Warum ich Deutschland liebe!Ich bin seit 2006 regelmäßige PI-Leserin und habe mir bis dahin eigentlich nie Gedanken um Integration, sei es meine eigene oder die von anderen, gemacht. Bis dahin hatte ich den Eindruck, dass das Leben von Ausländern in Deutschland kein wirkliches Problem sei – weder für die Deutschen noch für die Ausländer. Aber da habe ich wohl zu sehr von mir auf andere geschlossen…

(Gastbeitrag zur PI-Serie “Warum ich Deutschland liebe!”)

Ich bin Holländerin, 47 Jahre alt, und mit 18 Jahren nach Deutschland zu meinem ersten Mann gezogen, der hier arbeitete. Ich habe in Deutschland studiert, ein Kind bekommen und lebe und arbeite bis zum heutigen Tag gerne in Deutschland. Habe ich schon gesagt, dass ich Jüdin bin?

Am Anfang war der Umgang mit den Deutschen, vor allem den älteren, schwierig für mich, was sicher damit zusammenhängt, dass ein großer Teil meiner Familie die Shoah nicht überlebt hat. Ich war in Holland auf einer jüdischen Schule und unsere Eltern, Großeltern und Lehrer haben die Shoah am eigenen Leib erfahren müssen. Da waren die Vorbehalte gegen Deutschland natürlich groß. So hat unsere Klasse z. B. einmal beschlossen, eine Klassenfahrt auszulassen, um nicht über deutschen Boden fahren zu müssen.

Beste Voraussetzungen also, um mich nicht lange in Deutschland aufzuhalten und schnell den Rückweg nach Amsterdam anzutreten. Aber weit gefehlt. Mittlerweile bin ich seit über 28 Jahren hier, und dafür gibt es gute Gründe.

Ich habe schnell festgestellt, dass sich die Deutschen nach dem 2. Weltkrieg mit ihrer Vergangenheit auseinandergesetzt haben und dass das Deutschland von 1980 nicht mehr das Deutschland von 1933 war. Die Menschen waren offen und ich konnte als Jüdin mitten in Deutschland leben, ohne dass mir Gefahr drohte. Ich habe mich sogar sicherer gefühlt als in Holland, wo der Antisemitismus gesellschaftlich viel weniger aufgearbeitet wurde als hier.

Mit der deutschen Sprache hatte ich keine Probleme, denn in Holland lernt man Deutsch bereits in der Schule. Da ich in Deutschland studieren wollte, musste ich meine Sprachkenntnisse perfektionieren. Inzwischen sagen meine deutschen Freunde, dass man keinen holländischen Akzent mehr hört.

Viele Ausländer (neudeutsch: Migranten, ihr wisst, wen ich meine) fordern mehr Integration durch die Deutschen. Wenn ich sowas höre, könnte ich platzen. Ich kann mir kaum ein Land vorstellen, das einem Ausländer mehr Integrationsmöglichkeiten und mehr Lebenschancen bietet als Deutschland. Man bekommt eine vom Kindergarten bis zur Doktorarbeit kostenlose Ausbildung, kostenlose oder sehr preiswerte Sprachkurse, gesundheitliche Vollversorgung und, wenn man sich etwas Mühe gibt, auch Arbeit. Man muss die ausgestreckte Hand nur ergreifen und schon ist man Teil der Gesellschaft. Als Ausländer in einem fremden Land wird man nicht integriert, sondern man muss sich integrieren.

Meine Integration jedenfalls hat gut geklappt. Ich habe mein Studium in neun Semestern (drei weniger als vorgesehen) trotz eines kleinen Sohnes hinter mich gebracht, sofort Arbeit gefunden und bin heute erfolgreich selbstständig. Ich liebe die deutschen Landschaften, vor allem die Berge in Bayern, das deutsche Kulturleben (vor allem die Musik Richard Wagners) und sogar die deutsche Sprache. Ihr Wortschatz ist so reichhaltig, dass man sich vielfältig ausdrücken kann, viel besser als in meiner Muttersprache. Ich schätze die soziale Sicherheit und verachte diejenigen, die diese Sicherheit auf Kosten anderer missbrauchen.

Seit einiger Zeit fühle ich, dass in Deutschland der Antisemitismus wieder offener zu Tage tritt. Ich glaube, dass Jürgen Möllemann 2003 mit seiner Flyer-Affäre eine Art Initialzündung ausgelöst hat, aber das kann auch ein subjektiver Eindruck sein. Dabei erlebe ich den Antisemitismus vor allem von Seiten türkischer und arabischer Einwanderer. Diese machen es inzwischen unmöglich, mit einem offen getragenen Davidstern durch die Stadt zu gehen. Deutsche Polizisten dringen in eine Wohnung ein, um eine israelische Flagge herunterzureißen, während der türkisch-arabische Mob auf der Straße „Tod den Juden“ brüllt. Aber auch die Wahlerfolge der NPD in Ostdeutschland sind sehr beunruhigend. Das wäre vor ein paar Jahren noch undenkbar gewesen. Es ist eine Schande, dass die deutsche Politik die Augen davor verschließt und von den „Schönheiten des Islam“ und der „Bereicherung“ unserer Gesellschaft spricht. Das ist Antisemitismus durch Unterlassung!

Für die Zukunft erhoffe ich mir, dass die Gesellschaft aufwacht und erkennt, welcher Schaden für Deutschland und Europa entsteht, wenn man dem Zustrom des Subproletariats tatenlos zusieht und keinerlei Gegenleistung erwartet. Als Einwanderin finde ich es selbstverständlich, mich meinem Gastland anzupassen, seine Sprache zu lernen und ihm nicht zur Last zu fallen. Dank PI habe ich erfahren, dass ich damit nicht allein stehe.

Viele Grüße

Deborah

Bisher erschienene Beiträge zur PI-Serie:

» “Nach einem halben Jahr war ich integriert”
» Wenn ich an Deutschland denke…
» Eine kleine Liebeserklärung
» “Fühle mich manchmal sehr fremd und schutzlos”
» “Ich hatte und habe nur eine Heimat: Bonn”
» “Wir haben die deutschen Werte angenommen”
» “Ich liebe Deutschland wegen den Deutschen”

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66 KOMMENTARE

  1. Danke für diesen Beitrag.
    Wenn wir von proNRW in Köln und Bonn dies sagen würden sind wir immer direkt der braune Mob, rechtsextrem und Nazivolk.
    Ich würde den ganzen finanziellen Aufwand zur Integration, derzeit etwa 16 Mrd € auf Spendenbasis umstellen. Europäer untereinander hätten damit kein Problem. Bezeichnend fand ich im ARD die Äußerungen der Türkinnen in Duisburg (natürlich auf türkisch), dass sie nicht mehr in der Türkei leben könnten.Warum wohl. Wir müssen in Europa diese dummen Toleranten schnellsten los werden. Vorallem diese Integrationsbeauftragten. Diese Personen entwickeln sich mittlerweile wirklich zu muslimischen Potenzzäpfchen.

  2. Vielen Dank für Ihren Beitrag, liebe Holländerin. Es zeigt sich immer wieder, dass die Juden sicherlich nicht vergessen, was ihnen angetan wurde. Das sollen sie auch nicht. Sie versuchen jedoch, den Blick nach vorne gerichtet, eine gewisse Normalität im Alltagsleben mit den Deutschen zu erreichen. Leider kann man das bei den Muslimen nicht erkennen. Wir in Europa müssen uns bei jeder Gelegenheit die Kreuzzüge vorhalten lassen. Ereignisse, die vor mehr als 900 Jahren stattfanden! Was sie selbst in Europa angerichtet haben, wollen sie jedoch nicht hören und schon gar nicht kritisch hinterfragen. Mit solch rückwärts gerichteten Menschen kann man keine Zukunft gestalten!

  3. danke für diesen guten Beitrag.

    Bei dieser Gelegenheit möchte ich noch schnell zwei Petitionen einstellen und bitte um zahlreiche Unterschriften. Und bitte weitergeben.

    http://www.petitiononline.com/tap12009/petition.html

    Hier gibt es schon über 80.000 Unterschriften weltweit.

    http://www.petitiononline.com/mod_perl/signed.cgi?areunuts&1

    Bei der zweiten Petition sind zwar israelische Staatsbürger gefragt, aber ich weiß, daß auch andere Unterschriften erwünscht sind.

  4. Ich bin froh das es die Kreuzzüge gegeben hat.
    Ein netter Liedtext hierzu:

    Der Sturm treibt das Schiff durch das Dunkel der Nacht,
    an die Mauern von Akkon, voran in die Schlacht!
    Unser Stahl erntet Blut aus der Saat der Gewalt –
    bis der Schlachtruf der Heiden für immer verhallt.

    Jerusalem – zerbrich die Ketten!
    Jerusalem – zerbrich die Ketten!

    Der Halbmond bedroht uns mit eiserner Faust!
    Das Grab Jesu Christi von Tieren behaust!
    Das Gold unsrer Kirchen geraubt und verbrannt –
    der Teufel – er wütet im heilige Land!

    Das Lamm liegt in Ketten am Grunde der Schlucht,
    die Pilger ermordet auf heilloser Flucht.
    Die Tempel der Heiden zerstören die Pracht
    der heiligen Kirche und christlichen Macht.

    Ein Engel der stirbt – seine Schwingen haben mein Herz berührt!
    Ein Engel der stirbt – seine Tränen haben die Welt verführt!

    Gott steh uns bei – es ist heiliger Krieg!
    Bestraf unsre Feinde und schenk uns den Sieg!
    Die Sichel schlägt Wunden, der Sand färbt sich rot!
    Tausend Gebete geboren aus Not!

    Tief sitzt der Stachel im christlichen Fleisch!
    Blutende Helden bezahlen den Preis:
    Die Engel aus Eisen verrecken im Kot!
    Ikonen geschmiedet aus Feuer und Tod!

    Ein Engel der stirbt – seine Schwingen haben mein Herz berührt!
    Ein Engel der stirbt – seine Tränen haben die Welt verführt!

  5. Freue mich sooooo einen schönen Beitrag zu lesen.Es gibt noch Dankbare Menschen,die nicht fordern, sondern auch geben.

  6. #3 boanerges (20. Feb 2009 19:27) Es ist ein Skandal, daß wir die “Tod den Juden” krakeelenden Mohammedaner nicht züchtigen.

    Zumal unsere Bundesregierung am 04. November 2008 Folgendes beschlossen hat:

    http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/16/107/1610775.pdf

    Ein kleiner Auszug:

    Die Solidarität mit Israel ist ein unaufgebbarer Teil der deutschen Staatsräson. Wer an Demonstrationen teilnimmt, bei denen Israelfahnen verbrannt und antisemitische Parolen gerufen werden, ist kein Partner im Kampf gegen den Antisemitismus. Die Solidarisierung mit terroristischen und antisemitischen Gruppen wie der Hamas und der Hisbollah sprengt den Rahmen zulässiger Kritik an der israelischen Politik.

    Neue Formen des Antisemitismus treten zunehmend in der islamistischen Gedankenwelt auf. Dieser arabische und islamische Antisemitismus ist eine globale Gefahr. Erwähnt seien nur die Reden des iranischen Präsident Mahmud Ahmadinedschad, der in diesen immer wieder die „Tilgung Israels von der Landkarte“ fordert.

    Antisemitismus ist aber kein auf den politischen Extremismus begrenztes Phänomen und muss konsequent und auf breiter Front von Staat und Zivilgesellschaft bekämpft und in seiner Verbreitung gehemmt werden.

    Das auch zum Fall Karsli……PI berichtete.

  7. #8 JunkerJoerg die werden die ihm sicher auch geben und sobald er aus der Tür raus ist heisst, „Was will der Depp überhaupt“

    Wegen der Kreuzzüge, das waren keineswegs Eroberungsfeldzüge, wie die Moslems sich wohl einbilden sondern lediglich selbstverteidigung, gegen raubende und mordende Moslemhorden. Und zudem leider nicht grossartig erfolgreich.

  8. … sind Niederländer echte Ausländer ?

    Ich bin in nem kleinen Kaff am Niederrhein aufgewachsen, zwischen Krefeld und Venlo (NL).
    Da hat jeder zweite oder dritte Familie irgendwas Holländisches .
    Wenn man da jeden, der entweder einen niederländischstämmigen Eltern -oder Großelternteil hat, als „Bürger mit MIgrationshintergrund führen würde, hätte (zumindest der grenznahe) Niederrhein eine offizielle Ausländerquote von 40 % bis 50 % .

  9. Schöner Beitrag Deborah!
    Holländer sind doch keine Ausländer:-)
    Als Deutscher versteht man auch ein bisschen Holländisch:)

  10. Eine wahrlich schöne Story, doch sehr wahrscheinlich eine verfälschte. Bei der Schreiberin handelt es sich m.E. niemals um eine jüdische Niederländerin, die jetzt in Deutschland lebt. Einige Auffälligkeiten, auf die ich hier nicht näher eingehen möchte, sprechen dafür. Übrigens: Mir war es nie vergönnt, ein Leben in Deutschland schönzumalen. Mich holte die deutsche Wirklichkeit leider immer wieder ein.

  11. #11 vertiko, naja wo will man da die Grenze ziehen. Hier in Bayern sind sie sicher Ausländer, genauso wie die Berliner, während wir Österreicher nicht als Ausland zählen, aber wiederum in Krefeld oder Berlin?

  12. Also ein sehr guter Beitrag !
    Wenn er so war ist !Dann kann man nur hoffen das es vielen zuwanderern so ergeht ! Mann hört ja meist nur Negative Dinge !

    Ich habe mir mal erlaubt die Ratsprotokolle der Stadt Köln vom letztem Jahr auszuwerten
    Ist schon absolut irre wie sich die Altparteien outen in dem Wissen das das nie einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich gemacht wird !
    Gruß Andre

  13. @ 15 hollaender

    Wärst du mal lieber nach Belgien gegangen, hab ich auch gemacht .

    Die sind zwar vollkommen durchgeknallt und Wahnsinn ist hier erste Bürgerpflicht , dafür haben sie keinerlei Missionierungsdrang und man kann
    tun, was man will , wann man es will und wie man es will.

  14. @16 uli12us

    Also, Österreicher und Schweizer finde ich als Niederrheiner auch nicht gerade sehr „ausländisch“ .
    Die Mentalitäts- und Kulturunterschiede gibts zwar , aber das sind doch nur kleine Variationen der selben Nummer .
    Solche Unterschiede gibts auch zwischen einem Elässer, jemandem aus der Picardie und jemandem aus Marsaille , ebenso zwischen jemand aus Mailand oder Brindisi .

  15. Danke für den wirklich schönen Gastbeitrag.

    Ihrer Darstellung zu den Forderung nach Integrationsleistungen der Deutschen kann ich mich nur anschließen.

    Aus meiner Sicht geht es allerdings bei Aufstellug dieser Forderung sowieso nur darum, den Deutschen die Schuld an eigenen Defiziten im Rahmen der (nicht gelungenen) Integration zuzuschreiben. Diejenigen, die immer meinen, stellvertretend für uns alle diese vermeintliche Schuld auf uns nehmen zu müssen, wollen sich durch diese Anerkennung der „Schuld“ lediglich in ihrer moralischen Überlegenheit suhlen. Denn mit jeder Anerkennung „deutscher Schuld“ wird jedes Mal ein Akt des – ganz leicht – verspäteten Widerstandes gegen die Nazis nachgeholt.
    So bietet jede noch so absurde Forderung von Migranten die willkommene Gelegenheit auf diese einzugehen und so seine eigene Distanz zur „Täternation“ herauszukehren. Je stärker der Aufschrei von als Nationalisten Diskreditieren ist, desto verdienter sind die Meriten. Daher sind es nicht die „Rechten“, die eine Diskussion über eine „deutsche Leitkultur“ benötigen, sondern es haben vor allem diejenigen notwendig, die auf die Distanzierung vom „Tätervolk“ angewiesen sind, um ihr seelisches Gleichgewicht herzustellen. Dies gerät ohne die Selbstvergewisserung, auf der richtigen Seite zu stehen, schnell aus den Fugen, da dann die heimliche Befürchtung wieder in einem hoch kriecht, dass man – wenn man der falschen Generation angehört hätte – vielleicht doch Nazi geworden wäre.

    Mich freut auch, wenn Zugewanderte definieren, wie lebenswert unser Land ist. Sie können das unbelastet und ohne die Sorge haben zu müssen, sofort in die „Nationalistenecke“ gestellt zu werden, tun.

    Erschütternd finde ich allerdings, dass Sie – wie man Ihrem Beitrag entnehmen kann – Angst empfinden (müssen), wenn Sie sich mittels entsprechender Symbole zum Judentum bekennen.
    Auch wenn ich um diese Tatsache natürlich weiß, ist es doch beklemmend und auch beschämend dies ohne den Filter über (beschönigende) Medien von einer Betroffenen – ohne jede Larmoyanz – lesen zu müssen.
    Dies Antisemitismus durch Unterlassen zu nennen, ist sehr treffend.
    Dass diese Form des Antisemitismus gerade von der Generation am stärksten betrieben (auch wenn man Unterlassen nicht betreiben kann, sehr wohl aber das Schönreden dessen!) wird, die ihren Eltern den mangelnden Widerstandsgeist während des „Dritten Reiches“ vorwarf, kann man nur mit einem sehr bitteren Lachen der Ironie der Geschichte zuordnen.

  16. Ich habe mich sogar sicherer gefühlt als in Holland,
    wo der Antisemitismus gesellschaftlich
    viel weniger aufgearbeitet wurde als hier.

    Mein reden. Die Deutschen lernten mehr aus Ausschwitz als ganz Europa.
    Die einzigen die nichts gelernt haben sind Anti-Fa,Muslims, Grüne und PDS!

    Man bekommt eine vom Kindergarten bis zur Doktorarbeit kostenlose Ausbildung,
    kostenlose oder sehr preiswerte Sprachkurse,
    gesundheitliche Vollversorgung und, wenn man sich etwas Mühe gibt, auch Arbeit.

    Nur nicht in den Ländern die „Sch… Deutsche“ sagen.

    Seit einiger Zeit fühle ich, dass in
    Deutschland der Antisemitismus wieder offener zu Tage tritt.
    …während der türkisch-arabische Mob auf der Straße „Tod den Juden“ brüllt.
    Aber auch die Wahlerfolge der NPD in Ostdeutschland sind sehr beunruhigend.

    Bedanke Dich bei 68, Links, Hippies, Anti-Fa, SZ, Näher, PK und Grüne.
    Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm!

  17. Ein wirklich schöner Beitrag. Ehrlich und dankbar.

    Ich bin froh, auf diese Weise über Gefühle, Nöte und Freuden zu erfahren.

    Danke, liebe Autorin Deborah.

    Herzlichen Gruß und Gottes reichen Segen für Sie und all Ihre Lieben,

    pepe.

  18. Entschuldigung Deborah!

    ich vergass eines Danke zu sagen für Deinen Artikel.

    Hup Holland hup
    Laat de leeuw niet in z’n hempie staan
    Hup Holland hup
    Trek het beestje geen pantoffels aan
    Hup Holland hup
    Laat je uit ‚t veld niet slaan
    Want de leeuw op voetbalschoenen
    Durft de hele wereld aan

  19. Was da in Speyer abgeht, ist ja echt krass. Da hat es wieder eine Kopftuchtante geschafft, dass alle nach ihrer Pfeife tanzen. Gebt Eure Kommentare ab, lasst die jungen Leute nicht im Stich! Von deren Einstellung und Engagement hängt irgendwie unser aller Schicksal ab.

    (Kommentar von mir steht übrigens auch schon dort)

  20. Ein schöner Beitrag. Einwanderer mit dieser Einstellung dienen wirklich zur kulturellen Bereicherung und sind auch bei mir herzlich willkommen.

  21. #Kara Ben Nemsi

    #15 Und – was hält Sie hier? Für Deutschland-bashing brauchen wir hier niemanden.

    Nun, es ist genau die in v.a. zum Audruck gebrachte primitive Art in der politischen Diskussion, die ich mit „deutscher Realität“ meine. Wer also Deutschland nicht blind und wider besseren Wissens über den Klee lobt und evtl. noch die anscheinende Arroganz besitzt auf Meinungsfreiheit zu bestehen: Der soll doch verschwinden! Ich Danke dem Verfasser „Kara Ben Nemsi“ für das m.E. gelungene Beispiel.

  22. #33 islamenemy (20. Feb 2009 21:03)

    #24 vielleicht eine Petition ?
    ———–

    Meinst mich??? nö. War nur eine sarkastische Ergänzung zu dem wie ich auch denke. nette polemik

  23. # 17 hollaender:
    „Mich holte die deutsche Wirklichkeit leider immer wieder ein.“

    Etwas kryptisch, gibt es da noch Aufklärung zu?

  24. Sehr erfreulich, dass hier Berichte von Ausländern zu ihrer gelungenen Integration veröffentlicht werden.

    Eine besondere Förderung der Integration ist nicht notwendig. Die Menschen, die zivilisiert und gebildet sind, brauchen keine extra Aufforderung und finanzielle Unterstützung, sie nehmen die Chancen die unser Land bietet einfach wahr.

    Ein guter Freund unserer Familie, arabischer Abstammung, kam vor sieben Jahren aus Israel um hier zu studieren und seiner einengenden islamischen Großfamilie zu entfliehen. Er wollte die Freiheit.

    Er kam ohne Geld und Sprachkenntnisse in Deutschland an. Zunächst besorgte er sich eine Unterkunft in einer deutschen Gaststätte, in der er auch seinen Lebensunterhalt als Hilfskraft in der Küche und Service verdiente. Nebenbei absolvierte er einen Deutschkurs.
    Danach studierte er Informatik und konnte sein Diplom in der Regelstudienzeit erwerben. Seit einem Jahr arbeitet er in einen Softwarehaus, und ärgert sich maßlos über die hohen Steuern und Abgaben. Ob er in Deutschland bleibt ist ungewiss.

    Man kann sich maßlos ärgern, wenn z.B. die SPD immer wieder in unserer Lokalpresse von einen sozialen Stadt schwafelt und für die Integrationsunwilligen Ausländer mehr Geld fordert.

    Nein, dass genaue Gegenteil ist notwendig, Geld kürzen und die Anforderungen erhöhen.

  25. #41 islamenemy (20. Feb 2009 21:22)

    #37, war’n Irrtum von mir. Mit der Petition meine ich natürlich Speyer . . .
    ————

    Nein das liegt nicht an Dir. Das ist „awaiting Moderation“ und schon verändert sich die Reihenfolge, wenn nicht bekannte Leute frei geschaltet werden!
    In diesem Sinne kann auch mir passieren. So wie ich Dich missverstanden habe.

  26. Deborah, Sie haben mir aus dem Herzen gesprochen.

    Was die NPD angeht, dazu gehören auch die linksradikalen der Linken, ist es wohl so, dass die Menschen kein vertrauen mehr in die etablierte Politik hat. Wir werden belogen, betrogen, für dumm verkauft und bevormundet.

    Alleine der Satz von Schäuble, dass der Islam willkommen ist, zeigt doch wie realitätsfern unsere Politiker sind. Kritik wird vernichtet.

  27. Holländer,

    Du bist der lebende Beweis dafür, daß die Nationalstaaten unter keinen Umständen aufgelöst werden dürfen. Denn, wohin solltest Du vor uns Nazi-Deutschen fliehen, wenn es kein Holland (Niederlande) mehr gäbe, sondern nur noch ein totalitäres geeintes Europa? Noch aber gibt es die Niederlande, fliehe also, fliehe, solange noch Zeit ist. Schon sind die Schergen auf dem Weg, ja, in diesem Moment schlagen sie vielleicht schon einlassfordernd an Deine Tür.

    GEHTS NOCH?

  28. 39 johannwi # 17 hollaender:

    “Mich holte die deutsche Wirklichkeit leider immer wieder ein.”

    Etwas kryptisch, gibt es da noch Aufklärung zu?

    #25 Kara Ben Nemsi, bringt es doch deutlich zum Ausdruck: Wer als vermeintlicher Ausländer die Stirn besitzt Kritik an Deutschland zu üben, der betreibt „! Deutschland-bashing!“ und soll machen das er aus Deutschland verschwindet! Weitere Ausführungen erspare ich mir, sie würden den Rahmen eines Kommentares sprengen.

  29. Wo ist der Unterschied zwischen VOR Adolf, WÄHREND Adolf und NACH Adolf???

    Österreich! Vor Hitler die DEUTSCHE NATIONALHymnde!
    Während Hitler! Dann Heim ins Reich mit den meisten NS-Parteimitgliedern!

    …und nach Hitler Heim in die EU und keiner will es gewesen sein!

  30. Holländer,

    jetzt mal ganz sanft. Was ich oben schrieb, war Laiensatire. Spaß also beiseite, wo drückt der Schuh? Was haben wir falsch gemacht, daß Du Dich hier so unwohl fühlst?

  31. Aber bitte, sehr geehrter Hollaender.
    Wären Sie etwas weniger vernebelt und selbstmitleidig gewesen in Ihrer Formulierung, daß Sie „die deutsche Realität immer wieder eingeholt“ habe, hätte man mit Ihrer Stellungnahme vielleicht noch etwas anderes machen können als sie über die Schulter zu knüllen. Vielleicht.
    Mit Ihrer Einschätzung meiner Person kann ich leben. Ich bin es so müde wie nur etwas, Pauschalitäten wie die Ihren zu hören. Sie helfen keinem weiter.

  32. #51 boanerges
    Sind Sie des Lesens mächtig? Ja, dann lesen Sie meine Kommentare noch einmal. Aber bitte ersparen Sie es mir, Ihnen Auslegungen zu erläutern, die Sie in meine Texte hineininterpretieren und von mir nie zum Ausdruck gebracht wurden.

  33. @ Holländer

    Ich stimme dir da ja voll und ganz zu, allerdings ist das keine Einseitigkeit. Deutsche machen in Holland ähnliche Erfahrungen.
    Ich kenne auch deutlich mehr als einen Flamen, der in Holland gearbeitet hat und nach kürzester Zeit wieder abgezischt ist, da man sich als durchschnittlicher Flame vom calvinistischen Missionierungseifer förmlich zerquetscht und überrollt vorkommt.
    Allerdings habe ich das Gefühl, dass sich das Verhältnis von Deutschen und Niederländern seid den siebzigern stetig verbessert hat, das letzte Mal, dass ich mir „Scheitmoff“ anhören durfte, war irgendwann in den frühen neunziger Jahren. Und das war ein Molukke, kein gebürtiger Holländer.

    Idioten gibts überall, das ist kein deutsches Privileg .

  34. @Hollaender-Postings:
    Es ist immer dasselbe mit diesen Leuten: Austeilen, aber nicht einstecken können.

  35. #2 Kara Ben Nemsi
    Natürlich sind alle Holländer vernebelt, dass kommt vom täglichen Besuch im Coffeeshop. Fragt sich nur wer hier Pauschalisiert?
    Die Niederländer können sehr gut mit den Vorurteilen ihrer deutschen Nachbarn leben und umgehen. Nach einer jetzt veröffentlichten Studie von Time-Life, nörgeln die Deutschen am liebsten über ihre Nachbarn-, Arbeitskollegen- und Cheffs. Erst in 2ter Linie über ihre europäischen Nachbarn, die gegenüber US-Americanern und Israelis immer noch gut wegkommen. Also was solls?

  36. #4 vertiko
    Sie kennen doch sicher das schon als „Historisch“ zu bezeichnende Verhältnis zwichen Belgiern und Niederländern, LOL. Was soll man dazu noch sagen?
    Aber was die neuerlichen Verstimmungen zwichen Deutschen und Niederländern betrifft, so hat dies nichts mit der Besatzungszeit zu tun, wie von vielen Deutschen angenommen. Es liegt vielmehr in der überhebliche Art, in der viele deutsche in den Urlaubscentren den Niederländern gegenübertreten. Aber wie Sie schon sagten: „Idioten gibts überall, das ist kein deutsches Privileg.“

  37. #5 Kara Ben Nemsi
    @Hollaender-Postings:

    Es ist immer dasselbe mit diesen Leuten: Austeilen, aber nicht einstecken können.

    Hahaaa, Sie glauben gar nicht, was ich alles einstecken kann und zeitlebens schon eingesteckt habe. Da kommt es mir auf das bischen hier ach nicht mehr an.

  38. Auf deutschen Strassen dürfen Moslems ungestraft zum Mord an Juden aufrufen. Israelische Flaggen werden von deutschen Polizisten gewaltsam aus Wohnungen entfernt, um dem muslimischen Mob Genüge zu tun. Linker Terror kann Hand in Hand mit Politikern aus dem Parteinklüngel ungestraft die im Grundgesetz verbriefte Versammlungsfreiheit mit Gewalt unterdrücken. Ganze Viertel in deutschen Städten werden zu islamischen Ghettos, in denen eigene Gesetze herrschen. Die herrschende politische Klasse manipuliert Hand in Hand mit den meisten Mainstreammedien die Bürger: „Migration“, „Multi-Kulti“, „Kampf gegen Rechts“, „Klimakatastrophe“, „Der Islam ist eine Bereicherung“ usw. usf. Das alles und noch mehr muss sich ändern – unzwar so schnell wie möglich, damit diese (noch!) freie und demokratische Gesellschaft nicht vor die Hunde geht!

  39. Hallo meisje uit Holland! Nederland is ook het huis van mijn voorouders. Een leuk artikel, ik dank u voor!

    Gelieve excuus mijn Nederlands, ik mis de praktijk… 🙂

  40. Ich lebe 30 Km von der holländischen Grenze.
    Kleiner Grenzverkehr ist hier immer schon die Regel gewesen, ich sehe hier keine großen Probleme mit der Integration, weder von D nach NL oder umgekehrt.
    Der Überfall im 2. Weltkrieg hat die Liebe natürlich zerstört, es ist immer besonders schlimm, wenn so etwas zwischen nahen Verwandten geschieht.
    Was das jüdische Element betrifft; ich habe den Antisemitismus nie begriffen.
    Die Juden haben nie versucht die aufnehmende Gesellschhaft zu dominieren. Sie haben sich in D sogar assimiliert.
    Natürlich kenne ich den geschichtlich soziologischen Hintergrund des Judenhasses, aber er bleibt irrational, einfach entsetzlich.
    Es gab sehr viele Nazis unter den Holländern.
    Viele holländische SS-Soldaten konnten nicht mehr nach Holland zurück.
    Aber selbstverständlich geht man heute in NL davon aus , dass es nur Widerstandkämpfer gegeben hat.
    Stimmt aber nicht, sehr viele Holländer haben
    mit den Nazis sympatisiert. Hätte man beim Einmarsch keine Verbrechen begangen, wäre die Zahl noch höher.

  41. #47 hollaender

    ZitatWer als vermeintlicher Ausländer die Stirn besitzt Kritik an Deutschland zu üben, der betreibt “! Deutschland-bashing!” und soll machen das er aus Deutschland verschwindet

    Wann haben Sie das letzte Mal als Ausländer Spanien-bashing in Spanien betrieben oder Amerika-bashing in den USA und was war das Ergebnis? Oder wie ist es mit Polen? Aha!

    Weitere Ausführungen erspare ich mir, sie würden den Rahmen eines Kommentares sprengen.

    Genug Platz für Kommentare ist vorhanden, aber da Sie das ohnehin nur herablassend gemeint haben, ist das recht dünn, was Sie hier abliefern.

    Wenn Sie Ihre Platzrunden gedreht haben, können Sie ruhig wieder landen…

  42. Das Problem sich nicht das Deutsche Volk, auch nicht die Ausländer, sondern einzig und allein die vom Deutschen Volk bezahlten Politiker und ihrer diktatorischen Plünderpolitik. Sowie die Zwangsintegration des ostzonalen Sozialismus, ihrer „errungenschaften“ und der Einigungsvertrag, welcher nach meiner Meinung überhaupt keiner rechtliche Gültigkeit besitzt. Denn mit den „Beitritt“ der SBZ, verlor auch damit jegliche „DDR-Rechtspechung“ welche im Betritsgebit keine Gültigkeit hat und sogar für den Anwender strafrechtliche Folgen haben müste. Den so laut der Ostzone sich auch deutsche DEMOKRATISCHE republik auch gezeichnette, war sie doch eine Diktatur und so aus deren Rechtsprechung. In einem demokratischen Land mit Demokratischer Rechtssprechung, mus jedes Verbrechen auch nach dieser Rechtsprechung geahndet werden, besonders wenn es sich um Menschenrechtsverbrechen handelt. So aber wurde bei den Tätern nach der DDR-Rechtssprechung geurteilt und nicht nach gültiger Rechtsprechung, welches auch nach dem ab dem Ende des DDR-Rechts, auch der Einigungsvertrag seine Ungültigkeit verloren hatte. Denn nach hier gültigen deutschen Recht, ist einmal ein vertrag in dem auch nur ein Teil nichtig ist, der ganze Vertrag nichtig wird. Ein Rechtssystem das Täter von begangenen Menschenrechtsverbrechen nach dem Einigungsvertragegen Verbrechen legalisiert unter dem Aspeckt der in damaligen Rechtsbereich begangenen Recht und jatzt nach dem jetzigen Rechtssystem Unrecht war, kann also die DDR-Rechtssprechung nicht angewendet werden und wer das dennoch tut, muss strafrechtlich Verfolgt werden. Damit scho alleine entlarfen sich die Bundespolitiker als Meineidige Rechtsbrecher und die Richter, welche nun damit Unrecht sprechen ebenfals strafrechtlich verfolgt werden müssten aber so nun als Mittäter der Bundespolitiker geworden sind. Übrigens, als Schröder die verjährung der Ostverbrechen durchgesetzt hatte, und damit die begangenen Verbrechenlegalisiert hatte, wurde auch die Juristen der Ostzone und Ostberlin ohne weitere Überprüfung im jetzigen rechtssystem übernommen wurden, obwohl diese von der damaligen Kohlregierung eingerichteten Überprüfungskommision fast alle abgelehnt, weil sie gefälschte, verfälschte und veränderte Unterlagen eingereicht hatten. Das erführ ich von einem Mitglied der damaligen Prüfungskommission. Diese Kommision wurde dann ja auch aufgelöst wie die Stelle der Kripo, welche die „Vereinigungskriminalität“ zu bearbeiten hatte und diese von den „Sozialistischen“ Genossen immer wieder blockiert und verzögert wurden. So gelang es der SPD, durch ihre verzögerungstaktik, die verfahren so lange hinaus zu zögern bis dann Schröder Kanzler wurde und alles eingestellt wurde, was zur Aufklärung der begangenen Verbrechen und Aufdeckung der Inoffiziellen Mitarbeiter der Stasi wie auch wo diese sich befanden. Auch das erfuhr ich von den Kommissar der Abteilung hier in Berlin. Er ist vor wenigen Jahren verstorben und kann nicht mehr befragt werden. Es gibt auch einige ehemalige Hauptamtliche Mitarbeiter der Stasi, die beim Zusammenbruch der SBZ, sich gewandelt haben und an die Aufklärung der begangenen Verbrechen mitarbeiten. Auch solche welche zwar „angebliche Mitarbeiten“ sind und in der Zentrale der Bundesbeauftragten für die Unterlagen des Ministerium für Staatssicherheit der DDR befinden. Hier können sie auch unbemerkt einige unterlagen verschwinden lassen, die nicht mehr vernichtet werden konnten. So konnte das ganze Bundessystem sysematisch seit der Kanzlerschaft von Schröder, unterwandert werden, und dieses Land zu einem Spielplatz der DDR-Staatsverbrecher werden, zu denen ich auch die Grünen einstufen muß. Denn diese Partei wurde mit Hilfe der Stasi, damals ins Leben gerufen. Das wiedrum habe ich meinen damaligen Vernehmer aus der Nase „rausgezogen“. Er bestätigte mir damals auch indireckt mein Verdacht, das ich durch meine Fragenspielereien, verraten hatte ohne das eres gemerkt hatte. Die Vernehmer waren besonders ausgebildete Personen. Wer das nicht bemerkt hatte und gegensteuern konnte, verriet sich unweigerlich. Konnte den Spies umdrehen, ohne das er es gemerkt hatte und als ich dann die Schnauze voll hatte und das auch offen zeigte, bekam er es mit der Angst zu tun und beendete die Untersuchungshaft. Da fragte er mich, ob ich von CIC ausgebildet wurde.

  43. Liebe Deorah,

    Danke für Dein ausdrucksvolles Statement. Ich liebe Holland und gehe dort regelmäßig in Urlaub. Ich habe die Holländer immer als offen und freundlich erlebt. Von angeblichen Ressentiments der Holländer gegenüber Deutschen habe ich noch nie etwas gespürt.

    „Inzwischen sagen meine deutschen Freunde, dass man keinen holländischen Akzent mehr hört.“ – das ist schade, denn ich höre diesen Akzent sehr gerne. 😉

  44. Liebe Deborah, ich habe Ihren Beitrag gerne gelesen – in stimme in vielen Punkten mit Ihnen überein. Ich glaube aber, dass die deutsche Geschichte vom linken Medien-Imperium systematisch vertuscht, verändert, verfälscht und in jeder geeigneten Weise manipuliert wird.

    Die Aufzählung der SPD-Medien-Besitzungen und-Beteiligungen füllen sieben Schreibmaschinenseiten. Hier können Sie schon sehr schön sehen, wie einflussreich dieser geheime SPD Medienkonzern ist, schafft er es doch, die erwähnten Beteiligungen bei Wikipedia auf eine halbe Seite zu ’schrumpfen‘!

    Vielen Leuten (gebildet) im Ausland wie in Deutschland muß man erklären, dass die Schiksalsweichen nach dem ersten Weltkrieg gestellt wurden.

    Kommunisten, Schulter an Schulter mit Sozialdemokraten, versuchten 1919 einen landesweiten blutigen Putsch zur Errichtung eine „Sowjetrepublik Deutschland“ !

    Was meinen Sie, Deborah, wie hätten denn die Bürger Hollands reagiert auf die Wahl „Sowjetrepublik Holland“ oder treunational-Holland?

    Punkt 2: Dass Sozialismus funktioniert, glauben selbstverständlich alle Sozialisten. Wenn er aber nicht funktioniert gibt es bei allen Sozialisten – egal ob braune, rote, gelbe, güne, blaue oder was immer – die gleiche Reaktion: „Alarm“ „Sabotage“ „Wer war das?“ „Jetzt wird ein Exempel statuiert“ „Kurzer Prozess!“

    Und so brauchen alle sozialistischen Systeme ihren Gegner : Die roten Sozialisten die ‚Kapitalisten‘. Die braunen Sozialisten den ‚Internationalen Zionismus‘ .

    Und ob ROT oder BRAUN, alle brodeln: ‚Seht, nur diese da sind schuld an eurem Elend!‘

    Liebe Deborah, ich bin zu Kriegszeiten geboren habe also fast die gesamte Nachkriegszeit bewusst miterlebt. Für Taten, die im Namen Deutschlands begangen wurden, schäme ich mich selbst als Unschuldiger und habe noch heute Tränen in den Augen wenn ich daran denke, wie Menschen mit Menschen umgehen können. Mit uns (Deutschen) ist jahrzehntelang die Matte ausgeklopft worden. Ja gerne wurde – siehe da wiederum von Sozialisten ! – spekuliert, ob die Deutschen nicht möglicherweise ein ‚Judenfresser-Gen‘ besitzen.

    Noch in den 80er Jahren ventilierte eine jüdische Organisation in Manhattan, New York, ein Traktat in dem die besagte Org. behauptet: noch in den sechziger Jahren haben sich die Mehrzahl deutscher Eltern vor ihren Kindern (also auch mich) gebrüstet, eigenhändig Juden ‚erledigt‘ zu haben. (!!!???)

    Ich erwähne das deshalb, weil ich meine, mit solchen Aktionen kann man ein Volk in sehr unerwünschter Weise ’sensibilisieren‘. (Also gar so clever können die Initiatoren in New York nicht gewesen sein.) Heute sitzen Deutsche – und nicht nur die – vorm Fernseher, sehen Action in Gaza, drehen sich um und fragen mich: „Ja und was machen die da – wo bitte ist da der Unterschied zum Warschauer Ghetto ? “ Glauben Sie, ich weiss nicht was ich sagen soll, aber der Reflex ist gesund!

    Liebe Mitbürgerin Deborah, ich bleibe Ihnen auf das herzlichste gewogen und hoffe vielleicht mal auf einen weiteren Beitrag hier auf POLITICALLY INCORRECT – dem Rhizinus-Konzentrat für die Vereinung Deutscher Linksträger.

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