Wie man Islamkritikern einen Maulkorb verpasstIm Zuge der Islamkritiker-Debatte in der FAS, der Süddeutschen und im Spiegel meldet sich jetzt auch die WELT zu Wort. Der Ägypter Hamed Abdel-Samad, Autor des Buches „Mein Abschied vom Himmel“ und PI-Lesern bestens bekannt, gibt in seinem exzellenten Essay eine Art Gebrauchsanweisung, wie man nichtmuslimischen (leicht) und muslimischen (schwer) Islamkritikern einen Maulkorb verpasst.

Abdel-Samad schreibt:

Wie verpasst man eigentlich einem Islamkritiker einen Maulkorb? Falls Sie gegen Islamkritik allergisch sind und aus beruflichen oder ideologischen Gründen oder vielleicht einfach aus intellektueller Trägheit zur Verteidigung des Islam neigen, werden diese Gebrauchsanweisungen für Sie äußerst hilfreich sein: Wenn der Kritiker ein Nichtmuslim ist, haben Sie ein leichtes Spiel.

Zermürbungstaktik ist angesagt: Sie werfen ihm Mangel an Kenntnis des Islam vor, reden über die Heterogenität und Vielschichtigkeit der jüngsten abrahamitischen Religion und fragen ihn, von welchem Islam er denn nun rede. Bald verliert er die Übersicht im Labyrinth der islamischen Rechtsschulen und Strömungen, und die Debatte verläuft im Sande. Der Vorwurf der Islamophobie sollte nicht lange auf sich warten lassen.

Gebrauchsanweisung für Verteidiger des Islam

Sie sollten zwar das Wort „Rassismus“ nicht in den Mund nehmen, aber lassen Sie den Islamkritiker spüren, dass das genau das ist, was sie ihm unterstellen. Reden Sie über Stimmungsmache, den Applaus von der falschen Seite und das Wasser auf der Mühle der Fremdenfeindlichkeit. Und bevor er Ihnen widerspricht, erinnern Sie ihn an die schrecklichen Ereignisse vor 70 Jahren in Deutschland. Damals warnten die Antisemiten vor der Judaisierung Europas, genauso wie die Islamophoben heute vor der Islamisierung des Abendlandes warnen. Das Wort „Holocaust“ sollten Sie aber lieber nicht aussprechen.

Eine Erwähnung des Kalten Kriegs gehört ebenfalls zum Programm. Denn schließlich sei nach der „roten“ und der „gelben“ Gefahr nun das Feindbild Islam an der Reihe, um die Angstlust der Europäer zu stillen und die Konturen der europäischen Identität zu schärfen. Kaum einer wird merken, dass Ihre Argumentation verbohrt ist und dass sie die falschen Vergleiche ziehen, weil sie Ihre Gegner mit ihren eigenen Traumata die ganze Zeit beschäftigen und nie über das reden, worum es geht.

Bei islamischen Islamkritiker sind härtere Bandagen erforderlich

Diese Taktik funktioniert fast immer, es sei denn, der Islamkritiker ist selber ein Muslim und weiß, wovon er redet. Da haut der Vorwurf des Rassismus und des Mangels an Islamkenntnis natürlich nicht hin. Deshalb muss mit harten Bandagen gekämpft werden. Greifen Sie ihn in seiner Integrität an. Er muss ein pathologischer Selbsthasser sein, der durch seine Kritik am Islam eine Abrechnung mit seiner Kultur anstrebt. Stöbern Sie in seiner Biografie, ein Schandfleck lässt sich immer finden. Und wenn er eine Frau ist, dann ist sie natürlich emotional, sprunghaft und unsachlich.

Nach dem Minarettverbot der Schweizer und dem vereitelten Attentat auf Kurt Westergaard hatte ich die Hoffnung, dass endlich eine unverkrampfte Streitkultur entstehen würde, wo über die Themen Islam und Migration eine tiefgründige Debatte geführt werden könnte. Meine Hoffnung wurde durch einige Medienbeiträge in der islamischen Welt beflügelt, die diesmal nicht versuchten, die Wutindustrie anzukurbeln, sondern Besinnung und Zurückhaltung anmahnten. Die ägyptische Wochenzeitung „al-Youm al-Sabea“ fragte sogar in einem kritischen Bericht nach den Sünden der Muslime weltweit, die diese ablehnende Haltung gegenüber dem Islam in Europa verursacht hätten. Sogar die Beiträge eines „Häretikers“ wie mir wurden veröffentlicht. Dort hat die Islamkritik scheinbar Früchte getragen und einen Denkprozess unter Muslimen über die eigenen Versäumnisse ausgelöst.

Europa ist eine feste Burg für Islamversteher

Und in Europa? Zwar wurden einige äußerst seltene islamkritische Beiträge in den Mainstream-Medien veröffentlicht, doch bald hatte sich meine Befürchtung bestätigt: In Europa wird ein Maulkorb schneller gefertigt als jedes Gegenargument.

Allein am 14. Januar veröffentlichten die „Süddeutsche Zeitung“ (SZ) und der Berliner „Tagesspiegel“ zwei Beiträge, die von der gleichen Person hätten stammen können. In dem SZ-Beitrag mit dem Titel „Unsere Hassprediger“ vergleicht Thomas Steinfeld Islamkritiker wie Henryk Broder und Necla Kelek mit den von ihnen kritisierten islamischen Fundamentalisten. Der ganze Text scheint – zumindest im Tenor – eine Kopie des Beitrags von Claudius Seidl in der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“ (FAS) vom 10. Januar zu sein. Dort waren die Hassprediger sogar „heilige Krieger“. Besonders Seidls Schlusswort fand ich amüsant. In Anlehnung an ein Zitat von Voltaire schreibt er: „Ich mag Ihr Kopftuch nicht, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass Sie sich kleiden dürfen, wie Sie wollen.“ So resümiert er sein verkürztes Verständnis von Freiheit.

„Kopftuchmärtyrer“ in deutschen Zeitungen

Mit seiner eigenen Logik darf man Seidl eigentlich „Kopftuchmärtyrer“ nennen. Aber sonst würde er sein Leben ganz sicherlich nicht dafür opfern, damit eine muslimische Frau in Deutschland ein selbstbestimmtes Leben jenseits der strengen Moralvorstellung der muslimischen Communities führen kann. Er würde niemals über sie in der FAS einen Artikel schreiben, falls sie vom eigenen Bruder im Namen der Ehre ermordet würde, denn diese „orientalischen Verhältnisse“ sind seines feuilletonistischen Dschihads nicht würdig.

Im „Tagesspiegel“ vom 14. Januar wundert sich Andreas Pflitsch über die scharfe Islamkritik, die aus den muslimischen Reihen kommt, und nennt diese den „kalten Krieg der Aufgeklärten“. Die Beiträge einiger Islamkritiker wie des in den USA lebenden Islamwissenschaftlers Ibn Warraq, der Vorsitzenden des Zentralrats der Ex-Muslime, Mina Ahadi, und des Verfassers dieses Beitrags, sieht Pflitsch als „plumpes Aufwärmen alter Ressentiments“, das mit dem Programm der Aufklärung nicht zu verwechseln sei. Was Herr Pflitsch zwischen den Zeilen sagen wollte, ist meines Erachtens: „Was Kritik und was Aufklärung ist, das bestimmen immer noch wir. Muslime, die sich artikulieren können und das Heft in die Hand nehmen, gibt es nicht und darf es nicht geben, deshalb müssen wir Deutsche dies übernehmen, um Muslime vor sich selbst zu beschützen.“ Nein, danke, Herr Pflitsch, ich heile mich selbst!

Beiträge aus dem Nobelturm des schlechten Gewissens

Solche Beiträge mögen zwar gut gemeint sein, weil sie aus dem Nobelturm einer Kultur des schlechten Gewissens und nicht aus der Praxis stammen. Sie helfen uns aber weder, zu einer ehrlichen Debatte zu gelangen, noch helfen sie Muslimen, aus der eigenen Lethargie herauszukommen. Im Gegenteil, diese Vorwürfe bestätigen die hartnäckigen Verschwörungstheorien und zementieren die Opferhaltung vieler Muslime.

Man mag manche Islamkritik für überzogen oder provokativ halten. Ich persönlich bin nicht mit allem einverstanden, was Frau Kelek und Herr Broder sagen. Doch deren Islamkritik halte ich nicht für das Hauptproblem des Islam, sondern für einen Spiegel dieses Problems. Der Islam hat ein Problem mit sich selbst, mit seinen Ansprüchen und Weltbildern. Und ihm läuft die Zeit davon. Relativismus und Wundenlecken sind da die falschen Rezepte.

Relativismus und Wundenlecken sind da die falschen Rezepte

Ein altägyptisches Sprichwort sagt: „Der wahre Freund bringt mich zum Weinen und weint mit mir. Er ist aber kein Freund, der mich zum Lachen bringt und innerlich über mich lacht.“ Wer Muslime tatsächlich ernst nimmt, muss Islamkritik üben. Wer mit ihnen auf gleicher Augenhöhe reden will, sollte mit ihnen ehrlich sein, statt sie als Menschen mit Mobilitätsstörungen zu behandeln. Schlimm genug ist es, wenn jemand Menschen für Behinderte hält, die keine sind. Noch schlimmer ist es, wenn er anfängt, vor ihnen zu hinken, um eine Behinderung vorzutäuschen, in der Illusion, sich mit ihnen dadurch zu solidarisieren.

Hamed Abdel-SamadHamed Abdel-Samad wird 1972 in einem ägyptischen Dorf geboren, erlebt als Moslem Gewalt und Missbrauch, studiert erst Englisch und Französisch in Kairo, später Politikwissenschaft in Augsburg. Heute lehrt und forscht er als Kulturwissenschaftler am Institut für Jüdische Geschichte und Kultur an der Universität München.

» Email an Abdel-Samad: abdel-samad@gei.de

(Karikatur: Wiedenroth)

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49 KOMMENTARE

  1. Hamed Abdel-Samad, mir bisher unbekannt, hat einen hervorragenden Artikel verfasst, der erklärt, warum die KREYESTEINFELDSEIDLS so grenzdebil argumentieren, dass es zum Himmel schreit:

    „Schlimm genug ist es, wenn jemand Menschen für Behinderte hält, die keine sind. Noch schlimmer ist es, wenn er anfängt, vor ihnen zu hinken, um eine Behinderung vorzutäuschen, in der Illusion, sich mit ihnen dadurch zu solidarisieren.“

  2. Schon wieder ein toller Beitrag von Hamed. Ich habe herzlich gelacht. Eigentlich ist damit alles gesagt.

  3. @abderit
    Der Name sagt Ihnen vielleicht nichts aber Hamed Abdel-Samad wurde schon hier auf PI porträtiert. Er ist Autor des Buches „Mein Abschied vom Himmel“

  4. Hamed Abdel-Samad formuliert SUPER !

    Er könnte ein Hoffnungsträger für uns Islamkritiker – und politisch inkorrekte – werden.

    Er als Ägypter und „geborener Muslim“ kann nicht in die Nazi-Ecke gestellt werden.

    Hamed Abdel-Samad – WIR BRAUCHEN DICH / SIE ! Willkommen !

  5. Wieder eine Bereicherung in Sachen versuchte Vergewaltigung aus Krefeld:
    So wurden zwei der fünf Tatverdächtigen beschrieben: Die erste Person war ein etwa 18-jähriger Mann mit südländischem Aussehen. Er war ungefähr 185 – 190 cm groß, hatte eine dunkle ungekämmte Kurzhaarfrisur mit Koteletten. Auffällig: seine sehr dünne Figur. Zur Tatzeit trug er eine dicke, schwarze Lederjacke und blaue Jeans.

    Der zweite Täter war ebenfalls etwa 18 Jahre alt und ebenfalls ein eher südländischer Typ. Er war etwas kleiner (ca. 170 – 175 cm groß), von kräftiger, untersetzter Statur. Er trug ein graues Kapuzenshirt unter einer schwarzen Jacke und blaue Jeans. Dazu trug er an der rechten Hand einen großen Ring, der nicht näher beschrieben werden kann.

    In der Gruppe wurde wohl sowohl türkisch, als auch deutsch miteinander gesprochen. So erinnert sich das Opfer vor allem an die Aussage: „Halt sie gut fest!“

  6. Schlimm genug ist es, wenn jemand Menschen für Behinderte hält, die keine sind. Noch schlimmer ist es, wenn er anfängt, vor ihnen zu hinken, um eine Behinderung vorzutäuschen, in der Illusion, sich mit ihnen dadurch zu solidarisieren.

    Schlicht und einfach genial.
    Besser kann man’s nicht ausdrücken 🙂

  7. Nachtrag: Ich hab mir immer gedacht, wer SZ-Feulletonchef o.Ä. ist, der kann doch gar nicht so dumm sein, wie das, was zuletzt verzapft wurde. Jetzt wissen wir: Die, tun das, um sich mit geistig minderbemittelten (Islam) zu solidarisieren bzw. um sich anzubiedern.

  8. Wer ein Jahr lang User PI’s ist, ist gegen die Taqiyya der Mohammedaner und die Propaganda der 68er-Sozialisten imun.

    Wer in Ballungszentren von jugendlichen Mohammedanern unter Allah hat den Größten Rufen zusammengetreten wurde, ist auch gegen das verlogene Gesabbel der Mohammedaner imun.

    Also Mohammeds, viele Deutsche wissen bereits über eure Ideologie bescheid und es werden täglich mehr.

  9. Verzeiht die Ausdrucksweise (sind Zitate):

    frei nach Broder:
    „Wer zu blöd zum Onanieren ist, der muss sich solidarisieren“.

    http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/die_stunde_der_komoedianten_1/

    Thomas Bernhard sprach mal (bezüglich der Kulturschickeria) von „perfiden Gesellschaftsonanisten“

    Bei dem von Abdel-Hamad beschriebenen Gutmenschen-Typus handelt es sich um „perfide Bewusstseinsonanisten“.
    Die vermeintliche „Solidarität“ ist eigentlich bloss radikaler Egoismus, um sein eigenes Gutmenschenbewusstsein zu masturbieren. Alles andere ist den scheißegal.

  10. Kluge Worte, ich schätze den Mann sehr. Auch wenn Begriffe wie Rassismus und Nazi natürlich schon heute von den Islamverstehern hemmungslos missbraucht werden. Laut deren „Logik“ ist man ein Rassist, wenn man sich gegen den Islam wendet. Und ein Nazi ist man, wenn man die linken, rechten und mohammedanischen Antisemiten bekämpft. Alles klar?!

  11. Die Essays von Hamed Abdel-Samad sind immer wieder ein Genuss.

    Ein altägyptisches Sprichwort sagt: „Der wahre Freund bringt mich zum Weinen und weint mit mir. Er ist aber kein Freund, der mich zum Lachen bringt und innerlich über mich lacht.“

    Und in meinem Poesiealbum von vor über 20 Jahren steht in Anlehnung an das altägyptische Sprichwort:

    Dein Freund ist der, der dir den Spiegel zeigt, den kleinsten Fehler nicht verschweigt, dich freundlich mahnt und ernstlich schillt, wenn du nicht deine Pflicht erfüllst. Das ist dein Freund, so wenig es auch scheint.

    Doch wenn dich einer schmeichelnd grüßt, dich immer lobt, dir nichts vermiest. Das ist dein Feind, so wenig es auch scheint.

  12. Islamkritik?!?!?
    Mohamed lehrte das genaue Gegenteil wie uns die Schule, sogar die (vergesslichen) 68er beigebracht haben.
    Der Hund ist des Menschen bester Freund
    Kleine Mädchen gehen nicht mit alten Männern
    Frauen vergewaltigt man nicht und steinigen schon gar nicht.
    Ein Man heiratet nur eine Frau und hurt nicht darum wie Mohamed.
    Frauen sind gleichberechtigt.
    Selbstverwirklichung
    Usw. usf.
    Der Verbrecher Mohamed hat alles umgedreht.
    Der erinnert mich am ehesten an den Stasi Chef Erich Mielke „Ich liebe euch doch alle“ wobei der Kerl Mohamed 10.000mal übler war.
    Nur die bösartigsten aller Lumpen legen 9 jährige Mädchen flach usw. Wir nennen sowas weit unter Tier Niveau. Einem Bullen würde es nie einfallen ein Kalb zu besteigen!

  13. Gute Satire über den Zustand der Islam-Hätschler, aber mir fehlt die Frage: Warum wird der Islam so in den Medien verteidigt, in Watte gepackt? Sonst leben die Medien doch von Kritik. Kommt selten vor, dass zB. über einen Politiker gesagt wird „haste gut gemacht“. Aber wenn es um den Islam geht, dann spielen die Pseudo-Intellektuellen gleich die Supernanny. Warum ist das so. Es ist doch nun wirklich unmöglich, vor den Übeln dieser getarnten Religion die Augen zu verschließen.

  14. Reden Sie über Stimmungsmache, den Applaus von der falschen Seite und das Wasser auf der Mühle der Fremdenfeindlichkeit!
    ————————
    Gilt das auch für Islamkritiker, die Bekannte und Freunde aus allen Kontinenten haben …. und die mit einer Chinesin verheiratet sind?

    Sind diese Islamkritiker auch fremdenfeindlich?

  15. Warum wird der Islam so in den Medien verteidigt, in Watte gepackt? Sonst leben die Medien doch von Kritik. Kommt selten vor, dass zB. über einen Politiker gesagt wird “hasste gut gemacht”. Aber wenn es um den Islam geht, dann spielen die Pseudo-Intellektuellen gleich die Supernanny. Warum ist das so.

    Weil alle Angst haben, Opfer von Gewalt zu werden und/oder in die rechte Ecke gestellt zu werden.
    So mancher dänische Karikaturist oder niederländische Politiker hat das schon mitgemacht.
    Selbst den „Tatort“ haben sie damals abgesetzt, nachdem 20.000 Aleviten auf dem Domplatz ihre Demo abhielten. Die haben sie aus allen ecken mit Bussen herangekarrt. Deutsche Busunternehmer natürlich…

  16. #30 ElGreco

    Nein, mit Angst hat das nix zu tun. Wird ja auch über die Mafia berichtet. Aus Angst hält man die Klappe, aber solidarisiert sich nicht.

  17. „Schlimm genug ist es, wenn jemand Menschen für Behinderte hält, die keine sind. Noch schlimmer ist es, wenn er anfängt, vor ihnen zu hinken, um eine Behinderung vorzutäuschen, in der Illusion, sich mit ihnen dadurch zu solidarisieren.“

    Eine schönere Beschreibung für den Typ Gutmensch, habe ich bisher noch nicht gelesen!

    Bei dem kurzen Filmchen hat Herr Abdel-Samad nur das Schlusswort aber man erkennt, was ihn unterscheidet! Er hat Humor!

    Sure 4:34 unter Konditionallogik betrachtet! Häeh?
    http://tinyurl.com/yxp5zj

  18. „… von welchem Islam er denn nun rede.“

    Vom Islam des Korans natürlich, der Religion der Selbstmord-Attentäter !

    Siehe Sure 9 Vers 111.

  19. Großartiger Artikel, fundiert, subtil, mit feinem Humor und elegant formuliert. Respekt und Chapeau, mehr davon!

  20. Ulrich (18. Jan 2010 20:35)
    Der Entwurf mit URL gefällt mir. Wenn es jetzt wärmer wird, werde ich ihn gerne einsetzen. Ihr „Okay“ setze ich dabei voraus.

  21. 0000000000666koran666000000000

    Islam ist einfache eine geistige Behinderung wie sonst gibt es unter den Moxlems über eine Miiliarde (oh du lieber Gott!!) die nicht denken können.

    Bei anderen Sekten kennt man kein Pardon wenn sie zum Mord Totschlag Vergewaltigung und Ächtung anders denkender Menschen aufruft! Da wird gleich eingeschritten und verboten!

    Der Islam macht all dies möglich und niemand in der Regierung tut was dagegen. Warum ist das so wollen alle unbedingt untergehen sich einer der schlimmsten Sekten unterwerfen?

    Wo bleibt der Selbsterhaltungstrieb der jedem Mensche inne wohnt? Ist der Großteil schon Islamhörig? Einer Ideologie die mit unseren Werten nicht vereinbar ist? Wo bleibt der gesunde Menschenverstand?

    000000000666islam6660000000000

  22. #35 raginhard (18. Jan 2010 21:16)

    Ich würde es sogar begrüßen, wenn meine Entwürfe in die Welt getragen werden – bei Vist a print werde ich mir in Kürze auch eine Ladung Aufkleber fertigen lassen und verteilen.

  23. Der Mann ist klasse. Ich habe nun schon mehrere Artikel von ihm gelesen und sein Interview hier gehört.

    Ich werde mir sein Buch holen. Ich denke mal, es eignet sich auch hervorragend als Geburtstagsgeschenk.

  24. Es gibt noch andere durch Muslime gern angewandte Mittel um Islamkritiker zu kontern. Bringe Koranzitate, aus welchen die Toleranz und Friedfertigkeit des Islam hervorgeht. Denn der Islamkritiker wird wahrscheinlich nicht nachschlagen (und der islamophile Gutmensch schon gar nicht), um festzustellen in welchem Kontext das Zitat gefallen ist und ob es vielleicht durch den nächsten Satz schon wieder relativiert wird. Und wenn der Islamkritiker mit irgendeinem nicht so friedlichen Argument kommt, wenn er etwa darauf verweist dass der Islam die Tötung von Apostaten verlangt, kontere einfach mit „Zeigen Sie mir doch mal die Stelle im Koran, an welcher das steht“. Daraufhin kapituliert der Islamkritiker entweder sofort, weil er sich außerstande sieht, den Koran zu durchsuchen. Oder aber er besteht trotzig darauf dass das doch im Koran steht, und ist dann umso mehr blamiert wenn es ihm nicht gelingt unter Einsatz aller Google-Kräfte die Stelle zu finden. Des Rätsels Lösung: Manche Dinge stehen nämlich tatsächlich nicht im Koran, allerdings sehr wohl in den Hadithen, welche ebenfalls als vollwertige Rechtsquelle für die Shariah gelten.
    Das heißt natürlich auch dass man nicht einfach alles glauben und weitersagen sollte, was Kommentator xy auf pi-news kommentiert hat, sondern man sollte sich vergewissern ob es das betreffende Zitat wirklich gibt. Z. B. habe ich bislang noch keinen Hadith finden können, laut welchem der Prophet während der Menstruation seiner Frauen gern seine Kamelstuten aufgesucht hat, auch wenn manche Leute behaupten er existiert.

  25. Wunderbar, den Mann muß man sich merken! Eine schallende Ohrfeige für die (gut-), ähm, unmenschlichen Pornografen von Süddeutsche und Co., die immer noch ihre eigene journalistische Feigheit als Toleranz verkaufen möchten.

    Besonders der Konter mit der Behinderung ist ein Volltreffer, der zum KO reicht.

  26. #24 plapperstorch

    …mir fehlt die Frage: Warum wird der Islam so in den Medien verteidigt, in Watte gepackt?

    Mir fehlt vor allem die Antwort auf diese Frage!
    Jeder autochthone Deutsche wird beim geringsten PC-Fehltritt ans mediale Kreuz genagelt, während die Moslems sich offensichtlich alles erlauben können; man bringt ihnen sogar noch wohlwollendes Verständnis entgegen.

  27. Und so ein Scheiß steht in der deutschen Presse. Die kranken Hirne, die das lesen, werden sich einen Wichsen vor Freude.

  28. #41 dergeistderstetsverneint

    Das ist ein Hoax, der in allen möglichen Formen durchs Netz geistert. Hier eine Version:

    „Abu Halladj berichtete: Ich sah den Gesandten Allahs (sws) des öfteren nach Einbruch der Dunkelheit bei seiner Viehherde weilen. Dort stand er eines Tages mit hochgezogener Djelabba auf einer Fußbank hinter seiner Lieblings-Kamelstute mit den sechzehn Zitzen, und beiden lag ein beseligtes Lächeln auf dem Gesicht, so als hätten sie das Antlitz Allah Ta’alas erblickt. (Sahih Al-Buchari, Bd. 1, Nr. 213)“

    Dabei werden immer andere Stellen bei Bukhari als angebliche Quelle genannt. Dumm ist nur, dass es in den Hadithe nach Bukhari keinen Erzähler namens Abu Halladj gibt.

    Mit solcher „Islamkritik“ macht man sich mehr als lächerlich.

  29. #43 El Ali Helmut (18. Jan 2010 22:09)

    Falls Du es noch nicht verstanden hast, tippe ich es jetzt extra langsam, vielleicht verstehst du es dann.

    Gegen anständige Ausländer hat niemand etwas.
    Wir sind gegen den Islam in unseren Ländern.

    Und was speziell Herrn Abdel-Samad angeht, mir ist es egal, welche Staatsangehörigkeit er hat…es kommt darauf an, wie er sich äussert und verhält.
    Und genau darin ist er eindeutig angenehmer, als einige Autochthone.

  30. Warum wird der Islam so in den Medien verteidigt, in Watte gepackt?

    Weil der Islam ein wunder Punkt des Multikulturalismus ist.
    Wenn man erst einmal die Gefährlichkeit islamischer Einwanderung in ihrer vollen Tragweite anerkannt hat, stellt sich sofort die Frage danach, wie man gegensteuern soll.
    Und da sind geraumer Zeit alle Wege durch Denkverbote, heilige Kühe und sogar internationale Verträge verbarrikadiert.
    Das ist eine beängstigende Perspektive.
    Daher haben viele Leute Angst vor Islamkritik.
    Es gibt eine grassierende Islamkritierfeindlichkeit, auch Islamophobophobie genannt.
    Ihre Triebkraft ist, wie auch Abdel Samad schreibt, im wesentlichen geistige Trägheit.

  31. #15 Dum spiro spero
    Das sorgt mich schon seit Monaten…
    Die armen Schafe und Ziegen…

  32. #26 Ulrich
    dank Dir…
    endlich mal eine gute Graphik….
    Lass mal ein paar kleber machen.

  33. Ein Prinzip, das Ayman Mayzek zu 100% verinnerlicht hat.

    Er redet immer von „den“ Muslimen und „wir“ Muslime etc. Wenn es aber dann um Ehrenmord, Zwangheiraten oder Zwangsbeschneidung geht, fühlt er sich nicht zuständig und betont die Vielschichtigkeit des Islam.

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