Viel Zustimmung für genderkritischen SN-Artikel

genderWas passiert, wenn doch einmal Volkes Stimme abgedruckt wird, zeigt der vorliegende Fall mehr als eindrücklich. Norbert Wallet, Redakteur aus Berlin, schrieb im überregional erscheinenden Mantel der „Stuttgarter Nachrichten“ (SN) zum Thema Gender ganzseitig am 19. November 2014.  Unter der Überschrift, „Eine Ideologie macht Karriere“, ging es politisch inkorrekt zur Sache: „Keiner weiß, wie viele Millionen unter dem Deckmantel politischer Korrektheit in Frauenförderung und -Forschung fließt. Wer daran Kritik übt wird ausgegrenzt. Auf Dauer kann das nicht gutgehen. Erste Leidtragende sind Jungs im Bildungssystem.“

Wallet führt Auswüchse des Genderwahns auf. Die Unisextoiletten in Berlin-Kreuzberg, „für die große Zahl von Menschen, die sich beim drängenden Bedürfnis nicht zwischen den bisher üblichen Angeboten (immerhin zwei) entscheiden konnten“, eine Professorin, die sich künftig mir „Professx“ ansprechen lassen will, weil sie sich keinem Geschlecht zuordnen lassen will und die Frauenquote.

Den nicht wegzuinterpretierenden biologischen Unterschied zwischen Mann und Frau greift Wallet auf, nicht ohne die irrige Annahme der Genderideologen zu demaskieren, die Geschlechtsunterschiede nur als „sozial konstruierbar, anerzogen, antrainiert und veränderbar“ propagieren.

Gender-Mainstreaming – von der Politik verordnet

Im Artikel 8 des Lissaboner Vertrages wird europarechtlich festgelegt, dass Gender-Mainstreaming  ein „durchgängiges Leitprinzip von Regierungshandeln“ ist. Im Artikel erfährt der Leser wie durchsetzt die Hochschulen bereits von dieser Ideologie sind. 189 Lehrstühle an Universitäten und Fachhochschulen und 66 akademischen Zentren widmen sich den Gender-Fragen.

Auch wird ein Gender-Vordenker (Uwe Sielert) zitiert, der dafür eintritt, dass die traditionelle Vater-Mutter-Kind-Familie „entnormalisiert“ werden müsse. Positiv erwähnt Wallet in diesem Zusammenhang die Demonstrationen Tausender gegen den Bildungsplan in Baden-Württemberg.

Dass Jungs die Verlierer dieser Entwicklung sind erklärt der Schulpsychologe Clemens Schlegel von der Ludwig-Maximilians-Universität München. Gender-Forscher glauben, dass Jungs auffallen, weil sie eine Männerrolle nachahmen, kann man sie umerziehen.

Schlegel stellt dazu fest:

„Das Dogma, dass Jungs falsche Rollenbilder nachahmen, schadet ihnen erheblich. Wissenschaftlich ist das längst nicht mehr haltbar. Nur sagen darf man es nicht laut.“

Als er in seinem Fachbereich einen Arbeitskreis über die Benachteiligung von Jungs einrichten wollte, stieß er auf Widerstand. Clemens: „Das wurde abgebogen. Das Thema sollte erweitert, der Aspekt von den Jungs weggelenkt werden.“

Am Ende des Artikels wird die Frage nach den Kosten von Gender-Mainstreaming gestellt. Das Familienministerium gab zur Antwort:

Gender-Mainstreaming sei eine Querschnittsaufgabe. Keine Ministerium und keine Bundesbehörde kann daher Gelder ausgeben, ohne diese Verpflichtungen zu beachten. Aus diesem Grunde ist es praktisch unmöglich, den Anteil am nationalen Haushalt, der für diese Zwecke verwendet wird, zu berechnen.

Den ganzen Artikel kann man hier nachlesen: „Gender – Eine Ideologie macht Karriere„.

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Das solch deutliche Worte in den „Massenmedien“ formuliert wurden, ist an und für sich schon ungewöhnlich, dass aber die Reaktion auf diesen Artikel so überwältigend war, dass über Tage hinweg die Redaktion mit „Positiv-Mails“ und das in der Mehrzahl von Frauen, geradezu geflutet wurde, ist die eigentliche Sensation. Oder zeigt die Reaktion der Leser nicht vielmehr, dass die öffentliche Meinung zum Thema Gender in der Vergangenheit nur nicht die veröffentlichte Meinung war?!

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Die Reaktionen reichen von Danksagungen wie „Differenzierter Bericht“ bis zu der Ermutigung „Bleiben Sie dabei„! Es wurde sich in den Leserbriefen auch dafür bedankt, über „die wahren Hintergründe“ gelesen zu haben. In einem Leserbrief wurde auf die Zahl der Organisationen, Behörden, Ministerien und Kirchen eingegangen, die dieser Ideologie hinterherlaufen. In diesem Zusammenhang wurde das Studienzentrum der EKD für Genderfragen als Beispiel angeführt. Gefordert wurde aber auch weiter zu diskutieren und, dass die Mehrheit sich durchsetzen solle. Ein Leserbriefschreiber bedankte sich für den erfrischenden, völlig „politisch inkorrekten“ Artikel. Mir hat es sehr gut getan, das Sie schreiben durften, was sie sagen wollten [..] Leider verspürt die bodenständige Mehrheit inzwischen ein gefühltes Redeverbot zu gewissen Themen und eben den Zwang zur permanenten politischen Korrektheit. Deswegen ist Ihr Artikel ein Lichtblick für mich.




„Demo für alle“ jetzt auch in Hannover

demo_f_alleWas in Stuttgart begonnen hat, findet seine Fortsetzung nun auch im Norden Deutschlands. Fünf Demonstrationen in diesem Jahr – für Familie und gegen eine von der Gender-Ideologie beeinflusste „Bildungspolitik“ – haben Wirkung gezeigt. Zuletzt demonstrierten knapp 3000 Menschen – darunter viele Familien zusammen mit ihren Kindern – in Stuttgart (PI berichtete). Die Umfragewerte von Grün-Rot im Bereich Bildungspolitik sind im Keller, der Bildungsplan wurde schon vor Monaten um ein Jahr verschoben. Davon unbeeindruckt schaltete sich zum Entsetzen der Landesregierung auch noch der Philologenverband Baden-Württembergs ein, der über 8.400 im Verband organisierte Lehrerinnen und Lehrer an den 446 öffentlichen und privaten Gymnasien des Landes vertritt.

Der Verband kritisierte durch ihren Vorsitzenden Saur nicht nur die Bildungspolitik der baden-württembergischen Landesregierung, sondern auch die Sexualpädagogik in NRW und Niedersachsen. Der Aufschrei im linken Lager war groß und zum Entsetzen dieser bekam Saur dann auch noch Rückendeckung vom Bundesverband der Philologen. Die vom Philologenverband kritisierten Inhalte wie Spermaschlucken, Gangbang, Fetische in Windeln, Gruppensex-Konstellationen, Lieblingsstellung, Dirty Talking und die wichtige bildungspolitische Frage „Wie betreibt man einen Puff“, sollen nach dem Wunsch diverser Lobbygruppen über den Bildungsplan durch Sexualpädagogen im Unterricht vermittelt werden.

Die Initiatoren von DEMO FÜR ALLE um Freifrau von Beverfoerde schreiben zur Situation in Niedersachsen und der anstehenden Demo in Hannover am 22.11.:

Der rot-grüne Ideologisierungswahn tobt sich akut in Niedersachsen aus. So plant die Landesregierung u.a., neue Schulbücher nur noch dann zuzulassen, wenn sie die „Vielfalt sexueller und geschlechtlicher Identitäten berücksichtigen und angemessen behandeln und abbilden“ – das gilt für alle Fächer. Schulen sollen künftig, unterstützt von der Schwullesbischen Initiative SchLAu Niedersachsen, Schulaufklärungsprojekte durchführen und den Kindern „Begegnung mit Menschen unterschiedlicher sexueller und geschlechtlicher Identität ermöglichen“. Ein offizieller Entschließungsantrag der Regierungsparteien SPD und Grüne sieht also vor, die Schulen zur Zusammenarbeit mit Homolobbygruppen zu verpflichten! Wenn wir hier nicht mit vereinten Kräften gegensteuern, dann wird das in Kürze Gesetz.

Voraussichtlich noch im Dezember wird der Landtag dazu eine Stellungnahme abgeben. Zudem ist das Thema Sexualerziehung und sexuelle Vielfalt jetzt bundesweit in allen Medien so präsent wie noch nie. Das gilt es zu nutzen und mit der DEMO FÜR ALLE in Hannover den Politikern in Niedersachsen, aber auch in Nordrhein-Westfalen, Hessen, Sachsen-Anhalt und Hamburg, etc. den geballten Elternprotest zu demonstrieren.

Der Protest in Hannover wird von zahlreichen Gruppen und Verbänden unterstützt.

DEMO FÜR ALLE am 22. November 2014 in Hannover

Zeit: 14 Uhr
Ort: Steintor

Ablauf der Veranstaltung:
14-15 Uhr Kundgebung mit Reden und Live-Musik
15-16 Uhr: Demonstrationszug durch die Innenstadt zum Landtagsgebäude.
16-16.30 Uhr: Abschlusskundgebung, bei der hunderte rosa und blaue Luftballons aufsteigen werden, um den Elternprotest sinnbildlich an die politisch Verantwortlichen nach oben zu tragen.

Wer schon jetzt aktiv werden möchte, unterstützt durch seine Unterschrift die Petition von „Eltern21“. Die Petenten fordern darin:

Wir lehnen die Absicht der Landesregierung ab, in Niedersachsen die sog. „sexuelle Vielfalt“ zum Unterrichtsthema an Grundschulen zu machen. Der rechtliche Status quo soll daher erhalten bleiben.

Hier geht’s zur Petition

Das folgende Video erklärt die von linker Seite geführte Propaganda und die daraus resultierende Frühsexualisierung. Ein Impuls-Vortrag, den Prof. Wolfgang Leisenberg am Vortag zur letzten „Demo für alle“ am 18. Oktober diesen Jahres im Stuttgarter „Alten Schloss“ auf dem „Forum Familie 2014“ hielt.

Familienschutz Altes Schloss, 18.10.14 - Kopie




Bildungsplan 15: Interview mit Dr. Lothar Gassmann

imageWir haben hier schon sehr oft und sehr gründlich über den verheerenden „Bildungsplan 2015“ der grün-roten Landesregierung in Stuttgart berichtet sowie Artikel und Petitionen zu dem Thema veröffentlicht. Die breite Resonanz zeigt, daß die Besorgnis in der Bevölkerung, besonders bei den Eltern, aber auch zunehmend bei Erziehern und Lehrern groß ist. Durch immer lauter werdende Hinweise auf die verkommene Lehre an den Schulen wird die Bevölkerung zunehmend sensibilisiert – weshalb wir nicht aufhören dürfen, das Thema noch transparenter zu machen.

(Von Peter Helmes, www.conservo.wordpress.com)

Der Volksmund nennt das treffend: „Steter Tropfen höhlt den Stein.“ Aus vielen Zuschriften wird klar, daß viele Erwachsene keine Ahnung von den Vorgängen an den Schulen vor allem in Baden-Württemberg, Berlin und Nordrhein-Westfalen hatten. Als sowohl die Frankfurter Allgemeine als auch die Süddeutsche Zeitung vor einigen Wochen ausführlich über die Sexualisierung des Unterrichts publizierte, war das Entsetzen – insbesondere in akademischen Kreisen – groß. „Was nicht sein darf, das nicht sein kann“, hatten sich wohl viele ihre Ahnungslosigkeit zurechtgezimmert. Daß es noch viel schlimmer ist, bewiesen die vielen Textauszüge, mit denen FAZ und SZ aufwarteten.

Dr. Lothar Gassmann (Foto oben), Pforzheim, war einer der ersten „wertkonservativen“ Aktivisten bei den Grünen in den 1980er Jahren, kehrte ihnen bald den Rücken, als die Alt-Kommunisten immer mehr Einfluß auf die ökologische Bewegung nahmen. Gassmann ist aus tiefer evangelikaler Überzeugung ein Gegner jeglicher sexualpädagogisch gefährlicher Experimente an unseren Kindern. Er leitet eine große freikirchliche Gemeinde in Pforzheim und zählt zu den renommiertesten christlichen Publizisten. Hier der Auszug eines beklemmenden Interviews mit ihm (Zwischenüberschriften und Heraushebungen von Peter Helmes):

Warum die GRÜNEN so antichristlich sind …

Herr Dr. Gassmann, Sie haben ein kritisches Buch über die Grünen verfaßt. Was hat Sie bewogen, dieses Buch zu schreiben?

„Nun, ich hatte mich schon seit Anfang der 70er Jahre in verschiedenen Umweltschutzverbänden engagiert und die Entstehung der Grünen quasi als Insider miterlebt. Damals habe ich selber Beiträge für Zeitschriften und Flugblätter zu Themen wie »Atomkraftwerke«, »Biologischer Landbau« usw. verfasst, die zum Teil viel gelesen wurden. Ich bin somit an der Entstehung der Grünen nicht ganz unschuldig. Am Anfang haben die Grünen ja auch gute Ziele vertreten und sich vor allem auf den Umweltschutz konzentriert. Wie viele andere musste ich dann aber miterleben, wie sie nach und nach von radikalen Gruppen unterwandert wurden.“

Statt „Wertkonservativer“ mehr Kommunisten und Neomarxisten bei den Grünen

Sie geben das Stichwort: Was sind die Grünen, und woher kommen sie?

„Die Grünen als Partei sind im Januar 1980 in Karlsruhe entstanden. Die Anschauungen, die hier zum Tragen kommen, sind aber um etliches älter. Die Umweltschutzfrage war sicher mit ausschlaggebend bei ihrer Gründung, verlor aber mehr und mehr an Bedeutung.

Bei der Gründung wurde die Doppelmitgliedschaft von Kommunisten zugelassen, was sich verhängnisvoll auswirkte. In meinem Buch habe ich gezeigt, wie Kommunisten und Ex-Kommunisten maßgebliche Führungspositionen einnahmen und wichtige Programmteile bestimmten. Schon im Sommer 1980 zog sich daher etwa ein Drittel der Mitglieder (fast alle »wertkonservativen« Grünen) wieder aus der Partei zurück. Es kam zur Entstehung einer konservativen grünen »Kleinpartei«, der ÖDP, die nun gegen die Grünen opponiert.

Bei den Grünen selber haben neben Kommunisten vor allem Neomarxisten das Sagen. Sie müssen wegen ihrer Autoritätsfeindlichkeit und Zerschlagung aller Werte als Zerstörer dieses Staates und Wegbereiter des Kommunismus gesehen werden.“

Können Sie das am Programm der Grünen belegen?

„Die Grünen fordern in ihren Programmen die Vergesellschaftung der Produktionsmittel, die Enteignung (zunächst) der Großunternehmer und die Einführung von Wirtschafts- und Sozialräten. Sie fordern »Basisdemokratie«, was fast zwangsläufig zu Chaos und Diktatur führt. Sie fordern die Unterstützung von marxistischen »Befreiungsbewegungen« und die Abschaffung von Berufsverboten. Sie fordern Meinungs- und Pressefreiheit für Strafgefangene und damit auch für Terroristen. Sie fordern ein Schulsystem, das die Kinder und Jugendlichen dazu bringen soll, sich vom Elternhaus loszulösen und ihre eigenen Forderungen gegen die Eltern durchzusetzen. Sie fordern die Einrichtung von Kinderräten und Ausreißer-Selbsthilfegruppen.“

„Grüne zerstören die Würde des Menschen“

Was war es hauptsächlich, das Sie zu Ihrer Kritik an den Grünen veranlasst hat?

„Ihre Ablehnung der Zehn Gebote. Als Christ bedrückt mich vor allem die Tatsache, dass die Grünen alle maßgeblichen Wertmaßstäbe – und damit die Zehn Gebote – ablehnen. Aber nicht der Mensch, sondern Gott hat diese Maßstäbe gesetzt – zu unserem Schutz! Wo wir das übersehen, kommt es zu Chaos und Rücksichtslosigkeit, zum Verlust der Gottesfurcht und zum Niedergang der menschlichen Würde.“

Können Sie das genauer erklären?

„Die Grünen zerstören die Würde des Menschen, indem sie z.B. die Freigabe der Abtreibung fordern und damit das Tötungsverbot übertreten.

Sie zerstören die Würde der Eltern, indem sie die Kinder zur Rebellion ermutigen.

Sie zerstören die Ehe, indem sie die sexuelle Revolution propagieren, indem sie freie Liebe und sämtliche sexuellen Perversionen gutheißen. Sie schreiben von Anfang an in ihren Programmen: »Heterosexualität, Ehe und Familie dürfen nicht als einzig mögliche Lebensform dargestellt werden«.

Sie zerstören die Würde der Kinder, indem sie für eine Aufhebung oder Änderung der §§ 174-176 (Schutz vor Ver­führung Minderjähriger) plädieren. Sie lehnen sich schließlich gegen die Autorität Gottes auf, indem sie die totale Selbstbestimmung des Menschen fordern und meinen, dass der Mensch in sich selber »das Gute« finde, was in biblischer Sicht völlig falsch ist.“

Auflösung der bestehenden Werte

Wie kommen die Grünen zu solchen Forderungen?

„Man kann sagen: Die Grünen sind Relativisten, Optimisten und Illusionisten. »Alles ist relativ«, heißt der Wahlspruch einer Generation, die in der Sinnkrise steckt. Die Relativierung, d.h. die Verwässerung aller Werte, ist damit vorprogrammiert. »Das Leben hat ja doch keinen Sinn. No future! Also leben wir, wie es uns gerade Spaß macht. « Daraus ergibt sich also einerseits eine Auflösung der bestehenden Werte.

Andererseits sind die Grünen Optimisten, d.h. sie glauben an das Gute im Menschen. Sie glauben daran, dass der Mensch selbst seine Werte neu schaffen kann. Das sind nun aber keine von Gott gesetzten absoluten Werte, sondern von Menschen gesetzte relative Werte. Sie sind immer nur so lange gültig, bis irgendeiner Einspruch erhebt, und werden ständig weiterdiskutiert. Daraus erklärt sich die – gewollte! – Instabilität bei den Grünen und ihr oft chaotisches Auftreten.

Schließlich sind die Grünen Illusionisten. Sie verfallen der Illusion, dass der vermeintlich gute Mensch irgendwann einmal aus eigener Kraft die »heile Welt«, die vollkommene Gesellschaft und das Weltfriedensreich schafft.

Viele Grüne verfallen außerdem der Naturschwärmerei, d.h. sie erwarten aus der Verbindung von Mensch und Natur das Heil und beten Naturgottheiten an. Vor allem beim starken feministischen Flügel der Grünen finden wir einen erschreckenden Rückfall in heidnische Natur-, Hexen- und Fruchtbarkeitskulte.“

Siehe auch das Buch von Dr. Lothar Gassmann: „ÖKO. Warum ich UMWELTSCHÜTZER, aber kein GRÜNER bin.“ 52 Seiten, 3,90 Euro, Jeremia-Verlag 2014


Der Autor steht gerne zu Vorträgen über die GRÜNEN und den grün-roten BILDUNGSPLAN in Baden-Württemberg, Niedersachsen und anderswo bereit (Tel. 07231-66529).

» Homepage: www.L-Gassmann.de
» E-Mail: Logass1@t-online.de




Stuttgart: Philologenverband kritisiert Sexualpädagogik – Kultusminister Stoch empört

saur_storchDie Diskussion um den Bildungsplan schlägt weiter hohe Wellen. Haben erst am Sonntag 3000 Bürger in Stuttgart ihren Unmut über den grün-roten Bildungsplan auf die Straße getragen und jetzt das. Dem Kultusminister wird einfach keine Ruhe gegönnt. Konnte er sich am Sonntag noch über den satirisch anmutenden „Rosa Detlef“-Preis für sein Homo-Trans-Bi- und Lesben-Engagement freuen, so schäumt Andreas Stoch (kl. Foto r.) aktuell wieder in der heutigen Online-Ausgabe des Focus.

Bernd Saur (gr. Foto), Gymnasiallehrer und Landeschef des Philologenverbandes Baden-Württemberg, wandte sich im Focus offen gegen Pläne, Kinder im Schulunterricht zu übersexualisieren. Er sprach schnörkellos über die Inhalte, die Kindern und Jugendlichen vorgesetzt werden soll und teilweise schon vorgesetzt wird. Themen wie Spermaschlucken, Dirty Talking, Oral- und Analverkehr und sonstige Sexualpraktiken inklusive Gruppensex-Konstellationen, Lieblingsstellung oder die wichtige Frage „Wie betreibt man einen Puff“, sollen in den Klassenzimmern diskutiert werden. Das sprengt eindeutig den Rahmen dessen, was Kindern zugemutet werden darf, so Saur.

Markus Frohnmaier von der Jungen Alternative (AfD) nahm erst kürzlich in seiner Rede auf die angesprochenen Inhalte auf der „Demo für alle“ unter großem Beifall Bezug:

Stoch ist empört

Art und Weise der Kritik sind für Stock nicht hinnehmbar. Er antwortet in einem offenen Brief, ebenfalls im Focus. Es wäre unverantwortlich und unfair, wie sich Saur zu dem Thema sexueller Vielfalt geäußert hätte, beklagte sich Stoch. Außerdem empörte er sich, dass er von fachlicher Seite noch nie solch drastische Worte vernommen habe.

Bundesverband der Philologen stärkt Saur den Rücken

Der Bundeschef des Philologenverbandes, Heinz-Peter Meidinger, nahm Saur in Schutz. „Den inhaltlichen Grundansatz teile ich“, sagte er der Nachrichtenagentur dpa. Meidinger zufolge gebe es Sexualforscher und „interessierte Gruppen“, die ihre Handreichungen zu sexueller Toleranz in die Lehrpläne einspeisen wollten. Daraus gebe es „eindeutig“ auch Einflüsse in die erste, später überarbeitete Version der Lehrpläne im Südwesten.

Demokratischer Offenbarungseid von SPD und Grünen

Die SPD-Landtagsfraktion forderte den Vorstand des Philologenverbands in Baden-Württemberg auf, sich von Saur zu distanzieren und zu entschuldigen. Solange dies nicht geschehe, werde die Fraktion nicht mehr mit dem Verband reden, teilte Fraktionschef Claus Schmiedel mit. Es sei ein „beträchtlicher Schaden in der Öffentlichkeit“ entstanden. Die Bildungsexpertin der Grünen, Sandra Boser, sagte: „Was Bernd Saur von sich gibt, ist ekelhaft.“

Der Diskussion ging folgender Focus-Artikel voraus:

In einigen Ländern, so auch in NRW und Niedersachsen, werden derzeit neue Formen der Sexualpädagogik heiß diskutiert.

Unzumutbare Themen für Kinder

Dildo, Taschenmuschi, Vibrator, Handschellen, Aktfotos, Vaginalkugeln – was Gender-Sexualpädagogen, neoemanzipatorische Sexualforscher und andere postmoderne Entgrenzer unseren Kindern unter dem Siegel einer „Sexualpädagogik der Vielfalt“ vorlegen wollen, ist unsäglich. Lederpeitsche und Fetische wie Windeln , Lack und Latex wollen sie als Lehrgegenstände in die Bildungspläne integrieren.

Themen wie Spermaschlucken, Dirty Talking, Oral- und Analverkehr und sonstige Sexualpraktiken inklusive Gruppensex-Konstellationen, Lieblingsstellung oder die wichtige Frage „Wie betreibt man einen Puff“ sollen in den Klassenzimmern diskutiert werden. Das sprengt eindeutig den Rahmen dessen, was Kindern zugemutet werden darf.

Kommentar

Stoch ist empört über die Art und Weise der Kritik. Auch das ist typisch für die Diskussion um den Bildungsplan. Mangels Argumenten, diesen verteidigen zu können, wird Gegnern des rot-grünen Bildungsplans vorgeworfen, sich falsch ausgedrückt oder die Thematik nicht verstanden zu haben. Kurz, der Kultusminister hat die Weisheit mit Löffeln gefressen und ist über jeden Zweifel erhaben. Da grenzt es dann auch schon an Majestätsbeleidigung, eine andere Meinung oder was noch viel schlimmer ist, eine andere Überzeugung zu haben und sich zu erdreisten, diese auch noch öffentlich zu vertreten. Dass die SPD jetzt nicht einmal mehr mit Andersdenkenden reden möchte, kommt einem demokratischen Offenbarungseid gleich. Und „ekelhaft“, wie Sandra Boser – Bildungsexpertin der Grünen – die Worte Saurs bezeichnete, sind nur die Unterrichtsinhalte, die den Kindern und Jugendlichen aufgetischt werden sollen. Gab es da nicht noch etwas? Ja genau! Eine Politik des „Gehörtwerdens“ wurde uns versprochen – aber da haben wir sicherlich auch etwas ganz falsch verstanden.

Am kommenden Samstag, den 25.10., demonstrieren die „Besorgten Eltern“ in Augsburg und am 15.11. auch in Dresden. Weitere Infos gibt es bei www.besorgte-eltern.net




Großer Bild- und Videobericht zur ‚Demo für alle‘

dfa_aufm„Ehe und Familie vor! Stoppt Gender-Ideologie und Sexualisierung unserer Kinder“, stand auf einem Banner, hinter dem sich am Sonntag in Stuttgart knapp 3000 Demonstranten einreihten. Es war somit die größte der jetzt schon dritten „Demo für alle“ und fünften Demonstration insgesamt, auf der gegen den umstrittenen Bildungsplan der grün-roten Landesregierung von Baden-Württemberg demonstriert wurde.

(Von PI-Stuttgart)

Schon einen Tag vor der eigentlichen Demonstration fand am 18.10. im Stuttgarter „Alten Schloss“ eine Informationsveranstaltung vom Organisator der „Demo für alle“ statt. Die Initiative Familienschutz lud zur Podiumsdiskussion zum Thema: „Sexuelle Vielfalt und Gender Mainstreaming in der Schule“. Zu diesem Angebot fand sich bereits eine dreistellige Zahl an Zuhörern ein.

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Am Sonntag füllte sich der Schillerplatz zwischen Altem Schloss und Stiftskirche in der Stuttgarter City wohl auch deshalb mit so vielen Menschen, weil zum einen deutlich wurde, dass die grün-rote Landesregierung in arroganter Art und Weise sich bisher noch nicht einmal konkret mit der Petition auseinander gesetzt hat, und zum anderen, weil die Petitionsinitiative zum ersten Mal offiziell zur Demo einlud.

Zum Auftakt spielte auf der Bühne eine Band, während immer mehr Menschen auf den Platz strömten. Die Polizei schützte mit mindestens 500 Beamten die Bürger erfolgreich vor den dieses Mal besonders aggressiv agierenden Gegendemonstranten. Der Schillerplatz war von allen Seiten mit Absperrgittern gesichert. In Richtung Schlossplatz sammelten sich die meisten der zwischen 100-200 meist linksradikalen Gegendemonstranten.

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Sie versuchten, die Veranstaltung mit Triller-Pfeifen und Sprechchören zu stören, was ihnen aber dank Polizei, des großen Abstands und der eingesetzten Technik nicht gelang. Auf der Bühne standen internationale Redner aus Politik, Kirche und sich dem Familienschutz verpflichtet fühlende Organisationen und Akteure.

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Hedwig von Beverfoerde von der „Initiative Familienschutz“ eröffnete die Kundgebung und übergab das Mikrofon an Karin Maria Fenbert, Geschäftsführerin von Kirche in Not Deutschland. Sie warnte in einer engagierten Rede vor der politischen Agenda der Gender-Ideologie und schloss mit dem Ausruf „Vater, Mutter, Kinder, Familie voran“.

Direkt im Anschluss sprach die Christin Engül Köhler von der Initiative „Zukunft-Verantwortung-Lernen. Kein Bildungsplan unter der Ideologie des Regenbogens“.

„Wir Eltern in Baden-Württemberg möchten, dass Bildung bildet und nicht verbildet“, sagte sie unter dem Applaus Tausender. Sie nahm Bezug auf einen jüngst in der FAZ erschienen Artikel, in dem beschrieben wird, wie Grenzen in der Sexualpädagogik übertreten werden. Sie forderte die Landesregierung auf, mit der angekündigten „Politik des Gehörtwerdens“ Ernst zu machen. Gabriel Stängle, der Petitionseinreicher und Initiator der Petition gegen den Bildungsplan, dem sich fast 200.000 Menschen anschlossen, ließ Grüße übermitteln.

Einen Gruß von Millionen Franzosen überbrachte Jérôme Brunet, der Sprecher von „La Manif Pour Tous“. Er rief zum Widerstand gegen Versuche der Dekonstruktion der Familie, der Abstammung und der sexuellen Komplementarität auf.

Ein weiterer Gast aus dem europäischen Ausland war Magda Czarnik aus Polen von der Bewegung „Stoppt Sexualisierung unserer Kinder!“ Sie überbrachte Solidaritätsgrüße aus Polen und lobte die Stuttgarter Demonstranten für ihre Standhaftigkeit und ihren Mut und berichtete von der Arbeit und den Erfolgen ihrer Bewegung, die bis ins polnische Parlament hinein reicht. Sie hielt ihre Rede auf Deutsch.

Ilya Limberger, der Erzpriester der Russisch-Orthodoxen Kirche Stuttgart, sprach sich gegen ein Relativieren der traditionellen Familie aus. Er erwähnte Artikel 15 und 16 der Landesverfassung und die darin enthaltene Aufforderung, Unstimmigkeiten in der Bildungspolitik nicht gegen den Willen der Eltern zu gestalten. „Der Wille der Eltern ist zu berücksichtigen“, so Limberger.

Der CDU-Politiker Karl-Christian Hausmann las aus einem Brief des CDU-Fraktionsvorsitzenden Peter Hauk zum Sachstand Bildungsplan. Hauk ließ mitteilen, dass er „einen Gesinnungslehrplan entschieden ablehne“.

Schon im Vorfeld war Druck auf die teilnehmenden Redner aus der CDU ausgeübt worden.

Christoph Scharnweber vom Evangelischen Arbeitskreis der CDU in Heilbronn (EAK) ermutigte die Eltern, sich nicht entmündigen zu lassen. Er forderte die Anwesenden auf, Widerstand zu leisten. „Weil Widerstand momentan parlamentarisch nicht möglich ist“, rief er dazu auf „außerparlamentarisch – wie mit dieser Demonstration – Widerstand zu leisten“.

Anna Schupeck von der AfD Baden-Württemberg betonte, dass die Werte- und Geschlechtererziehung zuallererst Aufgabe der Eltern ist. Sie kritisierte die Benachteiligung christlicher und anderer Privatschulen und sprach sich gegen die Genderideologie aus.

Mit dem Statement, „Vernunft statt Ideologie“ eröffnete Markus Frohnmaier von der AfD Baden-Württemberg und Vorsitzender der Jungen Alternative (JA), seine mitreißende Rede. „Jegliche Umerziehungsversuche aus politisch korrekter (!) Motivation sind entschieden abzulehnen“, sagte er und schloss mit dem Aufruf: „Lasst uns gemeinsam dafür sorgen, dass die Vernunft und nicht die Ideologie Einzug in das Klassenzimmer und in die Köpfe unserer Kinder erhält!“

Nach Ende der Reden rief die Veranstaltungsleiterin von Beverfoerde dazu auf, sich beim anschließenden Demozug nicht von Gegendemonstranten provozieren zu lassen und nötigenfalls die Polizei zu Hilfe zu rufen. Die Demonstration ist mittlerweile weitestgehend professionalisiert, trotzdem lassen es sich viele nicht nehmen, eigene Plakate zu gestalten und mitzuführen. Hier eine kleine Auswahl der Plakate von ‚Demo für alle‘ und mitgebrachter Plakate:

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Die Polizei hielt gleich zu Anfang den Weg zwischen Altem und Neuem Schloss souverän frei.

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Der imposante Zug aus fast 3000 Demonstranten konnte so ungehindert in Richtung Charlottenplatz ziehen.

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Die Gegendemonstranten begleiteten den Demozug parallel und mussten sich aufgrund der Unterzahl immer wieder von Neuem aufstellen.

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Hier der gesamte Demozug in einem Stück auf Video.

Eine der größten Kreuzungen von Stuttgart, der Charlottenplatz, wurde abgesperrt.

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Zwischendurch der Stinkefinger. Wahrscheinlich sucht er einfach nur Kontakt und weiß nicht wie er es sagen soll.

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Und dann hatten die Berufsdenunzianten ihren großen Auftritt. Der Württembergische Kunstverein bezichtigte die Demonstranten mit einem gezeigten Riesenbanner nicht nur pauschal einer Phobie, sondern griff gleich ganz tief in die Mottenkiste. Folgendes ist genauso platt wie hilflos: Wer wirklich keine Argumente mehr hat, und ganz arg böse auf den politischen Gegner ist, der holt was hervor? Richtig – die Nazikeule!

Direkt vor der Staatsgalerie standen die Herren und auch einige Damen. Ganz mutig und in SA-Uniformen mit Armbinde, klatschten drei der „Künstler“ rhythmisch im Takt. Daneben riefen ein paar Kapuzenmänner im Ku-Klux-Klan-Stil: „Kommt hierher, hier seid ihr richtig“.

An der Mauer zur Kunstgalerie hingen zwei Fahnen mit dem Zeichen des „Bösen“. Darauf das Symbol für weiblich und männlich in den „verräterischen“ Farben rosa und blau.

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Den Vogel schoss allerdings die Pforzheimer Zeitung ab, die die Herren in Naziuniform so fotografierte, dass sie vom Leser mit den Bildungsplangegnern verwechselt werden konnten. Als Bildunterschrift war zu lesen: Gegner des grün-roten Bildungsplans demonstrieren in Stuttgart. Mit einem großen Aufgebot hat die Polizei Übergriffe zwischen Bildungsplan-Befürwortern und -Gegnern in Stuttgart verhindert.

Der zweite Satz suggeriert, dass Bildungsplangegner von der Polizei angeblich daran gehindert werden mussten, nicht übergriffig zu werden. Tatsächlich traf das nur auf die Gegendemonstranten zu, was der Leser der PZ so aber nicht erfahren dürfte. Daneben standen die Damen des Kunstvereins und outeten sich, wie sie sich heute noch eine Hausfrau oder/und Mutter vorstellen. Attraktiveres konnte man hingegen im Demozug entdecken.

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Als das „Schauspiel“ vorbei war, wurde in einer 180 Grad-Kehre in Richtung Staatstheater die Straßenseite gewechselt. Besonders beeindruckend war dabei der Blick auf den nicht enden wollenden Zug.

Kurz vor Erreichen des Ziels sammelten sich die Gegendemonstranten dann noch einmal, um Randale zu machen. Es wurde beobachtet, wie Linksradikale mit Tüchern gegen die Polizei-Pferde schlugen, um sie in Unruhe zu versetzen. Wie die Polizei später bekannt gab, wurden acht Platzverweise ausgesprochen. Vereinzelt wurden auch Demonstranten angegriffen, was aber durch die bereitstehende Polizei stets zügig beendet werden konnte. Die Polizei stellte mehrere Gegenstände sicher, darunter Textilien zur Vermummung. Auch Böller, zwei Taschenmesser, Sturmhauben und Quarzhandschuhe wurden beschlagnahmt. Später sind zudem Polizisten von linken Gegendemonstranten angespuckt und die Personalien der Urheber festgestellt worden. Klappstühle flogen und drei Körperverletzungen wurden zur Anzeige gebracht. Außerdem bewarfen einige der Gegendemonstranten den Demo-Zug mit Stinkbomben, vermutlich mit Butter- und Essigsäure.

Am Abend zuvor wurde das Gebäude der Russisch-Orthodoxen Jugend (ROJ) im Stuttgarter Westen an zwei Seiten mit der Parole „ROJ = Homophobes Pack“ beschmiert. Mitte der Woche wurden die Schmähungen schon wieder überstrichen. Ein Bekennerschreiben mit Fotos wurde auf linksradikalen Internetseiten veröffentlicht. Natürlich berichtet die Presse, wie in solchen Fällen üblich, nicht über den Vorfall.

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Natürlich wurden auch Transparente und Plakate am Rande der Demo von den Tätern und Gegendemonstranten gezeigt. Hier eine Auswahl:

Am Staatstheater erwartete die Demonstranten ein großes Polizeiaufgebot, um die gewaltbereiten Gegendemonstranten in Schach halten zu können, darunter auch Mitglieder von Verdi.

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Am angrenzenden See gingen einige der Gegendemonstranten in Wasser. Pech für die Regenbogenfahnenträger und den Clown, dass, als sie mitten im See waren, plötzlich die Wasserfontäne in die Höhe schoss. Unfreiwillige Komik fürs Publikum.

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Zu dieser Szene passte die nicht weit davon stattgefundene „Zeremonie“.

Preis für den Minister: „Rosa Detlef“

Zum Zeitpunkt der Demo wurde dem baden-württembergischen Kultusminister Andreas Stoch (SPD) im Beisein von Ministergattin Tülay Schmid vom schwulen Pfarrer Axel Schwaigert (Salz-der-Erde-MCC-Gemeinde) unweit vom Veranstaltungsort der „Rosa Detlef“ überreicht. Verbunden mit der Preisverleihung wurden indirekt „Nazivergleiche“ in Richtung der Bildungsplangegner gezogen. Der Preis erinnere in seiner Form an den „rosa Winkel“, wie ihn in der Nazizeit Homosexuelle zu tragen hatten. Und Pfarrer Schwaigert sprach in diesem Zusammenhang von Hass, der nur wenige Meter entfernt gegen Schwule gezeigt werde. Dem Minister wurde mit dem Preis für seinen Einsatz rund um die Themen Homo-, Bi- und Transsexualität gedankt.

„Wir kommen wieder“

Mit Sprechchören wie: „Wir kommen wieder“ und „Kretschmann, wir sind hier“ wurde das Signal gegeben, das war nicht das letzte Mal, dass wir da waren.

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Zum Abschluss gab es dann, schon in guter Tradition, den gemeinsamen Countdown, um zeitgleich die blauen und rosa Luftballons in den Himmel aufsteigen zu lassen. Auch sollte dadurch den Forderungen gegenüber der grün-roten Landesregierung bildhaft Nachdruck verliehen werden.

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Dass nicht nur in Stuttgart Bürger aufgewacht sind und den Entwicklungen nicht weiter tatenlos zusehen wollen, zeigen deutschlandweit stattfindende Aktionen.

Kommenden Samstag, den 25.10., demonstrieren die „Besorgten Eltern“ in Augsburg und am 15.11. auch in Dresden. Weitere Infos gibt es bei www.besorgte-eltern.net




Teilnehmerrekord: 3000 bei „Demo für alle“!

DEMO FÜR ALLE, 19.10.14,2Bei sommerlichen Temperaturen versammelten sich am heutigen Sonntag trotz des bundesweiten Bahnstreiks knapp 3000 Bürger in der Stuttgarter Innenstadt, um für Ehe und Familie und gegen Gendermainstreaming und dem davon beeinflussten Bildungsplan der grün-roten Landesregierung zu demonstrieren.

DEMO FÜR ALLE, 19.10.14,10

Die Teilnehmerzahlen haben sich somit zu letztem Mal verdreifacht.

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Die Veranstaltung begann mit Musik auf dem Stuttgarter Schillerplatz zwischen Altem Schloss und Stiftskirche.

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In den Reden sprachen Persönlichkeiten aus Politik, Kirche von Familienschutzvereinigungen und Gesellschaft. Die Redner waren sich in der Botschaft an die grün-rote Landesregierung einig. Wir werden so lange wieder kommen, bis der Bildungsplan frei von unzulässiger Beeinflussung und Indoktrination ist.

Im Anschluss an die Reden zog der Demo-Zug durch die Innenstadt zum Stuttgarter Staatstheater.

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Vorbei an der eher kleiner gewordenen Gruppe linker Chaoten, die provozierend und teils mit geschmacklosen und ehrverletzender „Kunst“ auf sich aufmerksam zu machen versuchte.

Sie gingen in Anbetracht der großen Menge an Demonstranten aber schon fast unter und wurden so von dem meisten Teilnehmern nur schwer wahr genommen.

Die Polizei schützte die Demonstranten mit einem Großaufgebot von mehreren Hundert Beamten.

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Unter den Teilnehmern befanden sich wie immer sehr viele Familien mit Kindern.

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Zum Ende der Demonstration stiegen rosa und blaue Luftballons in den sommerlichen Himmel.

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„Wir kommen wieder“ wurde auch dieses Mal zum Abschluss skandiert. Angesichts der großartigen Teilnehmerzahlen eine echte Drohung an Grün-Rot. Ob sie verstanden wird?

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Der SWR sprach in einem Rundfunkbericht zunächst nur von ein paar Hundert Demonstranten, später von 1000. Zu der Zahl von knapp 3000 ist zu sagen, dass die Demonstranten zu Anfang des Demozuges durch sog. „Zähltore“ gehen mussten, somit ist die Zahl auch aussagekräftig und die Zahl des SWR pure Propaganda. Die Zahl der Gegendemonstranten wurde vom SWR mit 200 angegeben. Den Beobachtungen vor Ort zu Folge dürfte diese Zahl dann eher noch einmal halbiert werden müssen. Somit war das Verhältnis Demonstranten Gegendemonstranten 30:1.

Auch das SWR-Fernsehen brachte in der heutigen Landesschau von 19.45 Uhr allerübelste Propaganda.

In den nächsten Tagen wird ein großer Foto- und Videobericht mit den teils mitreißenden Reden der Kundgebung und dem Demozug hier auf PI veröffentlicht.




Stuttgart: Grüne lehnen Bildungsplan-Petition ab

bildungesplanpetitionAcht (!) Monate ist es jetzt her, dass die Petition gegen den „Bildungsplan 2015“ der grün-roten Landesregierung dem Petitionsausschuss übergeben wurde. Rund 200.000 Bürger setzten ihre Unterschrift unter die Petition und dokumentierten so ihren Protest gegen einen Bildungsplan, der maßgeblich mit Hilfe von LSBTTI-Lobbygruppen kreiert wurde. Heute wurde bekannt, dass gestern der Petitionsausschuss, unter dem Vorsitz der Grünen Landtagsabgeordneten Beate Böhlen (Foto l.), die Petition abgelehnt hat.

Der Bildungsplan erfuhr unter anderem deshalb solch heftigen Widerstand, weil dank der Aufmerksamkeit des Realschullehrers Gabriel Stängle (Foto r.) die ursprünglich geheim gehaltenen Pläne öffentlich gemacht wurden. Infolge wurde die Petition „Kein Bildungsplan 2015“ gestartet. Dem schlossen sich dann mehrere Demonstrationen in Stuttgart an, die schließlich in die „DEMO FÜR ALLE“ nach französischem Vorbild mündeten. Davon motiviert formierte sich jüngst auch in Niedersachsen Widerstand gegen die dortigen Pläne zur Frühsexualisierung über die Bildungspläne.

Frage nach der Rechtswidrigkeit der Entscheidung gestellt

Was hat es nun mit der Ablehnung durch den Petitionsausschuss auf sich? Fällt diese Aufgabe tatsächlich in den Aufgaben- und Kompetenzbereich des Petitionsausschusses? Richtig ist, dass es nicht zu den Aufgaben des Petitionsausschusses gehört, über Petitionen zu entscheiden. Ihm obliegt lediglich, dem Landtag Beschlussempfehlungen vorzulegen. Demnach hat Böhlen hier die Rechte des Landtags wohl übergangen. Von der Ausschussvorsitzenden wurde darauf verwiesen, dass die Landesregierung an den Plänen, die „Akzeptanz sexueller Vielfalt“ in den neuen Bildungsplänen zu verankern, festhält. Die Argumentation der Ausschussvorsitzenden gilt demnach als sehr bedenklich, weil auf die begründeten Forderungen der Petition nicht inhaltlich eingegangen wurde. Substantiell kam von Böhlen vielleicht auch deshalb nicht viel, weil bereits bei einer öffentlichen Anhörung der CDU-Landtagsfraktion am 9. Mai dieses Jahres die Pläne der Landesregierung von ausgewiesenen Experten als verfassungsrechtlich und pädagogisch bedenklich kritisiert wurde.

Bildungspolitik: Achillesferse von Grün-Rot

Ob sich Grün-Rot so einfach aus der für sie so unangenehmen Situation davon stehlen kann, liegt jetzt an den Bürgern in Baden-Württemberg. Im Bereich Schulpolitik ist die Landesregierung ohnehin angeschlagen, was sich in den immer schlechter werdenden Umfragewerten zur Kompetenz in Bildungsfragen niederschlägt. Zwei von drei Baden-Württembergern sind mit der Bildungspolitik unzufrieden. Sie wird für die kommende Landtagswahl bereits als die Achillesferse der Landesregierung gesehen.

In gut einer Woche gilt es auf der „DEMO FÜR ALLE“ wieder Gesicht zu zeigen. Gegen die Arroganz der Macht, die die Stimmen der Petenten und der vielen tausend Unterzeichner rechtswidrig unter den Tisch fallen lassen will. Gesicht zeigen für eine Politik, die Kindern und ihren Bedürfnissen gerecht wird und Schaden von Kindern fernhält. Was wir nicht brauchen sind Bevormundung und bildungspolitische Experimente auf Kosten von Kindern und Jugendlichen. Was wir brauchen ist eine Politik, die Bildungspolitik so gestaltet, dass Wissenschaft nicht von Ideologie bestimmt wird. Was wir brauchen ist eine Politik, die nicht spaltet, sondern die Gesellschaft mit ihrem wichtigsten Baustein – der Familie – fördert und achtet.

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» Kontakt: beate.boehlen@gruene.landtag-bw.de




DEMO FÜR ALLE: Großer Video- und Fotobericht

aufmacherIn der baden-württembergischen Landeshauptstadt demonstrierten am 28. Juni 2014 über 1000 Menschen eindrucksvoll für Ehe und Familie, gegen die Gender-Ideologie und Sexualisierung der Kinder. Es ist die bereits vierte Demonstration dieser Art in Stuttgart, die aus den Protesten gegen den Bildungsplan der grün-roten Landesregierung erwachsen ist. PI berichtete hier, hier und hier. Der zu Beginn der Veranstaltung einsetzende Regen tat der guten Stimmung unter den Kundgebungsteilnehmern keinen Abbruch.

(Von PI-Stuttgart)

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Hedwig v.BeverfoerdeEs sprachen auf dem Schillerplatz zwischen Stiftskirche und „Altem Schloss“ mehrere Redner aus Politik, Gesellschaft und von Familienverbänden. Auch einige Grußworte wurden verlesen. Die Kundgebung eröffnete die Initiatorin von „DEMO FÜR ALLE“, Hedwig von Beverfoerde (Foto).

birgit_kelleAls erste Rednerin sprach die bekannte Publizistin, Journalistin und 4-fache (!) Mutter, Birgit Kelle (Foto). Sie forderte, die Lufthoheit über den Kinderbetten nicht kampflos aufzugeben. Sie sprach sich dagegen aus, dass das Erziehungsrecht der Eltern immer weiter zurückgedrängt wird. „Widerstand lohnt sich“, so Kelle. Sie appellierte an alle, den Protest über Stuttgart hinaus ins ganze Land zu tragen. Sie betonte, dass auch dem christlichen Glauben gegenüber Toleranz und Respekt gezeigt werden müsse.

Guillaume GotAls nächstes sprach Guillaume Got (Foto), Koordinator Deutschland La Manif Pour Tous. Er betonte das Recht der Kinder auf einen Vater und eine Mutter und die Möglichkeit der Erziehung von Seiten der Eltern. Er berichtete aus Frankreich und über die dortigen Auswüchse der Gender-Ideologie.

 

Hubert GindertProf. Hubert Gindert (Foto) vom Forum Deutscher Katholiken, richtete deutliche Worte an die Adresse des grünen Ministerpräsidenten Kretschmann: „Sie können diesen Kulturkampf mit der Gender-Ideologie nicht gewinnen, weil er gegen die Natur, gegen die Vernunft und gegen Gott ist“. Er forderte, den Bildungsplan nicht nur zu verändern, sondern ganz zurück zu nehmen.

Eckhard KuhlaEckhard Kuhla (Foto) von Agens e.V. sprach davon, aus Unwissenden Betroffene machen zu müssen. „Wir brauchen nicht nur ein Stuttgart, nicht nur zwei Stuttgarts, sondern viele bundesweite Stuttgarts“, „Es gab ein „Stuttgart 21“, lasst uns hier in Stuttgart ein „Eltern 21“schaffen!“, schloss er seine mitreißende Rede.

Karl-Christian HausmannKarl-Christian Hausmann (Foto), stellv. Kreisvorsitzender der CDU-Stuttgart und Mitinitiator des Arbeitskreises Familie in der CDU Stuttgart: „Die Umbenennung der Leitprinzipien in Leitperspektiven ist zumindest der Versuch eines ersten Schrittes zu einem Neustart –er droht aber eine bloße Aufhübschung zu sein: In der Anhörung wurde uns aufgezeigt, dass in den neu benannten Leitperspektiven circa 90 Prozent des ursprünglichen Textes der Leitprinzipien beibehalten sind.“ An den politischen Gegner gerichtet sprach er Klartext: „Wir sind weder rechts noch extrem -wir sind die Mitte der Gesellschaft und die Stimme der ganz großen Mehrheit der Bevölkerung. Nur wer ganz, ganz links steht, dem erscheint auch die Mitte noch rechts“.

Köksal ErogluKöksal Eroglu (Foto) von der islamischen M.I.H.R. Foundation sprach auch von Werten, Familie und Verantwortung. Er betonte aber auch seine private islamische Sicht der Dinge und definierte eine „Abrahamitische Ökumene“ indem er von „Heiligen Büchern“, der Bibel und dem Koran sprach, wo „Gott“ von der Familie Abrahams berichtet. Auf der Seite der MIHR-Stiftung wird diese Einstellung und Weiteres klar ersichtlich. Es wird dort von deren Ziel gesprochen: „Alle Menschen und Religionen zu vereinen“. Ein weiterer Punkt ist dort die „Ergebung gegenüber Allah“ und dem „zurückführen der Menschen zu Allah“. Weiter heißt es, dass der Islam die einzige Religion des Universums sei. Es wird von den „Ergebenen des „Propheten“ Mohammed“ gesprochen usw…

Außerdem ist ein weiteres Ziel und das Selbstverständnis der MIHR-Stiftung: „DIE MIHR STIFTUNG IST EINE BRÜCKE DER TÜRKEI UND DES ISLAM DIE ZUR ZUKUNFT FÜHRT“, so nachzulesen auf einer Seite der Stiftung, deren Hauptsitz in Ankara ist. In Deutschland ist ihr Sitz in Waiblingen (B.-W.).

Eine Anmerkung zum Bündnis mit der islamischen M.I.H.R-Stiftung: Der Blick auf Werte allein versperrt unter Umständen die Sicht auf das Fundament. Man muss sich bei partiellen Gemeinsamkeiten auch die Frage stellen, was beim Gegenüber sonst noch Platz hat und mit im „Angebot“ steht und was für Türen man unter Umständen aufstößt!

Wer mitlaufen will, weil er das Gefühl hat in Teilen die gleichen Werte zu vertreten, dann muss man das einem Menschen nicht verwehren. Eine Plattform, um islamische Sichtweisen zu vertreten, sollte Muslimen aber unter keinen Umständen gegeben werden. Es ist schon grotesk, wenn einerseits auf der Bühne vom „heiligen Koran“ gesprochen wird wo andererseits in eben dem selben Buch gegen Juden, Christen und Andersdenkende gehetzt wird, mit Auswirkungen, wie wir sie heute im Irak, Syrien und anderen Teilen der Welt beobachten können.

Im weiteren Verlauf der Kundgebung wurden Grußworte verlesen. Dr. Bernd Kölmel von der AfD-Stuttgart sprach von Augenwischerei, den Bildungsplan lediglich um ein Jahr verschoben zu haben. Dies ziele nur darauf ab, den Protesten die Spitze zu nehmen. An die Bürger gerichtet lautete sein Appel: „Nehmt euer Recht auf Meinungsäußerung wahr – lasst euch nichts vormachen!“. „Setzt euch für euer Mitbestimmungsrecht ein – auch wenn die Herrschenden eine formale Bürgerbeteiligung nur nach Gutdünken zulassen.“

Weiters ließ Josef Dichgans von der CDL-BW ein Grußwort ausrichten. Er wies auf die herausragende Rolle der Familie für den Staat hin. Daraus leitete er ab, dass die Familie auch besonders gefördert und geschützt werden müsse.

Hans Christian FrommHans Christian Fromm (Foto) von der „Initiative Schützt unsere Kinder“ und Hauptinitiator der ersten Demo gegen den „Bildungsplan 2015“ verlass ein Grußwort von Erzpriester Ilya Limberger. Limberger beruft sich auf das Grundgesetz und betont den Schutz der Familie. Das sich Kinder in die Gefühlswelt und in Rollenspielen, in andere Geschlechter hineinversetzen sollen, kritisiert er scharf.

gabriele_kubyGabriele Kuby (Foto) wurde kurzfristig das Mikrofon gereicht. Sie sprach gewohnt engagiert. Angesichts der demografischen Lage, forderte sie die Politik auf, die Familie zu fördern. Sie forderte die Anwesenden auf, über Gender aufzuklären, mit den Menschen zu sprechen. „Auf unserer Seite sind die starken Kräfte: die Vernunft, die Natur und Gott“, schloss Kuby ihre spontane Rede.

Im Anschluss an die Reden und Grußworte startete der Demozug durch die Stuttgarter Innenstadt. Bei Sonnenschein ging es vom Schillerplatz vorbei am „Neuen Schloss“, durch den Schlossgarten, bis vor das Stuttgarter Staattheater.

Hier der Demozug im Video:

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Direkt am Startpunkt der Demoroute vor dem „Alten Schloss“, versuchten linksradikale Gegendemonstranten die Gitter niederzureißen.

Direkt unter den ausgebreiteten Armen der Christusstatuen-Kopie formierte sich die Gewalt.

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Eine unbeteiligte Person wurde durch einen Böller verletzt. Außerdem wurde im weiteren Verlauf ein parkendes Auto beschädigt und über 100 Gegendemonstranten in Gewahrsam genommen. Zwischen 800 und 1000 Polizei-Beamte waren im Einsatz um die Meinungsfreiheit zu garantieren.

Wie die Gegenseite Meinungsfreiheit interpretierte zeigt folgendes Bild.

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Hier einige Plakate der Gegendemonstranten:

Er sieht wohl überall Nazis.

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Er wollte auch irgendetwas damit sagen:

Demo für alle, Stuttgart, 28.6.14,20 - Kopie

Vorbei am „Neuen Schloss“:

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Im Hintergrund die Stuttgarter Stiftskirche, Ausgangspunkt der Demo.

Demo für alle, Stuttgart, 28.6.14,155b

Viele Familien mit ihren Kindern nahmen an der Demo teil.

Plakate der Demonstranten:

Im Schlossgarten ging es noch am See vorbei.

Vor dem Staatstheater sammelten sich alle.

Auch die Gegendemonstranten hatten noch einmal ihren Auftritt und gingen teilweise durch den trüben See um doch noch wahrgenommen zu werden.

Dank der Polizei, die großartige Arbeit leistete und sich gegenüber der vorangegangenen Demo noch einmal steigern konnte, ging der großangekündigte Gegen-Protest nicht nur sinnbildlich baden.

Demo für alle, Stuttgart, 28.6.14,198b

Als Gruß und Aufforderung an die Landesregierung endlich den Bildungsplan zurück zu nehmen, stiegen die zahlreichen zuvor verteilten roten und blauen Luftballons in den Himmel.

Zum Abschluss skandierte die Menge jetzt schon zum vierten Mal: „Wir kommen wieder!“ Für die Zeit nach den Sommerferien wurde bereits die nächste Demo angekündigt.

Wer sich die Reden im Ganzen ansehen möchte hat im folgenden Video die Möglichkeit dazu. Zu Anfang des Videos ist auch das Anrennen linker Gegendemonstranten gegen die Absperrgitter zu sehen:

Presseberichte:




Vorabbericht: DEMO FÜR ALLE in Stuttgart

Demofüralle_aufmacherIn den Farben Blau und Rot demonstrierten die Gegner des grün-roten Bildungsplans nun schon zum insgesamt vierten Mal in diesem Jahr. Es war diesen Samstag, den 28.6. die zweite Demonstration, die unter dem Motto „DEMO FÜR ALLE“ stattfand.

(Von PI-Stuttgart)

Trotz Regens versammelten sich über 1000 Bürger in der Stuttgarter Innenstadt. Auch viele Familien mit ihren Kindern nahmen an der Kundgebung und dem anschließendem Demozug teil.

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Vom Schillerplatz ging es vorbei am „Neuen Schloss“, durch den Schlossgarten, bis vor das Stuttgarter Staatstheater.

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Birgit Kelle, Gabriele Kuby, Guillaume Got von der französischen La Manif Pour Tous sowie diverse Vertreter aus Politik und Gesellschaft sprachen sich auf der Bühne für das klassische Familienbild aus.

Ein unbeteiligter Passant wurde durch einen Böllerwurf von Linksextremisten verletzt. Als gewaltbereite Gegendemonstranten versuchten, die Absperrungen zu durchbrechen musste die Polizei Pfefferspray und Schlagstöcke einsetzen. 70 Personen wurden in der Folge in Gewahrsam genommen.

Demo für alle, Stuttgart, 28.6.14,8

Die Gegenproteste, zu denen in diversen Internetforen aufgerufen worden war, konnten dieses Mal allerdings nicht allzu viel ausrichten. Zu Unterbrechungen kam es während der Demo praktisch nicht, allenfalls stockte der Zug kurz, bevor die Polizei, die mit 900 (!) Beamten im Einsatz war, den Weg frei machte. Und so gingen die Störer am Ende nicht nur sinnbildlich baden.

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Wie die Stuttgarter Nachrichten berichten, betonte Kerstin Kramer, die Koordinatorin des Verbandes „DEMO FÜR ALLE“, der Fokus müsse in der Schule auf die Familie gelenkt und die Sexual- und Werteerziehung den Eltern überlassen werden.

Die Proteste werden fortgesetzt, wenn Kultusminister Stoch an den Plänen festhalte, kündigte Kramer an. Und so war es nur konsequent, dass am Ende dann bei Sonnenschein die Menge, wie schon bei den vorangegangenen Demos, skandierte: „Wir kommen wieder!“

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Auch der SWR berichtete am Abend über die DEMO FÜR ALLE.

Eine ausführliche Video- und Bildberichterstattung mit den Reden der Kundgebung und Bildern des Demozuges folgt in den nächsten Tagen.




Sind „Nazis“ bald vogelfrei?

2012_0212_01Aus dem aktuellen, stets hysterischer werdendem Kampf gegen „Rechts“ lässt sich allerlei ableiten – wenn man die gegenwärtige Entwicklung kritisch verfolgt. Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig (SPD) will Anfang Juli ein Bundesprogramm gegen Rechtsextremismus vorstellen. Ziel ist es, dem Einsatz für Demokratie und gegen Gewalt, Hass und Fremdenfeindlichkeit neuen Schwung und mehr Nachhaltigkeit zu verleihen. Die SPD-Bundestagsfraktion begrüßt den Plan und fordert in dem Zuge mehr Geld für den Kampf gegen Rechts.

(Von cantaloop)

Dies ist nur eine von vielen offiziellen Aussagen zu dem gegenwärtigen Phänomen „Rechtsextremismus“. Dass hierbei gerne etwas dicker als notwendig aufgetragen wird, erkennen mittlerweile auch politisch völlig unbedarfte Personen. Geht es doch um die stattliche Fördersumme von über 50 Mio € – von der mittlerweile ganze „Wirtschaftszweige gegen Rechts“ komfortabel leben können. So lauert doch angeblich hinter jedem dicken Baum in Deutschland irgendein Nazi, so wie es in diesem hervorragenden Artikel in der critical science dargestellt wird.

Bei aller berechtigten Kritik an sog. Nazis – und auch auf die Gefahr hin, mich zu wiederholen – keinesfalls ist es unsere Intention Kriminelle und Demokratiefeinde zu „rehabilitieren“, auch wenn dies den PI-Autoren gerne unterstellt wird.

Aber damit ist auch gesagt, dass die öffentliche Aufmerksamkeit, die rechtsextremen Straftaten gewidmet wird, in keinem Verhältnis zur Häufigkeit derselben steht.

Wenn man den oben genannten Artikel der Kritischen Wissenschaft auf seinen Faktengehalt hin überprüft, wird man sehr schnell feststellen, dass nach Abzug der sog. Propaganda-Delikte (Volksverhetzung, Beleidigung sowie Zeigen von verfassungsfeindlichen Symbolen) die linksextrem motivierten Verbrechen um das 1,5 fach Höhere, als die rechten bewertet werden können. Das wird auch in einigen Grafiken veranschaulicht.

Dass also diese aufgebauschte und zum Teil völlig überzogene Berichterstattung in den Qualitätsmedien und System-Parteiorganen publiziert wird, hält demnach einen ganzen Wirtschaftszweig von Profiteuren im „Kampf gg. Rechts“ am Leben, das wissen wir ja schon lange. Nur – wem obliegt in Zukunft die Deutungshoheit, wer ein angeblicher „Nazi“ ist? Die Hemmschwelle der Nazibenennung von Personen ist ja zwischenzeitlich schon sehr weit herabgesetzt worden – bekanntlich werden auch Professor Lucke und seine Mitstreiter von der AfD oft so bezeichnet. PI-Leser und Autoren sowieso – und auch der gesamte bürgerliche Mittelstand, der ja größtenteils den ganzen „Laden BRD“ am Laufen hält, läuft Gefahr sich beim Abweichen von der linksgrünen Meinung so bezeichnen zu lassen.

Auch vereinzelte CDU/CSU-ler mussten sich das schon gefallen lassen – und die NPDeee-Menschen – egal wie man zu ihnen steht, noch sind sie demokratisch legitimiert- dürfen vom höchsten Amtsträger in Deutschland offiziell sogar als „Spinner“ tituliert werden. Das hat Signalwirkung.

Nazis aufs Maul und ähnliche Aktionen der Antifa sind allgegenwärtig.

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Kein Bier für Nazis in Köln, Mut zeigen gegen vermeintlich rechte „Nazi“- Demonstranten in Stuttgart, die sich dem rotgrünen Bildungs-„wahnsinn“ widersetzen. Das sind nur ein paar Beispiele einer völlig verdrehten Welt, in der die Gefahr, ausgehend von ein paar hundert Rechtsextremisten, (was niemand in Abrede stellen wird) so derart überzogen wird, dass fast kein Platz mehr für die Bekämpfung von anderen, noch sehr viel gefährlicheren Bedrohungen bleibt. Aufrufe zum Protest gegen salafistische Kopfabschneider, oder auch zum Kampf gegen gewalttätige Linksextreme habe ich zumindest bis dato nur sehr leise und vereinzelt vernehmen können.

Es scheint also nur noch eine Frage der Zeit zu sein, bis man vermeintliche „Nazis“ quasi als „vogelfrei“ erklärt, ihnen einfach so aufs Maul hauen darf, oder auch ein bisschen mehr. Und wer ein Nazi ist bestimmt dann die bekannte Phalanx aus „guten Menschen“. Hatten wir doch alles schon einmal – die Geschichte wiederholt sich eben.




Stuttgart: Angst vor „rechten Allianzen“ – Linke randalieren

aufmacherDie Demonstrationen gegen den Bildungsplan (PI berichtete hier, hier und hier) scheinen bei politisch korrekten ZeitGENOSSEN zu Panikattacken geführt zu haben. Beim „Runden Tisch gegen Rechts“ der im Stuttgarter Rathaus tagte, offenbarte sich das zweifelhafte Demokratieverständnis so mancher Teilnehmer. Weil Vertreter der Gruppen von Linkspartei, der Arbeiterwohlfahrt oder diverser Homosexuellengruppen, die Meinungen von Mitgliedern einer russisch-orthodoxen Jugendgruppe nicht passten, wurden diese zunächst angepöbelt und schließlich rausgeworfen. Ihr Vergehen war das nicht akzeptieren wollen von Gewalt und Blockaden gegen Teilnehmer der „DEMO FÜR ALLE“. Besonders brisant ist der Umstand, dass bei dem Treffen auch darüber diskutiert wurde, wie man in Zukunft Demos wie die der „DEMO FÜR ALLE“ vor Ort verhindern und Teilnehmer angreifen könne.

(Von PI-Stuttgart)

Diskutanten bei den Gesprächen waren auch diverse Antifa-Gruppen, die sich im steuerfinanzierten Rahmen offensichtlich darüber austauschen konnten, wie man strafrechtlich relevante Handlungen gegen Teilnehmer (darunter auch Kinder) einer genehmigten Demonstration durchführen könne. Und so beschlossen die „Aufseher“ über die Meinungshoheit, dass jeder „rechts“ sein müsse, der nicht ihre Sicht der Dinge teilt.

Im Zuge der Verurteilung (600 Euro Geldstrafe) eines linken Gegendemonstranten, der bei der ersten Demo gegen den Bildungsplan, am 1.2.2014 randaliert hatte und jetzt vor Gericht stand, entlud sich der ganze Frust der linken Szene an drei Stuttgarter AfD Gemeinderatsmitgliedern. Kurz zuvor flogen Eier gegen die Kirche und weitere Liegenschaften der Piusbruderschaft in Stuttgart-Feuerbach. Außerdem wurden großflächig die Fassaden besprüht.

PI war vor Ort und hat die Schäden, Schmähungen und Verleumdungen dokumentiert. Vor den Häusern der AfD Gemeinderatskandidaten Hans-Peter Sonn, Marianne Wolf und Ernst Udo Abzieher wurden in der Hofeinfahrt oder auf Gehwegen folgende Schriftzüge aufgesprüht: „Achtung Rechtspopulist“ und der jeweilige Namen. Es wurden außerdem Pfeile in Richtung der Eingänge angebracht und Flugblätter in der Nachbarschaft eingeworfen, auf denen vor den beschriebenen Personen „gewarnt“ wurde.

In der Hofeinfahrt von einem der Geschädigten war am 17.6. der Text am Boden schon wieder entfernt worden. Der links an der Hauswand befindliche Schriftzug wird möglicherweise dem selben Personenkreis zuzurechnen sein.

AfD-Stuttgart, Ernst Udo Abzeiher, 17.6.14

Die Täter haben sich mit ihren Taten natürlich auch im Internet auf einschlägigen Seiten gebrüstet, die PI hier bewusst nicht verlinkt. Was angesichts der eigenen Recherche auch überflüssig ist.

So ist der folgende Schaden auf dem Gelände der Stuttgarter Piusbruderschaft auf PI ohnehin ausführlicher dokumentiert, als auf den linksradikalen Hassseiten. In ihrer Paranoia und der damit verbundenen Angst vor „rechten Allianzen“, wurde auch die Piusbruderschaft zum wiederholten Mal Ziel der feigen Anschläge.

Aufgesprühte Hammer und Sichel lassen keinen Zweifel hinsichtlich der ideologischen Herkunft der Täter aufkommen, die Schäden im vierstelligen Bereich verursacht haben.

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Dass versucht wird, linke Gewalt von der örtlichen Presse totzuschweigen, zeigt wie notwendig unabhängige Medien wie PI-News sind.

Hier die Chronologie der Zerstörungswut:

Im Eingangsbereich wurden Eier auf eine Informationstafel geworfen.

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Am Turm der Kirche, der in der Vergangenheit schon des Öfteren mit Farbbeuteln beworfen wurde, klebten zahlreiche Eier.

Es wurde der Schriftzug „Reaktionäre Kräfte stoppen“ und „Hammer und Sichel“ mit roter Farbe aufgesprüht.

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Auf einem weiteren Gebäude wurde ebenfalls das Symbol kommunistischen Terrors angebracht.

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Mit der „DEMO FÜR ALLE“ haben zum ersten Mal seit Jahrzehnten wertkonservative, christliche und allgemein bürgerliche Kräfte Einigkeit bewiesen. Auch Personen die sich ungern kategorisieren lassen und sich schlicht ihres gesunden Menschenverstandes bedienen, wollen sich und ihren Kindern nicht länger von linken Ideologen vorschreiben lassen, was sie zu denken haben.

Das hat das linke Lager in solch eine Panik versetzt, dass sie sich scheinbar nicht mehr anders zu helfen wissen und meinen Gewalt gegen Andersdenkende ausüben zu müssen oder zu tolerieren. Es ist aber auch ein Beweis dafür, dass das neue bürgerliche Bündnis ernst zu nehmen ist. Die Demonstrationen zeigen Wirkung. Zuerst wurde die Bewegung totgeschwiegen, dann wurde auch in den Massenmedien darüber berichtet. Die Einführung des Bildungsplans wurde zunächst um ein Jahr verschoben. Gesunder Menschenverstand kann viel bewirken, wenn er auf die Straße geht. Immer und immer wieder!

Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du. In diesem Sinne…

Samstag, 28.Juni 2014, Stuttgart, Schillerplatz, 15 Uhr: DEMO FÜR ALLE.




Nächste „Demo für alle“ am 28. Juni in Stuttgart

Am 28. Juni ist es wieder soweit. Nahezu 20 Bündnispartner rufen auf zur „Demo für alle“. Dem Vorbild „La Manif Pour Tous“ aus Frankreich folgend, stellen sich die Akteure und Demonstranten gegen eine Relativierung von Ehe und Familie. In Frankreich hat die Bewegung bereits über 1,5 Millionen Menschen auf die Straße gebracht.

Die Veranstalter schreiben:

Wir treten ein für Ehe und Familie, auf die unsere Gesellschaft seit Jahrtausenden gründet und wenden uns gegen die alles durchdringenden Umerziehungsversuche gut organisierter Lobbygruppen und Ideologen.

• Die Familie, Fundament unserer Gesellschaft, ist als unabhängige, eigenverantwortliche Gemeinschaft anzuerkennen, zu schützen und zu unterstützen.

• Die Ehe ist zu schützen als der auf Lebenszeit angelegte öffentliche Bund, den ein Mann und eine Frau in freier Entscheidung miteinander schließen, um einander zu lieben, eine Familie zu gründen und ihre Kinder zu erziehen.

• Jedes Kind hat ein Recht darauf, von einer biologischen Mutter und einem biologischen Vater abzustammen. Das Recht des Kindes von Mutter und Vater erzogen zu werden, muß auch im Fall einer Adoption geachtet werden.

• Der Staat hat zu respektieren, daß an erster Stelle Mutter und Vater für die Erziehung ihrer Kinder verantwortlich sind. Dieses natürliche Recht der Eltern darf auch in Schulen und Kitas – insbesondere in Erziehungsfragen zur Sexualität – nicht mißachtet werden.

• Zum Schutz der Kinder ist auf scham- und persönlichkeitsverletzende Unterrichtsinhalte in Wort, Bild und Ton zu verzichten.

• Jede aktive Indoktrination der Kinder im Sinne des Gender-Mainstreaming, z.B. durch Infragestellung der natürlichen Geschlechter und Familienbilder, muß gestoppt werden.

Wie schon bei der vorangegangenen 1. „Demo für alle“ (PI berichtete), die aus den Demonstrationen gegen den „Bildungsplan 2015“ hervorgegangen ist, sind wieder all jene dazu aufgerufen auf die Straße zu gehen, um für die Wahrung der Elternrechte, für Ehe und Familie und gegen Gender-Ideologie und Sexualisierung der Kinder in Kita und Schule zu demonstrieren.




Stuttgart: Minister schafft Zigeunerschnitzel ab

ZigeunerschitzelWenn die Zigeuner nörgeln, eilt der Michel gleich herbei um sie politkorrekt zu bedienen. im Stuttgarter Innenministerium war das Zigeunerschnitzel bislang fester Bestandteil des Kantinenspeiseplans. Das gefiel aber wiederum den Namensgebern nicht, also verlangt Innenminister Reinhold Gall (SPD, Foto l.) von der Cateringfirma flugs die Umbenennung das besagten Schnitzels. Er folgt damit der Kantine des Stuttgarter Rathauses, denn dort ging man den Schritt schon vor einigen Jahren, ebenso in Hannover.

Die BILD-Zeitung berichtet:

Bislang war es fester Bestandteil des Kantinen-Speiseplans im Stuttgarter Innenministerium: das „Zigeunerschnitzel“. Eine derart umstrittene Spezialität auf den Kantinentabletts einer Behörde? Das sorgt für Kopfschütteln – und jetzt auch für ein Umdenken.

Donnerstag war es wieder so weit: Auf dem Speiseplan der 450 Ministeriums-Mitarbeiter: „Schweineschnitzel ‚Zigeuner Art‘ mit feuriger Paprika-Zwiebelsoße“.

Arnold Rossberg (64) vom Zentralrat Deutscher Sinti und Roma (Heidelberg) findet das bedenklich. „Es wäre vielleicht besser gewesen, den Zusatz ‚nach Zigeuner Art‘ hier wegzulassen, da die Soße auch so schon treffend beschrieben ist. Das wäre eine Frage des Respekts, nicht juristischer oder politischer Zensurforderungen.“

In einem Schreiben an die zuständige Catering-Firma heißt es jetzt: „Da Sinti und Roma in der Verwendung dieses Begriffs eine Diskriminierung sehen, möchte ich Sie bitten, künftig eine andere Bezeichnung, etwa ‚Balkan-Schnitzel‘, zu verwenden oder nur auf die ‚feurige Paprika-Zwiebelsoße‘ hinzuweisen.“

Tja liebe Stuttgarter, wenn es schon mit dem Bahnhof und dem Bildungsplan nicht so richtig vorwärts gehen will, kann man sich ja mal auf dem Gebiet der Integration vorwärts tasten. Den Namensrechtsinhabern des deftigen Schnitzels wünschen wir, dass dieser großartige Schritt einen entscheidenden Beitrag zur Integration ihrer Landsmannschaft in die deutsche Gesellschaft leisten wird.




Pirinçci-Lesung in Bonn: Linke Presse spuckt Gift und Galle!

Am Samstag fand im Beueler „Brückenforum“ vor ca. 200 Besuchern eine Lesung des türkischstämmigen Bonner Autors Akif Pirinçci statt, der einem überwiegend sachkundigen und konservativen Publikum sein neues Bestseller-Buch „Deutschland von Sinnen“ vorstellte. Dieses „Skandalbuch“, das die gutmenschlich empörte Presse unter anderem wutschnaubend im harmlosesten Fall als „verschärften Sarrazin“ bezeichnet (PI berichtete), lässt inzwischen sämtliche Medien jaulend aufschreien, denn in diesem Land darf nun einmal nicht sein, was nun einmal ist!

(Von Verena B., Bonn)

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„Abwürgen, abwürgen!“ – wie die verzweifelte Regieanweisung neulich beim ZDF-Interview mit Pirincci lautete – trauten sich die ebenfalls anwesenden Vertreter der Grünen unter der Führung der grünen Bundestagsabgeordneten Katja Dörner und ihrer kommunistischen Grünen Jugend („Deutschland verrecke“) nicht zu brüllen. Sie verließen den Saal jedoch systemkonform kurz vor Ende der Lesung unter lautstarkem Protest. Eigentlich wollten sie ja den Autor im Anschluss an seine Lesung noch „mit Nachfragen entlarven“, aber sie zogen es vor, ihre Argumente nach ihrem Abgang auf ihre „geistvolle“ Weise zu demonstrieren:

Pirinçcis Antwort auf die erbärmliche Aktion gibt es hier.

Der Erfolgsautor, neuerdings wie alle anderen, unangenehme Wahrheiten thematisierenden Bürger als „Nazi“ und „Breivik“ denunziert, entlarvte auf gewohnt sarkastische Weise die „Frauenbewegung“, die grüne „Kindersexpartei“ und ihren schwulen Bildungsplan (PI berichtete vielfach), den (entarteten) Kult um Schwule und Transgender, die drohende und hochgefährliche Islamisierung durch koranhörige Demokratiefeinde, die Masseneinwanderung durch bildungsferne Sozialschmarotzer vorwiegend aus islamischen Ländern und dem Osten und den unkontrollierten Zustrom von Flüchtlingen.

David Schah, Leiter des Steinke-Sprachinstituts, der im letzten Jahr durch seine volksnahe Aktion der Veröffentlichung von Bonner „No-go-areas“ für Furore in der früheren Bundeshauptstadt gesorgt hat), bekannte sich in seiner Eröffnungsrede als den „wahren Antifaschisten“ und forderte die Freiheit von Uli Hoeneß. Währenddessen versammelten sich vor dem Brückenforum einige kommunistische Dummtröten, so genannte „erlebnisorientierte Jugendliche“, um die altbekannten Parolen zu skandieren („Nie wieder Deutschland“, „Nur den Schwulen gehört die Zukunft“ etc.). Vom Regen gestört, verzogen sie sich aber schon bald heim zu Mutti.

An der sich anschließenden Podiumsdiskussion nahmen der Autor, sein Verleger Andreas Lombard vom Verlag Manuscriptum und Susanne Kablitz (Vorsitzende der Partei der Vernunft) teil. Carlos Gebauer, Jurist und Ex-Darsteller der RTL-Gerichtsshow „Das Strafgericht“, moderierte die anspruchsvolle Diskussion. Danach konnten die interessierten Zuhörer Fragen stellen (siehe Videos am Ende dieses Beitrags).

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Wer nun geglaubt hatte, heute im Bonner General-Anzeiger einen sachlichen Bericht über die Veranstaltung lesen zu können, da das Buch im Feuilleton bereits sehr wohlwollend rezensiert wurde, hatte sich getäuscht. Lisa Inhoffen, ewig gestrige linke Phrasendrescherin ohne eigenes, kritisches Denkvermögen und das islamverherrlichende Spektrum der Zeitung vertretend (es gibt auch ein Spektrum, das inzwischen sehr kompetent über den Islam berichtet), schießt mit scharfer Munition aus ihrem linken Revolver.

linkelisaSie spricht in ihrem Bericht von einem „unterirdischen Niveau dieser Lesung“ (wobei sich dieses Niveau doch nur dem „Niveau“ linker und „südländischer“ Sprachkultur anpasst) und von „Hasstiraden gegen Ausländer, Frauen und Homosexuelle.“ In ihrem Kommentar rastet die linke Pantoffelheldin dann vollends aus: „Einfach widerlich“, „kaum auszuhalten“, „rechte Thesen“, sein „an Nazis erinnernder übler Tonfall“ usw. „Schockierend ist allerdings die Tatsache, dass er offensichtlich viele Anhänger hat, 200.000 verkaufte Exemplare sprechen eine deutliche Sprache.“ Panik auf der Titanik kurz vor dem Untergang, auf der Conchita Wurst noch ein letztes Abschiedslied singt…

Hierzu ist zu vermerken, dass Inhoffen das Buch offenbar gar nicht gelesen hatte, da sie zu Beginn um ein kostenloses Presseexemplar bettelte. Aber wahrscheinlich hatte sie ja ihren Bericht schon vor dem Besuch der Lesung fertiggestellt.

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Am Tag der Lesung brachte die linke Lisa (Infhoffen) noch folgenden, zunächst irreführenden Hinweis im General-Anzeiger: „Absagen zu Pirinçci-Lesung“. Das wollte aber nur sagen, dass der Oberbürgermeister Jürgen Nimptsch (SPD) und die grüne Integrationsbeauftragte Coletta Manemann der Einladung, als fachkundige bunte Bürger am Podium teilzunehmen, nicht folgen konnten. „Beide mussten terminbedingt absagen“, das heißt flüchten, da man Fakten natürlich nichts entgegenzusetzen weiß.

Security-Personal musste für die Sicherheit des Autors und der Besucher sorgen, und das in einem Land, das sich „demokratisch“ nennt. „Wer in der Demokratie schläft, wird in der Diktatur aufwachen!“ Wieder einmal waren die Wachen im Saal und die Schläfer zu Hause.

Kontakt:

» Bonner General-Anzeiger: redaktion@ga-bonn.de

Auch die FAZ berichtet:

» Zweieinhalb Stunden Wut für fünfzehn Euro

Weitere Fotos:

Videos der Veranstaltung (mit Dank an nogocologne):

Lesung (1/2):

Lesung (2/2):

Podiumsdiskussion (1/2):

Podiumsdiskussion (2/2):




Gender Mainstreaming

Was Sie im Folgenden lesen, ist ein „best of“, oder treffender, ein „worst of“ des Gender Mainstreaming-Wahnsinns, zusammengestellt aus einer 140-seitigen Anklageschrift von Hadmut Danisch gegen die Humboldt-Universität zu Berlin, unter anderem wegen Presse- und Informationsfreiheitsrecht, eingereicht im November 2013 (Aktenzeichen VG 27 K 317.13). Auf der WikiMANNia findet sich dazu folgende Zusammenfassung:

(Von Martin Hablik)

Es geht um den Verdacht, dass die Gender-Professorin Susanne Baer als Verfassungsrichterin Recht beugt. Einmal aus ideologischen Gründen, denn sie lehnt in ihren eigenen Schriften gleichförmiges und geschriebenes Recht ab und fordert die Ungleichbehandlung und Bevorzugung von Frauen, sowie die subversive Veränderung von Recht. Und zum anderen aus kriminellen Gründen, denn sie hat ja an der HU Berlin den Studiengang „Gender Studies“ hochgezogen, der nach Danischs Eindruck und Wissensstand überhaupt nicht den Anforderungen an Wissenschaft, einen Studiengang oder Prüfungen entspricht.

Danisch hält den Studiengang sogar für komplett vorgetäuscht, um Gelder abzuziehen und eine feministische Titelmühle zu betreiben. Die Universität kann nicht Auskunft darüber geben, was in dem Studiengang vorkommt. In rund 10 Jahren wurden über 3 Millionen Euro ausgegeben und nach Danischs derzeitigen Erkenntnisstand ist das wissenschaftliche Ergebnis gleich Null. Anscheinend wurde überhaupt nichts gemacht, außer Geld zu verpulvern und politisch zu agitieren. Es gibt nicht mal ein Skript oder eine greifbare Literaturliste zu den Kernthemen. Und das, was an Literatur zu finden ist, hat mit Wissenschaft auch nichts zu tun, ist nicht mal geordnet. Man scheitert schon daran, Erläuterungen für die vielen Phantasiebegriffe zu finden, die sie verwenden.

In seinem Buch „Frauenquote: Wie die Gender-Ideologie Politik, Wissenschaft, Recht und Verfassung unterwandert“, legt Danisch sehr detailliert erschütternde Fakten dar, die einem wirklich die Fußnägel aufrollen. Die bundesweit propagierte Gender-Ideologie trägt verfassungsfeindliche bis offen faschistische Züge, die nicht einmal mehr ansatzweise mit unserem Grundgesetz kompatibel sind. Männer werden durch Gender Mainstreaming mit wilden Tieren gleichgesetzt, denen im Zuge der „Gleichstellung“ mit der Frau faktisch keinerlei Rechte mehr zugebilligt werden. Das glauben Sie nicht, weil es völlig irre klingt? Habe ich anfangs auch nicht, aber nach ein paar Stunden eingehender Recherche im Internet werden Sie sehen, dass meine Worte diesem gefährlichen Wahnsinn kaum gerecht werden.

Gender Mainstreaming (ab hier nur noch GM) auf den Punkt gebracht: Jeder Unterschied zwischen Mann und Frau ist allein ein Konstrukt der phallokratischen Gesellschaft, jedoch keine biologische Tatsache.

Das ist die Kernthese des GM und diese darf bei entsprechenden „Studien“ nicht hinterfragt werden. Das Ergebnis dieser „Forschungsrichtung“ steht von Anfang an bereits fest, es muss nur noch eine Begründung gefunden werden, vollkommen egal, wie irrational, lächerlich oder obszön diese auch sein mag. GM mag vieles sein, eine Wissenschaft ist es definitiv nicht, denn wissenschaftlichen Kriterien würde dieser Wahndurchfall niemals standhalten. Was der Kreationismus für die Biologie ist, das ist GM für die Sozialwissenschaften, die selbst ohne GM bisweilen kaum von Esoterik zu unterscheiden und nicht weniger seriös als Astrologie sind. Das allein ist noch nicht schlimm, doch die Denkmuster hinter dieser Ideologie tragen sektenhafte Züge. Danisch zeigt etliche erschreckende Parallelen zu Scientology auf. Von den frühen 50er- bis zum Anfang der 70er-Jahre gab es großes Interesse daran, was man mit dem menschlichen Geist so alles anstellen konnte. US-Geheimdienste und -Militär sahen während des Koreakrieges plötzlich die eigenen Soldaten in den Nachrichten, die gerade noch Kommunisten abgeknallt hatten, dann in Gefangenschaft gerieten und plötzlich mit dem Feind sympathisierten.

Wie ging so etwas? Drogen? Folter? Neue Psychotechniken? Wie konnte man das Hirn eines überzeugten Imperialisten in kürzester Zeit so gründlich und wortwörtlich auf links drehen? Das war damals die Frage des Tages und die Antworten interessierten vor allem die Geheimdienste brennend, denn das Potential dahinter war unübersehbar. Natürlich interessierte sich auch die CIA für solche Methodik und startete das wenig zimperliche Forschungsprogramm MKULTRA (ausgesprochen als „M-K-Ultra“), dessen Ziele insbesondere Vorhersage, Steuerung und Kontrolle des menschlichen Verhaltens waren.

Ein paar Antworten fanden sich und so war es tatsächlich möglich, einen Menschen umzudrehen, allerdings musste man dafür seine Umgebung kontrollieren, welche die neuen Denkmuster immer und immer wieder positiv verstärkte. Zurück in der alten Umgebung, verflüchtigte sich die „Reprogrammierung“ sehr schnell, sie war einfach nicht nachhaltig genug, wenn man erst bei Erwachsenen damit anfing. Dieses Wissen war die Grundlage einiger neuer Sekten, unter anderem Scientology, 1952 in die Welt geschi**en von Ron L. Hubbart. Der sah seine eigene Sekte ganz realistisch als eine Lizenz zum Gelddrucken und Instrument persönlicher Macht. Was Scientology mit allen vergleichbaren Vereinen gemein hat, ist eine systematische, möglichst gründliche Abschottung ihrer Mitglieder von der Außenwelt, damit die eigenen Jünger permanent vom Sektendogma umgeben sind, damit hält man die neuen Denkmuster frisch. Will man sie jedoch nachhaltig gestalten, braucht man Kinder; je früher man anfängt, desto besser, Scientology hat dafür eine Einrichtung namens „Sea Org“, wo der Nachwuchs gedrillt wird. Für Menschen, die in solche Denkmuster und Strukturen bereits hineingeboren wurden, ist der Ausbruch aus eigener Kraft extrem schwierig.

Eine weitere sektenartige Ideologie, die etwa Mitte der 80er entstand, ist die heutige „Gender“-Lehre. Die Gender-Jünger haben allerdings etwas viel Besseres als die „Sea Org“, denn sie haben unsere öffentlichen Schulen und breiten sich nun wie ein invasives Krebsgeschwür auch auf die Universitäten aus.

Um das absolut klarzustellen: Die „Gender“-Lehre ist eine hochgradig aggressive Ideologie, die scientologyartige Strukturen und Denkmuster aufweist und sich bereits erschreckend weit in ganz Deutschland verbreitet hat. Sie greift nach unseren Kindern, sie greift nach unseren Studenten und sie wird von Legislative und Judikative massiv vorangetrieben. Wie massiv, davon bekommen wir eine Vorstellung, wenn wir Danischs Klageschrift gegen die Humboldt-Universität durchlesen, die leider mit dem grässlich langweiligen Titel „Klage gegen die Humboldt-Universität zu Berlin u.a. wegen Presse- und Informationsfreiheitsrecht“ gestraft ist. Lassen Sie sich davon nicht abschrecken, ich kann hier nur einen sehr komprimierten Überblick geben, die Klageschrift ist eine wahre Fundgrube kaum zu bekommender Informationen über diesen Gender-Irrsinn.

Gehen wir nun Hadmut Danischs Schrift (Stand vom 03.11.2013) durch und stellen hier die wichtigsten Informationen zusammen (ich erspare uns auch sämtliche Konjunktive):

Bezüglich des Studiengangs „Gender Studies“ (ab hier nur noch GS) herrscht an der Humboldt Universität massive Geheimhaltung und Geheimniskrämerei, die Prüfungsordnung ist mit Phantasie- oder Pseudobegrifflichkeiten gefüllt, hinter denen jedoch nichts Greifbares steht; die benannten „Lehrbücher“ zeigen keine wissenschaftliche Struktur oder Substanz, nichts von ihrem Inhalt wird klar dargestellt oder gar nachvollziehbar her-/abgeleitet. Weiterhin haben wir es nicht mit einem eigenständigen Studiengang mit eigener Methodik zu tun, vielmehr wird behauptet, dieses diffuse Irgendwas GS wäre trans- bzw. interdisziplinär, könne also etwas Sinnvolles zu jedem anderen Fach beitragen und würde sich dabei der Methodik des entsprechenden Fachs bedienen. Weiterhin sieht es so aus, als wären über Jahre hinweg Abschlüsse und sogar Doktorgrade vergeben worden, ohne jede Prüfung im Rechtssinne (Seite 11), nichts davon wäre gültig. Der Studiengang ist für Danisch eine reine Titelmühle, ein feministischer „Karriereaufzug“, wissenschaftlicher, wirtschaftlicher und akademischer Betrug (Seite 21), der „Grade am Fließband“ verteilt (Seite 22). Wissenschafts- und Meinungsfreiheit werden im Umkreis der GS systematisch verletzt, der Fachbegriff dafür lautet „kritisches Intervenieren“ (Seite 31): das bedeutet, GS-kritische Veranstaltungen werden von Personen aus dem GS-Umfeld massiv gestört, Redner niedergebrüllt (meist via „Kackscheiße!“, dem linksgrünen Kernargument), Kritiker bedroht (Seite 30-31), kritische Literaturverweise verschwinden innerhalb von Minuten aus der (deutschen) WikiPedia. Ab Seite 38 (Abschnitt XI. der Klageschrift) wird es richtig haarig, GS erfüllen nicht einmal die Minimalkriterien der Wissenschaft, weder inhaltlich noch ihrer Zielsetzung entsprechend, sie zeigen vielmehr Charakteristiken von Esoterik auf:

– GS sind eine Mischung aus politischen und weltanschaulichen Sichtweisen und Forderungen in fast religiöser Darreichungsform.

– Wissenschaftliche Arbeitsmethoden sind nicht vorhanden, vielmehr wird die Wissenschaft per se mit dem Ziel der Abschaffung angegriffen.

– Es gibt keine greifbaren oder verbindlichen Begriffsdefinitionen, was allein dem Zweck dient, ein „moving target“ darzustellen und so wissenschaftliche Angriffe zu erschweren.

– Jede Art von wissenschaftlicher Überprüfung und Qualitätskontrolle wird als „frauenfeindlich“ abgelehnt, GS produzieren keine Erkenntnisse, es geht einzig und allein um die Verbreitung des kruden Dogmas; Ziel und Ergebnis jeder Studie sind bereits fest vorgegeben: „Frauen sind das als benachteiligt konstruierte Geschlecht.“

Der letzte Satz ist das zentrale Dogma, GS können vollkommen auf diesen einen Satz reduziert werden. Wissenschaft wird dogmatisch abgelehnt, denn sie wurde vom zentralen Feindbild, dem weißen, heterosexuellen, mitteleuropäischen, unreligiösen/christlichen, gesunden Mann, im 18. Jahrhundert erfunden, einzig und allein zur Unterjochung der Frau. Erst die Wissenschaft hat zwei verschiedene Geschlechter herbeifabuliert, um die Frau zu unterdrücken, Berufsausbildung, Qualität und Qualifikation existieren nicht, sie sind Mythen, erschaffen von Männern, um die Frauen auszugrenzen. Frauen muss es daher ermöglicht werden, ohne jede Qualifikation in jedes beliebige Fach einzusteigen, während die Anforderungen an Männer unverändert hoch bleiben. Das ist das eigentliche Ziel der Frauenquote, das ist die Vorstellung der Gender-Jünger von „Gleichberechtigung“. Hier geht es allerdings nicht um eine Gleichberechtigung von Mann und Frau, hier geht es um eine totale Entrechtung des Mannes. Menschen sind der Gender-Ideologie entsprechend grundsätzlich weiblich, das Y-Chromosom ist nur ein deformiertes X-Chromosom. Der offensichtliche Widerspruch zwischen „Mann und Frau sind identisch und nur als unterschiedlich definiert“ und „Männer unterscheiden sich von Frauen durch ein deformiertes X-Chromosom und einem entsprechend deformierten Wesen“ ist durchaus beabsichtigt, denn so können Gender-„Forscher“ willkürlich behaupten, was gerade besser passt.

Frauen sind von Natur aus ausschließlich lesbisch, jede Form der (auch einvernehmlichen) Heterosexualität sei daher Vergewaltigung, da der Geist der heterosexuellen Frauen durch gesellschaftliche Zwänge derart deformiert ist, dass sie gar nicht in der Lage sind, ein wirksames Einverständnis zu erklären (Seite 79-81). Das klassische Strafrecht soll abgeschafft werden, Unschuldsvermutung, sogar die Forderung nach „Wahrheit“ der Behauptungen werden abgelehnt. Da eine Frau sich jederzeit ihrer aufgezwungenen Heterosexualität bewusst werden kann, muss es ihr somit auch möglich sein, rückwirkend jeden einvernehmlichen Sex zur Vergewaltigung zu erklären, der angeklagte Mann hat keine Verteidigungsmöglichkeit, nicht der Richter, sondern allein die betroffene Frau entscheidet über die Höhe des Strafmaßes. Auf Seite 81 findet sich in diesem Kontext ein Verweis auf den Fall Kachelmann, in dem exakt dies aus der feministischen Ringecke gefordert wurde. GS vermitteln als Studienfach ein wirres Konglomerat aus „Gender“- und „Queer“-Ideologie, das Studienziel ist die Produktion männerhassender Diplomlesben.

Die Sprache ist eines der wichtigsten Werkzeuge, diese angeblich konstruierten Unterschiede zwischen den Geschlechtern wieder zu „dekonstruieren“. Natürlich kann Sprache allein nicht die faktische Realität verändern – dann hätten wir es in der Tat mit einem Zauberspruch zu tun – sie kann jedoch sehr wohl dafür sorgen, dass sich unsere Wahrnehmung der Realität verändert. Ändert sich unsere Wahrnehmung der Realität, dann ändert sich auch unser Verhalten. Unsere Wahrnehmung allein ist jedoch ebenfalls nicht in der Lage, die faktische Realität zu beeinflussen. Es gibt sogar ein Wort dafür, die faktische Realität nicht mehr angemessen wahrnehmen zu können: Schizophrenie. Egal, wie überzeugt Sie davon sind, mit der Kraft Ihrer Gedanken fliegen zu können, die Schwerkraft bleibt unbeeindruckt und wahrscheinlich landen Sie genau auf meinem Auto. Die Grundidee, einfach die Sprache zu verändern und damit folglich die Realität, geht auf den Poststrukturalismus zurück, allerdings beschränkte der diese Sichtweise auf die soziale Realität, während der Gender-Wahn dies inzwischen auf die gesamte Realität ausgedehnt hat (Danisch, Seite 82). Wer das glaubt, der glaubt faktisch an Zauberei.

Doch wegen der Wahnvorstellung, die Realität würde sich ihrer Wahrnehmung anpassen, wird von den Gender-Apologeten auch konsequent „antidiskriminierendes Sprachhandeln“ gefordert, wie im April 2014 in einer schon obszön dämlichen Broschüre der „AG Feministisch Sprachhandeln“ der Humboldt-Universität zu Berlin. In diesem aus Steuergeldern finanzierten Werk findet sich natürlich erst einmal die Definition des Feindes. Wollen Sie raten? Exakt: weiß, männlich, heterosexuell, nicht behindert (Seite 9-10 der 1. Auflage 2014). Ist ja auch irgendwie logisch, denn wer versuchen sollte, diesen Gender-Schwachsinn in einem islamischen Land zu etablieren, der bekäme kein Verständnis sondern in die Fresse bis das Hirn wieder auf normal schaltet. Die Neusprech-Vorschläge in dieser Broschüre lesen sich so:

„Alle ‚-er‘-Endungen werden durch die Endung ‚-a‘ ersetzt bzw. im Plural durch ‚-as‘. Die ‚-a‘-Endung lässt sich beispielsweise für Dinge produktiv nutzen, um konventionalisiert männlich assoziierte ‚-er‘- Endungen zu vermeiden, wie z.B. bei Türöffna, Computa oder Drucka.“

Oder so:

„Wenn möglich, wird im Singular ‚x‘, im Plural ‚xs‘ an den Wortstamm der dazugehörigen Verbform angehängt, z.B. Studierx, Studierxs und Lehrx, Lehrxs. Bei anderen Formen ist Kreativität gefragt, z.B. durch das Ersetzen der konventionalisiert gegenderten Endungen: Angestelltx, Angestelltxs und Doktox, Doktoxs. (Die Form wird jeweils ‚iks‘ ausgesprochen, im Plural ‚ikses‘.)”

Blättern Sie ein wenig in diesem Druckwerk und Sie werden mir zustimmen, wenn ich sage, dass kein geistig gesunder Mensch in der Lage ist, solche Gedankengänge zu produzieren. Ins gleiche Horn bläst eine Prof. Lann Hornscheidt von der (Überraschung!) Humboldt-Universität, Zentrum für transdisziplinäre Geschlechterstudien (Überrascht…nein, nicht wirklich):

„Häufig fühlten sich Studenten diskriminiert, wie sie als „Herr“ oder „Frau“ angesprochen würden, sagte Hornscheidt der Nachrichtenagentur dpa.“

Häufig? Wir haben weit unter einem Prozent, das sich nicht entscheiden kann, ob es Männlein oder Weiblein sein will, aber Frau Hornscheidt erwartet natürlich, dass die restlichen +99,5% sich mal schön anpassen und ja niemanden diskriminieren, indem sie ihn/sie/es versehentlich mit dem entsprechenden offensichtlichen Geschlecht anreden.

Das erinnert an andere Knospen dieses wundervollen Fachs, wie die Behauptung der Feministin Luce Irigaray (Danisch-Klageschrift, Seite 84), Einsteins berühmte Formel E=m*c2, sei sexistisch, da sie die Lichtgeschwindigkeit gegenüber anderen Geschwindigkeiten privilegiere; auch wisse die Physik viel mehr über starre Körper (maskulin) als über Flüssigkeiten (feminin), weil starre Körper dem erigierten Penis entsprächen, Flüssigkeiten jedoch eher Scheidensekreten und Menstruationsblut – ja, männliche Forscher verbringen den ganzen Tag damit, über so etwas nachzudenken und ihre Arbeit daran auszurichten. Richard Dawkins wandte zwar ein, dass man über Flüssigkeiten nicht so viel wisse, da die entsprechenden Navier-Stokes-Gleichungen verdammt schwierig zu lösen seien, aber der Kerl ist wahrscheinlich durch seinen Penis voreingenommen. Außerdem waren auch Claude-Louis Navier und George Gabriel Stokes Männer. Das „Clay Mathematics Institute“ bezeichnete das „Navier-Stokes existence and smoothness“-Problem übrigens als eines der sieben mathematischen „Millenium-Probleme“, auf vier Seiten Text von Charles L. Fefferman (und noch ein Kerl!) mittels furchterregender Differentialgleichungen exakt beschrieben, für dessen Lösung eine Million Dollar ausgelobt sind – den Preis konnte sich bis heute noch niemand abholen, aber als Diplom Lesbe muss frau ja auch nicht alles wissen. Dieser Irigaraysche Dünnschi** repräsentiert die Wissenschaftlichkeit und das Niveau der GS in absolut jeder Hinsicht.

Die Gender-Jünger bilden laut Danisch deutlich die Kriterien des „Querulantenwahns“ ab (Seite 85-86), die Gender-Religion wirkt wie eine Blaupause der entsprechenden Symptomatik. Ein Land, das es sich leistet – vollkommen unabhängig von seiner bildungspolitischen Situation – einen solchen, für jeden, der nicht hirntot ist, auf den ersten Blick als haarsträubenden Stuss erkennbaren Irrsinn an Schulen und Universitäten zu unterrichten, das ist auf dem absteigenden Ast. Ein solches Land degeneriert. In Deutschland gibt es inzwischen ein Schulnetzwerk, dem über 1270 Schulen mit rund einer Million Schülern angehören (PI-berichtete), den „Bildungsplan 2015“ sowie fast 200 universitäre Gender-Lehrstühle (Danisch, Seite 75), welche diese Ideologie verbreiten. Lesen Sie weiter, es wird noch sehr viel „besser“.

GM hat natürlich auch schon die Universitäten anderer Länder befallen. Der norwegische Soziologe, Journalist und Komiker Harald Eia produzierte 2011 die mehrteilige Reihe „Gender Brainwash“ und nahm GS bezüglich ihrer Unwissenschaftlichkeit bis hin zu Korruption völlig auseinander. Die Norweger machten das mit 56 Millionen Kronen geförderte „Nordic Gender Institute“ (NIKK) sofort dicht und froren alle Gelder ein. Diese Kleinigkeit fand in die deutsche Presse natürlich nur sehr wenig Eingang, die Schweizer haben etwas mehr darüber berichtet. Und was hatte Harald Eia herausgefunden? In einer 200.000 Menschen in 53 Ländern umfassenden Studie, durchgeführt vom amerikanischen Psychologie-Professor Richard Lippa, zeigte sich, dass überall die gleichen Geschlechterrollen zu finden sind, über alle Kulturen hinweg beeindruckend konstant – und das war nun einmal ein Hinweis auf eine biologische Ursache. Auch die Evolutionspsychologin Anne Campbell (Durham University) hielt die Frauenrolle für angeboren, für ein Produkt der Evolution und evolutionär auch völlig sinnvoll. Wir sind Säuger, wir leben im Rudel und bei allen Tieren, auf die das zutrifft, gibt es nun einmal unterschiedliche Aufgabenverteilungen, allein schon daher, dass eben nur die Weibchen den Nachwuchs gebären können und ihn dann auch meist großziehen. Frauen suchen sich auch dann noch Frauenberufe aus, wenn sie die absolut freie Auswahl haben und nicht von Männern in eine Rolle „hineingezwungen“ werden. Technische Berufe erscheinen ihnen im Schnitt nun einmal langweilig, da kann man quotenregeln soviel man will. Konsequent läuft GM darauf hinaus, Frauen in Berufe hineinzuprügeln, die sie total anöden, nur damit die Quote stimmt. Das ist Gender-Logik.

Von Seite 87-91 zählt Danisch Gemeinsamkeiten zwischen GS und Scientology auf, Strukturen und Denkmuster, die man faktisch in allen Sekten findet, und summiert Genderismus als „gefährliche Mischung aus Dummheit, Aggressivität, Korruption, Geld- und Machtgier“.

Wer propagiert diese Ideologie hier in Deutschland? Danisch hat sich auf eine Frau Prof. Susanne Baer eingeschossen, die zwar seit zehn Jahren auf dem Forschungssektor nichts produziert, dafür jedoch 3 Millionen Euro Forschungsgelder eingestrichen hat (Seite 44). Der Großteil dieses Geldes kommt vom Bundesfamilienministerium, für das Baer als Beraterin tätig war und das von ihr auf feministisch umgekrempelt wurde, auf Seite 45 fällt schließlich das Wort „Geldwäsche“. Die ideologische Ausrichtung Baers ähnelt sehr der von Catharine Alice MacKinnon, Professorin an der „University of Michigan Law School“, bekennende Radikalfeministin und Aktivistin; seit 2009 hat Baer an dieser Einrichtung ebenfalls eine Professur, und zeigte sich von MacKinnon beeindruckt. Prof. MacKinnon ist eine Vordenkerin des amerikanischen Feminismus, die aus ihren extremen Ansichten nicht unbedingt einen Hehl macht. Oft wird ihr das – nach meinen Recherchen wohl falsche – Zitat „All sex, even consensual sex between a married couple, is an act of violence perpetrated against a woman“ untergeschoben, während MacKinnon allerdings durchaus den Standpunkt vertritt, dass Vergewaltigung und einvernehmlicher Sex „schwierig zu unterscheiden sind“ („difficult to distinguish“). Die Heterosexualität „institutionalisiert männliche sexuelle Dominanz und weibliche Unterwerfung“ („institutionalizes male sexual dominance and female sexual submission“), ebenso siedelt sie den sexuellen „Zugriff“ der Männer auf Frauen als soziales Konstrukt irgendwo zwischen Zwang und Routine an.

Doch zurück zu Danisch und Baer: Was Baer an Forschung publiziert, sind ausschließlich lesbisch-feministische Sichtweisen, nichts als Ideologie, Indoktrination und Demagogie (Seite 64). Die von Baer vertretenen Positionen sind nicht nur wissenschafts- sondern auch rechts- und verfassungsfeindlich, auf Seite 70 trägt Danisch etliche Beispiele zusammen, bei denen sich einem die Haare kräuseln: So lehne sie geschriebenes Recht als frauenfeindlich ab und fordere Rechtsprechung gemäß des persönlichen Gerechtigkeitsgefühls des Richters ein, nur um eines der Highlights zu nennen.

Das ist bedenklich, zumal Frau Baer seit Anfang 2011 designierte Nachfolgerin von Brun-Otto Bryde im Bundesverfassungsgericht ist. Sie hat bereits angekündigt, das Diskriminierungsverbot in Artikel 3 des Grundgesetzes um das Merkmal „sexuelle Identität“ zu erweitern. Damit hätten wir Facetten der Gender-Ideologie bereits im Grundgesetz verankert. Im Bundesverfassungsgericht sollte es eigentlich rational zugehen wie in der Wissenschaft, diese lehnt Baer jedoch ab, wie eine ihrer Reden („Options of Knowledge – Opportunities in Science“, gehalten auf der „5th European Conference on Gender Equality in Higher Education“, 2007) nahelegt. Wissenschaftliche Richtigkeit/Qualität sei ein Mythos:

„First, quality is a myth, but it is also the powerful leading and we adhere to in higher education, in science.“
“Maybe this is because the Men’s quota is so large, but maybe it is also because we want to keep the myth: that quality counts.”

Wissenschaftliche Qualität muss somit hinter der Quote zurückstehen, damit auch Frauen an dieser Spaßveranstaltung endlich teilhaben dürfen, dabei aber nicht durch fehlende Qualifikation behindert werden.

Laut Danisch ist es einer persönlichen Gefälligkeit von Renate Künast zu verdanken, dass Frau Baer nun Verfassungsrichterin ist, durchgewunken vom Wahlausschuss, ohne jede Betrachtung ihrer Eignung, Befähigung oder fachlicher Leistung, auch um die Frauenquote zu heben (Seite 71). Genderismus und Frauenquote bringen in der Summe durch die erstrebte Abschaffung der Qualifikation eine völlige Verblödung und Dilettantisierung mit sich, jedoch nicht die vorgeschobene Gleichberechtigung (Seite 73).

Den wirtschaftlichen Schaden des Gender-Wahns beziffert Danisch auf 90 Milliarden Euro pro Jahr, verursacht durch Desinformation und Betrug, sowie die daraus resultierenden politischen Fehlentscheidungen (Seite 75). Wenn wir schon dabei sind, dann können wir sicher noch die Scientology-Führer David Miscavige oder Strahlemann Tom Cruise im Bundesverfassungsgericht unterbringen, mit jedem von denen hätten wir auch gleich die Zwergenquote erfüllt.

Am Ende stellt Danisch eine mögliche Verbindung von Grünen und CIA in den Raum (Seite 91-93); das klingt nun durchaus nach Verschwörungstheorie, aber wenn man ein wenig gräbt, erscheint es plötzlich gar nicht mehr so unwahrscheinlich. In einem Interview mit dem „Spiegel“ sagte die ehemalige Grüne Jutta Ditfurth:

„Ich habe die Einflussnahme der US-Regierung auf hiesige Politiker ja selbst erlebt: Als ich Bundesvorsitzende der Grünen war, wollte das US State Department Kontakt zu mir aufnehmen. Ich sagte: kein Interesse. Bei meiner Vortragsreise 1987 durch die USA haben sie es trotzdem versucht. In der Georgetown University in Washington stand ich plötzlich vor einem geladenen Publikum – darunter jede Menge Uniformträger und CIA-Mitarbeiter. Wir haben uns lautstark gestritten – ein ehemaliger Stadtkommandant von Berlin brüllte los: „Wenn wir gewollt hätten, hätte es die Grünen nie gegeben!“ Mein Gastgeber von der Universität versuchte nach der Veranstaltung, mich dazu zu überreden, an einer Studie über die Grünen mitzuschreiben. Da hätten auch schon andere Grüne zugesagt – „gute Freunde“ wie Otto Schily und Lukas Beckmann.“

Über Cem Özdemir sagt sie im selben Interview:

„Özdemir war 2002 nach der Bonusmeilen-Affäre und dem Skandal um einen Privatkredit, den er von dem PR-Berater Hunzinger bekommen hatte, eine Zeitlang aus der deutschen Öffentlichkeit verschwunden. Er war in den USA, gefördert vom German Marshall Fund, und hat eine Art Zusatzausbildung gemacht. Danach folgte der steile politische Aufstieg – und plötzlich sitzt er in allen möglichen Gremien, die immer etwas damit zu tun haben, wie sich Europa und Deutschland zu den USA verhalten. Im Oktober 2010 veröffentlichte Wikileaks rund 400.000 Geheimdokumente zum Irak-Krieg. Das fand Cem Özdemir ethisch bedenklich. Aber die Grünen waren mal für Transparenz!“

Es gab also Kontakte zwischen US-Regierung und Grünen, womöglich sogar zwischen CIA und Grünen. Ist es völlig undenkbar, dass die CIA, die sich seit den 50er Jahren für Kontrolle über Menschen interessiert, und die gesehen hat, wie herrlich diese Kontrolltechniken in Sekten wie Scientology funktionieren, diesen Gender-Wahnsinn als Instrument benutzt? In diesem Fall als Instrument zur Zerstörung einer Gesellschaft, denn wenn man sich die linksgrüne Politik ansieht, scheint dies tatsächlich deren erklärtes Hauptziel zu sein.

Die Vordenker der GS finden sich nicht in Deutschland, die finden sich in den USA, fast die gesamte deutsche Gender-Literatur wurde aus dem Amerikanischen übersetzt. Mit der Gender-Idee auf kleine Kinder schon in der Schule loszugehen, ist ein hervorragender Ansatz, seit Jahrtausenden bestehende Strukturen zu killen. Natürlich können Sie einwenden, diese Strukturen wären kein schöner Anblick, aber immerhin haben sie funktioniert. Um jedoch zu glauben, dass eine Gesellschaft in der heutigen Zeit auf der Basis von GM-Wahnvorstellungen und magischem Denken funktionieren könnte, muss man schon den eigenen *rsch als Hut tragen.

Der Anspruch der GS, die Gesellschaft grundlegend zu verändern, sowohl im öffentlichen als auch privaten Bereich, macht sie totalitär. Nun treiben wir die Kernideologie der GS konsequent weiter. Weiße, gesunde, heterosexuelle, christliche/atheistische, mitteleuropäische Männer sind das Feindbild. Ideologien bekommen jedoch ein Problem, wenn ihnen die Existenzgrundlage „ausgeht“. Früher oder später muss das Feindbild erweitert werden, im Zweifelsfall auf alle Männer. Wieso aufhören, wenn man gerade so richtig in Fahrt ist? Diese Männer sind dann entrechtet, was nicht nur deutsche Gesetze angeht, sondern sich bis hin zu den Menschenrechten erstreckt. Sie werden als brutale Tiere dargestellt, verantwortlich für alle Probleme der Frauen weltweit. Die Bevölkerung bestünde dann aus drei Klassen mit absteigendem „Wert“: Lesben, welche die soziale Knechtung durch die Männer überwunden haben, heterosexuelle Frauen, bei denen noch die Chance besteht, ihre geistige Deformation ebenfalls zu überwinden, und schließlich die Männer, komplett „unheilbar“, welche die faktisch einzige Bedrohung der beiden anderen Klassen darstellen. Weiterhin gibt es radikale Ideen der Gender-„Philosophie“, den Männeranteil in der Bevölkerung auf 3% als „Samenspender“ zu reduzieren (Danisch, Seite 75). Wie exakt das vonstatten gehen soll, wird nicht näher spezifiziert, aber wenn es flott gehen und Tatsachen geschaffen werden sollen, setzen die meisten Ideologien auf physische Vernichtung. Da laut Gender-Ideologie Männer nicht einmal mehr als richtige Menschen durchgehen und auch keine Rechte haben sollten, sind für den entsprechenden Holocaust weder ethische noch juristische Hürden zu überwinden. Das Hassobjekt Mann ist in der Gender-Lehre bereits fest verankert – es muss nicht erst umständlich „hineingelesen“ werden – die Möglichkeit seiner Vernichtung zum Schutz der Frau ebenso. Damit hätten wir den Totalitarismus hinter uns gelassen und nun den Faschismus erreicht. Wenn die Damen wie im Dritten Reich auch wieder Züge als Transportmittel benutzen, müssen sie für den Holocaust nicht einmal mehr rückwärts einparken.

Soweit sind wir zwar noch nicht, doch die Lehre der Grundlagen dieser Ideologie hat sich bereits massiv in unserem Schulsystem ausgebreitet, die Universitäten infiziert und ebenso die Politik. Viele der nützlichen Idioten haben den Kern des Gender-Wahns nicht verstanden, ihnen ist nicht klar, was sie da eigentlich propagieren, sie glauben, es ginge tatsächlich um Gleichberechtigung. Das ist das Ergebnis perfekter PR, wie sie die meisten Sekten betreiben: Die Selbstdarstellung nach außen hat nichts mit der Darstellung nach innen zu tun und Danisch hat detailliert beschrieben, wie exzessiv diese Abschottung vor der „feindlichen“ Außenwelt betrieben wird, selbst heterosexuelle Frauen lässt man nicht in den „inneren Kreis“.