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kopftücher münchenWer in München derzeit vom Hauptbahnhof bis zum Rathaus schlendert, kann die Kopftücher nicht mehr zählen. Es sind zuviele. Der interessierte Zeitgenosse sollte sich darum nur auf die Anzahl der Vollverschleierten mit Sehschlitzen beschränken. Wenn er Glück hat, sind es knapp unter hundert, wahrscheinlich aber eher darüber. Passend heißt diese Straße ab dem Stachus Kaufingerstraße, auch wenn der Name anderes bedeutet. Es ist die frequentierteste Einkaufsstraße in München mit über 10.000 Passanten pro Stunde. Wer glaubt, da gäbe es jemals ein Kopftuchverbot, der kann sich gleich aufhängen. Read more


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imageDie ökonomische Elite hält den Euro hinderlich für den Aufschwung. Einige Laureaten sehen im Bruch des Euro sogar die einzige Chance, um das wirtschaftlich lahmende Europa wieder in Schwung zu bringen. “Ich kann mir mit dem Euro keinen wirklichen Aufschwung in der Euro-Zone vorstellen, der auch den Namen Aufschwung verdient”, sagte James Mirrlees [Foto], Professor für politische Ökonomie in Cambridge. Ein stures Festhalten an der Gemeinschaftswährung hält der Wirtschaftsnobelpreisträger von 1996 für zu kostspielig. “Die Kosten für den Zusammenhalt der Währungsunion dürften langfristig die Kosten für ein Auseinanderbrechen bei Weitem überschreiten”, sagte Mirrlees. (Es gibt noch Stimmen der Vernunft! Weiter in der WELT)


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Die transatlantische Freihandelszone wäre ein Segen für Europas Wirtschaft. Wie weiland beim EU-Binnenmarkt würde vor allem der deutsche Mittelstand profitieren. Doch die politische Linke läuft Sturm – aus blinder Ideologie gegen Wettbewerb und Amerika. Sozialisten brauchen offenbar Feindbilder für ihre Weltsicht. Vor 100 Jahren war es der Unternehmer, der als “Bourgeoisie-Kapitalist” gehasst wurde. In den zwanziger Jahren kamen Banken und Juden hinzu, ab den sechziger Jahren dienten Konzerne und der “militärisch-industrielle Komplex” als Sündenböcke. Schließlich wurde ganz Amerika zur Inkarnation des Klassenkampffeindes. Man braucht seither nur “Wall Street” rufen und schon läuft europäischen Genossen ein Schauder über den Rücken und die Pupillen verkleinern sich zu Wutpunkten. US-Unternehmen wie McDonalds und Monsanto, Goldman Sachs und Google werden von Linken in Europa betrachtet wie leibhaftige Teufel… (Fortsetzung auf der Achse!)


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imageDas von Sigmar Gabriel (SPD) geführte Wirtschaftsministerium widerrief die von der schwarz-gelben Vorgängerregierung erteilte Genehmigung für den Bau eines Gefechtsübungszentrums (GÜZ) durch die Düsseldorfer Firma Rheinmetall. Das geht aus einem Schreiben des Ministeriums hervor, das der Süddeutschen Zeitung vorliegt. Das Volumen des Rüstungsgeschäfts beträgt rund 100 Millionen Euro. Der Fall hat sowohl für das deutsch-russische Verhältnis als auch für die generelle Debatte über Rüstungsexporte Präzedenzwirkung. Das wirft Fragen auf! Read more


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Die TU München (TUM) will bis 2020 die große Mehrzahl ihrer Lehrveranstaltungen in englischer Sprache abhalten. Die Universität will sich so für den internationalen Wettbewerb wappnen, berichten der MERKUR, und gestern auch die JF! Ein Unding, das sich noch Exzellenz-Initiative schimpft und mit Regierungsgeldern gesponsert wird. An der Sprache liegt es sicher nicht, wenn bei uns die Naturwissenschaften darnieder liegen und der Gender-Quatsch blüht! Und dann ist da noch was – manche überschätzen sich! Read more


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karl_albrechtDie FAZ hat zum Tode Karl Albrechts (Aldi) mehrere Artikel veröffentlicht darunter einen schönen Kommentar, der so endet: Die eitle Welt der Wirtschaftselite blieb ihm so fremd wie die Politik. Niemals begegnete der reichste Deutsche einem Bundeskanzler. Für den Händler war Politik ein schmieriges Geschäft. Nie suchte er ihre Nähe, nie verlangte er Unterstützung. Der erfolgreichste Unternehmer ging seinen Weg allein – und verließ sich nur auf seine Familie. Albrecht verdient dafür die größte Hochachtung! RIP!


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gorleben… So könnte „Gorleben“ also wieder in den Zustand der „grünen Wiese“ versetzt werden, wie er vor vierzig Jahren herrschte, als in Deutschland mit der Suche nach einem Endlager begonnen wurde. Ungefähr 1,7 Milliarden Euro wären umsonst ausgegeben worden, ganz abgesehen von den politischen und finanziellen Kosten der bürgerkriegsähnlichen Zustände, die über Jahre hinweg das Wendland, das Zwischenlager und die Grube namens „Gorleben“ begleiteten. Es ist nicht etwa ein Ergebnis der Erkundung, also der Zweck des Bergwerks, der zu diesem Ende führen könnte. Denn die Erkundung konnte nie zu Ende geführt werden, wurde über Jahre unterbrochen und zuletzt ganz beendet, damit die Suche nach einem Endlagerstandort in Deutschland von vorne beginnen kann. Jeweils waren dafür politische, nicht wissenschaftliche Gründe ausschlaggebend. Ob der Salzstock also dafür geeignet ist, die Behälter mit abgebrannten Brennelementen aufzunehmen und auf ewig sicher einzuschließen, ob sich also die Arbeit von vier Jahrzehnten gelohnt hat, kann niemand sagen. Nur eines ist sicher: Hier wurden Geld, Geist und Geduld in einem Ausmaß verschwendet, das beispiellos ist in der Geschichte der Bundesrepublik. Read more


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fachkraftDie ARD bringt heute um 22.45 in der Serie „Die Story im Ersten“ unter dem Titel „Der Arbeitsmarktreport – das Märchen vom Fachkräftemangel“ einen Beitrag zu dieser seit Jahren kolportierten Lüge, mit der die hierzulande verantwortungslose Einwanderungspolitik gerechtfertigt werden soll. In der Sendungsvorschau heißt es: „Ingenieursmangel! Ärztemangel! Zu wenig IT-Spezialisten!“ und „Wenn wir nicht gegensteuern, geht es bergab mit Deutschland.“ Das sind alltägliche Schlagzeilen, mit denen Politik gemacht wird. „Der Arbeitsmarktreport“ deckt die Hintergründe des seit Jahrzehnten beklagten Fachkräftemangels auf. Tatsächlich lenkt der lautstarke Hilferuf bewusst ab von gewichtigen Problemen: Lohndumping und Arbeitslosigkeit. Wir sind gespannt, was der Staatsfunk uns auftischen wird. Hier Videolink zur ARD.


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karstadtNicolas Berggruen (Foto, re.) hat vor vier Jahren Karstadt für lau an sich gebracht, wie auch immer es ihm gelungen ist. Er hat den Insolvenzverwalter Klaus Hubert Görg und die Gewerkschaftsbosse und die herbei geeilte Politik, vertreten durch Superministerin Ursula von der Leyen (damals Arbeits-und Sozialministerin, li. im Bild), und auch alle sonst Beteiligten und eben auch die Arbeitnehmer von Karstadt derart geblendet, dass sich ausnahmslos alle dem Glauben hingegeben haben, dass der Retter des abgewirtschafteten Kaufhauskonzerns gerade vor ihnen vom Himmel gefallen sei. Der angeblich so selbstlose Berggruen, der Milliardär und Kunstsammlersohn, der Selfmademan-Erbe, philosophierende Think Tanker, der gute Kapitalist und Hollywoodfeten-Veranstalter begann allerdings mit der Zerschlagung von Karstadt, die er aus der Sicht seiner Verhandlungs-und Vertragspartner gerade ausgeschlossen hatte – genau in der Sekunde, als er Karstadt übernahm… (Schon der zweite Angriff von Bettina Röhl in der WiWo auf den dubiosen Karstadt-”Retter” Berggruen!)


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berggruenWer ist Berggruen? Es heißt, Berggruen (Foto) hätte sein Milliardenvermögen ganz oder teilweise einer Stiftung übertragen. Und der Mann, der keineswegs über die Rednerqualitäten eines Volkstribun verfügt und dessen Statements recht durchschnittlich wirken, hätte sein selbst verdientes und ererbtes Milliardenvermögen ganz oder teilweise gestiftet. Berggruen erzählt in einem Auftritt, der einer Posse gleich kommt, seinen gläubigen Zuhörern, dass er kein Interesse an den materiellen Dingen des Lebens hätte. Read more


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