Felicia Langer bei der PreisverleihungZum ersten Mal seit 1945 wurde in Deutschland wieder ein Orden für besonders engagiertes Vorgehen gegen Juden verliehen. Bundespräsident Horst Köhler hat am Donnerstag die in Deutschland lebende israelische Anwältin und Vorzeige-„Israelkritikerin“ Felicia Langer (Foto), die Israel regelmäßig mit dem Apartheid-Südafrika vergleicht und die antisemitische Rede des iranischen Präsidenten Mahmud Ahmadinedschad auf der Durban II-Konferenz in Genf ausdrücklich lobte, für ihre Bemühungen gegen die eigene Heimat mit dem Bundesverdienstkreuz erster Klasse ausgezeichnet.

Auf Rückfrage der Jerusalem Post, warum Horst Köhler ausgerechnet einer bekennenden Israelhasserin die Ehrenauszeichnung verleihen würde, erfolgte kein Kommentar, nur ein Verweis an das Innenministerium von Baden-Württemberg, das wiederum an den Oberbürgermeisters von Tübingen, dem Wohnort Langers, weiterverwies. Die Anwältin würde, gemäß Kommentar des Innenministeriums, ausgezeichnet für ihre „humanitären Verdienste unabhängig von politischer, weltanschaulicher oder religiöser Motivation“. Das Außenministerium wollte bislang keine Stellungnahme äußern. Tübingens Bürgermeister, Boris Palmer, war nicht zu erreichen…

Für das offizielle Deutschland ist offenbar nur eine anti-israelische Jüdin eine gute Jüdin.

» Bericht auf Lizas Welt zur Bundesverdienstjüdin.
» Henryk Broder: Abi macht den Cicero
» Wer dem Bundespräsidialamt zur ersten antijüdischen Verdienstkreuzverleihung seit Kriegsende NICHT gratulieren möchte, schreibe an: poststelle@bpra.bund.de. Achtung: Nur Zuschriften mit vollständiger Absenderangabe (nicht: E-Mail-Adresse) werden beantwortet.

image_pdfimage_print

 

58 KOMMENTARE

  1. Mooooooment, die Fähigkeit Israel anzuklagen ist gleichbedeutend mit einem kritischen politisches Bewußtsein

    Den Islam hingegen in seiner ganzen Pracht und Schönheit offen darzustellen, ist rassistische Hetzerei.

    Immer schön differenzieren bitte!

  2. Wenn es nicht so traurig wäre, könnte man fast darüber lachen, wie sich die Antisemiten hinter dem Schlagwort Israelkritik verstecken (können).

  3. Ist doch nicht neu. Das es Verräter am eigenen Volk offiziell ausgezeichnet zu „Ehre und Würde“ bringen hat in Deutschland Tradition.

    Das geht über die Nationalsozialisten und die späteren Internationalsozialisten im Osten ( sowie deren 68er Unterstützer in der BRD ) bis hin zu einigen Politikern der heutigen Zeit.
    Frau Langer ist da in bester Gesellschaft.

  4. @ 5 Schlesier 1967

    Linke Kaschemme oder rechter Hoffnungsanker, Kommentator ?

    Nobody knows.

  5. Muslime aus Deutschland: Immer mehr Ausreisen zu Terrorcamps in Pakistan –
    Die deutschen Sicherheitsbehörden registrieren immer mehr Ausreisen radikaler Islamisten aus Deutschland mit dem Ziel, terroristische Ausbildungslager in Pakistan aufzusuchen.Etwa 15 Prozent der Islamisten, die nach Pakistan ausreisten, seien deutsche Konvertiten. Unter den „Gefährdern“, die den harten Kern der radikalen Islamistenszene ausmachten, stellten die Konvertiten schon ein Viertel. Ebenso groß sei der Anteil der Islamisten, die aus Nordafrika stammen. Viele, die nach Pakistan in terroristische Ausbildungslager reisen, kehrten nach Deutschland zurück, berichtet das Blatt unter Berufung auf die Sicherheitsbehörden.
    Mehr:
    http://www.fredalanmedforth.blogspot.com/

  6. Deutschland September 9/11/2009

    „Das Betreten des Rasens bleibt verboten.“

    Alles andere wird erlaubt sein, wenn sie nicht aufpassen…

    Front der „Klammmheimlichen“ ungewöhnlich aktiv derzeit.

  7. War das jetzt politisch korrekt?

    Darf man wieder Juden hassen, oder was soll das Signal? Ach nee- Israel-Kritik ist OK.

    Deutschland-Kritik ist auch OK
    Nazi-Kritik ist auch OK
    Amerika-Kritik ist auch OK

    Und was ist nicht OK:
    Multi-Kulti-Kritik, Islam-Kritik, Europa-Kritik.

    Willkommen in noch Deutschland!

    Hier noch ein wunderbares Video:
    Mark Steyn über Multikulturalismus
    http://www.youtube.com/watch?v=WWQrgzXL8VA&feature=channel_page
    Mensch, so einen in Deutschland und ich hab wieder Spaß.

    Ach quatsch den lass ich mir nicht nehmen:
    http://www.youtube.com/watch?v=DtT2kq6aHxI&feature=related

  8. Besäße ich das Bundesverdienstkreuz erster Klasse, würde ich den Murx nach einem Kurzbrief an den supernetten Onkel Köhler spätestens jetzt zum Restmüll geben.

  9. Schande über meine schöne Stadt Tübingen, doch die nicht existente Reaktion des grünlings Palmer überrascht mich nicht….!

  10. Für das offizielle Deutschland ist offenbar nur eine anti-israelische Jüdin eine gute Jüdin.

    Und für die Gutmenschen von PI ist offensichtlich jede Kritik an Israel tabu. Macht ja nichts, dass die Israelis Christen als Menschen zweiter Klasse behandeln. Sind ja auch keine Juden, ist deswegen schon okay. Und im Vergleich mit den arabischen Nachbarn hat man doch in Israel wesentlich mehr Demokratie. Klar, deswegen war der Stalinismus ja auch besser als der Nationalsozialismus. Und weil man Israelfreund ist, kann man natürlich auch kein Nazi sein… Gutmenschentum pur, was hier von einigen Teilnehmern vorexerziert wird.

  11. @#14 Urban II

    Man kann Israel tatsächlich kritisieren, aber die Behauptung:

    „Macht ja nichts, dass die Israelis Christen als Menschen zweiter Klasse behandeln. Sind ja auch keine Juden, ist deswegen schon okay.“

    ist einfach nur lächerlich… schon mal dort gewesen? Wie drückt sich denn die Behandlung „als Mensch zweiter Klasse“ genau aus? Kennst du Details?

    Wobei die (zum großen Teil arabischen) Christen in Israel tatsächlich nicht ganz unproblematisch, weil überwiegend pro-palästinensisch, sind – aber *trotzdem* werden sie nicht anders behandelt, als alle anderen Staatsbürger.

  12. Liebe Israelis,

    es ticken nicht alle Deutschen so, wie der so liebe Herr Köhler.
    Diese Auszeichnung hat Frau Felicia Langer nicht von „den Deutschen“ bekommen – und sie verdient sie auch nicht.

  13. #14 Urban II (18. Jul 2009 20:49) Für das offizielle Deutschland ist offenbar nur eine anti-israelische Jüdin eine gute Jüdin.

    Und für die Gutmenschen von PI ist offensichtlich jede Kritik an Israel tabu. Macht ja nichts, dass die Israelis Christen als Menschen zweiter Klasse behandeln. Sind ja auch keine Juden, ist deswegen schon okay. Und im Vergleich mit den arabischen Nachbarn hat man doch in Israel wesentlich mehr Demokratie. Klar, deswegen war der Stalinismus ja auch besser als der Nationalsozialismus. Und weil man Israelfreund ist, kann man natürlich auch kein Nazi sein… Gutmenschentum pur, was hier von einigen Teilnehmern vorexerziert wird.
    __________________________________________
    Kritik ist etwas anderes, als das, was Frau Langer seit langem macht und tut.

    Mal ne Frage – Wer wars?

    Angriffskrieg, Antisemitismus, Apartheid, Armut, Besatzung, Blockade, Blut, Checkpoints, Demütigungen, Exekutionen, Folterungen, Gefangene, Ghetto, Holocaust, Kindermord, Kriegsverbrechen, Landraub, Mauer, Politik der verbrannten Erde, Phosphorbomben, Propaganda, Rassismus, Schuld, Selbstverteidigung, Streubomben, Unrecht, Unterdrückung, Unverhältnismäßigkeit, Vertreibung, Völkergefängnis …

    Wer trägt die Verantwortung für all diese Wörter aus dem Alphabet des Unmenschen?

    Drei mal darf jede/r raten:

    a) Nazideutschland ?
    b) Südafrika?
    c) Israel?

    Und wer hat das gesagt ?

    “Hanije und Meschal sind für den Frieden!”

    “Die Hamas ist für die Zwei-Staaten-Lösung. Dies ist de facto eine Anerkennung Israels!”

    “Der israelische Abzug aus Gaza war reine Propaganda!”

    “Israel hat in Gaza eine Poltik der verbrannten Erde hinterlassen!”

    “Der israelische Angriffskrieg auf Gaza wurde minutiös vorbereitet!”

    “Israel braucht palästinensisches Blut für die bevorstehenden Wahlen!”

    “Israel hat gerade dann Gaza bombardiert, wenn die Kinder aus den Schulen kamen!”

    “Israel wollte in diesem Krieg nur seine neuen Waffen testen!”

    “Gerade wir als Deutsche müssen Israel kritisieren, denn wir haben schon einmal geschwiegen!”

    “Der Tag der Gerechtigkeit kommt noch: Sie verraten unsere Toten!”

    “Israel erpreßt das deutsche Volk mit dem Holocaust und funktionalisiert bewußt deutsche Schuldgefühle!”

    “Man muß die Deutschen endlich von ihren Schuldgefühlen befreien!”

    “Israel allein fördert den Antisemitismus in der ganzen Welt!”

    Na, wer war´s?

    a) Uri Avnery;
    b) Alfred Grosser;
    c) Evelyn Hecht-Galinski;
    d) Felicia Langer.

    Sämtliche der o.g. Zitate stammen aus einer Veranstaltung im Januar dieses Jahres in der ehemaligen Heldenstadt Leipzig, bei der es ausgehend von einer Buchpremiere in der Stadtbibliothek im Anschluß zu einer Diskussion über den aktuellen Konflikt in Gaza kam. Das interessierte Publikum, bestehend aus SED-Altkadern, Nationalbolschewisten, einigen Arabern sowie christlichen Gutmenschen spendete dem Referenten/der Rererentin lang anhaltenden, zustimmenden Beifall.

    Der Leiter der Stadtbibliothek Leipzig Ackermann, der den Referenten/die Referentin eingangs begrüßt und als “Anwalt/Anwältin der entrechteten Palästinenser” bezeichnet hatte, schwieg im weiteren Verlauf der Veranstaltung und widersprach selbst bei solchen Thesen nicht, die eine deutliche Nähe zu nationalsozialistischen Positionen aufwiesen, was eigentlich nur als stillschweigende Zustimmung gedeutet werden kann.

    Zeig mir deine Freunde ich ich sage dir, wer du bist.

    In einem anderen System (Iran, den sie ja über alles lobt) dürfte sie nicht einen Tag so reden, gut daß Israel eine Diktatur ist, welches keine freie Meinungsäusserung zulässt, und wenn sie noch so verachtenswert ist.

    Muslimmarkt, Arendt und Co, Uri Avnery, Hecht-Galinsky, die IRIB – iranische Website, Campo Antiimperialista, Dierkes, Attac, Finkelstein, Noam Comsky, alles, was auf dieser Erde als antizionistisch/antisemitisch bekannt ist, läuft bei Frau Langer offene Türen ein, wer sagte noch einmal:

    Das mit dem Antisemitismus wird noch etwas, man muß nur manche Juden überzeugen ?

    Und wegen solcher und ähnlicher Auftritte ist Langer im Dezember 2006 bereits mit dem „Menschenrechtspreis“ der Gesellschaft zum Schutz von Bürgerrecht und Menschenwürde (GBM) dekoriert worden. Also von einem DDR-Nostalgieverein, der 1991 von ehemaligen Stasi-Mitarbeitern gegründet wurde und in dem alte SED-Kader den Ton angeben. Mit den Millionen Toten und Geschändeten dieser Systeme, dessen Menschenrechtsverletzungen und Brutalitäten hat Frau Langer wohl keine Probleme, Solidarität allerdings scheint bei Ihr nur in eine Richtung zu gehen, nämlich mit den ach so armen Palästinensern. Und mit diesem Bundesverdienstkreuz wird die geehrte “Dame” nun sozusagen zur gesamtdeutschen Verdienstjüdin. Toll, einfach Toll……Ich bin begeistert…..

    In Israel hingegen kennt kaum jemand diese Frau……Niemand hat jemals von ihr gehört. Als Kompensation dieser fehlenden Relevanz aber wird Felicia Langer wenigstens im Nachfolgestaat des Dritten Reiches mit Orden und Ehrenzeichen überhäuft. Denn das nennt man hierzulande „Vergangenheitsbewältigung“.

  14. @Zahal
    Topbeitrag wie so oft.

    Denn das nennt man hierzulande „Vergangenheitsbewältigung“

    Könnte auch als Schuldabfuhr durchgehen.

  15. 18 Mahner (18. Jul 2009 21:08) Hat diese Auszeichnung tatsächlich der Bundeshorst verliehen, oder der Muselköhler ?
    _______________________________

    Verliehen hat es der Bundespräsident. Er vergibt die Bundesverdienstkreuze ja auch nur auf Empfehlung. Verbrochen hat das der Tübinger Bürgermeister Boris Palmer (Grüne) und Herr Oettinger steht dem nicht sonderlich nach.

    Wer sich beschweren möchte:

    KONTAKTDATEN MINISTERPRÄSIDENT GÜNTHER H. OETTINGER (Baden Württemberg):
    Ministerpräsident Günther H. Oettinger MdL
    Staatsministerium Baden-Württemberg
    Büro des Ministerpräsidenten
    Richard-Wagner-Str. 15
    70184 Stuttgart
    Tel. 0711 / 2153-0
    Fax 0711 / 2153-340
    poststelle@stm.bwl.de

    UND HIER NOCH KONTAKTDATEN VON OB BORIS PALMER (BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN), DER FELICIA LANGER FÜR DAS BUNDESVERDIENSTKREUZ VORSCHLUG:
    Oberbürgermeister Boris Palmer
    Universitätsstadt Tübingen
    Bürgermeisteramt
    Am Markt 1
    D-72070 Tübingen

    E-Mail: ob@tuebingen.de
    Tel.: 07071/204-1300
    Fax: 07071/204-1000

    Boris Palmer
    Aixer Straße 66
    72072 Tübingen

    Telefon 07071 888 086
    E-Mail: mail@boris-palmer.de
    Kontakt: http://www.boris-palmer.de/71.php

    Hier noch eine Beurteilung von Raph Giordano:

    Ihr Feind heisst – Israel
    Gedanken zur Nahost-Pathologie der Felicia Langer

    In letzter Zeit macht eine Frau viel von sich reden, die 1990 nach Deutschland, Tübingen, übergesiedelt ist, weil sie es, den eigenen Worten nach, in Israel nicht mehr aushielt – Felicia Langer. Ihren biographischen Daten ist zu entnehmen, dass sie 1930 in Polen geboren wurde, beim Einmarsch der Deutschen in den sowjetisch besetzten Teil floh, später in die Sowjetunion, dort ihren Vater verlor, selbst unter grossen Schwierigkeiten überlebte und 1950 mit ihrem Mann, Moshe Langer, nach Israel ging. Als Anwältin, mit Büro erst in Tel Aviv, dann in Jerusalem, half sie stets den Schwächsten der Gesellschaft, worunter sie zunächst die israelischen “underdogs” verstand, nach dem Sechs-Tage-Krieg von 1967 jedoch die Palästinenser. Dabei stand sie immer an der Seite von Menschen, die durch israelische Militär- oder Zivilbehörden verfolgt wurden; von Müttern und Vätern, deren Söhne und Töchter verwundet oder getötet worden waren; von Mitgliedern illegaler Organisationen, Demonstranten und Gewerkschaftsführern. Die Folgen für die ständig gegen den Strom der offiziellen Politik ankämpfende “Menschenrechtsanwältin”, wie sie von bestimmten Kreisen genannt wurde, waren finanzieller Dauerfrust, gesellschaftliche Ächtung und oft auch direkte Bedrohung. Das ging 23 Jahre so, bis Felicia Langer, ohne Hoffnung, “dass in Israel Gerechtigkeit werde”, 1990 aufgab.

    http://www.stud.uni-hannover.de/~muab/giorda91.htm

    Mich widern solche Menschen an, gerade weil sie es besser wissen müßten. Der schlimmste Nazi richtet kein vergleichbares Unheil an, wie solche “Alibijuden”.

  16. #20 Moderater Taliban (18. Jul 2009 21:14) @Zahal
    Topbeitrag wie so oft.

    Denn das nennt man hierzulande „Vergangenheitsbewältigung“

    Könnte auch als Schuldabfuhr durchgehen.
    ___________________________________

    genau, alle Antisemiten dieser Erde sehen sich bestätigt durch Frau Langer, die selbst einer kommunistischen Partei angehört. Ich knabbere seit gestern Abend an diesem Thema, wollte es erst auch als Tip an PI weiterleiten, aber vielleicht ist es auch gut so…….

    Dadurch kann ich vielleicht mehr Infos durchgeben.

    Shalom

    PS: In einem Interview mit der radikal antizionistischen deutschen Tageszeitung junge Welt bezeichnete sie Israel als „Apartheid der Gegenwart“ und sprach vom jüdischen Staat als „das israelische Regime“. Zu ihrem Interview mit der antiisraelischen Internetseite Muslim-Markt gefragt, in dem sie die Auffassung vertrat, Verteidigungsminister Ehud Barak wie auch andere führende israelische Politiker und Generale sollten wegen Kriegsverbrechen vor den internationalen Kriminalgerichtshof in den Haag angeklagt und verurteilt werden, sagte Langer der Post, sie betrachte Vertreter Israels als „Kriegsverbrecher“ und stehe zu ihren Kommentaren. Sie sagte, die „offizielle Übersetzung“ der Drohung Ahmadinedschads „Israel von der Landkarte zu wischen“ beinhalte keine Äußerung, die die Auslöschung Israels anstrebe.

    Ich denke, anstatt dem Bundesverdienstkreuz sollte ihr eher eine psychiatrische Behandlung gespendert werden.

  17. Schande Schande Schande!!!

    Es ist echt fürchterlich, dass eine Steinzeitfreundin das Bundesverdienstkreuz bekam. Felicia Langer steht voll auf die Steinzeit, da sie sich gegen Israel stemmt.

  18. Daß die Frau in der Antizionismusindustrie arbeitet ist ihre Sache, daß der deutsche Bundespräsident diese Frau auszeichnet ist als politisches Statement zu werten. Von Regierungsseite kommen in letzter Zeit widersprüchliche Signale in Richtung Israel.
    Die belegbar falsche Aussage von Frau Merkel vor der Knesset, daß das Handelsvolumen mit dem Iran runtergefahren werde, und die Sicherheit Israels deutsche Staatsräson blabla….

  19. Frau Langer ist vor allem bekannt dafür, dass sie einen bösartig militanten Israel-Hass zelebriert, der überhaupt nur deshalb so öffentlichkeitswirksam wird, weil sie dies als jüdischer Mensch tut, wie sie selbst immer wieder betont. Sonst würde man sie unter den no name Neonazis einreihen…….

    Ralph Giordano hat Frau Langer daher schon vor Jahren eine “Anti-Israel-Fanfare” genannt und eine “Selbst-Propagandistin” – treffend und zu Recht.

    Und Frau Langer hat erst vor wenigen Monaten die positive Haltung der Bundeskanzlerin gegenüber Israel scharf als “skandalös” verurteilt. Sie sprach Israel das Selbstverteidigungsrecht ab.

    Nun bekommt Frau Langer plötzlich das Bundesverdienstkreuz – das ist ein fatales Signal, mit dem die völlig einseitige Hetze gegen Israel belohnt und legitimiert wird.

    Im Übrigen ist die Begründung der Landesregierung, in der Frau Langers politisches Engagement mit ihrer Vergangenheit und dem Holocaust („als massiv vom Holocaust Betroffene“) verbunden wird, eine Vermischung, die ausgesprochen unsensibel, unklug und unglücklich ist, um es noch sehr milde auszudrücken.

    Wird damit nun etwa eine neue Mode eingeleitet: Wer, am besten noch als Jude, Israel am lautesten beschimpft, bekommt als erster das Bundesverdienst-Kreuz?

    Und so hört es sich an, wenn jemand „in herausragender Weise für Frieden und Gerechtigkeit sowie für die Wahrung der Menschenrechte“ eintritt; so redet eine, die wegen ihres „jahrzehntelangen Wirkens für Benachteiligte und Unterdrückte großen Respekt und höchste Anerkennung“ in Form des Bundesverdienstkaugummis zugesprochen bekommt:

    Die Fortsetzung des „Verdienstjuden“ mit anderen Mitteln.

    Felicia Langer: „Die neue [israelische] Regierung ist die schlimmste, die wir je hatten, mit Lieberman als Außenminister. Er hat ein zwölfjähriges Kind malträtiert und wurde verurteilt. Israel betreibt eine rassistische Politik. … Bei den Massakern in Gaza sagte Lieberman, wie die Amerikaner die Japaner besiegt haben. … Er ist für einen Transfer von 20 Prozent der Bevölkerung. Der Polizeiminister ist auch von Liebermanns Partei. Netanjahu ist ähnlich wie Lieberman. … Was Ahmadinedjad sagte in Genf, war die Wahrheit. Ich habe, als ich nach Israel kam, das war 1951, das Ausmaß der Vertreibung, es waren 800 (ein Krankenhausseelsorger ganz laut aus dem Publikum: „800.000!“), ja, es waren mehr als 800.000.

    Selbt die Palis reden nicht von 800 000……

    Ich habe die Folterungen miterlebt, ich habe die Wunden gesehen, das waren FRIEDENSkinder. Damals konnte ich noch nicht sehen, dass es ein Verstoß gegen die Haager und Genfer Konvention sei. Die Amerikaner haben 42mal ihr Vetorecht genützt.“ …

    Noch mehr Unsinn gefällig ?

  20. ja, sind die im Präsidialamt in Berlin noch bei Trost?
    Will man den Bundespräsidenten diffamieren?

  21. Außerdem kann man über den Wert von Auszeichnungen, Orden und Preisen geteilter Meinung sein, schließlich hat Arafat auch den Friedensnobelpreis erhalten, und der war bekanntlich Zitat Uri Avnery „die palästinensische Friedensbewegung“

    „Preise sind wie Hämorrhoiden, irgendwann bekommt jedes Arschloch welche“
    Billy Wilder

  22. Ja pfui Deibel ! Damit ist das Bundesverdienstkreuz endgültig reif für die Altmetallverwertung …

  23. Dann hat Frau Dr. Sabine Schiffer wohl auch gute Aussichten auf ein Bundesverdienstkreuz. An der Wikipedia-Biografie ist jedenfalls schwer zu erkennen, durch was, außer hysterischer kommunistischer Empörungsrhetorik, sie sich noch qualifiziert haben könnte. Anwaltliche Tätigkeit in ein paar Prozessen kann es kaum sein. Juristische Abhandlungen von ihr scheinen nicht vorzuliegen. Die Empörungs-Organisationen, über die sie „Schirmherrschaft“ o.ä. ausübt, verwenden auch nur ihren Namen. Frau Schiffer dürfte noch beste Chancen haben.

  24. Kein Frieden in Nahost: Sie möchte jedoch dem Hass eine Kraft entgegensetzen, die Liebe, die sie selbst erfahren hat. Sie ist erfüllt von Hoffnung. Einer Hoffnung, für die gestritten werden muss, gegen das Unrecht.
    In diesem sehr persönlichen Buch schildert Felicia Langer, was sie bestärkt, sich für Versöhnung und Frieden einzusetzen.

    Liest man mal den Klappentext zu einem ihrer Bücher im Lamuv Verlag, so wird nicht klar, was das „Unrecht“ sein soll, der Terror der Palästinenser etwa? Der Kampf ganz Palästina unter ihre Fuchtel zu bekommen? Nein der eingeweihte Leser weiß natürlich sofort was das Unrecht ist. Aber es gibt die Hoffnung auf Versöhnung, jedenfalls im Klappentext, wahrscheinlich wird sich eher die Hamas mit Israel versöhnen als das Frau Langer tun wird, kennt man die einschlägigen Zitate.

  25. @ #23 Zahal

    Danke für die Adressen. Ich werde sie alle anschreiben, nicht anonym, sondern mit meiner vollen Anschrift. Dazu stehe ich. Mein Vater sagte mir als Kind schon in den 50-er Jahren: „Politik ist eine Hure“. Dies obwohl sie Gott auf den Knieen dankten, daß sie der Hitler-Diktatur endlich los wurden. Ich begreife es erst in letzter Zeit. Ich schäme mich zutiefst was aus unserer Demokratie geworden ist.

  26. Is ja irre!
    Nun wer wissen will wie Judenfreundlich Deutschland heute ist, braucht sich nur einen Davidstern ins Fenster zu malen.
    Kammera nicht vergessen um Antifa verbrechen zu dokumentieren!

  27. #20 Zahal
    Letzte Verwarnung.
    Wenn´ste noch mal so was bringst, kriegste von mir ne Anzeige wegen Körperverletzung…

  28. Die einzige Reaktion darauf kann nur sein, daß andere Bundesverdienstkreuzträger, die mit dem Themenkreis befaßt sind, ihr Kreuz umgehend zurückgeben.

  29. Vielleicht ist es einfach üblich, jeden annähernd 80jährigen Bundesbürger, der nicht straffällig und zugleich auf irgend eine Weise nicht eindeutig anrüchige Weise berühmt geworden ist, mit einem BVK zu beglücken. Bei Orden, Titeln uvm scheint die Inflation eine Art Naturgesetz zu sein.

  30. #36 gerndrin (18. Jul 2009 22:45)

    #20 Zahal
    Letzte Verwarnung.
    Wenn´ste noch mal so was bringst, kriegste von mir ne Anzeige wegen Körperverletzung…
    ——————————————
    So…und jetzt erkläre mir mal ganz schnell was DU damit meinst…sonst springe ich Dir direkt aus dem Bildschirm an die Gurgel

  31. Mir zieht es die Socken aus. Der Herr auf dem Bild ist Hubert Wicker, Staatssekretär im Staatsministerium von BW und quasi die rechte Hand (Redenschreiber!!!) von MP Öttinger.

    Woher ich das weiß ???

    Herr Wicker und ich sind Mitglied im selben CDU-Kreisverband, nämlich in dem von Tübingen. Ich verwette meinen Ars.. darauf, daß dieser bodenständige und grundsolide Politiker nicht die leiseste Ahnung hatte, wem er da diesen Orden überreicht.

  32. #26 Moderater Taliban (18. Jul 2009 21:40) Daß die Frau in der Antizionismusindustrie arbeitet ist ihre Sache, daß der deutsche Bundespräsident diese Frau auszeichnet ist als politisches Statement zu werten. Von Regierungsseite kommen in letzter Zeit widersprüchliche Signale in Richtung Israel.
    Die belegbar falsche Aussage von Frau Merkel vor der Knesset, daß das Handelsvolumen mit dem Iran runtergefahren werde, und die Sicherheit Israels deutsche Staatsräson blabla….
    __________________________

    Sorry, konnte nicht eher antworten. Abwarten, sage ich mal, Deutschland MUSS sich demnächst klar positionieren. Hier erst einmal die Presserklärung des Staatsministeriums.

    http://stm.baden-wuerttemberg.de/de/Meldung/212258.html?template=min_meldung_html&_min=_stm&referer=104085

    Sie soll sich für „Menschenrechte“ eingesetzt haben, hat dabei aber die Menschenrechte ihres eigenen Volkes vergessen. Frag mal einen Israeli, der halbwegs bei Verstande ist, was er von ihr hält. NIE hat sich sich mit jüdischen Opfern der seit mehreren Jahrzehnten andauernden Anschläge solidarisiert, nie mit einer jüdischen Mutter gesprochen. Sie schadet ihren eigenen Leuten mehr, als jeder Antisemit es tun kann, nicht umsonst hat sie ein „Vorwort“ in dem Buch von Finkelstein geschrieben. Es wird ein Nachspiel haben, auf jeden Fall.

    ULRICH W. SAHM schrieb schon– Empörte israelische Reaktion auf Bundesverdienstkreuz für Felicia Langer
    Jerusalem, 18. Juli 2009 – Die Verleihung des Bundesverdienstkreuzes an die israelische Rechtsanwältin Felicia Langer, 79, hat in Israel Empörung ausgelöst. Langer, 1990 nach Deutschland ausgewandert, zähle zu den giftigsten Kritikern Israels, heißt es in einem Bericht der Jerusalem Post. Die heute in Tübingen lebende Anwältin vergleiche Israel mit dem Apartheid-Regime Südafrikas und habe die antisemitische Rede des iranischen Präsidenten Mahmoud Ahmadinidschad in Genf gelobt. Dessen Ankündigung, Israel „von den Seiten der Geschichte auszulöschen“ bedeute keine Vernichtung Israels. In einem Gespräch mit der Jerusalem Post bestätigte Langer, dass sie israelische Regierungsbeamte für „Kriegsverbrecher“ halte, die vom internationalen Gerichtshof in Den Haag abgeurteilt werden sollten.

    Und in Ihrer Dankesrede sagt sie:

    Mein Einsatz für die entrechteten Palästinenser und für Frieden mit Gerechtigkeit betont die Universalität der Menschenrechte. Ich bin Ihnen vom Herzen dankbar , dass diese wichtige Auszeichnung meines Lebens so die
    Universalität der Menschenrechte würdigt.

    Der Präsident der USA Barak Hussein Obama hat am 4.6.2009 in seine Rede in Kairo u.a. gesagt , dass „ kein Zweifel besteht , dass die Situation der Palästinenser unerträglich ist „. Er hat sie mit dem Schicksal der Sklaven in Amerika und der Schwarzen in Südafrika verglichen ??????????? WENN ICH ES SELBST UND AUCH DU NICHT BESSER WÜSSTEN, was würde jede Ausländer von solchen Aussagen halten ?

    Ich habe das Leid der Palästinenser und ihre unerträgliche Lage mit eigenen Augen gesehen und mit ihnen gelitten.

    Dies sind meine Beweggründe bis zum heutigen Tag mich für die Gerechtigkeit einzusetzen und meine Aufklärungsarbeit in DEUTSCHLAND (weil in Israel ihr niemand zuhört, sondern man sie verachtet) weiter zu führen. Diese Auszeichnung gibt mir noch mehr Kraft , Hoffnung und Glauben an das Gute im Menschen. Ich versuche im Sinne von den humanistischen Werten, die Menschenliebe bedeuten, zu handeln.

    Welche humanistischen Werke ? Indem sie den weltweiten Antisemitismus geradezu schürt ?

    Hier auch eine EU Antisemitismus Arbeitsdefinition, die auch am 4. November 2008 vom Bundestag verabschiedet wurde:

    http://honestlyconcerned.info/was_ist_antisemitismus.html

    Gemäß dieser Definition, und vergleichen mit ihren Aussagen, kann kein Zweifel daran bestehen, daß diese „Bundesverdienstjüdin“ 1. Grades eine widerliche Antisemitin ist!

    Beispiele, wie sich Anti-Semitismus zum Staat Israel manifestiert in einem umfassenden Kontext:

    1.) Dem jüdischen Volk das Recht auf Selbstbestimmung abzusprechen, etwa durch die Behauptung, der Staat Israel sei ein rassistisches Vorhaben.

    2.) Die Anwendung eines doppelten Standards, indem an Israel Verhaltensansprüche gestellt werden, wie an keine andere demokratische Nation.

    3.) Eine Charakterisierung Israels oder der Israelis unter Verwendung von Symbolen und Bildern des klassischen Antisemitismus wie dem Vorwurf, Juden hätten Jesus getötet oder Blutslegenden.

    4.) Der Vergleich der heutigen Politik Israels mit der Politik der Nazis.

    5.) Juden kollektiv für das Verhalten des Staates Israel verantwortlich zu machen.

    Was braucht es noch mehr ?

  33. #36 gerndrin (18. Jul 2009 22:45) #20 Zahal
    Letzte Verwarnung.
    Wenn´ste noch mal so was bringst, kriegste von mir ne Anzeige wegen Körperverletzung…
    _________________________________________

    Ja, nun ? Ich habe noch etwas gebracht, sind nur Tatsachen, mehr nicht und jetzt ? Was nun ? 🙂

  34. Langer im Interview mit der iranischen Nachrichtenagentur IRIB 2009 („Ich bin Jüdin, und hoffe, dass Sie mich auch so vorstellen“)Es gab auch jüdische Rabbis, die an der Holocaust Konferenz in Teheran teilgenommen haben, Langer hätte auch dort gut hingepasst.

    http://german.irib.ir/index.php?option=com_content&view=article&id=19424:interview-mit-felicia-langer&catid=14:interviews&Itemid=13

    Zitat:
    …Erstens, ich bin auch Jüdin und Israelin, und hoffe, dass Sie mich auch so vorstellen. Ich bin zudem Trägerin des alternativen Nobelpreises.

    Oh – Interessante Feststellung, ich merke nur, daß die Frau an Aufmerksamkeitsdefiziten leidet und will das auf diesem Weg kompensieren.

    Zitat:
    Sie wissen, „Selbstverteidigung muss Verhältnismäßigkeit Rechnung tragen“. Verhältnismäßigkeit besagt, man darf nur militärische, aber keinesfalls zivile Ziele angreifen.

    Oh – Bei einer assymetrischen Kriegsführung Seitens der Araber/Palästinenser ist das wohl schwer zu verwirklichen, oder seit wann haben die eine offizielle Armee ? Seit wann Kasernen ? Das spielt sich alles in Krankenhäusern, Kindergärten, Schulen und Moscheen ab.

    Zitat:
    Mein Mann und ich sind Holocaust-Überlebende. Das ist etwas, was leider Gottes missbraucht wird.

    Oh – ja, vor allen Dingen von Ihnen wird es missbraucht. Dabei ist sie noch nicht einmal „Überlebende“ sondern nur ihr Mann.

    Zitat:
    Israel ist Inbegriff von Gewalt und auch die israelische Besatzung ist Inbegriff von Gewalt.

    Oh – 5 bis 6 MMillionen Menschen haben nichts anderes zu tun, als fast 60 Jahre Krieg zu führen, die soll mal die wirklich Überlebenden fragen.

    Zitat:
    Man muss auf Israel Druck ausüben. Das ist das Wichtigste, was man machen muss.

    Oh- was anderes tut die Weltgemeinschaft doch nicht und das seit fast 40 Jahren.

    Israel muß, Israel soll, Israel soll…
    Israel muss…MUSS, SOLL, MUSS, SOLL!
    Was eigentlich müssen und sollen die Palästinenser?

    Zitat:
    Es gibt in Israel eine starke Friedensbewegung und ich gehöre auch dazu.

    Oh – zu welcher denn gnä‘ Frau ? Niemand kennt sie dort, niemand will sie hören, ausser vielleicht einige total verblödete linke Freaks wie Uri……..dem man in Israel sogar manchmal noch nicht einmal an der Kasse bedienen will.

    Zitat:
    Ich mache deshalb alles, um Menschen aufzuklären und ihnen klar zu machen, dass sie mit ihren Taten Völkerrecht brechen, dass sie Verbrechen begehen, die strafbar ist.

    Oh – wo machen Sie das ? Beim Muslimmarkt ? Im Iran ? Bei Campo Imperialista? Beim Bremer Netzwerk für Frieden in Palästina ?

    Hier ein sehr persönliches Zeugnis

    Lesung und Gespräch: Felicia Langer

    Gemeinschaftsveranstaltung mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung Sa. e.V., dem Arabisch-Deutschen Kulturhaus Delitzsch e.V., BdA – Bund der Antifaschisten e.V., VVN -BdA Stadtverband Leipzig e.V. und dem Friedenszentrum Leipzig e.V.

    Langer mit einem Vorwort zu Finkelsteins Buch

    Auszug aus Antisemitismus als politische Waffe Israel, Amerika und der Mißbrauch der Geschichte von Norman G. Finkelstein.

    Vorwort von Felicia Langer

    …Antisemitismus als politische Waffe ist ein Thema, das dringend einen Autor gesucht hat – es hat ihn in Norman Finkelstein gefunden, einem Autor, der bisher schon einiges gewagt hat. Wie das vorliegende Buch bezeugt, ist er dem Thema gewachsen; die Genauigkeit und Akribie seiner Recherchen und Analysen sind bewundernswert.
    Im ersten Teil des Buches befaßt sich der Autor vor allem mit der Instrumentalisierung von Antisemitismus durch die proisraelische Lobby in den USA und in Europa, zugunsten der israelischen Politik. Immer wenn die Gefahr besteht, die internationale Gemeinschaft könnte mit verstärktem Druck von Israel verlangen, die besetzten Gebiete gemäß dem Völkerrecht zu räumen, wird, so Finkelsteins Analyse, ein neuer Antisemitismus inszeniert: »eine weitere, bis ins kleinste Detail durchkomponierte Oper, die den Zuschauern medienwirksam die erschrecklichen Ausmaße des weltweiten Antisemitismus vor Augen führen soll.«…

    WER BRAUCHT EIGENTLICH NOCH DIE PROTOKOLLE VON ZION ???????? Hat man doch eine Frau Langer…….

  35. Danke Zahal für deine Beiträge!
    Ich bin gleichfalls entsetzt. Ich verstehe nicht, was in den Köhler gefahren ist. Ist er nicht informiert, oder ist er umnebelt worden.. oder was????
    Man müsste ihm schreiben und alle die Zitate von dieser Frau in geballter Form unter die Nase halten. Auf jeden Fall muss man die alle anschreiben. Alle sollten Protestbriefe an Köhler, Palmer und Öttinger schreiben.
    Zahal, kannst du nicht einen Brief vorformulieren? Wäre super! Bei mir dauert das so lange. Ich wüsste ne menge Leute, die den verschicken würden.

    AM ISRAEL CHAI – CHASAK, ISRAEL, NISH’AR CHASAK!

  36. @ #23 Zahal (18. Jul 2009 21:16)

    Danke für den Link zu Ralph Giordanos aussagekräftigen Gedanken über diese „Menschenrechtsanwältin“, wobei ich die Begriffe „Besatzungsmacht“ und „besetzte Gebiete“, wie hier in diesem Satz, in Anführungsstriche gesetzt hätte.

    http://www.stud.uni-hannover.de/~muab/giorda91.htm

    [….] Es sind zwei Defizite, die beim Studium der Langerschen Argumentationskette auffallen – und den Anfangsverdacht einer ganz bestimmten ideologischen Lenkung schüren. Erstens: nirgends wird der militärische und historische Kontext der Besetzung hinterfragt, nirgends danach geforscht, warum Israel Besatzungesmacht geworden und geblieben ist. Folgte man Felicia Langers Schule, so findet die palästinensisch-israelische Auseinandersetzung im luftleeren Raum statt, in einer Art regionalen Vakuums. Also tauchen auch, zweitens, nirgends Israels eigentliche Feinde auf – weder in der Gestalt der arabischen Nationalstaaten, seiner Nachbarn in der Region, noch der islamischen Mächte darüber hinaus. Nirgends stossen wir bei der Menschenrechtsfanatikerin Felicia Langer auf eine Auseinandersetzung mit den unsäglichen Herrschaftsstrukturen dieser Staaten, nirgends auf eine politische Charaktreisierung der militärpotenten Gegner Israels im Kontext des Nahostkonfliktes! Beide Defizite springen einen förmlich an – und vertiefen den Argwohn iddeologischer Befangenheit.

    Ihr ganz entsprechend, wird die Palästinenserfrage, wird der Zusammenprall zwischen Armee und Intifada in den besetzten Gebieten zum Mittelpunkt des Nahostkonfliktes erklärt. Das aber heisst: eine Wirkung der grossen Auseinandersetzung in dessen Ursache umzufälschen, eine Folge in das Hauptproblem. Was dieses Hauptproblem seit 1948 war, weiter ist und wahrscheinlich noch lange bleiben wird, das musste sich die Israelin Felicia Langer von einer Deutschen sagen lassen – von Rita Süssmuth. Es war die Präsidentin des 11. und 12. Deutschen Bundestages, die im Sommer 1990 während eines Jeruslem-Besuches den Kern, den „Nucleus“, des Nahostproblems in die Nusschale dieser klassischen Definition brachte:

    „Es wird kein Frieden sein in der Region, bis Israels Nachbarn aufhören, es zu bedrohen.“ [….]

    Es war Felicia Langer, die gesagt hat: „Das israelische Volk hat das Recht, wenigstens einmal in seiner Geschichte in gesicherten Grenzen zu leben“ – wohl wahr! Nur hätte sie im gleiche Atemzug hinzfügen müssen, dass Israel jenes Recht genau von den arabischen Nationalstaaten versagt wird, die Felicia Langer als Hauptproblem des Nahost-Konfliktes so ausgiebig zu vergessen beliebt.

    Wo sind denn die Analysen der „Menschenrechtsanwältin“ über die Grausamkeit, mit der dort gegen jede tatsächliche oder vermeintliche Opposition vorgegangen wird? Wo ihr Aufschrei etwa gegen den syrischen Präsidenten Assad, der in zwei Nächten zigtausende ‚Muslimbrüder‘ in Hama umbringen liess, weil er sie der Subversion verdächtigte? Ich habe gesucht und gesucht in den Aufsätzen und Reden der „Blut-ist-Blut-und-Leid-ist-Leid-Universalistin“ Felicia Langer, doch ich habe nichts gefunden über das Universum arabischer Regimeverbrechen am eigenen Volk und anderen Arabern. Und so gewinnt das Weltbild der Frau langsam Konturen. [….]

    Eine Überraschung war es deshalb auch nicht, als eine journalistische Kollegin mir aus eigener Erfahrung berichtete, dass Felicia Langer allergisch bis hysterisch reagiert, wenn ihr ganz bestimmte Fragen gestellt werden: z.B. die nach ihrer jahrzehntelangen Zugehörigkeit zur Kommunistischen Partei Israels. Die Reaktion der Betroffenen ist nicht ganz unverständlich, kann solche Mitgliedschaft doch schliesslich nichts anderes bedeuten, als dass die „universale Menschenrechtsanwältin“ der Ideologie des verbrecherischen Stalinismus angehangen hat, einem System, das nun selbst bei allerbestem Willen nicht als Vorkämpfer für die Unteilbarkeit der Humanitas gelten kann. Derselben Quelle nach erklärt Felicia Langer ihre ausdauernde politische und organisatorische Zugehörigkeit zur linken Fraktion der „Internationale der Einäugigen“ (die andere ist auf dem rechten Auge blind) damit, dass sie von den Verbrechen des Stalinismus „nichts gewusst“, dass sie „geglaubt“ habe – ich traute meinen Augen und Ohren nicht! [….]

    Shalom

  37. Toller Beitrag Danke!
    Auch dank an “zahal”

    Was ist aus deutschem Journalismuss geworden? So etwas waehre noch vor 20 Jahren eine Steilvorlage fuer jeden Journalisten gewesen.
    Und wenn nun hier PI-Kritiker mitlesen, so sollten sie sich mal Gedanken machen, warum in der Presse so was nicht mehr vorkommt.

  38. Wie ich sie liebe, diese Berufsmoralisten! Günter Grass läßt grüssen.

    Manche können nicht einfach nur so gut sein, sie brauchen dafür Öffentlichkeit, aber ganz heftig!

  39. eine antisemitische juedin? ja, auch das soll es geben. es gibt ja auch massenweise antideutsche doitsche.(nein, das ist kein schreibfehler).
    und wenn sowas nicht ein „bundesverdienstkreuz“ wert ist, was denn dann?
    sarkasmus aus.

  40. Glückwunsch Herr Bundeshorst!
    Mit Ihrem Weitblick handeln Sie ganz im Sinne Ihrer moslemischen Schätze!

  41. Ich finde, man sollte sich auch auf PI ein wenig Zurückhaltung im Hinblick auf die Bewertung inner-israelischer politischer Auseinandersetzungen auferlegen. Die bisweilen geifernde Hetze gegen israel-kritische jüdische Stimmen – wie kürzlich gegen den renommierten israelischen Militärhistoriker Martin van Creveld – trägt in meinen Ohren auch schon leicht anti-semitische Züge.

    Insofern ehrt das Bundesverdienstkreuz auch nicht Verdienste um den Staat Israel (oder irgendeinen anderen Staat dieser Welt) und da muss schon die Frage gestattet sein, welche Verdienste sich Frau Langer um UNSER Land erworben hat.

    Ich vermag da nichts zu erkennen, was diese Ordensverleihung rechtfertigt. Sie steht notorisch auf der Seite jedes anti-westlichen Terroristen im Nahen Osten, schert sich um die Opfer dieser Mörderbanden von Arafat bis Ahmadinedschad keinen Deut, fügt den Beziehungen zu unserem wichtigsten Verbündeten in der Region Schaden zu und verletzt damit permanent deutsche Interessen. Und dafür einen Orden ? Hätte ich einen, würde ich ihn jetzt zurückgeben !!

  42. Muslime aus Deutschland: Immer mehr Ausreisen zu Terrorcamps in Pakistan –
    Die deutschen Sicherheitsbehörden registrieren immer mehr Ausreisen radikaler Islamisten aus Deutschland mit dem Ziel, terroristische Ausbildungslager in Pakistan aufzusuchen.

    Warum werden dann den nicht Gesetzte erlassen, die diesen Personenkreis an der Wiedereinreise nach Deutschland hindern? Wäre doch ganz einfach, oder?

  43. Dem Artikel auf Lizas Welt zufolge scheint sie scharflinks zu sein, eigentlich eine Kommunistin. Womit die anti-israelische Einstellung schon erklärt ist. Sie ist in ihrer „anti-imperialistischen“ Denkwelt gefangen. Eine ideologisch verbohrte linksverdrehte Aktivistin. Schande für diese Bundesverdienstkreuzverleihung! Sind die denn alle auf dem linken Auge blind?

  44. #54 byzanz (19. Jul 2009 12:00)
    _____________________________________

    das darf man ihr aber nicht sagen, dann reagiert sie äusserst heftig. Wie sagte Ralph Giordano so schön ?

    Dass Felicia Langer allergisch bis hysterisch reagiert, wenn ihr ganz bestimmte Fragen gestellt werden: z.B. die nach ihrer jahrzehntelangen Zugehörigkeit zur Kommunistischen Partei Israels. Die Reaktion der Betroffenen ist nicht ganz unverständlich, kann solche Mitgliedschaft doch schliesslich nichts anderes bedeuten, als dass die „universale Menschenrechtsanwältin“ der Ideologie des verbrecherischen Stalinismus angehangen hat, einem System, das nun selbst bei allerbestem Willen nicht als Vorkämpfer für die Unteilbarkeit der Humanitas gelten kann.

    Derselben Quelle nach erklärt Felicia Langer ihre ausdauernde politische und organisatorische Zugehörigkeit zur linken Fraktion der „Internationale der Einäugigen“ (die andere ist auf dem rechten Auge blind) damit, dass sie von den Verbrechen des Stalinismus „nichts gewusst“, dass sie „geglaubt“ habe – ich traute meinen Augen und Ohren nicht!

    Entspricht das doch, wie ich seit 45 Jahren registriere, haargenau den Formulierungen, die das nationale Kollektiv der Hitleranhänger nach 1945 im Zuge der „zweiten Schuld“ fand, also der Verdrängung und Verleugnung ihrer ersten Schuld unter Hitler zum Zwecke der Selbstexkulpierung.

    Keine Missverständnisse – natürlich kann, bis zu einer gewissen Grenze, ein Recht auf politischen Irrtum anerkannt werden. Die Wiedergewinnung der humanen Orientierung ist aber nur über den völligen inneren und äusseren Bruch mit jeder Ideologie der geteilen Humanitas zu erreichen, ein Prozess schmerzhafter Selbstanalyse, die den persönlichen Irrtum schonungslos einzugestehen hat und deren Ziel nur sein kann, auf beiden Augen sehend zu werden.

    Dieser Standort einer ungeteilten Humanitas fällt niemandem in den Schoss, er kann – ich weiss, wovon ich rede – nur erkämpft und erlitten werden.

    Derlei Anzeichen sehe ich in der öffentlichen Arbeit der Felicia Langer nicht, es fehlt jede glaubwürdige Distanzierung, jedes Geständnis. Weder ist ihren zitierten Verdrängungsargumenten noch ihrer Praxis zu entnehmen, dass der Paukenschlag der Weltgeschichte, der furios-katastrophale Untergang des realexistierenden Sozialismus, eine Änderung der Weltsicht Felicia Langers bewirkt hätte. Nach wie vor bleibt sie eingeschworen auf die einseitige Anklage im Fahrwasser einer überholten Nahostpolitik – „Hie die ‚bösen Israelis‘ – da die ‚guten Palästinenser'“ – und demonstriert damit ihr ungebrochenes Verhältnis zur geteilten Humanitas.

    Doch wehe dem oder der, die solche Gedanken und Zweifel an der ethischen Integrität der Interviewten äussern oder sie gar noch zu Papier bringen wollten! In dem konkreten Fall, auf den sich hier bezogen wird, hat der Einspruch Felicia Langers bei der Redaktion den Abdruck eines Artikels verhindert, der das politisch geschönte Bild der Interviewten hätte korrigieren können. Tatsächlich heraus kam dann auch, ganz wie gewünscht, ein Jubel-Porträt, das hier vor mir liegt.

    Auszug: „Sie ist Jüdin und kämpft für die Rechte der Palästinenser. Heute lebt sie in Deutschland und kritisiert auch nach dem Ausbruch des Golfkrieges die sture israelische Politik. Dafür wird sie beschimpft und bedroht …“

    Ach ja …

    Das stalinistisch-realsozialistische Grundelement dieser politischen Vita gehört also nicht zu den biographischen Offenbarungen, die Felicia Langer sonst so reichlich vor ihrem Publikum ausbreitet. Vielmehr soll es wohl ihrer deutschen und europäischen Klientel auch weiterhin verborgen bleiben.

    Dennoch hält Felicia Langer, für mich die schiere Publikumstäuschung, an der Attitüde der „humanen Universalität“ fest. So erklärte sie in einem Interview vom Februar 1991, während der heissesten Phase des Golfkrieges: „Mit meinen Gedanken bin ich in Tel Aviv, ich fürchte für meine Freunde, für meine Bekannten. Aber ich denke auch an die Kinder von Bagdad und Basra. Und an die Palästinenser auf der Westbank, die kein Alarmsystem und keine Gasmasken haben.“

    Das lässt mich völlig unüberzeugt. Furcht „für meine Freunde, für meine Bekannten“ – unbestritten! Aber auch für die anderen, die Millionen Israelis, die es wagen, in ihrem Überlebenskampf anderer Meinung zu sein als Felicia Langer? Was mich bei der eher unfreiwilligen, weil provozierten Prüfung dieses Lebens am meisten entsetzt, ist die greifbare innere Beziehungslosigkeit der Felicia Langer zur Welt der jüdischen Opfer in der blutigen nahöstlichen Auseinandersetzung zwischen Israelis und Arabern! Die „Pathologie der Umarmung“ hat hier ganze Arbeit geleistet.

    Diese Beobachtung habe ich während meiner häufigen Aufenthalte in Israel auch bei anderen Frauen und Männern gemacht, die solcher Pathologie anhingen. Es war gespenstisch: immer wieder wiesen sie mich darauf hin, es sei typisch für die „semifaschistische israelische Rechte“, dass ihre Anhänger niemals auf den Gedanken kommmen würden, palästinensische Opfer israelischer Gewalt aufzusuchen – stimmt, davon konnte ich mich überzeugen. Aber sie selber, vice versa, bei jüdischen Opfern? Nichts, und das eingestandenermassen! Ist denn wenigstens Felica Langer jemals auf solche Gedanken gekommen, etwa jene israelische Mutter zu besuchen, deren Sohn von arabischen Mitfahrern in der Wüste entführt und dort drei Tage langsam zu Tode gequält worden ist? Oder Lea Wardi zu treffen, deren Mann, nach vierzig Jahren glücklichster Ehe, auf der Jerusalemer Jaffa Road von einem Araber ermordet wurde, der vor Gericht dann bedauerte, nicht „noch mehr Juden“ umgebracht zu haben? Oder jene ältere Israelin, die bei einem Bus-Überfall acht Zentimeter ihres linken Beins verloren hat? Wohl kaum!

    Allerdings könnte ich mir gut vorstellen, was Felicia Langer widerfahren würde, wenn sie dort auftauchte und ihre Einstellung zum besten gäbe.

    Die selbsternannte „Patriotin“ hat ihren Feind längst ausgemacht und sich, offenbar unlösbar, an ihm festgebissen – Israel!

    Ausgenommen davon sind nur ihre Sympathisanten, „sehr wenige“, nach eigenem Bekenntnis. Felicia Langer, die Gerechte in der Masse ihrer irrenden Landsleute …

    Von allen Unerträglichkeiten dieser Biographie ist die Selbstgerechtigkeit die Unerträglichste.

    Ich empfinde wie Ralph Giordano, wenn ich allein ihre Aussprüche lesen muß.

    ____________________________________
    #51 Sadiq al-Sharq al-Awsat (19. Jul 2009 10:35)

    Du begreifst die Zusammenhänge nicht, weder die Inneren, noch die Äusseren, sorry, aber das ist so. Und es hat, genau wie bei Martin van Krefeld damit zu tun, daß man als Mensch, der in der Öffentlichkeit steht, auch Verantwortung übernehmen muss. Da dieses heute nicht mehr, wie früher von dem Journalismus übernommen wird, machen wir es hier. Wer als öffentliche Person agiert, muß auch an seinen Taten und Worten gemessen werden können, und die sind und waren bei beiden zwar verschieden gelagert, dienen aber in beiden Fällen dazu, Menschen zu schaden und Realitäten zu verdrehen. Spinner gibt es eh genug, man muss nicht auch noch diese unterstützen, dafür ist PI eben incorrect. Und das ist gut so.

    Ich plädiere dafür, daß man Frau Langer das BVK aberkennt, und Herrn van Krefeld keine Gelegenheit mehr gibt, solch einen Unsinn abzulassen, denn es schadet Millionen von Menschen, auch hier in Deutschland, ich habe die Nase gestrichen voll, immer wieder für schuldig befunden zu werden, ohne das ich schuldig an irgendetwas bin……..Menschen, die anderen Menschen schaden, sollten auch die Verantwortung dafür tragen. Dann sähe unsere Welt nämlich auch anders aus.

    __________________________________
    #45 Schomer-Emuna (19. Jul 2009 01:44)

    ich versuche es, weiss jedoch nicht, ob ich heute noch Zeit finde.

    Shalom

  45. #56 Paulchen (19. Jul 2009 15:11)
    ____________________________________

    Shalom Paulchen,

    auf dieses Schatzkästchen habe ich in einem offenen Brief, den ich auch PI zugeleitet, habe, hingewiesen. 🙂

    Ich danke für jede Unterstützung, die Israel endlich von diesem hässlichen Image befreit und Menschen wieder objektiv beurteilen können.

    Liebe Grüße
    Zahal

    PS: melde mich an anderer Stelle noch einmal.

  46. OT:

    Auch von einer altbekannten Stelle, wird weiter der Versuch unternommen, Israel unter Druck zu setzen und zu destabilisieren.

    Außenpolitik | 17.07.09

    Waffenlager im Libanon explodiert – Israel protestiert bei UN

    BEIRUT / JERUSALEM (inn) – Die Explosion eines Hauses im Südlibanon am Dienstag deutet darauf hin, dass die radikal-islamische Hisbollah-Miliz erneut illegal Waffen lagert. Israel rief die UN-Friedenstruppe UNIFIL dazu auf, energischer gegen Waffenschmuggel in der Region vorzugehen.

    Am Dienstagmorgen explodierte ein Haus im libanesischen Dorf Hirbet Selm, etwa 20 Kilometer von der libanesischen Grenze entfernt. Ein israelisches Aufklärungsflugzeug hatte die Explosion gefilmt, berichtet die Tageszeitung „Jerusalem Post“. Auf dem Film, den die Armee veröffentlichte, sieht man nach dem Feuer Dutzende Löcher im Dach des Hauses. Israelische Ballistikexperten erklärten, im Haus seien wahrscheinlich Dutzende 122-Militmeter-Katjuscharaketen sowie hochentwickelte Maschinengewehre gelagert gewesen.

    Der Kommandeur der nördlichen Abteilung der israelischen Armee vermutet, dass es ein Dutzend weitere solcher Lager für Kurz- und Mittelstreckenraketen in zivilen Häusern im Südlibanon gebe. Damit verletzte der Libanon die Resolution des UN-Sicherheitsrates 1701, lautet der Vorwurf des israelischen Verteidigungsministeriums. Diese fordert eine waffenfreie Zone zwischen der Blauen Linie und dem Litani-Fluss. „Die Waffen wurden in dem Dorf gehortet, was beweist, dass unsere seit langem geäußerte Vermutung richtig ist, dass die Hisbollah zivile Infrastruktur dazu benutzt, ihr Waffenarsenal zu verstecken“, sagte ein Angehöriger des Ministeriums.

    Israel: Syrien und Iran schmuggeln weiter Waffen

    Wie die Tageszeitung „Ha´aretz“ berichtet, beschuldigte Israel am Donnerstag den Iran und Syrien, das Waffenstillstandsabkommen „direkt und eklatant“ zu verletzen, indem sie weiter Waffen an die Hisbollah schickten. Regierungssprecher Mark Regev sagte, die Explosion des Waffenlagers weise auf die „iranischen und syrischen Bemühungen“ hin, den Transfer von Waffen an die Hisbollah fortzuführen. Das Außenministerium teilte am Donnerstag mit, dass es wegen dieser Angelegenheit eine Beschwerde bei der UN einreichen werde. [….]

    Die UNIFIL gab zu, dass die Lagerung von Waffen und Munition eine „ernste Verletzung“ des Waffenstillstandabkommen zwischen der Hisbollah und Israel sei, das am 14. August 2006 in Kraft trat. Die Resolution verlangt unter anderem, dass es im Südlibanon keine unangemeldeten Lager von Waffen geben dürfe.

    Die Hisbollah hat sich bislang nicht offiziell zu der Explosion geäußert.

    Von: J. Schumacher

    http://www.israelnetz.com/themen/aussenpolitik/artikel-aussenpolitik/datum/2009/07/17/waffenlager-im-libanon-explodiert-israel-protestiert-bei-un/

    MfG Paulchen

Comments are closed.