Grabstein von DariusIn Jessen-Manier versucht die Süddeutsche, Sympathien für den Jugendlichen zu wecken, der an einem Badesee in Berlin-Tegel hinterrücks den 23-jährigen Studenten Darius E. erstochen hat. Der 17-jährige Erol A. war nämlich eigentlich nur Opfer, wie schon mehrfach zuvor in seinem Leben – seiner selbst und seiner Mitmenschen.

(Foto: Josua M., Quelle: http://www.nachrufdarius.de)

Ein junger Hitzkopf, ein empörter Familienvater, ein Zeuge, der helfen will: Drei Menschen, die sich nie zuvor begegnet sind, treffen aufeinander. Am Ende wird einer von ihnen tot sein. Die Geschichte eines schrecklichen Moments, in dem Aggression, Fremdenhass und falsch verstandenes Ehrgefühl zusammenkamen und zu einer Katastrophe führten.

Damit liegen gleich zu Beginn des ausführlichen und einfühlsamen Erol-Versteh-Artikels aus dem Hause Prantl die Fakten auf dem Tisch: Der bullige, empörte Familienvater ist Schuld. Von latentem Fremdenhass angefeuert, versucht Ralf S. auf Erol erzieherisch einzuwirken. Ralf S. ist schließlich noch nie einer Schlägerei aus dem Weg gegangen, neigt außerdem zur „Vielweiberei“. Seine typisch deutsche Ausländerfeindlichkeit dokumentiert die Süddeutsche mit dieser Aussage:

Früher waren aber auch die Prügeleien anders: »Da hat man sich kurz geboxt, und dann war die Sache erledigt.« Und heute, mit den ganzen Türken und Arabern, die erzählten immer von Ehre, »aber was soll denn das für eine Ehre sein, wenn man nachtritt und Waffen benutzt?«

Oder dieser:

Ralf S. sagt dagegen, dass er nichts gegen Ausländer habe. »Bei mir in der Straße wohnen viele Polen und Russen, die fallen gar nicht weiter auf.« Seine Schwägerin Angelika fügt hinzu: »Ich würd nie südlicher als in die Seestraße, in den Wedding ziehen. Da ist mir zu viel Dunkelvolk.«

Sogar die Schwägerin ist von Fremdenhass beseelt, scheint in der Familie zu liegen!

Zu viert und mit einem Knüppel bewaffnet gehen Erol und seine Freunde auf den Ausländerfeind los. Darius will dem Mann helfen und wird hinterrücks von Erol erstochen.

Armer Erol!

» Nachruf auf Darius E.

(Spürnase: Frank Sch.)

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49 KOMMENTARE

  1. „Zu viert und mit einem Knüppel bewaffnet gehen Erol und seine Freunde auf den Ausländerfeind los. Darius will dem Mann helfen und wird hinterrücks von Erol erstochen.“

    Es ist nicht erlaubt, einem Ausländerfeind zu helfen. Und wer Ausländerfeind ist, das bestimmen die Ausländer. Somit war das real gesehen ein ganz zeitgemäßes Verhalten.

    Manche müssen das noch lernen, aber das ist nur eine Frage der Zeit.

  2. Es würde mich mal interessieren,
    ob die Geschichte auch so schön aufbereitet worden wäre, wenn der arme arme Erol liegengeblieben wäre?Unsere Qualitätspresse reizt
    mich nur noch zum würgen.Einfach ekelhaft.Niemand darf mehr eine solche Zeitung erwerben.

  3. …das kann man auch so lesen:

    Die Geschichte einer schrecklichen Tageszeitung, in dem der Leiter „Ressort Innenpolitik“ , Selbstbeweihräucherung und falsch verstandene Täter-Toleranz zusammenkamen und zu einer Katastrophe führten.
    ....nämlich zur Pleite der Süddeutschen.
    Aber das ist eigentlich sogar eine gute Nachricht.

  4. Der Arme ist das Opfer widriger Umstände das muss man verstehen. Da ist ein zufälliger Toter doch wirklich nicht weiter störend. Ich frage mich: Habe ich auch einen Mord frei?“ Oder ist das nur armen Türken die von der bösen Bevölkerung zum Mord getrieben werden üblich?

  5. @ #3 web (25. Dez 2008 21:16) „Es würde mich mal interessieren,
    ob die Geschichte auch so schön aufbereitet worden wäre, wenn der arme arme Erol liegengeblieben wäre?“

    Natürlich nicht. Alle Menschen sind gleich. Aber die Zugewanderten sind bessere Menschen.

    Wir Autochthonen werden schon seit einiger Zeit entwertet. Die Entwertung unserer Renten und Bankguthaben sind nun ebenfalls in vollem Gange. Dann aber geht´s zur Sache.

  6. Die Deutungshoheit über Verhalten und Wort muss zurück gewonnen werden, mit den MSM wird das nichts!

  7. Ist Ralf S. noch auf freiem Fuß? Wurde er schon angeklagt wegen Rassenhass, Volksverhetzung und Anstiftung zum Mord?
    Der Hauptschuldige Darius hat sich ja bei seinem Angriff rücklings ins Messer gestürzt, das Erol in Notwehr gezwungen war, zu ziehen.
    Ein Glück für Erol, dass er sich das Messer gleich gekauft hat, als er nicht in den Knast musste, sondern nur eine Bewährungsstrafe wegen gefährlicher Körperverletzung erhielt. Als armer Ausländer muß man eben immer und überall mit Angriffen von bösen Nazis rechnen.

  8. Sein Bruder Murat sagt: »Das ist Erbsache, bei uns heißt es, man hat Hunde in sich. Wenn jemand uns wütend macht, dann sehen wir nur noch rot.«

    Ich glaub auch, dass das Erbsache ist.

    Solche Menschen darf man nicht in dicht besidelte Gebiete holen.

  9. Das Verständnis der Südyyet für den Täter scheint grenzenlos zu sein.
    So wird der Messerstecher nicht nur verniedlichend als „Hitzkopf“ bezeichnet, sondern heißt es in dem Artikel

    Aus dem unbekannten Arbeitslosen Erol A. ist der »Messerstecher vom Tegeler See« geworden.

    Soll das ein Scherz sein – unbekannt? Wie unbekannt der Messer-Held ist, wird weiter unten beschrieben: als er schon einmal als Gewaltäter aufflog. Unbekannt höchstens daher, dass niemand in der Presselandschaft darüber berichten wollte. Der Hammer aber die Aussage der SZ zur vorangegangenen Bewährungsstrafe: Zwei Jahre darf er nun nicht mehr straffällig werden.
    Soll das heißen, dass er es nach Ablauf dieser Zeit wieder darf? Dass die Tat weniger schlimm ist, wenn sie erst nach Ablauf der lächerlichen Bewährungsfrist geschieht? Die Süddeutsche ist zum Erbrechen, doch dass es noch Leser gibt, die dafür Geld ausgeben und dieses vorgekaute Täter-Verständnis nicht selten übernehmen, das lässt einen verzweifeln. Es bleibt zu hoffen, dass die SZ entweder die Pforten bald dicht macht oder ihren Kurs ändert. Doch weder das eine noch das andere erscheint mir auch für 2009 wahrscheinlich.

  10. @11 Tariernix: Unsere Gutmensch-Medien sind nur noch peinlich. Unbekannt ist dieser arme Erol ja nicht, er ist ja schon Mal als Gewalttäter aufgeflogen und das ist nur das eine Mal wo sie ihn erwischt haben. Ich verstehe das auch so, dass er nach zwei Jahren Bewährung wieder kriminell werden darf, aber so lange wird das arme, diskriminierte Kerlchen nicht warten. SZ, ich hoffe, dass bei euch die Abos serienmäßig gekündigt werden. Schande über euch. Wie lange wollt ihr euch noch auf die Seite der übelsten Gewaltverbrecher stellen, nur weil diese Migrationshintergrund haben?

  11. Haaach Gottchen… dieser junge Hitzkopf aber auch… hui…
    und diese ekelige deutsche Schweinefresse… mit Bierbauch… Nazigenpack… Schuldvolk…
    endlich…

  12. Die Süddeutsche verteidigt einen Mann, den sie im gleichen Artikel als eiskalten Killer entlarvt, der seine blutige Tatwaffe wohlweislich versteckt:

    Erol führt die Beamten hinaus auf den Hausflur, zum Fahrstuhl. Sie müssten die Deckenverkleidung nach oben drücken und dann zur Seite schieben, sagt er. Auf dem Dach des Fahrstuhls finden die Polizisten ein Klappmesser mit Holzgriff. Die zehn Zentimeter lange Klinge schnappt auf Knopfdruck heraus. Die eine Seite ist geschliffen, die andere gezackt wie ein Kampfmesser aus einem Martial-Arts-Film. Auf dem reflektierenden Stahl klebt dunkelrotes Blut.

    Der arme Erol: einfach so vom Arbeitlosen zum Killer. Das martialische Rambomesser hatte er nur so bei sich, ohne darüber nachzudenken. Er wollte damit am See vermutlich nur die Grillkartoffeln schneiden.

  13. Es wird immer schlimmer mit der Prantelei. Aber das sind nur die letzten Zuckungen der Agonie. Schade eigentlich, dass ich die SZ nie abonniert hatte: Das hätte jetzt ein „nettes“ Kündigungsschreiben werden können.
    Übrigens war Darius auch kein „Autochthoner“ – aber das wird bestimmt nicht geschrieben (kriege es nicht über mich, den Artikel zu lesen und will außerdem nicht die Zugriffzahlen auf SZ-Online erhöhen)dass ein Ausländer einem Ausländerfeind gegen einen anderen Ausländer zu Hilfe gekommen ist. Wär ja auch merkwürdig irgendwie…

  14. Sollte nicht ein Juristen-Kolloquium überprüfen, ob hier nicht in einer süddeutschen Zeitung Volksverhetzung betrieben wird ?

    Zielstrebig und unaufhörlich ?

  15. Erol – Seele WELCHE ZWEI MAL IN ZWEI RÜCKEN STACH.

    DAS IST „PSYCHOLOGIE“: An ihrem Tun werdet ihr solche erkennen !

    Und das IST AUCH „PSYCHOLOGIE“: Ab hinter Gitter mit den Richtern und Psychologen die Erol auf Bewährung raus liessen.

    AUCH DAS IST „PSYCHOLOGIE“: Die Freiheit der Wahl in der Freundsuche…. dazu zählt auch sich in manchen Gegenden KEINEN EINZIGEN ZUM FREUND ZU NEHMEN.

    …….diese Freiheit wollen viele nicht sehen.

    Der Reporter sah diese auch nicht – und ging Erol auf dunkelvölkischen Leim.

    Bei all der Fülle an Teilverschulden und Liebesversagen bleibt genau das: Erol stach zwei Männern in die Rücken und einen ermordete er so ……

  16. Es war Fremdenhaß. Der Fremde Erol und seine fremden Kumpane haben aus Haß auf ihre deutschen einheimischen Gastgeber und Ernährer zur Gewalt gegriffen.

  17. #3 web (25. Dez 2008 21:16)
    das trifft es auf den Punkt: „….ob die Geschichte auch so schön aufbereitet worden wäre, wenn der arme Erol liegengeblieben wäre….?“ – genau das ist nämlich das Problem.
    Hier wird durch die SZ (wie auch woanders) eine schon zynisch zu nennende Empathie bemüht, während dies in tausenden anderer Fälle jedes Jahr wirklich angebracht wäre, aber nicht geschieht. Die SZ verhöhnt eher noch die Opfer oder macht sie zum (Mit)Täter (s. Jessen), noch schlimmer, das ganze wird einfach verschwiegen oder toleriert. Wo blieb die Empörung bei den Autorasern von Berlin und Köln, die mal eben ein Menschenleben auslöschten, und wo ist Empathie mit täglich erfahrener Gewalt z. B. an Schulen, wo es meist die „Erols“ sind, die gewalttätig sind?

  18. „Zwei Jahre darf er nun nicht mehr straffällig werden.“

    …….sowas kommt, wenn die Gier nach nächsten Mordversuchen ein Zeitfenster klein macht……und schliesslich sogar noch solch geringes wegen eines Mordversuchs zur grotesken Überstrenge hinausverdreht wurde…….. und die Sympathie mit Mördern wie Erol darin mitgegründet ist, dass Erol bereits bad news produziert hat.

    Doch, wehe wenn Darius im persönlichen Bekanntenkreis der Richter, Psychologen und Journallisten gewesen wäre………

    Dann gälte bei den meisten hierzulande immerhin noch der Grundsatz: Korrektheit VOR Geld und somit seelischen Judas-Iskariot-Geschäften.

  19. Diese Jessens und Prantls hätten auch noch Mitleid mit einem bissigen Kampfhund, der jetzt leider nen Maulkorb tragen muss. Einfach ekelhaft!

    Sein Bruder Murat sagt: »Das ist Erbsache, bei uns heißt es, man hat Hunde in sich. Wenn jemand uns wütend macht, dann sehen wir nur noch rot.

    «Erols Anwalt ergänzt: »Er hat nie gelernt, Konflikte ohne Gewalt zu lösen.«

    Diese beiden Zitate halte ich für relevant. Wir haben uns massenhaft potentielle Kampfmaschinen ins Land geholt und sind selbst kaum in der Lage, uns zu wehren. Fatal!

    Wie schnell die Eskalation geschehen kann, zeigt auch folgender Fall aus Berlin:

    Schüler sticht seinen besten Freund fast tot

    Prenzlauer Berg – Sie sind Freunde, die besten Freunde. Eigentlich! Doch als Merlin nach der Weihnachtsfeier doof alberte, rastete Mohamed (beide 16) aus. Er stach den besten Freund nieder. Ein neuer Schul-Schrecken, nach der Schlag-Attacke auf einen Spandauer Lehrer.

    Merlin und Mohamed waren am Abend für den Einlass zur Weihnachtsfeier der Kurt-Schwitters-Gesamtschule in der Bötzowstraße zuständig. Nachdem alle drin waren, quälte Merlin T. anscheinend Langeweile. Er hatte einen blauen Leuchtstab, fummelte daran herum, bis der platzte. Ekeliger Glibber lief ihm über die Hände, die er nun an Kumpel Mohamed abputzen wollte.

    Darauf hatte der natürlich keinen Bock. Er warnte Merlin, doch der machte sich erst recht einen Spaß mit dem Freund. Mohamed, Spross einer bekannten arabischen Großfamilie, rastete völlig aus. Er zog sein Messer, rammte es Merlin in den Oberarm und traf dabei ausgerechnet eine Arterie.

    Sicher wollte er Merlin nicht töten. Aber nun schwebt sein Freund in Lebensgefahr. Der Notarzt brachte ihn ins Klinikum Friedrichshain. Intensivstation! Mohamed wurde festgenommen, dann zu seinen Eltern gebracht.

  20. „……Prenzlauer Berg – Sie sind Freunde, die besten Freunde. Eigentlich! Doch als Merlin nach der Weihnachtsfeier doof alberte, rastete Mohamed (beide 16) aus. Er stach den besten Freund nieder. Ein neuer Schul-Schrecken, nach der Schlag-Attacke auf einen Spandauer Lehrer…“
    Dabei predigt Kriminolge Prof. Pfeifer doch ständig, dass „sowas“ nicht passieren kann, wenn „der kleine Mehmet“ und „der kleine Kevin“ am besten schon im Kindergarten beste Freunde werden….

  21. Das ist echt schon widerlich.

    Nicht nur die Richterin, die ganze Süddeutsche Zeitung gehört in den Knast. Oder noch besser: als Lehrer an die Rütli-Schule.

  22. Diese Richterin, die den Psychopaten wieder auf die Menschheit losgelassen hat, da er ja eine so positive Sozialprognose hat, gehört aber auch wegen fahrlässiger Tötung eingesperrt.

  23. Empörend und widerlich, was in der SZ wieder zu lesen ist! Noch einige (bisher noch nicht zensierte) Kommentare:
    http://sz-magazin.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/27557/1/1#texttitel
    Gesellschaft/Leben | Heft 52/2008

    KOMMENTARE
    1. 25.12.2008 | 21:50
    Zitat: „Für den Jungen aus Berlin-Reinickendorf wird es die erste Nacht hinter Gittern, obwohl er bereits eine Vorstrafe wegen gefährlicher Körperverletzung erhalten hat.“

    Das reicht mir schon, um die ganze ‚Armer, armer Erol‘-Attitude dieses Artikels noch grausiger zu finden, als sie es ohnehin schon ist. Gut, dass der Ermordete das nicht lesen muss – ‚durch einen Zufall gestorben‘, welch eine pietätlose Heuchelei!

    2. 25.12.2008 | 23:39
    Was für ein widerlicher Artikel … Wie hier Verständnis für einen Mord ausgedrückt und gleichzeitig mit „Fremdenhass“ legitimiert wird, ist atemberaubend … Es kann doch nicht sein, dass intelligente Menschen so sehr dem politisch-ideologischem Druck in der Redaktion nachgeben. Wie kann man mit gutem Gewissen so eine unerträgliche Beleidigung eines Gewaltopfers niederschreiben und das – dem Gestus nach zu urteilen – noch für eine moralisch anständige und differenzierte Betrachtung halten?!
    Überlegen Sie doch nur mal einen Moment, wie Sie geschrieben hätten, wenn das Opfer ein Migrant gewesen wäre …
    Ich lese selten so einseitige und ideologisch verzerrte Artikel wie in der Süddeutschen. Bitte, bitte machen Sie das dringend einmal zum Thema in der Redaktion, damit ein wenig mehr aufklärerische Selbstkritik und Ausgewogenheit einzieht. Vielen Dank.

    3. 25.12.2008 | 23:39
    Wie kann man nur so ein widerlicher Schmutzfink sein, und diesen sinnlosen Mord als Zufall bezeichnen und verharmlosen? Jemand, der so leichtfertig und unnötigerweise Menschenleben auslöscht, ist nicht mehr zu retten und braucht mit keinem Mitleid rechnen. Da kriegt er schon nach einer ersten schweren Körperverletzung mit einem Messer, die bereits beinahe in einem Mord geendet wäre, eine zweite Chance und was macht er daraus? Er kauft sich direkt ein Rambo-Kampfmesser! Und wie es der „Zufall“ so will, fand dieses dann einige Zeit später seinen Weg in den Rücken eines unschuldigen Opfers, das eigentlich nur den Tag am Strand genießen wollte.

    Das kann man auch nicht einfach auf die sozialen Verhältnisse schieben, jeder ist seines eigenen Glückes Schmied. Viele Deutsche oder Migranten aus anderen Kulturkreisen leben in ähnlichen Verhältnissen und machen dennoch nicht ständig Schlagzeilen mit solch sinnloser, brutaler Gewalt. Ein Familienmitglied hat das im Artikel gut ausgedrückt: „Sein Bruder Murat sagt: »Das ist Erbsache, bei uns heißt es, man hat Hunde in sich. Wenn jemand uns wütend macht, dann sehen wir nur noch rot.«“. Und diese Erbkrankheit scheint besonders in der Türkei recht weit verbreitet zu sein. Da laufen eine Menge tickender Zeitbomben rum, und ihnen ständig zweite Chancen zu geben, führt nur dazu, daß sie es irgendwann schaffen und es zu Toten kommt.

    4. 26.12.2008 | 02:29
    Das arme Opfer Darius.
    Erst wird er von einer gewaltgeilen türkischen Bestie rücklings ermordet, und dann wird er auch noch von der SZ verhöhnt und sein Mörder salviert. Widerlich, jämmerlich, menschenverachtend.

    Der einzige Zufall war es, dass dieser Verbrecher mit seinem Rambomesser nicht schon vorher Unschuldige massakriert hat, versucht hatte er es ja schon.

    Ich hoffe, dem Schreiberling oder seiner Familie passiert eine ähnliche Schandtat, dann kann er noch weitere verlogene Propagandaartikel verfassen.

    Ich werde nie wieder SZ kaufen!

  24. „Sogar die Schwägerin ist von Fremdenhass beseelt, scheint in der Familie zu liegen!“

    Verstehe ich irgendwie nicht. Das liegt doch uns Deutschen in den Genen, der Fremdenhaß!?

  25. Bei mir erreicht dieses süßliche Killerversteher-Epos der Süddeutschen das genaue Gegenteil von dem was offensichtlich beabsichtigt ist.

    Von einer eher indifferenten, laissez-faire-Haltung komme ich immer mehr zu der Überzeugung, daß es so nicht mehr weitergehen kann. Mörder, die aufgrund ihrer Zivilisations- und Kulturferne eine unkalkulierbare Gefahr für das Leben jedes Einzelnen von uns sind dürfen hier nicht länger völlige Narrenfreiheit haben.

    Wir anständigen Steuerzahler, die sie ernähren, dürfen nicht länger wehrloses Freiwild für diese Leute sein.

    Es muß sich umgehend etwas ändern. Mein fester Vorsatz fürs neue Jahr: Abonnements von Käseblättern kündigen und die untätige derzeitige Politik durch bewußtes Strafwählen zu mehr Verantwortung erziehen.

  26. Die SZ wird sowieso nur wegen der Wohnungsanzeigen gekauft, und die Schreiberlinge glauben alle fänden sie toll :-))

  27. „Erols Familie lebt zu diesem Zeitpunkt schon längst wieder in der Türkei. Der Vater ist wenige Tage nach Erols Verhaftung mit seiner Frau und den vier jüngeren Kindern in die alte Heimat zurückgekehrt. Aus Angst vor Blutrache.“

    Seht ihr, so funktionieren die.

  28. In Jessen-Manier versucht die Süddeutsche, Sympathien für den Jugendlichen zu wecken, der an einem Badesee in Berlin-Tegel hinterrücks den 23-jährigen Studenten Darius E. erstochen hat.

    Das war kaltblütiger Mord und nichts anderes!

  29. Sein Bruder Murat sagt: »Das ist Erbsache, bei uns heißt es, man hat Hunde in sich. Wenn jemand uns wütend macht, dann sehen wir nur noch rot.«

    Wie oft haben deutsche Richter schon milde Urteile gefällt „weil das bei denen so ist, die können nicht anders“ „kulturell bedingt“ „aufgrund seiner Herkunft konnte er nicht anders“.

    Kann man die generell alle in die geschlossene Anstalt sperren, da mehrere deutsche Richter / Psychologen bestätigt haben daß die das alle im Blut haben und nicht anders können?

  30. Für uns ist die Süddeutsche Zeitung ein Chemieunternehmen Die Süddeutsche Zeitung wandelt im industriellen Masstab Nachrichten in Scheisse um (convert news into shit)

    Ich frage seit vielen Jahren jeden SZ-Abonennten, wieso er soviel Geld für die deutschsprachige ‚Prawda‘ ausgibt. Mit dem Geld könnte er eine Flugreise machen.

  31. Der Artikel in der „Süddeutschen“ ist derartig
    abstoßend, widerwärtig und ekelhaft, daß man sich
    schon fragt, ob der Autor derartig ideologisch verblendet ist, daß es schon in krankhaften
    Wahnsinn ausufert oder ob er schlichtweg ein
    moralischer Lump ist…

    Ich bin einfach fassungslos und kann nicht glauben, daß eine derartige Verhöhnung der Opfer
    bei gleichzeitiger „Heiligsprechung“ des Täters
    in der Redaktion folgenlos bleibt.

    Die Reaktionen der Kommentare sprechen Bände,
    der eine oder andere Leserbrief bzw. Mail
    wird die Readktion auch noch erreichen.

    Schlichtweg pervers. Selbst für die bekanntermassen linksgerichtete „Süddeutsche“
    ist der Bogen hier wohl eindeutig überspannt.

  32. „Der Epochenwandel wird, wie es Kennzeichen jeder revolutionären Umwälzung ist, urplötzlich, urgewaltig und unwiderstehlich hereinbrechen, auch wenn seine geistigen Voraussetzungen im Zersetzungsprozeß der faulenden Ideologien schon lange herangereift sein mögen. Verglichen mit dem Ende des Kommunismus wird dieser Wandel für den herrschenden linksliberalen „Totalitarismus“ ein viel umfassenderes und vernichtendes Cannae sein. Sie werden merken, daß sie von den metahistorischen Prozessen nichts begriffen hatten, vielmehr wie Maulwürfe im Dunkeln herumgetappt waren.““
    Dirk Budde; Heiliges Reich – Republik – Monarchie: Krise und Ende der liberalen Parteiendemokratie

  33. Ach, dass war dieser Vorfall den Kulturzeit für antideutsche Propaganda benutzt hat. Damals wurde in einem Beitrag der Eindruck erweckt Darius sei von Rechten getötet worden. In dem Beitrag ging es erst um „Rechte“, dann auf einmal um den Vorfall am Tegernsee so das dieser Eindruck entstand.

    http://euromedia.myblog.de/euromedia/art/203228108/Zivilcourage

    Hier kann man den Text nachlesen:
    http://www.3sat.de/kulturzeit/themen/112785/index.html
    Wenn ich mich recht erinnere wurde in der Anmoderation aber auch noch die Zivilcourage von Ausländern gelobt und anderseits der Vorfall in Mügeln emotional empört angesprochen. Das es sich bei dem Mördern am Tegernsee um Ausländer handelt wird aber nicht berichtet. Erst ist in dem Beitrag von bösen deutschen Ausländerhassern die Rede, dann von dem Vorfall am Tegernsee >>die „ticken ganz komisch“, sagt er, hätten ganz schnell mal ein Messer in der Hand. Ein „normaler“ Mensch könne sich in deren Köpfe kaum hinein versetzen.<<, dann wieder von Rechtsextremen. So entsteht der Eindruck Rechte hätten ihn abgestochen, Ausländer hätten aber mehr Zivilcourage als die Deutschen. Ich fand das ist einer der krassesten Fälle von linksradikaler Manipulation im ÖRR, ein Skandal.

  34. Oh, ja, man hat lange nichts mehr vom Kampf gegen Rechts gehört.
    Der Fall Mannichl ist zum Kasperletheater geworden, „NPD-Verbot“-Rufe hängen einem schon zum Halse raus – und wenn die Themen gegen das miese Nazipack schon ausgehen, muss man sich ja wenigstens ein bisschen für den mordenden…äh…bereichernden Bevölkerungsanteil einsetzen und um Verständnis buhlen.

  35. Nochmals zur Erinnerung, SZ Abo sofort kündigen und auch die Gründe dazu angeben.
    Keine Anzeigen mehr in der SZ schalten. Diesen Lügenverein endlich finanziell das Wasser abgraben.

  36. Es gibt die Möglichkeit auf der Seite der SZ seine Meinung an die Redaktion zu senden.
    Ich habe eben gerade meine Versand:
    Wie können Sie es wagen in Ihrem Artikel über den Mord am Badesee einen hinterhältigen Mörder als einen jungen Hitzkopf zu bezeichnen.?
    Da kann man Ihrem Redakteur der diesen Artikel erstellt hat nur wünschen möglichst bald mal einen jungen Hitzkopf zu begegnen.
    Ich hoffe das sehr viele Ihrer Abonnenten ihr Abo bald möglichst kündigen.

  37. Welcher Nazi hat die deutschen Farben an das Grab gelegt?

    So eine Deutschtümelei darf nicht sein.

    Sofort Kampf gegen Rechts einleiten und diese Nationalisten einsperren.

  38. Ich wünsche allen SZ-Schergen-Schmierenkomödianten dasselbe „liebevolle“ Schicksal! Möge Euch des Satans Fluch treffen, der von mir ausgesandt wurde!
    Voodoo für die SZ-Mittäter!

  39. #24 wutbuerger (25. Dez 2008 23:50)

    „Hoffentlich geht die SZ bald PLEITE…“

    Keine Sorge, sie wird.Ganz sicher!

    Den SZ-Schranzen ist es offensichtlich noch nicht ganz klar. Spätestens in 2 Jahren gibt es an die SZ nur noch Erinnerungen. Die sollten mal in ihren eigenen Wirtschaftsteil schauen. Ich weine denen keine Träne nach. Eine Bereicherung der deutschen Presselandschaft waren sie nie. Allenfalls Claqueure des herrschenden Zeitgeistes und der herrschenden politischen Klasse.

  40. Schüler sticht seinen besten Freund fast tot

    Sicher wollte er Merlin nicht töten. Aber nun schwebt sein Freund in Lebensgefahr. […] Mohamed wurde festgenommen, dann zu seinen Eltern gebracht.

    Ah, Gottseidank! Ich dachte schon, Mohammed hätte die Nacht in einem faschistischen deutschen Gefängnis verbringen müssen! Dabei hat er nur Zivilcourage bewiesen und sein Messer gegen Rechts gezeigt. Ich hoffe, dieses scheiße Deutscheland kapiert wenigstens diesmal, dass er einen Preis für seine Zivilcourage bekommen muss!!!

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