Dank SpOn wissen wir endlich Bescheid: Die Evangelikalen sind eine „mächtige Lobby“, die sich „auf einem Kreuzzug“ gegen zwei 18-jährige Jungjournalisten, denen sogar die Bundeszentrale für politische Bildung eine einseitige und undifferenzierte Berichterstattung bescheinigt, befinden und damit den neuen Machtanspruch der christlichen Hardliner demonstrieren würden.

Für die bundesweite Schülerzeitung „Q-rage“ hatten die beiden einen Text geschrieben, Überschrift: „Die evangelikalen Missionare“. Es ging um das Christival, ein Event, zu dem im Sommer rund 16.000 junge Christen nach Bremen pilgerten. Das Fest veranstalteten Mitglieder verschiedener Freikirchen, evangelischer Landeskirchen, christlicher Verbände und der Deutschen Evangelischen Allianz, des Dachverbandes der hiesigen Evangelikalen. (…) Im Text heißt es unter anderem, dass in evangelikalen Gemeinden „erzkonservative, zum Teil verfassungsfeindliche Ideologien fast nebenbei vermittelt“ würden.

„Q-rage“ ist nicht irgendeine Schülerzeitung, die auf ein, zwei lokalen Pausenhöfen verkauft wird. In Millionenauflage geht sie an alle Schulen in Deutschland, herausgegeben von „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“. Das ist ein Netzwerk von 500 Schulen, die sich selbst verpflichtet haben, gegen Rassismus und Mobbing vorzugehen. Finanziell unterstützt wird die Initiative aus dem EU-Sozialfonds, vom Bundesarbeitsministerium, Bundespresseamt und der Bundeszentrale für politische Bildung (Bpb). Der Präsident der Bundeszentrale heißt Thomas Krüger, er ist SPD-Politiker und war mal Jugendsenator in Berlin.

Das Heft erscheint einmal im Jahr, diesmal mit dem Schwerpunkt „Islam“. Profi-Journalisten, darunter auch SPIEGEL-ONLINE-Autoren, betreuen die Redaktion, helfen bei der Recherche und beim Schreiben der Texte. Aber den Hauptteil der Arbeit machen rund 20 Schüler. Sie entschieden sich für Themen wie: Warum trägt man Pali-Tuch? Wie lebt man in einer Berliner Straße, die als Nazi-Hochburg gilt? Warum konvertieren junge Deutsche zum Islam? Und einigen war es wichtig, sich die Evangelikalen genauer anzuschauen.

Daraus konstruieren evangelikale Funktionäre nun den Vorwurf, mit Steuergeldern werde Hetze gegen Christen betrieben. Denn mit jedem Zeitungspack erreichte auch ein Empfehlungsschreiben Krügers die Schulen. Im Brief, der SPIEGEL ONLINE vorliegt, heißt es: „In der Zeitung finden sich interessante Informationen, wie islamistische und evangelikale Gruppen, die wichtige Freiheitsrechte in Frage stellen, Jugendliche umwerben.“ (…) Auch das islamophobe Internet-Portal „Politically Incorrect“, auf dem sich Empörung oft mit Ressentiments und Hass mischt, teilte aus. Dort wird in den Kommentaren so richtig drauflosgepöbelt: Von „Mohammedaner-Propaganda“ und „Gutmenschen-Kampf“ ist da die Rede.

Der Hauptvorwurf: In der Schülerzeitung wie im Krüger-Brief würden Evangelikale mit Islamisten gleichgesetzt. Bei Evangelikalen gebe es aber ganz unterschiedliche Gruppen, die ihren Glauben unterschiedlich streng auslegten – und vor allem keine Bomben werfen. Kurz: Evangelikale Christen seien keine Fundamentalisten. Und bei weitem nicht so böse wie islamistische Hardliner.

Und dann fühlt SpOn sich berufen, uns darauf hinzuweisen, dass gar nicht alle Islamisten gleich sind. Die moderaten unter ihnen werfen keine Bomben, leben nur streng nach dem Koran, also ehrmorden ihre Töchter und Schwestern, zwangsverheiraten Kinder, steinigen „Sünderinnen“ und hacken Dieben die Hand ab. So ähnlich machen es wohl auch die moderaten Evangelikalen und die ganz Bösen von ihnen werfen Bomben. Merkwürdiger Weise äußert sich ihr „heiliger Zorn“ nicht im Abbrennen der Bundeszentrale für politische Bildung oder in einer Todesfatwa gegen die beiden Schüler. Aber vermutlich offenbart gerade das die Gefahr, die von den Evangelikalen ausgeht. Ihre Bösartigkeit zeigen die Evangelikalen dadurch, dass sie

* „in Parteien mitarbeiten und dort biblisch-ethische Wertmaßstäbe bewusst einbringen“
* bereit sein „zur Übernahme öffentlicher Verantwortung in Haus, Schule, Betrieb, Bezirksbeirat, Stadtrat, als Schöffe“
* „den Mund auftun im persönlichen Umkreis, im Unterricht, im Betrieb, bei Veranstaltungen, im Gespräch mit politisch Verantwortlichen“
* „Leserbriefe schreiben“

sollen, alles Dinge, die gläubigen Moslems hierzulande permanent empfohlen werden.

Eberhard Seidel von „Schule ohne Rassismus“, der die Schülerzeitung koordiniert, ist entsetzt, welche Geschütze die christlichen Hardliner mit ihrem rein verbalen und gewaltfreien Protest auffahren:

„Die schießen mit Atomraketen auf Spatzen. Da nähern sich Jugendliche journalistisch komplexen Themen.“ Einzelheiten könne man kritisieren, aber der Furor sei „vollkommen übertrieben“.

Als wie gefährlich die Evangelikalen wahrgenommen werden, zeigt sich dadurch, dass Thomas Krüger und seine Bundeszentrale sich nicht etwa von den Evangelikalen distanzieren, sondern von „Q-rage“ und dem Artikel von Samuel und Hannes. So ein Feigling!

(Spürnasen: Michael E., Cornelius P., fnord, Aus_Berlin, Kai1000, Florian und Arno Nym)

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73 KOMMENTARE

  1. Genau , es wird eine erschreckend hohe Dunkelziffer von gewalttätigen Übergriffe durch „Evangelikale“ geben. Nur gut, dass wir die Gefahr früh genug erkannt haben und uns durch Importmusels davor schützen.

  2. Wurde auch Zeit, dass Juden und Christen in Europa wieder einmal ihre Autorität Gottes demonstrieren. Der alternativ-linke Kiffer-Style war ja nun wirklich schon oberlächerlich. Und dann berufen sich diese Dialüg-Duckmäuschen noch auf die Torah/Bibel …

    :mrgreen:

  3. #2

    Wir wollen doch hoffen, daß PI in der „radikale Evangelikale“ Schublade ist! Wäre es das nicht, hätte es etwas falsch gemacht 😀

  4. Eigentlich müsste man SpON zu diesem Thema einen Leserbrief schreiben…

    …ist mir aber zu radikal!!!

  5. ..die Christen sind ja wie wir alle wissen, die gefährlichsten, denn sie leben Nächstenliebe!
    Was soll das denn sein??!

    Herrschen ist angesagt!
    – mit gaaanz viel „Toleranz“…

  6. @ 2

    Warum sich Sorgen machen?

    Wir wissen doch schon jetzt, dass die MSM lieber einen pädophilen Massenmörder verteidigen und schönreden, als einen jüdischen Friedensfürsten. Wenn wir nicht aufstehen und uns verteidigen, dann macht es NIEMAND.

    Also: MEHR DAVON.

  7. Es ist eine Schande, wenn Propagandablätter wie diese Schülerzeitung aus öffentlichen Mitteln finanziert werden.

    Da sollten unsere Schüler doch lieber „Micky Mouse“ von Walt Disney lesen.

    Denn da lernt man nicht für die Schule, sondern für das Leben.

    NON SCHOLAE, SED VITAE DISCIMUS.

  8. „Evangelikale Christen seien keine Fundamentalisten.“
    Können sie sehr wohl sein – wenn man ‚fundamental‘ wörtlich nimmt. Nur im Gegensatz zu den Fundamentalisten der ‚RELIGION DES FRIEDENS (c)‘ äussert sich dies im Christentum nicht dadurch, dass man Menschen im Auftag des gläubigen Fundaments steinigt, die Hände abhackt oder ermordet.
    Christen haben jemanden zum Vorbild, der Blinde sehend machte, während die Mohammedaner jemanden zum obersten Vorbild haben, der Sehenden die Augen hat ausstechen lassen.

  9. Der Spiegel wird noch einmal dankbar dafür sein, wenn es noch irgendwelche christlichen „Hardliner“ gibt, die sich dem Machtanspruch einer ganz anderen Glaubensgemeinschaft entegenstellen.

  10. Als Evangelikale werden eigentlich die bibeltreuen Christen in den USA bezeichnet, die die Evolutionstheorie ablehnen und dafür die Schöpfungsgeschichte wörtlich nehmen (Kreationisten). Mit denen habe ich auch nichts am Hut. Es gefällt mir nicht, dass SpOn da auch unsere evangelische Kirche mit reinwirft. Die ist heutzutage eher zu zahm und versucht dauernd den Dialog mit dem Islam.

  11. Das kann ja kaum ernst nehmen, aber man sollte es ernstnehmen, weil hier systematisch versucht wird, von der Gefahr, die der Mohammedanismus für die deutsche Gesellschaft darstellt, abzulenken und den Jugendlichen, die das gar nicht beurteilen können, ein Feindbild christlicher Fundamentalismus einzuimpfen. Das sind alles Leute, die der Islamisierung den Weg bereiten, durch eine Agitation gegen das Christentum. Das Feindbild Christentum brauchen sie, um berechtigte Ängste vor der mohammedanischen Gewaltideologie auf die eigene Kultur zu lenken.

    Gleichzeitig wird durch diese enthemmte Sprache der Gewalt den Mohammedanern die Rechtfertigung für Terror geliefert. Einen Terror, den man sich zunutze machen möchte, um die bürgerliche Gesellschaft zu zerstören.

  12. Der Artikel verdreht aber auch alles in grotesker Weise. Die mächtige Evangelikalen Lobby (wieviel Hundert Menschen in ganz Deutschland sind das?) gegen eine kleine Schülerzeitung (Auflage 1 Mio, finanziert von Steuerngelder und beraten von SPON)…lachhaft!

  13. Spiegel-Online kommt schon seit Langem nicht mehr über Bildzeitungsniveau heraus. Das Gleiche gilt für das Wochenmagazin.
    Der sogenannte Schüler- oder UNI-Spiegel besteht fast nur aus Propaganda und Lügen.
    Falls hier irgendjemand noch dieses Pamphlet kauft, sollte er spätestens jetzt damit aufhören. Da kann man das Geld besser zum Kerzenanzünden verwenden.

  14. Ja,ja die Fundamentalen Christen, die sich Sonntäglich in den Kirchen zusammen rotten, einmal wöchentlich zum Hauskreis sich treffen, singen und beten,ja,ja passt bloß auf wenn die mal los gehen dann aber.. Da werden dann aber die tränen rollen das sag ich euch.Das hat man ja auch beim Christfestival gehsen wie die auf einmal Gewalt verbreiten das ist die war bracht.

  15. Spiegel Online: Evangelikale führen Kreuzzug

    Sehr enttäuschend. Der SPIEGEL sinkt immer mehr auf das plump-hetzerische Niveau der TAZ.

    Man muß sich nur mal das Titelblatt der „Q-rage“ Schülerzeitung anschauen. Reinste Islampropaganda!
    Glaubt denn der SPIEGEL wirklich, daß seine Leserschaft nur noch aus Moslems, Nazis, Kommunisten, und ein paar ahnungslosen Dummköpfen besteht?

    Der heutige SPIEGEL-Beitrag liefert einen weiteren Beleg dafür, daß der Prozeß der Zwangsislamisierung inzwischen sehr weit fortgeschritten ist.

    Unser Kampf für die Freiheit ist wichtiger denn je!

  16. Muhammad, der „gütige Gesandte“, ließ kreuzigen, Jesus Christus, der Religionsstifter der Christen, wurde gekreuzigt (weil er sich für die Sünden der Menschen ans Kreuz nageln ließ)!

  17. Warum meinen viel sich einige Dinge aus der Bibel herauszupicken müssen und dann Ihre Weisheit darüber verbreiten zu müssen. Evolution-THEORIE besagt doch schon alles es ist THEORIE oder hat der Affe ein Tagebuch geschrieben wie er jetzt zum Menschen wird, ne oder und solange glaube ich ansonsten soll man Bücher lesen. „Und die Bibel hat doch recht“ nichts erfundenes sonder gefundenes punkt um .

  18. Spieglein Onlein bekommt von mir keine Klicks mehr. Das lohnt nicht. Die koennen von mir aus zusammenfurzen, was immer sie wollen.

  19. So, so, im Sturmgeschütz der Demokratie-Rudolph Augstein über den Spiegel- sieht man evangelikale Christen auf einem Kreuzzug.

    Das dieses Sturmgeschütz den Weg für die schlimmsten Feinde aller Demokratien- die Mohammedaner- freischießt und Gegner der Islamisierung Deutschlands (Rechtsdemokraten) niederwalzt, haben diese edlen Kämpfer für die Demokratie und die Freiheit, überhaupt noch nicht kapiert.

    Vielleicht sollten sie mal die Panzerluken öffenen und sich mal umschauen, für wen und gegen wen sie da kämpfen.

  20. Ein Blick in das Gesamtprojekt „schule-ohne-rassismus“ kann nicht schaden. Kostprobe ?

    „Beschäftigt Ihr Euch nur mit den bösen Deutschen?
    Nein. Wir sind davon überzeugt, dass alle Menschen, egal woher sie kommen und wie sie aussehen, in der Lage sind, zu diskriminieren. Deshalb nehmen wir zum Beispiel den Antisemitismus oder die Homophobie eines (alt)deutschen Jugendlichen genauso ernst wie den eines Jugendlichen mit türkischen oder arabischen Wurzeln.“

    http://www.schule-ohne-rassismus.org/faq.html

    Was zum Geier ist ein „(alt)deutscher Jugendlicher“ ?

  21. Zum Zweiten MMal keine Scheidung für 8-Jährige!!!!

    Keine Scheidung für Achtjährige in Saudi-Arabien

    Riad (dpa) – Ein Richter in Saudi-Arabien hat sich zum zweiten Mal geweigert, dem Scheidungsantrag einer Achtjährigen stattzugeben. Das Mädchen war von seinem Vater mit einem Mann verheiratet worden, der etwa 50 Jahre älter ist als sie. Der Ehemann sieht die Viertklässlerin als seine rechtmäßige Ehefrau. Der Richter in der Stadt Aneisa forderte ihn und die Mutter des Kindes auf, einen Kompromiss zu finden. Der Prozess soll Anfang Februar fortgesetzt werden. So lange wird das Mädchen bei seiner Mutter leben.

    http://de.news.yahoo.com/26/20081220/twl-keine-scheidung-fr-achtjhrige-in-sau-9ba0312.html

    Na, da hat der Richter doch Recht! Der alte geile Bock hat schließlich 5.000 € gezahlt!!!!

  22. Spieglein Onlein bekommt von mir keine Klicks mehr. Das lohnt nicht. Die koennen von mir aus zusammenfurzen, was immer sie wollen.

    Um den MSM auf die Finger zu schauen, ist es ja nicht schlecht, daß hier möglichst viele ständig die verschiedenen Online Nachrichtenseiten durchstöbern.

    Aber vielleicht sollte man darauf achten, auf diesen Seiten immer einen Werbeblocker wie den für Firefox aktiv zu haben, dann müssten z.B. Spiegel Online dadurch doch die Werbeeinnahmen verloren gehen?

  23. Der Spiegel schreibt das die meisten Medien negativ über das Christival geschrieben haben.
    Was aber die Medien gerne übersehen haben, ist das die friedfertigen Christival besucher von gewaltbereiten Linken/ Antifas angegriffen wurden. Sie wurden mit Steinen und Wasserflaschen beschmießen. 36 Personen wurden festgenommen. Parallel zur Christenhetze die von den Grünen geführt wurden, insbesonders von schwulen Kinderschänder Völker Beck, wurde auch ein christlicher Buchhandel ( oder christliche Organisation) abgefackelt. Das Christivalhompage wurde gehackt. Was machen die Medien. Sie halten ihre Fresse. Wo ist hier die Zivilcourage? Die Massenmedien werfen PI, hetze gegen Muslime vor, aber dafür hetzen die Massenmedien gegen die Christen und zwar mit Lügen und falschbehauptungen. Für die Quellenangaben http://www.kath.net/suche.php

  24. Excalibur, gute Frage!

    „…6) Beschäftigt Ihr Euch nur mit den bösen Deutschen?
    Nein. Wir sind davon überzeugt, dass alle Menschen, egal woher sie kommen und wie sie aussehen, in der Lage sind, zu diskriminieren. Deshalb nehmen wir zum Beispiel den Antisemitismus oder die Homophobie eines (alt)deutschen Jugendlichen genauso ernst wie den eines Jugendlichen mit türkischen oder arabischen Wurzeln….“

    Wir erleben hier gerade die Geburt eines neuen Kampfbegriffes oder wenigstens den Versuch, noch dazu ziemlich lächerlich. Jetzt werden also die „nichtmigrantischen“ Deutschen zu (alt)deutschen Jugendlichen………
    Das ist übrigens ein Artikel, der einen Kommentar bei PI wert ist…

  25. Passt zwar nicht hier hin, aber wichtig, dass E.Ekat mit seinen Diffamierungen genannt wird.

    E.Ekat:

    „wenn PI – fälschlicherweise – als Rechtsradikal diffamiert werden kann, dann wegen solcher Leute wie Voß. Der öffnet der Diffamierung Tür und Tor, zumindest solange, bis er dieses Forum nicht gänzlich majorisiert haben wird.“

    Ich dachte gerade als ich diesen Kommentar las, was ist das denn für ein Hetzer und lese nochmal den Namen des Kommentators, der ja häufig bei PI lesenswerte Beiträge zur Islamisierung unseres Lands verfasst.

    Kaum zu glauben, dass E.Ekat kein Troll ist.

    Keine Argumente, keine sachliche Auseinandersetzung, sondern nur Hetze gegen diesen ausgezeichneten Beitrag von Thomas Voß.

    Nichts als Unterstellungen und Denunziationsversuche. „Weiß das der Herre?

    Genauso widerlich geht auch die Antifa vor, wenn sie Rassisten von Pro bei den Nachbaren diffamiert. Wissen Sie eigentlich, dass ihr Nachbar ein NAZI ist…

    Warum erinnert mich diese Vorgehensweise von E.Ekat so an Giordano, der gegen Pro Köln auf übelste Weise hetzte?

    Gut zu wissen, dass man die Beiträge von E.Ekat in Zukunft überlesen kann.

  26. jajaja, diese pösen christlichen heiligen kämpfer, die ständig losziehen um andere menschen für ihren gott zu töten.
    da gibt es eine dunkelziffer, ich sags euch!

    und dann noch ihr unseliges vorbild.
    mohammed ist doch wirklich der bessere mensch gewesen.

    ———————————————

    ich kanns nicht mehr hören, wie man den anhängern eines pädophilen massenmörders in den allerwertesten kriecht.

    zurück mit diesen kreaturen in die wüste zu ihren kamelen und eseln!

    oder aber wir werden uns unserer verantwortung als zivilisierte menschen bewußt und bereiten diesem unwürdigen treiben ein ende!

  27. Hannes und Samuel haben es eben schon frühzeitig gelernt, dass es sich lohnt, ideologisch immer schön mit dem Strom zu schwimmen. Das ist das einzige, was sie mit ihrem Artikel gemacht haben: auf den trendy Zeitgeistzug aufspringen. Wo sollen die denn Courage und eigenständiges Denken gelernt haben, wenn es die Eltern ihnen nicht beigebracht haben?

    Apropos SPON: jetzt wo die Mannichl-Sache aufgrund der selbst Oma Klawuppke auffallenden Ungereimtheiten nichts mehr hergibt und auch zur Lichterkette in München nur ca. 30 Personen erschienen sind, wurde schnell der nächste Neonazi-Text nachgeschoben. Weil aber gerade nichts vorgefallen ist wurde halt der uralte Fall des Mordes an einem Jungen in MeckPomm aufgewärmt – ohne jeden Zweifel eine wirklich fürchterliche, entsetzliche Geschichte.

    Es gehört allerdings zur Taktik bei SPON, Texte über Neonazi-Vorfälle immer sehr strategisch zu platzieren. Das pädagogische Konzept geht in etwa so, dass man das die Suppe, die jetzt angewärmt ist durch den Mannichl-Fall unbedingt weiter kochen lassen muss, gerade jetzt, wo die Mannichl-Zitrone keinen Saft mehr hergibt und evtl. wie Mittweida sogar nach hinten losgehen könnte.

  28. Mastro cecco, danke für den taz-hinweis. Dort ist besonders ein Leser-Kommentar bemerkenswert, weil er die Sache auf den Punkt trifft. Hier ein Ausschnitt:

    „Was ist los in Deutschland?!
    Christliche Gruppierungen werden in einem Zeitungsartikel unsachgemäß diffamiert. Daraufhin fordern sie eine Richtigstellung (ein ganz normaler Vorgang in der Berichterstattung). Diese Richtigstellung erfolgt. Nun werden diese Christen erneut diffamiert: die erfolgte Richtigstellung wird als Beleg für die gefährliche politische Einflussnahme extremer christlicher Grupierungen gewertet. Merken wir eigentlich noch, wie weit wir von einer sachlichen Berichterstattung entfernt sind?! Täter und Opfer stehen doch von vorn herein fest.
    Armes Deutschland! Wir haben uns schon lange von der Meinungsfreiheit verabschiedet – leider haben es bisher nur wenige gemerkt…..“

  29. #9 Plondfair (20. Dez 2008 21:27) Ich weiß nicht, was die SPON-Redakteure rauchen, aber es scheint ihnen nicht zu bekommen.

    Und legal kann das Zeug auch nicht sein, aber die Wirkung ist wirklich verheerend. Außer die bei SpOn sind aus der geschlossenen Abteilung der örtlichen Irrenanstalt entlaufen und verstecken sich in der Redaktion, müssen dafür aber „arbeiten“.

  30. #15 jamsy22000

    Bildzeitungsniveau? Nee, das ist schon der „Stürmer.“ Ich kenne die Evangelikalen hier bei uns recht gut: Harmloser geht es eigentlich nicht mehr.

    Der SPon-Artikel und viele Zuschriften des SPon-Forum zeigen aber sehr deutlich, dass die Gutmenschen und Meinungsführer dieses Landes jede andere Meinung als die ihre verächtlich machen und diffamieren. Ich habe bis eben im SPon-Forum gelesen und es packte mich eine ganz unchristliche Wut – und nun bin ich bei PI und relaxe. Danke PI. Die Verdrehung der Tatsachen bei SPon ist so gewaltig, dass man glauben könnte, die Leute hätten beim MfS studiert.

    Die beschriebenen Gefahren sind bei den Evangelikalen völlig irreal, gleichwohl passen sie alle auf den Islam. Aber der bekommt immer und immer wieder die Unbedenklichkeitsbescheinigung.

    Der Apostel Paulus schreibt: Und da sie sich für weise halten, werden sie zu Narren. Der muss einen Blick in die Zukunft gehabt haben und direkt hinein in die Redaktionsstuben der deutschen Mainstream Medien.

    Wenn es dann schief geht mit MultiKulti stimmen sie den schönen Schlager an: Und dann will es keiner gewesen sein und keiner hat was gesehn! Und PI werden sie vorwerfen, nicht energisch genug gewesen zu sein und deshalb an der Misere eine Mitschuld habe. Ihr werdet sehen!!!!!!

  31. Autsch!
    Fühlt sich da etwa jemand auf den Schlips getreten?
    Aber etwas verschroben sind sie ja schon, unsere Evangelikalen.
    Und der Islam hat auch klare Regeln.
    Koooopf aaaab!
    Wie die Königen in „Alice im Wunderland.“
    Kopf ab!

    Na bei soviel Rechtleitung kann man sich doch nur für den Islam sein.
    Wenn das mit der Pädophilie des allseits beliebten Propheten nur nicht wäre.

  32. #28 Heinrich Harrer
    „…Werbeblocker wie den für Firefox aktiv zu haben, dann müssten z.B. Spiegel Online dadurch doch die Werbeeinnahmen verloren gehen…“
    Die abgeklickten Banner sind eine Form der Einnahmen; die Pageimpressions die andere. Ich würde aber in unserem Falle die entstandenen Klicks vernachlässigen. Die Allergie bei bestimmten Seiten ist ein viel größeres Problem 😉

  33. #11 Plondfair

    Ich weiß nicht, was die SPON-Redakteure rauchen, aber es scheint ihnen nicht zu bekommen.

    Egal was die rauchen, die sollten das besser nicht mehr rauchen.
    Vielleicht sollten wir denen ein par Stangen der guten alten HB zukommen lassen. 😉

  34. Nu hackt doch nicht so böse auf dem Spiegel rum. Die erwähnen PI so oft es geht und lesen selber alle PI.
    Glaubt ihr nicht ? Dann fragt doch mal
    „observer812“, der hier immer fleissig mitkommentiert.
    Der hat sich im Sommer mal als Spiegelmitarbeiter geoutet.

    Ach ja, observer812, das scheint ja hier einige zu interessieren : Was raucht ihr denn, wenn ihr euch dieses Geschwurbel aus den Fingern saugt ? Oder schafft ihr das sogar nüchtern ?

  35. Jungjournalisten sind wohl nur authentisch, wenn sie linksextreme Standpunkte vertreten? Was aber, wenn mal konservative Jungschreiber im vom Propagandaministerium steuerfinanzierten Jugendheftchen mitmachen wollen?

  36. @43 Stolze Kartoffel

    Glaub ich noch nicht mal, klang eher so, als ob sie lieber PI als ihren eigenen Ergüsse lesen.

    Verständlich !

    Die SPON`s sind wohl einfach nur Schreibhuren, die mit jedem ins Bett steigen, der sie dafür bezahlt.
    Ausserdem haben sie ne Postanschrift, die Mitarbeiter sind namentlich bekannt… alles schlechte Voraussetzungen, um heutzutage noch guten Journalismus zu machen. Stell dir mal vor, die würden loslegen wie PI- als international bekanntes deutsches Nachrichtenmagazin.
    Dann gäbs morgen die ersten Fatwen, übermorgen sähen wir dann empörte muslimische Deutschlandfahnenverbrenner und die armen Spiegelmitarbeiter dürften für den Rest ihres Lebens einen Großteil ihres Gehalts in Ihren eigenen Personenschutz investieren.

    Da würd ich dann auch lieber ein bisschen unverfängliches Evangelikalenbashing betreiben …

  37. 😉 Jaja, wenns mit dem Hauptschulabschluss nicht geklappt hat, kann man ja immer noch zum Spiegel.
    Bei dem immer größer werdenden Realitätsverlust sollten sich diese Schmierfinken allerdings langsam sorgen, dass nicht nach einer rauschenden Nacht die Drogenfahndung eines Tages vor der Tür steht.

  38. #42 Stolze Kartoffel
    #45 LinksLiegenLassen

    Schöne sarkastische Kommentare; aber weil wir bald das Fest der Nächstenliebe feiern, hier mal eine andere Sichtweise:

    „Wie also auf einen Journalisten reagieren, der immer noch
    für die Massenmedien arbeitet?
    Haben Sie Verständnis für ihn. Diese Menschen leben oft ihre private Hölle. Versuchen Sie zu helfen.
    Vermitteln Sie ihm, dass materieller Erfolg nicht das Wichtigste im Leben ist und scheinbarer Status
    keinen Wert hat, sondern auf den genauen zweiten Blick oft nur andeutet, ein guter Sklave zu sein.
    Erinnern Sie ihn an den Beginn der Karriere, an die vergessenen oder weg gedrückten Ideale, an die
    eigentlichen Lebensziele. Unterstützen Sie den Schreiber auf dem Weg in die Freiheit.“

  39. @19
    „Sehr enttäuschend. Der SPIEGEL sinkt immer mehr auf das plump-hetzerische Niveau der TAZ.“

    Und da ist auch schon der taz-Artikel zum Thema, alles wie zu erwarten. Bisher noch ohne Kommentare…

  40. #43 Stolze Kartoffel (21. Dez 2008 00:08)

    #40 vertiko
    würde mich nicht wundern, wenn Spiegel & Co undercover
    hier sogar rechtsextreme Kommentare platzieren würde,
    um so sofort zu zitieren (der pöse Hassblog).

    So was kennen wir schon.
    Auf den ZDF-Islam-Forum, hatte ein User (Kornpicker ) schon auf Beiträge geantwortet,
    bevor sie freigeschaltet wurden.
    Oder ,wie erst vor Kurzem, daß Redaktionsinternas
    an User per E-Mail oder PN weitergeleitet werden,(Sperrungen)
    oder daß eben sich ZDF-Mitarbeiter sich als User einschleichen, und gegen Islamkritiker
    hetzten , was das Zeug hält.Die Muslime dort werden nur von 3-4 Konvertiten
    und Linksfaschisten vertreten. Die “ echten “ Muslime schreiben
    dort sowiso nicht , weil sie würden in ihrem Schriftbild gleich auffallen , wie bei Focus
    oder auf ihren eigenen Foren

  41. Da wäre doch ein sozialpflichtiger Job für die Musels drin, und sogar noch integrationsfördernd :
    Personenschützer für nichtfundamentalistische Evangelikare.

    Hurra, es lebe die Verblödung

  42. @ #20 Dietrich von Bern :

    Sowas kann nur verstehen, der einen IQ von etwas mehr als einer Erdnuß vorzuweisen hat.
    Pisa läßt grüßen. 😉

  43. Die Blödrepublik ist einfach nur noch widerlich. Es wird Zeit, daß sie von der Bildfläche verschwindet.

    Im Jahre 1970 erschien das bemerkenswerte Buch „Kann die Sowjetunion das Jahr 1984 erleben?“ im Züricher Diogenes-Verlag. Autor war der russische Historiker Andrej Alexejewitsch Amalrik, der eine unverblümte Darstellung eines korrupten Machtsystems in diesem Werk charakterisierte. Man kann seine Lektüre heute jedermann wärmstens empfehlen. Es drängen sich hier Parallelen zum Ende der BRD geradezu auf.

  44. Ich habe dem Nachwuchs-Journalisten Oliver Trenkamp über die Feedback-Funktion auf der SPON-Seite ein kleines Schreiben zukommen lassen.

    Wenn ich darauf etwas Interessantes als Antwort erhalten sollte, stelle ich es hier ein.

    Aber: Ich selber weiss nicht genug über die Evangelikalen. Ich bin aber sicher, dass ein fundamentalistisches Christentum welcher Prägung auch immer durchaus „unter Beobachtung“ gestellt werden sollte.

    Aus persönlicher Erfahrung weiss ich, dass Fundametal-Christen zwar längst nicht das gesellschaftliche Zerstörungspotenzial von gläubigen Muslimen entfalten, aber auch an vielen Stellen mitnichten im Einklang mit unseren allgemeinen Werten stehen. Und auch dort regelt die Religion eben alles und ist nicht nur spirituelle Leitung.

    Ich denke, dass wir hier bei PI nicht den Fehler machen sollten, kritiklos christliche Positionen zu übernehmen, weil sie uns als Antipode zum Islam vorkommen. Das Gegenteil von Islam ist NICHT ein fundamentalistisches Christentum, sondern eine freie Zivilgesellschaft, die den Werten von Aufklärung, Demokratie, Humanismus und Menschenrechten verpflichtet ist!

  45. Tommie
    die den Werten von Aufklärung, Demokratie, Humanismus und Menschenrechten verpflichtet ist!

    Das ist kein widerspruch mit Christentum. Denn das jeder Menschen würde hat, das haben schon die Kirchenväter vor 1000 Jahren erkannt.

    Ausserdem sind Christen die gröten Opfer des Islamismus in den letzen 100 Jahren.
    http://www.tellthechildrenthetruth.com/

  46. Mit dem aufhänger „evangelikale“ betreiben nicht nur SpON, sondern besonders unsere staatsmedien einen feldzug, den sie seit jahrzehnten gegen das christentum führen.
    Nach den sogenannten rechten ist die kirche (christen), besondes die katholische, der staatsfeind nummer 2.

    In einem JF-leserbrief heisst es:

    Gleichzeitig werden die tatsächlichen Inhalte des Christentums in den Medien durch gezielte Falschinformationen stigmatisiert, extremisiert, ins Lächerliche gezogen, so daß die Christen letztendlich als „radikal“ und „fundamentalistisch“ abgestempelt werden können.

    Das muß man sich mal auf der Zunge zergehen lassen – denn das Christentum ist der einzige Aufruf in der Menschheit, seine Mitmenschen bedingungslos zu lieben, ihnen zu vergeben und ihnen zu helfen. Da gehört eine ordentliche Portion Lüge dazu, um von diesem Anspruch letztendlich beim „radikalen Fundamentalismus“ zu landen!

    Gestern lieferte der dlf ein passendes beispiel dafür:

    Dann nähert sich von beiden Seiten auf einmal eine schwarz gekleidete Menschenmasse: Männer, Frauen und Kinder, alle dunkel gekleidet. Sie kommen zu Fuß oder auf dem Rad.

    „ Die sind mit ihrem Glauben genauso extrem wie Al Qaida! Es heißt zwar immer, dass sie nicht gewalttätig sind, aber wenn sie Probleme kriegen, halte ich das nicht für ausgeschlossen!

    Sein Sohn Tim kommt aus dem Staunen nicht heraus. So etwas hat er noch nie gesehen. Unvorstellbar! Er wusste nicht, dass es solche Menschen gibt!

    Eine schwarze Masse quillt aus der Kirche und verteilt sich, wie sie gekommen ist, wieder nach rechts und links.

    Ganz friedlich geht es auch im Bibelgürtel der Niederlande nicht zu – wehe dem, der sich nicht an die Regeln hält: Wer etwa dem Sohn die Homosexualität nicht austreibt oder sich mit Katholiken einlässt, hat schlechte Karten.

    Für Toleranz ist in dieser Gemeinschaft kein Platz, gegenüber Katholiken oder sogar Moslems schon gar nicht. Der einzig wahre Glaube ist für die Staphorster ihr eigener.

    Wer ausschert, wird in dieser Gemeinschaft sofort zurückgepfiffen und in die Schranken gewiesen.

    GESICHTER EUROPAS am 20.12.2008 • 11:05 Uhr
    http://www.dradio.de/dlf/sendungen/gesichtereuropas/893861/

    Und das alles ohne ehrenmord oder mord wegen abtrünnigkeit oder mord an ungläubigen…. nicht mal die aufrufe dazu…..

    Nicht mal
    Theo Retisch,
    wird auf den koran, den islam, den terror …..verwiesen…

  47. Ein schöner Kommentar hierzu:

    „Hierin zeigt sich deutlich die hoffnungslose Unterlegenheit des Christentums, dessen Kreuzzug nicht mit zwei halbwüchsigen Schreibern fertig wird. Die beiden erfreuen sich bester Präsenz und werden dennoch nicht von den Häschern gefunden. Ebenso bleiben alle anderen Schülerzeitungsmacher unbehelligt, und keine Schulfenster werden eingeschmissen. Doch schon, aber nicht deswegen. Von beleidigten Gemeinden, die Schülerzeitungen verbrennen, wurde nichts gemeldet. Die christliche Gemeinschaft schafft es nicht einmal, einen fehlgeleiteten Einzeltäter loszuschicken, der die Empörung in den falschen Hals gekriegt hat und die Distanzierung auf evangelikalenmarkt.de, es gibt keinen Mordaufruf gegen die zwei, missinterpretiert.
    Dennoch werden alle künftigen Generationen von Journalisten mit dem Gefühl, Opfer von Kreuzzügen zu sein, leben und arbeiten. “

    http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/q_rage_und_der_letzte_kreuzzug/

  48. Der Spiegel hat ja schon immer diese gehässige Schreibe gepflegt und fand sich äußerst cool dabei.
    Mittlerweile kenne ich aber schon viele, die früher mal treue Spiegel-Leser waren und jetzt von dem Blatt nichts mehr wissen wollen.
    Die Agitprop-Maschine – noch dazu in diesem arrogant gehässigen Stil – zieht irgendnwie nicht mehr so, denn das alles wirkt so – altmodisch!

  49. Es mangelt eben auch an rudimentären Geschichtskenntnissen.
    Sonst wüßte man besser über Grund und Bedeutung der Kreuzzüge Bescheid.
    Der Spiegel lebt eben auch von seiner eigenen Halbbildung und der seiner Leser.
    Ich weiß ja, was man in Deutschland in der 68-er Schule gelernt hat.
    Mittelalter wurde nie wirklich gelehrt, denn da waren sie ja CHRISTEN und das war eben schon immer BÄH!

  50. @ Tommie,

    Ich kenne auch ein paar „Freikirchler“, die Dinosaurier für eine Legende halten (weil sie in der Schöpfungsgeschichte nicht vorkommen). Der Knackpunkt bei denen ist aber: Sie wollen nicht die Welt beherrschen, sie bedrohen niemanden, sie rufen nicht zum Mord auf, sie freuen sich nicht über Terroranschläge, sie zünden keine Botschaften an, sie bringen ihren Kindern nicht bei dass andere Menschen „Schweine“ oder „Schlampen“ sind, usw usf.
    Sie glauben halt etwas, an das ich nicht glaube, so wie Klimapaniker oder Astrologiefreaks.

  51. Übrigens:
    Ich habe es nicht so empfunden, als ob die Evangelikalen „gegen die Schüler vorgegangen sind“, wie es der Spiegel behauptet. Es geht gegen die Bundeszentrale und die Verantwortlichen des Blattes. Das ist auch absolut richtig. Zum einen kann man so ein paar Schülern keinen großen Vorwurf machen. Die schreiben nur, was man ihnen beigebracht hat. Man kann sogar dankbar sein, dass man in die Köpfe der Jugend hineinschauen durfte. Der eigentliche Aufregung ist, dass der Steuerzahler die Verbreitung solcher wirrer Gedanken finanziert. Die Taz setzte hinter den Begriff „Schülerzeitung“ spöttisch ein Ausrufezeichen in Klammern. Dass die Auflage dieser Schülerzeitung höher ist, als von Spiegel und Taz zusammen, nämlich eine Million, wurde nicht erwähnt.
    Interessant ist aber, dass die „Schülerzeitung“ Inserate der Taz beinhaltet und dass Spiegel-Online-Redakteure daran mitarbeiten.
    Weder Spiegel noch Taz können also wirklich objektiv über den Fall berichten, selbst WENN sie es wollten.

  52. @Tommie

    ich bin „freikirchler“ oder „evangelikaler“ oder wie die ganzen politisierenden Begriffe heißen.

    Deine tolle Aufklärung und deinen Humanismus, der zurecht Grundlage unserer Gesellschaft ist, kommt trotz viel Unrecht in der Kirchengeschichte aus dem christlichen Glauben und seiner Mentalität! Ohne Evangelium keine freiheitliche Demokratie!
    JESUS ist HERR

  53. Aber wie man bei SpOn, Q-Rage u.ä. Beispielen schon sehen kann, geht es genau dahin, dass freie christusgläubige gemeinden verfolgt, stigmatisiert und mit dreck beworfen werden in den medien und in Schulen und Unis (erlebe ich selbst)

    Die EKD wird auch mitmachen, an der Seite der Muslime.
    Aber wie sagte Pele einmal: „Nur wer den Ball hat wird angegriffen“

  54. Es mangelt eben auch an rudimentären Geschichtskenntnissen.
    Sonst wüßte man besser über Grund und Bedeutung der Kreuzzüge Bescheid. [….]

    @ (#62) schweinegulasch (21. Dez 2008 16:35)

    Das sehe ich auch so. Betrachte ich die Feldzüge des Feldherrn Mohammed, bzw. die der Muslime nach dem Tode Mohammeds (632 nach Chr.), also etwa vierhundertundsiebzig Jahre islamischer Expansion durch das Schwert, dann empfinde ich es wie eine Verdrehung der Tatsachen, wenn die Verursacher der Feldzüge sich öfter zu Anklägern verwandeln. Denn erst dann beginnen zwei Jahrhunderte der „christlichen“ Kreuzzüge. Danach waren wieder die Muslime mit dem Schwert unterwegs:

    http://www.stmichael-online.de/islam.htm

    Siehe auch Interview mit Hans-Ulrich WEHLER

    WEHLER: Aber völlig vernachlässigt wird dabei, dass, bis es zu den Kreuzzügen kam, der Islam 400 Jahre lang die expansivste Religion der neueren Geschichte gewesen ist, sich von seiner Kernstätte auf der arabischen Halbinsel bis kurz vor Barcelona in Spanien und bis zum heutigen Pakistan ausgedehnt hat – um in diesem Gebiet die größte Sklavenhaltergesellschaft aufzubauen, die die Welt je gekannt hat. Die Kreuzzüge waren ein Gegenschlag gegen diese vehemente Expansion, und die christlichen Befürchtungen sind dann ja tatsächlich durch die türkische Eroberung Konstantinopels 1453 bestätigt worden.

    http://www.ksta.de/html/artikel/1159354608628.shtml

    Andererseits hatten die Gläubigen des NT nie den Auftrag, die Welt mit Zwang zu christianisieren oder gegen die Heiden und ihre Religionen zu kämpfen, auch nicht die Juden zu verfolgen, oder sie zu zwingen Christen zu werden. Wo es trotzdem geschah, war dies ein von der Bibel nicht gerechtfertigtes Machtstreben.

    Jesus Christus sprach:

    „Mein Reich ist nicht von dieser Welt“ (Johannes 18, Vers 36).

    Jesus Christus sprach:

    „Gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist, und Gott, was Gottes ist“ (Matthäus 22, Vers 21).

    Jesus Christus sprach zu den Gläubigen, daß sie:

    „in, aber nicht von dieser Welt sind“ (Johannes 17, Verse 11 und 14; Römer 12, Vers 2).

    Paulchen

  55. Hallo Arik,

    ich weiß natürlich ganz genau, dass sich die humanistischen Gedanken und die Ideen der Aufklärung nur im christlich-jüdischen Kulturraum entwickelt haben und vermutlich auch nur dort entwickeln konnten.

    Ich weiss auch, dass die zentralen Elemente des Christentums Liebe und Vergebung sind und nicht brutale Übernahme der Weltherrschaft.

    Ich weiß auch, dass die historischen Verbrechend der Kirche keine Fundierung in der Bibel hatten, im Gegensatz zu den Verbrechen der Muslime, die sich direkt aus dem Koran, den Hadithen oder der Sharia ableiten lassen.

    Keine Frage also, die christlichen Botschaft ist mir unendlich viel näher als die islamische. Aber: Auch Freikirchler – zumindest so wie ich sie kennengelernt habe und damit auch auf die Gefahr hin, dir persönlich vielleicht Unrecht zu tun – haben Standpunkte, die ich für sowohl moralisch als auch naturwissenschaftlich (z.B. Homosexualität, Rolle der Frau, Entstehung des Lebens, Abtreibung) problematisch und nicht erstrebenswert halte.

    Ich bin überzeugter Atheist, weil ich die Annahme einer Gottesexistenz zwar als menschlichen Wunsch verstehen kann, es dafür allerdings keinerlei Indizien gibt, die der Vernunft statthalten könnten – mir fehlt auch einfach der spirituelle Sinn und ich glaube lieber an die überragenden Fähigkeiten des menschlichen Geistes (der sich sogar Religionen ausdenken konnte).

    Wie auch immer: Ich hätte dem Spiegel-Autor keine Mail geschrieben, wenn ich nicht generell der hier vertretenen Meinung wäre – ich glaube nur, dass PI sich keinen Gefallen tut, wenn es „unkritisch“ pro-Christentum in jeder Form ist, nur weil es dann wohl nicht pro-Islam sein wird…

  56. Tommie,
    auch Atheisten glauben an etwas: Und zwar daran, dass es keinen Gott gibt. Und auch dafür gibt es keinen Beweis. 😉

    Gruß von einem Agnostiker 🙂

  57. PS:

    PI ist bunt. Alle hier sind Islamkritisch, aber mit den unterschiedlichsten Motivationen. Die einen sind christlich, anderen geht es um Humanismus, wieder anderen eher um eine – äh – persönliche Abneigung gegen gewisse Menschen (ich drück es mal so aus).

  58. [….] Ich bin überzeugter Atheist, weil ich die Annahme einer Gottesexistenz zwar als menschlichen Wunsch verstehen kann, es dafür allerdings keinerlei Indizien gibt, die der Vernunft statthalten könnten – mir fehlt auch einfach der spirituelle Sinn und ich glaube lieber an die überragenden Fähigkeiten des menschlichen Geistes (der sich sogar Religionen ausdenken konnte). [….]

    @ (#70) Tommie (21. Dez 2008 19:02)

    Wie kannst Du behaupten daß es keine Indizien für die Gottesexistenz gibt? Gott ist Geist:

    Johannes 4,24 Gott ist Geist, und die ihn anbeten, müssen in Geist und Wahrheit anbeten.

    Israel, bzw. die Juden, sind die Zeugen des biblischen Gottes (Jesaja 43, Verse 10 und 12; Jesaja 44, Vers 8 ), sie sind mehr wie ein „rotes Tuch“ für die Nationen, besonders aber für die um Israel liegenden islamischen Nationen. Besonders seit sie wie biblisch prophezeit wieder auf die Weltbühne der Nationen zurückgekehrt sind (nach ca. 1900 Jahren).
    Die Welt wird durch Israel, bzw. die Juden (die Zeugen Gottes), ständig an den biblischen Gott erinnert. Für die Moslems ist es unerträglich, es ist eine Verhöhnung Allahs, darum internationalisieren sie ihre Tragödie.
    So nimmt die Erfüllung der biblischen Prophetie vor unseren Augen Gestalt an, und einige Mitstreiter hier behaupten, daß sie Gott nicht sehen.
    Wie bereits erwähnt, Gott ist Geist. Kann man die Liebe oder den Haß sehen? Ja, in der Beziehung zwischen Personen. Genauso kann man Gottes Handeln in der Beziehung zwischen den Juden und der Person des biblischen Gottes erkennen.

    Paulchen

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