Print Friendly, PDF & Email

Der Orientalist Dr. Hans-Peter Raddatz (Foto) hielt für die Auftaktveranstaltung der Europa-Kampagne der AUF-Partei am 16. Mai in Frankfurt a.M. einen Vortrag zum Thema „Von Gott über Allah zum ‚Globalsozialismus‘ – Islamdialog als Demokratie- und Religionsersatz“. Da die Rede aus Zeitgründen nur in einem repräsentativen Querschnitt gehalten werden konnte, veröffentlichen wir ihn nachfolgend in voller Länge.

1. EU-Staaten als Islam-Vehikel

Wer gebeten wird, nicht nur vor politischen Parteien oder sonstigen Institutionen, sondern überhaupt etwas zum zeitgenössischen Islam und seinen Rückwirkungen in der westlichen Gesellschaft, speziell der deutschen, auszuführen, ist automatisch mit einer ganzen Reihe von Grundsatzaspekten konfrontiert. Da der Islam, abweichend von den anderen monotheistischen Religionen, Glaube und Politik nicht trennt, den Koran als Staatsverfassung fordert und mit der Scharia, seinem religiösen Recht, das gesamte Leben von Familie und Gesellschaft durchdringt, erzwingt er im sogenannten interkulturellen „Dialog“, in der Diskussion mit dem Nichtislam, eine ganz spezifische Sonderstellung.

Islam bedeutet ein umfassendes, ideologisches Konzept, das den westlichen Staaten und ihren Institutionen umso strikter abverlangt, seine Interessen zu unterstützen, je größer die Gemeinschaft und ihr politisches Druckpotential ist. Das bedeutet allerdings auch, dass diese Religion, weil sie ein primär politisches Gebilde ist, das Grundrecht der Religionsfreiheit politisch nutzt und in Konflikte mit den Grundrechten im Sinne des demokratischen Rechts- und Verfassungsstaats gerät. Von offizieller Seite geht man im Westen von der Annahme aus, dass es sich hier um eine Religion wie jede andere handele, deren Glaubensbasis in jeder Hinsicht mit den westlichen Kriterien kompatibel sei. Daher hat sich in Deutschland und Europa eine feste Tendenz herausgebildet, die wir zwar „Dialog“ nennen, die aber faktisch ein Monolog ist, weil sie Streitfragen grundsätzlich zuungunsten der Basisgesellschaft entscheidet.

Wer das bezweifelt, braucht sich, wenn Interesse an der eigenen Zukunft besteht, nur über zwei Bereiche zu informieren: das enorme Wachstum des Moscheebaus mit dem bürgerfeindlichen Verhalten der Kommunen in der Diskussion vor Ort sowie die Sprache der EU und angeschlossenen Staaten, die die Institutionen mit dem „Dialog“ besetzen – seinerseits nichts anderes als eine umfassende, islamorientierte Indoktrination. Wer sich zum Beispiel vor 30 Jahren zum Thema Islam skeptisch äußerte, war schlicht „intolerant“, heute ist er bestenfalls „rechtsradikal“, eher aber ein „Rassist“ und „Volksverhetzer“, also ein moderner Ungläubiger, der auf keinen Fall einen Platz in der neuen Gesellschaft beanspruchen kann.

Innerhalb dieser Entwicklung, die auf die 1960er Jahre zurückgeht und durch die Globalisierung seit den 90ern entscheidend verstärkt wurde, hat sich diese Propaganda zu einem Grundsatz der Politik verfestigt, der allerdings längst nicht mehr dem Willen der nationalen Politiken in Europa unterliegt. Im Zuge des EU-Ermächtigungsprozesses, der inzwischen drei Viertel der Souveränitäten der Mitgliedsstaaten an die Brüsseler Zentrale gezogen hat, ist dort auch die Kompetenz der Kultur- und Minderheitenpolitik im weitesten Sinne konzentriert.

Hinsichtlich des Islam sind die einzelnen Regierungen in ihren Ländern, bezüglich Migration, Moscheebau, Fragen zwischen Scharia, Verfassung und Rechtsstaat, Gestaltung der Dialog-Inhalte und –Sprache, Umgang mit Familie, Frauen und Bildung, Interpretation der Grundrechte und Sicherheit etc. nicht mehr uneingeschränkt entscheidungsfähig. In diesem Rahmen ist die deutsche Islamkonferenz auf Staatsebene ein ebenso effizientes Täuschungsmittel, wie der Lissabon-Vertrag auf Gesamtebene der Eindruck vorgaukelt, weiterhin ein Europa der Staaten zu schaffen. Dass er das Gegenteil bildet, nämlich den Schlussstein in der Aushebelung aller Verfassungen und Installierung einer nicht gewählten Elite mit gänzlich unkontrollierbarer Macht, hat neben anderen der Autor dieses Beitrags beschrieben und dies ist nicht zuletzt auch Gegenstand der neuformierten, europaweiten Libertas-Bewegung geworden.

Da Brüssel keine Außenpolitik braucht, indem es islamische Interessen zur Kernforderung der Politik erhebt, sozusagen den Islam als Zentralstern in die Eurofahne stellt, macht es die EU-Staaten zu Allahs Zukunftsanwälten in Europa. Deutschland hat sich als folgsamer Vollstrecker dieses Vorgangs den Ruf eines ideologischen Geburtshelfers erworben, der seine Institutionen zu besonders starkem Wachstum des neuen Weltbilds antreibt. Denn in dem Maße, in dem sich die politischen Parteien dem Islam und seinen politreligiösen Ansprüchen öffneten, schwächten sie die Ansprüche der Mehrheitsgesellschaft in Bezug auf deren verfassungsrechtlich verbriefte Rechte. Mit anderen Worten: Die Loyalität zum Islam ist auf dem besten Wege, staatstragende Funktionen zu übernehmen. Wer noch zweifelt, sei erneut ermuntert, die überaus ähnlichen und bindenden Sprach- und Handlungsregeln in den Parteien, Stiftungen, Kirchen, Universitäten zu bestaunen, ganz zu schweigen von den Medien, die diese Gleichschaltung federführend bewerkstelligen.

In der Fülle der Beispiele für diese befohlene Sprachmagie – allen voran der „Respekt“ vor dem „Frieden“ und der „Toleranz“ des Islam – gibt es ebenfalls viele Blindflecken, aus denen einer herausragt: die gänzliche Abwesenheit einer substantiellen Diskussion über die Scharia, über das Recht des Islam als umfassendes Regelwerk der muslimischen Gesellschaft. Denn würde eine solche Diskussion geführt, träte die Unvereinbarkeit mit Verfassung und Rechtsstaat klar zutage, eine Konsequenz freilich, die im von der EU verordneten Scheindialog vermieden wird. Indem sich also die Parteien stetig von der Grundlage entfernen, auf der sie sich wählen lassen und zugleich die islamische Neugesellschaft unter weitgehend ungeklärten Umständen installieren, schaffen sie einen politischen Schwebezustand, der die Wähler täuscht, weil er grundsätzlich zu Lasten der nichtislamischen Altgesellschaft geht.

Damit werden Verhältnisse geschaffen, die von großem Interesse für Partei-Neugründungen sind. Denn sie stoßen nun auf Altparteien, die seit geraumer Zeit vom Boden des Grundgesetzes abheben und dies nicht nur islambedingt, sondern aus vielen anderen Gründen, die sich u.a. in den Büchern des Verwaltungswissenschaftlers Hans Herbert von Arnim nachlesen lassen. Wenn also eine Partei heute mit Programmpunkten wie sozialer Marktwirtschaft, mehrheitsorientierter Arbeits- und Familienpolitik etc. antritt, verfolgt sie zwar konservative, nicht minder ehrenwerte Ziele, dürfte aber schon in den Startlöchern steckenbleiben, weil fachliche Kompetenz allein nicht genügt.

Der Fehlstart bestünde in dem Dilemma, mit solchen Punkten dem Programmschema des alten Parteiensystems und damit auch dessen Spielregeln zu folgen. Die sind jedoch aus den genannten Gründen mit äußerster Skepsis zu betrachten, denn der Polit-Mainstream besetzt nicht nur die Deutungsmacht des Fortschritts an sich, sondern kann sie nur unter Einhaltung der EU-seitig verordneten Islamloyalität bewahren. Wenn eine neue Partei sich dem Wahlvolk, zum Beispiel dem Drittel der Nichtwähler, als etwas wirklich Neues präsentieren will, muss sie zwar auch ein solides Wahlprogramm haben, sollte sich aber primär als Kraft präsentieren, die im Gegensatz zum verbrauchten, illoyalen und immer korrupter werdenden Altsystem auf festem demokratischem Boden steht.

Sie muß als Partei auftreten, die die Verfassung ernst nimmt und die Gesellschaft nicht interkulturell spaltet, sondern in guter europäischer Tradition den Interessenausgleich einer mündigen und transparenten Diskussion aussetzt. Auf diese Weise wird vermieden, daß die Menschen, ob Minderheit oder Mehrheit, nicht wie es seit geraumer Zeit der Fall ist, den Eindruck gewinnen, von ihren Repräsentanten zu Zwecken über den Tisch gezogen zu werden, zu denen sie nicht gewählt wurden. Dies trifft im übrigen nicht nur auf die Mehrheit, sondern auch die muslimische Minderheit zu. Dort gibt es durchaus nicht wenige, die es ablehnen, von den zumeist islamistischen Vertreten in das schariatische Kontrollsystem gezwungen zu werden, sich aber nicht artikulieren können, weil ihnen die deutsche Politik, selbst unter dem EU-Diktat, dafür keine Plattform gibt.

2. Islam-Europa aus der Migrationsretorte

Um zu Themen elitenkritischer Art Stellung zu nehmen, die schnell ins Grundsätzliche und nicht selten auch ins Brisante ausgreifen, empfiehlt es sich also, zugunsten einer von Fraktionszwängen freien Analyse auch frei von parteilichen Bindungen, zumindest der doktrinären Art zu sein. Gerade in der beschädigten Demokratie schließt solches notwendig ein, sich in wichtigen Fragen, die Korrekturen bewirken können, an Wahlen oder sonstigen staatsbürgerlichen Aktivitäten zu beteiligen, zu denen in besonderem Maße die Analysen politkultureller Entwicklungen gehören.

Wer sich in einer solchen Lage befindet, wird rasch feststellen, dass es im derzeitigen „Diskurs“, der seine Progressivität mit großem medialem Nachdruck durchsetzt, umso schwieriger wird, seine Position zu präsentieren, je ausgewogener sie ist. Das klingt widersprüchlicher als es ist. Denn ein Mainstream, der nicht nur die Medien gleichschaltet, sondern unter dem Logo des Islam auch die Parteien, Universitäten, Stiftungen und Kirchen nivelliert, wird sich auf ganz „natürliche“ Weise radikalisieren, weil ihm Differenzierung schadet und entsprechend mediokres Personal zuläuft. Angesichts der Stilblüten-Konkurrenz der zahllosen Lautsprecher im interkulturellen Wort- und Bildgestöber gibt es keinerlei Beweisnot, zumal die Kampagnen dieses Frühjahrs gegen Israel und den Papst neue Stufen der Hassqualität in Antisemitismus und Christenfeindschaft erreichten.

Ohne überflüssige Ratschläge erteilen zu wollen, leuchtet ein, dass einer neuen Partei wenig gedient ist, wenn sie eher marginale Positionen oder teilweise sogar solche des kritisierten Mainstream übernimmt, anstatt die wesentlichen Probleme der Zeit ins Zentrum der Selbstdarstellung zu rücken – eben jenes Parteiensystem, das die EU-Führung als Vollstrecker der politischen Transformation nutzt. Mit seinem zentralen Slogan „Der Islam ist kein Problem“ machte das System deutlich, dass es selbst das Problem ist – zumindest aus Sicht der altkulturellen Mehrheit.

Die sogenannten „Reformen“ im Arbeits-, Steuer-, Gesundheits- und Kulturbereich treten als immer kritischere Konfliktfelder ins Bewusstsein der Bevölkerung und bescheren den Politikern Umfragewerte, die von einstiger Achtung längst in die Niederungen der Verachtung abgesunken sind. Dies beruht allerdings auf Gegenseitigkeit. Denn aus elitärer Sicht darf das Volk als „Stammtisch“ keinen Respekt erwarten, wohl aber ein Maximum an Verzicht leisten. Die jüngsten „Rettungspakete“, die im Rahmen der Finanzkrise den Vermögenstransfer vom Steuerzahler zum Topanleger in völlig neue Dimensionen trieb, waren angetan, den Verfall kultureller Souveränität auch auf dem Finanzsektor zu verstärken.

Das Ideal der „Chance“, an das nach politischem Willen der Jobnomade in der Finanzkrise und der Kulturnomade in der Zuwanderung glauben soll, erscheint wie das Manöver eines Bühnenscharlatans, der die öffentliche Aufmerksamkeit ablenkt und in sozialem Tischerücken die okkulte Friedenskraft einer in magischer Toleranz vereinten Euro-Gesellschaft beschwört. Statt dessen schaffen die „Verantwortlichen“ in den Institutionen mit der börsentechnischen Umverteilung von Vermögen, völkischer Zuwanderungspolitik und desintegrierendem Moscheebau andere und zwar immer vollendetere Verhältnisse.

Der Vorgang ähnelt weitaus mehr einem biotechnischen Experiment als demokratischer Politik. In der Retorte Europa mixen selbsternannte Eliten, die eher esoterische als politische Verantwortung tragen, zentrale Zutaten wie Arbeit, Familie, Wissenschaft, Kultur, Migration etc. und erzeugen mit unkontrollierter Gesetzgebung und Geld eine Gesellschaft, deren überlastete Toleranz sich in rasch in Aggression wenden kann. Dabei werden schamanenhafte Schutzformeln wie „Konfliktschüren“, „Generalverdacht“ etc., die lediglich die Angst vor Machtverlust auf die verhassten Skeptiker projizieren, ihre Wirkung allmählich verlieren.

Die derzeitige Familienpolitik, die zu einem schrumpfenden Zweig der interkulturellen Migration mutiert, gestaltet sich ganz offen völkisch und in gesteigerter Form rassistisch, weil sie eine Mehrheit diskriminiert, und zwar jene, die schon seit der Aufklärung als jüdisch-christliche Kultur zunehmend abgelehnt wird. Dieser Prozess verstärkt sich im Maße der modernen Verdrängung, auch „Werteverfall“ genannt, wobei wir es nicht mit einer „Verschwörung“, sondern einem konkreten Weltbildwechsel zu tun haben, den man heute auch „Strukturwandel“ nennt. Hier fließen die antijüdisch- antichristlichen Motive der linken, rechten und islamischen Ideologien zusammen und richten sich im gemeinsamen Machtprozess gegen die Traditionen der europäischen Kultur und Zivilisation.

Dabei ist daran zu erinnern, daß der links-rechte Gegensatz seinerseits eine ablenkende Scharlatanerie, zumal eine sehr erfolgreiche, darstellt. Wenn alle Parteien seit Jahren den „Blick nach rechts“ propagieren, ist es kein Zufall, dass sie auch die rechte Denkweise besetzen und sich somit nicht nur auf linkem, sondern auch rechtem Wege von demokratischer Verantwortung entfernen. Der Fortschritt, der sie alle prägt, kommt von der aufklärerischen Reform, die weder links noch rechts kennt, weil sie die jüdisch-christlichen Wurzeln durch moderne Sozialtechnik ersetzt. Dabei erhob sie den Islam schon vor zwei Jahrhunderten über Lessing, Goethe & Co. zum universalen Vehikel mystifizierter „Toleranz“, die es heute Linken, Rechten und neoliberalen Turbokapitalisten ermöglicht, sich unter der Dachmarke der Globalisierung zu vereinen.

Dort betreiben sie den neuen Welttrend, der in Europa mit der EU eine gänzlich illegitime Machtform installiert, ausgeübt und vorangetrieben durch ebenso illegitime, weil nicht gewählte Eliten. Sie nutzen die offiziell gewählten Regierungen und Institutionen der EU-Staaten als dienstleistende „Dressurelite“, die den „Strukturwandel“ betreibt, die praktische Umformung Europas von einer gewachsenen Zivilisation in ein Siedlungsgebiet, das von einer anonymen, unkontrollierbaren Machtform beherrscht wird. Dabei kann es nicht ausbleiben, dass sich wieder bestimmte Gemeinsamkeiten mit früheren Gewaltsystemen abzeichnen, zu denen u.a. die moderne Nivellierung der individuellen Person, die mediale Indoktrination und Zensur der öffentlichen Meinung sowie die „Hoheit über den Kinderbetten“ gehören. Hier erscheint der Islam-Dialog als „Superchance in der Krise“, in der alle Beteiligten, vor allem die „Dressurelite“ selbst, ihre gescheiterten Ideologie-Experimente doch noch zu einem gemeinsamen Ende bringen können. Finanziert und konzipiert durch die Stiftungen großer Konzerne und Banken, erscheint diese Tendenz unter unserer Rubrik des „Globalsozialismus“.

Im Verein mit dem neoliberalen Globalismus sind die ideologischen Zutaten in der modernen Sozialretorte Erben der jakobinischen Aufklärung, die mit dem Islam das Projekt des demokratie- und kirchenfeindlichen Fortschritts, der auch einen neuen Antisemitismus enthält, vollenden sollen. Die modernen Ideologien erscheinen als vergleichbare Sozialismen, die sich in den deutschen Republiken erfolgreich verpuppen konnten und nun – zumeist in der Camouflage von Stiftungen – die Institutionen dazu nutzen, nicht nur den Staat, sondern auch die Wissenschaft zu vereinnahmen und den islamisch dominierten Kulturfortschritt voranzubringen.

Der Hinweis auf den Jakobinismus kommt nicht von ungefähr, weil der so verstandene Fortschritt als langfristig angelegte Kulturrevolution zu verstehen ist. Begriffe wie „Strukturwandel“ und „Deregulierung“, die von einer Praxis der Dauerreformen begleitet werden, machen eine undemokratische Schleichrevolution deutlich, wobei das jakobinische Element in einer verhüllten, nicht minder wirksamen Schleichgewalt durchscheint. Die seit Jahrzehnten laufende Verfolgung, Vertreibung und Vernichtung der Christen im Islamgebiet findet in Europa keine Erwähnung, während auf dessen Staatenebene zugleich die Programme der „Governance“ und Excellence“ laufen. Unter Ägide der OIC, der Organization of the Islamic Conference, werden über das wachsende Netz von Moscheen und Islam-Lehrstühlen bzw. den überstaatlichen „Dialog“ neue Regierungs- und Bildungskonzepte installiert, die das postdemokratische Zeitalter vorbereiten. Darin ist Israel nicht mehr vorgesehen, was sich nicht zuletzt in den üppigen EU-Subventionen israelfeindlicher Gewaltgruppen wie Hamas, PLO etc. abzeichnet.

Daß sich die neue Machttform in Europa fortschreitend verselbständigt und radikalisiert, läßt sich leicht an der Islamisierung der Institutionen ablesen, die den öffentlichen „Diskurs“ durch die Diffamierung konträrer Argumente sowie die rustikale Einebnung der Wissenschaft durch Auftragsforschung und Zitierkartelle betreibt. Hinzu kommen weitere übergeordnete, historisch vielfach bestätigte Indikatoren. Dazu gehören neben der elitären Refeudalisierung die Deprivilegierung der Frauen und Juden sowie die Privilegierung der Homosexualität. Denn für die Macht kam zu keiner Zeit eine Sozialethik der jüdisch-christlichen Art in Frage, zumal die männliche Dominanz eine anthropologische Konstante ist.

3. Freiheit, Frauen und Reproduktion

Insofern braucht man nicht lange zu suchen, um auch in der derzeitigen, interkulturellen Machtfusion eine gemeinsame Abwertung der Frau sowie Juden- und Christenfeindschaft festzustellen. Die „Hoheit über den Kinderbetten“ mit der Ikone der Businessfrau als Morgen- und Abendmutter mag eine moderne Oberfläche anbieten, täuscht aber nicht über das uralte Ziel der weiblichen Instrumentalisierung hinweg.

Denn die Logik der westlichen Interkultur erzwingt die Verähnlichung mit der völkischen Reproduktion in Nazipolitik und Islam. Sie bildet das Negativ, indem sie die Frau weniger durch Mutterschaft, sondern durch das dubiose „Privileg“ emanzipiert, die schlechter bezahlte und häuslich belastete Version des männlichen Jobnomaden zu werden. Indem sie die westliche Reproduktion schwächt, stärkt diese Tendenz die so islamische wie faschistische Formel von der „Bereicherung“ der Gesellschaft durch anderskulturelle Auffüllung.

Die Visionäre der islamischen Erfüllung finden sich besonders oft bei den sogenannten „Gutmenschen“ in den Parteien, Universitäten, Kirchen etc. „von unten“. Sie vertreten eine Art Bio-Erlösung durch anderskulturelle Selbstverwirklichung mit der gleichen Stringenz, mit der man im alten Klerikalismus den pseudo-christlichen Gebärzwang predigte. Pseudo-christlich deshalb, weil die Mitte im eigentlichen christlichen Gedanken des Machtausgleichs liegt. Der blieb zwar weitgehend Theorie, stellte jedoch nicht weniger prinzipiell die Frau dem Mann gleich – im Sinne einer Komplementarität, in der sich die Fähigkeiten und Eigenschaften beider aufeinander zuordnen und ergänzen.

In dieser kooperativen Dialektik verbinden sich geistige Ähnlichkeiten mit den komplementären Eignungen zu Erfolgserlebnissen der Gemeinsamkeit und Liebe, die nicht aus befohlenen Funktionalitäten, sondern aus individuellen Bindungen kommen und wiederum auf einem hohen Grad an Freiwilligkeit beruhen. Vermeintlich alternative Ideen, die das Bild einer mehr oder minder verwalteten Frau aufwärmen, indem sie eine Art „Berufsmutter“ mit Erziehungszeiten, Laufbahnplänen, Flächentarif propagieren, erinnern an vergangene Ideologien und laufen Gefahr, völkische Konzepte in modifizierter Form zu kopieren.

Mit Blick auf die massive Bedeutung, welche die Wirtschaft für den Staat und die Arbeit für den Jobnomaden hat, ganz zu schweigen von der dreifach belasteten Frau, muss jede Partei diesem Komplex oberste Priorität geben. Das Konzept der „Berufsmutter“ – abgesehen von einer kostspieligen, weiteren Bürokratie – gehört ganz gewiss nicht in diese Kategorie. Eine solche Denkumgebung blockiert die Entscheidung der Frau, ihre Talente in einem frei gewählten Bildungsweg zu fördern, auf dem ihr eine ebenso freie Mutterschaft keine Nachteile bringt.

Gerade weil es zum Freiheitsgedanken der europäischen Tradition gehört, Zukunftsplanung auf dem Positiven der Vergangenheit aufzubauen, ein Verfahren, das man auch „Konservatismus“ nennt, ist die Freiheit zur bzw. von der Mutterschaft unverzichtbar. Mithin erscheint es fraglich, ob diese mit einer erziehungstechnisch verbeamteten Frau erreichbar ist, die stark determiniert würde und Ähnlichkeiten mit den Frauenbildern des Islam und NS-Systems entwickeln könnte. Noch unbewiesen ist in diesem Kontext die angeblich durch die Hormonforschung unterstützte Behauptung, dass ein solcher Determinismus den Kinderwunsch fördere. Solche „Wissenschaft“ wäre freilich nichts anderes als die Rückkehr von Darwin zu Lamarck, der die Evolution bekanntlich durch die Vererbung erworbener Eigenschaften und Zwangvorstellungen erklären wollte.

Die Gefahr solcher Pseudogenetik bestätigt sich konkret im sogenannten „Gender Mainstream“, einer Ideologie, die einerseits das Geschlecht wählbar macht, andererseits jedoch eine deutliche Asymmetrie zwischen Hetero- und Homosexualität herstellt. Während erstere sich wachsender Skepsis ausgesetzt sieht, wird letztere in einen Kokon gehüllt, der gegen jede Hinterfragung schützt, wobei auch andere Sexualformen, die derzeit noch strafbewehrt sind, auf wachsendes Verständnis stoßen. Daß diese Richtung mit öffentlichen Mitteln sowie Homo-Verpartnerung und Adoption auch institutionell staatliche Förderung erfährt, unterstreicht eindrucksvoll die Ablehnung der Reproduktion, ebenso wie sich der gesellschaftliche Sexualkonsens der Nachkommenschaft verschließt.

Hier geht es um deutlich mehr als flüchtigen Zeitgeist. Es handelt sich um einen tiefgreifenden, zugleich historisch und psychoanalytisch bestätigten Trend, in dem die männlich dominierte Macht verstärkte Dekadenzphasen zum Ausdruck bringt. So wie Frauen bzw. Juden und Christen als Träger der biologischen bzw. ethischen Fortpflanzung unterdrückt werden, drängt sich als Ausdruck männlicher Autonomie die Homosexualität in den Vordergrund.

Da sie integraler Teil des modernen Machttrends ist, erschiene jeder Versuch, sie ins gesellschaftliche Abseits zu stellen oder als „Sünde“ zu verteufeln, als mindestens so abwegig, wie wenn man den technischen Fortschritt aufhalten wollte. Auch in der Literatur findet die männliche Autonomie ihren Niederschlag, wo – wie z.B. bei Goethe – selbsterzeugte, gleichgeschlechtliche, inzestuöse Gestalten eine wichtige Rolle spielen. Erneut lässt sich der Kreis zum Islam schließen, der nach dem Arab Human Report der UNO die höchste Inzestrate aller Kulturen aufweist.

Da sich hier gewachsene, sozialethische Defekte mit den EU-Diktaten der interkulturellen Gesellschaftsproduktion verbinden, kann umso weniger auf die Regeln der demokratischen Menschenrechte und europäischen Ethik verzichtet werden, die wurzelhaft aus der jüdisch-christlichen Kultur kommen. Wer zum Beispiel den Anspruch erhebt, Homosexuelle „heilen“ zu können, begibt sich auf äußerst dünnes Eis. Nach totalitärem Muster wird das Bild eines Dissidenten suggeriert, der einer Behandlung zu unterziehen ist, um die „richtige“ Einstellung zu erlangen. Ähnlich fatale Vorstellungen kursieren in „christlichen“, aber auch islamischen Altdogmen, nach denen es sich bei Homosexuellen um „teuflische Verirrte“ handelt, weil sie nicht zur Reproduktion beitragen.

Es entsteht eben jenes Niveau, das man vorgibt, übersteigen zu können, ein Verfahren, das sich nicht begründen, sondern letztlich nur diktieren und somit allenfalls karikieren lässt, abgesehen von der Psychotherapie, die es ablehnt, sich mit diesem Thema überhaupt zu befassen. Denn mit der gleichen „Begründung“ wäre dem Delinquenten zu empfehlen, sich andere Eltern zu suchen. In diesem – und nur in diesem – Sinne lässt sich der Begriff des Gender Mainstream von der „Homophobie“ akzeptieren, insoweit er die Ablehnung des Menschen insgesamt bedeutet.

Im Rahmen einer sich dynamisch verändernden Gesellschaft sollte es also den Homosexuellen überlassen bleiben, sich für oder gegen ihre Neigung zu entscheiden, soweit sie überhaupt in einen Seinskonflikt geraten und darauf verzichten, ihr Sosein kollektiv aufzudrängen. Es muß nicht eigens erwähnt werden, dass die Geschichte Europas nicht ohne die Beiträge homosexueller Köpfe zu denken ist, ebenso wie hinter fast jeder heterosexuellen Größe oft eine starke Frau steht. Gleichwohl ist daran zu erinnern, daß im Islam die Dinge deutlich anders liegen. In manchen Ländern sind die Homosexuellen von so gefährlichen Körperstrafen wie Auspeitschen und lebendigem Begraben bedroht.

Hinsichtlich der Reproduktion lässt sich in der gesellschaftlichen Praxis ein sozialwirtschaftlich sinnvoller Effekt durch die oft vorgeschlagene, steuerliche Abstufung zwischen kinderlosen Paaren und Familien mit Kindern erzielen. Der ist jedoch globalsozialistisch unerwünscht, weil er die Diskriminierung und Verdrängung der bürgerlichen Noch-Mehrheit bremst. Sie soll ja gerade dadurch zur Minderheit werden, dass ihre Schrumpfung gefördert und durch mehrheitlich islamische Immigranten sowie deren hohe Reproduktion aufgefüllt wird.

Wer sich zu allem Überfluss auch christlich legitimieren will, handelt sich nicht nur logische, sondern auch theologische und ideologische Probleme zugleich ein, die in Papst Johannes Pauls II. „Brief an die Frauen“ vom Juni 1995 aufgereiht sind. Hier ist zwar nicht der Platz, doch lohnt es sich, beim Papst über die Vorzüge der Frauen und den Mechanismus der Macht nachzulesen. Er läßt keinen Zweifel daran, dass es der christliche Gedanke ist, der die Macht des (männlichen) Menschen bremst und die Ohnmacht der Frauen lockert.

So oft der interkulturelle Dialog Johannes Paul als Gewährsmann für die Gemeinsamkeiten der Kirche mit dem Islam zitiert, so selten kommen seine Aussagen über die Zusammenhänge von männlich dominierter Macht und weiblicher Diskriminierung vor. Ganz zu schweigen von der zentralen Bedeutung Christi für die übergeschichtliche Machtkritik, die sich streng logisch mit einer Renaissance des Weiblichen verbindet. Aus dieser Schnittstelle wuchs die entscheidende Spaltung zur Machtkirche Roms, „enorme Konditionierungen“, wie Johannes Paul sie nennt, die zur Verfremdung des Christentums durch den Klerikalismus und die kirchenfeindlichen Gegenbewegungen der Neuzeit und Moderne führten, sich dort allerdings in deutlich radikalisierter Form fortsetzten.

4. Von Gott zu Allah und zurück

In der Dialektik zwischen Gott und Mensch, zwischen dem Sakralen und Profanen, finden sich die Motive einer jeden Grundsatzdiskussion, ob religiös, politisch, sozial, kulturell, ästhetisch etc. Wer den Fortschritt im Sinne menschlicher, d.h. gesellschaftlich sinnvoller Bezüge im Auge hat, braucht kein Christ zu sein, weil die Schnittstelle machtlogischer Art ist. Hier ist es allein die elitenkritische Distanz, die den Betrachter von der Charismatik der Macht und Korruption durch den Mainstream trennt. Es geht es um eine objektive Dialektik, die aus dem Vergleich zweier Alternativen ein Ergebnis, eine dritte Ebene ableitet, ein tertium datur.

Wer sich z.B. dem „Frieden des Islam“ anvertrauen soll, wird zunächst die Interessen prüfen, die hinter dieser Formel stehen, zumal er oder sie weiß, dass es auch den „Frieden des Sozialismus“ gibt, der wie eben ausgeführt, sich links-rechts globalsozialistisch vereinigt und in der Symbiose mit dem islamisch inspirierten Fortschritt weiterlebt. Diese Dialektik ist allerdings eine des tertium non datur. In der Chimäre des dialektischen Materialismus steht das Ergebnis immer schon fest. Hier wird keine dritte Ebene außer dem Endziel des Sozialismus zugelassen. Auf eben diesem Wege scheinen sich die Gesellschaften Europas erneut zu befinden, variiert durch den islamischen Impuls und verschleiert durch die audiovisuellen Ablenkungen der Spiel- und Spaßgesellschaft.

Jeder kann für sich selbst entscheiden, ob er der unabhängigen und im Grunde selbstverständlichen, allerdings zunächst nutzenfreien Logik folgen, somit die Schwächen der aktuellen Entwicklungen orten sowie ihre Gründe und Urheber – je nach Grad des eigenen Opportunismus – mehr oder weniger deutlich bzw. auch gar nicht benennen will. Kein Wunder, dass alle Strömungen, denen an einer ungestörten Nutzung des Menschen durch die Macht gelegen ist, diese urchristliche Schnittstelle, die die Zeiten wendete und die Geschichte mitformte, sorgfältig meiden.

Mit anderen Worten: Wer sich auf das Christentum beruft, muss wissen, welche Variante er oder sie meint – die klerikale Herrschaftsversion oder die Machtkritik als christlichen Zentralgedanken, der aus dem Judentum hervorging. Begleitet von einem genetischen Antisemitismus, ist es nicht zuletzt wiederum dieses Judentum, das wichtige, teilweise entscheidende Anstöße zur Moderne gab. Maimonides, Spinoza, Mendelssohn, Freud, Einstein und andere sind an epochalen Impulsen beteiligt, ohne die das europäische Abendland einen anderen Verlauf genommen hätte.

Neben anderen hat Papst Benedikt XVI. zwei Zeichen gesetzt, deren Bedeutung sich den Globalsozialisten, die auch Antisemiten sind, entzieht und nur in metahistorischer Perspektive erkennbar wird. Zeichen eins ist die ausdrückliche Aussage, daß der Gott der Christen nicht irgendeiner ist, sondern „der Gott, der am Sinai gesprochen hat“, und Zeichen zwei ist die Hauptfrage der Regensburger Rede – „Was hat Muhammad denn Neues gebracht?“ – aus der die betonte Feststellung folgt, dass der christliche Gott seinen Frieden nicht mit Gewalt schafft.

Beide Zeichen ziehen Weiterungen nach sich, die von großer Wichtigkeit für unser Thema sind. Wenn der Christengott derjenige ist, der am Sinai gesprochen hat und zugleich Jesus enthält, weil er gewaltlos ist, schafft Benedikt eine dialektische Verbindung zum Gott der Juden, die ein neues Kapitel in der Kirchengeschichte aufschlägt. Diese Dialektik erreicht ihre dritte Ebene, indem sich die Christen ihrer jüdischen Herkunft und die Juden dem christlichen Erbe öffnen, ohne vom Juden Jesus besetzt zu werden. Es entsteht ein geistiger Raum, der enorme Ablagerungen der Aggression aufbrechen und die Basis für ungewohnte, aber natürliche Annäherungen schaffen kann, weil die beiden Religionen nicht nur auf dem gleichen Buch, sondern auch einer ähnlichen Ethik beruhen.

Daraus ergibt sich die gemeinsame Erkenntnis, wenig mit dem Islam gemein zu haben, was die dialogischen Gemeinsamkeiten trübt. Umso deutlicher spiegelt sich diese metahistorische Dialektik in dem „Neuen, das Muhammad gebracht hat“, in der Religion des Islam, die von der Definition gegen die Juden und Christen profitiert und in der Symbiose mit der antijüdisch-antichristlichen Moderne auflebt. Muhammad machte sie einst zu „Dhimmis“, zu „Schutzbefohlenen“, die jedoch eher mit Geiseln zu vergleichen sind, weil sie nur mit Demut und Lösegeld, das man früher Tribut nannte, überleben können.

Indem der heutigen Gesellschaft enorme Toleranz- und Sozialleistungen abverlangt werden, setzt der moderne „Dialog“ einen ähnlichen Status fort, der durchaus auch in härtere Phasen übergehen kann. Denn unter dem Druck dieser Doktrin, die im Orient eine historisch schleichende Verdrängung nach sich zog, spielen die dortige Christenverfolgung und der islamische Antisemitismus in der Gegenwartspolitik keine Rolle. Im Gegenteil: Die asymmetrische Symbiose zwingt sie zum „Negativfilter“, der das Positive beim Islam und das Negative beim Westen, besonders wiederum beim Christentum ansammelt und alles Gegenläufige unter „rassistischen“ Generalverdacht stellt.

Wie die Geschichte lehrt, lieferten die jüdisch-christlichen Geistlichen und Machthaber ihre Gläubigen und Untertanen oft genug den islamischen Herrschern ans Messer, um Ämter oder die eigene Haut zu retten. Berühmt wurde das Verbot der orthodoxen Kirche im Vorfeld der Eroberung von Konstantinopel: „Widerstand gegen die Osmanen ist Kampf gegen Gott“. Offenbar hat sich inzwischen nicht viel geändert, denn die heutige Parallele lautet: „Widerstand gegen den türkischen EU-Beitritt bedeutet Kampf gegen Religionsfreiheit und Demokratie“.

Nicht nur ließen sich Juden und Christen aufgrund ihrer gewachsenen Feindschaft leicht gegeneinander ausspielen. Ebenso hat über viele Jahrhunderte in Phasen der Not und Bedrängnis die Angst vor dem Muslimgott beide Gemeinschaften dazu gebracht, Gott mit Allah zu verähnlichen, eine gängige psychische Praxis, die man Identifikation mit dem Unterdrücker nennt. Diese Tendenz dauerte bis in unsere Zeit auch unter Umständen fort, in denen der muslimische Druck nachließ.

So wie es dem Maschinisten zuweilen an Händen und Füßen zuckt, auch ohne an der Maschine zu stehen – von Charlie Chaplin genial in Szene gesetzt – so folgte auch das Zweite Vaticanum dem Unterwerfungsreflex und nahm scheinbar freiwillig den Dhimmi-Status an. So wie die UNO- und EU-Akteure die „Road Maps“, die Stufen der neuen Gesellschaft aus der Migrationsretorte entwerfen, so mixten auch die Konzilsberater einst den „einen Gott“, der mit Allah verschmelzen soll.

Immer aggressiver realisieren dabei die totalitären Gläubigen der neuen Machtordnung, dass Benedikt mit dem „Gott, der am Sinai sprach“, ihrem Konzept nicht nur einen Strich, sondern ein Kreuz durch die Rechnung macht. Damit verbinden sich unwillkommene, machtkritische Signale, die auf das öffentliche Bewusstsein zurückwirken und den islamischen Ermächtigungsprozess in Europa behindern können. Der braucht freilich den begrenzten Dauerkonflikt, den man auch „Reform“ nennt, um seine Art von „Frieden“, d.h. den Abbau der Altkultur, zu vollenden. Da es keine Regierung in der EU gibt, die sich daran nicht beteiligt, entsteht nun die historische Gelegenheit einer neuen, basiseuropäischen Kraft.

» Blaue Narzisse über die Europakundgebung der AUF-Partei in Frankfurt

Anzeige: Wandere aus, solange es noch geht! Finca Bayano in Panama.

61 KOMMENTARE

  1. Dr. Hans-Peter Raddatz an Journalistischer
    Qualität von Niemanden in Deutschland zu überbieten. Einen offen herzlichen Dank lieber Peter R.

  2. Ich verstehe die AUF-Politiker nicht.
    Mit solchen Reden landen sie genauso schnell im „““rechtsextremen“““ Lager wie die etablierten Rechtsparteien Pro oder REP.

    Viel sinnvoller wäre es, in die bestehenden Strukturen einzutreten und für eine starke islamkritische Bewegung zu sorgen. Diese Haarspalterei bringt niemanden weiter.

    Ich habe manchmal das Gefühl, dass sich die Akteure solcher Kleinstparteien nur selbst profilieren wollen.
    Schade für Deutschland.

  3. Übrigens:

    „Hier wird keine dritte Ebene außer dem Endziel des Sozialismus zugelassen. Auf eben diesem Wege scheinen sich die Gesellschaften Europas erneut zu befinden, variiert durch den islamischen Impuls und verschleiert durch die audiovisuellen Ablenkungen der Spiel- und Spaßgesellschaft.“

    Welch wahre Worte! Leider werden solche Sätze nur bei den wenigsten ankommen und noch weniger werden sich Gedanken über solche Sätze machen.

  4. Wer einen christlichen Glauben hat, sollte diesen einsetzen. Wir haben mehr als genug Argumente gegen einen Deutsch-Islamischen Staat. AUFwachen in den Kirchen und Gemeinden !!!
    ACHTUNG, als Christ werde ich zensiert, bei zdf.de, jeglischen Massenmedien und sogar beim liberalen jesus.de – die sind wirklich im Tiefschlaf. DANKE and PI an dieser Stelle.

    http://peoplekorps.blogspot.com/2009/05/irish-libertas-wants-to-dispose-of.html#comment-form
    …ach, die Grünen haben uns auch entdeckt, blöd nur, dass die der Deutschen Sprache nicht mächtig sind.

    http://auf-zur-wahl.blogspot.com/

  5. Die AUF-Partei scheint momentan stark Experten und prominente Leute wie Eva Hermann, Gabriele Kuby oder eben Dr. Raddatz anzuziehen. Das spricht – anders als bei den anderen Kleinparteien – für ihre Professionalität und eine gute Vernetzung. Hoffentlich merken auch die Menschen mit christlichen oder wertkonservativen Überzeugungen, dass sie von den Etablierten permanent getäuscht werden.

  6. #3 Heiko Trenkle

    Wie dieses Lager auch heißen mag, aber es ist notwendig. Ich werde die AUF zwar nicht wählen, aber ich stärke dieses „rechte“ Lager gegen das antideutsche und antichristliche.

  7. Hier werden hausgemachte Probleme, die sich der Westen selbst macht, mit der eigentlichen Gefahr der Islamisierung zusammengedacht.
    Für solche Texte bin ich als Wertkonservativer zutiefst dankbar.
    Würde mir nur wünschen, auch die Kirchen würden diesbezüglich aufwachen.
    Danke an PI und Herrn Raddatz !

  8. #4 aufrecht70 (18. Mai 2009 17:16)

    Es war sehr eindrucksvoll, am Samstag diesen engagierten Vortrag, neben denen von Declan Ganley, Eva Herman, Gabriele Kuby u.a. mitzuerleben!

    Ganz zu schweigen von Declan Ganley.
    Er Auftritt war ebenfalls sehr gut.

    http://www.libertas.eu
    http://www.auf-partei.de
    Listenplatz 19, und in Bayern 20

  9. Ich verstehe es nicht REP hat über Jahrzehnte nichts geschafft. Scheinbar hatten sie das Rad falsch erfunden sonst hätten sie etwas bewirkt. Jeder der in REP eintritt wird verbrannt und gibt irgendwann auf. Wieso sollten sich Herman und Raddaz dies an tun?
    Ich denke Rep ist so eingefahren im falschem Weg das sich dort nichts mehr tut. Im Endeffekt müsste die komplette Spitze zurücktreten. Es passiert doch schon seit Jahrzehnten nichts mehr.

    Schade für Deutschland ist: das bei REP immernoch teilweise gute Menschen für einen Pseudo-Kader verheizt werden.

  10. Und wenn REP so gut ist: Ein Beispiel eines fundierten Beitrags gegen den Islam von einem aus der Führungsspitze der REP´s würde ich gerne lesen. Für einen Link wäre ich dankbar.

  11. Verweiß auf den Artikel über Geerd Wilders

    In dem verlinkten Bericht steht das Geert Wilders einen Deutschen Vater hat!?!
    Stimmt das wirklich? Dann wäre damit ja zumindest die theoretische Chance gegeben…

    Soviel ich weiß hatte Geerd Wilders keinen Deutswchen Vater. Sein Vater stand Deutschland ehr ablehnend gegenüber, aufgrund negativer Erfahrung mit Deutschen im 2. Weltkrieg. Er weigerte sich jahrelang über die Massbrücken nach Deutschland zu fahren.
    Als der junge Geerd wilders seinen Wehrdienst in Holland abzuleisten hatte, war er froh, dass er bei einer gemeinsamen Übung nicht mit Deutschen in einem zelt schlafen mußte.

    Das sind die Informationen die ich habe… !

  12. Ich denke, man sollte damit aufhören, bei jeder sich bietenden Gelegenheit – ob passend oder unpassend – mit den Attributen „rechtsextrem“ zu schwadronieren, wie auch hier schon wieder zu lesen ist.

    Das ist Wasser auf die Mühlen all jener linken Spinner, für die schon alles rechts der Antifa „rechtsextrem“ ist.

    In zwei Jahrzehnten sind die politischen Koordinaten unmerklich so verschoben worden, dass bereits eine – faktisch nach links gerutschte – CDU/CSU schon als rechtsextrem bezeichnet wird.

    „Rechtsextrem“ mögen vielleicht NPD oder DVU sein, aber Rep, AUF oder Pro sind mit Sicherheit nicht „rechtsextrem“.

    Es gilt, dieser schleichenden Begriffsverschiebung entgegen zu wirken. Wenn wir dies nicht tun, hinterlässt schon bald der weltweit normale Begriff „national“ bei uns in Deutschland den Beigeschmack des „Rechtsextremen“. Und im Schatten dieser subtilen Definitionsverschiebung wird auch ganz sachte jede Islamkritik als „rechtsextrem“ gebrandmarkt. Zur Freude all jener, die auch den Begriff „Islamophobie“ erfunden haben.

    Ausser den beiden genannten wirklichen Rechtsaussen-Parteien sind Rep, AUF und Pro allerhöchstens „rechts“ oder „konservativ“. Aber auf keinen Fall „rechtsextrem“. Basta.

  13. Die AUF-Partei scheint momentan stark Experten und prominente Leute wie Eva Hermann, Gabriele Kuby oder eben Dr. Raddatz anzuziehen.

    Sie machen es richtig. Libertas-AUF scheint eine sinnvolle EU-Wahlalternative zu den rechten Splitter-Parteien zu sein.

  14. Ich habe den Rep-Werbespot gerade bei „Sozialabbau,
    Rentenklau“ nach 10s ausgemacht.

    Das ist deren eigentliches Problem, nicht etwa die vermeintlich rechtsextreme Schublade.

  15. [Wie dieses Lager auch heißen mag, aber es ist notwendig. Ich werde die AUF zwar nicht wählen, aber ich stärke dieses “rechte” Lager gegen das antideutsche und antichristliche.]

    …auch das ist nicht vergebens, vielleicht kommt man ja zu einem späteren Zeitpunkt auf einen gemeinsammen Nenner.
    Ob ich als Christ oder als Otto-Normal-Verbraucher oder Atheist diesem Lager angehöre, es ist mir egal. Wir müssen Gas geben.

    Ich habe vor einer etwas längeren Zeit (ca. 1 Jahr) einen christlichen Artikel gelesen. Wenn ich ihn wieder finde werde ich ihn hier reinstellen.

    An eine Aussage kann ich mich genau erinnern, es war eine prophetische Voraussage, sinngemäß: „In Deutschland werden die Menschen aufstehen und verhindern, dass der Islam Europa erobert !“ … ich werde eifrig nach dem Artikel suchen.
    (Es war die Rede von Menschen, nicht von Christen oder den Medien)

    Ich sehe mich bestätigt seit dem ich vor kurzem auf PI News aufmerksam wurde.

  16. Ein/e GastrednerIn ist gerade nicht Mitglied einer Partei! Wenn er/sie ein Fachmann/-frau ist, laden ihn/sie viele Parteien ein. Nach der Lektüre der beiden Frauenbücher von HPR kann ich keinerlei Gemeinsamkeiten zwischen HPR und den anderen Gastrednerinnen konstatieren. Für mich ist es sowieso unverständlich, daß eine sich christlich nennende Partei ausgerechnet eine in vierter Ehe verheiratete Frau mit einem Kind als „Familienspezialistin“. einsetzt, die von Beruf Hotelkauffrau ist. Ebenso eine über 80-jährige Dame, die Frauen wieder an den Herd verbannen und ihnen kein Studium zubilligen will. Das Programm dieser Frau erinnert mich stark an vergangene Zeiten.

    Wo zeigt sich die Wirtschafstkompetenz dieser Partei, warum fordert sie als konservative Partei die Gesamtschule? Überholt sie in Sachen Umwelt die Grünen?

    Das Buch des Libertas-Mannes Ganley hingegen ist sehr lesenwert! Dazu passen dann aber nicht die vorgestellten AUF-Frauen. Sehr wohl aber die Ideen von HPR, nämlich für Wahlfreiheit in Staat und Familie und ein Europa der Vaterländer, in dem die jüdisch-christliche Kultur erhaltenswert ist.

  17. Ich habe den Rep-Werbespot gerade bei “Sozialabbau,
    Rentenklau” nach 10s ausgemacht.

    Die Wahrheit tut nun mal weh. Entweder man spricht die Wahrheit aus oder man reiht sich zu den etablierten Parteien ein.

    Wobei der REP-Wahlwerbespot sicherlich nicht das Gelbe vom Ei ist.

  18. Ich habe nun zunächst etwas anderes auf meiner Festplatte gefunden, von einem Bekannten christlichen Autor (USA), Zitat:

    „Bereits seit Mitte der 80er Jahre hatten einige Propheten, die ich kannte, zunehmend Hinweise von Gott empfangen, dass ein Niedergang des Kommunismus bevorstünde, doch dass die Kräfte, die in seine Fussstapfen treten, weitaus gefährlicher sein würden, als der Kommunismus jemals war. Einige von uns bekamen prophetische Eindrücke, dass Elemente des Kommunismus sich mit dem islamischen Fundamentalismus verbinden würden. Hiermit ist weniger eine Verbindung dieser beiden Weltanschauungen im eigentlichen Sinne gemeint als viel mehr irgendeine Form von militärischer Allianz, die islamischen Extremisten Zugang zu Massenvernichtungswaffen verschafft und ihnen die Möglichkeit gibt, die ganze Welt zu terrorisieren. “

    …ich werde den ganzen Artikel morgen auf meinen Blog stellen !!!

    http://auf-zur-wahl.blogspot.com/

  19. Rep, AUF oder Pro

    Die drei wuerde ich nicht in einen Topf tun. Die AUF ist eher mittig/oeko mit Antiislamkonzepten einzuordnen. Die Pros sind noch etwas weiter rechts (wuerde ich waehlen, wenn ich koennte) und die Rep sind rechtsradikal (nicht extremistisch), aber fuer mich auf Grund ihres nationalistischen Wahlprogramms, das auch sozialistisch daherkommt, unwaehlbar.

    Wuerde ich waehlen koennen, wuerde ich vermutlich nun eher zur AUF neigen, da sich mit Herrn Raddatz und seinen sowieso erstklassigen Analysen und der Kooperation mit der uneingeschraenkt besten Alternative fuer Europa nun doch etwas herauskristallisiert, was eine Verbesserung bewirken kann. Einzig die Floskel „neoliberal“ stoesst mir etwas auf.

    Aber bis zur Wahl ist ja noch Zeit. Man sollte auch seine Briefwahlunterlagen nicht zu frueh abgeben, da man damit Zeit verschenkt.

  20. „Die seit Jahrzehnten laufende Verfolgung, Vertreibung und Vernichtung der Christen im Islamgebiet findet in Europa keine Erwähnung, … Unter Ägide der OIC, der Organization of the Islamic Conference, werden über das wachsende Netz von Moscheen und Islam-Lehrstühlen bzw. den überstaatlichen „Dialog“ neue Regierungs- und Bildungskonzepte installiert, die das postdemokratische Zeitalter vorbereiten. Darin ist Israel nicht mehr vorgesehen, was sich nicht zuletzt in den üppigen EU-Subventionen israelfeindlicher Gewaltgruppen wie Hamas, PLO etc. abzeichnet.“

    „Hier wird keine dritte Ebene außer dem Endziel des Sozialismus zugelassen. Auf eben diesem Wege scheinen sich die Gesellschaften Europas erneut zu befinden, variiert durch den islamischen Impuls und verschleiert durch die audiovisuellen Ablenkungen der Spiel- und Spaßgesellschaft.“ (soweit Raddatz)

    Wenn ich diesen Text richtig verstehe, dann planen die EU-Macher den Islam als Mittel zum Zweck einzusetzen. Für Nivellierung, für Sozialismus, gegen Israel, gegen Juden, gegen Christen. Dies setzt voraus, dass sie den „islamischen Impuls“ für lenkbar und steuerbar im Sinn ihrer Ziele halten. (Das dachten gewissen Machteliten in Deutschland auch einmal über Hitler.)

    Wer auch nur ein wenig über den Islam weiß, weiß dass dies eine grobe Fehleinschätzung ist.

    Wenn die EU-Eliten diesen Weg tatsächlich weitergehen, dann könnten sie noch selbst erleben, wie der „islamische Impuls“ sich gegen sie selbst wendet und all ihre großmächtigen Pläne verwüstet und zerstört.

  21. Das rechte Lager ist heillos zerstritten, das sieht man an diesem Strang, der passt nicht, der nicht und der auch nicht. Die linken Kräfte haben damit keine Probleme, die Führer sitzen in den Medien und der Politik, die Antifa baldovert vermeintliche Rechte im Internet aus und macht die Arbeit auf der Straße. Die funktionieren wie ein Ameisenhaufen, ein Kollektiv halt. Blöd ist, dass die Konversativen alles Einzelindividuen sind, was im Broterwerb gut, aber im politischen Kampf gegen Links eher hinderlich ist.
    Man könnte sie austrocknen, indem man die Migrantenindustrie stillegt und die staatliche Wohlfahrt für sie ganz einstellt, schließlich saugen sie uns aus wie die Zecke das Wirtstier. Um zu überleben, müssten sie wieder Einzelwesen werden.

  22. #3 Heiko Trenkle

    Ich wähle sowieso die Republikaner!

    Deine Homepage gefällt mir!

  23. @ Heretic
    Das Video von Deinem blog „Abendland in Christenhand!“ trifft es auf den Punkt.
    Die Antwort darauf hat die AUF-Partei mit dem Erziehungsgehalt. In 12 Generationen gibt es keine Deutschen mehr, und somit hätten die Grünen Ihre antideutsche und antichristliche Politik zum Ziel geführt.

    Hör mal Eva Herman genau zu, was für eine Kranke Einstellung CDU/SPD haben:
    http://de.news.yahoo.com/31/20090518/video/vde-eva-herman-untersttzt-auf-partei-e260255.html

  24. Hier fließen die antijüdisch- antichristlichen Motive der linken, rechten und islamischen Ideologien zusammen und richten sich im gemeinsamen Machtprozess gegen die Traditionen der europäischen Kultur und Zivilisation.
    ______________________________

    Mein Reden seit Langem. Ich weiß schon, warum ich AUF wählen werde, und somit indirekt Libertas untertütze………denn klarer konnte Dr. Hans-Peter Raddatz die Ursachen benennen.

    Danke für diesen Bericht PI, ich dachte schon, daß alle nur noch REP wählen würden, die so oft schon durch antisemitische Beiträge aufgefallen sind und die eigentliche Ursache nicht erkennnen…..allein werden wir es auch nicht schaffen, wir brauchen uns gegenseitig, das christliche Abendland, deren Ursprünge und Tradition eben doch in dem G’tt, der am Sinai gesprochen hat, liegen und deren Übermittler die Juden sind.

    Dafür benötigt es noch nicht einmal ein gläubiger Christ zu sein, sondern nur die gemeinsame, gewachsene Kultur, Ethik und Traditionen zu erkennen.

  25. Was mich absolut davon abhalten würde, AUF zu wählen, ist deren verblödete Umweltpolitik! Die beten alles nach, was die Klimahysteriker uns vorbeten!

    Renewable Energies! Solch ein Schwachsinn, das kostet den Steuerzahler Milliarden und bringt so gut wie nix! Ja doch den Ökobauern, wo die Windräder stehen, Millionen wenn nicht Milliarden, der kleine Bürger bezahlt!

  26. Herzlichen Dank an Herrn Raddatz für eine hervorragende zeitkritische Analyse, die an Scharfsinn kaum zu übertreffen ist! Schön, dass es auch noch Intellektuelle mit moralischer Verantwortung gibt.

  27. Die Reps gibt es trotz Anfeindungen jahrzehntelang, was aber hat AUF zu bieten außer ein paar Prominenten? Und warum schließt sich AUF nicht mit Rentnerparteien und Familienparteien zusammen? Dieses Auseinanderdividieren hat doch Methode. Eigentlich müsste man diesen 26 Parteienschwarm nur zusammenfassen, aber das will keiner wirklich.
    Darum Wählt, was Ihr wollt, aber bitte nicht die große bunte, aber eigentlich braune (rot/grün/gelb/schwarz) Einheitspartei.

  28. #20 Bad Religion (18. Mai 2009 18:18)
    ___________________________________________

    die Reaktion spricht doch für sich oder ?

    Für Innenminister Ingo Wolf (FDP) besteht kein Zweifel, dass „Pro NRW” als „trojanisches Pferd des Rechtsextremismus” bei der Kommunalwahl am 30. August antritt. Tarnung scheint eine bevorzugte Rolle der Partei zu sein, die vom Verfassungsschutz beobachtetet wird.

    Die Staatsanwaltschaft geht dem Verdacht auf Wählertäuschung nach. Nach § 108 a des Strafgesetzbuches könnten dem Mann bis zu zwei Jahren Freiheitsstrafe oder eine Geldstrafe drohen. Allerdings – von ihrem Vorhaben, die kommunalen Räte als Bühne für ihre – so Wolf – „antidemokratische und ausländerfeindliche Ideologie” zu nutzen, dürfte sich „Pro NRW” kaum abbringen lassen.

    PI müßte dranbleiben, was los ist.

  29. #27 Zahal:

    ich dachte schon, daß alle nur noch REP wählen würden, die so oft schon durch antisemitische Beiträge aufgefallen sind und die eigentliche Ursache nicht erkennnen

    Es ist infam, einen solchen – nicht existierenden – Zusammenhang konstruieren zu wollen.

    Wo, bitteschön, sind auch nur die geringsten Hinweise für eine antisemitische Einstellung von Usern, die hier für die REPs votieren?

    Bitte stichhaltige Beweise, oder solche Unterstellungen bzw. Verleumdungen besser unterlassen.

  30. Politisch links, politisch rechts, Mitte, neue Mitte usw…

    Je nach Windrichtung steht man plötzlich irgendwo, wobei überhaupt niemand sagen kann, was z.B. die Mitte, an der sich alle Mainstream-Eliten orientieren, überhaupt ist.

    Im Grunde kann man sich nur an dem einen Magnetpunkt orientieren, egal ob Gottgläubig oder nicht: an der Wahrheit.

    Bleibt man trotz der verlogenen Einflüsse der Massenmedien und deren Ideologien dem Fixpunkt „Wahrheit“ treu, so kann man keine der etablierten Parteien, die uns seit Jahrzehnten an der Nase herumführen mehr wählen.

  31. @Herr Raddatz,
    bei allem Respekt, aber ich habe das nur mit 2 Glass Wasser, Pausen und Doppeltlesen runtergekriegt und dabei sitzt das Geschriebene noch nicht mal richtig.
    Das ist derart Staubtrocken dass ich jetzt die CPU freiblassen muss.

    Lieber wäre es mir in einfachen aber einprägsamen Worten und zwar möglichst so, dass ich es in einem Zug lesen kann aber in Folge davon hinterher eine sichere Sitzgelegenheit und einen Schnaps brauche, … weil mir der darin enthaltene Tobak die Füße wegreist. Den Schnaps natürlich zur Beruhigung meines vegetativen Nervensystems.

    Wäre doch mal einen Versuch wert?! 😉

    Freundlichst Jochen

  32. #37 Pinky (18. Mai 2009 20:04)
    🙂
    Danke für den Hinweis
    Ich hab’s auch so verstanden … muss aber, wie gesagt, jetzt die CPU entstauben.

  33. #35 Zahal:

    Hier einige Beispiele, ich spreche auch von der Partei an sich und nicht von den Usern hier……nicht gerade antisemitisch, aber antiisraelisch auf jeden Fall.

    Kritik an einigen Entscheidungen der offiziellen Politik der aktuellen israelischen Regierung ist nicht antiisraelisch und schon gar nicht antisemitisch.

    Ein Beispiel: Eben ging durch die Nachrichten, dass in den Westbanks eine neue israelische Siedlung gebaut werden soll.

    Ohne sich auf die Seite der Palästinenser zu schlagen, ist diese Vorgehensweise zu kritisieren. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Und dieses Recht sollte man auch den REPs zubilligen.

  34. Wen man mit solchen Ausführungen, wie die von Raddatz erreicht, offenbart der SPIEGEL Allgemeinwissentest.
    600.000, davon 1/3 Studenten (!!!!) erreichen bei den wirklich läppischen Fragen im Durchschnitt NUR 53%!
    Was wird der Bevölkerungsdurchschnitt erreichen – 30%?
    Da verwundert mich die kulturelle, zivilisatorische und gesellschaftspolitische Entwicklung nicht mehr im Geringsten.
    Die Bevölkerungsteile, die man erreichen muss damit das Establishment
    kalte Füße bekommt, verstehen nur „Klartext“ oder „Klare Kante“ oder so was, das wagt wiederum keiner, der nicht bereits lebensmüde ist oder in Rente oder sonst wie nichts mehr zu verlieren hat.
    Mario Barth, dem sie „Standing Ovations“ erweisen und kreischen, noch bevor er den ersten Satz gesagt hat, der könnte was bewirken, dem würden Sie folgen zum Anti-Islamisierungs-Kongress – zu Zehntausenden!
    (schappfotendi :mrgreen: )
    Aber der wird sein Income nicht gefährden wollen.
    Also, es muss erst noch ein langes Stück weiter den Bach runtergehen, bevor
    der Michel erwacht.
    Wie sagte doch seinerzeit der Protagonist einer US Anwaltsserie immer:
    Nur nicht aufgeben, das ist der Trick!

  35. @ #26 ohne-jesus-kein-leben

    Ist nicht mein Blog, sry, aber ich gehe mit vielen Thesen da konform.

    Meine Wahl wuerde klar fuer die Libertas ausfallen, die AUF stoesst leider bei mir auch etwas auf. Allerdings deutlich weniger, als die sozialnationalistische Rep.

    Die CDU hatte ich irgendwann vor 30 Jahren das erste und letzte Mal gewaehlt. Danach war ich strammer FDP Waehler, aber die machen mir nun mit Mazyek und Co. ziemlich Bauchweh. Wenn auch noch deutlich besser als die Reps. Freili nur meine persoenliche Sicht der Lage, die eh keine Chance hat.

    #30 Pinky (18. Mai 2009 19:26)

    Die Reps gibt es trotz Anfeindungen jahrzehntelang

    Ja eben, also kann man sie auch zu den Altparteien zaehlen, die nichts bewirkt haben gegen Islamisierung. Die machen sich ihre Chancen mit ihrem sozialnationalen Programm selber kaputt. Seit Jahrzehnten. Sowas willst Du waehlen? Na dann viel Spass mit <5% :mrgreen:

  36. #41 Heretic
    Ich stimme Dir zu, Deine Ansichten sind vernünftig, aber die Reps sind medial immer ausgegrenzt gewesen, daher mit Genscher (igittigitt) FDP und Merkel (Igittigitt) Cdu nicht vergleichbar. Die AUF und die Libertas treten an, als die geistige Wende vollzogen war, keine Kunst. Wir Konservativen sind doch schon in der Zielgeraden, auch wenn der Mob auf der Straße noch tobt.

  37. Zulage: Ich traue wie 1989 den Echtenwie damals den Bürgerbewegungen, die Neuen waren schon damals alle zersetzt und gegründet mit wieder demselben Zweck. Daher Reps, das Original (natürlich können die auch wieder zersetztz erden wie seinerzeit die Grünen.)

  38. #35 Zahal (18. Mai 2009 19:59):

    Vielen Dank für die Links. Das hat mir noch gefehlt.

    Die kollektivistische Rentenraub-Sozialabbau-Rhetorik tut ihr übriges.

    Ist alles ein Jammer.
    Da ist AUF zumindestens ein kleines bisschen mehr mein Fall.

  39. #39 Axiom (18. Mai 2009 20:12)
    Ohne sich auf die Seite der Palästinenser zu schlagen, ist diese Vorgehensweise zu kritisieren. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Und dieses Recht sollte man auch den REPs zubilligen.
    _________________________
    Wenn man im Kampf gegen einen Gegner wie dem Islam seine Verbündeten niedermacht, wird die Sache aussichtslos.
    Die Zersplitterung und gegenseitige nörgelnde Suche nach braunen oder sonstigen Flecken ist derzeit das größte Problem der wahren, guten und schönen Rechten.
    Wenn die Schnittmenge das große Ziel definiert ist alles andere nebensächlich.
    Wo gehobelt wird fallen Späne, um Gerechtigkeit kann man sich nachher kümmern.
    Right is right and left is wrong!

  40. Wundert es angesichts der hier pointiert zusammengefassten Zustände noch, dass am vergangenen Freitag das abschließende Fazit des „Piusbruders“P.Steiner aus der am Vortrag aufgezeichneten Sendung geschnitten wurde?
    Er wies auf die fundamentale Bedeutung des christlichen Erbes für unsere (alte) Kultur hin.
    Es war an den Atheisten Philipp Möller (der mit der Buskampagne) gerichtet und hatte zusammengefasst zwei Punkte zum Inhalt: Herr Möller solle doch zwei Punkte als Lehre aus dem Versagen seiner Kampagne ziehen: 1. Der Atheismus ist nicht erwünscht. 2. Das christliche Abendland fußt bis in die kleinste Faser auf dem Wirken der katholischen Kirche (und damit ist auch die Hauptfrage des Abends beantwortet, nämlich was wäre, wenn es die Kirchen nicht gäbe): Alle Kultur wurde von Mönchen gebracht, in Klöstern lernten die Menschen lesen und schreiben, Ackerbau und Viehzucht. Kirchen und Kathedralen waren ebenso Höhepunkte des Abendlandes wie die von der Kirche gegründeten Universitäten, an welchen nur Latein gesprochen wurde. Wenn es also Werte in Deutschland gibt, dann gehen sie in ihrer Wurzel auf die Kirche zurück.

  41. #46 Edith Stein (18. Mai 2009 20:43)

    In gewisser hinsicht hast du recht, andererseits aber auch nicht.

    Erst die Aufklärung brachte den Durchbruch für Wissenschaft und Forschung abseits kirchlicher „Wahrheiten“.

  42. Und während mohammedanische MikroterroristInnen in Köln autochthone Steuerkartoffeln zusammenschlagen können ohne dafür angemessen bestraft zu werden, ist die NRW-Rassenjustiz bei Kartoffeln hart und gerecht, immerhin urteilen die Richter wenigstens noch über ihre Financiers!

    http://www.derwesten.de/nachrichten/sport/fussball/1-bundesliga/vfl/2009/5/18/news-120181031/detail.html

    Bochum. Keine Gnade für brutale Fußball-Gewalttäter: Dies ist das Signal des Bielefelder Landgerichts, das am Montag eine folgenschwere Attacke auf einen Ordner (35) von Arminia Bielefeld unter anderem mit Gefängnisstrafen ahndete. Das Opfer leidet noch heute unter den schweren Folgen des Angriffs.

  43. #47 Totentanz (18. Mai 2009 21:05) #46 Edith Stein (18. Mai 2009 20:43)

    In gewisser hinsicht hast du recht, andererseits aber auch nicht.

    Erst die Aufklärung brachte den Durchbruch für Wissenschaft und Forschung abseits kirchlicher “Wahrheiten”.
    ———————

    Mit der Renaissance begann der Aufbruch
    Die Antike solltet Ihr auch nicht vergessen!

  44. Die Pros sind noch etwas weiter rechts (wuerde ich waehlen, wenn ich koennte) und die Rep sind rechtsradikal (nicht extremistisch), aber fuer mich auf Grund ihres nationalistischen Wahlprogramms, das auch sozialistisch daherkommt, unwaehlbar.

    Glaubst Du eigentlich an das, was Du schreibst? Die Republikaner SOZIALISTISCH? Die Republikaner fordern Subventionsabbau, vereinfachte Steuersysteme und Steuersenkungen für Unternehmen, die ihr Geld in Deutschland investieren.

    Die Republikaner sind eindeutig marktwirtschaftlich orientiert, mit sozialem Anspruch.

    Genau das, was unser Land braucht.

    Und Dich bitte ich, die Lügen zu hinterlassen. Wir sollten uns die schlechten Eigenschaften der Altparteien nicht zu Gute machen.

  45. #45 Citizen Kane

    Eben dieses sehe ich ganz anders. Es gibt am linken Rand, so unsinnig diese lechts/rinks Programmatik eh ist, mehrere Gruppen und je groesser die Parteienschar in diesem Fluegel wird, desto mehr Anteile bekommen sie. Kann man schoen aktuell sehen, da SPD/LINKE/GRUENE/CDU auf >50% Waehlerschaft kommen. Wer noch die FDP/CSU und manche Kleinstpartei dazurechnen moechte, kommt auf noch mehr Prozente.

    Am rechten Fluegel gibt es nun praktisch nicht viel ausser welche mit mehr oder weniger braeunlichen Flecken im 0.x Prozentbereich. Da Libertaere wie meinereiner mit diesen genauso sozialistisch agierenden Parteien auf rechter Seite ueberhaupt nichts anfangen kann, muss eine wahrhaft libertaere Partei oder eben besser mehrere her, wie es sie in anderen europaeischen Staaten schon lange gibt. Die Libertas ist da ein wirklicher Lichtblick und da die AUF mit ihr im Gespann kommt, dazu mit glaubwuerdigen Antiislam-Vertretern, sind die eindeutig zu praeferieren. Auch die FDP zaehle ich noch in diesen Bereich und die CSU.

    Wenn ein mittig/libertaer/rechter Fluegel, zusammen mit Rep meinetwegen, ueber 50% kommt, nur dann haette D sowieso eine Chance. Und dann machen auch mehrere Parteien einen Sinn.

    Selbst wenn die Rep alleine auf weiter Flur es in irgendein Parlament schaffen wuerde, dann waeren 5 oder 6% nur mehr ein Argument, den Krampf gegen Rechts zu intensivieren. Und nach braunen Flecken braucht man bei ihrem revanchistischem/protektionistischem Programm nicht lange suchen.

    Geschlossen Rep zu waehlen, ist daher ein Rohrkrepierer.

    Und wer nicht um drei Ecken denken kann, der sollte sich eh aus der Politik fernhalten.

  46. @ Edith Stein
    das ist ja schon ziemlich dreist, das europäische Erbe auf den Katholizismus zu reduzieren. Da wären die altkonservativen Preußen überhaupt nicht erfreut, für die die Katholiken die Ultramontanen waren. Und ich bin nicht erfreut, da hiermit die griechische Philosophie, das heißt der Beginn des selbständigen Denkens ausgeklammert wird. Und da gibt es noch die Aufklärung, die nicht von außen kam, sondern sich in Europa entwickelte.
    Sie schreiben: „der Atheismus ist nicht erwünscht.“ Das ist schon ziemlich kühn, wenn man bedenkt, dass ein Drittel der Deutschen ein Weltbild ohne Gott hat.

  47. #50 Heiko Trenkle

    Jeder, der Euer Parteiprogramm mit objektiven Augen liest, wird sehen, dass Ihr viele, viele Forderungen stellt, aehnlich wie Die Linke und natuerlich auch eine Menge populistisches Gebrabbel als Ablenkung und Cookies im Programm habt. Wenn Du Dir Euer eigenes Parteiprogramm mal durchliest, dann wirst Du in der Tat allerdings mitbekommen, dass es in weiten Teilen sozialistisch ist. Natuerlich steht da nirgendwo, wir sind die neue nationale Heilsarmee. Aber ein protektionistisches/nationalistisch/revanchistisches Programm mit so umfangreichen Forderungen kann nur sozialistisch sein. Die Altparteien haben sogar ein Buerokratieabbauprogramm, haha. Schones Beispiel, dass Theorie schon grau sein kann.

    An Deiner Stelle wuerde ich weniger mit Luegenkeulen schwingen (Nazikeulen/Luegenkeulen/Gutmenschenkeulen wirken bei mir sowieso nicht, da ich weiss, dass sie rein der persoenlichen Diffamierung dienen) und mal das eigene Programm unter die objektive Lupe legen. Ich kann hier meine Meinung schreiben, so viel ich will. Hoffe ich doch. Noch wurde ja PI nicht von den Reps uebernommen. Falls es soweit sein sollte, weiss ich, was zu tun ist.

    Mit besten transatlantischen Gruessen.

  48. Erwartungsgemäß hochkarätiger Text vom scharfsinnigen Islam-Experten HP Raddatz.
    Auch ich erlaube mir, auf den Polit-Experten Hans Herbert von Arnim hinzuweisen, bzw. auf ein sehr aktuelles WELT-Interview mit ihm:

    „Die Angst der Politiker vor der Wählermacht“
    http://www.welt.de/politik/article2144535

    WELT-Umfrage: „Trauen Sie den deutschen Politikern im Bundestag?“ …

  49. Ergaenzung zur Antwort auf #50: Alleine Dein simpel kurzer Beitrag macht es sehr deutlich, dass es sich um ein sozialistisches Programm handelt. Um diese Parteipropaganda mal kurz zu analysieren. Da steht:

    Steuersenkungen für Unternehmen

    Prima, Klasse, waere ich doch glatt dabei (wenn es nicht nur als Forderung auftauchte). Nun kommt der leider pferdefussige Nebensatz:

    die ihr Geld in Deutschland investieren.

    Ganz objektiv ist es also MEHR Buerokratie, weil man nun naemlich auch noch die Investitionen von Unternehmen national und buerokratisch regeln muss. Wie willst Du denn ueberhaupt feststellen, wer wo investiert, wenn ich mir ein paar Kruegerraender kaufe und damit ins Ausland fahre? Ne neue Mauer? Das ist alles sozialistischer Oberschwachsinn!

    Desweiteren schreibst Du was von „Altparteien“. Die Reps sind selbst eine Altpartei. Ha ha! Wie waere es mit dem Erlernen von „German Language“, bevor man in die grosse Politik gehen will? :mgreen:

  50. #2 pinetop (18. Mai 2009 21:41)

    Sie missverstehen – zumal ich auch nur wiedergebe, was in der SWR -Talkshow ‚Nachtcafé‘ bei der Aufzeichnung am Donnerstag zwar gesagt, aber bei der Ausstrahlung am Freitag nicht gesendet wurde. Ein für eine ‚live on tape‘ Sendung ungewöhnliches Vorgehen.

    Sicherlich kann man anderer Ansicht sein. Aber in Hinblick auf den Raddatz-Artikel, der die Abwicklung der christlich-abendländischen Kultur (und die beinhaltet diskurshistorisch
    auch die von Ihnen genannten Positionen) zugunsten einer kulturlosen Konsumgesellschaft + ebenso kulturloser islamischer Ideologie nachzeichnet, erschien es mir schlüssig, auf den zensierten Beitrag des ‚erzkonservativen Piusbruders‘ hinzuweisen.

    In Ausschnitten ist die besagte Sendung hier zu sehen:

    http://www.swr.de/nachtcafe/-/id=200198/did=4859310/pv=video/gp1=4859310/nid=200198/1yh5g9u/index.html

  51. 2 pinetop (18. Mai 2009 21:41)

    Darüber hinaus stimme ich persönlich mit Gertrud von Le Fort überein:

    „Der Verrat an der Religion zieht den Verrat an der Kultur nach sich. Die abendländische Kultur wird genau so lange leben wie die abendländische Religion.“

  52. Es ist eine Schande für den Rechtsstaat, daß man im Nachtcafé einen Priester der Piusbruderschaft zensiert. Man muß dessen Meinungen überhaupt nicht teilen, aber wenn das GEZ-TV beurteilt, was es aus volkspädagogischen Gründen dem Zuschauer vorenthalten darf, dann ist Einspruch geboten. Inzwischen zensieren Zeitungen, Stiftungen und Parteien, wir sind auf dem Marsch ins Kaliphat. Es wurde berichtet, daß der bekannte Journalist Martin Lohmann an seinem Auftritt bei der AUF-Partei gehindert werden sollte. Ein CSU-Mitglied des europäischen Parlamentes soll ihn noch am Samstagmorgen angerufen haben, ihm für das Zuwiderhandeln Konsequenzen engedroht haben. Ein Journalist, der keine Artikel mehr schreiben darf bzw. keine Fernsehauftritte mehr bekommt, ist in seiner Existenz bedroht.
    Hier ist Voltaire zu reaktivieren, der sich für die Verteidigung der Meinungsfreiheit einsetzte, auch wenn man deren Inhalt nicht teilen kann.

    Bezüglich des Erziehungsgehaltes der AUF-Partei sollte man einmal darüber nachdenken, welche Bevölkerungsschichten davon ausgiebig Gebrauch machen werden. Viel sinnvoller sind Steuerersenkungen für Familien mit Kindern.

  53. Was wir brauchen ist die Bewahrung der Demokratie und der Freiheit die uns das aufgeklärte Christentum noch (hoffentlich lange) geben.

    Wenngleich Raddatz mir zu einseitig pro-israelisch war, so sind doch die Islamisierungsfolgen sehr deutlich ausgearbeitet worden. Für viele war das sehr erhellend bis erschreckend.

    Die Kombination AUF-Partei garniert mit Libertas-Inhalten zu Europa ist eine ernsthafte Alternative für freiheitliche und ernsthafte Christen gleichermassen. Europa braucht diese demokratische Chance. Ich wünsche mir Erfolg für meine Kinder.

  54. #3 Heiko Trenkle (18. Mai 2009 17:12)

    “Hier wird keine dritte Ebene außer dem Endziel des Sozialismus zugelassen. Auf eben diesem Wege scheinen sich die Gesellschaften Europas erneut zu befinden, variiert durch den islamischen Impuls und verschleiert durch die audiovisuellen Ablenkungen der Spiel- und Spaßgesellschaft.”

    Falsch. Zugelassen ist alles, du mußt es nur selber machen! :mrgreen:
    Aber in den letzten 30 Jahren hat die Sozialistenpolitik den Karren tief in die Scheiße gefahren – sie eignet sich eben nicht als Ebene.
    ———
    #50 Heiko Trenkle (18. Mai 2009 21:27)

    Die Republikaner fordern Subventionsabbau, vereinfachte Steuersysteme und Steuersenkungen für Unternehmen, die ihr Geld in Deutschland investieren.

    Die Republikaner sind eindeutig marktwirtschaftlich orientiert, mit sozialem Anspruch.

    Es ist ziemlich wurscht, was die Republikaner sind. Wenn der IslamSozialismus gestoppt wird, ordnet sich das von ganz wie von selbst neu ein…
    Von daher muß erst das erste Problem gestoppt werden. Außerdem verändert sich die Politik der Parteien durch äußere Einflüße ohnehin noch ein wenig zur Korrektur.
    Die 5 Parteien haben aber wie immer die selben Ideen, die sie niemals umsetzen werden (es sei denn man hat Pinocchio die Nase abgeschraubt…), lleine weil die GRÜNEN/LInksnazis alles verhindern werden. Ohne Direkte Demokratie gibt´s eben keine sinnvolle Orientierung!

Comments are closed.