Erik Lehnert zu Gast bei 'Friedman schaut hin'Michel Friedman dürfte neben Alan Posener einer der letzten sein, die Sarrazin für einen „abscheulichen“ Rassisten halten. Sonst hat sich das Blatt doch sehr zu Gunsten von Sarrazin gewendet. Und weil Friedman den Sarrazin so abscheulich findet, hat er sich in seiner Sendung „Friedman schaut hin“ Sarrazins Berlin vorgenommen. Gestern Nacht kam die Sendung auf N24, hier kann man sie sich anschauen. In einigen Sequenzen der Sendung, insbesondere in den letzten zwei Minuten, bin ich zu sehen.

Ich hatte also die Gelegenheit, Friedman ein wenig für die Lage der Deutschen zu sensibilisieren. Und das kam so: Donnerstag letzter Woche rief mich ein Bekannter aus Hamburg an und berichtete davon, daß Friedman gerade diese Sendung drehe und noch Leute suche, die Sarrazin verteidigen könnten. Er habe überall herumtelefoniert, aber keiner könnte oder wollte. Ich sagte zu und fuhr in die Sonnenallee, die fest in arabischer Hand ist.

In einer „Galerie“, die alle Arten von arabischem Edelkitsch anbot, traf ich auf die Fernsehleute, die gerade damit beschäftigt waren, Friedman im Gespräch mit mehreren türkischen Frauen zu filmen. Mein Gespräch mit Friedman sollte in einer arabischen Teestube stattfinden und entsprach meinen Erwartungen. Friedman kannte das ganze Sarrazin-Interview vermutlich gar nicht, sondern hatte sich mit den Skandalzitaten aus der Bildzeitung zufriedengegeben. Wir sprachen ca. 15 Minuten miteinander. Friedman argumentierte immer ad hominem und wich aus, sobald es um Fakten ging. Das Übliche also, das so üblich vielleicht nicht gewesen wäre, wenn er gewußt hätte, daß ihm mit mir ein gelernter Sezessionist gegenübersaß.

Ich muß allerdings sagen, daß die Gesprächsfetzen recht fair zusammengeschnitten sind. Daß ich das Schlußwort habe, finde ich auch nicht schlecht. Insgesamt ist die Sendung, wenn man bedenkt, daß Friedman Sarrazin als ressentimentgeladenen Dummkopf darstellen wollte, nach hinten losgegangen.

Die einzigen beiden Deutschen, die inteviewt werden, haben keine Glatze und geifern auch nicht. Und die Ausländer, die sich Friedman vornimmt, sind entweder nicht integriert (gleich die erste Frage Friedmans belegt das schön, sind als Frauen der lebende Beweis, daß es mit der Integration hapert, ereifern sich über die bösen kulturalistischen Deutschen oder wollen Sarrazin „plattmachen“, wenn er mal an ihre Schule kommt. Wiederum das Übliche also, aber gerade deshalb: bizarr.

(Zum Autor: Dr. Erik Lehnert ist Mitherausgeber der Zeitschrift Sezession)

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84 KOMMENTARE

  1. Friedman gibt sich islamfreundlich, um mehr Verständfnis für seine Haremsphantasien zu finden.

    Nein, Spaß beiseite, wer nimmt den blasierten Schwätzer ernst?

    Er ist die Kreuzung von Claudia Roth mit einem Kubikliter Gel.

  2. Bitte bei 25:40 genau hinhören! 😉

    Thema: türkische Familien (!)“…Das sind kein Christen, das sind Islamisten, sie haben den islamischen Glauben, da haben Frau und Mann eine andere Stellung…“

  3. Vermutlich wird sich Friedman das Thema, das Sarrazin aufgeworfen hat, zu eigen machen und in nicht allzu langer Zeit selbst mit Provokanten Aussagen gegen den Islam zu Felde ziehen.

    Ich denke, er prügelt hier nur auf Sarrazin ein, weil man ihm ein Thema vor der Nase weggeschnappt hat.

    Wenn er sich wirklich um die Rede/Meinungsfreiheit in Deutschland kümmert, sitzt er plötzlich auf dem gleichen elektrischen Politstuhl wie Sarrazin jetzt.

    Und wenn er sich an den Fakten orientieren will, kann er Sarrazin nicht widerlegen.

    Mein Tipp: Friedman wird für Sarrazin Partei ergreifen, aber erst dann, wenn er sich dabei profilieren kann.

  4. Jetzt habe ich mir noch mal das Interview mit Lehnert angeschaut. Da hab ich mich doch schon gestern Abend drüber aufgeregt!

    Die Türken-Ghetto-Lüge bleibt ungestraft im Raum stehen. Auf die Frage war wohl Herr Lehnert nicht vorbereitet? Oder wurde da was herausgeschnitten?

    Zur Türken-Ghetto-Lüge kam von PI auch gestern was: http://www.pi-news.net/2009/10/die-ghetto-luege/

    Hat PI übersinnliche Fähigkeiten?

    WSD – Islam so wie ich ihn seh
    http://www.youtube.com/watch?v=BhEROm9g-Dc&feature=player_profilepage

  5. bischen OT, aber brandaktuelle Meldung:

    Polen beschließt chemische Kastration von Pädophilen

    Polen hat die sogenannte chemische Kastration eingeführt. Sexualstraftäter, die Minderjährige vergewaltigt oder Inzest mit Kindern begangen haben, müssen sich künftig nach ihrer Haftstrafe einer Zwangsbehandlung unterziehen – der Sexualtrieb wird dabei mit Arzneimitteln unterdrückt.

    http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,656747,00.html

    Na? Was sagen jetzt die Mohammedaner dazu??

    Polen kastriert den Propheten ??

  6. Wollte PI gerade über den Artikel informieren.
    Wer aktiv eine Zeitschrift unterstützen möchte, die sich abseits der ausgetretenen Pfade der gutmenschlichen Meinungsmafia bewegt, sollte eine Abonnement der Sezession ins Auge fassen.
    Auch die Studien des Institutes für Staatspolitik (IfS), dem Dr. Erik Lehnert angehört, sind lesenswert:
    http://www.staatspolitik.de/index.html

    Hier ein Bericht zu einem Kolleg des IfS:
    http://www.pi-news.net/2008/10/bericht-vom-konservativen-kolleg-in-frankfurt/

  7. Schon in den ersten Minuten hat Friedman gelogen, er stand an dem türkischen Gemüsestand und sagte:

    „Sie wissen, was Herr Sarrazin zu Ihnen sagt: Gemüse- und Obsthandel, das ist hier für Deutschland nicht wichtig und konstruktiv. Was antworten Sie dem?“

    Hat Herr Sarrazin natürlich nicht gesagt, er sagte vielmehr:

    „Eine große Zahl von Türken und Arabern in Berlin haben keine produktive Funktion, außer für den Obst- und Gemüsehandel.“

    Aber egal, guckt ja eh kaum einer hin, N24 hat einen Marktanteil von einem Prozent. Dass der Anwalt Friedman sich einbilden konnte, auch Journalist zu sein, haben wir dem öffentlich-rechtlichen HR, seinem Heimatsender, zu verdanken. Es stimmt vermutlich, dass er sich noch nichtmal die Mühe gemacht hat, das Interview im Original zu lesen.

  8. die erste Frage schon mal: ..“fühlen sie sich integriert?“ und sein Kollege muß erstmal auf türkisch übersetzen…

    Muhahahahaaa….

  9. Friedmänchen mit türk. Wasserpfeife!

    Jetzt versucht er den H.M. Broder zu

    imitieren. Da fehlt ihm aber das

    Entscheidende: A N S T A N D und Witz!

  10. Hab die Doku auch gesehn.

    Was soll man sagen über die Türken, die interviewt worden, sie haben halt alle nach Ausreden gesucht, nach dem Motto, es sind ja nicht alles so, die Deutschen sind alles Rassisten, sie lassen uns nicht integrieren bla bla bla

  11. Friedmann: Haben sie das Gefühl das sie in Deutschland integriert sind?
    Türke 1: …
    Türke 2: (übersetzt ihm die Frage auf Türkisch)
    Türke 1: Ja!

    Genial. 😀

  12. @#4 WahrerSozialDemokrat

    Stimmt, da hat Herr Dr. Lehnert schlecht pariert, denn das Ghetto-Märchen ist total daneben. Sogar eine Broschüre des berliner Imigrationsbeauftragen stellt es ganz anders da.

  13. Der Friedman stellt die Fragen an Personen, gegen die sich Herr Sarrazin gewendet hat. Die Antwort dürfte doch klar sein. Und trotzdem kommen die Antworten so, dass Sarrazin doch Recht hat. Und das von Aussagen der Personengruppen gegen die es sich ja richtet.
    Aber auch der Ton der Fragestellung von diesem Friedmann lässt eigentlich auch nur eine Antwort zu. Das ist wieder einmal eine totale Medienbeeinflussung.
    Ein Wunder, dass der Friedman da heil raus gekommen ist als Jude…

  14. Am Beginn der Sendung steht Friedman mit drei TürkInnen vor einem High-Tech-Gemüsestand mit japanischem Registrierkassenhintergrund. Dort fragt er einen TürkIn, ob er sich in Deutschland integriert fühle. Dieser verstaht aber kein Deutsch (warum auch!) und ein anderer TürkIn übersetzt Friedmans Frage, worauf dann “Ja!” als Antwort kommt.

  15. Was ich ja am allergelungendsten finde, ist, dass gerade ein solch wirklich fragwürdiger Scharfmacher und Polemiker, wie Friedman, sich so wegen Sarrazins Äusserungen aufplustert.

  16. Zum Schluß eine schwache Vorstellung. Herr Lehnert wurde überrumpelt und konnte der Argumentationskette nichts entgegen setzen.

    Der Frage, ob wir zu viel Türken im Lande haben, wurde ausgewichen.

    So wird das nix, auch in Zukunft nicht.

    Der Kernpunkt ist doch, dass sich hier in D eine Kultur etabliert, die hier nicht hingehört. Unsere kulturelle Identität geht flöten.

    Das ist des Pudels Kern, alles andere ist WischiWaschi.

  17. Was soll man nur zu diesem Friedman-Video sagen?

    Vielleicht nur soviel:
    Friedman beweist nicht zum ersten Mal, wes‘ geistes Kind er ist. Und er entblödet sich nicht einmal, die Position seiner Feinde zu erkennen – die nämlich jeden Dandy, Kokser oder Nuttenfi**** am liebsten sofort baumeln lassen würden!
    Friedman, hören Sie auf, setzen Sie sich auf’s Altenteil, drehen Sie zum Zeitvertreib ein paar Pornos, und das war’s dann, was wir von Ihnen wissen wollten!

  18. Wenn Friedmann die Türkarabs so mag, dann kann er seine Jungs ja in den Migrantenghettos beschulen lassen. Was, das geht nicht? Was, die sind schon in einem privaten Kindergarten oder `ner privaten „Elite“ Schule? Na so was! Das hätte ich jetzt aber nicht gedacht 🙁

  19. Also ich kann nicht sehen, dass Friedman die Diskussion verloren hätte oder seine Sache im schlechten Licht präsentiert wurde – leider. Er hat die Diskussion gewonnen, und das ganze ist ein lupenreines Propagandamachwerk. Lehnert wirkt wie ein unreifer Spießer im Hemd, der in die Defensive gedrängt wird. Vielleicht ist es nur der Cut des Filmmaterials, aber so wirkt es.

  20. Wie kann man sich nur so niederreden lassen:

    Geburtenrate:
    richtige Antwort: Zuwanderungsstop. Kriminelle, Islamisten und Integrationsverweigerer ausweisen, bzw finanziell geförderte Rückkehrprogramme

    Ghetto:
    richtige Antwort: andere Ausländer sind auch nicht im Ghetto, und passen sich europaweit an, die Moslems nirgendwo

    Lustig noch gleich am Anfang beim Gemüseladen, da arbeiten 40 Leute! Inkl Großfamilie dürften dann 200 Leute von dem Laden leben, natürlich vor allem von den staatlichen Sozialleistungen wie geförderte Wohnung, Kindergeld, gratis Gesundheitsleistungen etc.

    Außerdem hätte ich Friedman lieber in einer Hauptschule und nicht in einem Gymnasium gesehen. Oder vielleicht in einem Moslemghetto wo die Moslems wissen, daß Friedman ein Jude ist.

  21. OT

    Wallraff hat mal wieder in alter Manier zugeschlagen. Jetzt als Neger, um uns alten Autobahn-Nazis mal wieder den Spiegel vorzuhalten:

    Erinnert an ein Kleinkind

    Eine Type wie Kwami, die in ihrem Sozialverhalten an ein Kleinkind erinnert, weil ihr Wallraff jeglichen sozialen Instinkt, jegliche Verhaltensroutine abspricht, würde selbst in den aufgeklärtesten Zonen der urbanen Mittelschicht auf Misstrauen stoßen.

    Auch als, sagen wir: Bayer, drängt man sich der alkoholisierten und faktisch geschlossenen Gesellschaft einer Kölner Eckkneipe nicht auf, wenn man nicht eingeladen wird. Wallraffs Kwami kennt da nichts. Er versucht mit einer Frau anzubandeln, schenkt ihr Blumen, bittet sie zum Tanz.

    Das lässt die Stimmung in der Kneipe kippen, die zunächst alles andere als feindselig war. Jugendliche aus einem Nebenraum tauchen plötzlich auf. Man sieht ihnen an, dass sie zuschlagen wollen. Der Wirt beschwichtigt sie und schickt sie weg. Dann schickt er auch Kwami weg. Er will Ruhe im Lokal.

    Günter Wallraff Dokumentation Schwarz auf Weiß Kwami Ogonno Hans Esser Kwami fragt, was eigentlich passiert sei, obwohl Wallraff ganz genau weiß, dass abzusehen war, was da passieren würde. Aber Kwami muss den Naivling geben. Er ist ein Dummy, das ein ums andere Mal in den Crash-Test geschickt wird. Kwami stammt nicht aus dem wirklichen Leben. Er ist eine Negerpuppe, mit der der Volksaufklärer Wallraff spielt.

    http://www.welt.de/kultur/article4922950/Schwarzer-Wallraff-ist-geschmacklos-und-perfide.html

  22. ..so ein quatsch was friedmann da macht. Die ganzen Leute die er im ersten Teil da auf der Strasse anspricht waren ja in dem Interview von Sarrazin garnicht gemeint.

    Sarrazin hat ja von einer VIELZAHL von Migranten geredet die sich nicht integrieren wollen ( also von Härtefällen ) und nicht aber von Allen.

    Daher finde ich die interviews total unpassend da sie die Realität vernebeln…Zu den Frauen die sich da so angegriffen fühlen hätte ich einfach nur entgegnet das sie ja garnicht gemeint waren in dem Interview, und sich daher auch nicht angegriffen fühlen brauchen…

  23. #26 Um_lei_Tung (22. Okt 2009 16:34)

    Günter Walraff ist erst dann wirklich glaubwürdig, wenn er, wie von ihm angekündigt, im neuen MohammedanerInnentempel zu Köln-Ehrenmordfeld Salman Rushdies „Satanische Verse“ gelesen haben wird!

  24. Gibt es die Sendung von Friedmann bei N24 auch als Wiederholung?
    Friedmann stößt schon seid Jahren an seine Grenzen. Immer mehr Leute verstehen es dem Wortumdreher auszuweichen und ihm selbst unangenehme Fragen zu stellen. Oftmals hat man den Eindruck Friedmann geht es nicht um ein Thema sondern um das Recht haben auch wenn er weiß das er unrecht hat. Friedmann hätte sich nur 5 Minuten in der Flughafenstraße an der neuen Moschee oder an die Ecke Karl-Marx-Straße stellen müssen. Dann hätte er gewusst das Sarrazin zu 100 Prozent recht hat. Wer einmal in der Flughafenstraße war fragt sich was unsere Soldaten in Afghanistan machen, die Verbrecher sind doch längst alle hier!!!

  25. Jetzt habe ich mir die drei Videos angeschaut.

    Und bin ein wenig hin und her gerissen.

    Schaut euch doch mal das ungekürzte Interview mit den Allmende-Mitglieder an.

    Auch wenn Friedmann immer wieder seine Rassismus-Schelte gegen Sarrazin vorbringt, die nun wirklich fast Keiner ernst nimmt, treibt er die „Allmende“-Mitglieder ganz schön in die Enge.

    Sehr schön auch die Frage von Friedmann:
    „Wo ist die Selbstkritik bei ihnen – Gibt es sie?“ bei 32:20

    Die Antwort ist Schweigen!

    Da mussten die alle erst mal nachdenken! Was ist denn Selbstkritik? 😉

    WSD – Islam so wie ich ihn seh
    http://www.youtube.com/watch?v=BhEROm9g-Dc&feature=player_profilepage

  26. Das Hauptproblem lässt sich noch weiter runterbrechen. Das Problem sind Männer in unserer Gesellschaft, welche Moslems sind. Die Frauen selbst sind wesentlich verträglicher und deutlich leichter integrierbar.

  27. Friedmann hat im ganzen Film nur auf Einschüchterung Lehnerts gemacht: muslimisches Lokal, Wasserpfeife mit Muslimfreund Friedmann dran, nur Moslems drumrum, die gleich aggressiv werden, wenn man etwas sagt, was denen nicht paßt. Man sieht doch gleich auf dem Bild da oben, daß Lehnert eingekesselt ist und abduckt. Er war ganz allein in einem gewaltbereiten muslimischen Umfeld – was sollte er denn tun? Sich zusammenschlagen lassen, wenn er was „Falsches“ sagt? So läuft das immer: Zu viele Moslems gegen Einzelne und Schwächere. Feige! Ich habe dieses Fascholand mit seinen Lügen satt! Ich hätte an Lehnerts Stelle die Diskussion ganz souverän vor laufender Kamera unterbrochen und Friedman MEINE Bedingungen für so ein Interview diktiert!

  28. #34 Free, ganz bestimmt. Das wird zu wechselnden Zeiten wiederholt. Ausser den Nachrichten leben die doch nur von wiederholungen.

  29. „Stimmt, da hat Herr Dr. Lehnert schlecht pariert….“

    Wer weiß das? Es wurde doch zurecht geschnitten. Wenn Dr. Lehnert ihn richtig wörtlich besiegt hätte, so wär nichts in der Sendung vorgekommen.
    Also hat er die Sache gut gemacht.
    Besser kann man dies nur in einer Live-Sendung machen.

  30. Bei 30 Minuten Friedman, mit schnellen Szenenwechseln, wirkt der letzte Satz fast in Umkehrung seiner Intention:

    „das ist ja nicht seine (des „Idealtürken“, Anmerkung) Schuld, sondern die Schuld der deutschen Politik“

    Lehnert selber macht sich vielleicht Gedanken über das, was er eigentlich gemeint hat, oder was er tatsächlich gesagt hat. In den kurzen Gesprächsfetzen wirkt der Satz aber eher so: die Türken trifft keine Schuld, die deutsche Politik hat versagt.

    Und womit die deutsche Politik versagt hat, das drängt Friedman dem Zuschauer ebenfalls auf: zB durch die „Ghettoisierung“.

    Zuvor wurde die bunte Situation mit den muslimischen Migranten gezeigt: es gibt türkische Gymnasiasten, nette Obstverkäufer, aber – wie jeder aus Erfahrung weiß – auch „schlecht integrierte“ Türken. Ein buntes Bild also.

    Was ist daran „bizarr“? Friedman hat seinen Standpunkt rübergebracht. Am Ende wirkt es so, als ob ein verwirrter, detailverlorener Deutscher Kleinbürger implizit sogar zugibt, dass die „ausländerfeindliche“, „diskriminierende“ deutsche Politik an allem Schuld wäre. Im Sinne von: wir brauchen mehr linksliberale Politik, Internationalismus und Multikulti.

    Der „Sezessionist“ Lehnert hat das Gespräch komplett verloren. Wie damals der Neonazi Horst Mahler.

  31. #29 Beilstein (22. Okt 2009 16:34)

    ..so ein quatsch was friedmann da macht. Die ganzen Leute die er im ersten Teil da auf der Strasse anspricht waren ja in dem Interview von Sarrazin garnicht gemeint.

    Sarrazin hat ja von einer VIELZAHL von Migranten geredet die sich nicht integrieren wollen ( also von Härtefällen ) und nicht aber von Allen.

    Daher finde ich die interviews total unpassend da sie die Realität vernebeln…Zu den Frauen die sich da so angegriffen fühlen hätte ich einfach nur entgegnet das sie ja garnicht gemeint waren in dem Interview, und sich daher auch nicht angegriffen fühlen brauchen…
    __________________________________________
    Genau so sehe ich es auch! Offensichtlich können manche nicht differenzieren.

  32. Gerade erst die Sendung gesehen, nach den Berichten hier hatte ich mich ja auf schlimmes gefasst gemacht…

    Bin wohl nun einer der wenigen hier, der findet, das Friedmann den Türken in den Interviews ganz gut entgegensetzt, besser jedenfalls als in so mach anderen Sendungen, wie z.B. die Peinlichkeit bei „Hart aber fair“!

    Gut gemacht!

    Gruss

    Lindener

  33. #37 OGDG (22. Okt 2009 17:03)

    Das Hauptproblem lässt sich noch weiter runterbrechen. Das Problem sind Männer in unserer Gesellschaft, welche Moslems sind. Die Frauen selbst sind wesentlich verträglicher und deutlich leichter integrierbar.
    ______________________________________________
    Ist nur noch zu unterstreichen!!!

  34. wer weiß, was der da wieder raucht. Beachtlich die chuzpe mit der Reputation immer noch und wieder öffentlich aufzutreten. Aber was tuts der deutschen Eiche, wenn sich der F dran schrubbt.

  35. @#45 Besht

    Ich werde Herrn Friedman die Berliner Broschüre schicken, in der zur Ghettoisierung genau das Gegenteil seiner Behauptung steht, die Ghettos seien eine Folge der hiesigen Wohnungsbaupolitik. Darin steht auf Seite 92:

    „Junge türkische Familien verlassen in den 1970er Jahren die Wohnheime und ziehen in billige Wohnungen in den Sanierungsgebieten in Kreuzberg, Wedding oder Tiergarten. Mitte der 1970er kommen viele türkische Jugendliche als Quereinsteiger an Berliner Schulen, und ihre Eltern sehen sich gezwungen, sich ernsthaft mit dem Leben in Deutschland auseinander zu setzen. In Berlin bildet sich ein eigenes türkisches Stadtleben mit türkischen Geschäften, Reisebüros für Heimatflüge. Döner-Kebab-Buden, Handwerksbetrieben, Schneidereien, Werkstätten und Restaurants … In Berlin konzentriert sich das türkische Leben anfangs auf wenige Bezirke, die weitere Türken aus anderen Stadtbezirken anziehen. Auch innerhalb dieser Bezirke bilden sich Konzentrationen: Häuser in schlechtem Zustand, die an Deutsche nicht vermietbar sind oder solche, die in einigen Jahren abgerissen oder saniert werden sollen, werden vorzugsweise an „Gastarbeiter“ vermietet, …“

  36. Eigentlich auch logisch. Die Arbeiterwohnheime haben fast nix gekostet, so konnte viel Geld in die Türkei geschickt werden. Dann kamen die Familien nach, also brauchte man Wohnraum. Der sollte auch so wenig wie möglich kosten und war trotzdem noch besser als in Anatolien. Also stürzten sie sich auf den mauernahen Leerstand. Die wollten das so. Da hätte man gegenwirken müssen, hat aber nicht geklappt. Die Zuzugssperre wa völlig wirkungslos.

  37. Plapperstorch, ich kenne Türken persönlich und weiß aus eigener Erfahrung, dass die von sich aus nicht unter Deutschen wohnen wollen. Die ganze Lebensart, das ständige sich gegenseitig besuchen usw. Das Einkaufengehen in eigenen türkischen Läden usw. wäre anders ja gar nicht möglich.

  38. #46 Lindener

    Da muss ich dir recht geben, ich finds auch gar nicht so schlimm. Besonders hartneckig war am Thema Frauengleichberechtigung.

    Interessant war aber auch zu sehen, wie die Türken oft die Thesen erst grundsetzlich abgelehnt haben dann jedoch relativierten.

    Auch klasse war wie er den einen Typ ,der richtig abgegangen ist von wegen Rassismus, entlockt hat das es auch seitens der Ausländer Rassismus gegen Deutsche gibt.

    Friedmann hat dann ja auch sehr pointiert zusammengefasst singemäß:“SIe wollen mir also sagen das der Rassismus gegenüber den Deutschen nur von dem bischen deutschen Rasissmus kommt?!“

    Eigentlich gar nicht so schlecht.

    Definitiv kein weichspühlen!


  39. „WSD – Islam so wie ich ihn seh“
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    Hallo Wahrer Sozialdemokrat!

    Gibt es das Video noch woanders?????

    Das wurde ja schnell gelöscht, muss gut gewesen sein!

  40. #43 Logiker (22. Okt 2009 18:04)

    Ja und? Will ich einen Türken als Nachbarn?

    So einen, wie Sarrazin ihn meint, diese 70%!

  41. Sry,
    ´ne Wiederholung eigener Beobachtung/Erfahrung:
    …..
    Vor 30…35 Jahren in einer Dorfkneipe…
    ** Stammtisch:
    – bayerische Bauern
    – italienischer Kraftfahrer
    – preussischer Angestellter
    – türkischer Zimmermann
    – griechischer Speditionskaufmann
    – …
    Alle haben ihre Halben genüsslich getrunken, und geratscht, geratscht….
    ** Damenkegeln mittwochs (Frauen der o.a. Männer.)
    ** Heute:
    – Stammtisch und Kegeln gibt´s nicht mehr,
    da man/frau auch älter wird. 🙂
    ** Aber:
    – gelegentlich trifft _mann_ sich der Kneipe
    und trinkt dann zur Erinnerung ein, zwei Bier.
    ** Ausser:
    – Der Zimmermann ist dort _nie_ mehr zu sehen,
    und seine Frau kauft tiefverschleiert beim Rewe ein.
    ——
    – Liegt das an uns fremdenfeindlichen Deutschen???
    – Der Libanon war mal die Schweiz des Nahen Ostens.
    – Und Atatürk ist noch keine 100 Jahre her.
    =================

    – irgendwas hat sich im/am Islam in den letzten ~25 Jahren geändert.

  42. @#57 Andromeda

    Sehr gut beobachtet. Und wenn Sie den Zimmermann suchen, der sitzt jetzt in der Teestube. Das Experiment, da rein zu gehen, mache ich nicht noch einmal.

  43. Warum erwähnt Lehnert nicht das Öger-Zitat („das, was Kamuni Sultan Süleyman mit der Belagerung Wiens begonnen hat, werden wir vollenden“), als man auf das Thema Kosovo kommt?

    Im übrigen gilt ganz einfach:

    Die Turkaraber werden einsehen müssen, daß Europa für uns Europäer das ist, was Indien für die Inder ist.

    Sie sind hier für uns dasselbe, was für die Algerier die Franzosen waren, für die Kongolesen die Belgier und für die Inder die Engländer.

  44. Wieder typisch Friedmann!
    Fakten verdrehen und agressiv (mit anfassen und ins Wort fallen). Ich ärgere mich nur wieder darüber, dass das Ganze noch mit provozierender orientalischer Musik und unwahren Zitaten von Sarazzin quasi suggestiv präsentiert wurde.

    Am meisten hat mich geärgert, dass man diesem Menschen bei der Frage auf den Leim ging, ob wir zu viele Ausländer haben. Da hätte sofort die Antwort kommen müssen, wir haben nicht zuviele Ausländer, sondern zu viele Moslems, die sich nicht integrieren wollen.

    Ich habe mir schon hundert Mal vorgenommen, mir einen solchen Mist nicht mehr an zu schauen.

    Die Frage ist nur, was beabsichtigt Friedmann?

    Als Jude dürfte er sich doch hier in Deutschland in einigen Städten mehr als unsicher fühlen. Nicht wegen den Glatzköpfen, aber ganz sicher, wegen moslemischen Jugendlichen, die eine starke antisemitsche Stimmung hier verbreiten und dies auch leben.

    Fazit:
    Agressiv, hysterisch und offenbar basierend auf einem Drehbuch der Hamas. Hier kamen ausnahmsweise mal keine Gutmenschen zur Sprache, sondern nur ein hysterischer und beeinflussender Egomane, der sich selbst moralisch nicht reflektieren kann.

    Gruß

    Golem

  45. – Und Atatürk ist noch keine 100 Jahre her.

    Exakt, und vor rund 25 Jahren wäre die heutige Partei des Herrn Erdogan in der Türkei einfach nicht denkbar gewesen.
    Das sind die „Aktivitäten“ der Interpretierer des absoluten Islams, des Korans mitsamt Hadithen.

  46. @ #60 Golem798 (22. Okt 2009 20:09)
    Haben Sie auch die beiden ungekürzten Interviews mit den Gruppierungen “Allmende” und “TIO” gesehen?
    Die waren IMHO deutlich besser als der Zusammenschnitt.

  47. @ #60 Golem798 (22. Okt 2009 20:09)
    Haben Sie auch die beiden ungekürzten Interviews mit den Gruppierungen “Allmende” und “TIO” gesehen?
    Die waren IMHO deutlich besser als der Zusammenschnitt.

    Nein, ehrlich gesagt, habe ich -begründet in der hektischen und aufreisserichen Aufmachung- immer wieder gezappt.

    Diese Interviews kenne ich nicht. Gibt es da einen Link?

    Gruß

    Golem

  48. @ #60 Golem798 (22. Okt 2009 20:09)
    Haben Sie auch die beiden ungekürzten Interviews mit den Gruppierungen “Allmende” und “TIO” gesehen?
    Die waren IMHO deutlich besser als der Zusammenschnitt.

    Nein, habe ich nicht. Ich habe -muss ich allerdings zugeben- während der Sendung auch gezappt, weil mich die agressive Art von Friedmann genervt hat.

    Gibt es einen Link zur ungekürzten Fassung?

    Gruß

    Golem

  49. Das Vollidiotengeschwalle von diesem koksenden Nuttenschleuser ist ja noch peinlicher als das von Herrn Posener …

  50. Friedman fragt die Leute über Dinge aus, die Sarrazin gar nicht gesagt hat…
    Er erfindet und verfälscht Sarrazins Sätze.
    Und nicht wenige seiner Interviewpartner „ich bin aus Türkei, aber hier geboren“ geben Sarrazin Recht!
    Die Integration wird in großen Teilen der islamisch sozialisierten Menschen verweigert.

  51. @ 66 Proxima Centauri

    Der Grund dafür (Verweigerung)ist ganz einfach:

    Der Inhalt, die Aussage des Korans ist nicht ausleg- oder verhandelbar!

    Es gibt keinen moslemischen Luther. Gäbe es ihn, wäre er längst wie ein Schaf verblutet.

    Und selbst die Römische Kirche hat sich vom Brauch des Menschenröstens durch Weiterentwicklung gelöst. Übrigens auch die ach so fromme protestantische…

    Der Islam ist aber nicht reformierbar. Liesse er es zu, wäre er im selben Moment erledigt.

  52. Einfach ekelhaft dieser Film.Hat Friedmann bis jetzt gepennt oder warum meldet er sich jetzt erst zu Wort??
    Er ist doch relativ gebildet,weiss er im Ernst nicht was im Koran über die Juden Steht??
    Anstatt irgendwelche Zufallsmigranten zu interviewen hätte er mal Güner Balci,die mutige und kompetente Kritikerin ihrer eigenen Landleute fragen sollen.sie hat auch die Fakten.
    Es gibt in Berlin ein Jugend“kultur“haus,dass nach Sultan Abdul Hamid benannt ist.Dieser Sultan führte den ersten Genozid an den Armeniern durch.Noch Fragen?

  53. Warum haben die Kinder einen Akzent, obwohl sie in Deutschland geboren wurden? Das beantwortet doch die Frage zur Integration!

  54. so, so, die schuld der dt politik ist es, dass es nur noch schulklassen mit ausländerkindern (gemeint sind türkische) gibt. das stellt ja die dinge auf den kopf!

    Ursachen:
    – hohe geburtenrate
    – bildungsverweigerung (ursachen: kulturell-religiös-sozial)

    daraus folgt: wegzug der deutschen (inzwischen auch türken), die wert auf die bildung ihrer kinder legen.

    der größte gag ist, dass deutsche mehr kinder machen sollen, um gegen den kindergeldjihad anzugehen.

    mannomann, Dr. Lehnert, das sollten sie noch mal ein wenig nachschulen.

  55. # 68 Andromeda

    Die ungekürzten Interviews waren ein Fest – so nebenbei gefragt, wieviel Budget haben Sie denn (an die deutsche Sozialarbeiterin). Stellte sich dann raus, so 450000 für 38 Betreute – ich rechne das jetzt nicht aus. Und auch nicht, wie viele Sozialarbeiter davon leben.
    Alles guter Journalismus, Befragen kann er.
    Leider hat er dann Frau Kelek mit Seyran Ates verwechselt – DIE hatte geschrieben, dass der Islam ne sexuelle Revolution braucht. DIE will jetzt wegen ihrer kleinen Tochter nichts zum Islam mehr sagen.
    Und das ist für mich wirklich menschenverachtend, nicht Sarrazin – ach, ob die Islamkritikerin Kelek oder die Ates das geschrieben hat, egal, war halt eine mit ausländischem Namen – nehmen wir irgendeine.

  56. Zu: #12 Fenris (22. Okt 2009 16:06)
    >Übrigens, völlig überraschenderweise scheint der ZdJ nicht besonders begeistert von Broders Kandidatur zu sein…<
    Schade,
    Broder hätte dem ZdJ neuen Auftrieb verleihen können!
    Da viele jüdische Gemeinden in Deutschland überwiegend aus Ex-Russen bestehen, wird der nächste Vorsitzende wohl einer aus deren Reihen sein, der besitzt sicher mehr Realitätssinn als der gesamte jetzigenZdJ.

  57. Das fällt mir erst jetzt auf: Friedman raucht da eine so immens schädliche Wasserpfeife – ja isses denn mit den gesundheitsschädlichen Sachen noch immer nicht genug? Und warum? als Zeichen der Solidarisierung mit orientalischer Lebensweise (Wasserpfeife & Harem) – ?
    Fragen über Fragen…

  58. Jetzt hab ich endgültig verstanden, warum der Friedmann so geölt und gebräunt (molto bronzato)ist:
    Es kommt von seiner Arschkriecherei bei den Mohammedanern.

  59. #75 Pythagoras

    Ja irgendwie scheinen dies Shisha Buden auch vom Rauchverbot ausgenommen zu sein oder wie ist das?

    Oder fällt Wasserpfeife unter freie Religionsausübung?!

  60. Ich verstehe beim besten Willen nicht warum die Friedman-Sendung von so vielen PI-Postern kritisch gesehen wird, ja selbst von Lehnert.
    Dann wird auch noch behauptet, dass die Sendung ein Griff ins Klo gewesen sein soll und dass Friedmans Erwartungen eben NICHT bestätigt wurden.
    So ein Quatsch Leute. Denkt ihr wirklich, dass die in der Sendung gezeigten Interviewpartner die einzigen Interviewpartner waren und sie unbewusst ausgesucht wurden?
    Die Taktik ist ganz einfach: Man stellt sich dumm und gibt dem Interviewpartner das Gefühl ER müsse einem eine Sache erklären. Diese Vorgehensweise ermöglicht es dem scheinbar objektiven Interviewer Wahrheiten seiner Gesprächspartner zu entlocken, die er mit einer vorgefertigten Meinung niemals bekommen würde. Dass ein Michel Friedman rethorisch nicht nur schlecht deutsch sprechende Migranten sondern auch gestandene Medienfiguren auseinander nehmen kann, sollte doch hinlänglich bekannt sein. Es dient also zum Anfüttern der Gesprächspartner und ist bei so einem brisanten Thema ein sehr gutes Stilmittel.
    Die Vorankündigung Sarrazin sei durch seine Äusserungen ein Rassist wurde durch diese Sendung nicht nur entkräftet sondern bestätigt vielmehr den Wahrheitsgehalt von Sarrazins Äusserungen.
    So hat es Freidman auf klevere Weise geschafft seine eigene Meinung zu dem Thema zu unterdrücken um sich scheinbar belehren zu lassen, denn nur so war es ihm möglich Wahrheiten zu entlocken, die er als Friedman in „Normalform“ nicht nur nicht bekommen hätte, sondern vielmehr selbst als Rassist dastünde und sich somit mit der Nazikeule seines Gegenüber konfrontiert sehen würde und folglich die Gesprächsbereitschaft darunter stark leiden würde.

  61. #78 nitro2018

    Du bist da nicht allein siehe mein Kommentar #54 und
    #46 Lindener !

    Du bringst es allerdings noch besser auf den Punkt! Ob er es jedoch ganz bewusst so gemacht hat, um das Gegenteil von dem vordergründigen Standpunkt heraus zu hohlen ist fraglich. Vielleicht waren das ja auch die Interwievs, die sie im besten Licht haben stehen lassen.

    Unterm Strich kann aber jeder sehen das er dort hauptsächlich „Vorzeige“ Moslems zeigt (tz), also gerade die von denen Sarrazin nicht sprach und es selbst bei denen noch hapert.

    Insofern potenziert das ja sogar noch die Aussagen Sarrazins!

    Wenn er das wirklich so beabsichtigt hat, war es eine kleine Meisterleistung und Friedmann ist so gut, dass die davon eigentlich Zuspruch erhalten sollten, es zum Großteil noch nicht mal merken.;)

    Aber „Paolo Pinkel“ hat bei vielen einfach auch seinen Ruf weg. Da kann er machen was er will. Die Bashinggemeinde hier ist stark. Siehe #60 Golem798 , der hat die Sendung gesehen aber ließ dir mal durch was da angekommen ist!

  62. Türken wollen keine Christen, Juden oder Atheisten als Nachbarn haben”

    Die Musels wollen Europa Christen-Atheisten und Judenrein.

  63. #79 Logiker
    Es freut mich, dass sie es genauso sehen. Die Annahme Friedman hatte unbeabsichtigt Sarrazin recht gegeben, halte ich aus folgenden Gründen für falsch: 1.Es ist seine Sendung; 2. Er sucht sich somit die Interviewpartner aus; 3. Das Wichtigste ist, Friedman sucht sich selbst aus welches Material veröffentlich wird; 4. Friedman ist ein Vollblutjournalist, Rechtsanwalt und ein hervorragender Rethoriker
    Die Annahme also, dass so jemand vorallem in seiner eigenen Sendung mit selbstbestimmtem Zusammenschnitt dieser, vorgeführt wird und entkräftet wird ist ein Trugschluss.
    Über den Aufmacher der Sendung kann man sich streiten, aber unter dem Deckmantel des Gutmenschentums und p.c. diese zu entkräften, halte ich für einen hervorragenden journalistischen Schachzug indem sich Friedman selbst aus jeder Kritik nimmt und den unwissenden Fragesteller spielt.
    Ein Aufmacher einer Sendung oder Zeitungsartikels, muss nicht die Grundtendenz dessen widerspiegeln sondern lediglich das Thema benennen, ferner ist die Entkräftung des Aufmachers ein beliebtes journalistisches Mittel.
    Beispiel: DIE WELT GEHT 2012 UNTER
    So lässt sich in so einem Artikel entweder die Grundaussage bestätigen oder eben widerlegen.

  64. #80 nitro2018

    Es ist ja nicht meine Annahme das er es unbeabsichtigt gemacht hat sondern nur eine Möglichkeit.
    Wir wissen eben nicht ob er nicht noch Auschnitte gehabt hätte, die sie eindeutiger in einem schlechten Licht hätten darstellen lassen und unter welchen Prämissen er die Auswahl traf.

    Wir wissen es nicht und es ist eigentlich auch nicht sooo wichtigt was seine Ansicht war.

    Das Ergebinis ist gar nicht so schlecht! Das einzige was mich stört ist, dass er die These, das die Ghettoisierung in der Verantwortung der „Siedlungspolitik“ der Regierung/uns lag, so offen im Raum stehen lässt.

    Das ist nämlich harter Toback und ein sehr schwerwigender Vorwurf, der so nicht richtig ist.

  65. #82 denkerlaubnis (23. Okt 2009 12:05)

    Das ist jemand, der bei der Zeitschrift „Sezession“ arbeitet. Ob man da was lernen kann, bezweifle ich anhand des Interviews.

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