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Verkehrsunfall mit den Miris

Wir haben schon häufig über die haltlosen Zustände in Bezug auf die Familienclans der Mhallamiye-Kurden in und um Bremen berichtet. Wie zügig man selbst persönlich Betroffener wird und einem niemand hilft, musste jetzt Bettina C. feststellen, die in einen Unfall mit den Miris verwickelt wurde.

Der Bremer Landtagsabgeordnete Jan Timke (Bürger in Wut) hatte erst kürzlich dem Cicero in die Feder diktiert: „Polizei und Justiz haben Angst“. Klingt unglaublich, scheint aber bei einer Polizei ohne jedweden Rückhalt von Politik und Justiz genau so zu sein – insbesondere, wenn man folgende „Geschichte“ aus dem Leben liest.

Der Weser-Kurier berichtet:

Eingeschüchterte Bremer Autofahrerin fühlt sich von ihrem Unfallgegner bedroht und von Achimer Polizeibeamten im Stich gelassen

Große Sorgen nach einem kleinen Unfall

Achim. „Ich habe immer noch Angst ohne Ende“, sagt Bettina C. Vor ein paar Wochen hatte sie einen kleinen Unfall in der Achimer Innenstadt. Ihr Unfallgegner – das erfuhr sie allerdings erst am Tag darauf – ist ein Mitglied der polizeibekannten Familie M.. Von den Unfallgegnern fühlte sich Bettina C. bedroht, von der Polizei nicht beschützt. Im Gegenteil: Sie hatte das Gefühl, die Polizei wolle sich aus der Sache am liebsten heraushalten.

Ein junges Mitglied der libanesischstämmigen Familie M. aus Oyten rutschte zwei Tage vor Silvester auf schneeglatter Fahrbahn in das Auto von Bettina C.. Sie rief die Polizei und verschanzte sich bis zum Eintreffen der Beamten in ihrem Wagen, denn die vier Insassen aus dem gegnerischen VW Golf attackierten die 47-Jährige verbal.

„Ach, der blaue Golf, alles klar“, sagten die Polizeibeamten, die im Streifenwagen am Unfallort in der Fußgängerzone eintrafen, erinnert sich Bettina C.. Den Beamten war offenbar sofort klar, wen sie vor sich haben. Im Beisein der Polizei setzten Bettina C. und ihre Unfallgegner ihren Schlagabtausch fort. Sie wolle eine Anzeige wegen des Kratzers an ihrem Auto, forderte sie. Es gäbe keinen Schaden, stellten die Beamten fest und schrieben es so auch später in ihr Protokoll.

Die Streifenwagenbesatzung habe sehr wohl einen Schaden festgestellt und ihn auf 100 bis 300 Euro geschätzt, bleibt Bettina C. bei ihrer Darstellung. Und nicht die Polizisten hätten sie auf die Möglichkeit der nachträglichen Kontrolle durch eine Werkstatt hingewiesen, sondern sie habe angekündigt, ihr Auto in einer Werkstatt begutachten zu lassen, korrigiert C. die Polizei in der Beschreibung des Hergangs.

Sie solle die Angelegenheit privat mit dem Unfallgegner regeln, empfahlen ihr die Beamten. Dann werde der junge Fahrer in der Versicherung nicht hochgestuft, er habe erst seit zwei Tagen seinen Führerschein. Die Bremer Dozentin fühlte sich von den beiden Polizisten mehr und mehr bedrängt.

Seine Beamten hätten sich korrekt verhalten, stellt sich Jörg Wesemann vor seine Kollegen. Der Leiter des Polizeikommissariats Achim zeigt großes Verständnis, dass für Bettina C. das Geschehen sehr unangenehm gewesen sein muss. Die Situation sei aufgeheizt gewesen, hatten ihm seine Kollegen berichtet, wobei die jungen Leute in dem typischen Imponiergehabe, „wie wir es von der Familie kennen“, sowohl gegenüber der Frau als auch seinen Beamten aufgetreten seien. Im Tonfall hätten sich die Frau und das Quartett aber nichts geschenkt, so Wesemann.

Ob sie Alkohol getrunken habe, Tabletten nehme oder einen Joint geraucht hätte, wollten die Beamten von C. wissen, die im Laufe des Geschehens immer nervöser wurde und das Gefühl bekam, von den Polizisten (mittlerweile war ein zweiter Streifenwagen eingetroffen) weder ernst genommen noch beschützt zu werden. Im Gegenteil: Sie fühlte sich von den Beamten den Männern gegenüber ausgeliefert.

Tags darauf bestätigte sich für C. das ungute Gefühl: Von ihrem Versicherungsvertreter erfuhr sie ein paar Fakten zur Familie M.. Bettina C. folgte seinem Ratschlag und betraute ihre Anwältin mit dem Fall. Die Großfamilie M. gehört zu den Mhallamiye, einer arabisch sprechenden Minderheit aus der Türkei und dem Libanon. In Bremen und Umgebung leben rund 2600 Menschen, die zu den Mhallamiye zählen. Mehr als die Hälfte von ihnen ist in den Akten der Polizei schon einmal als Tatverdächtiger aufgetaucht.

Von ihrer Autowerkstatt bekam Bettina C. einen Kostenvoranschlag für die Reparatur: 600 Euro. Ein paar Tage später, so sagt sie, kam ein Anruf von dem Unfallgegner. 600 Euro seien viel zu viel, das werde er nicht akzeptieren, habe er sie beschimpft. Wenige Minuten, nachdem sie den ungebetenen Anruf per Knopfdruck beendet hatte, habe sie ein gewisser Günter angerufen: Er kenne sie von der Arbeit her, und er werde sie dort treffen. Sie kenne keinen Günter, sagt die Bremerin, die einen Zusammenhang mit vorangegangenen Anruf vermutete und sich eingeschüchtert fühlte.

Die Polizei habe sie im Stich gelassen, ist Cs. Eindruck Als sie ein paar Tage nach dem Unfall zum Revier in Achim geht und bittet, dass der Unfall nachträglich aufgenommen wird und sie gegen die beiden Polizisten eine Dienstaufsichtsbeschwerde („Die können mir doch nicht raten, den Unfall persönlich zu regeln, wenn es sich um solche Leute handelt“) loswerden möchte, wird ihrem Wunsch nicht gefolgt, sagt C..

Stimmt nicht, wehrt Jörg Wesemann die Vorwürfe ab. Der Kostenvoranschlag der Werkstatt habe nachträglich aus einem Verkehrsereignis einen Unfall gemacht. Das sei ein ganz normales Verfahren. Inzwischen sei die Ordnungswidrigkeit an den zuständigen Landkreis gemeldet worden, den Unfallparteien seien die entsprechenden Anhörungsbögen zugeschickt worden. „Das Verfahren ist völlig korrekt gelaufen“, so Wesemann. Warum der zweite Streifenwagen vor Ort war, wisse er nicht, sagt Wesemann. Möglicherweise sei er nur zufällig dort aufgetaucht, vielleicht habe ihn die Besatzung des ersten Teams aber auch vorsorglich angefordert. Denn aus Erfahrung wisse die Polizei, dass solche Situationen eskalieren können.

Der finanzielle Aspekt des Unfalls ist für Bettina C. inzwischen erledigt:“Die Versicherung hat gezahlt.“ Doch das Verhalten der Achimer Beamten macht ihr nach wie vor zu schaffen. Rückendeckung bekam sie von Bremer Polizisten. Sie wären mit der Situation ganz anders umgegangen, hätten sie ihr gegenüber geäußert.

Mehr zum Thema „Rückendeckung bekam sie von Bremer Polizisten. Sie wären mit der Situation ganz anders umgegangen, hätten sie ihr gegenüber geäußert“ kann man hier nachlesen…

(Spürnase Gitta S.)

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