Bei der Polizei in Berlin geht bald darauf eine Vermisstenanzeige ein.

Zwölf lange Tage erhalten weder seine Familie noch Freunde und Kollegen ein Lebenszeichen. Shokofs Umfeld vermutet, der Künstler sei entführt worden. In einem offenen Brief fordert der „Club iranisch-europäischer Filmemacher“ die deutschen Behörden auf, nach Shokof zu suchen. „Wir möchten Sie darauf hinweisen, dass der vermisste Filmemacher, Herr Daryush Shokof, zu den wichtigen Kritikern der Islamischen Republik Iran gehört und politisch sehr aktiv ist. Es ist zu berücksichtigen, dass das iranische Regime bis heute mehr als 400 Regimekritiker im Ausland durch Terrormissionen ermordet hat, unter anderem auch in Deutschland“, schreiben die Verfasser.

Die ersten, die Daryush Shokof wiedersehen, sind die Jugendlichen Kira K., Lukas K. und Caroline P. Die drei Schüler sind am Samstag von einer Klassenfahrt zurückgekehrt. Kiras Vater hat sie am Bahnhof abgeholt und nach Hause gefahren. Die Freunde beschließen, den Tag gemütlich am Rheinufer in Langel ausklingen zu lassen. Was die 15-Jährigen dort erleben, könnte auch aus einem Agenten-Thriller stammen. (…)

Im Krankenhaus kommen die Ermittler zunächst nicht weiter. Äußerlich ist der Mann zwar unverletzt, auf Fragen der Polizisten kann er jedoch nicht antworten. „Es ist möglich, dass er unter dem Einfluss von Medikamenten oder Drogen steht, das wird jetzt untersucht“, verrät ein Ermittler dem „Kölner Stadt-Anzeiger“. Immerhin soll Shokof den Beamten berichtet haben, dass er in einem Auto hergebracht und dann freigelassen wurde. Von wem, an welcher Stelle und wann – all das ist nun Gegenstand der Ermittlungen.

Besorgt hatte sich vorige Woche auch die iranische Juristin und Friedensnobelpreisträgerin Schirin Ebadi über das spurlose Verschwinden des Regisseurs geäußert. Verschiedene exil-iranische Organisationen befürchteten, dahinter stecke eine politisch motivierte Tat islamistischer Kreise.

Für derlei Szenarien hat die Polizei bislang keine konkreten Hinweise. Am Montag wollen die Ermittler erneut das Gespräch mit Shokof suchen.

Bisher ist der Skandal nur eine Meldung im Lokalteil des Stadtanzeigers wert. Für eine deutschlandweite Empörung mit diplomatischen Verwicklungen wird es wohl nicht reichen, es sei denn, es wären geheimnisvolle CIA-Flugzeuge in den Fall verwickelt.

Umso bedrückender ist die Vorstellung, dass Menschen, die in Deutschland Zuflucht vor dem islamischen Folterstaat gesucht haben, weiterhin in Angst vor dem brutalen Geheimdienst und den fanatischen Anhängern des Islam leben müssen. Mit welchem Recht leben Parteigänger des menschenverachtenden iranischen Regimes überhaupt unter uns?

Allerdings droht Gefahr nicht nur von iranischen Spitzeln. Auch wenn ein Kölner Ratsherr, der bekennender Anhänger der vom Iran geförderten Terrorgruppe Hisbollah ist, sich plötzlich auf Kundgebungen der iranischen Opposition in Deutschland herumdrückt und eifrig die Teilnehmer fotografiert, sollten bei den Veranstaltern alle Alarmglocken schrillen.




200 Hamburger zeigen ihre Solidarität mit Israel

200 Hamburger zeigen ihre Solidarität mit IsraelGestern fand an der Außenalster in Hamburg eine Kundgebung der „Initiative Hamburg für Israel“ statt, auf der knapp 200 Teilnehmer ihre Solidarität mit Israel bekundeten. Auch zwei PI-Leserinnen waren vor Ort, die sich etwas über eine Türkei-Fahne auf der Veranstaltung wunderten.

„Alster“ schreibt:

Als wir uns dem Treffpunkt näherten, sahen wir zunächst die Türkeifahne – wir dachten schon an eine Gegendemo. Die jungen Veranstalter hatten die Fahne ans Auto befestigt um zu zeigen, dass sie mit der Türkei an sich und allen Türken kein Problem hatten. Etlichen Teilnehmern gefiel das nicht, aber sie wollten das halt so.

Die Polizei war mit drei Einsatzwagen da, aber es lief alles ganz entspannt. Es waren vorwiegend junge Leute da – erfreulich! Sie waren guter Stimmung. Es gab Gesangs-und Tanzeinlagen und ich konnte meine Flyer verteilen.

Nur ein paar junge Mädchen wollten den Flyer nicht – wegen PI. In der S-Bahn konnte ich noch mit einem der Mädchen reden. Sie waren von bak-shalom.de, also Jugend der Linkspartei; verurteilten aber die Hamas/Erdogan/Linken-Aktion.

Es war ihr sichtlich peinlich, über die Bundestagsabgeordneten der Linkspartei, Annette Groth und Inge Höger, zu reden. Und PI sei halt rassistisch. Als ich dann argumentierte, dass der Islam keine Rasse sei usw., wurde klar, dass die keine Ahnung vom Islam haben. Quasi: Hamas sind nur schlimme Menschen, die den Islam verkehrt auslegen.

PI-Leserin Edda, die extra aus Berlin angereist war, berichtet:

Das Wetter war sehr schön, so dass die Israel-Fahnen so richtig schön leuchten konnten. Dieses blau-weiße Leuchten gefällt mir so gut. Mich irritierte eine an einem Materialauto der Organisatoren der Demo auf der Kennedybrücke in Hamburg angebrachte Türkei-Fahne, weswegen ich bei einem der Organisatoren über die Anwesenheit dieser Fahne nachfragte.

Als Antwort kam, dass es auch Türken, die zu Israel stehen, gibt, wir uns nicht irgendwie isolieren sollten, in Richtung, auf einer blau-weißen Wolke schweben zu wollen. Der Antwortteil mit der erwähnten blau-weißen Wolke ist nicht richtig nachvollziehbar. (Persönliche Randnotiz von mir: Wäre ich eine Türkin, die Israel liebt, wäre ich zu dieser Kundgebung und allen anderen Demos für Israel immer mit Israel-Fahne hingegangen.)

Nach einer kurzen Rede wurden jüdische, israelische Lieder gesungen, so dass eine fröhliche Stiimung aufkam. Zum Schluss wurde die HatiKva gesungen, was sehr bewegend war. Die Reaktionen der auf der Kenndybrücke vorbeifahrenden Auto-, Fahrrad- und Motorradfahrer waren vielfältig, von Zustimmung, Neutralität bis hin zu Ablehnung.

(Fotos: Edda & Alster)




5000 Demonstranten gegen Megamoschee in NYC

Moschee 9/11Gestern demonstrierten bei strahlendem Sonnenschein 5000-8000 Menschen verschiedenster kultureller und religiöser Hintergründe gegen das Mega-Moschee-Projekt beim Ground Zero (PI berichtete). 3000 unschuldige amerikanische Bürger sollen nicht vergebens in einem feigen Terroranschlag ermordet worden sein, dessen Triumph durch das Projekt der islamischen Bauherren noch besiegelt wird. Trotz des Riesenerfolgs der Demo weigerten sich die großen Medienstationen bisher standhaft, darüber zu berichten. Glücklicherweise haben die Organisatoren und Teilnehmer selbst Fotos und Videos gemacht.

Robert Spencer und Pamela Geller hielten unter anderen zu dem Anlass eine Rede. Einen Ausschnitt aus der Spencer-Rede sehen Sie hier:

Weitere Bilder und Videos zu dem Anlass finden sich auf Atlasshrugs, Urban Infidel und The Conservative Monster.com.

Pat Condell über die Moschee-Baupläne am Ground Zero:




Studie blieb ein halbes Jahr unter Verschluss


Junge Moslems sind gewaltbereiter als andere (PI berichtete). Dieses allgemein bekannte Phänomen, das erst erforscht werden musste, konnte der Öffentlichkeit unmöglich zugemutet werden. Da die Gewaltbereitschaft mit steigender Religiösität zunimmt, könnte ja jemand auf den Gedanken kommen, der Islam sei doch nicht friedlich.

Die Rheinische Post schreibt:

Diesmal hat Christian Pfeiffer ungewöhnlich lange mit der Veröffentlichung seiner Studie gezögert. „Der Befund ist zwar eindeutig“, sagte der Direktor des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen schon im Januar gegenüber unserer Zeitung, „aber vor der Veröffentlichung müssen wir uns erst noch mit dem Bundesinnenministerium abstimmen, wie wir die brisanten Ergebnisse öffentlich darstellen, ohne ein Erdbeben auszulösen.“

Erst jetzt, fast ein halbes Jahr nach ihrem Abschluss, macht Pfeiffer die Studie publik. Brisant ist das Ergebnis in der Tat: Deutschlands bekanntester Kriminologe will herausgefunden haben, dass besonders religiöse junge Muslime auch besonders gewaltbereit sind. Bei evangelischen und katholischen Jugendlichen zeige sich eine gegenläufige Tendenz: „Christliche Gläubige begehen seltener jugendtypische Gewalttaten“, so Pfeiffer.

Schon die Formulierunng sagt alles: „will herausgefunden haben“. Als wüsste das nicht jeder, als wären unsere Gefängnisse nicht voll mit (moslemischen) Migranten, als hätten nicht 80% der Intensivtäter einen Migrationshintergrund!

Eine neue Studie des Kriminologen Christian Pfeiffer sieht bei jungen Muslimen mit ausgeprägter Religiosität eine erhöhte Gewaltbereitschaft. Ursache soll deren „Macho-Kultur“ sein.

„Soll sein…“ Was ist denn mehr „Macho“, als eine „Kultur“, in der die Frau Eigentum ihres Mannes, Vaters, Bruders, Onkels und nur halb soviel Wert ist wie ein Mann? Kann es da überhaupt noch Zweifel geben, wenn man seinen Verstand beieinander hat?

Den Einwand, dass andere soziale Ursachen für Jugendgewalt – Medienkonsum, Einkommen und Bildungsstand der Eltern zum Beispiel – wesentlich besser belegt sind, lässt Pfeiffer nicht gelten. Pfeiffer meint dazu: „Selbst wenn man diese Faktoren herausrechnet, bleibt ein signifikanter Zusammenhang zwischen Religiosität und Gewaltbereitschaft.“

Gute Christen, böser Islam? So einfach ist die Welt für Pfeiffer nicht.

Doch, so einfach ist die Wellt, aber das passt ja gar nicht zu der gängigen Islam ist Frieden™-These, die den Menschen ständig eingetrichtert wird.

„Die muslimische Religiosität fördert die Akzeptanz der Macho-Kultur“, meint Pfeiffer. Der Kriminologe führt die Probleme nicht auf den Islam, sondern auf die Art der Vermittlung dieser Religion speziell in Deutschland zurück. Ein großer Teil der Imame halte sich hier nur vorübergehend auf und lehre den Islam deshalb ohne Kenntnis der deutschen Sprache und Kultur, zitiert er frühere Studien. Ohnehin warnt Pfeiffer vor einer pauschalen Verurteilung des Islam: Auch die Ausgrenzung von Muslimen fördere deren Rückzug. Der islamische Glaube selbst motiviere nicht zur Gewalt.

Da vermitteln zugereiste Imame ja ein völlig falsches Islambild! Wir sollten ihnen erklären, dass der Islam eigentlich friedlich ist!

So pointiert die Pfeiffer-Studie auch ist, sie dürfte nicht ohne Widerspruch bleiben. Zu viele Studien zeichnen ein wesentlich friedlicheres Bild vom Islam. Vor zwei Jahren unternahm etwa das US-Meinungsforschungsinstitut Gallup die wohl umfassendste Erhebung zum Thema: Die Autoren führten sechs Jahre lang weltweit 50 000 Interviews mit Muslimen. Die überwältigende Mehrheit der befragten Männer sprach sich nicht nur gegen Gewalt, sondern auch für eine Gleichstellung der Frauen aus. Auch in einer Studie des Bundesinnenministeriums („Muslime in Deutschland“) sprachen sich 85 Prozent der Befragten eindeutig gegen Gewalt aus.

Na Gott sei Dank gibt es auch Studien, die beweisen, dass Islam gleich Frieden™ ist. Die Moslems, die am 11. September weltweit auf den Straßen tanzten, die Zunahme der Migrantengewalt und die Unterdrückung von Frauen und Mädchen in islamischen Ländern sind dann sicher nur Einbildung…