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„Was ist eigentlich Salafismus?“ Diesen Titel trug der zweite Teilvortrag der Interkulturellen Akademie Augsburg über den Salafismus, der am 26. November im Rahmen der Vortragsreihe „Orient & Okzident Teil VIII Islam im Wandel, Islam in Europa, aktuelle Lage im Nahen Osten“ abgehalten wurde.

(Von PI-Augsburg)

Mit ca. 20 Teilnehmern war die Veranstaltung im Vereinsgebäude des Mesopotamienvereins – der auch Teil der Interkulturellen Akademie ist – ziemlich mager besucht. Über die erste Veranstaltung hatten wir bereits Mitte Oktober berichtet.

Wie gewohnt hat Hansi Ruile, der scheidende Leiter des Kulturhauses Kresslesmühle, die Veranstaltung eröffnet und die einzig anwesende Vertreterin der Stadtregierung, Stadträtin Ingrid Fink von der CSU, sowie den Leiter des Augsburger Projektbüros Frieden und Interkultur, Timo Köster, begrüßt und zugleich beklagt, dass er es als Geringschätzung seines Wirkens ansieht, dass nur ein Mitglied des Stadtrats bei einem seiner letzten Auftritte vor seiner Pensionierung anwesend ist.

Ruile rief in seiner Ansprache dazu auf, den Islam objektiv zu betrachten und lobte die Migrantenorganisationen als Teil der Zivilgesellschaft und begrüßte im selben Zuge den anwesenden Vorsitzender des Dachverbandes türkischer Vereine in Augsburg (DTA), Suat Saklaman.

Über diesen obskuren Dachverband, in dem sich Islamisten, Faschisten der Grauen Wölfe und die DITIB tummeln, hat PI-Augsburg bereits früher berichtet.

Die einschlägige fachliche Kompetenz Dr. Thielmanns kann angesichts seiner Vita nicht bezweifelt werden. Seine Magisterarbeit (1991) beschäftigte sich z.B. mit der Apostasie bei Moslems.

Jörn Thielmann (Foto oben) ist Autor zahlreicher Publikationen und hält oft Vorträge, wie z.B. bei der gottesstaatlich orientierten Islamischen Gemeinschaft Milli Görüs im Jahr 2007.

Am Anfang seines Vortrags äußerte Dr. Thielmann die Meinung, dass der Begriff „Salafismus“ mehr verschleiert als enthüllt, was unter anderem ein Problem für die Sicherheitsbehörden und für die Terrorabwehr sei.

Thielmann führte aus, dass zu den deutschen Orten mit größeren Salafistengruppen Berlin, Mönchengladbach und Frankfurt am Main zählen würden. Unter den Salafisten seien laut Thielmann drei Strömungen zu erkennen:

1. Die sog. „Pietisten“ oder „Puristen“ seien sehr strenggläubig, jedoch absolut apolitisch. Salafisten dieser Gruppe kleiden sich anders und betreiben Missionierung für den Islam (Da’wa), den sie als perfekte Religion ansehen. Parteipolitik und damit auch die Demokratie als Organisationsform würden sie ablehnen. Sie teilen die Menschheit ein in zwei Teile: Eine kleine Schar Rechtgläubiger, die ins Paradies kommt und eine große Gruppe, die sich aus den Ungläubigen und aus nicht strenggläubigen Moslems rekrutiert, die in der Hölle landen würde.

2. Politisch aktive Salafisten, welche die Gesellschaft ändern, d.h. islamisieren bzw. reislamisieren und einen islamischen Staat angeblich mit friedlichen Mitteln herbeiführen wollen. Diese Salafisten wären ähnlich wie die Muslimbrüder international vernetzt. Als Beispiel für die Vernetzung nannte der Referent einen ehem. Vorsitzenden des Islamischen Zentrums in München, der dann nach Kairo ging und dort in den 90er Jahren ein Führer der Muslimbrüder war.

3. Gewalttätige Salafisten, die sogenannten „Dschihadis“, die wiederum drei Untergruppen bilden:

a) Die nationalistisch orientierten, die mit Waffengewalt die Regierung im Herkunftsland umstürzen und einen islamischen Staat einrichten wollen.
b) Die Internationalisten neuer Prägung, die die Feinde der islamischen Umma überall auf der Welt bekämpfen wollen, d.h., gute Moslems gegen böse Imperialisten.
c) Die Verteidiger „bedrohter“ Moslems in Afghanistan, Irak oder Palästina.

Nach dieser Klassifizierung wurden von Thielmann mehrere salafistische Theoretiker erwähnt, die die ideologische Grundlage des Salafismus aufgebaut haben:

Ahmad bin Hanbal, Ibn Taimiyya und Muhammad bin Abd al-Wahhab. Der Referent betonte, dass die Salafisten in Schwarz-Weiß-Kategorien denken und strikt gegen die Abweichung vom Koran und dessen Erneuerung sind und den Koran als Wort Allahs auch wörtlich interpretieren. Darum müssten sie immer Argumente aus dem Koran liefern für alles was sie sagen oder tun. Dies würde in einen religiösen Lebensstil und besondere Gewohnheiten münden.
Zudem seien laut Thielmann alle Salafisten radikale Gegner der Schiiten und Sufis.

Nach diesem Vortrag wurden Publikumsfragen zugelassen und gleich der erste Interessierte wollte wissen, wie Dr. Thielmann darüber denkt, wie denn der deutsche Staat mit Salafisten umzugehen hätte.
Thielmann antwortete, wie zu erwarten war, damit, dass Salafisten, solange sie die demokratische Grundordnung nicht antasten wollen, unbehelligt ihrer Ideologie nachgehen und diese auch publizieren dürfen sollen, da ja für die christlichen Kirchen schließlich das selbe Recht gilt und er relativierte damit, dass bis zum 2. Vatikanischen Konzil die katholische Kirche dem freiheitlich-säkulären Staat auch nicht zugeneigt war.

Derselbe Zuhörer, der die erste Frage gestellt hatte, hat sich dafür ausgesprochen, dass bezogen auf die Mohammedkarikaturen der Jyllands-Posten die Freiheit der Kunst eingeschränkt werden soll, da die Karikaturen zu Gewalttaten führen würden. Daraufhin antwortete Thielmann, dass die Moslems lernen müssten, auch „schlimme“ Karikaturen auszuhalten, hinnehmen und ggf. friedlich dagegen protestieren sollen.

Dass sich derjenige, der die Frage gestellt hat, mit diesen Ausführungen nicht abfinden konnte, war deutlich sichtbar. Zudem meinte Thielmann diesbezüglich, „dass man nicht alles tun muss, was man tun darf“, und warf im selben Atemzug dem Blog Politically Incorrect bewusstes Schüren von Hass vor.

Ein anderer Zuhörer stellte die Frage, an wie vielen Terroranschlägen Salafisten beteiligt waren. Die Antwort war, dass zwar nicht alle Salafisten Terroristen sind, aber dass jeder Terrorist „irgendwann im Kontakt zu Salafisten stand“.

Möglicherweise selbst erschrocken von der ausgesprochenen Wahrheit, versuchte der Referent diese Tatsache zu relativieren und fing an, die islamischen Terroristen mit Evangelikalen zu vergleichen. Er gab zu, dass im Koran direkte Aufforderungen zum Kämpfen mit Waffen und zum Töten gibt, die von vielen Moslems nicht im damaligen historischen Kontext, sondern wortwörtlich verstanden werden. Eine der Folgen ist die Diskriminierung der Christen und anderer Minderheiten in den islamischen Ländern.

Ein anderer Zuhörer wandte seine Frage an die Stadträtin Frau Fink.
Zurecht kritisierte er, dass im städtischen Augsburger „Islamforum“ auch die Salafisten des „Islamischen Vereins Augsburg“ von den städtischen Integrationsfunktionären mehrmals eingeladen wurden, wie von der Stadt Augsburg veröffentlichte Protokolle von Sitzungen des „Forums“ zeigen.

Des Weiteren fragte der Zuhörer, was der Stadtrat gegen die Aktivitäten der Salafisten in Augsburg zu tun gedenken würde, angesichts der Tatsache, dass auf der Internetseite des Vereins auch Aufrufe zum Dschihad mit allen Mitteln und zur Niederschlagung der Demokratie zu finden waren.

Hier fühlte sich der Leiter des Projektbüros Frieden und Interkultur Timo Köster betroffen und antwortete ungefragt für Frau Fink, dass der salafistische Verein nicht mehr im Islamforum sei. Verschwiegen hat Köster dem Publikum allerdings folgendes, was die Augsburger Allgemeine am 16. Juni 2012 veröffentlichte:

[…] Mit der Stadt hat der Islamische Verein bisher nicht zusammengearbeitet. Bei zwei Sitzungen des Islamforums war ein Vertreter dabei. Danach sei trotz Einladung niemand mehr aufgetaucht, berichtet Matthias Garte, der bei der Stadt zuständig ist für interkulturelle Arbeit: „Sie scheinen für Kooperationen nicht sehr offen zu sein.“ […]

Womöglich war auch der öffentliche Druck, der durch den PI-Artikel über die salafistischen Umtriebe in Augsburg entstanden ist, einfach für alle ein wenig zu groß geworden.

Hansi Ruile rechtfertigte sich mit der Aussage, die Interkulturelle Akademie wandte sich an alle islamischen Organisationen in der Stadt, solange diese „nichts angestellt haben“. Dieses „Argument“ versuchte er zu untermauern mit der Aussage, dass am „Imam-Fortbildungs-Projekt“ in München auch Salafisten teilgenommen hätten. Damit meinte Ruile das Projekt „MünchenKompetenz“, mit dem die Vertreter der Münchner Integrationsindustrie die Finanzierung ihrer Arbeitsplätze auf Kosten der Steuerzahler rechtfertigen.

Es stimmt, dass die Salafistenverharmloser in München, Augsburg und anderswo sich voneinander nicht unterscheiden. Für informierte PI-Leser wird sicherlich nicht schwer, auf dem Foto von den Projektteilnehmern den salafistischen Imam Hesham Shashaa der Darul-Quran-Moschee in München zu erkennen, der dadurch aufgefallen ist, dass er eine seiner drei Ehefrauen krankenhausreif geprügelt hat.

Eine weitere Frage bezog sich auf die Aussage des Referenten am Anfang seines Vortrages, dass die Salafisten die Demokratie für „Teufelszeug“ halten. Deshalb fragte ein anderer Zuhörer, ob die Demokratie denn dann logischerweise unislamisch sei. Dr. Thielmann reagierte wiederum mit einer massiven Relativierung. Er erwiderte, dass die „Muslime die Demokratie erfunden haben“ sowie mit dem Beispiel der sog. „Schura“ als Grundsatz des islamischen Rechts. Natürlich schwieg er über den Umstand, dass in einer islamischen Gemeinschaft die Nicht-Muslime entweder gar keinen Platz haben, oder wenn überhaupt, Bürger zweiter Klasse sind.

Bei seinem Versuch, den vermeintlich „demokratischen Islam“ zu retten, relativierte er seine ursprüngliche Aussage über das Verhältnis der Salafisten zur Demokratie und sagte, dass es in Deutschland Salafisten gibt, die nicht prinzipiell gegen die Parteipolitik bzw. gegen die Beteiligung an den demokratischen Prozessen seien, und dass sie sich einbringen können, gar müssten. Die Aussage des Referenten, er hätte damit kein Problem, wenn ein Pierre Vogel sagt „Ich will, dass Deutschland islamisch wird“, ging dem Publikum doch zu weit und brachte manche zum Lachen.

Der Zuhörer hakte nach und sagte, dass das Ziel des Islam ein Gottesstaat sei und formulierte die daraus resultierte Frage, ob ein Gottesstaat nach islamischen Rechtsnormen demokratisch sein kann? Dr. Thielmann meinte dazu, es gebe „ganz unterschiedliche Konzepte“ über den islamischen Staat. Der mit dieser Antwort offensichtlich unzufriedene Zuhörer erinnerte an die Scharia als Grundlage der islamischen Gesetzgebung und betonte, dass die Scharia auf keinen Fall mit der Demokratie zu vereinen sei. Der Referent sagte wiederum, der Islam sei nicht per se demokratiefeindlich und verwies auf die Werke seines Chefs Mathias Rohe. Der Leser hat Dr. Thielmann auf das Buch „Grenzen der Religionsfreiheit am Beispiel des Islam“ von Karl-Albrecht Schachtschneider verwiesen und die Schlussfolgerung aus dem Buch zitiert, dass der Islam das Art. 4 des Grundgesetzes nicht genießen kann, da er mit dem Grundgesetz nicht vereinbar ist. Thielmann versuchte daraufhin zu kontern, dass der Katholizismus auch nicht ganz demokratisch sei.

Dieser Vortragsabend zeigte sehr anschaulich, welche Funktionärsgruppen dabei sind, der totalitären Politreligion Islam die Tore Deutschlands und Europas aufzureißen:

Da wäre zum einen der bildungsbürgerliche und tendenziell kulturmarxistische Flügel, der durch den bekennenden Anhänger der Frankfurter Schule, Hansi Ruile, vertreten war, der das ganze pathologische Ausmaß dieser Denkrichtung repräsentiert. Hier nochmals aus einem Artikel der Augsburger Allgemeinen über Hansi Ruile zitiert:

[…] Als Anhänger der „Frankfurter Schule“ sieht sich Ruile, der Pädagogik, Soziologie und Philosophie studierte, selber in ständiger kritischer Auseinandersetzung mit den gesellschaftlichen Verhältnissen. Erfolgreiche Gesellschaften, ob auf nationaler oder regionaler Ebene, lebten vom kulturellen Austausch, von der Toleranz und Aufgeschlossenheit gegenüber dem Fremden, „auch wenn es manchmal wehtut“. Für Ruile ist dies eine der Grundlehren der Geschichte.

Ein tiefes Verständnis dazu vermittelte ihm vor vielen Jahren sein von ihm hoch verehrter italienischer Schwiegervater bei zahlreichen Spaziergängen in Triest und im Karstgebiet oberhalb der Hafenstadt. Ruile zitiert seinen Schwiegervater Nicolo: „Ein guter Nationalstaat ist ein Vielvölkerstaat, der allen Ethnien eine sichere Heimat und Perspektiven bietet.“

Der Mann wusste nur zu gut, wovon er spricht. Die zerstörerischen Folgen des Faschismus mit seinen nationalen Überlegenheitsfantasien und Ausgrenzungen hat er im istrischen Grenzgebiet mit seiner Familie am eigenen Leib erfahren. In den „tiefen philosophischen Gesprächen“ mit dem Schwiegervater, dem modernen Kosmopoliten, hat sich Ruiles Wertebild von einer toleranten Welt verfestigt. […]

Ruiles Grundlehren aus der Geschichte und dem Faschismus äußern sich zum Beispiel so, dass er türkisch-faschistischen, islamistischen und türkisch-nationalistischen Organisationen den Weg ins Rathaus ebnen möchte, um ihnen kommunale Aufgaben zu überantworten, um das zu heterogenisieren, was er sich unter einer zum Faschismus führenden autochthonen Kulturgemeinschaft versteht.

Sein maßloser Ehrgeiz und seine Borniertheit lassen ihn vergessen, dass bis jetzt noch jeder Vielvölkerstaat von der Landkarte verschwunden bzw. in blutigen Bürgerkriegen untergegangen ist, der auf eine erzwungene Vereinigung dieser Völker und ihrer Kulturen basierte. Wie ließe sich denn auch ein „guter vielvölkischer Nationalstaat“ ausführen, wenn das Ziel des einen Teils der Bevölkerung ein säkularer bzw. laizistischer Staat und ein religiös ausgerichteter Staat das Ziel des anderen ist?

Ruile mag sicher ein belesener und intelligenter Mann sein, aber schon Erwin Chargaff wusste: „Nichts ist gefährlicher als die Dummheit der Gescheiten.“ Dem Neomarxisten Ruile sei nochmals ein Zitat von Karl Marx mit in den Ruhestand gegeben:

Der Koran und die auf ihm fußende muselmanische Gesetzgebung reduzieren Geographie und Ethnographie der verschiedenen Völker auf die einfache und bequeme Zweiteilung in Gläubige und Ungläubige. Der Ungläubige ist „harby”, d. h. der Feind. Der Islam ächtet die Nation der Ungläubigen und schafft einen Zustand permanenter Feindschaft zwischen Muselmanen und Ungläubigen. In diesem Sinne waren die Seeräuberschiffe der Berberstaaten die heilige Flotte des Islam. (Marx-Engels-Werke, Band 10, S. 170).

Wir möchten hierbei nochmals betonen, dass wir nichts gegen einen „Melting Pot“ hätten, d.h. dass wir nichts gegen Zuwanderung von Menschen haben, die brauchbare Impulse für den sozialen und technischen Fortschritt mitbringen und die z.B. nicht versuchen, eine totalitäre Politreligion zu etablieren, die aus Erfahrung dort, wo ihre Anhänger die Mehrheit der Bevölkerung in einem Land stellen, zu Barbarei, Rückschritt, Unfreiheit, Missachtung der Menschenrechte, Unterdrückung der Ungläubigen und Frauen und zu Terror führt.

Der Begriff „Melting Pot“ ist überhaupt eine gute Metapher, um das zu umschreiben, zu was Social Engineering führen kann: Mit Bedacht, Können, Erfahrung und klarer Zielsetzung kann aus unterschiedlichen Materialien ein neuer Werkstoff geschaffen werden, der ganz neue nützliche Eigenschaften besitzt.

Wenn jedoch ideologisch verbrämte Dilletanten in einen Schmelztiegel alles reinkippen, was ihnen in die Hände kommt, nur weil es ihnen nur darum geht, den Ausgangsstoff zu verschneiden – und genau das ist das Ziel der Neomarxisten, weil sie in einer ethnisch homogenen Bevölkerung mit einer mehr oder weniger homogenen Kultur per se eine Wurzel des Faschismus ansehen – wird mit allerhöchster Wahrscheinlichkeit nur eine wertlose brüchige Masse das Produkt sein.

Dazu sei gesagt, dass wir Islamkritiker uns intensiver mit der Kritischen Theorie der Frankfurter Schule auseinandersetzen sollten, die ja eine der Hauptsäulen der totalitären Politischen Korrektheit darstellt.

Die zweite Gruppe von Funktionären, die damit beschäftigt ist, den Islam in Europa fest zu installieren und die an diesem Vortragsabend anwesend war, war vertreten durch den Referenten Dr. Thielmann, der bestimmt nicht karrieristisch unmotiviert den politischen Mächtigen die Argumente liefert, die diese für die Umsetzung ihrer Ziele benötigt.

Thielmann und sein Chef Rohe sind Mitglieder des Projekts „Religare“, eines transeuropäischen Think-Tanks, der sich aus Religionswissenschaftlern, Politologen und Rechtswissenschaftlern zusammensetzt. Diese Vereinigung, die von der EU-Kommission jährlich mit über 2,5 Millionen Euro gefördert wird, soll bei der europäischen Gesetzgebung wissenschaftlichen Beistand leisten, und zwar zum Thema religiöse Angelegenheiten, Glaubensinhalte und Säkularismus.

Ein erschreckender Artikel, der neulich bei Reuters erschienen ist, zeigt auf, inwieweit schon religiöse Ansprüche von Muslimen bei der europäischen Gesetzgebung Beachtung finden. Hier zum Beispiel wird die Obfrau von Religare, Marie-Claire Foblets, zitiert:

„[…] If you don’t respect these people’s desire to combine their citizenship and work with their religious identity, you exclude them and lose their potential,“ said Marie-Claire Foblets, the Catholic University of Leuven anthropologist who heads the Religare research project. […]”

Hierzu gibt der EU-Kommissionspräsident Manuel Barroso zu denken:

„[…] The Commission recognizes it has a problem. In a video address to the conference on Wednesday, Commission President Jose Manuel Barroso said the diversification of Europe’s population was testing many assumptions of life in the EU.

„Basic rights such as solidarity, equality, freedom and non-discrimination are challenged and often overlap in their implementation on the ground,“ he said […]”

Des Weiteren ist in diesem Artikel zu lesen:

“[…] In their discussions in Leuven, researchers said faith-based disputes were on the rise because believers, often Muslims, are increasingly seeking exceptions to work rules, dress codes and legal guidelines to accommodate the demands of their faith. […]

Wahrscheinlich müssen wir uns darauf einstellen, dass es in Punkto Arbeitsvorschriften in Zukunft europäische Ausnahmeregelungen für Muslime geben wird, zum Beispiel, dass diese sich – wenn sie in Krankenhäusern beschäftigt sind – nicht mehr die Hände desinfizieren müssen, da das Desinfektionsmittel für sie verbotenerweise Alkohol enthält.

Bezeichnend war auch eine Aussage Dr. Thielmanns während des Vortrags:

„[…] Die Scharia ist kein Unrechtssystem. Es ist kein Gesetzbuch, sondern eine Rechtsordnung und steht nicht im Widerspruch mit der Demokratie […]“

Man kann sich vorstellen, wohin der Zug mit der Europäischen Kommission in Sachen kultursensibler Europapolitik fahren wird, und zwar argumentativ in die Richtung: „Wer mit der Scharia nicht einverstanden ist, ist gegen die Demokratie und somit ein….“
Erraten!

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47 KOMMENTARE

  1. Toll dasKarl Marx statement für die Reingläubigen der Lehre wie Gysi, und die Reichshummer und Sichel Beauftrage Sarah Wagenknecht alias Rosa 2.0. Da hat doch der gute Marx sich erdreistet solch böse Worte zu finden.Friede sei mit Euch!

  2. Vielen Dank an PI-Augsburg für diesen tollen Bericht!

    Jetzt will man uns die Salafisten also auch als moderat verkaufen.

  3. „Was ist eigentlich Salafismus?“

    Ja. Was ist eigentlich Salafismus?
    „S“ ist eine rigide, menschenfeindliche, klerikale Form vom Ultrafaschismus.
    Ganz einfach.

    Wer kennt salafistische Wissenschaftler, wer kennt salafistische Sportler? Wie suchen die Salafisten ihre Superstars aus? Welche Kleider tragen die Salafistengirls bei einer Salafi Disco Night?
    Fragen über Fragen.

    Die ungeliebten/unbequemen Antworten kennen wir. Sie sind nicht kompatibel mit der politischen Korrektheit.

  4. Sie können noch so viel Kreide fressen, all jene, die uns den Islam verkaufen wollen – aus einem Wolf macht man kein Schaf, es sei denn, man zieht dem Schaf das Fell ab und hängt es dem Wolf in blutigen Fetzen über die Schultern.

  5. Unsere Islambeschwichtiger wollen uns einreden, dass wir unterscheiden sollen zwischen Islam und Islamismus, Salafisten und „normalen“ Moslems usw. ABER:
    Bei den salafisten gibt es durchaus nichts, gar nichts, was als nicht islamisch genug, unislamisch oder antiislamisch bezeichnet werden könnte! Sie sind die Guten – nach dem islamischen Verständnis!

    Und so haben wir z.B. den Moslem von nebenan Adnan Avdic (aus Bosnien, zurzeit in Dänemark lebend – vermutlich aus Sozialhilfe), der NATÜRLICH als gläubiger überzeugter Moslem Scharia mit Handabhacken und dem vollen Programm will:

    http://nyhederne.tv2.dk/article.php/id-39059942:i-g%C3%A5r-ind-for-dyresex-vi-g%C3%A5r-ind-for-sharia.html

    http://www.councilofexmuslims.com/index.php?topic=18304.10;wap2
    „You cannot be a Muslim and a Democrat“

    Fast sympathisch an den Salafisten ist, dass sie die Takiyya nicht so oft anwenden und eher Klartext reden!

    Für die deutschen leser ist interessant diese kurze Reportage mit dem „netten“ Bosniaken (sicherlich gezwungen seine Heimat zu verlassen, nachdem die „bösen“ Serben mit seinem Scharia-Konzept nicht einverstanden waren!) da diese auf Deutsch übersetzt ist:
    http://www.youtube.com/watch?v=-vdrZWtGVN8

  6. Dr. Thielmanns Magisterarbeit (1991) beschäftigte sich also mit der Apostasie bei Moslems. So so.

    Hier nur drei Beispiele aus den Iran:

    Der Iraner Hossein Soodmand konvertierte 1964 zum Christentum. Er wurde Pastor und Evangelist in einer evangelikalen christlichen Kirche. Außerdem unterhielt er eine christliche Buchhandlung. Ihm wurden der Abfall vom Islam und seine Bemühungen, andere Muslime zum Christentum zu bekehren, vorgeworfen. Am 3. Dezember 1990 wurde Hossein Soodmand in Maschhad hingerichtet.[72]

    Mehdi Dibaj wurde im Iran wegen seines Übertritts zum Christentum 1983 zum Tode verurteilt. Nach elf Jahren Haft wurde er 1994 freigelassen und kurz nach seiner Freilassung entführt und ermordet.[73]

    Im Jahre 2002 wurde der Hochschullehrer Haschem Aghadscheri im Iran wegen Apostasie zum Tode verurteilt, weil er gesagt hatte, die Muslime sollten islamischen Geistlichen nicht „wie Affen“ folgen.[74] Diese Strafe wurde in Mai 2004 vom Obersten Gerichtshof bestätigt. Wenige Monate später wurde die Strafe in fünf Jahre Haft umgewandelt, von denen zwei zur Bewährung ausgesetzt wurden. Die bürgerlichen Rechte wurden ihm für ebenfalls fünf Jahre entzogen. Quelle: Wikipedia

    Wo bleibt denn hier bitteschön die in unserem Grundgesetz garantierte Religionsfreiheit?

    Die Anhänger dieser „Religion“ schreien immerzu lauthals nach Religionsfreiheit, sind aber selber außerstande, aufgrund ihrer vorsintflutlichen Auslegung des Koran, diese von ihnen vehement eingeforderte Religionsfreiheit anderen Menschen ebenfalls zu gewähren.

    So etwas braucht niemand in Deutschland!
    Vorausgesetzt natürlich, er hat noch alle Tassen im Schrank.

  7. Bisher konnte noch keiner dieser Schwafelintellenten und Gumminasiasten den Unterschied zwischen dem Koran der Salafisten und dem Koran der Moslems aufzeigen.

    Wie auch, diesen Unterschied gibt es nämlich nicht und das wissen diese Fachschwätzer sehr gut.

    Darum auch das verquaste und unverständliche Gelaber ind das Schönlügen dieser Hass- und Gewaltideologie.

    Diesen linken Ideologen geht es nur darum, ihre irre Ideologie von der Gleicheit aller Menschen, der Gleichwertigkeit aller Kulturen, der multikulturellen Gesellschaft und der „faschistoiden“ Schlechtigkeit unserer Kultur umzusetzen.

    Und das auch dann, wenn es das Leben ihrer Mitmenschen kostet.
    Ganz so, wie Linke immer schon sehr grosszügig mit dem Leben und dem Eigentum anderer Menschen waren.

  8. Dieser Artikel zeigt in sehr kompakter und beeindruckender Weise, wie wenig PI und die meisten Kommentatoren hier wirklich von „dem“ Islam und seiner angemessenen Bekämpfung verstanden haben.

  9. Danke an PI-Augsburg. Ein ganz hervorragender Artikel mit sehr viel fachlich qualifizierten Infos.

  10. #10 Faxendicke76 (15. Dez 2012 23:22)

    Aber gern doch:

    Wir hatten hier Artikel von Michael Schmidt-Salomon, einem der profiliertesten Religions- und damit auch Islamkritiker. Wir lassen gelegentlich Mina Ahadi hochleben mit ihrer sehr dezidierten Kritik am Islam. Gleiches gilt für Cahit Kaya oder jüngst wieder die Aktionen der Mädels von FreeMinds.

    Fällt Ihnen etwas auf?

  11. #11 Hanna Albers

    Meinen Sie, daß es auf PI ein wenig an Ausführlichkeit fehlt, was das ideologische Grundgerüst unserer Gegner angeht?

  12. #12 Faxendicke76 (15. Dez 2012 23:44)

    Das unter anderem auch, doch das ist nicht der wesentliche Punkt.

  13. #11 Hanna Albers

    Ich denke, daß der wir uns als Islamkritiker und freiheitsliebende Menschen dem Laizismus zuwenden sollten, denn durch die Tür, durch die die Lehmanns und Käsmanns kommen, kommen auch die Mazyeks und die DITIB.

    Staat und Religion gehören radikal getrennt, sonst rechtfertigt die eine Glaubensgemeinschaft ihre Privilegien mit den Privilegien der anderen.

    Kurienkardinal Jean-Louis Tauran: Der Islam bringt Gott zurück nach Europa

    (Vatikan) Der Präsident des Päpstlichen Rates für den Interreligiösen Dialog, Kurienkardinal Jean-Louis Tauran, hat den Muslimen dafür gedankt, „Gott zurück in die öffentliche Sphäre Europas“ zu bringen.

    Die Muslime seien eine wichtige Minorität in Europa und beanspruchten Platz für Gott in der Gesellschaft, wurde der französische Kardinal und ehemalige langjährige vatikanische Außenminister am Freitag von der Vatikanzeitung L‘Osservatore Romano anläßlich eines Treffens mit katholischen Theologen zitiert.

    http://www.katholisches.info/2008/11/28/kurienkardinal-jean-louis-tauran-der-islam-bringt-gott-zuruck-nach-europa/

  14. #15 Faxendicke76 (15. Dez 2012 23:54)

    Sehr gut!

    Hier fragt sich ja niemand, warum meine vier genannten Beispiele profilierter Islamkritiker und dazu Dutzende andere (von denen einige nach eigenem Bekunden auf PI sogar dauergesperrt sind), in der Öffentlichkeit höchst akzeptiert sind, zu Talk-Shows (sofern man das als Kriterium nimmt) eingeladen werden und niemand auch nur auf die Idee käme, sie in eine rechte Ecke zu stellen.

    Solange aber nicht einmal diese Frage gestellt wird, geschweige denn eine Antwort gefunden wird, solange wird man hier weitermachen wie bisher und bis in alle Ewigkeit und kein Aussenstehender wird ausser beissender Kritik an PI und seinen „Mitgliedern“ auch nur ein Sterbenswörtchen übrig haben.

    Der Fehler liegt eben in der grundsätzlichen Konstruktion und Ihre Anmerkung ist einer von mehreren Punkten, die in die richtige Richtung weisen.

  15. #11 Hanna Albers

    Atheismus läßt sich leicht appelieren, aber sie wissen ja wahrscheinlich selber, daß es in der islamkritischen Szene sehr viele tolle Leute gibt, die überzeugte Christen sind.

    Ich habe mittlerweile aufgehört, atheistisch-missionarisch zu wirken, weil ich mittlerweile Religionsfreiheit/Gesinnungsfreiheit für ein hohes Gut halte, solange es nicht eine politisch-totalitäre Ideologie protektioniert, die im Gewande einer Religion daherkommt.

  16. #16 Hanna Albers

    Es ist schon ermüdend, bei solchen Vorträgen wie dem von Thielmann das immergleiche „…aber die christlichen Kirchen doch auch…“ hören zu müssen, wenn es darum geht, der politischen Ideologie Islam mehr Rechte und mehr Akzeptanz in der Gesellschaft einzuräumen.

  17. #17 Faxendicke76 (16. Dez 2012 00:06)

    Es geht ja – wie ich sagte – nicht nur um diesen Punkt. Da spielen noch ein Dutzend weitere eine Rolle. Und wenn Sie es nicht atheistisch/humanistisch angehen wollen , wofür ja auch einiges spricht, dann nehmen Sie eine Sabatina James (sicherlich ein exzeptioneller Ausnahmefall), die sich auch nicht auf eine gemmeinsame Bühne mit herrn Kewil begeben würde. 🙂

  18. #16 Hanna Albers

    Andererseits: Wäre eine Spaltung der islamkritischen Bewegung in einen christlichen und in einen atheistischen Teil sinnvoll?

  19. #20 Faxendicke76 (16. Dez 2012 00:12)

    Keinesfalls! Doch von „christlicher“ Seite kommt da nichts, null Komma nichts. Ganz im Gegenteil hat man systematisch viele gute Leute von hier vertrieben, sie geächtet und gesperrt.

    Die finden sich heute in anderen Blogs und Foren zusammen und kooperieren natürlich auch mit vernünftigen Christen (Freikirchlern zumeist). Nicht einmall die Links auf diese Seiten kann ich Ihnen hier geben, weil das die sofortige Sperrung zur Folge hätte.

    Wenn man dagegen auf PI lesen muss „jeder Moslem ist mir tausenmal lieber als ein Atheist“ dann wird es sicher nicht ganz so leicht mit der von Ihnen geforderten Kooperation 🙁

  20. #19 Hanna Albers

    Ach Gott ja! Das alte Thema Kewill!

    Sabatina James hat halt als attraktive Frau in den Medien schon mal einen gehörigen Vorteil, und sie ist als gebranntes Kind des Islams überaus glaubwürdig.

    Es kommt ja auch nicht von ungefähr, daß als „wissenschaftliche“ Widerlegung Sarrazins in den Medien, das Werk der attraktiven Frau Foroutan
    http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/9/93/Dr._Naika_Foroutan.jpg
    herumgereicht wurde, obwohl die Arbeit an sich vollkommen minderwertig war.

    Wie könnte PI nur sein Schmuddelimage loswerden?

  21. #21 Hanna Albers

    Naja, es gibt ja nicht nur den Kommentarbereich von PI, was aktiven Counterjihad angeht.

  22. #22 Faxendicke76 (16. Dez 2012 00:22)

    Wie könnte PI nur sein Schmuddelimage loswerden?

    Angesichts der obwaltenden Umstände wurde diese Chance spätestens 2009 verspielt. Da gibt es kein Zurück.

  23. #21 Hanna Albers

    Also ich finde auch viele vernünftige und intelligente freidenkerische Kommentare hier und mit den Christenfundies habe ich durchaus auch meine Probleme.

  24. #25 Faxendicke76 (16. Dez 2012 00:28)

    Ich nehme jetzt besser meinen Schönheitsschlaf! Gute Nacht 🙂

  25. #15 Faxendicke76 (15. Dez 2012 23:54)

    Die strikte Trennung von Kirche und Staat ist auch m. M. nach der einzig gangbare Weg.
    Die Prämisse muss lauten: Religion ist Privatsache. Deshalb sehe ich auch den Drang zur Missionierung äußerst skeptisch. Wobei, wenn es denn sein muss, alle andern Religionen im Gegensatz zum Islam, beinahe wahre Lämmer sind. Nur der Islam ist der reißende Wolf.

    Die RKK selbst hält sich da eher raus und sieht zu, wie sich die Lage entwickelt. Erst wenn sie selbst einmal in existenzielle Schwierigkeiten geraten sollte, macht sie mobil.
    Dem Geschwafel, das der Kurienkardinal Jean-Louis Tauran da von sich gegeben hat: „Der Islam bringt Gott zurück nach Europa“, darf man nicht allzu viel Beachtung schenken. Es gibt unter Priestern auch sehr viele, die da ganz anderer Meinung sind, aber die Hierarchie…

    Religion ist Privatsache. Staatliche Gesetzgebung sollte daher niemals, zumindest in einer aufgeklärten Gesellschaft, und in einer solche leben wir ja, auf religiöse Dogmen zurückgreifen können. Scharia, Inquisition, Beschneidung usw. Über gesellschaftliche Macht und Einfluss verfügt Religion ja sowieso.

  26. #27 poeton

    Dem Geschwafel, das der Kurienkardinal Jean-Louis Tauran da von sich gegeben hat: „Der Islam bringt Gott zurück nach Europa“, darf man nicht allzu viel Beachtung schenken. Es gibt unter Priestern auch sehr viele, die da ganz anderer Meinung sind, aber die Hierarchie…

    Das sehe ich nicht so!
    Es ist immerhin eine Verlautbarung eines langjährigen Außenministers des Vatikans, also der Zentrale.

    Das es Priester mit anderer Meinung gibt möchte ich nicht bestreiten, aber die werden ganz fix zurechtgestutzt, wenn ihr Wort allzusehr Gehör findet.

    Was den Rest ihres letzten Posts angeht: Dito!

  27. Vielen Dank an PI-Augsburg für den informativen Artikel!

    #5 Xrist (15. Dez 2012 22:19)

    Unsere Islambeschwichtiger wollen uns einreden, dass wir unterscheiden sollen zwischen Islam und Islamismus, Salafisten und “normalen” Moslems usw. ABER:
    Bei den salafisten gibt es durchaus nichts, gar nichts, was als nicht islamisch genug, unislamisch oder antiislamisch bezeichnet werden könnte! Sie sind die Guten – nach dem islamischen Verständnis!

    Exakt, so ist es. Man sollte sich fragen, wer für die innere Sicherheit das größere Problem darstellt: Die sogenannten „Salafisten“, die ziemlich vorhersehbar (1) ausrasten oder die „normalen“ Muslime, die raubend, vergewaltigend und kopftretend durch unsere Strassen ziehen.

    (1) Dazu gibt es eine aktuelle Fatwa: http://www.blog.al-adala.de/?p=769

    Fast sympathisch an den Salafisten ist, dass sie die Takiyya nicht so oft anwenden und eher Klartext reden!

    Oh ja, sie nehmen wahrlich kein Blatt vor den Mund:
    http://www.blog.al-adala.de/?p=1039

  28. Zitat:
    Dazu sei gesagt, dass wir Islamkritiker uns intensiver mit der Kritischen Theorie der Frankfurter Schule auseinandersetzen sollten, die ja eine der Hauptsäulen der totalitären Politischen Korrektheit darstellt.

    Liebe PI-Augsburg, bin ganz eurer Meinung. Das geht durchaus, da mit Adorno gut dem autoritären Charakter des Islamofaschismus argumentativ nachgegangen werden kann:

    http://www.zukunftskinder.org/?p=33011

    Bei Bedarf bitte melden.

  29. Fakt ist eine Abänderung des ehemals vom Staat genehmigten Islam, welche diese Religion dazu benutzt, einen Eingriff in das Staatswesen zu bewirken, um nunmehr mithilfe dieses Religionszweckes Politik zu betreiben, was dem ehemaligen Religionszweck zum Missbrauch gereicht.
    Eine dafür nötige staatliche Anerkennung fehlt und ist dieser Vorgang ein illegaler und ist somit diese als Religion getarnte undemokratische
    umstürzlerische Organisation und deren Wirken zu verbieten

  30. guter artikel sachlich argumentativ.

    mir fällt dazu noch die islamische variante zu den menschenrechten ein.

    ‚Cairo Declaration on Human Rights in Islam‘ in artikel 24+25 werden die Human Rights faktisch durch die sharia ersetzt.
    jeder der sich pro islam positioniert sollte sich klar sein das er sich gegen die Human Rights stellt.

    das ist zumindest meine meinung zu dem thema. jeder der das gegenteil beweisen kann soll bitte vortreten.

  31. OT

    Naher Osten: In ganz Israel gibt es arabische Dörfer, die voll und ganz in den Staat integriert sind

    Warum steht Israel so am Pranger?

    Warum steht Israel so negativ im Fokus der Welt? Ist nicht von dort vor 2000 Jahren der christliche Glaube ausgegangen?

    Wurde in der damals jüdischen Stadt Bethlehem nicht Jesus Christus geboren? Warum will man Israel dieses Land ihrer Vorväter nicht zugestehen?

    http://www.morgenweb.de/region/schwetzinger-zeitung-hockenheimer-tageszeitung/leserbriefe/warum-steht-israel-so-am-pranger-1.839357

  32. PS

    Was ist der eigentliche Grund für den Zündstoff?

    Israel ist bekannterweise der einzige demokratische Staat im gesamten Nahen Osten. Der Islam hat die ganze Region eingenommen und es ist ihnen durch ihre Religion nicht erlaubt, in „ihrem“ Gebiet ein Volk zu haben, das nicht Allah untersteht und über die sie nicht die Macht haben. Deshalb wird es in der momentanen Situation kein Abkommen geben, das Israel als gleichberechtigten Staat neben den arabischen Völkern duldet.

    © Schwetzinger Zeitung, Samstag, 15.12.2012

  33. Interessant wäre doch herauszufinden, an welchem Geldtropf die ganzen Islam-Relativierer letztendlich hängen. Da muss was zu finden sein…

  34. PI Augsburg: vielen Dank für den Artikel!

    In der Teilnehmerliste des Islamforums Augsburg finden sich gleich an zweiter Stelle die „Grauen Wölfe“, also türkische Nationalisten:

    Anwesenheitsliste „Islamforum Augsburg“ 18.10.2010
    Anwesende Vereine:
    2) Alparslan Türkes Idealisten Verein, Ostrachstraße 3

    Zum Thema „Demokratie und Islam“ ist zu sagen, daß es zwar in den islamischen Ländern immer mal wieder eine „Schura“, einen Ältestenrat auf lokaler Ebene gegeben haben mag, dieser aber mit der Regierung von Staaten nichts zu tun hatte.

    „Schura“, Athenischer Stadtstaat und unser System haben kaum etwas miteinander gemein; „Demokratie“ klingt aber so ehrwürdig nach Klassischer Moderne.-

  35. Dieser begriff dient der totalen volksverdummung, soll einhämmern, dass das ein paar irre sind, die vom guten, friedlichen islam abweichen.

    Nein!
    Ein salafist ist der beste moslem!
    Er lebt voll nach den regeln des propheten mohammed und erfüllt alle ansprüche des korans.

    Man hat dieses wort erfunden, das klingt ein bisschen wie terrorist, aber nicht ganz so schlimm. Also kein grund zur besorgnis im dummen michel-volk.

    Die bombe in bonn – alles halb so schlimm, also keine panik, sagt der DPolG-chef, Rainer Wendt.
    Zur „nsu/npd“ warnt er jedoch „vor den wachsenden Gefahren durch Rechtsextremismus in den ostdeutschen Bundesländern“.

    Ja, so schlimm ist es in mitteldeutschland, das ist schon das 4. reich ausgebrochen.
    Na ja, orientalen haben sie wenigsten dort noch in überschaubarer menge, und das in den großstädten. In den kleinen nestern können sie keine nutten auf die strassen schicken, kein rauschgift verkaufen, kein schutzgeld erpressen – alles kein lukratives pflaster für die verbrecherbanden vom bosporus uns anatolien.

  36. @Faxendicke:

    Da ich behindert bin, kann ich mich leider nicht mehr an dieser an sich wichtigen Diskussion beteiligen.

    So bleibt mir nur zu sagen:

    ES LEBE DIE MEINUNGSFREIHEIT !

  37. Das Grundübel sind die einheimischen, bioeuropäischen Verräter, die dem Islam durch Lügen, Verharmlosung und Relativierung den Weg ebnen. Die verschiedenen Begriffe im Zusammenhang mit dem Islam und die Differenzierung der islamischen Untergruppen sollen uns nur vorgaukeln, dass es nur einen Islam gibt: den, dessen Handbuch der Koran und dessen Ausführungsbestimmungen die Sunna und die Hadithen sind.
    Erdogan, Führer aller Türken sagte im August 2007 im Kanal D TV über den Begriff „moderater Islam“, der im Westen oft zur Beschreibung seiner Partei AKP benutzt wird:
    „Diese Bezeichnungen sind sehr hässlich, es ist anstößig und eine Beleidigung unserer Religion. Es gibt keinen moderaten oder nicht-moderaten Islam. Islam ist Islam und damit hat es sich.“

  38. #42 Faxendicke76 (16. Dez 2012 15:47)

    Das würde mich sehr freuen, ist aber – wie gesagt – hier nicht mehr möglich. Da müssten wir uns an anderem Ort treffen, wo das Wissen bei den Bloggern noch hoch geschätzt wird 🙂

  39. dass es in Punkto Arbeitsvorschriften in Zukunft europäische Ausnahmeregelungen für Muslime geben wird, zum Beispiel, dass diese sich – wenn sie in Krankenhäusern beschäftigt sind – nicht mehr die Hände desinfizieren müssen, da das Desinfektionsmittel für sie verbotenerweise Alkohol enthält.

    Findet in einigen Krankenhäusern in GB schon statt. Darüber hatte Udo Ulfkotte in einem seiner Bücher berichtet.

    Der Eurabia-Code schildert bereits umfassend, vorhin die Reise geht, wenn die EU weiter bestehen bleibt.

  40. #41 sunsamu

    Ganz genau!

    Man kann einem Islamisten keinen Vorwurf machen, daß er ein Islamist ist.

    Aber man kann Sozialdemokraten, Grünen und Linken etc. durchaus den Vorwurf machen, daß sie widerliche Heuchler sind, die aus ihrem Antirassismus nur eine Spielart des Rassismus, und aus ihrem Streben um Gleichheit eine perfide Form der Ungleichheit gemacht, und die aus ihrer Religionkritik bzw. Religionshass wie z.B. gegen den etablierten Katholizismus nur eine Schleimerei gegenüber dem Islam gemacht haben.

    Entweder verdammt blöde und naiv oder verdammt skrupellos; diese Frage stellt sich bei mir ziemlich oft, was dieses Klientel angeht.

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