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Der Schein trügt

KulturbereichererIch möchte mal einiges zur angeblichen Gastfreundschaft mohammedanischer Menschen in mohammedanischen Ländern sagen, die so viele Gutmenschen immer wieder hervorheben und davon ausgehen, dass dies von diesen Menschen aus tiefstem Herzen kommt und keineswegs nur zum Schein ist. Im vergangenen Jahr besuchte ich das erste Mal in meinem Leben meine alte Heimat.

(Gastbeitrag von Suryoyo zur PI-Serie “So erlebe ich die Kulturbereicherer!”)

Um genau zu sein, die meiner Eltern, da ich hier in Deutschland geboren wurde. Diese liegt im Südosten der Türkei und nennt sich, wie einige sicher wissen „Tur Abdin = Berg der Knechte Gottes“. So war es immer mein Wunsch, die kulturelle Vielfalt dieses Gebietes, vor allem bedingt durch die Jahrhunderte alten Kirchen und Klöster, kennen zu lernen und die Wurzeln meiner Herkunft in Augenschein zu nehmen. Ungeschickterweise war es so, dass nur eine Woche vor unserer Abreise die drei deutschen Bergsteiger am Berg Ararat entführt worden waren. So brachen wir mit einem mulmigen Gefühl auf und mit der Bitte meines Hausarztes, der mich zuvor gegen dort übliche Krankheiten geimpft hatte, nicht auf Berge zu klettern….

In Izmir am Flughafen angekommen, gönnten wir uns einen Tag am Strand und übernachteten in der Wohnung meies Onkels, welche ihm als sehr bescheidene „Sommerresidenz“ dient. So kam es dazu, dass ich mit meinem Cousin nachts um die Häuser zog und mir mal alles von ihm zeigen ließ. Da waren die hauptsächlich rumänischen und russischen Touristinnen. Und die jugendlichen Saisonarbeiter, die über die Saison aus den tiefsten Provinzen zum Arbeiten herangezogen werden, und zwischen ihren 16 Stunden-Schichten acht Stunden in Kellerlöchern übernachten. Deren Aufgabe es ist, so viele weibliche Passantinnen rumänischer und russischer Herkunft ihrer männlichen Begleiter oder gar der Begleitung durch die Eltern zu entreißen und in die Discos oder gar – wenn möglich – ins Bett zu locken. Dies auch oftmals begleitet durch Zerren an den Armen oder schlichtem Umzingeln unterlegt mit lächerlich geringen und akzentbeladenen Englischkenntnissen.

Türkinnen hingegen wurden schlichtweg ignoriert und unbehelligt des Weges entlassen. Angewidert von der Bereitwilligkeit und Naivität dieser Mädchen, sich überreden zu lassen mitzukommen, war ich froh, nur einen Tag an diesem Ort verbringen zu müssen. Also am nächsten Morgen, der erste übrigens, an dem ich von einem „Allah u … !!!!“ geweckt worden war und nicht fassen konnte, dass es soetwas wirklich gibt, da wir in Deutschland Gott sei Dank von soetwas zumindest NOCH verschont sind, stiegen wir ins Auto und los ging es quer durch die Türkei.

Während unserer 20 Stunden-Fahrt wurden etliche Polizisten „geschmiert“, da wir ja ständig zu schnell fuhren oder der Blinker auf einmal nicht ging oder unser Nummernschild zu schmutzig war. Erkennen, dass es ein französisches Kennzeichen (das meines Onkels) war, konnten sie allemal und es war auch der Grund, warum auf einmal so vieles an unserem ein Jahr altem Fahrzeug nicht in Ordnung war.

Nun gut, etliche Kilometer weiter und etliche Lira weniger, kamen wir an einem Ort an, in dem seltsames vor sich ging. Direkt an der Hauptstraße fiel unser Augenmerk, auf ein Gebäude, das sicher weit über 500 Jahre auf dem Buckel hatte und an dem eifrig gearbeitet und gebaut wurde. Dieses Gebäude sah ziemlich nach einer Kirche aus, jedoch wunderten wir uns, warum der Kirchturm nicht mehr an seiner Stelle war und stattdessen ein Minarett aufgepflanzt wurde. Keiner sprach es laut aus, aber jeder von uns dachte es sich. Um keinen Ärger zu bekommen, fuhren wir weiter und baten (zumindest war es bei mir der Fall) Gott um Vergebung für diese Schandtat, verübt an seiner heiligen Kirche. Sofort fühlte ich mich an die Hagia Sophia erinnert, welche einst die prächtigste Kirche des östlichen Römischen Reichs war und dann zur Moschee umfunktioniert wurde.

Es war endlich soweit, wir kamen im Tur Abdin an, genauer im Heimatdorf meines Vaters Iwardo (Aynwardo), in dem ein wilder Kampf ums überlegen während des Völkermords um 1915 stattfand. Als ich endlich an der Kirche ankam, die ich schon immer sehen wollte, fühlte ich mich eher an eine Festung, als an eine Kirche erinnert. Meterdicke Wände und burgmauerähnliche Türme standen wie ein Bollwerk des Christentums am Rande des Dorfes. Als ich näher kam, wunderte ich mich über die vielen kreisrunden Löcher in den rot-braunen Sandsteinen. Als ich erschrocken feststellte, dass es sich um Einschusslöcher handelte, sahen mich alle nur dezent nickend an und versicherten sich noch eimal, ob auch niemand zusieht. Teils steckte noch die Kugel im Stein. Nur einer von hunderten Beweisen für den Völkermord an den Christen in der Türkei, der noch immer vehement von den Türken abgestritten wird, und über den zu reden einen ohne Umwege ins türkische Gefängnis bringt, von dem wir alle so viel gehört haben.

So vergingen die Tage und der gewahrte Schein verflüchtigte sich langsam. Als wir an einem Fluss einen Badetag einlegen wollten und einige Bierdosen gezückt wurden, um diese eisgekühlten Durstlöscher bei 40 Grad im Schatten zu genießen, kamen nach nicht einmal drei Minuten wie aus dem Nichts die von mohammedanischen Gästen herbeigerufenen Polizisten und baten uns wirklich höflich, das Bier doch bitte wieder einzupacken (offene Bierdosen noch halb gefüllt wieder einpacken?). Wegschütten durften wir es nicht, da es sein könnte, dass ein Mohammedaner damit in Berührung kommen könnte.

Als wir in der Kreisstadt Midyat zurück waren, kamen wir in einen christlichen Laden (ein leerer Raum, in dem lediglich Wasserflaschen im Regal standen) an. Der wirkliche Zweck dieses Ladens wurde mir erst offenbar, als der Besitzer das Bier aus einem Geheimfach holte, um es den Gästen anzubieten. Interessanterweise waren unter den Bier trinkenden Gästen viele Mohammedaner. Klar, Hauptsache der Schein wird gewahrt.

So gingen die Tage dahin und wir besuchten das Kloster Mor Gabriel, das zu diesem Zeitpunkt noch nichts von der in Kürze folgenden Klagewelle durch den türkischen „Rechtsstaat“ und geldgieriger kurdischer Marionetten ferngesteuert durch moslemische Hassprediger wusste. Ich habe während dieses Urlaubs wirklich viel gelernt über die alte Heimat. Nicht nur Geschichtliches bleibt in meiner Erinnerung. Das ständige Versteckspielen der Christen in einem moslemischen Land, die Intoleranz und die Respektlosigkeit, mit der Christen behandelt werden, können doch nicht einfach so von unseren Gutmenschen übersehen werden.

Warum fordern moslemische Mitbürger Rechte ein, die in ihrer Landessprache noch nicht einmal ein Wort dafür haben? In der Türkei wurde die „Kulturbereicherung“ durch die Osmanen geduldet und wir sehen, was aus der Türkei geworden ist. Genauso wird im Moment Deutschland bereichert und Deutsche werden im eigenen Land diskriminiert, wie wir es in der Türkei erfuhren. Der Schein wird so lange gewahrt, bis er einfach nicht mehr von Nöten ist. Und die einzigen, die von diesem Schein geblendet werden, sind die viel zu vielen Gutmenschen in diesem Land.

Alle auf PI veröffentlichten Gastbeiträge zur laufenden PI-Serie “So erlebe ich die Kulturbereicherer!”, küren wir mit dem neuen Buch von Udo Ulfkotte „Vorsicht Bürgerkrieg“. Wir bitten daher alle, deren Beitrag bei uns erschienen ist, uns ihre Anschrift mitzuteilen, damit wir ihnen ihr Buch zustellen können.

Bisher erschienene Beiträge zur PI-Serie:

» Es gibt keinen Grund dafür…
» Behindertes Kind als “Gottes Strafe”
» Der P*ff und der Perser
» “Was!? Hast du ein Problem?”
» Meine Erlebnisse in arabischen Ländern
» “Seien Sie froh, dass nichts passiert ist”
» Umar an der “Tafel”-Theke
» Kulturbereicherung kommt selten allein
» Plötzlich war Aische unterm Tisch verschwunden
» “Gibt es Prüfung nicht auf türkisch?”
» Eine unterschwellige Bedrohung
» Früher war alles einfacher
» “Ey, hast Du Praktikum für uns?”
» Eine wahre Bereicherung
» Als Deutscher in diesem Land nichts zu melden
» Einmal Toleranz und zurück
» Auch im Fußball kulturell bereichert
» Soldaten sind Mörder – oder Schlampen
» Kulturbereicherung von Kleinauf
» Beschimpfungen, Aggressionen und vieles mehr…
» Gefühl, im eigenen Land auf der Flucht zu sein
» Erfahrungen eines Hauptschullehrers
» “Ruhe, ihr deutschen Drecks-Schlampen”
» Kulturbereicherung im Krankenhaus
» Von bereicherten Löwen und grünen Antilopen




München lässt den Islam entdecken

Damit der Islam als das wahrgenommen wird, was nichts mit dem real existierenden zu tun hat, hat die Stadt München sich etwas Feines ausgedacht. Eine Ausstellung mit Kalligrafiekurs und Sufitanz-Workshop soll schaffen, was die Realität täglich vermasselt: Einen Islam zum Anfassen, ohne dass er einem die Hand abhacken lässt.

Diesen Donnerstag, 30. Juli, startet im Großen Sitzungssaal des Rathauses die Veranstaltungsreihe »Islam entdecken«. Der Muslimrat München e.V. und die Stelle für interkulturelle Arbeit im Sozialreferat der Landeshauptstadt München haben die Reihe initiiert, die sich bis in das Jahr 2010 erstrecken wird. Startschuss wird ein Vortrag über die Geschichte des Islam sein, dessen wertvolle Spuren – klar – all überall auch in München zugegen sind.

Was hat die Frauenkirche mit einer Moschee und die Bavaria mit der Türkei zu tun? Wie lang reicht die Geschichte der Menschen muslimischen Glaubens in München zurück? Die Spuren des Islams in unserer Stadtgeschichte sind vielfältiger, als viele glauben, und manchmal deutlicher, als wir sie meist wahrnehmen. Der Vortrag beruht teilweise auf Ergebnissen, die im Rahmen eines Kunstpädagogik-Seminars an der Ludwig-Maximilians-Universität unter Leitung von Dr. Ernst Wagner erarbeitet wurden und die demnächst m Internet auf das Projekt eines Islamischen Museums n München – im Rahmen des „Zentrum für Islam in Europa – Müchen (ZIEM)“ – verweisen sollen.

Bis 2010 soll die Indoktrination des ungläubigen Volkes dauern. Denn die „Selbstverständlichkeit des Miteinanders“ zwischen Moslems und Ungläubigen ist eben nicht selbstverständlich.




Bonn: Der Staat räumt das Feld

„Wer soll dann nächtliche Straftaten verhindern?“ fragt ein Oberkommissar. Nachts seien nur noch zwei Streifenwagen in ganz Bonn unterwegs und so haben Einbrüche in Wohnungen, Häuser und Geschäfte im Raum Bonn und Umgebung im Sommer 2009 Hochkonjunktur. Bei steigenden Kriminalitätsraten von 50% sinkt die Aufklärungsquote auf 10%. Die Polizei pfeift auf dem letzten Loch.

Der Krankenstand in der Behörde liegt bei derzeit fast 25 Prozent. Damit rangiert sie an der Spitze in NRW.

Dass die Bonner Polizei bei der Aufklärung anderen Behörden hinterher hinkt, verbinden die Beamten vor allem mit nachlassender Polizei-Präsenz auf der Straße. So sind nach GA-Informationen in der Nacht im Stadtbezirk teilweise nur zwei Streifenwagen im Einsatz. „Wer soll dann nächtliche Straftaten verhindern?“ fragt ein Oberkommissar.

Zwar sei nicht messbar, wie viele Straftaten eine Streifenfahrt verhindere, aber Aufklärung beginne bei der Tatausübung und deren Erkennung und nicht erst, wenn der Fall zu den Akten gelegt werde.

Die GdP hat schon vor drei Jahren auf das Problem hingewiesen. Geändert hat sich nichts. Der Staat gibt sich und sein Gewaltmonopol sowie seine Fürsorgepflicht gegenüber seinen Bürgern Stück für Stück auf und manövriert sich sehenden Auges in die Handlungsunfähigkeit.

(Spürnase: George Washington)




Abgeordnetenwatch spielt „Such den Beisicht“

Markus BeisichtDie Reihenfolge der Auflistung der Wahl-Kandidaten bei Abgeordnetenwatch funktioniert in etwa so, dass oben jene stehen, die am meisten Fragen beantwortet haben und zuunterst diejenigen, denen keine Fragen gestellt wurden, ansonsten ist die Reihenfolge alphabetisch. So wird gelistet, wenn man keine spezielle Suchanfrage eingibt. Die Reihenfolge der Kandidierenden stimmt in etwa bei allen – außer bei einem.

Pro Köln-Chef Markus Beisicht steht als Schlusslicht all derer, die überhaupt Fragen beantwortet haben, etwa in der Mitte der Gesamtauflistung, obwohl er mit 53 Fragen und 52 Antworten mit Abstand die meisten Fragen und Antworten aller Kandidaten hat und die Liste eigentlich ganz oben anführen müsste. Auf Platz zwei bereits weit abgeschlagen wäre dann erst der CDU-Kandidat Thomas Hunsteger-Petermann, der die Tabelle bislang anführt.

Unter den 53 Fragen tauchte vor zwei Tagen auch eine des Abgeordneten-Watch-Users Robert Schröder bzgl. PI auf:

Sehr geehrter Herr Beisicht,

ich bedanke mich für Ihre Antwort auf meine Frage. Ich verstehe Ihre Antwort so – und bitte korrigieren Sie mich, wenn ich falsch liegen sollte – das sie gegenwärtig keine Notwendigkeit sehen Homosexuelle in der Gesellschaft und ihren Rechten weiter zu fördern, und somit auch keine Motivation ihrerseits besteht die noch bestehenden Lücke der gesellschaftlichen und rechtlichen Ungleichbehandlung von Homosexuellen zu schließen. Ich danke Ihnen jedoch an dieser Stelle ausdrücklich für Ihren fairen Hinweis auf die engagierte Lobbyarbeit der Herrn Ralph Sterck und Peter Kurth.

Ich erfuhr, dass Plakate von PRO-Köln vor kurzem zerstört wurden. Auf der Website von PRO-Köln kann man dies auf einem dortig verlinkten Video sehen. Hierin filmen sich zwei junge Männer gegenseitig, wie sie mehrere Plakate mit ihrem Konterfei zerreißen und verbrennen; abschließend urinieren diese, in ehrabschneidender Weise, auf die verbrannten Überreste. Diese Tat ist unbestritten als verwerflich zu bezeichnen!

Meine Frage: PRO-Köln nutzt bei diesem Video Ressourcen des mir undemokratisch und verfassungsfeindlich erscheinenden Blogs „PI News“, in dem in vielfacher Weise durch Kommentare und Beiträge eine offene Hetze gegenüber Muslimen propagiert wird. Oftmals geschieht dies in einem Grad, der, meinem Empfinden nach, sogar strafrechtliche Relevanz erreicht, zumindest aber menschlich und moralisch absolut inakzeptabel ist. Der diesem Blog hostende Server und Betreiber befindet sich außerhalb der Reichweite deutscher Justiz. Darf ich fragen ob Sie hierzu informiert oder befragt wurden, bevor diese Ressourcen auf der Website PRO-Kölns verfügbar waren? Und ob Sie sich gegenüber den dortigen Beiträgen und extremen Kommentaren an dieser Stelle distanzieren möchten?

Bitte verstehen Sie meine Fragen nicht diskreditierend, ich bin jedoch nunmehr, stärker als bisher, verunsichert ob der politischen Linie PRO-Kölns.

Vielen Dank für Ihre Antwort!

Mit freundlichen Grüßen
R. Schröder

Woraufhin Beisicht antwortete:

Vielen Dank für Ihre Anmerkungen und Ihre letzte Frage! Das islamkritische Internetportal PI ist als größtes politisches Internetblog Deutschlands ein nicht zu vernachlässigender Faktor in der politischen Online-Kommunikation. Dabei teile ich keineswegs alle Inhalte dieses Blogs und stehe auch nicht hinter jedem dort geäußerten Kommentar. Das gleiche gilt wohl auch umgekehrt für PI, auf deren Seiten die pro-Bewegung auch kontrovers diskutiert und immer mal wieder hart kritisiert wird.

Aber in einem Punkt geht die pro-Bewegung absolut konform mit PI: Im Kampf gegen die drohende Islamisierung Deutschlands. Hier verfolgen wir die gleichen Ziele und hier ergeben sich dann natürlich Überschneidungen, worüber ich sehr froh bin. Denn im Gegensatz zu Ihnen halte ich PI für eine demokratisch wertvolle mediale Gegenöffentlichkeit zum „politisch korrekten“ Einheitsbrei der Mainstream-Medien.

Mit freundlichen Grüßen

Markus Beisicht

Wer Markus Beisicht schon immer mal eine Frage stellen wollte, kann dies hier tun!

» info@abgeordnetenwatch.de




„Wir sind der letzte Stein in einer alten Burg“

KaracaörenIn der Osttürkei kämpft die letzte Familie des einstigen Dorfes deutscher Aussiedler Paulinenhof ums Überleben. Die Siedler gründeten den Ort 1892, als die Region Kars vorübergehend zum russischen Reich gehörte. Auch nach Gründung der Türkischen Republik zählte der Paulinenhof noch hunderte Einwohner deutscher Abstammung bis die 70er Jahre, als die meisten nach Deutschland auswanderten.

Nur Frederik Albuk, der Vater von August und Petro, entschied sich zum bleiben. Die beiden Söhne und ihre Kinder sind die letzten noch übriggebliebenen Deutschen und die letzten Christen.

„Hier sind wir geboren und aufgewachsen, hier haben wir gelebt und geliebt, hier will ich auch sterben.“ So verwurzelt fühlte sich Frederik im türkischen Boden, dass er seinen Kindern die deutsche Sprache nicht weitergab. Seit er seinen letzten Willen bekam und 1997 auf dem Dorffriedhof beigesetzt wurde, bindet nur der protestantische Glauben seine beiden Söhne und deren zwei Kinder – ein neunjähriges Mädchen und einen sechs Monate alter Junge – noch an ihr Schicksal als die letzten Deutschen von Paulinenhof.

Karacaören heißt das Dorf heute offiziell; das ist Türkisch und bedeutet „schwarze Ruinen“. Anstelle der abgewanderten Deutschen haben sich alewitische Turkmenen aus den umliegenden Bergen im Dorf niedergelassen – so viele, dass Karacaören heute in Wirklichkeit ein turkmenisches Dorf ist, das nur noch nominell als „deutsches Dorf“ durch die Propaganda von der multikulturellen und toleranten Türkei geistert.

Trotz aller Anpassungen an den türkischen Staat droht den Nachkommen der deutschen Siedler jetzt endgültig das Aus. Der 40-Jährige August ist infolge einer Krankheit bettlägerig, für seine Medikamente hat die Familie kein Geld. Sein Bruder Petro ist seit Jahren arbeitslos.

„Sobald der Arbeitgeber auf dem Personalausweis den Vermerk ,christlich‘ sieht, ist es vorbei. … Aber wir haben auch keinen Ort, an den wir gehen könnten.“

So behandelt man seit über 100 Jahren ansässige Christen in der multikulturell-toleranten Türkei.

(Spürnase: Jörg K.)




Schocker: Schalke 04 beleidigt Propheten

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Für die Fußballfreunde unter unseren Lesern, und speziell für die Fans von Schalke 04, ein freundlicher Gruß aus der mohammedanischen Beleidigungsecke. Es geht um das Vereinslied von Schalke 04.

Blau und Weiß, wie lieb ich Dich

(Text bearbeitet von Hans J. König / 1963)
Blau und Weiß, wie lieb ich Dich, Blau und Weiß, verlass mich nicht, Blau und Weiß ist ja der Himmel nur Blau und Weiß ist unsere Fußballgarnitur

Hätten wir ein Königreich, machten wir es den Schalkern gleich, alle Mädchen, die so jung und schön, müssten alle Blau und Weiß spazieren gehn

Mohammed war ein Prophet, der vom Fußballspielen nichts versteht, doch aus all der schönen Farbenpracht, hat er sich das Blau und Weiße ausgedacht

Tausend Feuer in der Nacht, Haben uns das große Glück gebracht, tausend Freunde, die zusammenstehn, dann wird der FC Schalke niemals untergehn.

Kann es wirklich sein, dass ein deutscher Verein die Chuzpe, die Frechheit besitzt und dem Propheten Mohammed (mesgse) fehlendes Fußballverständnis anzudichten? Und weil dies nun wirklich nicht so einfach im Raum stehen kann, bittet der Muslim-Markt seine Leser um eine Kontaktaufnahme der moslemischen Schalke Fans:

„Sehr geehrte Damen und Herren, als langjähriger Schalke-Fan bin ich erst jetzt auf den Missbrauch des gesegneten und heiligen Namens des Propheten Muhammad – der Friede sei mit ihm – im Vereinslied von Schalke 04 aufmerksam geworden. So gerne ich die Spiele von Schalke 04 auch besuche, haben meine Familie und ich sowie viele Freunde beschlossen, sowohl den Spielen von Schalke 04 fern zu bleiben als auch keinerlei Fan-Artikel mehr zu kaufen, bis jene Strophe aus dem Vereinslied gestrichen wird. Ich gehe nicht davon aus, dass das Lied auf Böswilligkeit gegenüber dem Islam und dem Muslimen beruht, denn sonst würde ich für immer dem Verein den Rücken kehren, sondern auf Unachtsamkeit. Prophet Muhammad ist für uns aber die höchste menschliche Heiligkeit, und sicherlich würden Sie auch nicht beispielsweise Jesus oder nur den Papst, der für Christen eine viel niedrigere Heiligkeit darstellt als Muhammad für Muslime, in solch einem Lied auf diese Weise erwähnen. Daher bitte ich Sie höflichst, schnellstmöglichst auch zu berücksichtigen, dass die Vielzahl muslimischer Anhänger des Vereins einen sensibleren Umgang mit diesem Thema notwendig macht. In der Hoffnung auf Ihr Verständnis usw…“

Ausführlichere Infos hier, Wetten werden entgegen genommen: Wird sich Schalke 04 ducken oder wird man diese Forderung als das zurückweisen was sie ist, nämlich lächerlich.

Und weil es so schön ist …

(Spürnase 3band)




Amerikaner unter Terrorverdacht festgenommen

muslim_watch2Schon die Schlagzeile hat es in sich: Amerikaner unter Terrorverdacht festgenommen. Als Titelfoto wird dann noch ein blonder Vorstadtmacho gezeigt und schon ist der erste Eindruck klar: böse Amis. Im Text liest man dann von Terroranschlägen gegen Israel, sechs weiteren Mitverhafteten, einer Reise nach Israel um Terror vorzubereiten, man liest dass sechs der Verhafteten die US Staatsbürgerschaft haben.

Erst ganz am Ende des Beitrages liest man zwischen den Zeilen, dass es sich um Moslems handelt:

Boyd soll 1989 bis 1992 in Terrorlagern in Pakistan und Afghanistan gewesen sein und dort eine militärische Ausbildung erhalten haben. CNN zufolge nennt er sich selbst Saifullah. Zwei der Festgenommenen sind Söhne von Boyd. Er überwarf sich nach Angaben der Behörden mit der islamischen Gemeinde seiner Heimatregion Raleigh und lud stattdessen selbst zu Freitagsgebeten in seinem Haus ein.

Ja, und bestimmt weil die islamische Gemeinde in seiner Heimatregion mit dem Terror nichts zu tun haben will – so wird dem unbedarften Leser hier suggeriert. Es könnten sich aber auch um ganz andere Gründe handeln. Oder warum hat die friedliche Heimatgemeinde nicht die Behörden informiert, sollte man sich wirklich wegen der terroristischen Vorhaben der nun Verhafteten überworfen haben?

Und warum erfährt man nicht, dass es sich bei den Verhafteten um Konvertiten handelt?

Warum nur kommen uns in den letzten Jahren immer wieder Vergleiche mit der DDR Presse in den Sinn? Denkt man bei Spiegel und Co wirklich, dass dieses plumpe Neusprech nicht auffallen würde?




Moschee-Durchsuchung nur noch mit Kopftuch

KopftuchpolizistinRazzien nur noch mit verschleierter Staatsgewalt: Auch nicht-muslimische Polizistinnen dürfen britische Moscheen nur noch mit extra dafür entwickelten Kopftüchern für umgerechnet 15 Euro durchsuchen. Selbst wenn Gefahr im Verzug ist und es schnell gehen muss, Zeit zur Verhüllung aus Respekt vor der Religion des Friedens muss sein. Die Polizistinnen nehmen die Friedensfahne „willkommen“ entgegen.

Schließlich würde selbst die Königin beim Besuch islamischer Stätten ein Kopftuch tragen. Hocherfreut über den britischen Staatsrespekt sind natürlich auch die Muslime. Die Leserschaft des Daily-Mail-Artikels über die neuen Kopftuchregeln sieht dies etwas anders: 81 Prozent halten den Polizistinnen-Schleier für Blödsinn.

Daily Mail-Umfrage

Trotz allem geht die Polizei noch einen Schritt weiter und denkt sogar über eine rein islamische Polizei für die muslimischen Herrenmenschen nach.

(Spürnasen: Hausener Bub, Anne, AM, Skeptiker und Wolfgang H.)




Eilmeldung: Kölner Wahlplakat-Zerstörer gefasst

Das ist doch mal eine gute Nachricht: Die beiden jungen Männer, die vor ein paar Tagen die Wahlplakate von Pro Köln heruntergerissen und dann verbrannt haben (PI berichtete), sind heute Mittag gefasst worden. Bei der Begehung des Tatorts in der Leuchterstraße in Köln-Dünnwald fielen die beiden Vandalen Pro Köln-Bezirksvertreter Bernd Schöppe auf, als sie in genau dem gleichen Outfit (samt Schlapphut und auffälliger Jacke) die Straße entlang gingen. Die anwesenden Staatsschutzbeamten nahmen die beiden Linksextremen sogleich fest. „Die zwei waren total überrascht“, so Schöppe gegenüber PI. Ihnen droht nun ein Verfahren wegen Diebstahl, Sachbeschädigung und Umweltverschmutzung.




Müjde B.: Aus Mitleid überfahren

Er stach mehr als 40 Mal in ihren Kopf, Hals und Oberkörper, bis die Klinge brach. Dann nahm er ein Billardqueue aus dem Kofferraum und schlug mehrmals zu, bis der Stock brach. Als Önder B. bemerkte, dass Müjde noch lebte, fuhr er sie mit dem Auto an und überrollte sie mehrmals. (PI berichtete). Jetzt wird Önder B. vor dem Landgericht Bielefeld der Prozess gemacht. (Foto: Mörder und Opfer)

Und die Süddeutsche bemüht sich schon mal, den Mörder zu verstehen.

Er habe sie „aus Mitleid“ überfahren, sagte er, „ich wollte nicht dass sie in diesem Zustand weiterlebt“.

Also war der Mord sozusagen eine Geste der Humanität, vergleichbar etwa mit dem Einschläfern eines schwer verletzten Tieres?

Der ganze Artikel ist ein Sammelsurium von Rechtfertigungsgründen, dass einem das Essen hochkommt, der Täter das eigentliche Opfer – eines gewalttätigen Vaters, eiem Leben in Anatolien, des Verhaltens seiner Frau, dem achtzehnjährigen Mordopfer, der Umstände, dem Zusammenprall der Kulturen… Und ein „Ehren“mord war es natürlich nicht, auch wenn der Mörder selbst „verletzte Ehre“ als Motiv nennt.

In türkischen Medien war nach dem Verbrechen von „Schande“ die Rede, von „einer Art Ehrenmord“. Auch die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung, Maria Böhmer, äußerte sich dazu: „Für sogenannte Ehrenmorde darf es keine mildernden Umstände geben.“ Seit der Ermordung der Deutsch-Türkin Hatun Sürücü in Berlin im Februar 2005, die von ihrem Bruder auf offener Straße hingerichtet wurde, taucht der Begriff „Ehrenmord“ bei jedem Kapitalverbrechen auf, das innerhalb muslimischer Familien verübt wird.

Zu dem Verbrechen an Müjde B. sagt der Bielefelder Strafverteidiger Detlev Otto Binder: „Es war ein fürchterliches Familiendrama, aber sicher kein Ehrenmord“, er vertritt den Angeklagten. Auch das Bundeskriminalamt hat Tötungen aus Eifersucht explizit nicht als Ehrenmord deklariert. Und doch spielt ein seltsam unbestimmter Ehrbegriff offenbar eine zentrale Rolle bei diesem Verbrechen. Er habe sich durch das abweisende Verhalten seiner Frau „in seiner Ehre verletzt gefühlt“, gab Önder B. in der Vernehmung an und bat die Ermittler, bei der Obduktion zu prüfen, wann seine Frau das letzte Mal Geschlechtsverkehr gehabt habe. Dies sei ihm „wichtig, es geht um meine Ehre“.

Aha, der Ehrbegriff auch von den türkischen Medien falsch verstanden und offenbar eine gehörige Portion Mitverschulden seitens des Opfers:

Drei Wochen nach der Trauung fuhr Müjde zurück in ihre Heimat, nach Deutschland. Önder B. blieb in seiner Heimat, der Osttürkei. Kontakt hielten sie nur sporadisch per SMS oder Internet. Kalt sei sie gewesen, zurückweisend, erzählt Önder B. den Ermittlern. Sie habe sich lustig über ihn gemacht, ihn provoziert. Bis er es nicht mehr ertragen habe. Manchmal erinnere ihn sein Mandant „an den jungen Werther in seiner irrationalen Liebe, an diesen Wahn“, sagt Anwalt Binder.

Ja, da kommen uns glatt die Tränen. Bleibt zu hoffen, dass die Richter in ihrem Urteil den entsetzlichen Mord auch als solchen bewerten.

(Mit Dank an alle Spürnasen)




Die überkorrekte Ulla

Dank Focus wissen wir endlich, was von Ulla Schmidts Dienstwageneskapade, bei der rund 9000 Euro und ein Dienstwagen sinnlos verbraten wurde, zu halten ist: Ulla Schmidt war einfach nur überkorrekt! Diese Sichtweise wird von den SPD-Genossen unter den Kommentatoren denn auch dankbar übernommen: Das sei doch alles Sommertheater, sowas mache doch jeder, und überhaupt solle die CSU mal ganz still sein, und so weiter und so fort.

Aber was soll das eigentlich in diesem Zusammenhang heißen, „korrekt“? Gemeint ist wohl eher „legal“. Sicher, Ulla Schmidts Verhalten war legal. Genauso legal wie Steuerflucht. So legal wie das Verhalten der Banker, die uns die Finanzkrise beschert haben. So legal wie auch der Heuschrecken-Kapitalismus.

Nur ist legal nicht gleich legitim. Es ist nicht legitim, unter Ausnutzung sämtlicher Paragraphenschlupflöcher auf Kosten der Steuerzahler seine Schäfchen ins Trockene zu bringen und Steuergelder zu verplempern. Es ist gierig und egoistisch. Erst recht, wenn man sich bereits auf Kosten der Steuerzahler ein fettes Gehalt und eine noch fettere Pension gesichert hat.

Zur Gier gesellen sich dann auch noch Arroganz und Dreistigkeit, wenn die Steuerzahler anschließend gemaßregelt werden, sie sollten sich doch bitteschön nicht so anstellen und sich erstmal schlaumachen, denn schließlich sei das doch alles legal (ätsch!).

Was aber hat man nun von dem grenzenlosen Verständnis, das die SPD-Genossen ihrer Ministerin entgegenbringen, zu halten? Deutet sich da in der SPD etwa ein radikaler Sinneswandel an, was Gleichheit und soziale Gerechtigkeit betrifft? Dürfen wir uns ab jetzt auch auf Schlagzeilen wie „Steuerflucht ist auch überkorrekt!“ und „Müntefering: Heuschreckenkapitalismus ist megakorrekt, Alter!“ freuen? Lustig wär’s. Aber letztlich steckt dahinter doch wieder nur das sozialistische Prinzip, dass zwar alle Menschen gleich, manche aber eben gleicher als gleich sind.

Merke: Wenn Genossen Wasser predigen und Wein saufen, ist das aus Sicht der Genossen in Ordnung. Um nicht zu sagen überkorrekt.

PI-Beiträge zum Thema:

» PI-Werbepause
» Das politische Berlin beim Urlaubsaufbruch
» Ullalalas Auto geklaut

(Gastbeitrag von Goddi)




Kind als Drogenhändler

selbstmordkindDer Polizeibericht schweigt über Nationalität oder Migrationshintergrund. Aber der Ort, Kreuzberg, und die dort vorherrschende fremde Kultur, in der anderswo Kinder auch mit Sprengstoffgürteln in den Tod geschickt werden oder bei uns als strafunmündige Koranmorde im Auftrag des Familienrates ausführen, lässt vermuten, dass ein 12-jähriger Drogenhändler viele große Brüder hat.

Aus dem Berliner Polizeibericht:

Zivilpolizisten hielten gestern Abend einen Zwölfjährigen in Kreuzberg fest, der eine größere Menge Rauschgift bei sich hatte. Der Knirps fiel den Beamten gegen 17 Uhr 45 in einer Parkanlage an der Skalitzer Straße auf, weil er dort im Sand wühlte. Als die Polizisten den Jungen ansprachen, versuchte er zu flüchten, konnte aber festgehalten werden. In dem Erdloch fanden die Zivilfahnder über 150 Szenekugeln mit Heroin. Diese wurden wie auch bei dem Kind aufgefundenes Geld beschlagnahmt. Der „Händler“ wurde erkennungsdienstlich behandelt und in einem Wohnheim dem Betreuer übergeben.

» BILD: 12-Jähriger handelte mit Heroin

(Spürnase: Andreas S.)