Offenbart ein merh als fragwürdiges Demokratieverständnis - Berndt Schmidt, Intendant des Friedrichstadtpalastes.

Berndt Schmidt: "Wer AfD wählt, ist ein Brandstifter und Mittäter"

Berliner Theater-Intendant will keine AfD-Wähler zu Gast haben

Update: Berliner AfD verlost Eintrittskarten für Friedrichstadt-Palast – nähere Infos hier! Noch werden die Wähler und Mitglieder der AfD nicht in Lager „für Vieldalt und Toleranz“ gesteckt, um ihnen dort die Merkelsche Staatsdoktrin mit Fäusten und Zwangsarbeit einzubläuen, bis das Blut spritzt.

Wenngleich: Die ersten Faschisten träumen schon davon, die Sachsen, bzw. die AfD-Wähler unter ihnen, außer Landes zu schaffen. Nach Tschechien will – wie bereits berichtet – Ansgar Mayer von der katholischen Kirche sie im Austausch gegen Müll deportieren. Vermutlich hatte er dort schon konkrete Destinationen vor Augen. Das entspricht in etwa dem Deutschland von 1938, aber ganz so weit sind wir bei der Wiederholung der Geschichte noch nicht, das wird gerade erst „angedacht“. Wir sind im Jahre ’34 angelangt, in der Zeit, als Juden kulturell und wirtschaftlich isoliert wurden. Eine Anleihe in dieser Zeit unternahm jetzt Berndt Schmidt, Intendant des Friedrichstadtpalastes:

Das bekannte Revuetheater in der Friedrichstraße will keine AfD-Wähler zu Gast haben. Berndt Schmidt, Intendant des Friedrichstadt-Palastes, hat sich in einem Brief an seine Mitarbeiter klar positioniert, wie die Berliner Morgenpost berichtet.

„Wir werden uns künftig noch deutlicher als bisher von 20 oder 25 Prozent unserer potenziellen Kunden im Osten abgrenzen und von Hohlköpfen mit Migrationshintergrund selbstverständlich auch. Ich will all deren Geld nicht“, hieß es in dem Brief.

Schmidt stellt klar, dass das Theater „eine bedeutende Kulturinstitution im Osten“ sei. Dem Intendanten sei bewusst, dass nicht alle AfD-Politiker und Wähler der Partei Nazis sind.

„Aber wer AfD wählte, wusste, dass er auch Nazis in den Bundestag wählt. Wer das aus Angst oder Sorge oder Protest in Kauf nimmt, ist ein Brandstifter und Mittäter“, schrieb Schmidt weiter.

Berndt Schmidt fühle sich vor allem für seine „nicht deutsch aussehenden“ Mitarbeiter verantwortlich, die immer häufiger Opfer von Anfeindungen und Geringschätzung wären. „Der Palast repräsentiert den anständigen Osten“, erklärte er am Ende seines Briefs.?

Gegenüber der Zeitung gab Schmidt an, dass AfD-Wähler, die nun ihre bereits gekauften Karten zurückgeben wollen, den Kaufpreis erstattet bekommen. Die Berliner AfD holt unterdessen zum Gegenschlag aus und rät ihren Wählern davon ab, das Revuetheater zu besuchen.

„Wenn der Intendant meint, auf das Geld der AfD-Wähler verzichten zu können, dann raten wir unseren Wählern, sich in Berlin andere Möglichkeiten der Zerstreuung zu suchen“, so der Parteisprecher Ronald Gläser.

Im Grunde sollten alle, die aus der Geschichte gelernt haben, jetzt vor dem Friedrichstadtpalast demonstrieren und den Rücktritt des Kanzler-Intendanten Schmidt fordern. Doch gibt es dabei zwei Probleme:

1. Haben nicht genügend Menschen aus der NS-Zeit gelernt. Zu viele laufen einer diktatorisch agierenden Führerin hinterher, die sich an Recht und Gesetz nicht gebunden fühlt. Nur wenige sehen den Skandal.

2. Müssen diejenigen, die sich offen zu Freiheit und Demokratie bekennen, mit den halboffiziellen Schlägertrupps der Alten rechnen, die unter dem kaum verhohlenen Beifall ihrer Claqueure auf die einprügeln, die sich ihr widersetzen, früher die Juden, heute die AfD.

AfD-Wähler werden aus Theater ausgeschlossen

+++ Theater-Intendant möchte keine AfD-Wähler als Publikum! +++Der Intendant des Berliner Friedrichstadtpalastes will keine AfD-Wähler als Besucher haben und hat sie aufgefordert, ihre Karten zurückzugeben. Wir haben Passanten vor dem Theater gefragt, wie sie das finden:

Posted by AfD-Fraktion Abgeordnetenhaus Berlin on Thursday, October 5, 2017

 

Die AfD rät dazu, diese „kulturelle“ Einrichtung zu meiden, doch vielleicht ist das der falsche Weg. Vielleicht sollte man jetzt gerade dort hingehen, eine Karte kaufen und sich dann offen zur AfD bekennen. Der Eintritt dürfte dann nicht verweigert werden, das Risiko, dort geschlagen zu werden, ist eher gering.

Wie auch immer, wir sind leider dazu verdammt, wie die Menschen in der NS-Zeit, den Mittelweg zu finden zwischen einem Eintreten für Freiheit und Demokratie und dem Abwägen des persönlichen Risikos. Anschauungsunterricht aus der Nazizeit, aus erster Hand.

Kontakt:

Friedrichstadt-Palast Betriebsgesellschaft mbH
Friedrichstraße 107
10117 Berlin
Intendant: Dr. Berndt Schmidt
Telefon: 030-2326 2264
E-Mail: schmidt@palast.berlin

(Bei allen Meinungsverschiedenheiten in der Sache bitten wir auf beleidigende Ausdrücke zu verzichten)




Börsenvereins-Geschäftsführer Alexander Skipis (ganz links) demonstriert auf seiner eigenen Veranstaltung gegen einen zahlenden Standbetreiber, den Antaios-Verlag.

Antaios-Verlag auf Frankfurter Buchmesse attackiert

Vom 11. bis zum 15. Oktober findet die Frankfurter Buchmesse statt. Lesehungrige aller Art tummeln sich wieder zwischen den Ständen. Alle Standbetreiber müssen zahlen, aber von manchen ist nur die monetäre Zuwendung gerne gesehen, das Angebot und die Standbetreiber selber versucht man auszugrenzen und leistet beim Versuch, ihr Geschäft zu schädigen, schon bei der Zuweisung des Standplatzes Vorschub und den Gegnern Unterstützung – so geschehen dem Antaios-Verlag.

Die Organisatoren der Buchmesse haben den Verlag von Götz Kubitschek ganz bewusst in Halle 3.1, Reihe G, gegenüber dem Stand der linken Amadeu-Antonio-Stiftung der Stasispitzelin Anetta Kahane platziert, wo sich bestimmt während der ganzen Dauer der Messe linksradikales Hetzpersonal einfinden wird.

Mit derartigen Schikanen kann Unternehmer Kubitschek aber souverän umgehen. Dennoch ist es ziemlich bezeichnend für die Taktik „Deine Kohle ist ok, Du aber nicht“, dass der Messeorganisator, der Börsenverein des Deutschen Buchhandels, auf seiner eigenen Veranstaltung gegen einen zahlenden Standbetreiber demonstriert, gleichzeitig aber völlig schizophren von „Meinungsfreiheit für alle“ faselt. Meinungsfreiheit, wie Börsenvereins-Geschäftsführer Alexander Skipis sie versteht, selbstverständlich.

„Meinungsfreiheit umfasst alle, aber es ist unsere Pflicht, laut und deutlich für unsere Werte und gegen Rassismus einzutreten“, erklärte er zu dieser absurden Aktion und bestätigt damit, dass nur jene eine Meinung haben und sie öffentlich vertreten dürfen sollen, die seinen und den linken „Werten“ einer Amadeu-Antonio-Stiftung entsprechen.

Und so läuft der Messe-Vertreter mit einem Häufchen anderer aufrechter Demokraten und Gesinnungswächter mit Schildern für „Respekt und Vielfalt“ am Stand des Antaios-Verlags auf.

Meinungsfreiheit nur ein Gut für Linke, der OB steht dazu

Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD) ist das aber nicht genug. Der Spezialdemokrat steht offen dazu, dass Meinungsfreiheit und die angeblich sozialistische Gleichheit aller nur für seinesgleichen zu gelten habe und gibt alles für den Kampf gegen Rechts.

Die Hessenschau berichtet:

Ein paar Meter weiter hat die Frankfurter Bildungsstätte Anne Frank ihren Stand. Gedränge auch hier: Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD) hat sich angekündigt – und wettert, kaum angekommen, gegen die „Fehlentscheidung des Börsenvereins“, rechte Verlage zuzulassen. Die Organisatoren seien „zu passiv“, man müsse, „die Vielfalt, die wir in Frankfurt leben, ernstnehmen“.

Um seinen Willen zu zeigen gegen alles, das nicht in sein persönliches totalitäres Gesinnungsspektrum passt vorzugehen agitiert er offen und legt selber Hand an. Die vom Bildungsministerium geförderte „Frankfurter Bildungsstätte Anne Frank“ ist mit der Aktion „Mut – Mutiger – Mund auf!“ unweit des Antaios-Standes vertreten und wirbt mit Mund-Fotos, Flyern und Buttons für eine offene und tolerante Gesellschaft. Da linke Toleranz aber nur „aushält“ was ihrer Gesellschafts- und Wertezersetzung nicht entgegensteht und die von ihr sonst von allen geforderte Akzeptanz, für Andersdenkende gar nicht im Weltbild hat, nutzt OB Feldmann die Gelegenheit und krallt sich einen Tisch der auch vom Deutscher Gewerkschaftsbund (DGB) unterstützten Aktion mit „Mund auf“-Buttons und Flyern und verlagert ihn provokativ zum Antaios-Stand.

1:0 für Götz Kubitschek

Götz Kubitschek lässt sich aber nicht so leicht provozieren und bemerkt trocken, dass Intoleranz in der Tat etwas Gefährliches sei. „Manchmal ist es schwierig, mit der Intoleranz der Toleranten zu leben“, so Kubitschek, der Feldmann auf diese Art ziemlich blöd dastehen lässt. Einige Mitarbeiter des Antaios-Verlages haben sich dann sogar gerade deshalb selber „Mund-auf“-Buttons angesteckt, berichtet die Hessenschau.

Wen wundert es bei derartiger Agitation seitens des Veranstalters und des Oberbürgermeisters, wenn linksradikale Idioten nichts dabei finden, wie gewohnt ihrem Hass freien Lauf zu lassen und auch vor Sachbeschädigung nicht zurückschrecken. Über rund 30 Bücher des Verlages wurde Kaffee und Zahnpasta verteilt. Antaios postete morgens ein entsprechendes Foto auf Twitter:

Im Gegenzug stellte Götz Kubitschek elegant OB Feldmann bloß und unterbricht die Nabelschau des Meinungsfaschisten. Als dieser gerade vor Fernsehkameras betont, wie er auf der Messe für Meinungsvielfalt eintrete, stellt Kubitschek sich neben ihn und fragt u.a. ob er über Demokratie sprechen wolle. Will er natürlich nicht, sondern legt das Gesprächsangebot als Provokation aus, auf die er (feige) nicht eingehe.

Auch die Amadeu-Antonio-Stiftung will nicht reden, sondern nur agitieren. Schon vor der Messe hatte die Autorin und Ehefrau von Götz Kubitschek, Ellen Kositza, die Stiftung in einem offenen Brief zu einem Gespräch eingeladen. Auch diese Geste wurde ausgeschlagen. Man werde über dieses „Stöckchen nicht springen. Eine öffentliche Diskussionsrunde auf der Buchmesse wird es nicht geben“, man wolle die Meinung der „Neuen Rechten“ nicht diskutabel machen, hieß es seitens der linken Kämpfer gegen Rechts und die Meinungsfreiheit.

Die Angst vor Machtverlust, die eigene Argumentlosigkeit und insgesamt eine linksfaschistische Ideologie im Kopf sind ganz offensichtlich eine hochtoxische Mischung, die nicht nur das Hirn des Einzelnen zerstört, sondern leider über kurz oder lang ganze Gesellschaften und die sie erhaltenden tatsächlichen Werte vernichtet.

Videobericht der Hessenschau:

http://www.hr.gl-systemhaus.de/video/as/hessenschau/2017_10/171011175101_L280015_A01_512x288-25p-500kbit.mp4




Bystron: Die hässliche Fratze des Linksextremismus bekämpfen

Von MICHAEL STÜRZENBERGER | Der politische Mainstream ist gegenüber linksextremer Gewalt bisher weitestgehend blind. Der Terror von Hamburg bewies, dass der „Kampf gegen Links“ angesichts des bisher alleinig geführten, völlig aufgeblähten und politisch missbrauchten „Kampf gegen Rechts“ längst überfällig ist. Die AfD setzt nun ein wichtiges Zeichen, indem sie jungen Antifa-Mitgliedern den Ausstieg aus dieser linksextremen und gewaltbereiten Szene ermöglichen möchte. Erfahrungsgemäß führten die Aktivitäten der sogenannten „Anti“-Faschisten meist in die Kriminalität – von Hausbesetzungen über Straßenschlachten mit der Polizei bis hin zu Brandstiftung und versuchtem Totschlag. Eine linksradikale Ideologie führe zur Verachtung anderer Meinungen bis hin zu offenem Hass gegen weite Teile der Gesellschaft und den Staat. Potentiellen Aussteigern wird geraten:

„Nimm dein Leben in die Hand und nicht den nächsten Pflasterstein.“

Die Initiative wurde vom Landesverband Bayern der AfD initiiert. Der Huffington Post teilte ihr Vorsitzender Petr Bystron auf Anfrage mit, dass den Aussteigewilligen Rechtsbeistand, psychologische Hilfe und Tipps gegeben werden. Die als „linksliberal“ geltende Online-Zeitung, herausgegeben vom früheren GEZ-Frühstücksfunker Cherno Jobatey, berichtete am 26. Juli ironisch über dieses so wichtige Zeichen gegen linksextreme Gewalt und fragte die AfD, ob sie dieses Program „wirklich ernst“ meine, denn es wirke wie eine „Satire-Aktion“. So hat die Huffington Post ihr linksverdrehtes wirres Denken erneut selber geoutet.

Im Interview mit PI-NEWS (Video oben) zeigt Bystron auf, wie wichtig dieser Einsatz gegen die linksextreme Gewaltszene in Deutschland ist. Wir führten das Gespräch vor einem Plakat, das in München in der Nähe des linksextremen Treffpunktes „Kafe Marat“ angebracht ist. Dort wurden schon Anleitungen zum Bombenbasteln gefunden. Bezeichnenderweise ist dieser Bunker nach Jean Paul Marat benannt, dem geistigen Brandstifter und intellektuellem Wegbereiter der Massenexekutionen der französischen Revolution. Wessen gewalttätigem Geistes Kind die Linken sind, die sich dort in der Thalkirchner Str. 102 in der Ludwigsvorstadt-Isarvorstadt versammeln, ist an den Aufklebern und aufgesprühten Slogans zu erkennen, die an der Außenfassade angebracht sind:

Der am Ende des Videos zufällig vorbeigekommene Münchner Bürger drückte spontan den gesunden Menschenverstand des Volkes aus, der sich gegen solche linksextremen gewaltbereiten Organisationen richtet. Leider ist dieser Verstand den etablierten Parteien längst abhanden gekommen, denn sie halten ihre schützende Hand über die ihnen nützlichen Straßenterroristen. Dieser Bürger wählt die nach links gerückte CSU mittlerweile nicht mehr, zumal sie in München auch noch der SPD zugestimmt hat, die gewaltbereiten Linksextremen im Kafe Marat finanziell zu unterstützen. In der Passantenbefragung, die wir am gestrigen Donnerstag durchführten, hatte keiner etwas gegen dieses „Antifa-Ausstieg“-Projekt vorzubringen:

Die AfD hat bereits angekündigt, nach der Bundestagswahl einen Untersuchungsausschuss zum Linksextremismus ins Leben rufen. In dessem Zuge dürfte dann auch der Druck wachsen, endlich den „Kampf gegen Links“ zu beginnen.

(Kamera: Franky Scheele; Schnitt: Michael Stürzenberger)




„Für einen toten Nazi steh ich nicht auf“

Wie sich politische Hassreden und pure Menschenverachtung über den Tod hinaus selbst in der Kommunalpolitik zeigen können, wurde am Dienstag in der Ratssitzung der nordrhein-westfälischen Kleinstadt Radevormwald offenbar. Anlässlich einer Gedenkminute zum Tod von Ratsmitglied Joachim Bötte weigerte sich der linke Ratspolitiker Peter Ullmann (Foto) als einziger, sich von seinem Platz zu erheben. Hinterher rühmte sich Ullmann dieses Tabubruchs im Internet noch stolz mit den Worten: „Für einen toten Nazi steh ich nicht auf.“

Der 62-jährige Familienvater Joachim Bötte (Foto, l.) war im Februar nach einer langen Krebserkrankung verstorben. Der klassische „Malocher“ hatte zuvor seit seinem 14. Geburtstag ein Leben lang hart gearbeitet, Steuern gezahlt, drei Kinder in die Welt gesetzt und groß gezogen. Vor einigen Jahren begann er sich auch noch politisch zu engagieren für die Zukunft Deutschlands und vertrat bis zuletzt die islamkritische Bürgerbewegung Pro Deutschland im Stadtrat von Radevormwald. Keinerlei politische Skandale oder private Fehltritte sind von Joachim Bötte überliefert. Und trotzdem verweigerte sich Peter Ullmann als örtlicher Ratsvertreter der Linkspartei am Dienstag in Anwesenheit von Böttes Witwe und Kindern selbst den primitivsten Regeln zwischenmenschlichen Anstandes.

Bezeichnend für den Charakter dieses Parade-Gutmenschen ist auch folgende Anekdote: Gegen Ullmann selbst lief vor einigen Jahren ein Parteiausschlussverfahren in der Linkspartei, weil er regelmäßig seine Frau – ebenfalls „Parteigenossin“ – misshandelt und geschlagen haben soll, u. a. sogar am Rande von Parteiveranstaltungen. Vorwürfe, die auch im Ausschlussverfahren laut parteinahen Kreisen nicht entkräftet wurden, aber aus formalen Gründen trotzdem nicht für einen Ausschluss reichten.

Dieser Ehrenmann rühmt sich nun auch noch auf seiner Internetseite damit, einem unbescholtenen Bürger in Anwesenheit seiner Familie ins Grab hinterher gespuckt zu haben. Hier Ullmanns Artikel in fast vollständiger Länge – seine Worte sprechen wahrlich für sich selbst:

Für einen toten Nazi steh ich nicht auf [..]. Der Bürgermeister empfand es während der 19. Ratssitzung am 14. März 2017 als angemessen, dass dieser Mann in stillem Gedenken gewürdigt wird. Ich sage: Nein. Und ich blieb sitzen. Auch, als dann die Nachfolgerin von „pro Deutschland“ vereidigt wurde, blieb ich sitzen.

Respekt für die Toten ist billig und leicht, Respekt vor den Lebenden hingegen viel schwerer. Lebende haben die unangenehme Eigenschaft, mehr als leere Gesten zu erwarten. Der Stadtrat, der entgegen unserer ausdrücklichen Bitte kein Wort für den erst am 26. Februar in den Wupperorten von Faschisten überfallenen Jan Bäcker übrig hat, steht nun für einen toten Nazi auf. Ich nicht.

Dass ich sitzen bleibe, findet der Vorsitzende der UWG-Fraktion, Bernd-Eric Hoffmann, „einfach ungehörig und [es] zeugt von mangelnden Respekt vor dem Menschen (unabhängig von Parteizugehörigkeit) und dem Amt eines Stadtrates“ – Er hätte es tatsächlich angemessen gefunden, wenn die Stadt selbst eine Todesanzeige schaltet. Eine Schande also, da sitzen zu bleiben?

Die wirkliche Schande ist, dass Joachim Bötte überhaupt Mitglied des Rates der Stadt Radevormwald war. Ihm gebührt keine Ehre, keine Würdigung und kein Respekt dafür.

Wenn nun so pauschal von der allgemeinen Würde des Menschen gefaselt wird, die gerade ich missachtet hätte, dann will ich daran erinnern, dass der Rat der Stadt sonst auch für keinen Menschen, der in unserer Stadt stirbt, aufsteht.

Mehr Würdigung als der einfachste Rader hat so einer ganz sicher nicht verdient.

Übrigens wirbt Ullmann auf seiner Internetseite auch damit, dass er für die Bürger als linker Kommunalpolitiker gerne über verschiedenste Kanäle erreichbar ist:

So können Sie mich persönlich erreichen: blog@ein-linker.de
Telefonisch bin ich wochentags von 9 bis 12 Uhr für Sie erreichbar: 0160 / 5000 734

Ansonsten: Nutzen Sie die neuen Medien doch ruhig mal für eine schnelle Frage an ihren lokalen Linkspolitiker!

Über die folgenden Dienste erreichen Sie mich ebenfalls:
Skype: fritz.ullmann
Twitter: https://twitter.com/ein_linker
tumblr: http://ein-linker.tumblr.com/




Linksextreme Seite „Indymedia“ verboten – Wahlkampfmanöver?

„Innenministerium verbietet Online-Plattform ‚Linksunten Indymedia'“, heißt es heute reißerisch in den Mainstreammedien. Hierbei handelt es sich um jene linke Internet „Hatespeach“-Seite auf der gegen jeden und alles gehetzt und gedroht wird, was nicht mindestens links verortet ist. Auch zahlreiche Bekennerschreiben, häufig illustriert mit aussagekräftigen Bildchen, wurden in der Vergangenheit auf dem linksradikalen Forum verbreitet. Die Hetzjagd gegen Andersdenkende und das „Outing“ gehört dabei mit zu der Lieblingsbeschäftigung der Betreiber. Nebenbei wurden teils schwer leserliche und gewaltaffine Texte zur erhofften linken Weltrevolution veröffentlicht.

+++ Update 12.30 Uhr: Indymedia ist jetzt in Deutschland und im europäischen Ausland nicht mehr aufrufbar! +++

Nebelkerze?

Die wieder erstarkte AfD im Nacken (aktuell drittstärkste Kraft in den Umfragen), zündet das CDU-geführte Bundesinnenministerium die nächste Stufe im Wahlkampf. Nicht genug, dass die Hauptverantwortlichen für den Verlust von Sicherheit und Ordnung nun versuchen mit diesem Thema in der heißen Phase des Wahlkampfs zu punkten. Jetzt der klägliche Versuch, diese „Maizière“ von Seiten des entsprechenden Ministers mit der Ankündigung des Verbots von „linksunten“ auszuwetzen.

Nach den bürgerkriegsähnlichen Zuständen beim G20-Treffen in Hamburg war allerdings solch eine Nebelkerze von Seiten der Regierungsparteien zu erwarten – Wahlkampf eben!

Da passt es jetzt ins Bild, dass man drei Freiburger Linke als Verantwortliche der Seite präsentieren kann und zahlreiche Waffen bei den Hausdurchsuchungen sichergestellt werden konnten.

Seit Jahren linksradikale Protagonisten bekannt

Was in den Artikeln bei Welt, Spiegel und Focus allerdings nicht erwähnt wird, ist die Tatsache, dass die Betreiber von „linksunten“ seit Jahren den Behörden mit Wohnadresse und Computer-IP bekannt sind. So telefonierte ein PI-Autor im Jahre 2012 bereits wegen der öffentlich gemachten Gewaltfantasien (Wunsch nach brennenden Kirchen) der Autonomen Antifa Freiburg mit der zuständigen Staatsanwaltschaft in Freiburg. In dem Gespräch mit einem sichtlich erregten Staatsanwalt kam man auf die Hintermänner zu sprechen, die bezüglich Indymedia doch mit den heutigen Möglichkeiten zu ermitteln sein müssten. Zur Verwunderung des PI-Autors sprach der Staatsanwalt offen weiter. Sinngemäß: Man wisse sogar von welchem Rechner die Seite betrieben werde. Da aber theoretisch mehrere Personen in der betreffenden Wohnung (Deutschland) gemeldet seien (WG), könne man nicht eindeutig zuordnen, wer zu welcher Zeit was am Rechner tue. Und da man nicht jemanden zu Unrecht beschuldigen wolle, seien einem da die Hände gebunden.

Ob man da bei „rechten“ Tätern in gleicher Situation auch lange Jahre so angeblich hilflos zugesehen hätte? Oder aber haben die „Studenten“ jetzt ihre WG aufgelöst, sind in eigene Wohnungen gezogen und konnten jetzt, da besser situiert, zu ihren Rechnern eindeutig zugeordnet werden? Eher unwahrscheinlich.

Stattdessen lügt man den Bürgern vor: „Nun scheint es dem BfV gelungen sein, die mutmaßlichen Administratoren zu identifizieren“, so eine Textpassage auf Welt.de heute morgen.

Ein durchschaubares Wahlkampfmanöver

„Linksunten.indymedia“ ist bis zum jetzigen Zeitpunkt übrigens nach wie vor online! Und selbst wenn die Seite demnächst kurzfristig abgeschaltet werden sollte, so wird von den Altparteien bestimmt demnächst wieder gerne gesehen und toleriert werden, wie dort oder unter anderem Namen, auch in Zukunft Adressen und weitere persönliche Daten zum Beispiel von AfD-Parteimitgliedern ins Netz gestellt werden, um diese durch linksextreme Marionetten bis in den privaten Bereich terrorisieren zu können.

Wir schließen uns hier schon einmal der Forderung Petr Bystrons an, der heute auf Twitter fordert, die Antifa als Terrororganisation einzustufen und zu verbieten.




Vor Bundestagswahl: „Bremer Erklärung“ hetzt gegen AfD

Von Sarah Goldmann | In einer so genannten „Bremer Erklärung“ bemüht sich im Vorfeld der Bundestagswahl ein ‚breites Bündnis‘ darum, eine Neuauflage des Judenboykotts der 30er Jahre zu organisieren. Ziel ist es, Mitglieder oder Sympathisanten der AfD vom Arbeitsplatz zu vertreiben, sie in Geschäften nicht zu bedienen, ihnen Schulbesuch und Vereinsmitgliedschaft zu verwehren, ihnen die Wahlwerbung auf der Straße unmöglich zu machen und sie später daran zu hindern, ihre Parlamentssitze einzunehmen.

Wörtlich heißt es darin:

Wir werden uns an der Verbreitung ihrer Parolen nicht beteiligen. Wo wir sind, bekommen sie kein Forum – weder auf der Straße, noch in unseren Vereinen, in unseren (Hoch)Schulen und Betrieben, Läden und Kneipen, an unseren Treffpunkten oder im Parlament.

Auch die Begründung ist in ihrer allgemeinen Formulierung an die aller Judenpogrome in der Geschichte angelehnt, dass nämlich die Juden die AfDler an allen Problemen der Welt schuldig sind:

Wir sehen die vielen dringlichen Missstände in der Bundesrepublik und weltweit. Die neuen Zäune und Mauern in den Köpfen und an den Grenzen, die Armut und den Krieg. Aber wir wissen: Die alten und die neuen Rechten sind Teil des Problems.

Die Welt wird als brennendes Inferno dargestellt, das die Juden „die Rechten“ verursacht haben und gleichgültig geschehen lassen:

Während draußen Unterkünfte für Asylsuchende brennen, reden AfD-Vertreter*innen von Schießbefehlen an den EU-Außengrenzen

Während es draußen regnet,… Während andere an die Küste fahren… Während Oma Plätzchen bäckt… hätte man auch schreiben können, aber es geht eben darum, einen Zusammenhang zwischen brennenden Heimen (so wird unterstellt) und der AfD zu konstruieren, um den Hass gegen sie so weit anzustacheln, dass er letztendlich zu den gewünschten Pogromen führen wird. Es geht um billige Stimmungsmache, um das Aufhetzen von Menschen, um die Sprache der Gewalt.

Angebot an die Unterzeichner: Argumente statt Gewalt

Unter den Unterzeichnern des Nazi2.0-Aufrufes finden sich viele Professoren, die wie im Dritten Reich die intellektuelle Redlichkeit gegen einen Opportunismus gegenüber dem hasserfüllten Zeitgeist eingetauscht haben. Insbesondere diese wollen wir mit folgendem Angebot ansprechen: Verteidigen Sie vor einer größeren medialen Öffentlichkeit, hier bei uns auf PI, eine Ihrer Thesen. Begründen Sie, warum die AfD verantwortlich sein soll für die Armut in der Welt oder für Kriege. An welcher Stelle die AfD die Rechte von Erwerbslosen einschränken will oder wo sie gegen Homosexuelle oder Alleinerziehende mobilisiert. Und warum dies Ihrer Meinung nach den Boykott oder die Behinderung von Mitgliedern dieser Partei rechtfertigt, wenn nicht gar Gewalt, die in der Folge solcher Hetze zwangsläufig entsteht bzw. schon entstanden ist.

Haben Sie den Mut, eine einzige der im Aufruf genannten Thesen auch mit Argumenten zu untermauern? Sind Sie bereit, den neu aufgelegten Judenboykott argumentativ zu verteidigen und mit Ihrem Namen noch einmal öffentlich zu unterschreiben? Sie, als eine in der Auswahl genannten Personen, dürfen auf PI einen Beitrag schreiben, Länge maximal 1000 Wörter. In diesem stellen Sie eine Ihrer Thesen gegen die AfD vor. Wir werden jemanden von der AfD bitten eine Gegendarstellung gleicher Länge zu schreiben, auf die Sie dann noch einmal antworten dürfen. Auch die AfD erhält anschließend die Gelegenheit einer zweiten Replik. Sollte niemand von der AfD dazu bereit sein, würde das ein Autor von PI übernehmen. Jede Seite erhält zwei Gelegenheiten zu schreiben. Wie sieht es also aus,

  • Prof. Dr. Sabine Broeck,
  • Prof. Dr. Gisela Febel, Professorin,
  • Prof. Dr. Monika Fikus, Professorin,
  • Prof. Dr. Andreas Klee,
  • Prof. Dr. Kerstin Knopf,
  • Prof. Dr. Ulrike Liebert,
  • Prof. Dr. Martin Nonhoff,
  • Prof. Dr. Rolf Oberliesen, Hochschullehrer,
  • Prof. Dr. Hans Jörg Sandkühler, Hochschullehrer i.R.,
  • Prof. Dr. Anne Schierenbeck, Hochschullehrerin,
  • Prof. Dr. Erhard Tietel,
  • Prof. Dr. Ingeborg Zerbes, Universitätsprofessorin?

Sind Sie bereit, Ihre Meinung zu verteidigen? Haben Sie den Mut, in eine inhaltliche Auseinandersetzung einzutreten? Haben Sie den Anspruch an sich selbst, begründen zu können, was Sie öffentlich vertreten? Wir wenden uns insbesondere an Sie als Akademiker, weil wir bei Ihnen den intellektuellen Anspruch kraft Ihrer Tätigkeit unterstellen können. Bei mehreren „Bewerbern“ würden wir denjenigen wählen, der im Alphabet am weitesten hinten erscheint. Auf eine Antwort sind wir sehr gespannt.




SPIEGEL über Islam-Aufklärer in Deutschland

spiegelIm aktuellen SPIEGEL befindet sich ein dreiseitiger Artikel über die islamkritische Szene in Deutschland mit ausführlicher Darstellung von PI. Vor einigen Monaten traf mich hierzu ein Redakteur des SPIEGEL in München und redete über eine Stunde lang mit mir. Es ist unwürdig für dieses „Sturmgeschütz der Demokratie“, dass sich kein einziges Statement von mir in dem Artikel befindet, obwohl es dort auch um mich geht. Nur ein zitierter Satz hätte dieser tendenziösen Berichterstattung den Wind aus den Segeln genommen. Beim Thema Islamkritik hat somit auch eines der größten Nachrichtenmagazine Deutschlands den Weg des seriösen und objektiven Journalismus verlassen.

(Von Michael Stürzenberger)

Auszüge aus dem Artikel:

Der Stachus ist einer der schönsten Plätze Münchens, reich an Tradition und reich an Passanten. Michael Stürzenberger hat den Ort bewusst gewählt; die Hand zur Faust geballt, schreitet er auf und ab. Und brüllt: „Der Koran ist das gefährlichste Buch der Welt.“

Polizisten in schusssicherer Weste bewachen das Gelände. Denn ein paar Dutzend Menschen sind gekommen, um gegen Stürzenberger, den Agitator, zu demonstrieren. Stürzenberger, 49, war vor rund zehn Jahren Pressesprecher der Münchner CSU; seit 2012 führt er in Bayern die Splitterpartei „Die Freiheit“, vor drei Monaten wurde er zum Bundesvorsitzenden gewählt. Er predigt den Hass auf den Islam, er vergleicht den Koran mit Hitlers „Mein Kampf“.

Seit zwei Jahren sammelt er Unterschriften gegen ein Islamzentrum, das in München entstehen soll. Mehr als hundert islamfeindliche Kundgebungen hat er schon abgehalten.

Der Mann von der „Freiheit“ ist nicht allein. Er hat Unterstützer, Gefolgsleute, sie haben Schilder aufgestellt: „Keine Moschee am Stachus“, „Stoppt die Gegner der Demokratie“. Stürzenberger ruft, die Scharia schreibe Männern vor, Frauen zu schlagen. Seine Stimme überschlägt sich. „Das wollen wir in Bayern nicht!“ Ein Rentner fragt, wo er „gegen den Islam“ unterschreiben könne.

Den meisten Münchnern sind Stürzenbergers Angriffe peinlich. Seine Hetze erinnere an die „dumpfen Parolen der Nazis“, sagt Stadtrat Marian Offman (CSU). Die Stadtverwaltung unter Oberbürgermeister Christian Ude (SPD) fürchtet Konflikte vor den Kommunalwahlen, München habe sich zu einem „Experimentierfeld“ für radikale Islamgegner entwickelt. Die Rechtspopulisten der „Freiheit“ proben, ob ihr Angriff auf die muslimische Minderheit mehrheitsfähig ist. Sollte Stürzenberger genügend Unterschriften für ein Bürgerbegehren gegen den Moscheebau sammeln, wäre das über Bayern hinaus ein Signal für Muslime, nicht willkommen zu sein.

Die realitätsverweigernden Islam-Unterstützer Offman und Ude repräsentieren für den SPIEGEL wohl „die meisten“ Münchner. Dieser Propaganda-Artikel enthält Satzbausteine aus der Zeit, in der man Roland Koch mit seiner Kampagne gegen die doppelte Staatsangehörigkeit schon diffamieren wollte. Damals wurde auch ein „älterer“ Herr zitiert, der „gegen Ausländer unterschreiben“ wollte. Aber immerhin stellt das vierköpfige Redaktionsteam auch kritische Aspekte zum Islam in Deutschland dar:

Liegt das daran, dass viele aus der dritten Generation der Zugewanderten den Islam strikter leben als ihre Eltern und Großeltern? Dass in manchen Brennpunktvierteln sich muslimische Schülerinnen nicht mehr trauen, ohne Kopftuch auf die Straße zu gehen? Oder liegt es an den Meldungen über in Deutschland aufgewachsene junge Männer, die nach Pakistan gehen, um sich dort in Terrorcamps ausbilden zu lassen?

Erst vergangene Woche warnte der Bundesinnenminister vor einer hohen Zahl Dschihadisten aus Deutschland, die im Namen Allahs in Syrien kämpften. Etwa 300 sind es inzwischen, die ihre Heimat verlassen haben, um in den Krieg gegen Diktator Assad zu ziehen.

Hans-Georg Maaßen, der Präsident des Bundesamts für Verfassungsschutz, sieht eine „Wechselwirkung“ zwischen den Umtrieben radikaler Salafisten und rechtsextremer Agitation. Aber soll man deshalb Propaganda für den Islam in deutschen Fußgängerzonen verbieten?

Wenn der SPIEGEL die offene Diskussion über den Islam zulassen würde, könnte sich die Öffentlichkeit schnell ein Bild davon machen, dass weite Teile der islamischen Lehre brandgefährlich und verfassungsfeindlich sind. Dann wäre der nächste Schritt, die Verzichtsforderung auf all diese Bestandteile, nur folgerichtig zur Selbsterhaltung unserer demokratischen Grundordnung. Aber genau diese Diskussion wird vom SPIEGEL wie von fast allen Medien nicht nur in Deutschland, sondern weltweit unterbunden. Es ist klar, warum: Die islamische Welt hält die westliche mit ihrem massenhaften Öl, Gas und Geld im knallharten Würgegriff.

Der SPIEGEL-Redakteur hatte mich auch zu den unterschiedlichen Religionsgruppen des Islams befragt. Ich erklärte ihm ausführlich, wie sehr sich die Aleviten von den Sunniten und Schiiten unterscheiden. Aber diese Darstellung ließ er einfach weg, denn sie hätte ihm den Wind aus den Segeln seiner tendenziösen Propaganda-Maschinerie genommen:

Islamfeinde unterscheiden in der Regel nicht zwischen Sunniten, Schiiten oder Aleviten, zwischen militanten Islamisten und friedlichen Frommen. In ihrer Vorstellung ist der Islam keine Religion, sondern eine politische Ideologie, die es zu bekämpfen gilt.

Muslimen wird unterstellt, nach der Weltherrschaft zu trachten. Sie untergrüben die Souveränität demokratischer Staaten, unterwanderten ihre Rechtsordnung. Auf der Internetplattform Politically Incorrect heißt es: „Die Ausbreitung des Islam bedeutet, dass unsere Nachkommen – und wahrscheinlich schon wir selbst – in zwei, drei Jahrzehnten in einer weitgehend islamisch geprägten Gesellschaftsordnung leben müssen, die sich an der Scharia und dem Koran orientiert und nicht mehr am Grundgesetz und an den Menschenrechten.“

Muslimen wird gar nichts unterstellt, sondern der Islam selbst fordert dies in seinen „theologischen“ Schriften. Hohe Repräsentanten dieser totalitären Ideologie und ehrliche Moslems auf den Straße posaunen den Anspruch des Islams auf Weltherrschaft schließlich permanent unüberhör- und -sehbar hinaus, so dass es selbst SPIEGEL-Redakteure registrieren müssten – wenn sie nicht ihre Augen und Ohren aus linksideologischen Gründen verschließen würden. Weiter im Anti-PI-Pamphlet:

Im Sommer 2013 verbreitete sich über Politically Incorrect das Video einer selbsternannten „Anti Islam Fraktion“: Zu sehen ist, wie ein Koran auf einem Baumstumpf lodert. Drei Männer erscheinen, sie tragen Masken aus Alu-Folie und verbrennen einen weiteren Koran. Mit verzerrter Stimme wenden sie sich an die Muslime: „Ihr seid die faschistischste und hasserfüllteste Religion, die es nur gibt.“

Es folgen Bilder von Enthauptungen, blutverschmierten Fanatikern, verstümmelten Frauenkörpern, verätzten Gesichtern. Am Ende heißt es: „Gib Islam keine Chance!“ Die Münchner Staatsanwaltschaft hat Ermittlungen gegen die Urheber des Videos aufgenommen.

Gegründet wurde Politically Incorrect, kurz PI genannt, von Stefan Herre, einem Lehrer aus Köln, und sein Einfluss geht über die digitale Welt hinaus: Herre ist mit Rechtspopulisten wie dem Niederländer Geert Wilders und ausgewiesenen Islamhassern wie dem US-Pastor Terry Jones bekannt. In vielen deutschen Städten haben sich PI-Ortsgruppen gegründet, ebenso in Österreich und in der Schweiz; der Münchner PI-Ableger wird vom bayerischen Verfassungsschutz beobachtet.

Der SPIEGEL verschweigt seinen Lesern ganz bewusst, dass die Macher des Videos Ex-Moslems sind. Nach der Darstellung von anti-islamischen NPD-Aktivitäten beklagen die SPIEGEL-Redakteure, dass Islamkritik auch in Reihen der CDU geäußert wird:

Antimuslimische Parolen haben den Weg in die Mitte der Gesellschaft gefunden. Geschürt wird die Furcht vor dem Fremden von Politikern wie Hans-Jürgen Irmer, dem stellvertretenden Fraktionschef der hessischen CDU: „Der Islam ist auf die Eroberung der Weltherrschaft fixiert“, warnte er im Landtag, „wir brauchen nicht mehr Muslime, sondern weniger.“ Deren Verbänden könne man nicht trauen. Die Täuschung Andersgläubiger gehöre zum Wesen des Islam.

Nur eine Meinungsäußerung? In Deutschland dürfe der Islam ebenso kritisiert werden wie das Christentum, sagt Verfassungsschutzchef Maaßen. Und im Fall von Politically Incorrect rätseln die Behörden, ob es sich dabei lediglich um eine digitale Plattform handelt – oder um eine Organisation, die von Personen gelenkt wird. Die Beobachtung eines Blogs gilt als rechtlich schwierig. Verfassungsschützer sprechen von einer „Grauzone“.

Aber vielleicht lassen sich Grauzonen auch beseitigen. Vorigen Dienstag erteilte die Anti-Rassismus-Kommission des Europarats der Bundesregierung einen Tadel. Sie bedauert das Scheitern einer Bundesratsinitiative, eine Bestimmung ins Strafgesetzbuch aufzunehmen, „die rassistische Motive zu einem strafverschärfenden Umstand erklärt“.

Länder wie Großbritannien und die USA sind da weiter: Sie haben Gesetze gegen sogenannte Hasskriminalität erlassen, um Migranten besonders zu schützen.

Der SPIEGEL sollte sich besser mit den Grundlagen des Islams befassen, als sich zum Sprachrohr idiotischer Initiativen auf EU-Ebene zu machen, die allen Ernstes die Meinungsfreiheit einschränken und diejenigen zensieren wollen, die mutig die Fakten in einer weitestgehend feigen, verlogenen und volksverratenden Medienlandschaft aussprechen.

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Hofbräu Wirtshaus Speersort in Hamburg

Hamburg: Hofbräuhaus Speersort sagt AfD für Wahlparty ab

Das Hofbräuhaus Speersort in der Hamburger City ist eingeknickt vor den Regierungsparteien und ihren Schlägertrupps und hat der einzigen nennenswerten Opposition in Deutschland ihre Räume gekündigt. Das Abendblatt berichtet:

Die Hamburger AfD muss sich einen neuen Ort für ihre Wahlparty am Abend der Bundestagswahl (24. September) suchen. Wie das Hamburger Abendblatt erfuhr, hat das Hofbräuhaus am Speersort (City) die ursprüngliche Zusage wieder zurückgezogen. Die Bürgerschaftsfraktion der Alternative für Deutschland bestätigte die „sehr kurzfristige Absage“. Man suche einen neuen Ort.

Wenig glaubhafte Begründungen

Man hat bei den Betreibern wohl noch sehr gut die G20-„Proteste“ der Linksfaschisten in Erinnerung, die mit ihrer brachialen und menschenverachtenden Gewalt eben diesen Zweck verfolgten, Andersdenkende zu bedrohen und einzuschüchtern.

Da wirken die Erklärungen des auf Linie gebrachten Wirtshaus-Teams wenig glaubhaft, man „habe nicht gewusst“, wer da kommt und „wolle sich politisch nicht positionieren“.

Denn erstens fragt eine gute Restauration durchaus nach, welcher Art die Veranstaltung ist, ob Geburtstags-, Trauer- oder Vereinsfeier oder Parteievent. Danach richtet man die Deko und vor allem die Bewirtung aus. Der erste Teil der Erklärung dürfte also gelogen sein.

Zweitens macht sich kein Restaurant und kein Biergarten gemein mit den Inhalten der Gäste, seien es nun Kaninchenzuchtvereine oder Sozialdemokraten, die dort einkehren. Man wird als gutes Haus auf eine neutrale (gute) Bewirtung und die Zufriedenheit der Gäste allerhöchsten Wert legen, egal ob sie das Grundgesetz verachten, wie Vertreter der GroKo, oder ob sie  – wie im Falle der AfD – zu den Verteidigern unserer Verfassung zählen.

„Man wolle sich politisch nicht positionieren“, zieht also auch nicht, da das mit dem Ausschank von Getränken ja auch gar nichts zu tun hat.

Neben den zu erwartenden Einschüchterungsversuchen der roten SA dürfte auch die drohende Berichterstattung im NDR eine Rolle gespielt haben. Der norddeutsche Rotfunk sekundierte den Straßenschlägern mit einem „Location Check“. Beim Besuch des Speersort wies man das Hotel auf die Gäste der AfD hin, die man dort natürlich schon kannte. Aber man wies darauf hin, dass man „es beim NDR auch weiß“, und das reichte.

Die zu erwartende Zerstörung der Räumlichkeiten durch die asoziale Sturmabteilung des Genossen Mundwinkel wollte man sich dann angesichts zu erwartender Wahlerfolge der AfD und wutschnaubender Reaktionen der GroKo-Schläger wohl doch nicht antun.

Kontakt:

Hofbräu Wirtshaus Speersort
Speersort 1
20095 Hamburg
Tel.: 040-27880060
Email: info@speersort-hofbraeu.de
Facebook

Email an den NDR: fernsehen@ndr.de


(Hinweis an unsere Leser: Wir bitten Sie bei Schreiben an die Kontaktadresse, trotz aller Kontroversen in der Sache, um eine höfliche und sachlich faire Ausdrucksweise.)




Hochzeit in Kiel: Die Miris lassen es krachen

Erst kürzlich haben wir darüber berichtet, dass der schwerkriminelle Miri-Clan aus Bremen mit dem Drogenhandel rund 50 Millionen Euro Jahresumsatz macht und zusätzlich knapp 7 Millionen Euro staatliche Transferleistungen bezieht. Standesgemäß feiert man Hochzeiten an den nobelsten Adressen mit eigens eigeflogenen Musikern und Sportwagen im Wert von Einfamilienhäusern.

Die Kieler Nachrichten (Printausgabe 14.12.2010) berichten:

Kiel. Der Ostseekai ist eine der ersten Adressen für Traumschiffe in Deutschland. Jedenfalls im Sommer. Im Winterhalbjahr wird das Gebäude immer öfter als Veranstaltungsort genutzt: Messen, Modenschauen oder Hochzeitsfeiern mit bis zu 2500 Gästen beherbergt das Gebäude inzwischen fast regelmäßig.

Italiens Kreuzfahrtreedereien schätzen den Ostseekai. Selbst für die größten Kreuzfahrer von Costa und MSC ist der Kai mit Terminal die Top-adresse. Ist der Terminal aber auch tauglich für schwere italienische Sportwagen?

Diese Frage klärte Haschem Miri am Sonntagabend.

Der 22-jährige Bräutigam hatte seine Auserwählte Muna Semmo am Sonntag geheiratet und danach in einem italienischen Edelsportwagen der Marke Lamborghini durch Kiel zum Ostseekai gefahren. Begleitet von Feuerwerk, Musik und Gesängen machte der Bräutigam aber nicht vor dem Terminal Halt. Haschern Miri steuerte das 300 000-Euro-Gefährt als Schlusspunkt des Hochzeitskonvois durch die Tür in die Abfertigungshalle, wo er seine Braut direkt bis vor den Aufzug chauffierte.

Der komplette Kieler Kreuzfahrtterminal wurde von der libanesischstämmigen Familie des Bräutigams für die Feier gemietet. „Wenn wir feiern, dann kommen da schnell ein paar Tausend Gäste zusammen“, sagte Schwager Mervan, „da war der Terminal für uns ideal.“

Die Familie ist im norddeutschen Autohandel aktiv und hat Angehörige bis in den Ruhrpott. Für die Hochzeitsfeier wurden nicht nur Tische und Bestuhlung für mehr als 1000 Gäste in der oberen Ebene aufgebaut, sondern auch eine Bühne. Sie war für Rabih al Asmar bestimmt, einen bekannten Sänger aus dem Libanon, der für die Feier im Ostseekai extra aus Beirut eingeflogen wurde – einer der Höhepunkte neben der standesgemäßen Fahrt mit den gelben Lamborghinis durch Kiel. Für die Kinder der Familie war aus Hamburg eigens ein XXL-Geländewagen des Typs Hummer gemietet worden – der aber vor der Eingangstür des Ostseekais blieb.

Bisherige PI-Beiträge zur Thematik:

» Bremen will auf kein “Miri-Talent” verzichten
» Chapter der Mongols gefährdet Sicherheit nicht
» Bremer Justiz: Skandalurteil gegen kriminelle Miris
» Die Kapitulation der Politik vor den Kurden-Clans
» Moslems gründen neue Verbrecherbande
» Bremen: Sicherheitsbeamte brauchen Schutz
» Messerattacke gegen Grünen-Politiker Öztürk
» Bremen: Jugendstraftaten fest in Migrantenhand
» Kurden-Clans: Timke attackiert Senator Mäurer
» „Null Toleranz” in Bremen
» Senator Mäurer: “Türken sind quasi EU-Bürger”
» Kriminalität: Die deutsche Opfergesellschaft
» “Eh, ich bin ein M. Gib mir dein Handy!”
» “König von Marokko” herrscht in Bremen
» Bremen: Kapitulation vor dem Verbrechen?
» Die Polizei, Dein Freund und Helfer?
» Bremer Polizei: Erfolgreich deeskaliert

» BILD: „Ihr Programm gegen kriminelle Familien ist ein Witz“

(Spürnase Claus)




München: Grüne Transe von Kulturbereicherern verprügelt – „AfD ist schuld!“

Rohrlack1Als diese Woche die deutschen Medien berichteten, Marcel Rohrlack (Foto), der Sprecher der Grünen Jugend in München sei nach dem Besuch des CSD, bei dem er als Frau verkleidet war, von einer „Gruppe junger Männer“ geschlagen worden, gab es zuerst keine konkrete Täterbeschreibung. Diese wurde jetzt von der Polizei nachgereicht und nun ist klar, was eigentlich bei dieser fehlenden Täterbeschreibung jedem noch wirklich Denkenden schon die ganze Zeit dämmerte: „Südländer“ waren die eifrigen Überbringer von Kulturgut in Form eines Schlages, der Rohrlack die Brille zerstörte, ein blaues Auge und eine Wunde hinterließ, die genäht werden musste.

Inzwischen gab es eine Solidaritätsdemo für den Grünen und jede Menge Empörung von grün bis rot, durch alle Medien und auch wieder zurück – ohne freilich auch nur ansatzweise die Ursache jener sogenannten Homophobie zu diskutieren, die die Kulturschätzchen veranlasst hat, einem Unterstützer von Islamisierung und Masseneinwanderung das Dankesgeschenk eines Veilchens zu machen.

rohrlck

Das genaue Gegenteil ist der Fall. Die ideologische Verblendung des Herrn Rohrlack geht so weit, dass er nun in einer Videoansprache zu der Sache tatsächlich die AfD als ursächlich für solche Attacken beschimpft, die allerdings selbst sogar einen Kreis organisierter Homosexueller hat.

Vielleicht hätten im Fall des Herrn Rohrlack leichte Schläge auf den Hinterkopf, die ja laut Volksmund das Denkvermögen erhöhen sollen, etwas mehr gebracht, denn direkt vor den Kopf scheint dem Brett nicht besonders zu schaden, das beim typischen Grünen und Linksextremen vorgenagelt ist.




Streifzug durch das Imperium der Linken

Jan FleischhauerWenn Henryk M. Broder schon neidisch fragt „Verdammt, warum habe ich das Buch nicht geschrieben?“, muss etwas dran sein an Jan Fleischhauers „Unter Linken“, das es innerhalb kurzer Zeit auf einen vorderen Platz in der Spiegel-Bestsellerliste geschafft hat. Fleischhauer hat einen Großteil seines Lebens „unter Linken“ verbracht und ist dann „aus Versehen“ konservativ geworden. Das Buch ist Analyse, Polemik und persönlicher Erfahrungsbericht – ein Streifzug durch das Imperium der Linken.

HMB in der Presse:

Verdammt, warum habe ich das Buch nicht geschrieben? Warum musste es Jan Fleischhauer sein? Nicht, dass ich es ihm nicht gönnen würde, aber ein wenig neidisch bin ich schon. So wie ein älterer Zirkusartist bei allem Respekt auf einen jüngeren Kollegen neidisch ist, der scheinbar mühelos eine grandiose Vorstellung hinlegt. Fleischhauers Buch ist grandios, es kommt in meine VIB-Ecke, neben die Bücher von Wilhelm Reich, Alice Miller und Götz Aly.

(…)

Und nun kommt Jan Fleischhauer, Jahrgang 1962, und bilanziert, was seitdem passiert ist. Es ist kein Blick zurück im Zorn, keine Abrechnung mit der eigenen Vergangenheit, wie sie bei den 68ern gerade en vogue ist, es ist eine Momentaufnahme in bewegten Bildern: Wie die Linke zum Justemilieu derjenigen werden konnte, „die über unsere Kultur bestimmen“, die in dem Bewusstsein leben, nicht nur „im Recht zu sein“, sondern „einfach immer recht zu haben“.

Dabei geht es nicht nur um die Trittbrettfahrer der Geschichte, die aus jedem Unglück ihren persönlichen Gewinn zu ziehen verstehen, nicht um die blinden Passagiere, die das Kommando an Bord übernehmen wollen, sobald das Schiff den Hafen verlassen hat, wie die Erben der DDR-Diktatur, die in der Bundesrepublik längst mitreden und mitregieren, es geht um eine Form der kulturellen Hegemonie, die sich flächendeckend breitgemacht macht, ein Perpetuum mobile, das seine Energie aus der Wechselwirkung von Größenwahn und Impotenz bezieht. Denn die Linke ist größenwahnsinnig und impotent zugleich. Sie will die ganze Welt verändern, wird aber mit ein paar Migranten mit Kriminalitätshintergrund vor der eigenen Tür nicht fertig. Sie möchte alle Ressourcen gerecht verteilen, achtet dabei vor allem darauf, dass sie bei der Umverteilung nicht zu kurz kommt. Sie nimmt sich gerne der vielen Opfer des Kapitalismus an, die sie zum eigenen Vorteil noch einmal viktimisiert.

Beispiele liegen auf der Straße. Für all das liefert Fleischhauer eine Fülle von Beispielen. Sie liegen sozusagen auf der Straße, er hat sich nur die Mühe gemacht, sich nach ihnen zu bücken. Eine ebenso einfache wie effektive Methode des Chronisten, der sicher sein kann, dass sich seine Leser nicht einmal an das erinnern können, was sie gestern in der „Tagesschau“ gehört haben.

Geschweige denn an das, worüber vor 40 Jahren geredet wurde. Fleischhauer zitiert aus einem im Oktober 1967 im „Kursbuch“ abgedruckten Gespräch unter vier hauptberuflichen Revolutionären, die im Begriffe waren, den Garten Eden auf Erden zu errichten und damit „die fantastische Erfüllung eines uralten Traums der Menschheit“ zu verwirklichen. Jeder verstockte Atheist, der dieses Protokoll gelesen hat, wird dem Allmächtigen dafür danken, dass Er diese totalitäre Utopie verhindert hat.

Deutschland benachteiligt. Derselbe Grusel stellt sich beim Leser ein, wenn Fleischhauer seine Eindrücke von einer Sitzung der „Deutschen Islamkonferenz“ wiedergibt, deren Teilnehmer sich gegenseitig vorjammern, wie sehr sie in Deutschland benachteiligt werden. Der Vertreter der repressiven Mehrheitsgesellschaft kann da nur zur Kenntnis nehmen, „welche Zumutung er und die anderen 75 Millionen Deutschen für die Fremden in ihrer Mitte bedeuten“.

Auch Fleischhauers Buch ist eine Zumutung – für alle, die an der fixen Idee festhalten, dass man die Natur des Menschen „par ordre du mufti“ ändern könne, vorausgesetzt, der Mufti ist ein Gutmensch, der sich in sein benachteiligtes Gegenüber einfühlen kann.

Es ist ein Genuss, Fleischhauer zu lesen, so viel kluge Bosheit kommt selten so leichtfüßig daher. Er schreibt so, wie Jackie Chan kämpft. Auch dessen Gegner merken erst, dass sie getroffen wurden, wenn sie am Boden liegen. Das hätte sogar Rudolf Krämer-Badoni gut gefallen.

Videos zum Thema:

» Auszug aus dem Buch (352 Seiten, 16,90 Euro)
» WELT: Interview mit Jan Fleischhauer und Arnulf Baring

(Spürnasen: Klaus K., ODD)




Der Islam – einfach ein anderer Lebensentwurf?

Der Islam ist nur ein anderes Gesellschaftsmodell, auf das wir – speziell nach dem 11. September – mit der Bildung von Parallelgesellschaften reagieren. Völlig unverständlich, dass dieser zur negativen Wahrnehmung des Islam in der Öffentlichkeit führte. Professor Udo Steinbach (Foto), langjähriger Direktor des Orient-Instituts und derzeit Gastdozent in Basel, hatte in Lörrach zum besseren Verständnis des Islam geladen.

Der Südkurier berichtet:

Das von den Schweizer Stimmbürgern erwirkte Minarett-Verbot spülte für begrenzte Zeit an die Oberfläche, was in weiten Teilen der Bevölkerung auch in Deutschland schwelt: Das Misstrauen gegen den Islam. Ist die „Islamophobie“ gewachsen? Ja, sagt Professor Udo Steinbach, langjähriger Direktor des Orient-Instituts und derzeit Gastdozent in Basel, der jetzt zu einem Vortrag in der Lörracher Stadtbibliothek war. Das Thema ist von großem Interesse, der Veranstaltungsraum der Bibliothek war bis auf den letzten Platz gefüllt. Die deutsche Gesellschaft befinde sich in einer„historischen Situation“, führte Steinbach aus.

Mit der Migration (auch) aus islamischen Ländern kamen andere Gesellschaftsmodelle und Lebensentwürfe ins Land, ohne dass politisch darauf reagiert wurde – das, erklärte der Wissenschaftler, war und ist „nicht leicht zu verkraften“. Die Migration fiel in eine Zeit, da der Islam zu neuem Selbstbewusstsein fand, während in Europa die Verunsicherung wuchs. Vollends der 11. September 2001 weitete eine Kluft, die ohnehin angelegt war. Parallelgesellschaften entstanden, Stereotypen verfestigten sich. Die Wahrnehmung des Islam in der westlichen und auch in der deutschen Öffentlichkeit wurde so negativ, wie sie weithin heute noch ist. Soweit der beunruhigende Befund.

Den Massenmord im Namen Allahs des 11. September wegstecken wie eine Naturkatastrophe? Zwangsehen als „anderes Gesellschaftsmodell“ hinnehmen? Was ist daran eine „Stereotype“, wenn man dies aus tiefstem Herzen verurteilt?

Positiv bewertete Steinbach deutschsprachigen Islamunterricht und theologische Fakultäten, die zeigten, dass „der Islam hier angekommen ist“. Die Notwendigkeit einer Erneuerung werde auch Menschen muslimischen Glaubens klar – wiewohl nur langsam. Steinbach leugnete nicht, dass die Entwicklung eine Schnecke ist und die Widerstände auf beiden Seiten beträchtlich sind. Eine große Leistung werde hier wie dort gefordert: Eine Integration zweier Kulturen, bei der beide „das Essenzielle an Wertvorstellungen nicht aufgeben“. Hilfreich wäre schon, wenn der Islam nicht beständig in einem „schrägen Licht“ dargestellt werde, focussiert auf „Ehrenmorde“, die mit dem Islam nichts zu tun hätten, auf Kopftuchdebatten oder Jugendkriminalität. Das „Kollektiv der Muslime“, das es in der Realität nicht gebe, werde negativ belegt, meint Steinbach.

Wir lernen, dass es „den Islam“ nicht gibt und Negatives sowieso nichts mit dem Islam zu tun hat. Was würde eigentlich dem passieren, der einen „gemäßigten Nationalsozialismus“ integrieren will, eben ein anderes Gesellschaftsmodell? Da will zurecht keiner etwas von wissen. Beim Islam dagegen ist es positiv, dass dieser hier angekommen ist.




Polizeiaufmarsch vor dem linken Gewaltzentrum "Rote Flora" in Hamburg beim G20

HH: Anti-AfD-Demo vor der Parteizentrale und zur Roten Flora

Von ALSTER | Für Samstag, den 9. September hat ein linkes Bündnis zu einer Anti-AfD-Demonstration aufgerufen. Der Protestzug soll sich gegen „islamfeindliche Hetze“ und Rassismus wenden – und explizit gegen den möglichen Einzug der AfD in den Bundestag nach der Wahl am 24. September. Es soll eine Zwischenkundgebung vor der AfD-Zentrale geben und auf der Abschlusskundgebung werden „Künstler“ vor der Roten Flora auftreten.

„Vor dem „Stadtteilzentrum“ Rote Flora wollen die Veranstalter zudem ein Zeichen gegen die zunehmende staatliche Repression und Kriminalisierung linker und emanzipatorischer Politik setzen. Das Verbot von linksunten.indymedia etwa sei auch ein Schlag gegen alle Menschen, die sich gegen die extreme Rechte und ihr Parteiprojekt der AfD organisieren.  Auch die Rote Flora bilde einen wichtigen Ort linker Subkultur und Politik, der einen wesentlichen Beitrag gegen Rechts leiste. „Mit der Abschlusskundgebung und dem Konzert wollen wir zeigen, dass wir nicht nur die besseren Argumente haben, sondern auch die besseren Partys feiern…“ so die Veranstalter.

Wie diese Partys aussehen, konnte Hamburg und die ganze Welt am Rande des G-20-Gipfels verfolgen. Im Umfeld des linksautonomen Zentrums „Rote Flora“ im Hamburger Schanzenviertel, war es während der Gipfeltage zu Plünderungen, Brandstiftungen und anderen schweren Gewalttaten gekommen. Direkt nach dem G20-Gipfel wurde angesichts der Gewaltexzesse und der Dimension der hemmungslosen, entfesselten Aggression gegen Polizeibeamte sowie der Zerstörungswut seitens linksextremer Demonstranten und Autonomer  eine gewaltsame Räumung der Roten Flora nicht ausgeschlossen. Sogar der Hamburger Bürgermeister Olaf Scholz hat die Existenz des Zentrums infrage gestellt. „Da muss etwas passieren“, sein Geduldsfaden sei  „gerissen“, sagte er Anfang August im Abendblatt und betonte, niemand solle glauben, es könne alles bleiben, wie es war.

Was ist daraus geworden?

Als sich die Mitglieder des Sonderausschusses G20 der Bürgerschaft am Donnerstagabend erstmals trafen, wurde der AfD-Antrag, dem Ausschuss eine Ortsbesichtigung der Roten Flora zu ermöglichen, abgeschmettert. Nach der Ausschusssitzung war klar: die rot-grüne Koalition wollte vor der Bundestagswahl keinen Ärger mit der extremen Linken. Man setze auf einen „langfristigen Wandel und Gewaltverzicht des besetzten Zentrums“.

Die Hamburger Linken, bei denen eine Sarah Rambatz gerne Deutsche sterben sehen will, haben auch einen Brief an ihren roten Bürgermeister, der sie so nett in Ruhe lässt, geschrieben: „Bieten Sie Herrn Gauland im Rathaus kein Podium! Das „Hamburger Bündnis gegen rechts  (HbgR)“  bittet Sie dem Beispiel ihres Nürnberger Parteikollegen, Herrn Christian Vogel, zu folgen und dem Spitzenkandidaten der rechtspopulistischen AfD einen Auftritt im Hamburger Rathaus am 21. September zu untersagen… Mit freundlichen Grüßen .. “

Ob der Bürgermeister Olaf Scholz auch so eine Niederlage wie sein Parteikollege in Nürnberg einstecken will? Neben den üblichen Unterstützern laufen auch die Mittelmeer-Schlepper-Helfer Sea-Watch mit.




Jessen: „Deutschland hat ein Spießer-Problem“

Erschrocken hat sich der Feuilletonchef der ZEIT, Jens Jessen (Foto). Nein, nicht etwa im nachhinein über seinen unfassbaren Videobeitrag, in dem er dem „spießigen“ Rentner in München schuld an dessen Opferstatus gab. Erschrocken war der 52-Jährige darüber, dass die Leser tatsächlich das verstanden hatten, was er zum Ausdruck bringen wollte und ihrer Empörung in einer Email-Flut Luft machten.

Und so betont er tapfer, dass er es nicht so gemeint hat, was er gesagt hat und dass seine gutmenschliche Seele angesichts der „Schlammschlacht des Wahlkampfes, die das Ausländerthema perfide instrumentalisiert“ etwas in Wallung geraten war. Man habe ihn bedauerlicherweise missverstanden, nein, nein, das Vergewaltigungsopfer war nicht selbst schuld, weil es einen kurzen Rock trug.

Und dann kommt sie doch wieder, die Quasi-Rechtfertigung für die Täter, die aber keine sein soll:

„(…) ich beharre allerdings darauf, dass Deutschland ein Spießer-Problem hat. Und dass in diesem Land mit unerbetenen und zudringlichen Ermahnungen, Ratschlägen, Besserwissereien und scheelen Blicken jeder Ausländer schlechte Erfahrungen macht (…)

Stimmt, Deutschland hat ein schweres Problem – und zwar mit linken Spießern vom Schlage Jessens, die uns ungebeten mit ihren oberlehrerhaften Ermahnungen, Ratschlägen und Besserwissereien vorschreiben wollen, was wir zu denken und wie wir zu handeln haben und die jeden mit scheelen Blicken und Schlimmerem bedenken, der es wagt, von der vorgegebenen Route abzuweichen.

» jessen@zeit.de
» Tagesspiegel: Gewaltproblem praktisch gelöst

(Spürnase: Blindenhund)




Video: Meuthens Brandrede gegen die Linksextremismus-Relativierer

Was war denn da gestern los im beschaulichen baden-württembergischen Landtag? Dort, wo ansonsten eher gediegene Reden gehalten werden, die keinen so richtig vom Hocker reißen, verlief es am Mittwoch bei der Aufarbeitung der linksextremen Gewaltorgie in Hamburg so turbulent wie selten zuvor. Es ging konkret um den Antrag der AfD-Fraktion zur Einsetzung eines Untersuchungsausschusses „Linksextremismus und Linksterrorismus in Baden-Württemberg vor dem Hintergrund der Ausschreitungen am Rande des G20-Gipfels in Hamburg“. Mittendrin AfD-Chef Jörg Meuthen, dem bei seiner Rede angesichts der Relativierer aus den Altparteien der Kragen platzte.

Aber lassen wir ihn selber zu Wort kommen – hier mit einem Statement zu seiner Rede auf seiner Facebook-Seite von gestern Abend:

Liebe Leser, heute ist mir im Landtag der Kragen geplatzt. Schauen Sie sich das Video meiner Brandrede gegen die verlogenen Unterstützer der gewalttätigen Linksextremisten an und teilen Sie es massenhaft! Vier Minuten, die es in einem deutschen Parlament schon lange nicht mehr gab.

Und es musste sein, denn das, was sich heute im Landtag von Baden-Württemberg ereignet hat, markiert einen Tiefpunkt der deutschen Parlamentsgeschichte. Zur Krönung wurden wir aus den Reihen der SPD dann auch noch lautstark als „AfD-Verbrecher“ bezeichnet – im Video deutlich zu hören. Arme SPD, was ist aus Dir nur geworden.

Was war zuvor passiert?

Unsere AfD-Fraktion beantragte, nicht zuletzt aufgrund der bürgerkriegsähnlichen Zustände in Hamburg, einen „Untersuchungsausschuss Linksextremismus und Linksterrorismus“. Wir luden, fernab jeglicher parteipolitischer Befindlichkeiten, alle anderen Parteien zu gemeinsamer, konstruktiver Mitarbeit ein, um sich des bedrückenden Problems linker Gewalt anzunehmen.

Unseren Antrag können Sie den folgenden Links entnehmen:

Antrag in schriftlicher Form: http://www.landtag-bw.de/…/W…/Drucksachen/2000/16_2336_D.pdf

Begründung des Antrags im Plenum: https://www.youtube.com/watch?v=wVIkiDJiB-w&feature=youtu.be

Was folgte, war eine Schande für diesen Landtag – und zeigte, warum wir den Verbund aus CDUSPDFDPGRÜNE (in Ba-Wü zum Glück ohne die „Linke“) als „Kartellparteien“ bezeichnen:

Die Grünen und die SPD lehnten unseren Antrag ab und echauffierten sich über ihn. Ja, getroffene Hunde bellen! Die Verknüpfungen zwischen den Grünen, der SPD und der linksextremen Szene, die vergangene Woche Hamburg verwüstet hat, sind bekannt. Kein Wunder also, dass rot-grün die Aufklärung linksextremer Umtriebe verweigert! Wer will sich schon ins eigene Fleisch schneiden.

Und die CDU? Sie ließ sich mal wieder von den grünmarxistischen Gesellschaftsklempnern, mit denen sie koaliert, am Nasenring durch die Manege führen. Noch gestern übten sich Vertreter der Union in anti-linksextremer Kampfrhetorik. Heute wird klar: Das war mal wieder billiges Wahlkampfgetöse.

Markige Worte, die politisch keinen Widerhall finden werden: Die CDU bleibt die größte politische Mogelpackung des Landes. Ein Konrad Adenauer, ein Ludwig Erhard, ein Franz-Josef Strauß, sie alle dürften ob der Entwicklung ihrer vergrünisierten Merkel-Union im Grabe rotieren.

Nicht besser: Die FDP. Auch sie verweigerte unserem Antrag ihre Zustimmung. Diese Partei, die wie keine andere hierzulande die Kuscheljustiz großgezüchtet hat, steht auch in puncto Linksextremismus für ein „Weiter so“, auch wenn Lindner und seine Liberalala-Truppe massenmedial gerne etwas anderes verlautbaren lassen.

Nein, liebe Leser, die Kartellparteien sind nicht wirklich darum bemüht, gegen den linken Terror anzukämpfen. Sie tolerieren ihn, und zu nicht geringen Teilen fördern sie ihn sogar aktiv. Das erschreckende Ergebnis kennt mittlerweile jeder Bürger, der die verstörenden Bilder aus Hamburg gesehen hat.

Nur eine Partei sagt hierzulande dem Linksextremismus entschieden den Kampf an, und das ist die #AfD!

Trau Dich, Deutschland, und befreie Dich am 24.9. nicht nur von Merkel, sondern auch vom Linksextremismus.

Wer sich die Rede von Sascha Binder (SPD), auf die Meuthen explizit Bezug nimmt, anhören will, kann dies hier tun (ab 3:36 Min dann noch einmal die Reaktion von Jörg Meuthen).

Gestern fand in Berlin auch eine Pressekonferenz des AfD-Spitzenteams zur Bundestagswahl, Dr. Alice Weidel und Alexander Gauland, statt. Die PK war ursprünglich vorgesehen zum Thema „NetzDG – DAS FALSCHE MAAS FÜR MEINUNGSFREIHEIT!“, wurde aber kurzfristig angesichts der Geschehnisse in Hamburg geändert: