blitzNoch gibt es keine materiellen Spuren von dem seit gestern verschollenen französischen Airbus (PI berichtete). Dennoch sind Fluggesellschaft und Politik deutlich bemüht, die Möglichkeit eines Terroranschlages herunter zu spielen. Ein Blitzeinschlag soll zum Absturz geführt haben. Fachleute und einige Medien halten dies aber für sehr unwahrscheinlich. Wie gefährlich sind Blitze tatsächlich für die Luftfahrt?

Im französichen Le Figaro wird ein Pilot der betroffenen Air France zitiert. Seiner Meinung nach ist ein Bombenattentat viel plausibler als ein Absturz durch Blitzeinschlag:

Es gibt fünf getrennte elektronische Systeme an Bord der A 330. Bei einem Totalausfall müssten alle diese fünf Systeme ausgefallen sein. Wenn alles ausfallen sollte, gibt es zudem noch eine Notfallbatterie. Dass dies alles ausgefallen sein soll ist höchst unwahrscheinlich. (…)

Eine Bombe könnte gut zu einem Druckabfall geführt und das Flugzeug langsam auseinandergerissen haben. Eine große Bombe hätte das Flugzeug sofort explodieren lassen. Dies würde erklären, warum der Pilot keinen Notruf absetzen konnte.

Ähnliche Einschätzung im deutschen STERN:

Während die meisten internationalen Medien den Blitzschlag als Unfallursache kommentarlos übernommen hatten, kamen in Frankreich Zweifel auf. Piloten und Luftfahrtexperten wie Pierre Sparaco erklärten, dass ein Blitzschlag normalerweise nicht zum Totalverlust eines Flugzeugs führt. Das Flugzeug selbst funktioniere als „Faraday’scher Käfig“. Obendrein gäbe es an Bord gleich fünf Energiequellen. Für einen Totalausfall des elektrischen Systems müssten alle fünf gleichzeitig ausfallen. Starke Turbulenzen seien zwischen der brasilianischen und der afrikanischen Küste ohnehin an der Tagesordnung.

Gérard Felzer, Direktor des Luftfahrtmuseums in Le Bourget, erklärte dem Nachrichtensender LCI, dass eine Kollision und ein Attentat ebenfalls als Unfallursache in Betracht kämen. Die Kollision scheidet jedoch aus: Zum fraglichen Zeitpunkt war im benachbarten Luftraum kein weiterer Flieger unterwegs. Gegen das Attentat wiederum spricht, dass sich bisher keine terroristische Gruppe mit der Sprengung des betreffenden Fluges brüstet.

Ein schwaches Argument, denn in der Vergangenheit gab es durchaus große Terroranschläge ohne Bekenner. Selbst zu den Anschlägen vom 11. September 2001 hat sich Osama Bin Laden erst nach langer Zeit und in recht zurückhaltender Form bekannt. Und beim Flugzeugattentat von Lockerbie, das mit einer Explosion in großer Höhe dem Verschwinden des Air France-Fluges beklemmend ähnlich war, gab es auch kein Bekennerschreiben. Damals war es, wie inzwischen bekannt, Libyen, das als Staat den Anschlag organisierte.

Wie groß ist dagegen die tatsächliche Gefahr von Blitzeinschlägen bei Flugzeugen? Gewitterwolken reichen in große Höhen – in den Tropen bis zu 16 Kilometer hoch – und können somit in jeder Flugphase zu Problemen führen. Bei ständig etwa 2.000 aktiven Gewittern rund um den Erdball wird jedes Verkehrsflugzeug durchschnittlich einmal pro Jahr vom Blitz getroffen. Fast immer mit kaum wahrnehmbaren Folgen. Nach Informationen der auf Flugsicherheit spezialisierten Seite Airosecure geht die Wahrscheinlichkeit eines Absturzes durch Blitzeinwirkung gegen null.  Der Artikel, der bereits vor dem aktuellen Ereignis online war, nennt in der gesamten Geschichte der Luftfahrt nur ein einziges Ereignis in den 1960er Jahren, bei dem tatsächlich nachweislich ein Blitzeinschlag zum Absturz eines Fliegers führte:

Jedes Kind lernt, dass Blitze gefährlich sind und man sich nicht unter Bäume flüchten soll. Aber im Auto sei man sicher, denn es ist ein Faradayscher Käfig, da es aus Metall ist. Flugzeuge sind ebenfalls aus Metall, hauptsächlich aus Aluminium. Was passiert nun, wenn ein Jet vom Blitz getroffen wird?

Zunächst einmal Entwarnung, der Metallrumpf von Flugzeugen schützt die Insassen vor der unmittelbaren Einwirkung eines Blitzeinschlags. In modernen Flugzeugen aus Verbundwerkstoffen werden in die Außenhaut Netze aus Metall eingebunden, die diese Schutzfunktion übernehmen. Für einen perfekten Schutz allerdings dürfte der Rumpf keine Öffnungen wie z.B. Fenster haben. Durch diese kann die elektrische Ladung des Blitzes ins Innere gelangen und Flugzeugsysteme stören.

Diese Störungen sind in aller Regel harmlos, meistens kommt es lediglich zu einem kurzen Flackern des Kabinenlichtes. Ein Flugzeug steckt allerdings voller elektrischer Systeme, die mit mehreren Kilometern Kabeln verbunden sind. Das macht sie verwundbar. Einzelne Systeme wie Autopilot oder Cockpitanzeigen können ausfallen. In einem einzelnen Fall waren die Folgen direkt tödlich. Im Jahr 1963 wurde eine Boeing 707 von einem Blitz getroffen, was zur Explosion der Treibstofftanks führte. Dies ist allerdings auch der einzige dokumentierte Absturz eines großen Verkehrflugzeuges, der direkt auf Blitzeinschlag zurückgeführt wird.

Der Ausfall einzelner Systeme eines Flugsteuercomputers klingt dramatisch, ist aber beherrschbar. Wenn z.B. die Flugsteuerung ausfällt stehen mehrere Ersatzsysteme bereit, um einzuspringen. Auch die wichtigen Sensoren wie Geschwindigkeits- und Höhenmesser sind wie viele andere mehrfach vorhanden. Eine möglicherweise falsche Anzeige zu erkennen und entsprechend zu handeln ist Aufgabe der Piloten.

Die Cockpit Crew muss schnell und richtig reagieren. Wird der Autopilot mit falschen Flugdaten gefüttert, kann dies zum Absturz führen. Dabei ist es besonders kritisch, wenn Blitzeinschläge beim Start und im Landeanflug passieren, hier gibt es keinen Spielraum für Fehler. Dazu braut es ein gut ausgebildetes Team, das auch die Courage besitzt, den Anflug abzubrechen und zu einem anderen Flughafen auszuweichen, wenn es die Wetterlage erfordert. Dies verursacht missmutige Passagiere und Kosten für die Fluggesellschaft, also ein echter Testfall für die Sicherheitskultur.

Wen all dies zu sehr beunruhigt dem hilft ein Blick in die Statistik. Denn statistisch gesehen wird jedes Flugzeug einmal im Jahr von einem Blitz getroffen und das ohne katastrophale Folgen. Einen wirksamen Schutz vor Blitzeinschlägen gibt es übrigens nicht. Jeder elektrisch Leitende Körper kann getroffen werden. Das mussten 1969 auch die Astronauten von Apollo 12 erfahren. Ihre Rakete wurde kurz nach dem Start von zwei Blitzen getroffen. Nach einem Neustart der Elektronik flogen sie allerdings sicher zum Mond und zurück zur Erde.

Anders die Bilanz von meist muslimisch begründeten Anschlägen auf den Flugverkehr. Seit arabische Terroristen in den 1970er-Jahren begannen, die Welt mit Flugzeugentführungen und Bombenattentaten zu terrorisieren, gab es tausende Tote zu beklagen. Es ist zu früh, um diese Möglichkeit im aktuellen Fall kategorisch auszuschließen.

UPDATE: Während in den bisherigen Berichten nur von einer automatisch gesendeten Fehlermeldung einer elektrischen Störung die Rede ist, berichtet der amerikanische Sender MSNBC von einem zusätzlich gemeldeten rapiden Druckabfall in der Kabine. Dieses würde auf eine mechanische Beschädigung – ein Loch im Flugzeug – hinweisen, was kaum durch einen Blitzschlag zu erklären wäre.

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107 KOMMENTARE

  1. Reine Spekulation, Islam heisst schliesslich Frieden! Kann also nur ein ungläubiger Blitz gewesen sein.

  2. Auch wenn die Gedanken über einen Anschlag als Unglücksursachen Spekulationen sind, finde ich es seltsam, dass in den meisten Medien ein Anschlag als Ursache ausgeschlossen oder nicht diskutiert wird. Schließlich ist die Blitzschlagtheorie auch nur Spekulation. Gestern habe ich gehört, dass der automatisch abgesetzte Notruf nicht nur eine Nachricht über den Elektronikausfall, sondern auch eine Meldung über einen Druckabfall beinhaltete. Mich würde interessieren, ob sich der Druckabfall aufs Flugzeuginnere oder auf die Flughöhe als solche bezog. Leider wurde darüber nicht mehr berichtet.

  3. @ #4 BUNDESPOPEL

    Es ist jetzt aber so, daß es auf der klassischen Route durch die Intertropische Konvergenzzone absolut täglich massive Gewitterstürme gibt. Nach menschlichem Ermessen sollte der mit über 11.000 Flugstunden sehr erfahrene Flugkapitän selbst bei einer abgebrochenen Tragfläche noch in der Lage gewesen sein, einen Notruf abzusetzen.

    Darüberhinaus berichtet nun die WELT, daß kurz vor der Air France Maschine zwei Lufthansa Maschinen die selbe Region ohne Probleme durchflogen haben:

    http://www.welt.de/vermischtes/article3843795/AF-447-Der-Beginn-einer-langen-traurigen-Suche.html

    Nach Informationen der Nachrichtenagentur Reuters durchflog nur 30 Minuten vor der AF 447 eine Passagiermaschine der Lufthansa mit Ziel Frankfurt das gleiche Gebiet; zwei Stunden später querte eine Frachtmaschine der Lufthansa. Beide Flüge verliefen ohne jegliche Probleme.

    Neben der Erklärung eines technischen Defekts, möglicherweise gepaart mit menschlichem Versagen, besteht auch nach wie vor der Verdacht, eine Explosion könnte für den Absturz der Maschine verantwortlich sein.

    Dies würde auch das abrupte Verschwinden des Flugzeugs von den Radarbildschirmen erklären, schlösse aber die winzige Chance einer Notlandung auf dem Wasser aus.

  4. Bei allen Spekulationen ist schon erstaunlich wie manche Medien auf die Blitzeinschlagtheorie forcieren, der Inhalt eines Faraday-Käfigs (z.B. Auto, Flugzeug?) bleibt bei einem Blitzeinschlag normalerweise unangetastet und Blitzeinschläge passieren in der Luftfahrt notgedrungen ständig. In Zeiten der GPS-Ortung kann man jedes Mobiltelefon in sekundenschnelle auf den Meter genau orten, mir schleierhaft warum sie für das simple Auffinden der BlackBox, die für extremste Belastungen gebaut wurde jetzt schon 24h brauchen.

  5. msnbc meldet, dass nicht nur die Stromversorgung, sondern auch das Druckerhaltungssystem laut der Funkmeldung ausfiel.

    Eine „Katastrophale Dekompression“ in der Flughöhe des Airbus übersteht KEIN
    Verkehrsflugzeug.

    Ausgelöst kann so ein Ereignis eigentlich nur durch ein plötzlich auftretendes Loch in der Zelle des Flugzeuges werden…

  6. @ 6 Hausener Bub

    Ihre Informationen, Kommentator, stimmen mich nun wirklich auch nachdenklich.

    Doch eine Bombe ? Der MSNBC-Mann hat das etwa nur zur Beruhigung von Luftpassagieren zunächst ausgeschlossen ?

  7. @ #7 shopper404

    Das französische Flugzeug, das von Rio nach Paris unterwegs war, ist mit Sendern ausgestattet, die im Fall eines Absturzes noch tagelang Signale aussenden. Keiner der drei Notfallsender der Maschine habe jedoch ein Signal ausgestrahlt. Laut Expertenmeinung, die französische Medien wiedergaben, ist dies ein Zeichen dafür, dass die Katastrophe sehr schnell eingetreten ist. Die Notsignale könnten bei dem Unglück zerstört worden sein.
    Quelle: Faz.net

  8. @ shopper404

    Wenn eine Black Box im Wasser liegt, ist sie sehr schwierig zu finden. Durch Funksignale eigentlich gar nicht.

  9. Für mich ist ein Anschlag so sicher wie das Amen in der Kirche !

    Sonst hätte man schliesslich Notrufe vernommen oder etwa nicht ?

  10. Erinnert sich noch jemand an die Explosion auf dem französischen Tanker LIMBURG vor drei oder vier Jahren? Auch da hieß es zuerst geraume Zeit lang, ein Unglücksfall wäre die Ursache gewesen, bis man aufgrund von Ermittlungen feststellte, dass ein mit Sprengmitteln beladenes Motorboot das Schiff getroffen hatte.

  11. @11 naden44
    Man kann Roboter auf dem Mars in millionen Kilometer Entfernung orten aber keine BlackBox die in 2000 Meter Seetiefe liegt, man lernt nie aus 😉

  12. @ #9 BUNDESPOPEL

    Es gibt noch andere Informationen, die wir Pilotenlaien natürlich nur zur Kenntnis nehmen, aber nicht wirklich bewerten können.

    In einem ausführlichen Interview im französischen „Le Figaro“ legt ein Air France Pilot die These dar, daß für ihn eigentlich nur eine Explosion in Frage kommt.

    Wer ein wenig französisch kann, mag sich den ganzen Artikel durchlesen:

    http://www.lefigaro.fr/actualite-france/2009/06/01/01016-20090601ARTFIG00375-une-bombe-peut-tres-bien-avoir-fait-exploser-l-avion-.php

    «Une bombe peut très bien
    avoir fait exploser l’appareil»

    Vous parlez d’une explosion. Est-ce qu’un attentat aurait pu causer une panne électrique générale ?

    Absolument. On peut très bien imaginer qu’une bombe a provoqué une dépressurisation de l’appareil, et que l’avion prenne du temps à se démonter en morceaux. De même, ça peut carrément être une grosse bombe qui a fait exploser tout l’avion, ce qui expliquerait que l’appareil n’a pas eu le temps d’envoyer un signal d’alerte.

    Das Fehlen jeglicher Notrufversuche ist das Problem, das Sachverständige zu untersuchen haben.

    Selbst wenn zum Beispiel durch Turbulenzen ein Tragflächen- oder Leitwerkschaden entstanden wäre, kann man sich mathematisch ausrechnen, wie lange der Pilot und Co-Pilot Zeit gehabt hätten, einen Notruf abzusetzen. Das Flugzeug war schließlich in knapp 12.000 Metern Höhe unterwegs – da dauert es schon bis man im freien Fall unten ankommt…

  13. Ich habe mich schon gewundert, was die Nachricht über einen Flugezeugabsturz mit PI zu tun hat. Die Vermutung eines Anschlages halte ich für sehr unrealistisch. Was soll ein Anschlag nutzen, wenn keiner weiß, dass es ein Anschlag war?

  14. @ shopper404, Ergänzung:

    Man muss unterscheiden zwischen der Black Box, die Flugdaten, Triebwerksdaten und den Sprechverkehr der Crew für einen gewissen Zeitraum aufzeichnet und Seeenotsendern, die wie eine Boje im Wasser treiben können und nicht wie die „Box“ fest im Flugzeug installiert sind.

    Um zu senden, muss ein Seeenotsender aber erst einmal unbeschädigt auf der Wasseroberfläche treiben.

  15. Ein Anschlag kann natürlich nicht völlig ausgeschlossen werden, für sehr wahrscheinlich halte ich es aber nicht.

    Denn – auch wenn sich niemand dazu bekennt – ein Terroranschlag dient einem Ziel: Angstmachen, „Bestrafen“, der eigenen Anhängerschaft signalisieren, dass man in der Lage ist, etwas zu tun, etc.

    Dazu muss ein Anschlag auch deutlich als Anschlag erkennbar sein.

    Wie sollen wir denn wissen, dass das Flugzeug gesprengt wurde, weil wir zu irgendwelchen Moslems böse waren, wenn gar nicht klar erkennbar ist, dass das eine Strafe für unser Fehlverhalten war? Wenn alle Leute glauben, es wäre ein Unfall, dann war das doch aus Sicht der Terroristen vollkommen vergeblich.

    FALLS es doch ein Anschlag war, dann verschweigen die Medien Bekennervideos oder vorherige Drohungen oder eventuelle Funksprüche.

  16. Dass eine Blackbox zerstört wird/ist, kommt IIRC sehr selten vor.
    Sie ist typischerweise im Heck, wo nichts zu laden ist, und auch kein Tank in der Nähe.

    Habe 2 Blitzeinschläge erlebt:
    Kabinenlicht für ~2..3 Min aus; das war´s.
    Plus nach der Landung ´ne kleine Markierung am Triebwerksgehäuse. 🙂

  17. Wir werden abwarten müssen, um genaueres zu erfahren.

    Falls wir genaueres erfahren dürfen. Ein Anschlag auf die Air France wäre nichts neues. Brasilien wurde vor kurzem noch als muslimfreundlich bezeichnet. Gab es bereits Aktivitäten von Muslimterroristen in Brasilien?
    Brasilien ist doch eher ein armes Land mit keiner sozialen Unterstützung, so dass sich dort Muslimterroristen kaum halten könnten, oder ?

  18. Gestern Abend berichtete die ARD, daß dort wo angeblich ein hinterher fliegendes Flugzeug, angeblich etwas leutendes auf den Meer gesehen
    hätte, dort wäre das Meer 9000 mtr.tief.
    Na dann, wenn es dort wirklich so tief ist, wir man niemals mehr die Absturzursache feststellen können. Nun aber der hinterherfliegende soll angebklich auf der gleichen Flugroute, nicht viel von einen Extremen Gewitter bemerkt haben.
    Dies Entsprach einer Zeitdifferenz von 20 Minuten.

  19. Es kann gar kein Anschlag gewesen sein. Jetzt wo Obama Präsident ist sind wir doch alle Freunde. Und wenn die bösen Israelis sich noch in Luft auflösen wird die Welt ein nie endendes Multi-Kulti-Strassenfest.
    Ironie off.
    Mein Beileid allen Angehörigen.

  20. Der Aussage, dass nahezu jedes Verkehrsflugzeug einmal im Jahr vom Blitz getroffen wird, kann ich nur zustimmen. Als ehemaliger „Vielflieger“ habe ich häufig das Phänomen des “Faraday’schen Käfigs” beobachten können. Das war nach einigen Jahren fast schon Routine, während die übrigen Passagiere (nicht so routinierte Vielflieger) fast vor Schreck ´nen Herzinfarkt bekamen.

    Am heftigsten war´s mal vor einigen Jahren in SA beim Landeanflug auf Port Elizabeth, da viel sogar für einen kurzen Moment die Elektrik aus. Der Flugkapitän hatte die Maschine jedoch -trotz heftigster Windböen und tropischer Regengüsse – fest im Griff, war immer Herr der Situation und konnte die Maschine (auch ein Airbus) sicher landen.

    Deswegen glaube ich auch nicht, dass ein Blitzeinschlag den wahrscheinlichen Totalverlust der AF Maschine verursacht hat.

  21. Die Kollision scheidet jedoch aus: Zum fraglichen Zeitpunkt war im benachbarten Luftraum kein weiterer Flieger unterwegs.

    Naja – jedenfalls war OFFIZIELL kein anderes Flugzeug unterwegs !!!

    Aber geheimgehaltene Flüge gibt es immer wieder – die sind dann nicht registriert.

    Wir erinnern uns 13.09.1997:

    Todesflug GAF 074

    Die Bundeswehrmaschine mit der Flugnummer GAF (German Air Force) 074 prallte vor der Skelettküste Namibias mit einer amerikanischen Transportmaschine des Typs C-141 Starlifter zusammen.
    […]
    Die traurige Bilanz des Crashs: 33 Tote, neun Amerikaner und 24 Deutsche – in der Bundeswehrmaschine zehn Besatzungsmitglieder, zwölf Marinesoldaten und zwei Ehefrauen der Crewmitglieder.
    […]
    Die deutsch-amerikanische Flugzeugkollision weist dagegen Ungereimtheiten auf.
    […]
    Nachdem namibische Militärs zunächst jede Kenntnis vom Flug der deutschen Unglücksmaschine abgestritten hatten, rief Rühe am vergangenen Mittwoch seinen namibischen Kollegen Phillemon Nagolo Malima an und redete Klartext: Die rätselhafte Absturzursache „könnte auch für Ihr Land zum Problem werden“.
    […]
    Hintergrund: Mitte August hatten die beiden Verteidigungsminister bei einem Besuch Malimas in Berlin eine engere militärische Zusammenarbeit vereinbart.
    […]

    http://www.focus.de/politik/deutschland/katastrophe-todesflug-gaf-074_aid_167620.html

  22. Na jetz habe ich gemerkt was die Ard für einen Stuß verbrietet, der ORF sagte ,es wäre ein Flugzeug aus der Gegenrichtung gewesen, der was leuchtendes gesehen hätte.Und gestern hieß es ein hinterher fliegendes Flugzeug, soweit die Medienspekulanten

  23. @ #27 Denker (02. Jun 2009 12:03)

    Übrigens als Neben-Info:

    Namibia:

    Infolge der Missionierung während der Kolonialzeit sind mehr als 80 % der Namibier Christen, womit das Land deutlich über dem afrikanischen Durchschnitt liegt.
    […]
    Der Islam spielt in Namibia keine Rolle, die Anzahl der Muslime in Namibia wird auf einige wenige Tausend geschätzt.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Namibia#Religion

  24. Auch Kronprinz Pedro Luiz der Kaiserlichen Familie Orleans e Bragança steht auf der Passagierliste. Pedro Luiz ist ein direkter Nachfahre des zweiten brasilianischen Kaisers Dom Pedro II, Sohn von Prinz Dom Antonio und vierter in der theoretischen Erbfolge auf den kaiserlichen Thron. Nach Angaben des Kaiserlichen Hauses studierte der Prinz in Europa Wirtschaftswissenschaften und befand sich auf der Heimreise nach Luxemburg.

    Sorry, Text vergessen.

  25. Die neue Terrorismus-Strategie: Ganz geheime Anschläge, damit sich niemand fürchten muss!

  26. Wie gefährlich Blitze für Flugzeuge sind? Lassen Sie es mich so ausdrücken:

    Man pumpt einen Hohlkörper aus verschiedenen Verbundstoffen randvoll mit Elektronik und Kerosin. Beschleunigt ihn dann auf 800 km/h und lässt ihn ein paar tausend Meter hoch steigen. Dort kommt es zu Turbulenzen, Vereisungen, Dehnungen, Wasserkontakt und eben auch zu Spannungen und Blitzeinschlägen.

    Es will doch wohl nicht wirklich jemand glauben, dass das „sicher“ sei?

    🙂

  27. Ich glaube, es hat noch einen Vorfall mit Blitzschlag bei Flugzeug gegeben. Der Pilot soll sein 2x getroffenen Flugzeug (samt Passagiere) sicher gelandet haben. Ein Blitzschlag traf den Flügel und der zweite weiß ich nicht mehr wo. Der Flugzeug war aus den USA unterwegs nach GB.

    Aber was immer schon wissen wollte: Gilt dieser Beruhigungssatz über die faradayschen Kästchen auch bei Kabrios? Ich hatte nämlich immer Schieß, mit dem Kabrio über irgendwelche Feldwege beim aufkommenden Unwetter zu fahren. Andererseits ist das auch so herrlich, so grandios. Und gerade dann möchte man das Verdeck nicht zumachen, schon wegen der schwülen Luft nicht…

  28. Dieses würde auf eine mechanische Beschädigung – ein Loch im Flugzeug – hinweisen, was kaum durch einen Blitzschlag zu erklären wäre.

    Kein Problem. Dann gibt es eben eine Fatwa zu diesem Thema und schon kann ein Blitz auch einen Druckverlust verursachen.

  29. #84 Markus Oliver (02. Jun 2009 12:36)

    Es will doch wohl nicht wirklich jemand glauben, dass das “sicher” sei?

    Natürlich kann durch einen Blitzeinschlag etwas beschädigt werden, aber auch die mehrfach redundant ausgelegten Systeme und zwar so, daß die Piloten nicht einmal einen Notruf abgeben können?!?

  30. @Kybeline: Ein Cabrio ist zwar auch ein Faraday-Käfig, aber Du bist dennoch nicht vor Blitzen sicher.

    Der Faraday-Käfig hat seine schützende Wirkung nur, wenn der Blitz in das Metall einschlägt. Dann passiert den Insassen nichts. Beim Cabrio könnte aber theoretisch der Blitz auch in Deinen Kopf einschlagen. Bei einem geschlossenen Auto geht das nicht.

    Es ist aber sehr unwahrscheinlich.

  31. Dennoch sind Fluggesellschaft und Politik deutlich bemüht, die Möglichkeit eines Terroranschlages herunter zu spielen.

    PI hat vollkommen recht, hier nachzuhaken. Mir geistert diese Geschichte ebenfalls im Kopf herum. Sabotage – durch wer weiß wen – oder ein Attentat sind doch durchaus im Bereich des möglichen.

    In manchen Fällen wird überraschend leichtfertig und endgültig von Unfall ausgegangen, obgleich doch auch Sabotage dahinterstecken könnte. Auch zum Beispiel im Zusammenhang mit dem vernichteten Kölner Stadtarchiv. Wurde überhaupt untersucht, ob vielleicht damals jemand explosiv nachhalf, damit das Gebäude im U-Bahnschacht verschwindet?

  32. daß die Piloten nicht einmal einen Notruf abgeben können?!?

    Das würde mich überhaupt nicht wundern, es würde mich eher wundern, wenn sie noch einen Notruf hätten absetzen können. Ein Blitzeinschlag an der richtigen Stelle und Du brauchst keine Bombe mehr.

    Da wirken Energien, die jenseits dessen liegen was man sich vorstellen kann. Zumal ja auch noch die Geschwindigkeit und der Luftwiderstand hinzukommen. Eine winzig kleine Beschädigung kann das Flugzeug in Sekunden in Stücke reißen.

    Bei den albernen Vorführungen für Notwasserungen muss ich noch immer schallend lachen und habe Mühe mich zusammenzureißen. Das funktioniert (mit viel Glück) auf dem Hudson, aber mit Sicherheit nicht auf dem Atlantik. Und schon gar nicht in Turbulenzen, Unwettern und mit schweren Beschädigungen.

    Auf Blitzeinschläge gehen bestimmt viel mehr Flugunfälle als man uns glauben machen will. Das ist ählich wie mit den vielen ertrunkenen Menschen… viele sind von Haien gefressen worden, fallen aber in die Statistik für ertrunkene Personen, weil eben kein Land gerne ein Haiproblem vor seiner Küste öffentlich publik machen will.

    Als Segler kann ich Dir sagen, dass ich mich sowohl mit Unwettern als auch mit Haien auskenne. Nirgends wird so gelogen und zurechtgebogen wie von Versicherungen, Regierungen und Transport- und Fluggesellschaften. Nicht einmal im Wahlkampf. 🙂

    Nur ein wenig Vereisung, ein wenig Turbolenzen, ein Dehnungen, eine klitzekleiner Blitzeinschlag und schon…. *bummm*

    Ein ernstes Problem ist auch der immer größere Anteil von Elektronik in den Flugzeugen. Das schmort doch alles durch wird unbrauchbar oder (was viel schlimmer ist) liefert falsche Informationen.

    Ich fliege ungerne im Airbus.

  33. Es kann auch eine Kombination aus verschiedenen Faktoren sein, die zu Abstürzen führt.

    Ohne mehr Fakten zu haben, läßt sich zwar wild spekulieren, aber mehr auch nicht.

    Schmerzlich ist es für die Betroffenen: durch einen üblen Tod mitten und unerwartet aus dem Leben gerissen.
    Für all deren Freunde, Familien, Kinder und Angehörige ist sowas der völlige Horror.

    Ich persönlich tippe auf eine Verkettung ungünstiger Umstände: Blitzeinschlag, leichte Schäden, Brand oder andere Probleme die durch extreme Wetterbedingungen verstärkt wurden, dazu mögliche Fehler der Piloten oder vielleicht haben sie etwas nicht mitbekommen…

  34. Jedes Mal, wenn ich hier den chrsitlichen Fanatikern sage, dass sie Unsinn reden, habe ich anschließend „Your comment is awaiting moderation.“

    Soll das ein Voregeschmack sein, was uns allen blüht, wenn Christen wieder das Sagen haben und wieder schluss ist mit freier Meinung oder wie habe ich diese Zensur – die hier bei anderen so gerne moniert wird – zu deuten?

    Da können Christen unliebsame Fakten noch so lange weg moderieren, das befreit sie nicht von der Unhaltbarkeit ihrer Glaubenssätze.

  35. ich denke genau so läuft auch eine forderung nach einer moschee , bekommen wir die nicht passiert eben ein attentat, und bei jeder neuen forderung heisst es ,wollt ihr wieder ein attentat ? klar das jeder nachgibt .

  36. Mal wieder das Festival der PI-Verschwörungstheoretiker … Wenn die Black Box im Wasser gesunken ist, wird man sie so schnell nicht finden – Funksignale kommen unter Wasser nicht weit. Bis heute müssen selbst die allermodernsten U-Boote auftauchen, wenn sie einen Funkspruch absetzen wollen.

  37. Es waren mehrere marokkanische sowie libanesische Fluggäste mit an Bord. Nicht, dass das zwangsläufig was heißen müsste, man wundert sich allerdings schon, dass das nur von einer Zeitung erwähnt wurde. Das heizt dann natürlich die Spekulationen umso mehr an.

  38. Wie schon mal geschrieben:
    So lange es keine anderen Hinweise gibt bin ich der Meinung daß ein Musel den Flieger gesprengt hat.

  39. @ #45 Sadiq al-Sharq al-Awsat

    Na, das klingt aber wie letztendgültige Wahrheit, daß man eine Blackbox in 6.000 Metern nicht orten kann.

    Ein erfahrenener Flugingenieur kann da vielleicht Aufklärung leisten:

    http://www.welt.de/vermischtes/article3845187/30-Tage-bleiben-bis-zum-Finden-der-Black-Box.html

    30 Tage bleiben bis zum Finden der Black Box

    Frage: Wie gefährlich sind Blitzeinschläge im Flugzeug?

    Heermann: Ein Blitzeinschlag ist ungefährlich. Ein kurzer heller Schein, ein anschließender Knall, und der Blitz ist irgendwo außen am Flugzeug angekommen, hat seinen Weg über die Blechhaut genommen, und ist schließlich irgendwo wieder in die Luft ausgetreten. Später wird man eine schmale Spur finden. War das Flugzeug an dieser Stelle lackiert, ist dort der Lack ab.

    Frage: Möglicherweise liegt die Blackbox in 6000 Meter Tiefe im Atlantik. Ist sie dann noch zu orten?

    Heermann: Wenn die Blackbox intakt ist, sendet sie 30 Tage lang ein Signal. Das ist auch in der Tiefe möglich, und die Signale können auch an der Oberfläche empfangen werden.

  40. @ #46 Paula

    CNN hat die detallierteste Aufstellung der anwesenden Nationalitäten zu bieten:

    http://edition.cnn.com/2009/WORLD/americas/06/02/brazil.france.plane.missing/index.html

    The airliner identified the nationalities of the other victims as: Argentinean (1); Austrian (1); Belgian (1); Brazilian (58); British (5); Canadian (1); Chinese (9); Croatian (1); Danish (1); Dutch (1); Estonian (1); Filipino (1); French (61); Gambian (1); German (26); Hungarian (4); Icelandic (1); Irish (3); Italian (9); Lebanese (5); Moroccan (2); Norwegian (3); Polish (2); Romanian (1); Russian (1); Slovakian (3); Spanish (2); Swedish (1); Swiss (6); Turkish (1).

  41. Wenn ein Pilot auf dem Atlantik brennende Flugzeugteile gesehen haben will, müßte es explodiert sein. Bei einem Absturz würde das Flugzeug vermutlich komplett im Meer versinken!

  42. #39 Mitro (02. Jun 2009 12:41)

    Oh, danke, danke. Leider nützt mir diese Aufklärung jetzt nur noch um meine Neugier zu stillen, weil ich mein Cabrio verkauft habe. Aber jetzt weiß ich es wenigstens. 🙂

  43. hat seinen Weg über die Blechhaut genommen

    Alles klar, das ist ja ein toller Flugingenieur. Bei dem ist wohl auch schon so ein wenig Lack ab.

  44. #41 Markus Oliver (02. Jun 2009 12:53):

    Auf Blitzeinschläge gehen bestimmt viel mehr Flugunfälle als man uns glauben machen will. Das ist ählich wie mit den vielen ertrunkenen Menschen…

    Ein Blitzeinschlag an der richtigen Stelle und Du brauchst keine Bombe mehr.

    Ich fliege ungerne im Airbus.

    Das mag ein persönliches Gefühl sein, entspricht aber nicht der Wirklichkeit.

    Airbus-Fluggerät hat insgesamt die geringsten – auf technische Probleme zurückzuführenden – Pannenquoten.

    Eher hat Boeing die größeren technischen Probleme; man denke nur an die falsch verdrahteten Schubumkehr-Steuerungen, wegen denen vor einigen Jahren die komplette 737-Flotte aller Airlines geerdet und umgerüstet werden musste.
    Also bitte keine solchen unterschwelligen Rufschädigungen.

    …ein wenig Turbolenzen…

    Müsste das nicht „Flatulenzen“ heissen? Oder doch nicht eher Turbulenzen…. 😉

  45. Eines ist sicher, steig nie mit Mulus in ein Flugzeug. Sie sprengen sich nur all zu gerne in die Luft mitsamt dem Flieger und Passagieren. Darum müsste es getrennte Flüge für Christen und Juden geben da sie ihres Lebens nicht mehr sicher sein können!

  46. Mal ne ganz andere Theorie:

    http://www.zeit.de/1998/06/Wenn_die_Pole_kippen
    Das Magnetfeld der Erde schwindet. Die Folgen könnten fatal sein

    Elektrisch geladene Teilchen von der Sonne rasen in dichten Schauern auf die Erde zu. Vor ihnen schützt uns ein unsichtbarer Schirm, der tief aus dem Innern des Planeten heraus aufgespannt ist: Das Magnetfeld leitet die meisten um die Erde herum. Aber wie lange noch?

    Die Kraft des irdischen Magneten läßt nach, und damit wird auch der Schutzschild im All geschwächt. Seit dem Beginn der Messungen vor rund 150 Jahren hat das Dipolmoment, die Stärke des Magnetfeldes mit seinem Nord- und Südpol, ständig abgenommen und das Quadrupolmoment, eine schwächere Komponente mit vier Polen, zugenommen. „Wenn das so weitergeht“, sagt Volker Haak vom Geoforschungszentrum Potsdam, „wird es in nur 800 Jahren mehr als einen Nord- und Südpol geben. In weiteren Jahrhunderten wird das Magnetfeld fast verschwinden.“

    Die Folgen wären gravierend. Die Teilchenströme von der Sonne könnten bis zur Erdoberfläche vordringen. Bei starken Sonnenausbrüchen stören sie heute schon die globale Kommunikation, legen den Funkverkehr lahm, setzen Radaranlagen oder das Satellitennavigationssystem GPS außer Gefecht. Stromnetze brechen zusammen. Solche Zwischenfälle würden sich dramatisch häufen. Biologen rechnen bei einem Schwinden des Magnetfeldes mit einer Zunahme von Mutationen. Zudem wären Vögel, Seeschildkröten oder Wale, die sich nach dem Magnetfeld orientieren, in Nöten.

    Rest siehe link….
    Gut der Bericht ist von 1998 aber das macht evtl. noch „interessanter“

    andererseits…

    Das Flugzeug ist noch immer vermisst, doch ein Pilot der brasilianischen Fluglinie TAM will während seines Atlantik-Flugs möglicherweise brennende Teile auf der Meeresoberfläche gesehen haben. Ihm und seiner Mannschaft seien mitten im Ozean „orangefarbene, leuchtende Punkte auf hoher See“ aufgefallen und zwar „auf dem Kurs zwischen Europa und Brasilien etwa 1300 Kilometer von der Insel Fernando de Noronha“. Die Beobachtung könnte in etwa mit dem Zeitpunkt des vermuteten Absturzes zusammenfallen. Die Luftwaffe versucht nun herauszufinden, ob es sich tatsächlich um Trümmerstücke des französischen Flugzeuges handelt.

    Quelle:
    http://www.zeit.de/online/2009/23/air-france-vermisst-absturz

    (sorry 2mal die Zeit war keine Absicht)

    also wenn das stimmt ist die Mühle wohl explodiert, sprich Bombe oder Treibstoff, denn auf dem Ozean selber wird es wohl kaum zu einer Selbstentzündung gekommen sein außerdem wäre die Teile wohl kaum so „verstreut“ lest euch bitte mal die Untersuchung von TWA800 durch (müsst ihr mal selber googlen weil 3 link = in Warteschleife)
    und NTSB ist auch noch ne Adresse zum nachlesen

  47. #52 Markus Oliver (02. Jun 2009 13:48):

    hat seinen Weg über die Blechhaut genommen

    Alles klar, das ist ja ein toller Flugingenieur. Bei dem ist wohl auch schon so ein wenig Lack ab.

    Was soll an der Aussage, dass der Stromfluss während eines Blitzeinschlags ausschließlich über die Aussenhaut erfolgt, falsch sein?

    Vielleicht sollten Sie sich etwas mehr mit dem Kirchhoff’schen Gesetz über die Stromverteilung und mit der Theorie bzw. praktischen Anwendung des Faraday’schen Käfigs beschäftigen, bevor Sie hier derart seltsame Kommentare loslassen.

  48. #41 Markus Oliver (02. Jun 2009 12:53):

    Auf Blitzeinschläge gehen bestimmt viel mehr Flugunfälle als man uns glauben machen will.

    Bringen Sie bitte ein Beispiel dafür, dass in den vergangenen zwei oder drei Jahrzehnten ein Flugunglück nicht einwandfrei auf Ursachen, die nichts mit einem Blitzeinschlag zu tun hatten, geklärt werden konnte.

    Ansonsten muss man davon ausgehen, dass Sie hier keine Fakten, sondern nur Vermutungen und haltlose Behauptungen verbreiten.

  49. Da antworte ich doch erstmal mit einer Gegenforderung:

    Erkläre mir mal, warum ein Faradayischer Käfig ein Flugzeug vor einer Positiventladung mit einer Temperatur von an die 300.000 Grad Celsius schützen soll, während über dem Flugzeug an die 5 km Gewitterwolken stehen. 🙂

    Na dann… das dachte ich mir.

  50. #21 Mitro

    Ich kann mich deiner Meinung nur anschließen: Wenn es kein Bekennerschreiben (oder moderner Bekennervideo) gibt, dann kann man einen terroristischen Anschlag nahezu ausschließen. Denn aus der perversen Logik von Terroristen ist ist ein Anschlag völlig sinnlos, wenn sich die Drahtzieher nicht damit „rühmen“ können.

  51. Während meiner Bundeswehrzeit war ich als Radar Operator (Luftraumüberwacher) für die ADIZ, TAZ die Zonengrenze (D/“DDR“) und die Tscheslowakei eingesetzt. Die Maschine ist plötzlich vom Radarschirm verschwunden. Dies bedeutet, daß sowohl ihr physikalisches Radarecho als auch ihr Transpondersignal (überträgt solche Sachen wie Flugnummer, Höhe Geschwindigkeit und Flugrichtung) mit einem Schlag weg waren, was sehr ungewöhnlich ist. Gibt es eine Explosion an Bord eines Flugzeuges, worauf es zerbirst, kann man sehr wohl die Trümmerstücke, die größer als ein Motorrad sind, auf dem Live-Radar identifizieren. Der Transponder würde in diesem Falle, da er durch mehrere redundande Stromkreise seinen Saft erhält auch weiter senden. Dies bedeutet, daß es eine Explosion gab, die diesen Airbus förmlich in seine Bestandteile zerriß und den Transponder ebenso vollständig zerstörte. Was die Explosion ausgelöst hat, darüber kann man nur spekulieren: Ein Anschlag? Frachtgut?

  52. #62 Markus Oliver (02. Jun 2009 14:23)

    Da antworte ich doch erstmal mit einer Gegenforderung:

    Erkläre mir mal, warum ein Faradayischer Käfig ein Flugzeug vor einer Positiventladung mit einer Temperatur von an die 300.000 Grad Celsius schützen soll, während über dem Flugzeug an die 5 km Gewitterwolken stehen.

    Es ist sinnlos, an dieser Stelle eine Diskussion zu jemanden zu beginnen, der die verschiedensten physikalischen Zusammenhänge durcheinander bringt.

    Nur soviel:

    1. Die geschätzte maximal mögliche Temperatur des Blitzplasmas(gemessen hat sie noch niemand) hat nichts mit der elektrostatischen Wirkungsweise des Faraday’schen Käfigs zu tun. Das heisse Plasma reisst genau an der Stelle ab, an der der Elektronen- bzw. Ionenfluß auf die Oberfläche des Metallkäfigs trifft. Es handelt sich beim Plasma schließlich nicht um eine Kanonenkugel, die sich bewegt, sondern um einen quasistationären Zustand.

    2. Was die Wolkenhöhe mit der Plasmatemperatur und der Stromverteilung beim Auftreffen auf die Metallhülle (egal, ob Positiv- oder Negativentladung) zu tun haben soll, ist wohl im Bereich der Phantasie anzusiedeln.

    Die vielen natürlichen Blitzeinschläge, die auf Objekte auf der Erde eintrafen, haben nirgends diese angeblichen 300.000 Grad Celsius erkennen lassen. Autos waren mehr oder weniger unbeschädigt, wenn man von Lackabsplitterungen absieht; an Bäumen wurde die Rinde abgesprengt (aber nur, weil die Feuchtigkeit unter der Rinde und im Holz durch die extrem schnelle Aufheizung durch den exrem kurzen, aber enormen Stromfluss eine Art Explosion bewirkte) und Häuser ohne Blitzableiter neigen zum Brennen, weil sich Holz oder andere brennbare Baumaterialien in der Nähe des Stromflusses erhitzen.

    Lassen wir’s. Es ist innlos….

  53. ZDF und CNN berichten in ihren Newstickern, daß Wrackteile von der brasilianischen Luftwaffe gefunden worden seien.

    ZDF-Ticker

    Air-France-Absturz: Wrackteile im Atlantik entdeckt

    Brasilianische Luftwaffe ortet kleine Trümmerteile

  54. Ich komme zurück auf das wieder mal glänzende Kommentar #43 von Sauerlaender in dieser Thread:

    Zitat:

    Ich hatte noch nie eine gute Meinung von Air France, nicht erst seit dem Concorde Unglück. Immerhin sind über 1000 Menschen in den letzten Jahren bei Air France Flügen umgekommen, für eine westliche Fluggesellschaft ein unterirdischer Wert.

    Hmmm, ich habe mir mal die Mühe gegeben und eine Liste der Air France Unfälle seit 1962 erstellt.

    (1962, Sauerlander, reicht das auch für Sie weit zurück, um den Begriff „in den letzten Jahren“ zu decken?)

    Also:

    * 6. März 1962: Eine Boeing 707 stürzt beim Abheben in Villeneuve-le-Roi ab: 130 Tote.
    * 11. September 1968: Eine Caravelle stürzt auf dem Flug Ajaccio nach Nizza ins Mittelmeer ab: 95 Tote.
    * 4. Dezember 1969 : Eine Boeing 707 stürzt kurz nach dem Abheben aus Caracas ab: 62 Tote.
    * 26. Juni 1988: Eine Airbus A320 stürzt bei einem Vorführungsflug nahe Habsheim ab: 3 Tote.
    * 13. September 1993: Eine Boeing 747 verunglückt bei der Landung in Papeete und endet ihre Irrfahrt in die Lagune: 3 Verletzte.
    * 25. Juli 2000: Die Concorde 4590 stürzt kurz nach dem Abheben in Gonesse ab : 113 Tote (inkl. 4 Opfer am Boden).
    * 2. August 2005: Eine A340 landet unter schwierigsten Bedingungen in Toronto, schießt über das Bahnende hinaus und fängt Feuer: Keine Opfer.
    * 27. November 2007 : Eins der 2 Triebwerke einer Boeing 777-300 fällt während der Flug von Pekin nach Paris aus. Notlandung in Sankt-Petersburg. Keine Opfer.
    * 1. Juni 2009: Eine A330 stürzt auf dem Flug von Rio nach Paris offenbar in den Atlantik ab. Vermutlich 228 Tote.

    Oder anders gesagt:

    341 Tote in den letzten 10 Jahren,
    344 Tote in den letzten 21 Jahren,
    466 Tote in den letzten 40 Jahren,
    691 Tote in den letzten 47 Jahren.

    Hmmm, wo sind den ihre verunglückten „über 1000 Menschen in den letzten Jahren bei Air France „?

    Es sieht arg danach aus, als Sie ein Mal mehr Blödsinn erzählt hätten, lieber Sauerlaender…

    Und ich fürchte, auch wenn Sie jetzt etwa mit der Bemerkung kämen, etwa 50% der Opfer hätten immerhin in den letzten 10 Jahren ihr Leben verloren, würden Sie zugeben müssen, daß sich parallel dazu das Volumen an Flugreisenden unvergleichlich mehr entwickelt hat, so daß Sie auch in diesem Fall weder fundiert noch gut recherchiert kommentiert hätten.

    Faszit: Wenn man keine Ahnung hat… einfach mal die Klappe halten!

  55. Mein Komentar #64 ist schon wieder obsolet. Offenbar gab es gar keine Radarabdeckung: Unterdessen erklärte ein Sprecher der Deutschen Flugsicherung (DFS), dass Flugzeuge über dem Atlantik nicht vom Radar erfasst werden. Die Reichweite der Bodenstationen betrage von der Küste an noch etwa 300 Kilometer, sagte Axel Raab von der DFS. Die vermutlich in den Atlantik gestürzte Air-France-Maschine war zum Zeitpunkt des Unglücks nach bisherigen Erkenntnissen rund 565 Kilometer von der brasilianischen Küste entfernt. „Da, wo das passiert ist, habe ich meine Zweifel, ob es überhaupt eine Radarabdeckung gab“, sagte Raab.http://www.faz.net/s/RubB08CD9E6B08746679EDCF370F87A4512/Doc~E50835196C974456FAACD67456CE8545A~ATpl~Ecommon~Sspezial.html
    Wenn der eine oder andere geneigte Leser plant demnächst nach Südafrika zu fliegen, sei ihn hiermit gesagt, daß es von Nordafrika bis zur südafrikanischen Grenze KEINE Radarüberwachung gibt! Den Grund kann man sich denken.

  56. Der Stuttgarter Flugzeugingenieur Abdul Näher,
    unterstellt wieder mal PI, „daß man sich wünscht es wäre ein
    Anschlag“ gewesen.
    Stuttgarter Flugzeugingenieur für Modellflugzeuge, hoffentlich fällt mal die
    Fernbedienung aus, und knallt gegen seinen versoffenen Grind

  57. #69 Schlernhexe (02. Jun 2009 15:27):

    Der Stuttgarter Flugzeugingenieur Abdul Näher, unterstellt wieder mal PI, “daß man sich wünscht es wäre ein Anschlag” gewesen.
    Stuttgarter Flugzeugingenieur für Modellflugzeuge, hoffentlich fällt mal die Fernbedienung aus, und knallt gegen seinen versoffenen Grind

    Nachdem hier schon ein paar Mal dieser Abdul Näher erwähnt worden ist, würde ich gerne mal direkt bei diesem Vollpfosten lesen.

    Können Sie bitte freundlicherweise hier einen Link einstellen? Man gönnt sich ja sonst nichts… 😉

  58. Es handelt sich beim Plasma schließlich nicht um eine Kanonenkugel, die sich bewegt, sondern um einen quasistationären Zustand.

    Ja, der über die Oberfläche gleitet und sich seinen Weg sucht, Du……

    Die Wolkenhöhe hat etwas mit der Wahrscheinlichkeit zu tun… aber Du hast Recht, lassen wir es.

  59. (#41) Markus Oliver: Ein ernstes Problem ist auch der immer größere Anteil von Elektronik in den Flugzeugen. Das schmort doch alles durch wird unbrauchbar oder (was viel schlimmer ist) liefert falsche Informationen.

    Ich fliege ungerne im Airbus.
    Was fliegst du dann? Vorkriegsmodelle?? 😀 Glaubst du ne 707, 737 der 747 hätte weniger Elektronik an Bord? Dann träum mal weiter.

    Und hier spekulieren einfach Amateure über Flugzeugtechnik, von der hier im Grunde keiner Ahnung hat. Wartet einfach ab …

  60. @ T-Rex:

    eine gute Statistik ist das aber auch nicht!

    Damit ist Air France zwar nicht gerade DIE Horrorlinie, aber man muß bedenken, daß es sehr wohl Gesellschaften gibt, die NIEMALS auch nur eine Person durch Tod verloren haben.

    Ich persönlich glaube nicht an die Geschichte von dem Blitz, halte eine Bombe für wahrscheinlicher und meistens sind die Täter eben nun mal Muselmanen.

    Evtl. könnte es jedoch auch sein, daß die Turbulenz so extrem war, daß es die Maschine eben nicht überstanden hat.

    Ich habe mehrfach an Bord von Schiffen einen Orkan von Windstärke 12 erlebt, mit Seegang von 18 Metern Höhe und das einmal sogar auf einem ausgesprochen kleinen Schiff.

    Seither habe ich schon Respekt – nicht Angst -vor der Natur und deren Gewalt.

  61. Liebe PI-Leute

    Ich halte sehr viel von diesem eurem Blog, aber hier muss ich Kritik anbringen.
    Es ist auch noch zu früh, von einem Terroranschlag auszugehen. Ich wollte das schon beim gestrigen Artikel schreiben:
    Fangt doch nicht schon an euch irgendetwas aus den Fingernägeln zu saugen, sondern wartet erst einmal ab bis harte Fakten bekannt sind!
    Es ist doch genau das was Ihr selber immer den Mainstreammedien (zu recht) vorwerft, dass erst ein mal Stimmung gegen irgendjemanden gemacht wird und die Fakten ausser Acht gelassen werden.

  62. Ich würde auch sagen, daß Spekulationen nichts bringen, es ist ohnehin schon Traurig genug,
    für alle Angehörigen, denen ich mein Beileid bekunden möchte. Jedenfalls für meinen Schwager auch , der einen guten Freund bei den vermissten Südtirolern zu beklagen hat.

  63. Naja, ein Unfall kommt natürlich auch in Frage.

    Das mit dem Orkan habe ich ja schon geschrieben, mit 18 Metern Seegang.

    Wir waren da soooo weit auch nicht mehr vom Untergang weg, wenn sich das Schiff noch ein paar Grad mehr zur Seite geneigt hätte, hätte es den Punkt überschritten gehabt, von dem aus es sich wieder aufrichten kann und wäre gekentert, der sichere Tod für alle.

    Dazu sind in der Seefahrt die Kaventsmänner bekannt, die man lange Zeit für Seemannsgarn hielt, aber mittlerweile wissenschaftlich belegt hat.

    Die können eine Höhe von 40 Metern erreichen und sind in der Lage JEDES Schiff zu vernichten.

    Die Sache funktioniert so, daß im schweren Sturm mit Seegang von 15 und mehr Metern eine schnellere Welle eine langsamere vor ihr einholt, besteigt und mit ihr überlappt.

    Befindet man sich gerade an der Stelle, dann hat man Pech gehabt.

    Das einzige was man machen kann, ist so zu navigieren, daß man solche extremen Dinger möglichst nicht von der Seite bekommt, sondern von vorne.

    Bei sehr hohem Seegang ändert der Kapitän schon mal den Kurs wenn die Wellenrichtung ihn seitlich erwischen würde, er versucht die Dinger dann von vorne zu nehmen.

    Abreiten nennt man das und es ist besser als die Einwirkung von der Seite her.

  64. @ #75 lagavulin

    Der französische Staatspräsident wie auch der französische Verteidigungsminister betonen inzwischen beide, daß ein Anschlag nicht ausgeschlossen werden kann.

  65. #63 KDL (02. Jun 2009 14:34) #21 Mitro

    Ich kann mich deiner Meinung nur anschließen: Wenn es kein Bekennerschreiben (oder moderner Bekennervideo) gibt, dann kann man einen terroristischen Anschlag nahezu ausschließen. Denn aus der perversen Logik von Terroristen ist ist ein Anschlag völlig sinnlos, wenn sich die Drahtzieher nicht damit “rühmen” können.

    Hier erfolgte zu recht bereits der Hinweis auf die Explosion der 747 über Lockerbie. Da gab es auch kein Bekennerschreiben.

    #75 lagavulin (02. Jun 2009 16:36) Liebe PI-Leute

    Ich halte sehr viel von diesem eurem Blog, aber hier muss ich Kritik anbringen.
    Es ist auch noch zu früh, von einem Terroranschlag auszugehen. Ich wollte das schon beim gestrigen Artikel schreiben:
    Fangt doch nicht schon an euch irgendetwas aus den Fingernägeln zu saugen, sondern wartet erst einmal ab bis harte Fakten bekannt sind!

    Der Block gehört Stefan Herre, der uns hier freundlicherweise schreiben läßt.

    Und dieser Stefan Herre weist darauf hin, daß in den MSM der Blitz widersinnigerweise favorisiert, ein Attentat kategorisch ausgeschlossen wird. Darauf weist er treffend hin. Was hat das also mit Spekulatius zuu tun?

  66. Die meisten „Anschlagsgegener“ in diesem Thread übersehen, wenn sie argumentieren, daß ein Terroranschlag ohne Bekenner doch sinnlos wäre, geflissentlich, daß solche Bekennerschreiben zur Vermeidung einer eventuellen Verunsicherung der Fluggäste bzw. angesichts einer möglichen Radikalisierung „islamophober“ auch gern mal unter den Tisch fallengelassen werden können 🙂

  67. Mitro, lagavulin u.a.

    Ein Anschlag kann natürlich nicht völlig ausgeschlossen werden, für sehr wahrscheinlich halte ich es aber nicht.

    Denn – auch wenn sich niemand dazu bekennt – ein Terroranschlag dient einem Ziel: Angstmachen, “Bestrafen”, der eigenen Anhängerschaft signalisieren, dass man in der Lage ist, etwas zu tun, etc.

    Dazu muss ein Anschlag auch deutlich als Anschlag erkennbar sein.

    Allah, weiß es!! Allah weiß alles!!

    Und erwartet seine Helden mit 72 Jungfernhäutchen.

    Ihr habt wohl noch immer nicht richtig erkannt, mit welchen IRREN(!!!) wir es zu tun haben.

    Erinnere an Lockerbie, 09/11 etc. Auch da gabs zunächst keine „Bekenner“.

    Ich gehe bis zum Beweis des Gegenteils von einem Musel-Anschlag aus.

    Darauf deutet alles hin, was bisher bekannt wurde.

    Ratio

  68. Ich würde wetten das es ein Anschlag war. Vielleicht ein Einzeltäter mit Sprengstoff im Schuh oder so was in der Art. Aber das dürfen die Medien natürlich nicht vermuten, man könnte die Muslime ja verärgern.

  69. #82 Ratio:

    „Ich gehe bis zum Beweis des Gegenteils von einem Musel-Anschlag aus.

    Darauf deutet alles hin, was bisher bekannt wurde.

    Ratio

    Was wurde denn bekannt, das auf einen Anschlag islamischer Terroristen hindeutet?

  70. Auch ich gebe die Hoffnung vorerst nicht auf, dass es sich am Ende doch als ein Anschlag islamischer Terroristen herausstellen wird.

    Es deutet eigentlich alles darauf hin. Und gerade dass sich noch niemand dazu bekannt hat, untermauert diese These doch, siehe Parallelen zu Lockerbie und 9/11. Auch dieses penetrante Runterspielen seitens der frz. Regierung spricht doch Bände.

  71. #69 Schlernhexe (02. Jun 2009 15:27)

    Der Stuttgarter Flugzeugingenieur Abdul Näher,
    unterstellt wieder mal PI, “daß man sich wünscht es wäre ein…….

    @>#69 Schlernhexe
    Hmmmm warum setzt der sich nicht einfach auf seinen Gebetsteppich und fliegt selber dort hin… die Koordinaten sind ja mittlerweile bekannt…
    🙂

  72. 21 Mitro (02. Jun 2009 11:56)

    FALLS es doch ein Anschlag war, dann verschweigen die Medien Bekennervideos oder vorherige Drohungen oder eventuelle Funksprüche.

    Drohungen gg. die westliche Welt aus dem moslemischen Terroristen-nährbrei gibt es doch so viele, daß sie nur noch als Hintergrundrauschen wahrgenommen werden.

    DIREKT drauf hinweisen, daß sie dieses und jenes ziel dann und dann angreifen geben sie ja nicht, das wäre selbst für moslems zu blöde.

    und ein fehlendes bekennerschreiben kann auch bedeuten, daß es keine bekenner mehr gibt, weil der attentäter mit an bord war oder nur eine minigruppe beteiligt war, die das ganze nicht herausposaunt.

    aber mal abwarten was die wrackteiluntersuchung ergibt.

  73. @ #75 Klabautermann1

    Damit ist Air France zwar nicht gerade DIE Horrorlinie, aber man muß bedenken, daß es sehr wohl Gesellschaften gibt, die NIEMALS auch nur eine Person durch Tod verloren haben.

    Aha.

    Eine Gesellschaft, die wie die Air France 75 Jahre alt wäre und vor allem einen vergleichbar großes Flugreisendenvolumen hätte?

    Welche denn? Mir ist keine bekannt.

    Nun, ich dachte hier auf PI würde man sich mit solchen Legenden nicht zufrieden geben?

    Für eine recherchierte Antwort wäre ich daher sehr dankbar!

  74. Fortsetzung zu #90 T-Rex:

    Zur Erinnerung:

    Air France ist mit ihren 73,5 Millionen Passagiere/Jahr die drittgrößte Luftgesellschaft der Welt nach American Airlines (98,0 Millionen)und Southwest Airlines (83,8 Millionen).

    Die weiteren 7 aus den „Top Ten“ bestehen aus:

    United Airlines (69, 3 Millionen),
    Northwest Airlines (67,6 Millionen),
    Japan Airlines (58,0 Millionen),
    Lufthansa (53,4 Millionen),
    All-Nippon Airways (51,0 Millionen),
    China Southern Airlines (49,2 Millionen),
    ex aequo mit China Eastern Airlines (49,2 Millionen).

  75. Gerade haben die Tagesthemen gemeldet, dass die Wrackteile über 5km verteilt sind. Dann kann es nur eine Explosion in großer Höhe gewesen sein!

  76. Ohne Todesfälle ist z. B. Quantas, die ist allerdings kleiner, aber nicht jünger als Air France.

    Des weiteren Finnair, Easy Jet, Air Berlin, alle natürlich kleiner und die beiden letzten auch noch jung.

    Es finden sich aber noch mehr, man muß nur entsprechend suchen.

    Selbst wenn man die Zahl der Todesfälle gewichtet pro Million Passagiere z. B. kommt Air France mit dem neuesten Unfall schon in einen recht hohen Risikobereich und war auch vorher nicht in einem besonders guten.

    Spitzenreiter sind da so Gesellschaften wie Cubana de Aviacion, Turkish Airlines, Egypt Air, Royal Jordanian und auch etliche Indonesier und Schwarzafrikaner.

    Auch Thai liegt recht hoch, ebenso Garuda, Indian Airlines und einige Chinesen, des weiteren aus dem Ostblock russische Gesellschaften, Malev, Czech, Tarom…

  77. Das Risiko, bei Air France draufzugehen liegt jetzt bei weit mehr als dem 3-fachen der Lufthansa und die war auch nicht ohne tödliche Unfälle.

    Einfach mal den Airline-Steckbrief bei t-online Reisen ansehen.

    Die Horrorlinie wäre Vietnam Airlines.

    Die anderen von mir genannten sind aber auch gut dabei…

  78. Blitzentladungen sind fuer Flugzeuge normalerweise harmlos. Man sollte allerdings nicht vergessen, dass ein Airbus ein sehr komplexes System ist. Ein kleiner Fehler, z. B. ein nicht fest verschlossener Tankdeckel o. ae. und dazu dann ein Blitzeinschlag dort oder ein Kurzschluss im Kabelbaum durch Wartungsfehler und dann Turbulenzen koennen jedoch eine Kettenreaktion ausloesen.

    Ohne irgendwelche Fakten koennen es natuerlich auch die Marsianer gewesen sein …

  79. @ Heretic, Rechtspopulist

    Ihr habt ja auch Eure Theorien:

    Der eine:
    Ich persönlich tippe auf eine Verkettung ungünstiger Umstände: Blitzeinschlag, leichte Schäden, Brand oder andere Probleme die durch extreme Wetterbedingungen verstärkt wurden, dazu mögliche Fehler der Piloten oder vielleicht haben sie etwas nicht mitbekommen…

    Heretic:
    Man sollte allerdings nicht vergessen, dass ein Airbus ein sehr komplexes System ist. Ein kleiner Fehler, z. B. ein nicht fest verschlossener Tankdeckel o. ae. und dazu dann ein Blitzeinschlag dort oder ein Kurzschluss im Kabelbaum durch Wartungsfehler und dann Turbulenzen koennen jedoch eine Kettenreaktion ausloesen.

    Natürlich tappen wir hier alle im Nebel.

    Aber auch in solchen Fällen muß man sich – wie immer vorbehaltlich besserer Einsichten – für die nach unserem Kenntnisstand jeweils wahrscheinlichste Theorie oder Annahme entscheiden.

    Ihr tut es ja auch!

    Und da tippe ich eben nicht auf eine „Verkettung ungünstiger Umstände“ sondern auf einen weiteren Anschlag der Moslems.

    Dafür spricht nach allen Kenntnissen und Erfahrungen die wir von und mit

    a) der Technik (bin selbst Pilot) und
    b) dieser verrückten Mörderbande von Gotteskriegern haben,

    die derzeit allergrößte Wahrscheinlichkeit. Sicherheit sage ich nicht.

    Daß ein Verkehrsflugzeug aufgrund technischer Defekte und Naturereignisse aus über 30.000 Fuß einfach sang- und klanglos verschwindet ist möglich, aber mehr als unwahrscheinlich.

    Ratio

  80. Wer sich ein umfassendes Bild machen will sollte mal nachsehen bei:

    http://www.planecrashinfo.com

    und da unter den Gesellschaften

    „Accidents by Airline“.

    Die Liste der Air France ist ellenlang, vergleichsweise die der Lufthansa sehr kurz.

    Es gibt auch locker 100 oder mehr Gesellschaften, die nie einen tödlichen Unfall hatten.

  81. @ #96 Heretic (03. Jun 2009 00:13)

    Ohne irgendwelche Fakten koennen es natuerlich auch die Marsianer gewesen sein …

    Fakten haben wir ja.

    Spurloses Verschwinden eines hochentwickelten Verkehrsflugzeugs aus der Standardreiseflughöhe von 30.000 Fuß. Nicht einmal ein Notruf konnte abgesetzt werden. Das hat es wohl noch nie gegeben. Dazu reicht ein Knopfdruck am Transponder. Theoretisch möglich ist es trotzdem, aber extrem unwahrscheinlich.

    Der Vogel ist schlagartig komplett zerfetzt worden. So sieht’s aus.

    Trotzdem tippe ich nicht direkt auf Marsianer. 😉

    In Erinnerung an Lockerbie, 9/11 und die zahllosen weiteren Anschläge (gabs dazu „Bekenner“?) und vor allem die im Himmel von 72 Jungfernhäutchen herbeigesehnten Gotteskrieger tippe ich auf hinreichend bekannte Phänomene, die mit Natur und Technik nichts, mit „Allah“ aber viel zu tun haben.

    Ratio

  82. #47/48 Ratio

    Alles im gruenen Bereich, „Kollege“. 😉

    Ich tippe auf gar nichts, weil ich kein Lotto spiele. Ich schliesse nur die Wahrscheinlichkeit von ungluecklich verketteten Umstaenden nicht aus. Wie gesagt, ein tueckischer (kein tuerkischer) Funken irgendwo oder ein loser Tankdeckel und der Blitz dazu und dann bumm. Der Airbus ist auch noch relativ neu. Langzeiterfahrungen werden erweisen, was Sache ist. Mir wird bzgl. des Airbus ein bischen zu viel Wind gemacht. Bevor man bei der Boing festgestellt hat, dass es die defekte Schubumkehr war, da war man auch davon ueberzeugt, sowas kann nicht passieren. Menschen machen Fehler und das wird halt immer so bleiben. Radar haben die da wohl auf offenem Meer nicht. Vielleicht ist der Pilot auch zuviel Risiko eingegangen und wollte halt unbedingt da durch. Als Piloten wissen wir beide, dass es bei solchen hochkomplexen Verfahren eine Fuelle von Moeglichkeiten gibt, die man alle nicht 100% ausschliessen kann.

    Ein islamischer Terroranschlag kommt mir in dem Fall spanisch vor, weil die Maschine aus Brasilien und nicht den USA kam. Ausserdem gibt es bei Terroranschlaegen meist irgendwelche Forderungen. Ausschliessen laesst er sich aber genausowenig wie die anderen Moeglichkeiten. Nur, auf Grund von Theorien und Mutmassungen, tippe ich auf gar nichts.

    Ich tippe an Hand der bekannten Fakten lediglich darauf, dass da ein Flugzeug explodiert ist, die Truemmer auf Grund der abreissenden Stroemung an den Flaechen dann wie ein Stein ins Meer gerast sind und nun 228 Leute vermisst werden, die vermutlich alle wegen kalten Wassers tot sind. Ein Grund mehr, warum ich lieber selbst fliege. Mir ist immer etwas mulmig, wenn ich woanders einsteige.

  83. Als Beispiel fuer technisches Versagen und menschlichen Groessenwahn sei auch der Absturz des Shuttle genannt. Es wurde bis zuletzt hartnaeckig geleugnet, dass Schaumstoff ein Leck schlagen kann. Dann hat man gemerkt, dass es doch geht und das die Ursache war.

  84. Schade 99. Kommentar knapp verpasst

    Hast Du etwas Zeit für mich
    Dann singe ich ein Lied fuer Dich
    Von 99 Luftballons
    Auf ihrem Weg zum Horizont
    Denkst Du vielleicht grad‘ an mich
    Dann singe ich ein Lied fuer Dich
    Von 99 Luftballons
    Und dass sowas von sowas kommt

    99 Luftballons
    Auf ihrem Weg zum Horizont
    Hielt man fuer UFOs aus dem All
    Darum schickte ein General
    Eine Fliegerstaffel hinterher
    Alarm zu geben, wenn es so war
    Dabei war da am Horizont
    Nur 99 Luftballons

    99 Duesenjaeger
    Jeder war ein grosser Krieger
    Hielten sich fuer Captain Kirk
    Das gab ein grosses Feuerwerk
    Die Nachbarn haben nichts gerafft
    Und fuehlten sich gleich angemacht
    Dabei schoss man am Horizont
    Auf 99 Luftballons

    fands unterhaltsam …

    http://www.bild.de/BILD/news/2009/06/03/wave-gotik-treff/was-wuerden-sie-sagen-wenn-ihr-kind-so-auf-die-strasse-geht.html

  85. #99/100 Heretic (03. Jun 2009 02:02)

    Ein Grund mehr, warum ich lieber selbst fliege. Mir ist immer etwas mulmig, wenn ich woanders einsteige.

    Da geht’s mir mal wieder genauso, Kollege.

    Wann treffen wir uns in Arizona? Scottsdale ist eine prima Basis.
    Long Island oder Hilton Head sind auch nicht schlecht.

    Aber vorher, mein Lieber, liest Du bitte noch diesen Strang:
    http://www.pi-news.net/2009/06/juso-wegen-deutschlandflagge-im-klo-vor-gericht/?wpc=all#comments

    PI allein macht dumm!
    Da dreht sich uns der Magen rum! 😉

    Ratio

  86. …mal noch ein paar andere Überlegungen:

    Der Airbus A 330 ist wohl weitgehend aus Kohlefasermaterial konstruiert, im Gegensatz zu früher Metall.

    Langzeiterfahrungen hinsichtlich Haltbarkeit des Materials und unter Extrembelastungen liegen ja wohl nicht vor.

    …wegen des Einfliegens in das Unwettergebiet:

    Kann es sein, daß beim heutigen Sparwahn die Sache auch so laufen könnte:

    Ich brauche von Rio nach Paris meinetwegen 100 Tonnen Sprit.

    Ich tanke noch eine Sicherheitsreserve von 5 %.

    Ein Teil des Tanks bleibt leer, die maximale Füllmenge wird nicht aufgenommen, dadurch ist der Flieger leichter und verbraucht auf dem Flug auch etwas weniger.

    Für Riesenumwege von hunderten von Meilen wegen einer Riesengewitterfront habe ich jetzt keine Reserven mehr.

    Ich fliege also in das Unwetter hinein weil mir auch gar nichts anderes übrig bleibt.

    Die Unwetter in Äquatornähe sind heftiger als anderswo, hat man Pech, dann hat man von den heftigeren als anderswo noch ein superheftiges Extraexemplar erwischt.

    Die Maschine hat das dann – entgegen aller Erwartung – nicht ausgehalten…

    …davon ab:

    so wie sich zur See Kaventsmänner aufbauen können, inzwischen wissenschaftlich nachgewiesen und gar nicht so selten sind,

    …können sich so in Unwettergebieten nicht auch Extremlagen aufbauen, in einer Stärke, wie man es normalerweise nicht hat und auch nicht erwartet?

  87. Da dreht sich uns der Magen rum!

    LOL, ich bin grad am Essen, aber das schmeckt bestialisch gut. PI ist ja so schlecht nicht. 100% ist nirgendwo.

    Ja, die Schattenberge sind schon schoen anzusehen. Ich hatte ein paar t&g@Glendale.

    Dann werde ich mal den von Dir vorgemerkten Strang lesen.

  88. Ich bin auch der Meinung, dass die Art des Anschlags sowie die Umstände ziemlich eindeutig auf ein „Werk“ von Moslems hindeuten. Genaueres werden wir eh nicht mehr erfahren. Die Blackbox wird man – wie praktisch – gar nicht bergen können.

    Wenn es eine Explosion in großer Höhe war, wäre es allerdings interessant, wieviel von welchem Sprengstoff verwendet wurde und wie dieser an Bord kam. Wir werden es nie erfahren.

    Auffallend ist die große Zahl von Passagieren aus islamischen Ländern. Auch, dass zunächst von einem Dubaier die Rede war, dieser jetzt aber nirgends mehr auftaucht. Das passt doch alles zusammen.

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