Der Anlass: Geert Wilders hat im zweiten Anlauf auf Einladung des House of Lords seinen Film „Fitna“ vorführen und seine Sichtweise erläutern dürfen. Der ersten Einladung, die auch schon auf Initiative Lord Pearsons zustande gekommen war, konnte Wilders aufgrund einer illegalen Festnahme und Abschiebung durch die britische Regierung nicht nachkommen. Zuvor hatte er sein Recht vor Gericht wieder erstreiten müssen, als Bürger der EU nach Großbritannien zu reisen.

(Text und Fotos: Nockerl – also known as „Fritz“ / PI-Gruppe München)

Nun sah sich die britische Gesellschaft in die Lage versetzt oder doch vielmehr gezwungen, über Fitna und die darin aufgezeigte gewaltausübende Totalitarität des Islam auch mit dem europäischen Politiker zu diskutieren, der die offensivste und klarste Sicht auf den Islam hat. Sichtbarstes Zeichen dieser Auseinandersetzung war eine Geert Wilders unterstützende Demonstration und eine genau gegen diese gerichtete Protestaktion vor dem House of Lords am 5. März 2010. (Anmerkung: ausschließlich am Ablauf der Demonstrationen Interessierte lesen bitte weiter ab „Die Gegendemonstration“)

Diese Protestaktion sieht offensichtlich eine Verbindung zwischen EDL und BNP. Letztere war erst vor kurzem durch eine Art Gleichstellungsstelle in Großbritannien verpflichtet worden, nicht-weiße Mitglieder aufzunehmen. Das erste auf diese erzwungene Öffnung hin aufgenommene Mitglied ist ein Sikh und ein langjähriger Unterstützer der BNP. Die EDL ist im Gegensatz dazu von Anfang an für jedermann offen gewesen und hat auch Mitglieder jeder nur denkbaren Herkunft. Es ist das Bestreben der Linken und damit auch der MSM, diese Verbindung herzustellen bzw. zu beweisen. Aus irgendeinem Grund ist dies bei vielen fast die einzige Art, sich mit der EDL auseinanderzusetzen. Was daran liegen könnte, dass man sich der klar dargestellten Meinung nicht widmen möchte, da man sich dadurch mit der Kritik am Islam beschäftigen müsste. So könnte die eine oder andere Überraschung das reine Herzchen der Multikulti-Jünger beschweren.

Die EDL

Das Auftreten der EDL macht es zunächst einmal ihren Gegnern leicht, diese Verbindung dennoch als gegeben zu behaupten. Die Demonstranten hatten in ihrem Auftreten einen martialischen Anklang, wozu neben den Maskierungen auch die bei vielen Mitgliedern sehr kurzen Haare (in manchen Fällen Glatzen) beitrugen. Dass die Maskierungen mancher als eine vernünftige Idee erscheinen könnte, wenn man sich gegen eine zum Töten von Kritikern entschlossene Ideologie wendet, wird bei der Kritik daran geflissentlich übersehen.

Die nicht wenigen farbigen Mitglieder schaffen den Gegnern ein Problem, das diese auch damit zu bekämpfen suchen, indem sie – wie im Falle eines der EDL-Sprecher, der selbst Sikh ist – diese als „Uncle Tom“ bezeichnen. Eine Einordnung von Menschen, die von atemberaubendem Rassismus zeugt. Sich mit solchen Einordnungen von Menschen gegen den angeblichen Rassismus der EDL zu wenden, kann wohl nur damit erklärt werden, dass die Linke sich als Grundsatz von Rassismus freigesprochen hat; schließlich sind nur „die anderen“, die aber dafür immer, Rassisten.

Die EDL hat ihre Wurzeln in der Fußballfanszene. In der britischen – wie in nahezu jeder anderen – europäischen Fußballszene herrscht eine stark patriotisch geprägte Grundeinstellung vor. Die Leidenschaft und Begeisterung wirken dabei teilweise auch hier martialisch. Wer im Vorfeld eines deutsch-englischen Fußballspiels – bis in die jüngere Vergangenheit – die englischen Medien studiert, dem wird deutlich, mit welch patriotischem Überschwang der Fußball auf der Insel verbunden ist. Man kann den Eindruck gewinnen, bis zum Spiel – spätestens wenn England mal wieder gegen die „Krauts“ verliert – starten die Flieger des Bomber Harris gen Hamburg, während im Gegenzug die Luftwaffe Covent Garden noch einmal in Schutt und Asche legen wird. Aber letztlich ist dies alles nichts als ein rauher Spaß, der auch mit dem Stolz zu tun hat, die Deutschen (vielmehr „the bloody Germans“) im Krieg gegen den Faschismus besiegt zu haben.

Diese patriotische Grundeinstellung insbesondere der Lutoner Fußballfans war herausgefordert, als im März 2009 die Soldaten des Royal Anglian Regiments aus dem Irak nach Luton heimkehrten und dort durch muslimische Demonstranten in „Empfang“ genommen wurden. Anlässlich der Parade zeigten Lutoner Muslime ihren Hass (PI berichtete).

Daraufhin nahmen die Lutoner Fußballfans mit Fans anderer Vereine Kontakt auf. Sie wollten sich zusammen mit diesen gegen dieses unpatriotische Verhalten und den Hass gegenüber ihrer Nation wenden. Diese hatte in großer Zahl Muslime aufgenommen, deren Eltern oder gar sie selbst vor den Verhältnissen in muslimischen Ländern (verständlicherweise!!) geflohen waren. Hatten diese Muslime nicht gezeigt, wie sehr diese ihre Gesellschaft und damit sie selbst ablehnten? Das war die Ursache für das Aufkommen der EDL. Ein Zusammenhang, der wieder einmal deutlich macht, dass die Muslime selbst die beste Überzeugungsarbeit für die islamkritische Bewegung leisten. Aber dieser Zusammenhang erklärt auch das Auftreten der EDL, das sich nicht wesentlich von dem in den Fußballstadien unterscheidet. Wer sich hiergegen wendet, muss schon erklären, ob er den Meinungskampf nur im Rahmen schöngeistiger Debatten für zulässig erachtet. Nur am Rande sei erwähnt, dass – zumindest in Deutschland – bei Linken, die alljährlich in Berlin und Hamburg ganze Straßenzüge in Schutt und Asche legen, das Verhalten nicht annähernd so kritisch betrachtet wird. Schon gar nicht wird die Verbindung zum Unterdrückungssystem des Kommunismus und der durch diese Bewegung begangenen Massenmorde hergestellt.

Großen Raum in der Auseinandersetzung mit der EDL nimmt das Verhalten einzelner Mitglieder ein. So wird heftig darüber gestritten, ob einzelne den Hitler-Gruß gezeigt haben. Auch wird nahezu übereifrig nach Verbindungen mancher Mitglieder zur BNP geforscht. Es bleibt der Eindruck, dies wird vor allem deshalb betrieben, um sich um eine wirklich inhaltliche Debatte über die durch die EDL kritisierte totalitäre Gewaltideologie des Islam zu drücken. Schließlich braucht man sich den Argumenten von angeblichen Nazis nicht zu widmen, was neben der Maulkorbfunktion auch Sinn und Wirkungsweise der Nazikeule ist. „Nazi scum off the street“ ist intellektuell allemal leichter zu bewältigen als sich mit den Inhalten und den sichtbaren Konsequenzen des Islam zu beschäftigen.

Richtig ist aber auch, dass das Verhalten einzelner ein Indiz für den Geist einer Gruppe sein kann. Warum dies allerdings nur für solche Bewegungen wie die EDL gelten soll, aber nicht für den Islam, aufgrund dessen Lehren seit dem 11. September 2001 14.944 tödliche Anschläge (Stand: 07.03.2010) und unzählige Anschlagsversuche zurückgehen, wird wohl das ewige Geheimnis der Islam-Apologeten bleiben. Auch Frauenunterdrückung, Steinigungen, Handabhacken, Entführung von nicht muslimischen Frauen und deren Vergewaltigung sowie Zwangskonvertierung, das Töten sogenannter Apostaten und vieles mehr lassen scheinbar keine Rückschlüsse auf den Inhalt des Islam oder den Geist zu, der in dieser Religion vorherrscht.

Der Gegenprotest und seine Hintergründe

Um der EDL „nazi scum off the street“ entgegen zu schreien – was natürlich eine sehr viel vornehmere Art als den durch die EDL gepflegten Diskursstiles ist – hatten sich einige Hundert Islam-Apologeten versammelt, die unter der Bezeichnung „unite against fascism“ marschierten. Das Kampagnenmaterial dieser Gruppierung wird unter anderem auch durch die Lehrer-Gewerkschaft gesponsert. Auch mit dem Muslim Council of Britain (Muslim Rat GB) arbeitet diese Organisation zusammen. Zudem gehören viele Parlamentsabgeordnete zu den Unterstützern der UAF.

Das Demonstrationsrecht dient nach allgemeinem Verständnis dazu, Bürgern die Möglichkeit der Kritik an den verschiedenen staatlichen Institutionen zu geben. Scheinbar empfinden es diese Abgeordneten nicht als Widerspruch, eine Organisation zu unterstützen, die sich gegen solchen Protest wendet. Den Protest von Bürgern, die von dem legitimen Recht Gebrauch machen, das Parlament und die zugehörigen Abgeordneten bezüglich ihrer unkritischen Haltung gegenüber dem Islam zu kritisieren, mit der Unterstützung von Abgeordneten niederschreien zu wollen, zeugt von merkwürdigem Demokratieverständnis.

Bei dem großen und finanzstarken Unterstützerkreis ist es nicht verwunderlich, dass sich das Kampagnenmaterial zur Bekämpfung einer unerwünschten Meinung deutlich professioneller ausmacht als das von den Vertretern ebendieser Meinung benutzte Material. Wenn die Sponsoren das nächste Mal vielleicht noch eine warme Mahlzeit und den ein oder anderen Kasten Bier springen lassen, lassen sich dann mehr als die ca. 200 Mietmäuler finden, die bereit sind, die von anderen gefertigten „Protest“-Schilder durch Londons Straßen zu tragen. Hier liegt möglicherweise auch ein Geschäftszweig brach, der unter der Internetseite rent-yourself-a-demonstration.uk firmieren könnte. Mit den richtigen vom britischen Arbeitsministerium geförderten Reintegrationsprogrammen für Arbeitslose könnte es bezuschusst werden, wenn Legislative, Exekutive oder Judikative mal eine unerwünschte Meinung niederbrüllen lassen wollen. Bei der Politik der verschiedenen europäischen Regierungen und der EU selbst sollte es in den nächsten Jahren genug zu tun geben. Herr Putin steht hier bestimmt mit Rat und Tat zur Seite; schließlich ließ er die sogenannte Kreml-Jugend, Naschi, als Jubelrussen aufbauen. Insbesondere Labour sollte bei der alten Überzeugung bleiben, von Moskau viel lernen zu können.

Die Gegendemonstration

Doch noch mussten die durch Teile des Parlaments unterstützten Demokratiekomparsen anlässlich der Vorführung des Films Fitna ohne Speis und Trank ihre aufrichtige Entrüstung vor den Kameras der BBC demonstrieren. Im Gespräch gaben die Streiter gegen die Macht mit Genehmigung und auf Wunsch diverser Parlamentarier an, Fitna sei antimuslimisch und rassistisch. Leider konnte im Rahmen dieser Erklärungen nicht so recht dargelegt werden, welcher Rasse die Ideologie Islam ist. Sonst dringt man bei solchen Gelegenheiten zumindest bis zu der Behauptung vor, jede Agitation gegen eine Gruppe von Leuten (auch aufgrund ihrer Religion – hier: Ideologie) sei Rassismus. Aber es wäre auch hier zu erwarten gewesen, dass die Folgefrage, ob Agitation gegen Ungläubige, Dhimmis und Harbis dann auch unter diese vollkommen willkürliche „Definition“ falle, nicht oder wenn doch, dann mit überraschender Aggression und dennoch meist recht nichtssagend beantwortet wird. Möglicherweise war aber die Beantwortung dieses Komplexes nicht im Sponsoring-Vertrag geregelt oder unter den Erlaubnisvorbehalt der Legislative gestellt. Vielleicht war die Frage aber auch während der gewerkschaftlich vorgesehenen Pausenzeit gestellt worden.

Als offiziellen Grund gab eine Gesponserte an, die Agenda (!) des Fragestellers nicht zu kennen. Die Erwiderung, dass ein „gutes“ Argument unabhängig von der „Agenda“ des Gegenübers überzeugen sollte, konnte sie leider nicht mehr zu einer weiteren Antwort bewegen. Glücklicherweise hatten die MSM bei ihren Gesprächspartnern weit mehr Glück. Leider hat sich aus diesen Gesprächen – soweit sie verfolgt werden konnten – aber auch keine Antwort auf die obigen Fragen ergeben.

Die Gegendemonstration begab sich dann aber auch vertragsgemäß planmäßig auf die Marschstrecke. Diese war für dieselbe Strecke wie die der EDL geplant, lediglich früher und in entgegengesetzter Richtung (wahrscheinlich mehr als eine Metapher). Auf dieser Strecke blieb der Zug allerdings an einem Punkt stehen und die in Ermangelung staatlicher Speisung Geschwächten setzten sich auf die Straße. Die böswillige Polizei unterstellte den Entkräfteten jedoch, so den EDL-Protestzug blockieren zu wollen. Aufgrund des aus unverständlichen Gründen unterstellten Motivs, der durch Dritte finanzierten und durch Abgeordnete unterstützte Mob wolle die Bürgerrechte anderer einschränken, wurden sie durch die Polizei von dieser Stelle verbracht. Dabei wurde von den Ausgemergelten vielfach das Angebot des kostenlosen Autotransfers genutzt. Letztlich gelang es der Polizei, der müden Demonstration wieder auf die Beine zu helfen, so dass die Straße für einen selbstfinanzierten Demonstrationszug der EDL frei wurde.

Die EDL Demonstration

Die Demo sollte um ein Uhr vor dem Tate Britain beginnen. Dieser Platz war noch kurz zuvor ausschließlich durch Polizei und Medien bevölkert, zu denen sich nach und nach einzelne Demonstranten gesellten. Die meisten kamen in einer großen Gruppe. Nachdem sie eine Zeit lang diverse Slogans („Muslim Bombers off the street!!“) skandiert und Banner, Fahnen sowie Schilder in die Kamera gehalten hatten, ging diese Gruppe erst noch einmal auf einen (selbstfinanzierten) Drink in einen nahegelegenen Pub.

Um zwei Uhr kehrten die Demonstranten gestärkt zurück, um erneut zu skandieren, wobei meistens „E-E-EDL“ intoniert wurde. In den Reden erging eine Einladung an alle, einschließlich der Muslime, sich dem Kampf zur Verteidigung der westlichen Werte anzuschließen. Es wurde eine Gedenkminute eingelegt. Diese galt den britischen Opfern der letzten zwei Wochen im Afghanistan-Feldzug und zweier Sikhs, die wegen der Verweigerung zum Islam zu konvertieren, in der Woche zuvor in Pakistan geköpft worden waren.

Bei der zweiten Rede kam es zu einem Zwischenfall, als sich der Redner (Foto l.) durch einen Rufer dazu hinreißen ließ, die Gegendemonstranten als „Wanker“ (Wichser) zu bezeichnen. Das führte zum sofortigen Eingreifen der Polizei, die dem Redner das Mikrofon entzog, was wiederum zu Protestgeschrei und Unruhe führte. Der erste Redner ergriff erneut Mikrofon und Wort und beruhigte die Lage recht schnell. Es war dem zweiten Redner sichtlich peinlich und er entschuldigte sich immer wieder bei allen Umstehenden. Er bat um Verzeihung, dass er diesen Fehler begangen hatte und sich hierzu hinreißen ließ.

Dann brach die EDL zum Marsch auf. Dieser wurde nur hie und da durch kleinere Scharmützel und engagierten Rufen der Gegendemonstranten („Nazi scum off the street!“) begleitet. Die Gegendemonstranten hatten sich vereinzelt oder in kleineren Gruppen neben der Marschstrecke positioniert. Der Hauptteil der nicht verhafteten Gegendemonstranten befand sich allerdings noch vor dem Parlament, wo auch der vorläufige Endpunkt des EDL- Demonstrationszuges war.

Dort angekommen, wurden die EDL-Demonstranten mit lauten „nazi“ und „fascists“ Rufen „begrüßt“. Einer der EDL-Mitglieder rief: „Yeah, I´m a fascist!“. Eine „Journalistin“, die eifrig in ihrem Notizblock herumkritzelte, drehte sich zum Autor dieser Zeilen um und meinte: „Haben Sie das gehört, er hat gesagt, er sei ein Faschist!“.

Woraufhin ihr geantwortet wurde, dass man den Eindruck hatte haben können, er habe es ironisch gemeint. Das wollte sie allerdings nicht gelten lassen und meinte in einem sehr herablassenden Ton: „Ironisch? Die sind alle plemplem (they are all nuts)“.

Einer der EDL-Demonstranten legte seinen Arm um die Schultern eines dunkelhäutigen Mitstreiters und rief, dass man sehen könne, wie faschistisch sie seien. Das führte zu teilweise wütenden Protestrufen und Letzterem wurde sehr lautstark jeglicher Verstand abgesprochen.

Hier wäre nun der Platz, sich mit dem Geisteszustand des Gegendemonstranten (l.) zu beschäftigen, der so eifrig und offensichtlich begeistert eine rote Fahne mit Hammer und Sichel schwang. Mangels Befragung muss es allerdings eine Vermutung bleiben, dass er die Ermordung von 60 Millionen Menschen durch die kommunistische Herrschaft in Europa feierte. Es mag aber auch sein, dass er ein Zuspätgekommener der maoistischen Kampagne zur Bekämpfung der Spatzen war, bei der die Vögel durch Wedeln von Tüchern etc. so lange aufgeschreckt und zum Fliegen gezwungen worden, bis sie tot vom Himmel fielen. Entgegen dem sozialistischen Plan schädigten nun allerdings die von den Spatzen nicht gefressenen Insekten im noch starkeren Maße die aufgrund der Planwirtschaft ohnehin nicht üppige Ernte. Wie es auch sein mag, jedenfalls hat unser junger Freund bewiesen, dass man sich als moralisch überlegen fühlen darf, wenn man sich auf Massenmörder beruft. Zumindest wenn diese linke Grundüberzeugungen hatten oder ersatzweise den Massenmord mit Gottesbefehl begründen. In dieser Hinsicht ist die Meinungsfreiheit auch unberührt (was auch richtig ist!).

Der Frauenanteil bei den Islam-Apologeten war hier erstaunlich hoch, was aber auch mit den zuvor stattgefunden Autotransfers zu tun haben konnte. Den anwesenden Apologetinnen wurde durch die EDL zugerufen, sie mögen sich darauf vorbereiten, die Burka zu tragen. Einer wurde durch einen EDL-Demonstranten zugerufen, die Burka müsse allerdings in ihrem Falle nicht unbedingt eine schlechte Idee sein.

Mit diesen Unterhaltungen beschäftigte man sich noch eine Weile, während die Pressevertreter noch das ein oder andere Interview führten. Dabei waren einzelne Journalisten fair und schienen auch wirklich interessiert, sich die Meinung der EDL-Leute anzuhören. Anderen schien es eher darum zu gehen, mit den in die Fragen eingestreuten Prämissen die eigene Meinung zu verbreiten und den Interviewten Sichtweisen in den Mund zu legen. Es gab aber auch den „Interview“stil, der einer Anklage bzw. einem Verhör gleich kam.

Bis auf zwei kleine Zwischenfälle gab es keine besonderen Ereignisse mehr. Beide Male hatte eines der EDL-Mitglieder die Absperrung überwunden und auf die Gegenseite zugehen wollen, was jedes Mal unterbunden wurde und beim Zweiten zur Verhaftung führte. Bald darauf wurde die EDL-Demonstration durch die Polizei zur nächsten U-Bahn-Station (Westminster) und zu den dortigen Zügen begleitet und war damit beendet.


Fazit

Die EDL-Demonstration wirkt anders als sonstige Demonstrationen. Insbesondere im Vergleich zu den Anhängern der Freiheitspartei des Geert Wilders (z.B. anlässlich des Prozessbeginns in Amsterdam) wirkt es doch sehr rauh und auch ein wenig aggressiv. Aber die Meinungsfreiheit ist nicht durch irgendwelche Anstaltsregeln beschränkt. Und wenn man fairerweise zur Kenntnis nimmt, dass hier Fußballfans ihrer politischen Meinung Ausdruck verleihen und sich dabei der Verhaltensmuster bedienen, die ihrer sonstigen Ausdrucksweise entsprechen, wird man nicht von ihrer ungewöhnlichen Demonstrationsform auf eine schlechte Gesinnung schließen. Der Autor dieser Zeilen hat den Demonstranten, die er beobachten, mit ihnen sprechen und denen er zuhören konnte, abgenommen, dass es ihnen um ihr Land, ihre Nation, ihre Heimat und ihre sowie die Freiheit anderer geht. Allerdings sollen frühere Demonstrationen der EDL noch undisziplinierter gewesen sein. Wenn die EDL inhaltlich ernster genommen werden will, könnte ihr ein wenig Disziplin nicht schaden. Aber was zur Hölle weiß denn ich wie man durch die Straßen Londons marschiert. Ich bin ein verdammter Kraut!

» Videos und weitere Fotos von der Gegendemo in London

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44 KOMMENTARE

  1. wobei meistens “E-E-EDL” intoniert wurde

    endlich! Ich bin schon lange auf der Suche nach einem direkten Gegenstück zur Linksparole der 68er: „Ho-Ho-HoChiMinh“

    @ #1 kosak (09. Mrz 2010 15:21)

    Es wird auch zu einer
    „German Defence League“ kommen – mit exakt dem gleichen Symbol wie die EDL: nur das Kreuz wird nicht rot – sondern schwarz sein.

  2. OT:

    CSU-Politiker Hans Peter Uhl:

    „……………Für uns gilt Religionsfreiheit, wir bekämpfen Islamismus und Extremismus, aber nicht eine friedliche Religion wie den Islam. Dieser Auseinandersetzung muss man sich stellen, jeder an seinem Platz.“

    http://www.n-tv.de/politik/dossier/Eine-Islamisierung-gibt-es-nicht-article766325.html

    Ist der total verkalkt, den Islam als friedliche Religion darzustellen, oder fischt die CSU nur nach den Stimmen der Neubürger?

  3. Ein langer und guter Vortrag. Doch leider sind wir keine Fussballmannschaften und deren Fans.
    Wenn wir jeden Tag, ob in England, in den Niederlanden oder gar in Deutschland zusehen müssen, wie eine uns feindlich gesinnte fremde Mentalität das fiedliche Zusammenleben, das wir uns alle in vielen Jahren erarbeitet haben, mit etwas Gewalt – oder auch mehr – mit Heuchelei und gefährlichen Drohungen zerstören versucht und keine Hemmungen vor Gewalt, ja sogar vor Mord hat, müssen wir uns fragen, ob wir nicht endlich für unsere, ja für unsere Rechte kämpfen müssen. Wir hier im Westen sind geduldig und auch verständnisvoll … doch irgendwann ist Schluss !!
    Ich meine (hier das Recht gem. Grundgesetz), dass „wir auch“ den Schutz des Gesetzes in Anspruch nehmen dürfen. Darum fordere ich mein, unser Recht auf freie Ausübung unserer Religion und ein Ende der Bedrohungen durch andersreligiöse Gruppierungen, die noch nicht einmal wissen, welche Art Islam sie mit der Tötungsabsicht von Juden und Christen verbinden.

  4. #4 McMurphy
    die stimmen der neubürger sollen es sein.zudem ist der schwul und er steht auf ausländische jungs aus arabien.

  5. Eia, die intellektuellen Sesselpupser in den Redaktionen der Selbstverwirklicherpress werden nicht aufstehen und ihr bequemes Leben für die Freiheit einsetzen.

    Das machen halt die Fußballfans. Die können nicht von heut auf morgen in einen anderen Stadtteil (geschweige denn in ein anderes Land) ziehen.

  6. @ #4 McMurphy (09. Mrz 2010 15:31)

    CSU-Politiker Hans Peter Uhl:

    “……………Für uns gilt Religionsfreiheit, wir bekämpfen Islamismus und Extremismus, aber nicht eine friedliche Religion wie den Islam. Dieser Auseinandersetzung muss man sich stellen, jeder an seinem Platz.”

    Da hast wieder so eine Pappnase aufgestöbert :mrgreen:

    Solange der Typ den Islam für eine Religion hält, ist er noch fest mit der Matrix verkoppelt!

  7. Übrigens:

    Rüpelhaftes Auftreten gehört mit zur britischen Kultur! Das war schon immer so! Wo ist das Problem?

    (Wahrscheinlich macht dieses rüpelhafte Auftreten den Moslems Angst …)

  8. Auch Aaron König, Mitglied im Bundesvorstand der PIRATENPARTEI, hat begriffen, daß wir von den Machthabern belogen und betrogen werden:

    Die Warnungen vieler renommierter Wirtschaftsexperten, dass der Euro als Einheitswährung so unterschiedlicher Volkswirtschaften wie Deutschland, Finnland, Portugal oder Griechenland nicht funktionieren kann und langfristig schädlich sein wird, habe auch ich lange Zeit nicht ernst genommen.

    Doch jetzt scheinen die schlimmsten Prognosen einzutreffen. (…) Es steht also zu befürchten, dass unsere Politiker die Staatsverschuldung weiter ausweiten und noch mehr Geld in ein krankes System pumpen werden, das einige wenige reicher und reicher werden lässt, der großen Mehrheit der Bevölkerung jedoch immer höhere Zwangsabgaben abpresst.

    http://aaron-koenig.blogspot.com/2010/03/bye-bye-euro.html

  9. Was Linke und Naivlinge, wie diese Journalistin da, sagen, ist nicht sonderlich relevant, trotzdem gute und notwendige Erläuterungen zur English Defense League, deren erster Eindruck tatsächlich an das Auftreten rechter hooligans erinnert.

  10. Ich habe einmal englische Fußballfans kennengelernt. Ein bißchen rauh, aber herzlich. Männlich halt, und vor allem nicht so durchgegendert.

  11. #8 Denker

    (Wahrscheinlich macht dieses rüpelhafte Auftreten den Moslems Angst …)

    🙂 kann nix schaden !

  12. E-E-EDL!

    Kicks ass, boys!!

    Danke Nockerl, bin froh das jemand den Laden mal gescant hat. Beruhigend das es Hools und keine Nazis sind.

  13. #10 Crisp (09. Mrz 2010 15:47)

    Es zählt die A-Note und nicht der künstlerische Eindruck.

    Die SAntifa schert sich auch nicht darum, ob sie jetzt gut aussieht(tut sie nicht) und eine Start-Ziel-Demonstration von 500 Hools ist nun mal erfolgreicher als eine im Vorfeld abgebochene Kundgebung.

    Wir sollten uns schon darauf einstellen, dass das Demonstrationsrecht zwar durch das Grundgesetz garantiert ist, welches allerdings sehr leicht durch die Kollaboration von Polizeipräsidenten mit verfassungsfeindlichen Gruppierungen (neudeutsch:breites Bündnis) ausgehebelt werden kann. Ein paar breitere Schultern und etwas Nahkampferfahrung ist sicherlich nicht soverkehrt für ein entschiedenes Eintreten für die Versammlungs- und Meinungsfreiheit.

    Da kann es natürlich auch zu Kollateralschäden kommen, wenn zum Beispiel ein dementer Blutgreis der durch Kieferbruch von seiner verfassungsfeindlichen Denunziantentätigkeit abgehalten wird.

  14. #4 McMurphy:

    „CSU-Politiker Hans Peter Uhl:

    “……………Für uns gilt Religionsfreiheit, wir bekämpfen Islamismus und Extremismus, aber nicht eine friedliche Religion wie den Islam. Dieser Auseinandersetzung muss man sich stellen, jeder an seinem Platz.”“

    Gegen solche bildungsferne und faktenresitstente Leute in Topp-Positionen ist man letztlich machtlos.
    Wenn in ein paar Jahrzenhten der Moslemanteil hoch genug ist, werden deise Leute die Früchte ihrer „Arbeit“ noch selbst erleben dürfen…
    Wer sich’s lesiten kann, sollte darüber nachdenken, seinen Lebensabend in Gegenden zu verbringen, die sich außerhalb Europas befinden oder in gebieten, die evtl. noch unbereichert verblieben sind.

    Ich sehe gewisse Parallelen zu einstigen Christianisierung Roms, wobei der Islam einen völlig anderen Hintergrund hat (1,3 Mrd. an Menschenmassen und Unsummen an Geld aus den Erdöl-Einnahmen).

    Das „Wunder von Marxloh“ würde ich, wäre ich ein linker, als ein gutes Stück islamischen Imerailismus bezeichnen, doch erstens bin ich keiner zu zweiten tun unsere Linken genau das nicht. Den Türken werden Verhaltensweisen zugebilligt, die dem eigenen Volk tunlichst aberzogen werden sollen.

    Ich sehe mittlerweile relativ schwarz…
    Die Verblödung udn Verlogenheit der Verantwortlichen ist zu groß, als dass sich der Zug in richtung isliamische Zukunft aufhalten ließe.

    Verbietet die Burka nicht – schließlich ist diese friedlich und ein Mesnchenrecht… Was bedeutet: Die Frauen werden ohne diesem Irrsinn komplett weggesperrt, aber darüber darf nicht geredet werden, wir sind ja nicht fremdenfeindlich,

    Druckt keine Karrikaturen, das beleidigt Muslime (deren Beleidigungen gegenüber juden und Chrsiten, Atheisten etc. dürfen nicht thematisiert werden). Wasa aber bedeutet das?
    Ganz einfach: druckt ihr karrikaturen, fliegen eure Botschaften in die Luft. Na, wenn das kein Argument ist?

    Kritisiert den Islam nicht – auch das beleidigt Muslime. Immerhin: Dieser kult hat es geschafft, sich von jegleicher wirksamer aufklärung fern zu halten. Wer es wagt, den Islam zu kritisieren ist ein „Nazi“ und bracht Polizeischutz, damit er nicht ermordet wird, wie etwa der „Nazi“ van Gogh…

    Passt euch dem Islam an, dann habtr Ihr den geringsten Ärger, lügt, ignoriert udn schließt eure Augen vor den Fakten, dann wird’s auch nicht so schlimm.

    Chemberlain lässt grüßen.

    Wer heute als Politiker dem Volk sagt: „Der Islam ist friedlich“, der ist entweder dumm oder boshaft.

  15. Wo war denn der fanatische Moslem-Mob?

    Haben die etwa gelernt und tauchen nicht mehr als aggressiv keifende Gruppierung auf solchen Kundgebungen auf?

    Die Gegendemonstranten sehen ALLE nach Lehrer und Lehrerskindern aus, Rotweingürtel gibts auch in GB.

    Komisch, dass weder Sikh noch Hindu-Gruppen freiwillig diese Schildchen mittragen wollten.

    Könnte am toleranten Islam in Indien und Pakistan liegen.

    Für unsere staatlich subventionierten Wohlfühl-Demonstranten sind abgeschlagene Sikh-Köpfe sicher ausdruck engigster Nächstenliebe.

    Wir wissen die Konvertierungsmethoden eben noch schätzen lernen.

    Believe it, else…..

  16. Tja es gibt so ne und so ne… alles ok. Klar sind englische patriotische Fussballfans nicht besonders Ponyhof… aber das ist ok, nein mehr als OK: sehr gut. Das zeigt den „Gegenern“, dass hier Kraft und Leidenschaft am Werk ist. Super, wie kultiviert sie eigentlich reden (über Mikro) und sich sogar für verbale Entgleisungen entschuldigen… das sollte man mal von den Kämpfern gegen Faschismus hören !!!

    Allles super, gut das die da sind. Für Fernsehinterviews und die politische Ebene haben wir ja Leute wie Geerd Wilders. Ist es nich einfach endgeil wie gut er sich ausdrückt, wie eloquent und gebildet er in Interviews rüberkommt und wie wasserdicht er argumentiert ? Bravo Geert, bravo !!! Seine Interviews sind Lehrstücke wie man’s macht.

    Ruhig, gebildet, beharrlich, unbeirrbar und sehr eloquent !!! Ich werde echt langsam ein Fan von dem Kerl… !!!

  17. @ 3 Denker
    Du weißt schon das der User Grade die Leute hier verarschen wollte , nicht umsonst hat er sich nie wieder gemeldet oder liege ich falsch ?!

  18. Auf einen groben Klotz gehört ein grober Keil.

    Der Islam und seine Moslems sind überwiegend nicht durch Feingeist bekannt.

    Der Koran ist kein Gedichteband.

  19. Seht euch mal die Genossenschaft der UAF an. Die Plakate aalglatt fabriksmässig vorgefertigt, fehlt nur noch die Uniform.
    Dagegen die Leute von der EDL, viel individueller, mit selbst gemachtem fantasievollem Demo- Material.
    Die Polizei ist dieses mal auch viel konsequenter gegen die Krakeeler vorgegangen als sonst.
    Den obligatorischen Muster- Nazi hat die UAF-Antifa natürlich auch richtig platziert. Ach was hätte das für schöne Fotos für die Kommies gegeben!
    Blöd nur (für ihn), daß er direkt enttarnt wurde und Von den Bobbies auch sofort abgeführt wurde:

    SET-UP! EDL CATCHES A PLANT OUT IN LONDON

    http://atlasshrugs2000.typepad.com/atlas_shrugs/2010/03/setup-edl-catches-a-plant-out-in-london.html

  20. Man kann Wilders für den bevorstehenden Wahlkampf in den Niederlanden kaum schlimmer schaden, als Bilder von gröhlenden englischen Fußballfans als seine Unterstützer zu präsentieren. Die sind in den Niederlanden, wo Fußball ein lautes aber fröhliches und friedliches Familienfest ist, und nicht wie in England ein Krieg der Unterschicht, verhasst, nachdem sie schon mehrfach bei internationalen Spielen Rotterdam, amsterdam und andere Städte verwüstet haben. So eine „Solidaritätsveranstaltung“ ist eine Katastrophe für die PVV, die immer äußerst vorsichtig ist, nicht in falsche Gesellschaft zu geraten.

    Die linksextremistischen Gegendemonstranten für bezahlte „Mietmäuler“ der Regierung zu halten, zeugt von beängstigender Ahnungslosigkeit über die tatsächlichen Verhältnisse in Europa.

  21. @gw Abgeordnete gehören zur Legislative. Die Regierung zur Exekutive.

    Von den Abgeordneten ist im Indikativ und von der Exekutive (Regierung) im Konjunktiv die Rede.

    Im ironischen Stil wird dann auch der Judikative und Exekutive (Regierung!) „vorgeschlagen“ andere für sich protestieren zu lassen.

    Damit ist schon die Prämisse des letzten Absatzes des Postings falsch.

    Bitte die Begriffe genau erarbeiten und dann noch mal den Text lesen.

    Was das mit den (gesamt-) eurpäsichen Verhältnissen zu tun haben soll, erschließt sich mir leider nicht. Oder war das irgenwie in Verbindung mit der ersten Aussage gemeint?

    Die verstehe ich alllerdings auch nicht so recht. Sollte PI nicht über eine Demonstration zur Unterstützung von Wilders berichten, weil sie von den falschen Personen durchgeführt wurde? Meiner Ansicht nach sollte PI von Dingen berichten, die geschehen sind. Wer diese Demonstranten sind und warum sie demonstrieren, wurde aufgezeigt. Ergo: Auftrag erfüllt.
    Wer lieber verschweigen will, was seiner Ansicht nach einem von ihm präferierten Politiker schadet, denkt wie die MSM. Das sollte nicht die Herangehensweise von PI sein. Selbst dann nicht, wenn Niederländer die englischen Fußballfans nicht mögen sollten (was ich für eine Verkürzung halte!), haben diese demonstriert. Darüber wurde berichtet.

  22. Die nicht wenigen farbigen Mitglieder schaffen den Gegnern ein Problem, das diese auch damit zu bekämpfen suchen, indem sie – wie im Falle eines der EDL-Sprecher, der selbst Sikh ist – diese als “Uncle Tom” bezeichnen.
    ….

    In den Reden erging eine Einladung an alle, einschließlich der Muslime, sich dem Kampf zur Verteidigung der westlichen Werte anzuschließen.
    ……..

    Einer der EDL-Demonstranten legte seinen Arm um die Schultern eines dunkelhäutigen Mitstreiters und rief, dass man sehen könne, wie faschistisch sie seien.

    Danke für diesen Vor-Ort-Bericht.

    Hier platzt wiedereinmal die linksfaschistische Propagandablase vom Patrioten, der automatisch Nazi und Rassist sein muss.

    Ist doch klar, dass demonstrierende Arbeiter eine andere Diskussionskultur pflegen als Akademiker.
    Und das ist auch gut so, schliesslich muss es jemanden geben, der sein Recht auf Rede- und Demonstrationsfreiheit auch körperlich einzufordern und zu verteidigen in der Lage ist.

    GO EDL, great job.

  23. #28 gw (09. Mrz 2010 16:39)

    Man kann Wilders für den bevorstehenden Wahlkampf in den Niederlanden kaum schlimmer schaden, als Bilder von gröhlenden englischen Fußballfans als seine Unterstützer zu präsentieren. Die sind in den Niederlanden, wo Fußball ein lautes aber fröhliches und friedliches Familienfest ist, und nicht wie in England ein Krieg der Unterschicht,…

    Ja, tatsächlich? Ich bin anderer Meinung. Sie verkennen offensichtlich die Situation. Diese Männer – wenn auch „Fussballfans der Unterschicht“ – sind Patrioten, keine Feiglinge und treten hier als Verteidiger europäischer Werte und Sympathisanten Wilders´ auf. Auf ihren Schildern mit rotem Kreuz steht „We will never submit to Islam“, „Ban the Burkha“ oder „England needs a Gert“.

    Und wenn man die Zustände, die in Uk herrschen, berücksichtigt, wenn man bedenkt, dass viele Menschen bei den Terroranschlägen in London im Juli 2005 ihr Leben lassen mussten, so ist es m.E. auch verständlich, dass man sich – entgegen deutscher Distinguiertheit – vor allem angesichts der britischen Gutmenschen im Ton vergreift. Menschenverachtetender Intoleranz und einer faschistischen Ideologie bzw. dem muslimischen Mob, der GB vernichten will, der die Scharia einführen will, tritt man so am besten gegenüber. Diese Sprache verstehen die verkommenen Islamisten und die hirnverbrannte Antifa. Wenn in Anbetracht dessen, was auf dem Spiel steht, das Herzblut überkocht, so ist das verständlich, dann bekommen die Anhänger einer Hassideologie und auch dumme, feige Kulturverräter aus dem linken Lager das zu hören, was ihnen gebührt – auch wenn es nicht vornehm ist.

    Wahrscheinlich kennen Sie auch keine niederländischen Hooligans, die man des öfteren z.B. bei Uefa-Pokal-Spielen beobachten kann. Aber die mutigen britischen Mitglieder der English Defence League treten hier als solche auf und nicht als Fussballfans. Das tut nichts zur Sache.

  24. #3 Denker (09. Mrz 2010 15:30)
    “German Defence League” kommen – mit exakt dem gleichen Symbol wie die EDL: nur das Kreuz wird nicht rot – sondern schwarz sein.
    ____________________________

    Also ich habe in irgendeinem Beitrag hier schon den Internetauftritt gesehen, aber auch mit rotem Kreuz.

    Wer kann helfen? Finde diesen Link nicht mehr.

    Übrigens hier ein EDL-Mitglied, daß auch mit Deutschen zusammenarbeitet, ich denke, es tut sich etwas.

    http://lionheartuk.blogspot.com/2009/10/united-european-christian-defence.html

    Und hier ein Video, was mir sehr gut gefallt.

    http://lionheartuk.blogspot.com/2009/10/glorious-english-defence-league.html

  25. Hervorragender und informativer Bericht von Nockerl! Einen (winzig kleinen) Minuspunkt gibt’s nur für die übertriebene Entschuldigung der „rauhen“ Art der EDL-Demonstranten. Wozu das denn? Wie erfrischend, wenn es nicht immer nur Lichterketten und betroffene Hundeblicke sind! Hochaggressive Musel- und linksradikale Gewalt-Demonstranten sollten kein Monopol auf „Rauheit“ ausüben.

  26. Ein schöner Bericht. Besonders gefällt mir, dass es doch noch Briten aus den guten alten Zeiten gibt, die sich nicht alles gefallen lassen und die stolz auf Britannia und ihre Werte sind. Und ganz besonders gefällt mir natürlich der Rat an eine Apologetin, dass die Burka durchaus kleidsam für sie sei. Wahrscheinlich so eine Schönheitskönigin wie unser heimisches Orakelchen. So und jetzt würde ich das Ganze noch etwas vertiefen, aber dann rügt mich Nockerl wieder. Wer mich kennt, möge sich noch eine kleine Fortsetzung hinzudenken. Eins muss ich aber doch noch sagen, Moslems und ihre Apologeten sind geistige Flachwichser, das hat der Redner trefflich erkannt. Pardon, geistige Tiefflieger wollte ich natürlich sagen.

  27. #37 Israel_Hands (09. Mrz 2010 20:52)
    Hervorragender und informativer Bericht von Nockerl! Einen (winzig kleinen) Minuspunkt gibt’s nur für die übertriebene Entschuldigung der “rauhen” Art der EDL-Demonstranten. Wozu das denn? Wie erfrischend, wenn es nicht immer nur Lichterketten und betroffene Hundeblicke sind! Hochaggressive Musel- und linksradikale Gewalt-Demonstranten sollten kein Monopol auf “Rauheit” ausüben.

    Ist angekommen!

    Es war von mir allerdings nicht „entschuldigend“, sondern erklärend gemeint. Ich sehe aber ein, das man das anders sehen kann.

  28. #38 epistemology (09. Mrz 2010 21:10)
    Ein schöner Bericht. Besonders gefällt mir, dass es doch noch Briten aus den guten alten Zeiten gibt, die sich nicht alles gefallen lassen und die stolz auf Britannia und ihre Werte sind. Und ganz besonders gefällt mir natürlich der Rat an eine Apologetin, dass die Burka durchaus kleidsam für sie sei. Wahrscheinlich so eine Schönheitskönigin wie unser heimisches Orakelchen. So und jetzt würde ich das Ganze noch etwas vertiefen, aber dann rügt mich Nockerl wieder. Wer mich kennt, möge sich noch eine kleine Fortsetzung hinzudenken.

    Danke, und ich bin ganz dolle stolz auf Dich! 😉

    Eins muss ich aber doch noch sagen, Moslems und ihre Apologeten sind geistige Flachwichser, das hat der Redner trefflich erkannt. Pardon, geistige Tiefflieger wollte ich natürlich sagen.

    und das nahezu uneingeschränkt!!! 😉

  29. #36 Zahal (09. Mrz 2010 20:18)

    Da gibts noch eine Seite, ebenso verwaist.

    http://germandefenceleague.org/

    Komischerweise unterschiedliche Domains, muss man wohl beide im Auge behalten.
    Nicht, dass es sich um nen Mailadressensammler handelt, der Blödsinn damit vorhat. 😉
    Und der User, der die org.-Seite propagiert hat, ist seltsamerweise seitdem auch nicht wieder aufgetaucht.

  30. …die sogenannte Antifa kümmert sich wirklich einen kalten Staub darum, wie sie in ihrem Auftreten erscheint. Warum sollten es andere besser machen. Protest und Demonstration sind, wie man an den sogenannten Antifaschisten sieht, nicht nur Orte des modischen Flanierens wo entspannt der Text des Grundgesetzes getanzt wird.

  31. Man kann ja über Hooligans denken was man will, aber wer meint dieser Konflikt wird nur im SpOn-Forum und ZDF-Diskussionsrunden ausgetragen irrt. Nein, der Gegner ist gewalttätig und benutzt Androhung von Gewalt als sein wichtigstes Argument, da ist es sicherlich nicht schlecht wenn auch wir ein paar harte Jungs auf unserer Seite haben.

    Und diese harten Jungs haben wenigstens Stolz und sind bereit für sich und ihr Land geradezustehen. Davon könnten sich sicherlich viele vornehmere Leute ne Scheibe abschneiden.

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