Links: Das neue "Hydra Comics #2": 40 geniale Seiten politisch unkorrekter Bildgeschichten. Rechts: Hardcover-Band "Legenden aus Hamsterland", 40 Seiten, Perfekt für Kinder. Mit einer zweiten Ebene für Erwachsene und viel Herz für europäische Kultur.

Das Dresdner Projekt „Hydra Comix“ hat in der deutschsprachigen Comicszene eine notwendige Diskussion über „Cancel Culture“ und Kunstfreiheit entfacht. Eine Erwähnung des ersten Heftes im Fachmagazin Comixene wurde zum „Comixenegate“ hochgeschaukelt – der Skandal war, dass der bewusst nonkonforme Verlag und seine „politisch unkorrekten Bildgeschichten“ einfach nur ohne Wertung genannt und nicht verrissen oder verschwiegen wurden. Auch das andere deutschsprachige Fachmagazin ALFONZ – Der Comicreporter konnte sich einer ernsthaften Diskussion nicht mehr entziehen. Der neue Comicverlag war nur der letzte Anstoß, der einen lange schwelenden Konflikt in der Szene offengelegt hat.

Dabei ging die Diskussion weit über deutschsprachige Fachmagazine, Medien, Blogger und Podcaster hinaus und es berichtete beispielsweise die wichtigste italienische Tageszeitung „La Repubblica“ oder ein US-Thinktank mit Nähe zum Weißen Haus über den Start der nonkonformen Anthologiereihe.

Mit HYDRA COMICS #2 ist nun das nächste Heft erschienen, das qualitativ und inhaltlich noch einen draufsetzen will. Zudem hat sich das Projekt als Plattform für kritische Nachwuchskünstler etabliert.

Politisch unkorrekte Bildgeschichten

Auf 40 Seiten bietet das am 1. Dezember erschienene Heft wieder drei Comic-Geschichten von vier professionellen Zeichnern.

In „Der dunkle Strang“ erklärt im typischen HYDRA-Stil, warum unsere Welt heute so kaputt ist, Egoismus und Gier auf dem Vormarsch sind und wer dahintersteckt. Natürlich gibt es wieder viel Action und einen heftigen Schuss Realität.

In „Der nützliche Idiot“ legen die Macher ein umfassendes Geständnis ab. Nach dem Erscheinen von HYDRA COMICS #1 wurde in der Comics- und Kunstszene wild spekuliert, was wirklich hinter dem Projekt steckt. Man war einer „rechten“ Verschwörung auf der Spur. Die Künstler gestehen: Es stimmt und das alles ist noch viel größer, als ihr vermutet habt. Zudem erfährt man ganz nebenbei, warum Greta Thunberg tut, was sie tut.

Mit den „Renards Furtifs“ schwappt eine Aktion aus den Tagen der Corona-Ausgangssperren aus der Realität in die Comicwelt. Neben der Bildgeschichte erklärt ein Begleittext, warum überall in Europa kleine niedliche maskierte Tierchen auftauchen.

» Eine Leseprobe der neuen Ausgabe gibt es hier


Zum Hydra Verlag: Der erste nonkonforme Comic-Verlag Deutschlands wurde 2020 in Dresden gegründet und bietet Künstlerinnen und Künstlern die Möglichkeit, die Projekte umzusetzen, die bei etablierten Verlagen keinen Platz mehr finden. Warum Hydra? Viele verschiedene Köpfe – ein Ziel: gute Comics.

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