Da ich in den letzten Tagen einiges an Kritik und Geringschätzung aus dem konservativen, besonders aber aus dem nationalen Lager an der Arbeit Herrn Stürzenbergers vernommen habe, möchte ich es nicht versäumen, mich zu diesem Thema ebenfalls zu Wort zu melden. Stürzenberger fokussiere sich zu sehr auf den Islam, war der gängige Tenor.

(Von Paulchen)

Schuld an unserer Misere seien doch nicht die Muslime, sondern der Toleranz- und Pluralismuswahn, welchen die linke Elite der Gesellschaft von oben herab diktiert, um im Sinne der kruden Thesen der Frankfurter Schule die Völker zu entwurzeln und damit die besten Voraussetzungen für eine kommunistische Revolution quer über Europa zu schaffen. Des weiteren meinen sie, man müsse erst, um den Kulturverfall zu stoppen und danach die Bekämpfung des „Sekundärproblems“ – die Islamisierung – in Angriff nehmen zu können, sich dieser herrschenden modernen Form des Kommunismus entledigen. Darin stecken meiner Meinung nach drei Irrtümer.

Der Erste:

Es ist eben nicht nur dieser moderne Kommunismus, der Europa so erfolgreich an den Rand des Abgrunds gebracht hat, sondern mindestens ebenso die ehemals christlichen Großparteien, die sich erfolgreich dem Wirtschaftslobbyismus verschrieben haben. Die erkannt haben, dass eine Lockerung der Asyl- und Zuwanderungspolitik vermeintlich billiger kommt, als einheimische Familien mittels Familienförderung und Kindergeld zum Kinderkriegen zu animieren. (Täte es ja im Endeffekt nicht, die Milliarden die in weiterer Folge verschleudert werden müssten, um erfolgreiche Integration zu bewerkstelligen, überwiegen um ein Vielfaches!). Überdies bedeutet eine Schwangerschaft ja für den Arbeitgeber noch dazu einen unangenehmen Arbeitsausfall. Deshalb, und nun kommt der springende Punkt, an dem sich beide Blöcke überschneiden: Wenn man der Bevölkerung ihre kulturelle Identität nimmt, kostet ja auch mangels integrativer Konstanten die Integration plötzlich nichts mehr. Somit ist den Linken und auch der selbstdeklarierten „Mitte“ (CDU/CSU) geholfen. Und tja, so kommts eben, dass Integration auf einmal „keine Einbahnstraße“ mehr ist und dass wir dieses und jenes von nun an eben „aushalten“ müssen. Überhaupt sind die Gedankenmonopolisten von heute bereits überzeugt, das Wort „Integration“ sei schon derart schlimm negativ konnotiert (warum wohl?), man solle doch lieber von „Partizipation“, in deren Jargon ausschließlich mit „Teilhabe“ (nicht „Teilnahme“!) übersetzt, sprechen. Und natürlich stellt die „europäische Einigung“ mit weiterführender Schaffung der „Vereinigten Europäischen Staaten“ aus der Sicht des Großkapitals sowie des Sozialismus ebenfalls ein zu hehres Ziel dar, um es aufgrund kultureller Diversität scheitern zu lassen. All diese Entwicklungen zeigen eindrücklich die Herausbildung eines noch nie dagewesenen monolithischen Blockes, in dem sich die etablierten „alternativlosen“ Parteien bereitwillig zusammengefunden haben, um ihre politischen Ziele Seite an Seite erbarmungslos durchzupressen.

Zweiter Irrtum:

Der Glaube an den Erfolg. Der etablierte Komplex weiß durchaus um die Gefährlichkeit und Explosionsgefahr seines Experimentes bescheid. Die hysterischen Reaktionen der (anti)deutschen Gesinnungselite bezüglich Pro NRW und überhaupt alles, was sich selbst oder was von irgendwem in irgendeiner Form als „rechts“ bezeichnet wird, kommen ja nicht von ungefähr. Die wissen schon um die Prophezeiungen eines Gerald Celente über die Vertreibung der Muslime aus Europa. Die wissen natürlich, dass wir den demographischen point of no return (Mark Steyn) in Wirklichkeit schon längst überschritten haben. Und sie wissen, dass der muslimische Bevölkerungsanteil in den kommenden Jahrzehnten auf ein unerträgliches Maß ansteigen wird und deshalb die Bemühungen dezidiert auf eine „friedliche Übergabe“ hinauslaufen müssen. Daher die Anbiederungen. Eigene Identität ist da natürlich fehl am Platz. Daher die Radikalität. Die immer dreisteren Lügen. Die sonderbare Symbiose zwischen Kapitalismus und Sozialismus kann man nicht durchbrechen. Und wenn dies ein Gedankenverbrecher trotzdem versucht, dann werden eben die „Qualitätsdschurnalisten“ und die „Zivilgesellschaft“ auf den Plan gerufen, die dann den „Nazis“ jegliches Recht auf freie Meinungsäußerung und überhaupt einen „Ort“ absprechen. Wir stecken tatsächlich in der Bredouille. Aber nicht für lange. Bricht die EU zusammen, werden die Menschen fragen, wie es denn zu diesem Status quo kommen konnte. Und dann werden die Karten neu gemischt. Bis dahin ist es wichtig, sich in Geduld zu üben, die von oben verordnete multikulturelle Revolution frisst ohnehin langsam aber sicher ihre Kinder. Überzogen radikal nun der herrschenden Ordnung zu opponieren und zum Kampf gegen „Links“ auszurufen, wäre der größte Fehler, den man derzeit begehen könnte. Man würde in kürzester Zeit medial zerfetzt, und wir würden womöglich noch die Lebensdauer dieses Systems verlängern, indem wir ihm uns selbst als Fraß vorwerfen und es so seine vermeintliche Existenzberechtigung einmal mehr offen zelebrieren könnte. Die Fronten würden sich verhärten, zukünftiges Potenzial somit verloren gehen. Aufklärungsarbeit ist gefragt. Man muss behutsam vorgehen. Mit Themen, die die Menschen im alltäglichen Leben betreffen.

Und das führt mich zum dritten Irrtum:

Stürzenberger versteife sich zu sehr auf den Islam. Leider ist es so, dass der Kulturverlust schleichend vonstatten geht, in Zeiten von Fernsehen, parship.de und Dosennahrung und bewegt in Ermangelung öffentlicher Aufmerksamkeit eher wenige. Ergo wird auch die Fokussierung darauf ziemlich dürftig von Erfolg gekrönt sein. Ein Thema, das jedoch viele bewegt und auch tagtäglich durch unsere Medien geistert, ist der Islam und die damit verbundene Islamisierung. Abgesehen von den Gefahren, die aus dieser faschistoiden Ideologie und deren Ausbreitung quer über Europa resultieren, ist dies auch ein probates Thema, mit dem man Menschen zum Nachdenken über die eigenen Werte und zur Rückbesinnung anregen kann, quasi einer Initialzündung und besitzt auch in dieser Hinsicht seine absolute Berechtigung. In diesem Kontext ist die Arbeit des Herrn Stürzenberger in zweierlei Form ein wesentlicher Beitrag zur Rettung unserer Kultur und in jedem Falle unverzichtbar.


(Sie möchten sich auch an der Debatte beteiligen? Dann schreiben Sie uns: info@blue-wonder.org. Hinweis: Gastbeiträge geben nicht zwingend die Meinung der Redaktion wieder)

Blogartikel zur Causa Stürzenberger/Weißmann:

» PI: Eine Perspektive für eine Zusammenarbeit
» PI: Von Intellektualisten und Demo-Rhetorik
» PI: Martin Lichtmesz zu Stürzenbergers Islamkritik
» PI: Die wahre Einigung Europas (mit Videos der Diskussion)
» PI: Zwischentöne vom Zwischentag
» PI: Islam-Diskussion Weißmann – Stürzenberger
» Sezession: Weißmann, Stürzenberger und das Elend der Islamkritik
» Ernstfall: Konflikte zwischen identitärer Rechter und PI-Aktivisten
» Blaue Narzisse: Islam-Kritiken
» Blaue Narzisse: Wenn zwei Welten aufeinanderprallen
» Korrektheiten: “Zwischentag” in Berlin – ein Fazit

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49 KOMMENTARE

  1. Ein sehr guter Aufsatz von Paulchen! Natürlich muss es das primäre Ziel sein, die Islamisierung aufzuhalten. Das was die Kritiker gegenüber Stürzenberger vorgebracht haben sind alles Nebenkriegsschauplätze.

    Das ist so wie wenn ein Arzt einem Krebspatienten sagt, der Krebs kann warten – wir behandeln erstmal die Erkältung. OK, auch die Stärkung der allgemeinen Gesundheit kann die Krebsheilung begünstigen. Aber was nützt das, wenn sich der Tumor in dieser vergeudetem Zeit weiter ausbreitet und dann nicht mehr aufgehalten werden kann…

  2. Eine gängige Methode jemanden fertigzumachen ist ja auch, von ihm Unmögliches zu verlangen um dann zu sagen: „Siehste…“ Ein einzelner kann nur soviel tun wie er kann, und dabei ist es doch sogar sinnvoll, sich auf eine Sache zu konzentrieren, um darin gut zu sein und dauernd besser zu werden. Mehr als er schon tut kann man doch von Stürzenberger nicht verlangen. Um andere Dinge kümmern sich arbeitsteilig eben andere. Gegenseitige moralische Unterstützung ist vor allem wichtig.

  3. Ich glaube, man sollte das blasierte Geseier des sogenannten nationalen Lagers nicht allzu ernst nehmen. In der Debatte ist Stürzenberger als klarer Sieger hervorgegangen. Die Vorstellung des Debattengegners war unterirdisch.

    Das Selbstbild dieser nationalen Konservativen steht in krassem Widerspruch zur Realität. Sie glauben, sie seien die großen Theoretiker und Philosophen. Dabei sind Ihre geistigen Ergüsse in etwa so gehaltvoll und bekömmlich wie erbrochener Quark.

    Lasst sie in Ihrem Wolkenkukuksheim theoretisieren und zwitschern. Dafür wird sich eh niemand interessieren.

    Sollten Sie jedoch wider erwarten von Ihrem hohen Ross herabsteigen, kann man ja wieder mit Ihnen reden.

    Ja, das war jetzt polemisch und hart. Aber nach dem, was ich in dem Video mitbekommen habe, ist diese Replik wohlverdient.

  4. Genug der akadämlichen Rede, es ist Zeit zum Handeln. Stürzenberger ist ein Macher und das mit nachprüfbaren, belastbaren Argumenten wie Sarrazin.

  5. Warum sollte „eine Lockerung der Asyl- und Zuwanderungspolitik“ billiger kommen, als „einheimische Familien“ durch diverse Mittel zum Kinderkriegen zu „animieren“? Schließlich sind die eingewanderten Horden nicht besonders produktiv und müssen durch großzügige Sozialtransfers alimentiert werden. Außerdem geht der Trend zur 2-Kind-Familie auf die Zeit vor dem Ersten Weltkrieg zurück. Ein Teil des Problems sind sicherlich hochgebildeten Frauen, die entweder nur ein Kind zur Welt bringen, weil sie so lange brauchen, um sich beruflich zu etablieren, oder ihr Leben lang kinderlos bleiben.

  6. Stimmt, denke ich auch.
    Der Euro wird über kurz oder lang platzen und alle Ersparnisse aufgefressen haben.
    Die EU als zentralistische undemokratisch Machteinrichtung könnte daran auch scheitern.
    Spätestens dann wird sich der Michel fragen wo sein Geld und seine Sozialen Leistungen (Rente, Arbeitslosengeld u.s.w.) geblieben sind.
    War doch schließlich laut Dressurmedien und Politikdarstellern alles in Butter und alternativlos.
    Wo is denn das ganze Geld hin?
    Weginflationiert? Warum
    Rettungsschirme? Die nur vor Rettung schützen.
    Target 2, die Pistole am Kopf der Bundesbank.
    „Fachkräfte“ die kosten.
    „Integration“ die nicht stattfindet.
    Da werden dann unangenehme Fragen gestellt und Verursacher zur Verantwortung gezogen.
    Nicht nur hier sondern Europaweit.
    Wie Celente schon anmerkte, Verantwortliche und Nutznießer werden schlagartig das Weite suchen müssen.
    Es wird bürgerkriegsähnliche Zustände geben, da mache ich mir keine Illusionen.
    Harte Zeiten stehen uns bevor und die Uhr zählt runter auf null.

  7. Eine weitere Frage, um die sich hier gerne (politisch korrekt!) herumgedrückt wird, ist die ethnische Komponente der Masseneinwanderung.
    In nicht allzu ferner Zukunft dürfte mit weiterer massiver afrikanischer
    „Einwanderung“ zu rechnen sein, von denen längst nicht alle muslimisch,
    aber mindestents genauso problematisch& unintegrierbar aufgrund völlig unterscheidlicher Mentalitäten zum Westeropäer. Selbst wenn es keine qualitativen Unterschiede zwischen den Rassen gäbe (vovon ich nicht überzeugt bin) so gibt es so gravierende mentale und kulturelle Differenzen, dass ein gewaltsames zusammenfügen nur in der Katastrophe enden kann.

  8. Du hast sicher Recht lieber Kommentator Paulchen.
    Der Islam und die Mohammedaner wären ein Firlefanz und Kinderschreck wenn unsere Regierung und die Justiz vernünftig arbeiten würden.

    Sonderrechte für Mohammedaner werden in den seltensten Fällen von Mohammedanern beschlossen.
    Islamunterricht wurde auch nicht von Mohammedanern beschlossen.
    Die Mohammedaner nennen sich auch nicht selbst Fachkräfte.
    Nicht die Mohammedaner beschließen Moscheenbauten
    Nicht die Mohammedaner bieten Halal in Schulen, Kantinen und in Supermärkten an.
    Die Mohammedaner sprechen auch keine Kopftreter, Messerstecher, Komaschläger, 20 Cent Mörder, Intensivtäter usw. immer und immer wieder frei.

    Die Mohammedaner kann man nicht ändern.
    Den Koran kann man nicht ändern, da er für die Mohammedaner von Gott gegeben ist.
    Ein Islamverbot? Wie realistisch ist das denn?
    Kommt die Polizei zu uns nach Hause und kontrolliert ob wir auf einen Gebetsteppich runkriechen?

    Die Politik muß sich ändern. Die Grenzen müssen dicht gemacht werden. Integrationsunfähige und Integrationsunwillige müssen konsequent abgeschoben werden.
    Verfassungsfeinde müssen abgeschoben werden sowie ausländische Straftäter.

    Und die Justiz muß endlich aufhören nach zweierlei Maß zu richten.

    Auch müssen wir aufhören Claudia Roth, Volker Beck und Özdemir die Schuld zu geben.
    Roth und Co. sind seit vielen Jahren nicht in der Regierung. Sie stellen nicht den Innenminister noch den Justizminister und haben jeweils nur eine Stimme im Bundestag.

    CDU und FDP sind seit Jahren in der Regierungsverantwortung. Sie sind es die den Innenminister und Justizministerin stellen.

    Das soll nicht heißen, dass Rot/Grün es besser machen würde. Aber man muß auch die Verantwortlichen beim Namen nennen.
    Und die sitzen z.Z. in der CDU/FDP Regierung.

  9. Stürzenberger versteife sich zu sehr auf den Islam.

    Genau! Was macht der sich Gedanken über den Islam. Islam ist Frieden™.

    Nicht vergessen, jeder der sich mit Islam beschäftigt ohne Islamer zu sein ist ein Rassist. Ha ha ha.

    —-*schärz*—–

    Das Volk braucht keine Vordenker, die ihm sagen, was es vom Islam zu halten hat. Das kann jeder, der sich für Volkes Meinung interessiert, klar und deutlich erfahren. Es ist aber nun so in unserem Land geworden, dass sich diejenigen, die sich vom Volk gewählt wähnen, nicht für Volkes Meinung interessieren. Auch dies ist dem Volk bekannt und ein jeder Bürger hat die Freiheit, gemäß seiner Bürgerrechte zu entscheiden, ob er sich weiterhin über den Mund fahren lassen möchte oder doch mal zur Feder greift und ein Kreuz dort malt, wo es den sogenannten Volksvertretern weh tut.

    [X] Ich hab die Wahl.

  10. Der Grund für den Geburtenrückgang war für mich die desolate Lage Deutschlands nach 1968. Kalter Krieg, Nato-Doppelbeschluss, Wöchentliche NATO-Alarmübungen, Einmarsch der Russen in die Tcheschei, Massenhafte Stationierung der Pershing mit Atomsprengköpfen in Fischbach und Nörvenisch, Abwanderung unserer Industrie ins Asiatische Ausland, Massenentlassungen im Ruhrgebiet und bei der Automobilindustrie. Schlechte Aussichten der Kinder/Jugendlichen auf eine Lehrstelle und keine Übernahme danach. Damit man halbwegs klar kommt, muß die Frau bis heute mitarbeiten. Bis heute wird eine Sau nach der Anderen durch Dorf gejagt. Das geht einer Jungen Familie alles durch den Kopf und auf die Potenz.
    Hat sich was daran geändert?

  11. Guter Artikel!

    Dennoch ein paar Anmerkungen.

    zu 1. Es ist eben nicht NUR eine unheilige Allianz zwischen ZWEI Fraktionen (globalistischen westlichen Eliten auf der einen, Vertreter einer spezifischen(!) Form des Sozialismus auf der anderen Seite). Eine dritte Fraktion wird durch das saudisch-qatarische Monopolkapital, seine Verbündeten (insbesondere Türkei) und Büttelstaaten („Arabischer Fühling“) konstituiert. Es ist eine unheilige Allianz zwischen DREI Parteien.
    Wäre es anders, wäre z.B. die türkische Zuwanderung bei den ersten ernsthaften Anzeichen von Problemen locker durch eine mexikanische Zuwanderung zu ersetzen gewesen. Dem war NICHT so, und das ist nicht zufällig.

    zu 2. Dieser Punkt ist mir etwas zu „inkohärent“. Was ist die entscheidende Botschaft? Das wir „geduldig“ sein müssen? Dann wäre sie falsch. Aber zum Glück sehe ich auch nicht, dass wir „geduldig“ wären.

    zu 3. Das geht viel einfacher: auch Michael Stürzenbergers Tag hat nur 24 Stunden.
    Aber er ist eben nicht identisch mit PI. PI besteht nicht nur aus einer Person und es ist eben keineswegs so, dass hier ausschliesslich Islamthemen diskutiert (zum Leidwesen mancher, übrigens…).

    Man muss diesen kolportierten Irrtum (der letztlich aus einer mangelndehn Kenntnis von PI resultiert) nicht auch noch verteidigen.

  12. Der Grund für den Geburtenrückgang war für mich die desolate Lage Deutschlands nach 1968. Kalter Krieg, Nato-Doppelbeschluss, Wöchentliche NATO-Alarmübungen, Einmarsch der Russen in die Tcheschei, Massenhafte Stationierung der Pershing

    So hat ein jeder seine Gründe. Der Grund für weniger Kinder ist für mich, dass ich nicht mehr gezwungen bin, meinen Hof mit einer zehnköpfigen Kinderschar zu bewirtschaften, von der drei die ersten zehn Jahre nicht überleben, zwei an Influenza versterben, drei im Krieg fallen, einer bei einem Arbeitsunfall zu Tode kommt, einer arbeitsunfähig wird und nur ein Erbe übrig bleibt, der mir dann mein Altenteil auf dem Hof zugesteht. Dafür danke ich meinen Vorfahren, dafür, dass sie unser Land so weit gebracht haben, dass mein Uterus nicht völlig ausgeleiert noch vor mir sterben muss. Danke! – Und aus diesen Gründen müssen wir der Zukunft ins Auge sehen, erkennen, dass wir immer älter werden können und immer länger gesund bleiben könnten und auch immer länger geistig fit bleiben können – um die Merkel noch viele Male wählen zu können… Nein, der letzte Satzteil war natürlich eine üble Provokation. Aber – ich kann dieses „Demographie ist unser Untergang“ – Geschwafel nicht mehr hören!

  13. Das Problem ist, dass die Islamisierung unserer ehemals okzidentalen Hochzivilisation momentan regional noch sehr heterogen verteilt ist und zwar auf die als „soziale Brennpunkte“ bezeichneten Islamviertel von z.B. Duisburg-Marxloh, Köln-Ehrenmordfeld oder Berlin-Neukölln.

    Ein Großteil der Bevölkerung spürt die Islamisierung im Alltag noch nicht, sie es, weil sie im Rotweingürtel wohnt, im öffentlichen Dienst vom Steuerzahler genährt wird, irgendwo in Mecklenburg-Vorpommern oder im Erzgebirge wohnt und die Kinder aufs monokulturelle Gymnasium gehen.

    Kurzum, für die Mehrheit dieses Landes ist die Islamisierung nicht sehr spürbar, bislang wird „nur“ das Prekariat der Kevins und Chantalles verheizt.

    Das Dilemma: Jetzt darauf hinweisen, ist „rechtspopulistisch“, aber wenn die ersten Raubzüge im Rotweingürtel stattfinden und die Bundeswehr auf 180.000 Stuhlkreis-MannInnen kastriert wurden, zu spät!

    Wir müssen also den Unmut über die linksgrünen DressurelitInnen parallel mit Themen triggern, die dem Bürger unmittelbat weh tun und da bietet sich die rotzgrüne Energiewende bei nicht steigenden Temperaturen an!

    Nächste Woche werden wir eine Steigerung des rotzgrünen EEG von 3.5 auf >5.4 ct/kWh erleben, so dass Altmeier bereits kalte Füße bekommt. Das ist eine Flanke, die wir nutzen sollten, beim Gespräch mit Kollegen, Bekannten und Nachbarn, da können wir viel Aufklärungsarbeit leisten und das Thema Islamisierung kommt dann oft vom Gegenüber wie von selbst, so meine Erfahrung.

    Auch sollten wir die mediale Schlagkraft optimieren, wir sind schon mit 50.000 Lesern pro Tag eine Herausforderung für die DressurelitInnen, wir sollten unseren Hebel vergrößern:

    Jeder sollte die Homepage einer Zeitung beobachten und dort PI-mäßig kommentieren, zur Not auch ein Flensburger in Garmisch, um die Herkunft zu verschleiern, aber so erreichen wir schnell ein paar Millionen und es macht kaum Aufwand.

    2051 – Claudia-Fatima-Roth-Moschee wird wieder Kölner Dom!

  14. #9 alias Hoffmann v. Fallersleben (12. Okt 2012 20:00)

    Der Grund für den Geburtenrückgang war für mich die desolate Lage Deutschlands nach 1968.

    Na, zum Glück war die Lage Deutschlands nach 1945 weniger desolat. Sonst wären die meisten von uns nicht geboren worden…

  15. „…Stürzenberger versteife sich zu sehr auf den Islam.“

    (?)

    vs.

    The sadist Allah (e.g. Q.10:4, 6:70) hates Christians & freedom of speech:

    Q. 5:73 „They do blaspheme who say: Allah is one of three in a Trinity (God of Christians, highest sin: shirk): for there is no god except One God. If they desist not from their word (of blasphemy), verily a grievous penalty will befall the blasphemers among them.“

    Q.9:5 „KILL the unbelievers (mushrikun) wherever ye find them“ through Q.8:12 beheading

    (of course for beginners) The Quran is “easy to understand” 44:58, 54:22, 54:32, 54:40 „no doubt“ 2:2 in it 32:2, 3 “…which there is no doubt”)

  16. #13 Eurabier

    Ja genau das ist der Grund, dass sich nichts bewegt: Zurzeit müssen nur die Kevins und Chantalles dieser Republik die wachsende Islamisierung erfahren und ertragen – nicht aber die Björn Thorbens und Lisa Annas. Auch ich wohne in einem bürgerlichen Wohngebiet (einem schönen Weinort) und merke in der Tat davon gar nichts. Nachbarn, die nicht über ihren Horizont herausschauen können sagen „Was willst du denn, ich sehe gar keine Probleme mit dem Islam“. Was soll man da noch entgegnen?

  17. #17 KDL (12. Okt 2012 20:19)

    Exakt, wenn Ihre Nachbarn die Trauben nicht mehr keltern dürfen, wird es zu spät sein, wir stecken da in einem echten Dilemma.

    Ein schwacher Trost: Die linksgrünen ElitInnen, die nicht in Ellis Island abgewiesen wurden, werden nach iranischem Vorbild am Baukran baumeln, aufgehängt von den GeisterInnen, die sie riefen!

  18. Etwas o/t, aber weil oben erwähnt: Das mit der Familienpolitik ist etwas, das ich bis heute auch nicht ansatzweise verstehe. Wie kann irgendjemand meinen, die Leute würden nur dann Kinder bekommen, wenn der Staat etwas tue um sie dazu zu animieren? Wenn das so wäre, dann würden drei Milliarden Jahre Evolution mit einem Schlag enden. Sich fortzupflanzen ist doch das Natürlichste auf der Welt. Ein kleptokratischer Staat wie dieser ist höchstens ein Hinderungsfaktor, nicht das Gegenteil. Weniger Steuern und Abgaben, weniger Leute die von dieser ganzen Betreuungsindrustrie entweder als „Kunden“ oder als Mittäterarbeiter abhängig gemacht werden, und das Problem erledigt sich von alleine. Wer meint, der Staat könne besser, was die Natur seit so langer Zeit praktiziert, der hat sie doch nicht alle.

  19. Nachbarn, die nicht über ihren Horizont herausschauen können sagen “Was willst du denn, ich sehe gar keine Probleme mit dem Islam”. Was soll man da noch entgegnen?

    Was willst du denn da „entgegnen“? Sie haben Recht mit ihrer Wahrnehmung.

    @ #17 KDL
    Müssen sie in die unsäglichen Gegenden fahren und sich das Elend Islamisierung vor Ort anschauen? Nein. Sie sollen mal schön ihr gutes Leben führen und sich nicht beirren lassen. Wer zuviel Islam mit sich rumschleppt, kommt darin um. Auch ich freue mich immer wieder, wenn ich in Gegenden fahre, wo es mindestens 20 Kirchtürme hat und nicht ein Dönerladen gleich am Bahnhof auf mich wartet. Und – ich fahre immer öfter und gezielt nur noch in solche Gegenden, weil es da einfach entspannt zugeht. Wenn ich einmal nicht mehr als Steuersklave herhalten muss, werde ich in eine erzkatholische Enklave ziehen, die mindestens 50 Kirchen am Ort hat! 🙂

    http://www.youtube.com/watch?v=K6u1cpZo69Y

  20. Dem Himmel entgegen – 1000 Jahre Kaiserdom Bamberg

    http://www.bamberger-dom.de/seiten/domjubilaeum/index.html

    Neulich war ich im Bamberger Dom und konnte eine Gruppe Touristen aus deutschen Landen beobachten, wie sie staunte und sich von einer Führerin leiten und zeigen ließ, wie schön gebaut und wie lange das alles schon zu bestaunen war. Da hörte ich auch einem Meinungsaustauch zu, der sich um die Zeichen der Zeit und dass ja die Katholische Kirche auch Signale zu setzen habe, drehte. Ein Interessent meinte, es sei doch an der Zeit, einen ökomenischen Gottesdienst nicht nur mit Evangelen, sondern auch mit jüdischen Glaubensvetrtetern und, man halte inne… auch mit islamischen Geistlichen – abhalten solle. DAS wäre doch mal ein Signal!…

    Ja, dachte ich bei mir – dann trete ich sofort aus der katholischen Kirche aus – das ist dann auch ein Signal!

    Zur Info: Ich gehöre keiner Glaubensgemeinschaft an. Aber Signale, die kann jeder setzen!

  21. Ein guter Artikel, vielen Dank.

    Bei den Reaktionen von Lichtmesz & Co auf Stürzenberger meine ich auch ein gerüttelt Maß an Neid feststellen zu können.

    Das Thema Islamisierung ist viel schneller und besser einem Durchschnittsbürger zu erklären, als die Philosophie der „indentitären Rechten“. Anders ausgedrückt: das eine (edle) Produkt liegt im Regal und das andere (populäre) läuft wie geschnitten Brot.

    Das macht Michael Stürzenberger bei seinen Anhängern so beliebt und ärgert die Konkurrenz.

  22. Michael Stürzenberger hat genau das selbe Problem wie Geert Wilders. Sie sind es, die die Gefahr von Islam en Koran erkannt haben und beinahe verzweifelt den Menschen verständlich machen müssen, wie Ernst die Bedrohung ist.
    Es sind talentvolle Sprecher und werden gerne gehört und weil das Thema immer das selbe bleibt wird’s langweilig. So ist es, leider.
    Wenn das, was Beide uns erklären eintritt, wird man begreifen wie nötig wir die Beiden haben.

  23. #14 Stefan Cel Mare (12. Okt 2012 20:12)

    Na, zum Glück war die Lage Deutschlands nach 1945 weniger desolat. Sonst wären die meisten von uns nicht geboren worden…
    ———
    Nein, war sie auch nicht. Es war Wiederaufbau und jeder bekam sofort Arbeit. Es konnte nur besser werden. Die Folge war ein Kinderboom. Ich war dabei. 🙂

  24. Schuld an unserer Misere seien doch nicht die Muslime, sondern der Toleranz- und Pluralismuswahn, welchen die linke Elite der Gesellschaft von oben herab diktiert, um im Sinne der kruden Thesen der Frankfurter Schule die Völker zu entwurzeln

    was ein Quatsch. Adorno & Horkheimer, würden sie denn noch leben, wären ganz klar auf Seiten der Islamkritik. Das der Pseodo-kritische ‚Theoretiker‘ der aus einer 150%tigen nazifamilie stammende Hitlerjunge Habermas es nicht ist, hat nichts mit der Frankfurter Schule und sehr viel mit seinen verkommenen nationalsozialistischen Ursprüngen zu tun.

    Adorno & Horkheimer’s wahre Schüler stehen ganz klar auf Seiten der Islamkritik, siehe Heinz Gess, und sie sind zugleich die konsequentesten Kritiker der ‚antiimperialistischen‘ sogenannten ‚Linken‘, also die bundesdeutschen Linksfaschisten!

  25. Michael Stürzenberger hat genau das selbe Problem wie Geert Wilders. Sie sind es, die die Gefahr von Islam en Koran erkannt haben und beinahe verzweifelt den Menschen verständlich machen müssen, wie Ernst die Bedrohung ist.

    Den Ernst der Bedrohung haben schon viele erkannt, die sich oberflächlich betrachtet „moderat“ geben, differenziert Kritik üben und Radikalität ablehnen. Es fehlt diesen Menschen, unseren Mitbürgern, die politische Plattform, die dergestalt auftritt, dass niemals auch nur der Hauch eines Verdachts entstehen könnte, da käme ein kleiner Hitler daher. Sobald dies klar ist, werden sich alle öffnen und beistimmen, wenn es heißt „Islam, nein danke!“. Aber leider währt das „Tausendjährige Reich“ schon zu lange….

  26. Bravo „Herzogin“ zu Ihrer Aussage über das „Kinderkriegen“
    Mansche konservative Männer begreifen das nicht dass es keinen Sapaß macht über eine Dekade oder länger alle Jahre mit einem dicken Bauch herumlaufen zu müssen.
    Diese Zeiten sind in Europa gott sei Dank vorbei, mittlerweile auch in anderen Ländern auch in islamischen Ländern. Man könnte auch formulieren : Die anzahl der Geburten pro Frau ist ein Gradmesser für die Entwicklung des Landes auf den Feldern Gleichberechtigung, wirtschaftl. Erfolg, Emanzipation, polit. Freiheit (Ausnahme VR China) etc. Auch in Ländern da Frauen sich noch mit 5,6 oder mehr Kindern und noch mehr Geburten herumquälen müssen wird sich die Situation ändern nicht nur in der Türkei sondern auch Ländern wie Bangladesh, Mexiko etc. Man betrachte mal die von der UN publizierten Statuístiken. Gott sei dank wird späteens gegen 205o weltweit ein stagnierendes bis fallendes „Bevölkerungswachstum eintreten. Insofern sind auch die Ängste vor einer immer fruchtbarer werdenenden islam. Klientel albern da auch dort die Frauen sich Rechte nehmen werden und sich emanzipieren werden und am wirtschaftlichen Leben teilnehmen und damit weniger sich reproduzieren.
    Das erst mal fürs erste.

  27. Du hast sicher Recht lieber Kommentator Paulchen. [….]

    @ (#8) r2d2 (12. Okt 2012 19:58),

    der obere Gastbeitrag von Paulchen ist nicht von mir, dem langjährigen (seit 2006) Kommentator Paulchen.

    PS: Das ist keine Kritik, nur Info 😉

  28. @
    #26 lechtsrinks

    Ja, es wird Zeit, dass man sich mal wieder das Buch „Dialektik der Aufklärung“ vornimmt – als ich es das letzte mal, jetzt schon vor fast 10 Jahren, gelesen habe, habe ich mich auch sehr gefragt, warum das ausgerechnet ein „Kultbuch“ der Linken sein soll … gut, Schlagwörter daraus, wie „Kulturindustrie“ haben ihren Eingang in fast jede triviale Stammtisch-Linken Diskussion gefunden, aber so richtig verstanden hat das von denen meiner Meinung nach keiner …

  29. #29 Herzogin (12. Okt 2012 21:45) (…)
    Anstatt sich immer nur mit dem blöden Islam zu beschäftigen…
    ——————-
    Im Prinzip richtig, ABER:
    Diesmal geht es nicht um Bombensprengstoff.
    Diesmal wird etwas Anderes anders zerstört.
    So zerstört, wie auch Würzburg neben vielen anderen Städten so kurz vor dem Ende des brutalen Krieges, in den uns die Linken Nazies und die Alliierten gestürzt haben, dalagen, so werden durch die Islamisierung diesesmal gerade nicht unsere Gebäude darniederliegen, sondern es wird jeder unserer Mitbürger, der sich nicht zum Sklaven der Moslems machen lassen will, wie in moslemischen Gesellschaften üblich, laut Koranauftrag getötet oder auf deren Lustwiese daniederliegen.

    Die Wirkung auf uns Christen und andere Nichtmoslems wird so sein, wie die damals durch die Neutronenbombe angedrohte, die wohl nie gebaut worden ist.

    Alles fleischliche wird getötet oder geschändet sein und die Gebäude stehen als stumme Mahnung an die wenigen Überlebenden.
    Die Auslegung des Koran läßt nichts anderes zu!!!

    Deshalb, liebe Herzogin, ist es richtig, dass wenigstens Herr Stürzenberger und Herr Mannheimer ihre Stimmen immer wieder laut erheben.
    Ein Krebsgeschwür muß, wie #1 KDL
    ganz richtig sagt, beobachtet und um Gottes willen nicht zu spät von kompetenten Heilern entfernt werden, rausgeschnitten bis ins Gesunde. Oder der Körper stirbt sicher daran.

  30. Es ist eben nicht nur dieser moderne Kommunismus, der Europa so erfolgreich an den Rand des Abgrunds gebracht hat, sondern mindestens ebenso die ehemals christlichen Großparteien, die sich erfolgreich dem Wirtschaftslobbyismus verschrieben haben.

    Eine gute Analyse, in der endlich erkannt wird, dass unser Wirtschaftssystem (Kapitalismus) Masseneinwanderung / Globalisierung / Zerstörung der Nationalstaaten will. Das dient wie immer der Gewinnmaximierung.

    Die einen Parteien (FDP/CDU/CSU) dienen der Wirtschaft aus Überzeugung, die anderen (SPD/Grüne/Linke) werden von der Wirtschaftslobby getäuscht / gekauft / benutzt.
    Im Endeffekt erfüllen alle etablierten Parteien den Willen der Wirtschaft.

    Die „Rechten“, die mit der Agenda der Wirtschaft nicht einverstanden sind, werden medial, politisch und auf der Straße physisch (Gutmenschen/Antifa) mundtot gemacht.

    Eine gute Frage ist, warum sich die Bevölkerung das gefallen lässt (obwohl sie davon nur Nachteile hat).
    Zu möglichen Ursachen siehe z.B.:
    http://www.pi-news.net/2011/11/ist-der-niedergang-europas-noch-zu-stoppen/

  31. #27 Herzogin (12. Okt 2012 21:18)

    Es fehlt diesen Menschen, unseren Mitbürgern, die politische Plattform, die dergestalt auftritt, dass niemals auch nur der Hauch eines Verdachts entstehen könnte, da käme ein kleiner Hitler daher.

    Dann wird es aber Zeit, das Necla und Sabatina eine Partei gründen. Oder sind das dann automatisch „Nazi-Bräute“?

  32. #28 TVLadyMilena (12. Okt 2012 21:36)

    Man betrachte mal die von der UN publizierten Statístiken.

    Gerade die würde ich mit äusserster Vorsicht betrachten.

    Gott sei dank wird spätestens gegen 205o weltweit ein stagnierendes bis fallendes “Bevölkerungswachstum eintreten.

    Betrachten wir den Steigungsgrad, also die erste Ableitung, oder die Basiskurve?

    Solange die Anzahl der Kinder deutlich die Zahl 2 übersteigt, ist das Problem unverändert.

    Bis 2050 wird es 100-Millionen-Megalopolen geben; basierend auf der Infrastruktur von Städten, die mal für ein paar hunderttausend Einwohner entworfen wurden.

    Insofern sind auch die Ängste vor einer immer fruchtbarer werdenenden islam. Klientel albern da auch dort die Frauen sich Rechte nehmen werden und sich emanzipieren werden und am wirtschaftlichen Leben teilnehmen und damit weniger sich reproduzieren.

    Das dachte man in besseren Zeiten – also 1970 – auch schon; damals sogar mit einer gewissen Berechtigung. Tatsächlich geht die Entwicklung seither in die entgegengesetzte Richtung.

  33. #27 Herzogin (12. Okt 2012 21:18)

    Es fehlt diesen Menschen, unseren Mitbürgern, die politische Plattform, die dergestalt auftritt, dass niemals auch nur der Hauch eines Verdachts entstehen könnte, da käme ein kleiner Hitler daher.

    Das dürfte kaum möglich sein, weil der politische Gegner die Deutungshoheit weiterhin besetzt hält. Es ist völlig egal was Sie tun oder sagen oder unterlassen, wenn’s den roten Socken nicht gefällt, dann sind Sie ein mehr oder weniger kleiner Hitler. Man muß denen diese Waffe endlich aus der Hand schlagen, dazu ist es nötig den Sturm zu durchfahren.

  34. #32 arminius arndt (12. Okt 2012 22:05)

    Das macht doch gerade ein Kultbuch aus: dass es die wenigsten gelesen und noch viel weniger verstanden haben.

    Das beste Beispiel dafür ist „Das Kapital“ von Karl Marx.

  35. @ #37 Religion_ist_ein_Gendefekt (12. Okt 2012 23:05)

    Muss es wirklich so weit kommen, dass am Ende übrig bleibt „Wollt ihr den totalen Islam?“?

    Ich denke, nein. Wenn ein jeder sich hier dessen bewusst wird oder sich bewusst macht, was er verteidigt, sollte es auch ohne übles Geschrei abgehen können, freundlich und friedlich mitzuteilen – Islam ist nichts für uns. Man fragt sich frei und ungezwungen, soll meine Tochter ihre Haare binden müssen, damit sich die Eltern eines muslimischen Mädchens nicht beleidigt fühlen? Antwort ist nein. Soll mein Sohn drei Meter Abstand halten müssen von einem muslimischen Mädchen, damit deren Eltern sich nicht beleidigt fühlen? Antwort ist nein. Soll ich mich zurückhalten und dem Vater einer Mitschülerin nicht frei meine Hand zur Begrüßung reichen, damit er sich nicht beleidigt fühlt? Antwort ist nein. Usw.

    Islam – nein danke!

    Muslimische Mitbürger – ja, gerne.

    Respekt und Anerkennung.

    Und darum, lasset die Glocken läuten, damit ein jeder erkenne, wo er sich befindet.

    http://www.youtube.com/watch?v=ISD-HXCMy4Y&feature=relmfu

    Wer seine Herkunft verleugnet, leugnet sein ganzes Leben. Und in diesem Punkt sind wir alle gleich.

  36. #39 Herzogin (12. Okt 2012 23:31)

    Respekt und Anerkennung.

    Ihre gute Absicht in allen Ehren. Ich habe Respekt vor Menschen, aber nicht vor Ideologien. Von Einwanderern verlange ich als allererstes Respekt und Anerkennung für unser Grundgesetz. Mit dem Koran im Herzen ist das schlicht nicht möglich, da dieser selbige Anerkennung ausdrücklich untersagt, bzw. vorschreibt bei Unterlegenheit diese nur zum Schein vorzugeben. Ist ein ziemlich klarer Fall, und es ist überfällig das Leisesein darüber einzustellen.

  37. Habe die Geschichte nach der Wahl in Holland nicht mitverfolgt. Wie sieht denn dort die Regierung aus. Ist Geert Wilders mit dabei???

  38. #40 Religion_ist_ein_Gendefekt (12. Okt 2012 23:43)

    Ich versuche es immer zuerst im Guten. Die ersten 10 Minuten entscheiden. Zeigt sich mein Gegenüber freundlich und kompetent, suche ich nicht nach seinen Haaren auf dem Rücken, sondern auf seinen Zähnen.

    Wir müsen uns frei machen von so vielen Dingen, die in der Vergangenheit geschehen sind. Wer mit der Vergangenheit keinen Frieden schließt, kann die Zukunft nicht gestalten. Das sieht man ja an unseren aktuellen Volksvertretern. Aber dies sind doch nur ein paar wenige Menschen. Und auch wenn ich nicht an Gott glaube, so kann ich doch erkennen, was in meinem Land Kultur bedeutet hat, weiterhin bedeuten kann, wenn ich mich nicht verbiegen lasse und meine, alles andere, was ins Land schwemmt, stünde nun ganz vorne und wäre ganz hipp und modern und zeitgemäß. Es ist mir doch vollkommen egal, woran Ali und Aishe glauben – solange sie mir nicht erzählen, dass nur ihr Glaube zählt. Und dies ihnen zu wissen geben, das ist mir ein Anliegen. Und da bleibe ich dran. Wie leise, das entscheidet der Augenblick.

    Islam – nein danke! Islam ist nichts für mich. Aus vielerlei Gründen, die insgesamt herzlich egal sind. Das soll man mir einfach so abnehmen. Ich muss da nichts beweisen.

    Respekt und Anerkennung erwarte ich nicht. Ich wünsche sie mir. Und will man mir diesen Wunsch hier nicht erfüllen, weil man es nicht kann – dann sage ich immer: Reisende soll man nicht aufhalten. Weder in die eine, noch in die andere Richtung.

  39. #42 Herzogin (13. Okt 2012 00:03)

    Ich habe diese leisen, freundlichen Töne auf den Straßen von Jakarta gehört. Ganz leise, freundlich, ohne die geringste spürbare Aggression, mit der simplen Sicherheit des Glaubens, des Wissens um eine Selbstverständlichkeit, hat man mir gesagt daß der Westen fertig hat und in wenigen, vielleicht schon zwei Generationen übernommen wird, indem die letzte demokratische Entscheidung die sein wird, die Demokratie zugunsten des Gesetzes Gottes zu beenden. Ich habe daraus, noch viel leiser, meine Schlüsse gezogen. Nämlich, wieder daheim, nicht mehr leise zu sein.

  40. #43 Religion_ist_ein_Gendefekt (13. Okt 2012 00:28)

    Wer schreit, hat unrecht – heißt es ja immer. Warum soll dies nicht weiterhin so sein. Wenn du dich erinnerst, die Bilder schreiender Menschen, im Wahn, den rechten, richtigen Glauben zu haben, ihn zu präsentieren und zu verteidigen…Fahnen anzündend, skandierend mit Plakaten, die sie nicht selbst beschrieben haben, wild gestikulierend durch die Straßen ziehend, mit verzerrten Gesichtern… Mal ehrlich, wer will sich denn so darstellen, hier bei uns? Ich sage immer, laut ist nicht gleich laut. Aber eine wohlklingende Glocke am Morgen, die kann laut sein und schön tönen. Und eine Orgel erst, so was Schönes… Bach! Da kommt weder Mohammed noch Allah gegen an. Und darum ist es ganz klar, Islam ist nichts für mich. Und alle, die schreien und rufen, man müsste doch auch einsehen, da gäbe es auch im Islam Kunst und Kultur… Nun ja, gern sehe ich sie ziehen in den Islam, wenn das denn ihr Heil sein soll… Meinetwegen.

    Ich bleibe mir treu. Islam – nein danke!

    Eine Sache nehme ich an aus dem Islam: Es gibt kein Zwang im Glauben. Und so zwinge ich niemanden zu glauben, Islam wäre etwas für mich. Wo ich doch weiß, dass alles nur geklaut und gestohlen ist und Mohammed eine Wunschfigur, eine Idealvorstellung, die für mich unwichtig ist.

    Man muss nicht laut rufen, man muss einfach nur das festhalten, was einem etwas wert ist. Und wenn auch kein Respekt kommt und so getan wird, als ob wir verblödet und verweichlicht sind – sind wir es, hat der mit den Haaren auf den Zähnen recht. Sind wir es nicht, muss er weiterziehen, wie es seine Natur ist. Immer auf der Suche nach einem schwachen Feind…

    Ich habe dieses ganze Drumherum um den Islam studiert, den Koran gelesen, die Geschichte, die Islamische Expansion… Ja sicher, der Islam hat eine besondere Kraft – aber nicht für mich. Es ist eine schwache Idee, ein schwacher Gedanke, nur aufrecht zu erhalten mittels Gewalt. Viel zu verkorkst für unsere Zeit. Sowas braucht die Welt nicht mehr. In 10 Jahren, wenn der „Arabische Frühling“ ein islamischer Winter ist, ist alles vorbei. Dann geht es nur noch um Geld. Dann ist auch diese Ideologie fertig. Wie soviele andere, die nicht verstehen, dass man den Menschen nicht ewig anketten kann.

    http://www.youtube.com/watch?v=8qfgrRaONaQ

  41. Entscheidender ist,
    – dass man die Eliten mit der Islamkritik diskreditiert und spalten kann.
    – dass man die Islamisierung so gut wie gar nicht aufhalten kann, ohne die Zuwanderung generell anders zu organisieren.
    – die Pro-Bewegung zeigt das man mit Islamkritik eine moderat-nationale Partei etablieren könnte, freilich ohne irgendwelche Ideologien von wegen Liberalismus, Parlamente und Demokratie seien kritikwürdig.

  42. Also, wer mit der Materie der diversen anti-islamischen Flügel nicht intensiv vertraut ist, blickt bei diesem Artikel nicht durch. Und zwar aufgrund von Vernachlässigung des Konjunktives kann man nicht unterscheiden, welches die Meinung des Schreibers und welches die der beschriebenen drei anti-islamischen Polit-Richtungen sein solle.

  43. Das Ganze ist eine akademische Diskussion, auch auf Sezession. Wenn manche Kritikpunkte auch nicht ganz ungerechtfertigt sind, so handelt es sich doch um Marginalien. Der Punkt ist, es gibt eine Bedrohung von ausserhalb der deutschen Gesellschaft und es gilt, dieser entschlossen entgegen zu treten. Kaum einer tut das derzeit so beeindruckend mutig und konsequent wie Stürzenberger.
    Ich finde, wir sollten diesem Disput nicht mehr Aufmerksamkeit widmen als er verdient und vor allem aufhören zu quatschen, sondern Herrn Stürzenberger nacheifern.

  44. #44 Herzogin (13. Okt 2012 01:19)

    Ich habe dieses ganze Drumherum um den Islam studiert, den Koran gelesen, die Geschichte, die Islamische Expansion…

    Das ist löblich, aber nichts davon kann Sie auf die Erfahrung vorbereiten, wirklich unter diese Menschen zu gehen und in ihr eigenes Reich einzutauchen. Das werden Sie auch nicht als Pauschaltourist erreichen. Nicht mal als ein Barack Obama, der als Kind in einem solchen Land aufwächst, aber in einem ständig bewachten Compound lebt und mit geschlossener Limo zur amerikanischen Schule gefahren wird.
    Wir sind uns ja im Grunde einig, und ich bin auch keiner der gerne rumschreit. Wir haben diesbezüglich die gleiche Erziehung genossen, das sehe ich. Aber meine Welt hat seit gewissen Erfahrungen einige Grautöne weniger. Es ist einfach gesünder, wenn diese Leute auf ihrer Seite vom Bosporus bleiben und wir auf unserer. Alles andere bringt nichts Gutes.

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