Alexander Gauland„Der Kampf gegen rechts, der einmal der Abwehr des Rechtsextremismus dienen sollte, ist längst ein Mittel geworden, das politische Gleichgewicht immer weiter nach links zu verschieben. Linke Verfehlungen in literarischen Karrieren schaden niemandem, rechte Verfehlungen sind tödlich“, schreibt der konservative Publizist Alexander Gauland (Foto) in einem lesenswerten Beitrag für das Deutschlandradio.

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46 KOMMENTARE

  1. Demnächst werden wohl auch die Moslems in goldenen und samtigen Sänften, von Christen getragen, durch die Städte bummeln.

    Die Unterwerfungsideenfabrik ist noch lange nicht zu Ende, im Gegenteil, sie hat Hochkonjunktur.

  2. Offen gesagt ist es mir ziemlich egal was irgendwelche Linke über mich denken. Wir sollten immer das tun was wir für richtig halten. Wenn wir vor Gott ein reines Gewissen haben sollten wir uns niemals von irgendwelchen roten Ratten rechtfertigen. Ich bin stolz auf meine westliche Kultur und Bildung, auf das reformierte Christentum, auf meine Arbeitsethik und auf meine Eltern. gelöscht Stärke bringt Respekt.

  3. #4 Goldfasan

    Stimme soweit zu !

    Das ganze klappt doch nur weil alle,

    auf die roten Ratten höhren !

    Und die sich wichtig machen können !

    Ignorieren, und auf unsere Arbeit konzentrieren.

    Dennn wenn wir erlich sind, wir haben nee Menge aufzuholen.

  4. Der Mann hat Recht.

    Deutschland wird sich verändern ob wir das wollen oder nicht.
    Aber erstens kommt es anders und zweitens als man denkt.

    Mal sehen wie die Sache in 10 bis 20 Jahren ausgeht.

    Garantiert nicht so wie CBR un Co sich das vorstellen.

    Bis jetzt haben sich die Radikalen (könnt ihr euch was ausuchen Rechte Linke Moslems) einen Plan bis zum Schluß durchziehen können. Zum Schluß sind sie alle gescheitert. Und das wir ihnen diesmal auch passieren.
    Mal sehen wieviele Millionen Menschen sterben werden (klingt düster aber so wie es aussieht gehe ich davon aus) aber zum Schluß gewinnen die nicht.

    Gruß Knuesel, bei dem der Koran direkt zwischen Hitlers mein Kampf und Das Kapital von Marx steht, weil zu diesen Schottideologien gehört er hin

  5. Heute sind die 68er weitgehend akademische linke Politiker und Meinungsbilder mit großem Einfluss auf die öffentliche Meinung- und durch ihren Hass zum Christentum und der Kultur des Nationalstaats vereint, der für ihre Ungereimtheiten zu bezahlen hat. Nach ihrer Ansicht dient Gut und Böse nur dazu, Fremde auszugrenzen und Fremdenhass zu fördern.

    Die Haltung dieser 68er macht den Weg für die Diktatur der Neuen Weltordnung frei:

    Sie kämpfen für den kommunistischen Ein-Weltstaat der Neuen Weltordnung, indem sie Grenzen jeder Art abbrechen wollen.

    Neue Weltordnung:

    Die 68er und ihre Neue Weltordnung:

    1) Abschaffung der Monarchie und geordneter Regierungen.

    2) Abschaffung des privaten Eigentums.

    3) Abschaffung des Erbrechts.

    4) Abschaffung der Vaterlandsliebe.

    5) Abschaffung der Familie und aller Moralität sowie die Einführung der Öffentlichen Kindererziehung.

    6) Abschaffung der Religion.

    Im 20. Jahrhundert wurde der Sozialismus zusammen mit dem Nazismus die katastrophalste Ersatzreligion. Die Folge war der Abbau der alten nordeuropäischen Kultur, die auf Nationalstaat, Christentum sowie dem Erbe des klassischen Altertums beruhte.

  6. Meine Rede 🙂

    Die Linksnazis merken nicht mal, dass sie bereits Faschismus in Reinstkultur verabreichen und predigen. In ihrer unreflektierten Selbstherrlichkeit muß man sich selbst ja nicht hinterfragen, sondern man betraft lieber Andersdenkende…

  7. #7 Knuesel (18. Jul 2008 13:19)

    Der Mann hat Recht.

    Deutschland wird sich verändern ob wir das wollen oder nicht.
    Aber erstens kommt es anders und zweitens als man denkt.

    Mal sehen wie die Sache in 10 bis 20 Jahren ausgeht.

    Garantiert nicht so wie CBR un Co sich das vorstellen.

    Bis jetzt haben sich die Radikalen (könnt ihr euch was ausuchen Rechte Linke Moslems) einen Plan bis zum Schluß durchziehen können. Zum Schluß sind sie alle gescheitert. Und das wir ihnen diesmal auch passieren.
    Mal sehen wieviele Millionen Menschen sterben werden (klingt düster aber so wie es aussieht gehe ich davon aus) aber zum Schluß gewinnen die nicht.

    Angesichts dessen, wieviele Opfer schon kulturbereichert worden sind und dabei das Leben verloren, schon ein tausendfacher Anfang, auch wenn es die Leugner, der Realitätsverdrehung, nicht zugeben können und werden…

    #8 david ben gurion

    Punkt 6) Abschaffung der Religion stimmt nicht ganz – Anschaffung des exotischen Islam

  8. Das ganze klappt doch nur weil alle,

    auf die roten Ratten höhren !

    Und wir hören auf sie und fühlen uns genötigt, uns vor ihnen zu rechtfertigen, weil wir ein kleines bisschen selber welche sind. (sorry – aber das „böse Wort“ stammt ja von Dir 😉 )

    Es ist nicht vernünftig, sich einzubilden, dass das Propaganda-Trommelfeuer der letzten Jahrzehnte an uns spurlos vorbeigegangen ist. Auch wir haben sehr häufig die klassischen Reflexe, die daraus entstehen. Auch uns kann man sehr leicht mit gezielten emotionalisierenden Nachrichten einseifen, Dinge zu vertreten, die uns letztendlich schaden.

  9. Er hat recht, aber gleichzeitig auch unrecht. Linke „Verfehlungen“ sind der Tod des Genres selber. Wo die Linke ein Kunstbereich o. Kommunikationsbereich für sich belegten, blieben die normalen demokratischen Bürger mit der Zeit weg. Es ist ein ähnliches Phänomen, wie mit den Bankenvierteln in der Stadtmitte. Die haben auch die teuerste Grundstücke gekrallt, im innersten Geschäftszentrum. Warum wohl? Weil sie da sein wollten, wo die meisten Leute einkaufen gehen, also zwischen den einzelnen Läden. Und aber dort kam noch eine Bank hin und noch eine und noch eine Versicherung – und die Länden blieben weg. In allen Stadtzentren gibt es ein Bankviertel, wo eigentlich kaum Läden dazwischen sind und wenig Publikumsverkehr, das nicht die Kunden und die Angestellten selber sind.

    So geschieht es auch mit den linken Blättern und der Leserschaft. Die größte Leserschaft in Deutschland hat seit Jahren die Bildzeitung, die man bestimmt nicht nach links einsortiert, oder?

  10. „Von 1987 bis 1991 war er Staatssekretär und Chef der hessischen Staatskanzlei.“

    Mit solchen Ansichten könnte er heutzutage nicht mal mehr Pförtner in der Staatskanzlei werden.

  11. Noch nie hat jemand meine konservative Position besser beschrieben, als dieser Herr Gauland.

    Diese Sätze müßte man in Bronze gießen.

    Hut ab !

  12. 1) Abschaffung der Monarchie und geordneter Regierungen.

    Genau damit hat es vor bald 90 Jahren angefangen.

    Daß es am 9. November 2008 nichts zu feiern geben wird, weiß jedes Kind.

    Deshalb: 90 Jahre Republik sind genug!

  13. Der Mann ist gut! Da werde ich mir einige Dinge im Hinterkopf halten, wenn mal wieder jemand einen blöden Spruch bringt.
    Alleine „Kampf gegen Rechts“ ist eine Beleidigung für jeden konservativen und bürgerlichen Wähler! Früher war die CDU rechts und die SPD links. Heute ist alles, was nicht links ist automatisch nationalsozialistisch. Das ich nicht lache.

  14. Ehrlich gesagt verstehe ich das alles nicht so ganz. Ich gebe Euch recht, was den Einfluss der Linken auf das – obwohl schon lange nicht mehr so „harmonische“ – Multi-Kulti-ist-ganz-toll-und-problemlos-Bild auf unsere Gesellschaft angeht. ABER: ist denn niemandem von Euch aufgefallen, dass es gerade die Linken, etwa Rot-Grün, waren, die viele der „Errungenschaften“ der Linken wieder abgeschafft bzw. arg zurückgefahren haben? Im Vergleich zur beschaulichen Bonner Republik mit üppigem Sozialsystem und Asyl für jeden hat sich die BRD doch stark verändert. Und denkt an den Kosovo-Krieg, wo die Bundeswehr unter Rot-Grün dabei war (das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen). Also bitte, etwas differenzierter über den Einfluss der Linken reden, OK? Und was diesen Text von Gauland angeht: was ist daran so toll/neu/ironisch/relevant?
    Bittet um Aufklärung:
    Eure Siobhan

  15. #4 Goldfasan: LEIDER IST ES NICHT SO EINFACH !

    Denn, wie Herr Gauland völlig korrekt schreibt, zerstört die offen geäußerte falsche Gesinnung heute ganze Lebenswege. Es ist gar nicht das andere Weltbild, sondern die widerliche Intoleranz der Berufstoleranten, die einen so sehr anekelt.

    Auch ich halte Schwule nicht für abscheulich, wie Sie scheiben, denn ich habe zwei Freunde die bekennende Tucken sind. Aber ich nehme mir nie und nimmer heraus, Menschen für eine abweichende Meinung kaputt zu machen, sondern ich diskutiere mit ihnen. Genau das aber haben die „Gegen Rechts Fanatiker“ vergessen, sie sind zu einem dunklen Spiegelbild dessen geworden, was sie zu bekämpfen vorgeben.

    Ein Beispiel aus der erlebten Praxis: Am letzten WE war ich in Berlin bei einer Vortragsreihe des „Instituts für Staatspolitik“ (www.staatspolitik.de). Dieses Institut steht der JF nahe, grenzt sich aber scharf von Extremisten und Neonazis ab. Seit 2005 darf es laut BVerfG nicht mehr vom Verfassungsschutz beobachtet werden.

    Trotzdem forderten im Vorfeld die GRÜNEN und DIE LINKE den Vermieter in einer Pressekonferenz zur Kündigung der Räumlichkeiten auf. Die Veranstaltung fand statt, aber nur unter Polizeischutz. Die hasserfüllten Augen der Antifa ruhten auf uns, als ob wie braunes Ungeziefer wären. In FFM reichte der Anruf irgendeines Anti-Nazi-Pfarreres, um den Hotelier zum Kündigen zu bewegen.

    Keine dieser gelernten Antifaschisten hat sich auch nur ein einziges Mal bemüht, mit dem „Institut für Staatspolik“ einen kritischen Dialog, im Sinne eines „Audiatur et alteras pars (man höre auch die Gegenseite“), zu suchen. Auch der werte Gottesdiener hielt dies nicht für nötig.

  16. Alexander Gauland hat Recht!
    So einfach ist das.
    Nur denke ich, das sich das Blatt auch wieder wenden wird – und das dann aber recht deutlich. Und sei es, wenn die 68iger alle in Rente sind.

  17. Genau, das fällt mir gerade auch noch ein: was zur Hölle geht es irgendjemanden an (Hallo, Goldfasan!), wer wo seinen P*mmel reinsteckt, solange das nicht in der Öffentlichkeit geschieht und keiner der Beteiligten dabei zu Schaden kommt? Hm?
    „Erster und einziger Grundsatz der Sexualmoral: Der Ankläger hat immer Unrecht.“ (Adorno)

  18. #21 X-tian (18. Jul 2008 14:50)

    Ihrem Beitrag schließe ich mich voll und ganz an. Ich ertappe mich im Übrigen des öfteren selbst dabei, wie ich mir bestimmte Äußerungen zu bestimmten Anlässen in einem bestimmten Personenkreis verkneife.

    Nicht, weil ich nicht zu meiner Meinung stünde, sondern vielmehr, weil man unter Umständen wegen des intoleranten linken Meinungs- und Gesinnungsdrucks tatsächlich Nachteile zu gewärtigen hätte, die man doch lieber nicht in Kauf nehmen möchte.

    Bleibt nur noch die Verwunderung darüber, wie viele an und für sich intelligente Menschen sich diesen intoleranten Gesinnungsterror unter dem Etikett der Toleranz verkaufen lassen.

  19. @x-tian
    Das Problem weshalb die „die offen geäußerte falsche Gesinnung heute ganze Lebenswege“ zerstört ist, daß diese Menschen ihren Lebensweg in Strukturen suchen, die eine schreckliche Macht über sie haben. Angefangen beim Transferleistungsempfänger über den Polizisten, Lehrer und Angestellten bis hin zum General. Diesen Menschen kann der linke Mainstream tatsächlich selbst das Privatleben und die Art der Religionsausübung (versuchen) vorschreiben. Wenn ich in einer solchen Position sein würde, würde ich mich immer bedeckt halten und kein Wort über Religion und Politik verlieren. Das wäre nämlich kein Mut sondern Dummheit, da andere am längeren Hebel sitzen. Man muß in dieser Situation flexibel wie eine Getreideähre auf dem Feld sein. Der Wind biegt sie, bricht sie aber nicht. 🙂
    Im übrigen gibt es auch für diese Menschen Möglichkeiten Stärke zu zeigen. Beispielsweise können sie sich heute mit Hilfe bestimmter technischer Hilfsmittel anonym im Internet äußern oder sie können PI einen Teil ihres Gehaltes spenden oder sie können in ihrem Bereich erlangte Informationen an interessierte Blogger weitergeben oder oder oder.
    Aber die einzige Möglichkeit frei zu sein ist es nichts mit diesen Strukturen zu tun zu haben. Für Christen erleichtert diese Trennung das Gewissen ungemein.
    Der rechtschaffendste Weg im Leben ist die Selbstständigkeit.
    Wichtig ist auch der Wille zurückzuschlagen. Wenn Du wüßtest wie unsere Gruppe (JTF) mit Angriffen von Linken u.a. umgeht – Die machen das nur einmal – garantiert. 🙂
    Linke sind in ihrer großen Mehrzahl extreme Feiglinge. Bis jetzt sind alle eingeknickt.

  20. #4 GoldfasanWenn wir vor Gott ein reines Gewissen haben sollten wir uns niemals von irgendwelchen roten Ratten rechtfertigen. Ich bin stolz auf meine westliche Kultur und Bildung, auf das reformierte Christentum

    Es gibt kein reformiertes Christentum.

    Es gibt nur Menschen, die den gedanken Gottes nur besser verstehen, aber längst noch nicht gänzlich.

  21. @moderatoren Ich verstehe 🙁

    @Siobhan
    Adorno war der personifizierte westliche Selbsthass. Seine kranke Ideologie ist ein Grund für den heutigen erbärmlichen Zustand eines Europas, daß wahre Größe beispielsweise in Johannes Calvin hervorbrachte.

  22. Ein sehr zutreffender Artikel. Der Kampf gegen Rechts ist in Wirklichkeit ein Kampf gegen das Bürgertum. „Kampf gegen Links“ – wer hat denn schon einmal so etwas gehört? Das wäre ja unglaublich! Nicht einmal einen Kampf gegen Linksextremismus gibt’s …

  23. Das politische, philosophische, ethische und ökonomische Denken der Deutschen zeichnete sich schon immer durch Schlendrian, Schlamperei und abgrundtiefe Blödheit aus.

    Der „Neidfaktor“ ist der höchste der westlichen Welt. Politisch folgt daraus Sozialismus – getarnt hinter für unsere Blödis scheinbar unverfängliche Floskeln wie „Gleicheit“, „Solidarität“, „soziale Gerechtigkeit“, „Teilhabe“ (A. Merkel).

    Mit den Sozis haben wir es in Weimar und so richtig ab 1933 versucht und herrlich weit gebracht. Hitler war mit dem Islam im Bunde. Alle heutigen Linken, wozu auch die NPD gehört, sind es ebenfalls. „Faschismus“ ist nur ein linker Popanz, um vom N-Sozialismus abzulenken. Haltet den Dieb!

    Islam in Europa ist nur ein Symptom der toedlichen Krankheit Sozialismus.

    Sceadugengan in PI

    Der neue Faschismus wird nicht sagen: Ich bin der Faschismus. Er wird sagen: Ich bin der Antifaschismus. –

    Ignazio Silone (1900 – 1978)

    Sozis = Nazis = Femi-Nazis = Islam-Nazis – alles prinzipiell das gleiche Gesocks.

    Gegen die Krankheit des Sozialismus hilft wirksam nur politischer Liberalismus. Das geht, obwohl wissenschaftlich und historisch unwiderlegt erwiesen, in fast keinen deutschen Schädel rein.

    Ratio

  24. Dr. Alexander Gauland meint
    a.a.O.:

    Denn rechts im Sinne von konservativ … ist eine Haltung, die misstrauisch bleibt

    gegenüber allen Abstraktionen,

    gegen die Anrufung der Menschheit wider die Schwächen der Menschen,

    gegen die abstrakte Freiheit, die sich nicht in Institutionen zur Sicherung der Freiheit des Einzelnen verwirklicht,

    gegen gesellschaftliche Entwürfe vom Reißbrett, die die Traditionen und Erfahrungen von Jahrhunderten außer acht lassen,

    gegen eine Räson des Staates, die den Staatszweck losgelöst von den Menschen definiert sowie

    gegen alle Spekulationen, die, von einem neuen Menschen träumend, die menschliche Gesellschaft neu erfinden und Verfassungen auf ein leeres Blatt Papier schreiben wollen.

    Es ist eine Haltung der skeptischen Vernunft gegenüber idealistisch-bürokratischem Überschwang und vor allem ist es das notwendige Korrektiv gegenüber allen gesellschaftlichen Generalreparaturen.

    Das sind doch mit Verlaub alles leere Floskeln, Redensarten, Nebel- und Kofferwörter.

    Ich sags ja. Die „Rechten“ oder „Konservativen“ wissen eben selbst nicht, wogegen und vor allem wofür sie stehen.

    Erklärt nebenbei auch ihre Hilflosigkeit gegenüber dem linken Mob, dem sie in keiner Weise gewachsen sind.

    Ratio

  25. Der „Kampf gegen rechts“ ist nichts weiter als ein linker Etikettenschwindel.

    Das ist ein Kampf für links,
    gegen Freiheit und Selbstbestimmung,
    für Kollektivismus und Totalitarismus.

    Nicht einmal zu dieser Erkenntnis hat es bei Herrn Gauland gereicht.

    Ratio

  26. # 27 Goldfasan

    Calvin ??? Der enge, theokratische Dogmatiker, der Robbespiere der Reformation ?
    Der ein Glaubensregiment errichtete, das alle katholische Bevormundung und Gewissens-inquisition in den Schatten stellte – meinen Sie wirklich den ?

  27. @benedikt
    Ich bewundere Calvins scharfen Verstand. Seine Theologie setzt Maßstäbe der Sittlichkeit und Rationalität. Das ist nunmal Tatsache. Aber ich will hier keinen konfessionellen Streit vom Zaun brechen. Calvins Verhalten in Genf stand, ohne mich von ihm zu distanzieren, in einem gewissen Wiederspruch zu seiner Theologie. Ich trete für ein staatsfernes, fundamentalistisches und gemeindebasiertes Christentum als wahre Gemeinschaft der zum Glauben an Jesus Christus Erwählten ein.

  28. Der Kampf gegen Rechts hatte VON ANFANG AN kein anderes Ziel, als das politische Gleichgewicht nach links zu verschieben. Die Neonazis waren bloß ein Vorwand. Schröder sah die einzigartige Chance, die Unionsparteien politisch zu kastrieren, was ihm ja auch gelungen ist. Freilich mit der Nebenwirkung, dass die SPD sich jetzt mit der LINKEN eine fette Konkurrenz herangezüchtet hat. Die SPD ist in ihre eigene Grube gefallen, aber das ist auch das einzig Gute am „Kampf gegen Rechts“.

  29. #18 Optimist

    “Dass”

    Immer noch „Daß“!
    Auch die Rechtschreibreform ist ein Akt der political-correctness, den wir nicht mitmachen müssen.

  30. Dr. Gauland konstatiert richtig. Die Meinungshoheit des 68er-Mobs ist nach wie vor umfänglich.

    Die pessimistische Zukunftsschau kann ich nicht teilen. Denn der Wind dreht sich. Überall sehen wir Einbrüche. Die Leute machen wieder den Mund auf, Massenblätter schreiben immer öfter die Wahrheit und auch in Funk und Fernsehen bemerkt man immer häufiger ideologiefreie Berichterstattung. Man schmunzelt bereits über die grünen und roten Papiertiger.

    Ihr Abgang wird lustig sein. Sie werden einfach hinweggelacht. Ja, wirklich.

  31. Da gibt es einen alten Kalauer:

    Gott ist tot!“ (Nietzsche, 1882)

    (…ohne nennenswerten Widerspruch gehen 18 Jahre ins Land…)

    Nietzsche ist tot.“ (Gott, 25. August 1900)

    Die 68er werden spätestens gegen 2045 – Hut ab zum Gebet! – ihr biologisches Finale hinter sich haben. Das intellektuelle Ende ereilte sie ja bereits 1989.
    Es ist der sprichwörtliche „Fisch auf dem Trockenen“, der jetzt mit bizarren Aktionen wie „Kampf gegen Rechts“ nach Luft schnappt und dabei in tiefster Panik weiß: Mein Ende ist nahe!

    Auch deshalb sage ich ja immer (und bislang unwidersprochen): ¡No pasarán!

    Don Andres

  32. #4 Goldfasan : „Stärke bringt Respekt.“

    Eben! das habe ich im Umgang mit Christen auch gelernt. Denen muss man immer mit Stärke gegenübertreten. (Das gilt für Muslime keinesfalls weniger.)

    „Wenn … ein Problem damit haben, daß ich Transferleistungsempfänger für Parasiten, Schwule für eine Abscheulichkeit, … halte ist mir dies völlig egal.“

    Damit offenbarst du eine Form des Christ-Seins, die (nicht nur)ich für eine Abscheulichkeit halte. Und was Christen über mich denken, interessiert mich nicht.

  33. #37 BUNDESPOPEL (18. Jul 2008 19:43)
    „Denn der Wind dreht sich. Überall sehen wir Einbrüche.“

    #38 Don Andres (18. Jul 2008 20:58)
    “ Die 68er werden spätestens gegen 2045 ihr biologisches Finale hinter sich haben.“

    Es liegt mir fern, Defätismus zu verbreiten, aber ebenso schwer fällt es mir, diese Hoffnung zu teilen.

    Ich darf hier nur an unsere glorreichen grünen Fahnenpisser erinnern, die wohl eher den Kindern der 68er zuzurechnen sind.

    Es wird wohl eher wie bei der Hydra sein:

    Man schlägt einen Kopf ab (sprich: ein 68er beisst ins Gras) und schon stehen zig bereit, die alte gequirlte Scheiße weiter zu verbreiten.

    Ich jedenfalls kenne selbst unter Freunden und Bekannten keinen, der sich in der Öffentlichkeit auch nur als rechtsliberal bezeichnen würde. Wie ist es bei Ihren Leuten?

  34. #39 observer812

    Vergiß die Fahnenpisser!
    Das waren – und sind es wahrscheinlich noch für lange – Idioten, die nicht wissen, was sie tun (ich war auch mal so ein Idiot – wenn auch in anderem Kontext).
    Dutschke und die seinen waren zwar verbohrt, aber dennoch brillant und rhetorische und intellektuelle Meister ihrer ideologischen Verblendung.
    Ich lehre an einer süddeutschen Uni und habe es tagtäglich mit „Fahnenpissern“ (als Synonym für arglose, aber grenzdebile Studenten und Studentinnen) zu tun.
    Meine Erfahrung:
    Ich schere mich seit ca. vier Jahren in meinen Lehrveranstaltungen einen Kehricht um PC; nenne Neger „Neger“ (als ich in den 50er und 60er Jahren Kind war, war für mich mit dem Begriff „Neger“ ein schwarzer Einwohner Zentralafrikas gemeint und mein Vater hätte mich (zu Recht) windelweich geschlagen, hätte ich mit diesem Begriff – worauf ich nie gekommen wäre – etwas Diskriminierendes verbunden.)
    Seit ich mich dazu durchgerungen habe, mit „politisch unkorrektem“ Vokabular zu lehren, fliegt mir die – von mir nicht erwartete – Begeisterung meiner Studenten zu (wer ’s nicht glaubt, dem schicke ich die studentische Evaluation meiner Lehrveranstaltungen).
    Deshalb bleibe ich dabei (auch wenn das Sommersemester in Bayern gerade zu Ende ging und jetzt zwei Monate der vermeintlichen „Ferienzeit“ drohen):
    ¡No pasarán!
    Und verzweifelt nicht an unseren Studenten, unter denen sich hier in Bayern jede Menge „negroide“ und andere „fremdländische“ tummeln – wofür ich meine bayerische Heimat liebe!
    WIR KRIEGEN DAS HIN!!

    Don Andres

  35. Ich glaube Politikern nichts, da es absurd ist, Opportunisten etwas zu glauben, was für sie negativ sein könnte und sowieso wieder umgedreht wird, wenn es zu ihrem persönlichen Vorteil dient.

    Auch wenn Herr Gauland vernünftige Sachen von sich gibt, so ist er doch ein Politiker.

  36. @ Goldfasan
    Seien Sie versichert, auch mir liegt hier nichts an einem konfessionellen Streit. Aber der blog bietet eben auch mal die Gelegenheit, andere Positionen kennenzulernen und, daß jemand für Calvin Partei ergeift, ist eben eher selten. In einem allerdings muß ich Ihnen Recht geben: das wahre Erbe der Reformation liegt bei Calvin – nicht bei Luther. Und der kommunitarische Gedanke ist dem Bürgertum wesensnäher als der majestätisch-papale. Aber mir ist Calvin zu wenig sinnlich, strahlt zu wenig Lebensfreude aus, ist zu steng und zu ernst. Fast schon mürrisch, erscheint er mir und in diesem Habitus Mohammed näher als Christus.

  37. #41 Don Andres (19. Jul 2008 02:08)

    Respekt, Respekt! Ein solches Selbstbewusstsein lob‘ ich mir.

    Immerhin: wenn auch noch keine Fackel, so doch wenigstens der Schein eines Glühwürmchens in tiefer Dunkelheit!

  38. @ #45 observer812

    Das hat eigentlich wenig mit Selbstbewußtsein zu tun; davon habe ich nach eigener Einschätzung auch nicht mehr als andere.
    Eher mit einer gewissen Aufsässigkeit, die ich gelegentlich nur schwer zu zügeln vermag.
    Da wurde mal an der Fakultät eine Person gesucht, die als zweite stellvertretende(r) Frauenbeauftragte(r) fungieren sollte (jetzt heißt der bizarre Job „Gleichstellungsbeauftragte(r)“).
    Ich habe mich gemeldet.
    Die bereits inthronisierten Damen haben sich gewunden wie die Ringelnattern. Sie hätten bemerkt, daß ich meine Aushänge ohne Binnen-i formulieren würde („Studenten“ anstelle des erwarteten „StudentInnen“). Das wäre doch sicherlich ein korrigierbares Versehen meinerseits, oder?
    Ich habe mich damit „gerechtfertigt“, daß es mir darum ginge, Geld für Druckertinte einzusparen, das man doch besser für Frauenprojekte verwenden könne.
    Damit war ich – glücklicherweise – aus dem Rennen. Der wichtige Posten ist bis heute unbesetzt.
    Mit so was wird man schnell zum „bunten Hund“ („Glühwürmchen“ war auch gut, wenngleich „-wurm“ eher angebracht ist).
    „Bunter Hund“ zu sein, hat gewisse Vorteile: Niemand weiß so recht, ob der Köter nicht auch mal beißt. Und deshalb lächelt jede(r) freundlich, läßt einen aber ansonsten in Ruhe machen. Und subversiv, wie ich veranlagt bin, mache ich!…

    Don Andres

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