„Deutsche“ Moslem-Politiker entlarven sich selbst

Wir alle kennen die muslimischen Politiker, die sich in deutsche Volksparteien eingeschlichen haben mit dem Ziel, dem Islam in Deutschland immer größere Macht zu verleihen. Zusammen mit ihren willfährigen Helfershelfern aus CDU/CSU, SPD, Grünen, SED und FDP wähnten sich Leute wie Özdemir, Fahimi, Özoguz und wie sie alle heißen, offensichtlich bereits dem Ziel sehr nahe. Aber jeder, der schon mal intensiv mit Angehörigen der Friedensreligion™ diskutiert hat, weiß auch, wie leicht diese aus der Reserve zu locken und zu demaskieren sind, wenn man ihrer Sicht der Dinge widerspricht. Die offenbar in den allermeisten Moslems schlummernde Aggressivität fördert in solchen Gesprächen Dinge zu Tage, die sie im Alltag, durch das Einsetzen der Taqqiya, gerne verschleiern.

(Von Buntlandinsasse)

Auch Politiker, die seit Jahren darauf geschult sind ausnahmslos politisch korrekte Textbausteine zu verwenden, sind davor offenbar nicht gefeit. So bezeichnete Cem Özdemir am Donnerstagabend bei Maybrit Illner alle(!!!) Teilnehmer der PEGIDA-Demonstrationen als „üble Mischpoke mit niederen Instinkten“. Abgesehen davon, dass dies eine unentschuldbare und nicht hinnehmbare Entgleisung eines gewählten Volksvertreters gegenüber knapp 11.000 Bürgern und Steuerzahlern ist, lässt auch Özdemirs Wortwahl tief blicken. Der Begriff „Mischpoke“ stammt aus dem jüdischen und ist dort durchaus positiv belegt als Bezeichnung für Familie oder Gesellschaft. Im deutschen sieht das freilich anders aus. Dort wird der Begriff abwertend und diffamierend eingesetzt, insbesondere gegenüber jüdischen Menschen. Tradition hat das seit dem Nationalsozialismus, als Leute wie Hitler und Goebbels gerne auf dem Begriff Mischpoke zurückgriffen, wenn sie abwertend von den Juden sprachen. Dies ist in etlichen historischen Reden der beiden zu hören. Wer so einen Begriff spontan in einer Talkshow benutzt, für den scheint dieser Begriff zum allgemeinen Sprachgebrauch zu gehören und man möchte sich daher gar nicht vorstellen, welche Wortwahl Özdemir wohl im privaten Umfeld an den Tag legt. Dass ausgerechnet ein Mitglied der Partei, die sich gerne zu Deutschlands Sprachpolizei aufspielt und die alleinige moralische Hoheit darüber haben will, welche Worte man in Deutschland benutzen darf und welche nicht, im öffentlich-rechtlichen Fernsehen mit antijüdischen Stereotypen um sich wirft, hat irgendwie schon wieder etwas humoristisches. Obwohl dem Bonusmeilenflieger dieser Begriff seit Tagen auf seiner Facebookseite um die Ohren gehauen wird, auch von ihm gutgesonnenen Menschen, denkt er offenbar nicht im Traum daran, sich für die Beleidigung von 11.000 Bürgern und das Benutzen nationalsozialistischen Sprachgebrauchs zu entschuldigen. Stattdessen löscht er (oder lässt löschen) fleißig kritische Kommentare. Für nächsten Montag hat Özdemir im übrigen seine Teilnahme an der Gegendemo in Dresden angekündigt, wo er Seite an Seite mit gewalttätigen und verfassungsfeindlichen Rotfaschisten aufmarschieren wird. Bleibt abzuwarten, ob er sich auch an einer gesetzeswidrigen Blockade beteiligen wird. Zuzutrauen wäre es ihm allemal.

Ganz im Sinne der Frauenquote dachte sich offenbar Doppelquotenfrau Yasmin Fahimi: Was der Cem kann, kann ich schon lange. Und so veröffentlichte sie gestern auf ihrer Facebookseite einen Post, in dem sie der AfD, HoGeSa und PEGIDA die Schuld für den „Anschlag“ in Vorra (der sehr verdächtig nach False-Flag riecht) in die Schuhe schiebt und sie als „Brunnenvergifter“ bezeichnet. Nun ist auch der Begriff Brunnenvergiftung ein uralter, antijüdischer Stereotyp, der im Mittelalter benutzt wurde, um Pogrome gegen und die Verfolgung von Juden zu rechtfertigen, denen in dieser Zeit europaweit hunderttausend jüdische Menschen zum Opfer fielen. Auch Fahimi wurde darauf mehrfach aufmerksam gemacht und hält offenbar ebenfalls die Löschtaste für die einzig notwendige Antwort darauf.

Wenn schon 11.000 Menschen, die von einem Grundrecht unserer Gesellschaft Gebrauch machen, ausreichen, um diese beiden Mohammedaner dazu zu bringen, öffentlich mit antisemitischen Stereotypen um sich zu werfen, möchte man sich nicht ausmalen, zu welchen Mitteln solche antidemokratischen Menschen greifen, wenn es mal fünfzig- oder hunderttausend Menschen sein sollten.




Neues von Edathy – Ein „Saubermann“ klärt auf

edathy_hartmann_zierckeSchäbiger geht es wohl kaum: Da soll nun der ehemalige Bundestagsabgeordnete Sebastian Edathy (SPD) am kommenden Donnerstag vor dem Untersuchungsausschuss des Deutschen Bundestages, der eingesetzt wurde, um die Hintergründe der Kinderporno-Affäre um eben diesen früheren Mandatsträger und einen möglichen Verrat von Dienstgeheimnissen aufzuklären, aussagen, da gibt dieser Lump, eine treffendere Bezeichnung fällt uns leider in diesem Zusammenhang nicht ein, dem „Stern“ vorab ein Interview.

(Von Hinnerk Grote)

Darin bezichtigt er seinen Parteifreund, den wegen Drogenkonsums in die Schlagzeilen geratenen Bundestagsabgeordneten Michael Hartmann (Foto r. oben), und den inzwischen pensionierten ehemaligen Präsidenten des BKA, Jörg Ziercke (auch SPD-Mitglied, Foto r. unten), des Geheimnisverrats.

Der „Stern“ berichtet in seiner Online-Ausgabe:

Edathy gibt geheimen Informanten preis

In der Affäre um Sebastian Edathy spricht nun die Hauptperson: Der Ex-SPD-Abgeordnete belastet im stern seinen Parteifreund Michael Hartmann und den langjährigen BKA-Präsidenten Jörg Ziercke.

Wer hat Sebastian Edathy vor möglichen Ermittlungen gewarnt? Dieser Frage geht seit Monaten ein Untersuchungsausschuss des Bundestags nach, der die Hintergründe der Polit-Affäre beleuchten soll. Der ehemalige SPD-Abgeordnete Edathy hatte frühzeitig davon erfahren, dass dem Bundeskriminalamt (BKA) ein brisantes Dokument vorlag: eine Liste deutscher Kunden, die bei einer kanadischen Firma Bilder oder Filme nackter Minderjähriger bestellt hatten. Auf dieser Liste stand auch Sebastian Edathy.

Gegenüber dem stern gibt Edathy nun seinen Informanten preis. Es sei, behauptet Edathy, der rheinland-pfälzische SPD-Bundestagsabgeordnete Michael Hartmann, 51. Hartmann sorgte im vergangenen Juli bereits für Schlagzeilen, weil er zugeben musste, die illegale Droge Crystal Meth gekauft und konsumiert zu haben.

Kontakt zwischen Ziercke und Hartmann

Sebastian Edathy behauptete gegenüber dem stern, Hartmann habe ihm am Rande des SPD-Parteitags in Leipzig im November 2013 in einem persönlichen Gespräch über die Erkenntnisse des BKA informiert. Hartmann, so Edathy weiter, habe ihm auch gesagt, dass gegenwärtig in Deutschland geprüft werde, ob das von dort vertriebene Material hierzulande strafbar sei.

Der SPD-Innenpolitiker Hartmann habe seine Informationen, so Edathy gegenüber dem stern, vom damaligen BKA-Präsidenten Jörg Ziercke erhalten. Das habe ihm Hartmann bei einem Gespräch im Dezember 2013 mitgeteilt. Seine Aussagen im stern untermauerte Edathy mit einer Eidesstattlichen Versicherung.

Ja, so wird es wohl gewesen sein – in der Phantasiewelt eines „Bastian“, in einer Welt, in der Kinderpornos unter kunstgeschichtlichen Aspekten betrachtet werden, in einer Welt, in der sich Festplatten in Luft auflösen und ein Laptop mit belastendem Inhalt rein zufällig abhanden kommt. Und wer weiß, vielleicht glaubt „Bastian“ selbst sogar an diese Phantasien.

Seine von ihm belasteten Parteigenossen scheinen von dieser Geschichte jedoch nicht so recht überzeugt zu sein:

Michael Hartmann sagte gegenüber dem stern: „Aus Respekt vor der Arbeit des Untersuchungsausschusses, von dem ich wahrscheinlich als Zeuge geladen werde, möchte ich mich dazu nicht äußern.“ Der frühere BKA-Präsident Ziercke, der vor kurzem pensioniert wurde, ließ dem stern über einen BKA-Sprecher mitteilen: Es treffe nicht zu, dass er Michael Hartmann über den Fall Edathy informiert und auf dem Laufenden gehalten habe. […]

Warum auch sollte der Präsident des Bundeskriminalamtes einem völlig unbedeutenden Hinterbänkler der SPD-Bundestagsfraktion, dessen Namen er wahrscheinlich nicht einmal kannte, von brisanten Ermittlungsergebnissen berichten? Wäre es nicht viel wahrscheinlicher, dass er sich damit an den Partei- oder zumindest an den Fraktionsvorsitzenden wendet?

Ganz offensichtlich sollen hier ein ohnehin schon gefallener unbedeutender Abgeordneter und ein längst pensionierter hochrangiger Beamter zu Bauernopfern gemacht werden, um die wahren Verräter, die wohl eher in der höchsten Ebene der SPD und im sog. „Niedersachsen-Sumpf“ (PI berichtete hier) zu finden sind, zu decken.

Es bleibt zu hoffen, dass sowohl der Untersuchungsausschuss als auch das gegen Edathy laufende Strafverfahren für Aufklärung sorgen werden. Dann dürften vielleicht nach Edathy noch ganz andere „Saubermänner“ auf der Anklagebank Platz nehmen müssen.




Thilo Sarrazin: Wie eingewanderte Moslems in die Berliner Polizei kommen

image[…] Bei all dem freut man sich, dass man eine deutsche Polizei hat, die einen hohen Ausbildungsstand besitzt, deren Bewerber einer scharfen Auslese unterliegen, und die allein dem deutschen Gesetz dient. Die Freude ist voreilig, denn diese Standards werden in Berlin gegenwärtig ausgehöhlt. Das wird man nicht sofort merken, dafür aber in 10 oder 20 Jahren umso mehr. Die Berliner Politik und Polizeiführung wünscht sich mehr muslimische Migranten in den Polizeikräften.

Das ist auch in Ordnung, denn jeder soll unabhängig von Herkunft und Religion bei der Aufnahme in die Polizei die gleichen Chancen haben, wenn er die gleiche Qualifikation mitbringt und die für alle vorgesehenen Prüfungen besteht. Tatsächlich hat sich in Berlin aber eine ungesetzliche neue Praxis herausgebildet: Die türkisch- und arabischstämmigen Bewerber für die Polizeilaufbahn werden mit Sonderbedingungen begünstigt. Diese sind so gestaltet, dass langfristig die Qualität der Polizei sowie die Einheitlichkeit ihres Verhaltens und damit der Rechtsdurchsetzung gefährdet sind…

(Fortsetzung hier, der Artikel erschien zuerst in der WELTWOCHE.)




Köln: Kardinal Woelki kritisiert Pegida scharf

woelki_deppDer Kölner Erzbischof Rainer Maria Kardinal Woelki hat sich kritisch zu antiislamischen Bewegungen wie „Hooligans gegen Salafisten“ oder „Patrioten Europas gegen Islamisierung des Abendlandes“ (Pegida) geäußert. „Solche ‚Retter des Abendlandes‘ brauchen wir nicht“, sagte er im Interview der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA) am Freitag in Köln. „Wir müssen diese Herausforderungen mit rechtsstaatlichen Mitteln lösen.“

Der Kardinal begrüßte es, dass zur Gegendemonstration gegen die jüngste Kundgebung der Gruppierung „Dügida“ (Düsseldorfer Bürger gegen die Islamisierung des Abendlandes) neben gesellschaftlichen Gruppen auch die Kirche aufgerufen habe.

Weiter betonte Woelki, Gewalt sei nie religiös zu rechtfertigen. Pervertierungen, die es leider sowohl in der Geschichte des Christentums als auch des Islam gegeben habe, dürften nicht mit der Religion gleichgesetzt werden. „Es ist nicht in Ordnung, angesichts von Gewaltexzessen etwa der Terrormiliz ‚Islamischer Staat‘ Muslime pauschal zu diskriminieren“, hob der Kardinal hervor. „Andererseits haben militante Salafisten in einem pluralen Rechtsstaat nichts zu suchen.“ Auch hiergegen gelte es, mit rechtsstaatlichen Mitteln vorzugehen, sagte Woelki. (Quelle: kath.net)

Kontakt:

» Kardinal Woelki: presse@erzbistum-koeln.de




Überfall mit Schlagstöcken in Gelnhausen

Auf dem Gehweg der Hailer Straße in Gelnhausen, Höhe des dortigen T-Punktes, ist es in der Nacht von Freitag auf Samstag gegen 00:40 Uhr zu einem Überfall mit Schlagstöcken gekommen. Vier junge Männer traten auf eine 34-jährige Frankfurterin zu und bauten sich in bedrohlicher Weise vor ihr auf. Gleichzeitig forderten die Schurken ihre Handtasche, die die Verängstigte daraufhin aushändigte und mit der die Täter in Richtung Altenhasslauer Straße schließlich unerkannt fußläufig flüchteten. Beschreiben kann sie die Personen als ca. 20 bis 25 Jahre alt und mit arabischem Aussehen. Der fordernde Täter sei auffallend dürr gewesen und trug bei Tatausführung vermutlich eine braune Lederjacke. Die Kripo hat die weiteren Ermittlungen übernommen und bittet um Hinweise unter 06181 100-123. (Übernommen von vorsprung-online.de – Nachrichten aus der Main-Kinzig-Region)




Ralph Giordano 2008: „Nicht die Migration, der Islam ist das Problem“

Ralph GiordanoAm 10. Dezember verstarb Ralph Giordano im Alter von 91 Jahren an den Folgen eines Sturzes. Viel wurde dieser Tage schon gesagt und geschrieben über den großen Publizisten. Seine Arbeit wurde dabei aber meist sehr unvollständig skizziert. Vor allem seine überaus scharfe Kritik am Islam in den letzten Jahren seines Schaffens blieb in den Medien gänzlich unerwähnt. Dabei hatte er dazu sehr viel zu sagen. Er ließ sich nicht in eine Schublade stecken, wollte sich nichts und niemandem anpassen und nahm kein Blatt vor den Mund. Er war das Gewissen der Gewissenlosen. Deshalb werden wir ihn in einer kleinen PI-Serie in den kommenden Wochen noch einmal selbst zu Wort kommen lassen und Texte und Gedanken eines großen Mannes wiederveröffentlichen. Heute Teil 1: Giordanos Rede auf der Kritischen Islamkonferenz 2008

Ralph Giordano
„NICHT DIE MIGRATION, DER ISLAM IST DAS PROBLEM“
Eröffnungsrede zur „Kritischen Islamkonferenz – Aufklären statt Verschleiern“ am 31. Mai 2008 um 10.00 Uhr im Hörsaal der Humanwissenschaftlichen Fakultät der Kölner Universität, Gronewaldstraße 2, Köln-Lindenthal

Verehrte, liebe Mina Ahadi, lieber Michael Schmidt-Salomon, liebe muslimische und nichtmuslimische Freundinnen und Freunde, wenn anwesend auch Gegnerinnen und Gegner dieser Tagung, meine Damen und Herren, ich begrüße die „Kritische Islamkonferenz – Aufklären statt Verschleiern“ als ein Pflasterstein auf dem Wege zu einer fortschrittlichen Islamkritik, die notwendiger ist denn je, und als einen weiteren Stein auf der Straße zu einer Interessensvertretung säkularer Muslime, die immer noch in den Anfängen steckt.

Dabei soll hier die programmatisch gedachte Einleitung „Nicht die Migration – der Islam ist das Problem“ in keinem andern Namen als dem meinen sprechen, in der Hoffnung großer Übereinstimmung mit dem Geist dieser Zusammenkunft. Das allerdings in einer zu ihren Gunsten veränderten Situation: Ein von feigen Politikern partei- und regierungsübergreifend verdrängtes und geschöntes Problem der deutschen Innen- und Außenpolitik hat sich im letzten Jahr mit der Kraft eines Naturereignisses Bahn gebrochen und sich einen Dauerplatz im öffentlichen Diskurs der Nation erkämpft – ein neuer Abschnitt in der Migrationsgeschichte Deutschlands.

I.
Zur Chronologie: Am 11. Mai 2007 fand auf Initiative des „Kölner Stadtanzeigers“ unter Leitung seines Chefredakteurs Franz Sommerfeld vor laufender Kamera ein Gespräch statt zwischen Bekir Alboga, Vorsitzendem der Türkisch-islamischen Union der Anstalten für Religion DITIB, und mir. Das Thema: Der Bau einer zentralen Großmoschee in Köln-Ehrenfeld. Die Runde dauerte eine Dreiviertelstunde, gezündet aber hatte schon ihr Anfang – meine öffentliche Aufforderung an Kölns Oberbürgermeister Fritz Schramma: „Stoppen Sie diesen Bau, der ein Anspruch auf Macht und Einfluß ist, ein Zeichen integrationsfeindlicher Identitätsbewahrung, ein falsches Signal und verräterischer Schritt zu weit nach vorn. Zwischen Hinterhofmoschee und zentraler Großmoschee gibt es zahlreiche Abstufungen ohne den Abschreckungseffekt, den das Köln-Ehrenfelder Reißbrettmodell provoziert.“

Die Wirkung war explosiv – und das nicht nur am Ort des Gesprächs.
Am 16. Mai 2007 ins Internet gestellt, hatte der Protest ganz offenbar etwas ausgesprochen, was sehr vielen Menschen auf der Seele lag. Anders ist die geradezu sturzflutartige Lawine nicht zu erklären, die die lokale Dimension sofort sprengte, rasch in den Alltag der öffentlichen Berichterstattung einzog und bundesweit aufdeckte, daß da etwas allgegenwärtig und hochbewußt vor sich hinschwelte, ohne sich aber bisher artikuliert zu haben: die Furcht vor einer schleichenden Islamisierung.

Binnen kurzem erreichten mich Hunderte und Aberhunderte von Briefen, Faxen und Telefonaten, mit einem ebenso einheitlichen wie bestürzenden Tenor: „Wir teilen Ihre Befürchtungen, wagen aber nicht, sie öffentlich auszusprechen, weil wir dann in die falsche, rassistische, neonazistische Ecke gestellt werden – wo wir nicht hingehören.“

Es war ein geradezu überwältigender Beweis, wie wirksam in Deutschland immer noch das niederträchtigste aller niederträchtigen Totschlagargumente der political correctness ist: „Wer gegen den Bau von Großmoscheen ist oder gar den Islam kritisiert, der macht die Sache der Nazis von heute“. Ich kenne keine schamlosere Ausbeutung des generationsüberhängenden Schulddrucks aus der Nazizeit an den schuldlosen Generationen von heute, als diese Chefanklage deutscher Umarmer, Gutmenschen vom Dienst, Multikulti-Illusionisten, xenophiler Einäugiger und unbelehrbarer Beschwichtigungsdogmatiker. Darunter nicht zuletzt maßgebliche Politiker der 68er. Mit Erschrecken registriere ich, wie unfähig gerade sie sind, ihre Denkmuster von Toleranz und Antirassismus angesichts einer neuen Lage in der Migrantenszene auch einer Neudefinition zu unterziehen und dabei die intellektuellen Wertmesser ihrer Jugend in Frage zu stellen. Stattdessen tragen sie weiter dazu bei, daß ein großer Teil der deutschen Gesellschaft immer noch auf ihre infame Diskriminierungsformel starrt wie der Vogel auf die Schlange, zungengelähmt und in eingeschüchterter Defensive.

Eine andere Gefahr für die Islamkritiker kommt von rechts, von falschen Bundesgenossen und Schulterklopfern, die aus ganz anderen, aus rassistischen Motiven gegen muslimische Sakralgroßbauten und islamische Riten, Sitten und Gebräuche sind.

Auch davon weiß ich ein Lied zu singen.

Hatte die braune Truppe im Kölner Stadtrat, einzige Fraktion gegen den Bau der Moschee, nach meinem Protest doch laut getönt: „Giordano auf Pro-Köln-Kurs!“ Woraufhin ich sie: „die zeitgenössische Variante des Nationalsozialismus“ nannte, „die, wenn sie könnte wie sie wollte, mich in eine Gaskammer stecken würde.“ Das ist, zugegeben, starker Tobak, der mir denn auch die Androhung eines Verfahrens einbrachte (dem ich, falls es eröffnet wird, mit freudiger Erregung entgegensehe). Aber hier verläuft die Schmerzgrenze, offenbart sich das Kernproblem, ein politisches Prinzip – die klare Abgrenzung der eigenen Kritik am Islam gegenüber den Motiven des deutschen Rechtsextremismus und –populismus.

Es ist also ein Kampf an zwei Fronten: gegen die Instrumentalisierungsversuche der Rechten und gegen die Diskriminierung von links. Die eine ist so tückisch wie die andere, die linke jedoch meinungsmachend. Es ist die Ecke, aus der mir immer wieder souffliert wird: „Giordano, gerade Sie als Jude sollten sich doch für Minderheiten stark machen…“

Hier meine Antwort: Es sind gerade die unterm Hakenkreuz bitter erkämpften Kriterien, die Erfahrungen als Angehöriger einer damals tödlich bedrohten Minderheit, die mich heute alarmieren und sensibilisieren für die Gefahren, die vom politischen und militanten Islam drohen. Ich brauche mich hier nicht als Anwalt von Minderheiten auszuweisen, war ich doch fast mein ganzes Leben nichts anderes gewesen als das. Die Trauerrede, die ich nach dem Verbrennungstod von fünf Türkinnen am 29. Mai 1993 in Solingen auf Aufforderung der hinterbliebenen Familie Genc an der Mordstätte gehalten habe, war, ist und wird für immer das programmatische Credo meines Kampfes gegen Fremden- und Ausländerhaß sein. Der Schutz der muslimischen wie auch anderer Minderheiten gegen alle Angriffe ausländer- und fremdenfeindlicher Gesinnungen bleibt jedermanns selbstverständliche, von sonstigen interkulturellen Meinungsverschiedenheiten, Gegensätzen und Unstimmigkeiten unabhängige Pflicht – eine Ehrensache der Nation! Denn natürlich gibt es in Deutschland Ausländer- und Fremdenfeindlichkeit, Antisemitismus und Rassenhaß, wer wüßte das besser als ich? Nur hat meine Kritik am Islam und an von ihm mitprägten Zuständen in den Parallelgesellschaften der türkisch dominierten muslimischen Minderheit in Deutschland nicht das mindeste damit zu tun.

Deshalb also wird auch allen künftigen Versuchen, diese Kritik mit dem Hinweis auf falsche Bundesgenossen oder auf die Schmähungen der political correctness mundtot zu machen, ein dreifaches Nein entgegengesetzt.

Ich mime hier nicht den Türkenschreck, ich bin kein Antimuslim-Guru, ich habe nicht zum Bürgerkrieg aufgerufen. Meine Einmischung in diesen Konflikt richtet sich nicht, wie mir immer wieder unterschoben wird, gegen die Muslime in Deutschland – würde das doch eine Homogenität vortäuschen, die die Verbandsfunktionäre fälschlicherweise immer wieder reklamieren. Meine Einmischung richtet sich vielmehr gegen alle, die ein anderes als das demokratische Deutschland im Sinne haben. Gegen sie habe ich das Wort ergriffen und werde es weiter ergreifen. Und das an der Seite kritischer Muslime und demokratiefester, antirassistischer Nichtmuslime.

Man braucht aber, verdammt noch mal, kein Überlebender des Holocaust zu sein, um mit bürgerlichem Selbstbewußtsein den erschreckenden Erscheinungen entgegenzutreten, die uns von einer total verfehlten Immigrationspolitik beschert worden sind.

Heute kann mit Genugtuung gesagt werden, daß der inzwischen bundesweit gestreute Protest gegen die Absichten einer schleichenden Islamisierung das Problem endlich aus der Schmuddelecke des deutschen Rechtsextremismus und –populismus herausgeholt und ihn zu einer seriösen Institution des öffentlichen Diskurs gemacht hat.
Dabei ist nicht die Moschee – der Islam ist das Problem. Ist er reformierbar, ist er modernisierbar? Sind Islam und Scharia, das islamische „Rechtssystem“, in Übereinstimmung zu bringen mit Demokratie, Menschenrechten, Meinungsfreiheit, Pluralismus und, dies der Kernpunkt überhaupt, mit der Gleichstellung der Frau?

Fragen, von denen die Bundesrepublik Deutschland durch die Existenz einer großen muslimischen Minderheit unmittelbar berührt wird – und auf die die Kronzeuginnen und Kronzeugen unserer Tage, kritische Muslima und Muslime, ihre Antworten geben.

II.

Ich zitiere: „Es beschämt uns, daß Gewalt gegen Frauen ein islamisches Problem ist; es beschämt uns, daß Gewalt gegen Kinder ein islamisches Problem ist; es beschämt uns, daß Gewalt gegen Andersgläubige ein islamisches Problem ist. Und es beschämt uns, daß dies von Islamverbänden geleugnet wird.“

So Necla Kelek. Aber sie bleibt nicht bei der Klage stehen, sondern stellt das Alternativmodell vor, eine Art Gegen-Charta: „Wir leben in einem säkularen Gemeinwesen, das Staat und Religion trennt. Eine Werteordnung, die die moralische Verfassung Europas darstellt. Das ist mit Koran und Sunna nicht möglich. Ihre Lehren gewähren den Menschen diese Freiheit nicht. Das ist der elementare Unterschied, der den `Scharia-Islam´von den Säkularen trennt. Warum sagen die Islamverbände nicht ehrlich, daß sie diese Werteordnung ablehnen?“

Weil es in den Grundsatzfragen mit diesen Verbänden keinen Konsens gibt – die Unzahl vergeblicher Sitzungen der Arbeitsgruppen bestätigen es auf das Deprimierendste. Insider belegen, daß die Vertreter des sogenannten Koordinierungsrats der Muslime nichts Substantielles zur Debatte über Verfassungs- und Werteverhältnisse beigetragen haben. Auch ist aus den Reihen der muslimischen Gelehrten niemand aufgestanden, um sein Verhältnis von Islam und Demokratie offenzulegen. Beobachter haben vielmehr den Eindruck, daß es den Vertretern des Koordinierungsrats vor allem darum geht, einen staatlichen Vertrag über das ungestörte religiöse Leben der hiesigen Muslime auszuhandeln. Das Gegenprogramm zu kritischen Muslima und Muslimen.

Wollen sie doch gerade nicht auf ihre muslimische Identität reduziert werden, sondern hier sein als integrierte Bürgerinnen und Bürger deutscher Nationalität; nicht zu Import- oder Ferienbräuten degradiert werden, sondern als junge Frauen und Männer selbst entscheiden ob, wann und wen sie heiraten wollen. Eine Eigenbestimmung also, die nur allzu vielen Frauen in den türkisch dominierten muslimischen Parallelgesellschaften Deutschlands immer noch vorenthalten wird. Die Deklassierung der Frau ist ein kulturimmanenter Bestandteil des Islam, und so alt wie er selbst. Der Unterschied zu früher besteht nur darin, daß sich dieser Status quo durch die massenhafte Immigration von Muslimen in nichtmuslimische Länder konfrontiert sieht mit der Forderung nach Korrektur gemäß der Charta der Menschenrechte.

Das letzte Opfer einer wahnsinnigen Auffassung von „Familie und Ehre“ war die sechzehnjährige Afghanin Morsal Obeidis in Hamburg, getötet von dem dreißigmal straffällig gewordenen Bruder, der eigentlich im Gefängnis hätte sein müßen, aber Haftaufschub hatte – das Todesurteil für die Schwester, die integriert leben wollte.
Muslimische Frauen und Mädchen stehen hier in Deutschland zu Tausenden unter dem allgegenwärtigen Druck, von Verwandten ermordet zu werden. Wobei mangelnder Zeugenschutz den potentiellen und faktischen Mördern buchstäblich in die blutigen Hände arbeitet. Auf den Staat als Helfer jedenfalls warten die Bedrohten bisher vergeblich. Auf der fünfzehnjährigen Gedenkfeier des Solinger Massenmords am 27. Mai 2008 hat der Innenminister bei der Aufzählung, vom wem die Demokratie bedroht wird, kein Wort über das riesige muslimische Konfliktpotential verloren – die Scheu, die Dinge beim Namen zu nennen, war förmlich greifbar.

Dabei steht der Islam steht auf dem Prüfstand der Geschichte. Und es sind vor allem muslimische Kritiker, die ihn dahin befördert haben, international bekannte Persönlichkeiten, auf die die ganze Welt hört, Denker, Dichter und Schriftsteller, die genau wissen, daß das Schwert eines gnadenlosen Fatwa-Islam über ihnen schwebt und jederzeit zuschlagen kann – und die dennoch nicht schweigen.

Einer von ihnen ist Abbas Baydoun, Jahrgang 1945 und langjähriger Feuilletonchef der libanesischen Tageszeitung „As-Safir“. Er schrieb, ich zitiere: „Allzu oft jubelten wir unseren echten und großen Tyrannen zu, in der Erwartung, die versprochene Stunde der Rache am Westen bräche nun an. Heute scheint es, daß viele unserer Intellektuellen in ihrem Innern einen kleinen Bin Laden großziehen und neuerlich mit der historischen Rache um jeden Preis winken – selbst wenn es sich um die Zerstörung der Kultur, das Wegsperren von Frauen oder darum handelt, Afghanistan aus lauter verzweifelter Rachsucht den Kampfbombern eines Georg W. Bush auszuliefern.“

Und weiter: „Womöglich beten jetzt viele bei uns darum, daß der Rassismus des Westens und die amerikanische Paranoia sich verstärken, denn auf diese Weise fänden wir eine neue Ausrede, nicht in den Spiegel zu sehen. Auf diese Weise könnten wir erneut in die Wahnvorstellung von der kollektiven Unterdrückung eintauchen, um uns den Anblick eines fürchterlichen Gesichts zu ersparen, des Gesichts eines andern Islam, des Islam der Isolation und der willkürlichen Gewalt, der nach und nach die Oberhand gewinnt und bald, während wir auf den Höhepunkt unserer Verblendung zusteuern, unser tatsächliches Gesicht sein wird.“

Ich frage mich: Was sind Salman Rushdies „Satanische Verse“ gegen dieses Verdikt von Abbas Baydoun? Bedenken wir: Es ist ein Muslim, der hier Schluß macht mit der bequemen Delegierung der Verantwortlichkeit für die endogenen, also die eigenen, selbstverursachten Übel und Mißstände der islamischen Welt – statt, wie üblich, dafür „Europa“, den „Großen Satan USA“ oder den „Kleinen Satan Israel“ zu bezichtigen. Es ist ein Muslim, der hier die Unfähigkeit der islamischen Welt zur Selbstreflexion anprangert, die durch die eigenen Eliten verursachte Rückständigkeit, und der die daraus entstandenen aggressiven Minderwertigkeitskomplexe beim Namen nennt.

Einer aber geht noch weiter, geht aufs äußerste, und da erschrickt nun jeder, der weiß, wie es dort zugeht, woher er kommt – ich spreche von Zafer Senocak, dem großen türkischen Schriftsteller. Es sind nicht mehr als zwei Sätze, aber sie haben die Sprengkraft einer geistigen Atombombe – ich zitiere: „Kaum ein islamischer Geistlicher, geschweige denn ein frommer Laie ist willens und in der Lage, das Kernproblem in der Denkstruktur des eigenen Glaubens zu sehen. Sie sind nicht bereit zur kritischen Analyse der eigenen Tradition, zu einer schonungslosen Gegenüberstellung ihres Glaubens mit der Lebenswirklichkeit in der modernen Gesellschaft.“

Liebe Anwesende – Muslime wie diesen bräuchte niemand auf der Welt zu fürchten.

Aber was Zafer Senocak da sagt, und was kein Europäer, Amerikaner oder Israeli je zu sagen gewagt haben würde, hat drei beängstigende Aspekte, die alle einen Ursprung haben: die Krise des Islam.
Erster Aspekt: Ein riesiger, revolutionsüberreifer Teil der Menschheit, die „Umma“, also die gesamte Gemeinschaft der Muslime, so differenziert sie auch in sich ist, droht an ihrer eigenen kultur- und religionsbedingten Rückständigkeit und Unbeweglichkeit zu ersticken. Gleichsam ein dröhnendes Ausrufezeichen dazu: die gespenstische Existenz, die Talmiwelt der Öl-Billionäre am Golf, das Fettauge auf der Bodenlosigkeit eines goldstrotzenden Zynismus – das kann nicht gut gehen.

Der zweite Aspekt: Die tiefsten Wurzeln des weltweit ausgeübten Terrors im Namen Allahs liegen in den ungeheuren Schwierigkeiten, die der Islam bei seiner Anpassung an die Moderne hat – der Terror ist das Ziehkind seiner Krise!

Und drittens: Immer dunkler fällt über das gerade begonnene 21. Jahrhundert ein Schatten, von dem es sich tödlich bedroht sieht – der Schatten eines neuen, eines – nach Hitler und Stalin – dritten Totalitarismus.

Die historischen Vergleichsmöglichkeiten sind alarmierend genug: Absolute Entgrenzung der Gewalt, und ihre ebenso absolute Rechtfertigung; Ausrufung von Gewalt als revolutionäre Notwendigkeit; und ein Feindbild von Menschen als Schädlingen auf Grund ihrer Rassen-, Klassen- oder Religionszugehörigkeit.
Es ist die Bedrohung der kulturellen und geistesgeschichtlichen Wurzeln unseres Kontinents durch den Sieg des islamisch-fundamentalistischen Gottesstaats über die Welt.

Ich glaube nicht daran, daß diese wahnsinnigen Fiktionen Wirklichkeit werden. Aber schon der Versuch könnte die Welt zuschanden machen – und nicht nur die islamische.

Wenn es denn stimmen sollte, daß es einen Unterschied zwischen Islam und Islamismus gibt (was kritische Muslime bestreiten), dann sollte der Islam diesen Islamismus möglichst bald von innen her besiegen.
Denn von außen kann er nicht besiegt werden.

Wir aber müssen wissen, was mit dem 11. September 2001 Einzug in die Geschichte gehalten hat: Ein neues Zeitalter weltweiter Furchtverbreitung. In diesem Kontext hat Deutschland bis zur Stunde Glück gehabt – die beiden Kölner Kofferbomben haben nicht gezündet, und drei andere Täter mit acht Attentatsplänen konnten rechtzeitig festgesetzt werden. So braucht es nicht zu bleiben. Was dann?

An dieser Stelle sei ein kleiner Einschub erlaubt – zu den unvergessenen Reaktionen einer spezifischen Linken auf den Horror jenes Septembertags vor nunmehr fast sieben Jahren.

Ich habe mein ganzes Leben lang, vor und nach der Befreiung, Schwierigkeiten gehabt, zu hassen, obwohl ich genügend persönlichen Grund dazu gehabt hätte – und das ist mir auch gelungen. Aber dann, spät, habe ich es doch noch gelernt – als ich die ersten Verlautbarungen aus dieser Ecke auf die Anschläge von New York, Washington und Pennsylvania über mich ergehen lassen mußte: nämlich daß „Ground zero“, der Anschlag auf die Twin Towers – ich zitiere – „die Ersatzsprache der Gewalt ist, weil berechtigte Anliegen nicht gehört worden sind, eine Reaktion darauf, daß den Armen der Welt jedes Verständnis versagt wurde…“ Diese Camorra der Einäugigen mit dem Zynismus ihrer inneren Beziehungslosigkeit zu den Verbrannten, Zerquetschten, zu Staub Zermahlten, bei gleichzeitig infamer Glorifizierung der Mörder als Arm rächender Gerechtigkeit – diese verkommene deutsche Linke hat mich dann doch noch zu hassen gelehrt.
Und eine hoffentlich nie realisierte Vision gezeugt: Der Kölner Dom durch bin Ladens Jünger mit Tausenden von Toten und Verletzten planiert. Und mitten im Chaos dann, hinzugeeilt und rauchgeschwärzt, die Stockhausens, Teweleits, Peymanns, Drewermanns und Co. – dabei, die noch sprechfähigen Überlebenden flehentlich aufzufordern, den Anschlag doch bitte als einen Krieg der Schwachen zu verstehen, denen der Dialog verweigert wurde, als einen Beweis enttäuschter Liebe, dem man Verständnis entgegenbringen müsse… Ich kann all diesen selbsternannten Fürsprechern der sogenannten Dritten Welt ziemlich genau voraussagen, was ihnen in solch hoffentlich nie realisiertem Fall blühen würde – nämlich an Ort und Stelle gelyncht zu werden.

Diesen Placken mußte ich mir hier von der Seele reden.

III.
Noch einmal: Eine total verfehlte Immigrationspolitik mit ihren falschen Reaktionen auf den NS-Schulddruck hat Deutschland vor ein Problem mit noch unabsehbaren Folgen gestellt.

Es waren falsche Reaktionen auf das große Nazi-Trauma, die allergische Furcht der Deutschen vor internationaler Ächtung als Fremden- und Ausländerfeinde, die die Bundesrepublik daran gehindert hat, sich nach dem Zustrom von Millionen vorwiegend türkischer „Gastarbeiter“ während der 60er und 70er Jahre mit den Kontrollregularien und den Gesetzen eines Einwandererlandes auszustatten. Dieses Versäumnis hatte ab den 80er Jahren jene gewaltige Zuwanderungswelle von Familienangehörigen, Eingeheirateten oder vorgegebenen Verwandten zur Folge, bei der die berechtigten Eigennutzinteressen des Aufnahmelandes und der Mehrheitsbevölkerung völlig außer acht gelassen, die Sozialkassen aber kräftig beansprucht wurden.

Es ist der Zusammenstoß zweier grundverschiedener Kulturen, der eine völlig neue Situation geschaffen hat.

In der einen, der judäo-christlichen, der die Bundesrepublik zugehörig ist, hat sich das liberale Muster durchgesetzt – nach dunkelsten Geschichtsperioden und blutigen Konfessionskriegen über Renaissance, Aufklärung, bürgerliche Revolutionen und ihre Fortschreibung in den egalitären demokratischen Verfassungsstaat. In der anderen Kultur, der islamischen, ist nach zivilisatorischen Glanzzeiten, die das Abendland nur beschämen konnten, bei aller inneren Differenzierung dennoch eine gemeinsame patriarchalisch-archaische Stagnation zu verzeichnen: gehorsamsorientiert, säkularitätsfern, auf Ungleichheit der Geschlechter, elterliche Kontrolle, Selbstdisziplinierung und fraglose Anerkennung von religiösen Autoritäten fixiert. Es ist der Zusammenstoß zwischen dieser persönliche Freiheiten tief einengenden, traditions- und religionsbestimmten Kultur mit einer nach langen Irrwegen freien, individualistisch geprägten, vorwiegend christlichen, aber dennoch säkularen Gesellschaft, die Salman Rushdie einmal aphoristisch-salopp so charakterisiert hat:

„Küssen in der Öffentlichkeit, Schinkensandwiches, offener Streit, scharfe Klamotten, Kino, Musik, Gedankenfreiheit, Schönheit, Liebe…“
Dazu sage ich: „Ja!“. Und höre schon den Vorwurf: da werde pauschalisiert, werde generalisiert und nicht genügend differenziert… Nein, nein – das Bestürzende an dieser komprimierten Gegenüberstellung ist ja gerade, daß ihre Schwarz-Weiß-Zeichnung der essentiellen Wirklichkeit beider Kulturen entspricht. Das ist ja das Erschreckende daran, was nicht aus der Welt geredet werden kann. Und es prallt hier bei uns aufeinander, eine so nicht voraussehbare Begegnung mit einem vorprogrammierten Konfliktpotential, das sofort das Stichwort vom „Clash of the cultures“ provoziert, also Samuel Huntingtons vielzitiertem und vielumstrittenem „Zusammenstoß der Kulturen“.

In Deutschland hat sich der Konflikt immer deutlicher auf die Auseinandersetzung zwischen Mehrheitsgesellschaft und türkisch dominierter muslimischer Minderheit zugespitzt. Gibt es doch mit keiner anderen Migrantengruppe soviele Schwierigkeiten wie mit ihr.
Das hat seine Stichworte. Eines davon: der „Krieg gegen die Empirie“. Erfunden von einem klugen Kollegen der konservativen Presse und gerichtet gegen notorische Wirklichkeitsverweigerer nach dem Motto, „daß nicht sein kann, was nicht sein darf.“ Für sie bedeutet jede Kritik eine Provokation von Muslimfeinden, gegen die mit rabulistischer Rhetorik zu Felde gezogen wird – „schneiden, stechen, reißen und zerren sie doch mit stumpfen Ausbeinmessern an ihren Opfern herum…“

So lesen wir es, wie poetisch, etwa bei Feridoun Zaimoglu, Schriftsteller und Kriegsberichterstatter an Deutschlands Migrationsfronten.

Wer fragt, „warum immer mehr und immer jüngere Mädchen aus muslimischen Familien das Kopftuch tragen, und ob das nun ein Zeichen religiöser Selbstbestimmung von Zwölfjährigen sei oder eine von den Eltern verordnete Zwangsmaßnahme?“ – wer so fragt, betreibt nach Zaimoglu antiislamische Hetze. Abmeldungen beim Sportunterricht, fehlende Deutschkenntnisse bei zwei Dritteln der Kinder aus Migrantenfamilien; türkische Jungen, die Mädchen ohne Kopftuch als „Schlampen“ beschimpfen, und ihre Lehrerinnen gleich mit? – nach Zaimoglu alles Halluzinationen von Muslimfeinden. Die häufige Betroffenheit türkischer Frauen durch Gewalt in den Paarbeziehungen, die Zwangsehe im türkischen Milieu, die unsägliche Perversität von „Ehrenmorden“? – nichts als die Erfindungen muslimfeindlicher Schmierfinken! Wie auch bildungswidrig sozialisierte Migrantenkinder, der Einfluß des türkischen und arabischen Fernsehens, Haßprediger – alles Ausgeburten bekennender Türkenfeinde.

Und in der Tat, hier findet eine Art Krieg statt, ein Krieg gegen die Wirklichkeit, gegen das jederzeit Nachprüfbare. Es ist die stumpfe Waffe einer reflexhaften Schutzreaktion auf grundgesetzwidrige Interna, die aus den Parallelgesellschaften nicht nach außen dringen sollen. Die Kraft, sich der Wirklichkeit zu stellen, ist abhanden gekommen, und die Verwandlung von Tatsachen in Meinungen ein Merkmal des „Kriegs gegen die Empirie“.

Ein anderes Stichwort in dieser Auseinandersetzung – Taqiyya.

Es ist die vom Koran sanktionierte Erlaubnis, im Kampf gegen die „Ungläubigen“ zu täuschen, sich zu verstellen und zu lügen, sozusagen eine geheiligte Schizophrenie. Im Klartext aber ein System, anders zu denken als zu sprechen, und zu sprechen als zu denken, ein üppiger Nährboden also für Lippenbekenntnisse. Und die hagelt es nur so.

Auf diesem Gebiet hat es ein Mann zu wahrer Meisterschaft gebracht, der Generalsekretär des Zentralrats der Muslime in Deutschland und ein versierter Rhetoriker und Praktiker der Taqiyya – Aiman A. Mayzek.
Ich traute meinen Augen und Ohren nicht, als er vom Bildschirm herab behauptete: „Scharia und Grundgesetz sind miteinander vereinbar.“
Eine Ungeheuerlichkeit, die er auf meine persönliche Frage an ihn während der Aschaffenburger Gespräche mit Guido Knopp 2007 bei Phoenix ungebremst wiederholte: „Ja, Scharia und Grundgesetz sind miteinander vereinbar.“

Aha! Auch Abschnitt 104 der Scharia, des geltenden islamischen Rechts – die Steinigung? Dem „Spiegel“ waren kürzlich so entsetzlicher- wie dankenswerterweise Einzelheiten der Vollstreckung im Iran zu entnehmen. Danach findet die Hinrichtung im Freien statt, das Opfer bis zur Brust eingegraben. Den ersten Stein darf der Richter werfen. Er sorgt auch für den Mindestabstand zum Opfer und für die Auswahl der Steine. Sie dürfen nicht so groß sein, daß die Eingegrabenen gleich sterben, wiederum aber auch nicht so leicht, daß ihnen keine schweren Schmerzen zugefügt werden. Zuschauen darf jeder, er muß nur gläubig sein. Gemäß der Scharia sind im Iran Mädchen mit 9, Jungen mit 15 Jahren strafmündig, also scharia-fähig.
Ich entdecke mich dabei, daß ich mit einer „Kultur“, in der dergleichen möglich ist, nichts, aber auch gar nichts zu tun haben und davon nicht angetastet werden will. Und daß es mich nicht im mindesten tröstet, daß solche Abschlachtungen nicht in allen Ländern des Islam praktiziert werden – ungestraft möglich wären sie jedenfalls überall dort, wo die Scharia gilt. Und die gilt für die ganze Umma.

Der Mann, der diese „Rechtsprechung“ mit dem Grundgesetz für vereinbar hält, und das auch noch öffentlich verkündet, sitzt in den obersten Gremien türkischer Migrationsverbände und verhandelt als einer ihrer Repräsentanten mit der deutschen Regierung. Dahin ist es gekommen.

Meine Auffassung von wehrhafter Demokratie mag altmodisch sein, dennoch bestehe ich auf ihr: Ayman A. Mayzek gehörte sofort ausgewiesen.

Ein drittes Stichwort, nun die deutsche Seite betreffend: Falsche Toleranz. Auch sie eine Reaktion auf den NS-Schulddruck und inflationär verbreitet auf allen Gebieten staatlicher Hoheit, nicht zuletzt der Justiz.

Obwohl vor dem Gesetz alle gleich sein sollten, sind jugendliche Straftäter ausländischer Herkunft offenbar gleicher. Es stimmt etwas nicht, wenn sie nach Dutzenden von Straftaten entweder gar nicht oder nur unzulänglich zur Rechenschaft gezogen werden, während nichtmuslimische Altersgenossen bei analogen Delikten viel härter be- und verurteilt werden.

Danach bekennen Richter dann hinter vorgehaltener Hand: sie wollten doch nicht in den Verdacht des Rassismus und der Ausländerfeindlichkeit geraten.

Ich will hier gar nicht ausführlicher auf jene Akte kommen, die wie ein Stück aus dem Tollhaus ist: den Fall eines 51mal wegen verschiedener Tatdelikte auffällig gewordenen Algeriers – Raub, gemeinschaftliche Körperverletzung, Gefährdung des Straßenverkehrs mit tödlicher Folge, Fahrerflucht… Nun wird die Ausweisung erwogen – nachdem er gegen Bewährungsauflagen verstoßen hat. Der Kommentar von Juristen der Kölner Stadtverwaltung, wörtlich: „Das Mosaik wird langsam voll, aber wir sind skeptisch, ob dies der letzte Stein sein kann.“

Man faßt sich an den Kopf, zumal es Fälle gibt, bei denen mehr als 90 Straftaten zur Ausweisung nicht gereicht haben.

Ein weiteres Stichwort, quasi Ableger der Falschen Toleranz: Die Sicherheitspolitik der Bundesrepublik. Mir unvergeßlich ein Tag im Prozeß gegen den berüchtigten (und inzwischen in der Türkei einsitzenden) sogenannten „Kalifen von Köln“, Muhamet Metin Kaplan. Nachdem während der Verhandlung immer wieder die unglaublichsten Beispiele angeführt worden waren, wie schwächlich gegen Anhänger des fundamentalistischen Islam vorgegangen worden ist, wetterte der Vorsitzende des 6. Strafsenats am Oberlandesgericht Düsseldorf plötzlich lauthals los „gegen das lasche, überängstliche Vorgehen, ja, wehrlose Wegschauen von Polizei, Verfassungschutz und Politik.“

Das aus deutschem Richtermund – der Saal war wie vom Donner gerührt.
Noch steht zur Prüfung aus, was diese Art von administrativer „Vorsicht“ dazu beigetragen hat, daß ausgerechnet Deutschland zum „Parkplatz“ für jene „Schläfer“ werden konnte, die dann hier, mitten unter uns, zu ihrem Todesflug nach Übersee erwachten und dort Tausende von Menschen ermordeten.

Ein weiterer Schwachpunkt deutsch-muslimischer Beziehungen: Der Interreligiöse Dialog. Man muß das selbst erlebt haben, um zu glauben, was da an Selbstbewußtseins – und Identitätsdefiziten zum Vorschein kommt.

Noch ist christlicherseits kein Wort über die Eroberungs- und Kriegsgeschichte des Islam heraus, da wird auch schon, sozusagen für alle Fälle, die Keule der Kreuzzüge geschwungen. Es ist der Anfang eines zwanghaften Rituals: während die Vertreter des judäo-christlichen Weltbildes sogleich in offenbar vorgeprobte Demutshaltungen verfallen, donnert die muslimische Seite unbeirrt alles Westliche so monologisch wie apodiktisch in Grund und Boden. Man stellt konsterniert fest: Den Söhnen Allahs (Töchter gab es dabei natürlich ohnehin nicht), ist Zweifeln unbekannt. Das machte mich bockig, wird da doch etwas sichtbar, was nicht unwidersprochen hingenommen werden darf. Also bohre ich pedantisch nach:

„Ganz richtig, die Kreuzzüge zählten zu den finstersten Abschnitten europäischer Geschichte, währten jedoch kaum mehr als mickrige achtundachtzig Jahre, bevor die Gepanzerten samt ihrem marodierenden Tross auf Nimmerwiedersehen westwärts in die Flucht geschlagen worden sind. Die Bedrohung Europas durch die Grüne Fahne des Propheten, vor allem aber durch das Osmanische Reich zu Wasser und zu Lande bis vor die Tore Wiens, hat fast dreimal solange angedauert!“

So ich in meinem ungestümen Nachhilfeeifer. Aber ach – „Si tacuisses“, hätte ich doch lieber geschwiegen – „philosophus mansisses“, dann wäre ich „ein Philosoph geblieben.“ So aber handelte ich mir neben mimischer Versteinerung der Muslime auch noch christlicherseits den Vorwurf später Ungezogenheit ein: Derart rechthaberisch dürfe man doch wohl mit Gästen nicht umgehen…

Diese „Nachsicht“ ändert natürlich nichts daran, daß das Christentum und seine Geschichte am heftigsten aus den eigenen Reihen kritisiert worden sind und werden, wozu es muslimischerseits bezeichnenderweise kein Pendant gibt. Gerade die Teilnahme am „interreligiösen Dialog“ hat mich gelehrt, daß der Islam eine große emanzipatorische Errungenschaft der Geistesgeschichte nicht kennt: die kritische Methode. Ihrer Natur nach auch tabulos selbstkritisch, hat der Islam ihr den Zutritt verwehrt. Die verstörende Gleichsetzung von Kritik = Beleidigung hat hier ihren Ursprung.

IV.
Tacheles: Die Grundwerte der freien, individualistisch geprägten und säkularen Gesellschaft sind unverhandelbar und stehen nicht zur Disposition. Die Islamverbände haben diesem Prinzip jedoch bisher nicht zugestimmt – Lippenbekenntnisse zum Grundgesetz reichen nicht aus! Die Funktionärsschaft denkt gar nicht daran, eine innere Trennung von Staat und Religion vorzunehmen, Frauen und Männer gleichzustellen oder von den traditionell-islamischen Auffassungen von Familie und Ehre zu lassen. Am Tisch des selbst ernannten Koordinierungsrats sitzen Verbände, die der Verfassungschutz fundamentalistisch nennt, weil die Scharia über die Menschenrechte gestellt werden.

Wir haben es, sozusagen in Nachbarnähe, mit drei Gruppen zu tun.
Die erste: Terroristen, die im Namen Allahs zu morden bereit sind – die physisch gefährlichste, zahlenmäßig aber kleinste Gruppe.
Die zweite: Radikale Muslime, Sympathisanten eines offensiven Islam, zwar in Konsens mit den Terroristen, ohne aber selbst aktiv zu werden – weit zahlreicher als die erste Gruppe und tief integrationsfeindlich.

Die dritte und größte Gruppe, die Mehrheit der hiesigen Muslime – keine Fundamentalisten, keine Extremisten, keine Fanatiker, die sich und andere mit Dynamitgürteln in die Luft sprengen wollen, vielmehr Menschen, wie wir ihnen straßauf, straßab begegnen – und die dennoch ein Problem sind: ein sozio-kulturelles. Gerade die Jüngeren, die dritte, die Generation der Enkelinnen und Enkel. Oft genug zwischen dem Baum ihrer archaisch-patriarchalischen Herkunft, die hier weiterwirkt, und der Borke einer liberalisierten, säkularisierten Gesellschaft, eine der freiesten der Welt, werden sie von dem Zusammenstoß beider Kulturen immer wieder überfordert. Es gibt viele Bücher, viele Filme, die sich dieser Problematik angenommen haben, mit persönlichen Tragödien, die daraus folgen und höchster Anteilnahme wert sind, aber auch manche Beispiele von gelungenen Einordnungen.

Was nichts daran ändert, daß die Integration bisher gescheitert ist.
Nicht, daß es keine individuellen, personellen Einordnungen gibt, im Sinne der eingangs zitierten Charta von Necla Kelek. Es gibt sie zu –Zigtausenden, aber aufs Ganze gerechnet sind sie randhaft geblieben. Dabei können Gesellschaft und Staat an ihrer Expansion nur elementar interessiert sein, und sie sollten deshalb alle Anstrengungen zu ihrer Förderung machen. Wobei aber gleich zwei weitere Fragen auftauchen.

Erstens: Kann es ohne Ent-Islamisierung überhaupt eine wirkliche Integration geben? Verbietet nicht gerade die Absolutheit der islamischen Lehre und des Koran eine gelebte Integration in der westlich orientierten und säkularisierten Gesellschaft?

Und zweitens: Ist das Ziel einer kollektiven Integration der rasch wachsenden muslimischen Minderheit überhaupt realistisch? Was aber, wenn es nicht zu einer kollektiven Einordnung käme, die schrumpfende Mehrheitsgesellschaft und die wachsende muslimische Minderheit jedoch auch dann gewaltlos miteinander auskommen müssen?

Das ist die Schicksalsfrage überhaupt, denn ich glaube nicht an eine kollektive Integration der türkisch dominierten Minderheit. Eine Jahrzehnte lang partei- und regierungsübergreifend falsche Immigrationspolitik hat Deutschland diese enorme innen- und außenpolitische Dauerhypothek beschert.

An dieser Stelle ein Geständnis.

Es gibt in mir einen gewissen Gegensatz zwischen den vom Thema herausgeforderten harschen Tönen und meinen Empfindungen beim Anblick muslimischer Jugendlicher, Mädchen und Jungen. Ich habe dann nur einen, einen einzigen Gedanken: „Es soll ihnen gutgehen, sie sind nun einmal hier – es soll ihnen gutgehen!“ Ich kann keine anderen Empfindungen als diese haben. Also frage ich mich: „Was kann ich dafür tun, wie und was dazu beitragen, daß es ihnen gut geht?“
Ich finde darauf keine andere Antwort als den Kampf um ihre Weltoffenheit, ihre Liberalisierung und ihre Säkularisierung – also um ihre Eingliederung in die freie Gesellschaft der demokratischen Republik. Das ist meine Antwort auf die Frage: „Was kann ich tun, damit es diesen Jugendlichen, Jungen und Mädchen, gut geht?“ Ich lasse mich nicht davon abbringen, daß es der richtige Weg ist. Und auch davon nicht, daß Muslime selbst die größten Feinde dieser Vision sind. Gegen sie kämpfe ich, nicht gegen die Muslime.

Und dabei will ich auch künftig sagen dürfen, was ich meine und was mich beunruhigt!

Ich will auch weiterhin sagen dürfen, daß ich mich aufs tiefste abgestoßen fühle durch den Anblick verhüllter Frauen, und daß sich meine Abscheu nicht gegen sie richtet, sondern gegen ein religiöses Patriarchat, das ihre Vermummung erzwingt. Ich will auch fernerhin sagen dürfen, daß ich die „Scharia“, das islamische „Recht“, für notorisch grundgesetzwidrig halte, für das Fossil überholter Epochen und ein schweres Hindernis auf dem Wege zu einer etwaigen Reformierung und Modernisierung des Islam. Ich will ihn und seine Geschichte, den Koran und die Biographie Mohammeds genau so in die kritische Methode einbeziehen, wie das Alte und das Neue Testament.
Ich will die „Spinne im Netz“, Ibrahim El-Zayat, den „Herrn über die Moscheen“ in Deutschland, Generalsekretär des Islamischen Konzils und bekennenden Hamas-Sympathisanten, auch weiterhin löchern mit der Frage: „Was ist wahr an den Gerüchten über den Bau von 187 sakralen Megabauten, die Deutschland in eine Plantage von Großmoscheen verwandeln würde?“ Und ich will den Auftritt des türkischen Ministerpräsidenten Erdogan in der Köln-Arena vor einem dampfenden Auditorium von 18.000 Köpfen auch weiterhin das nennen, was er mit seiner Doppelforderung „Lernt Deutsch – aber bleibt Türken“, und „Bildet einen Staat im Staat – aber nennt es nicht so“ in Wahrheit war: eine Kriegserklärung an die Integration.

All das will ich im Namen meiner kulturellen Selbstbehauptung sagen und schreiben dürfen, und zwar unter der Überschrift: „Nicht die Migration, nicht die Moschee – der Islam ist das Problem!“
Wo sind wir denn, daß wir uns überlegen müßen, ob unser Tun und Handeln radikalen Muslimen gefällt oder nicht? Wo sind wir denn, daß wir uns in vorauseilendem Gehorsam von religiösen oder anderen Fanatikern vorschreiben ließen, was veröffentlicht werden darf und was nicht? Wo sind wir denn, daß wir in die Knie gehen vor jenen offenbar jederzeit abrufbaren Zorn- und Empörungskollektiven zwischen Istanbul und Djakarta, wie sie uns durch den Streit um die dänischen „Mohammed“-Karikaturen so drastisch vor Augen geführt worden sind? Wie lange sollen wir noch strammstehen vor Traditionen, Sitten und Gebräuchen, die jede Kritik in Beleidigungen umfälschen, selbst aber höchst verschwenderisch mit Verbalinjurien gegen Andersdenkende zur Hand sind? Wenn ich anfangen würde, alles darzulegen, was mich am Islam stört und beleidigt, dann säßen wir noch um Mitternacht hier (und bis morgen früh, wenn sich die Kritik am Christentum und seiner Geschichte anschließen würde).
Ich wehre mich gegen ein Erpresserpotential, das uns unter Beobachtung halten will und mit dem Motto „Wer nicht kuscht, der lebt gefährlich!“ seine Tentakel bis in die Mitte Europas ausgeworfen hat.

Ich werde mir auch weiterhin von der Seele schreiben und reden, was dabei ist, mich auf meine alten Tage das Fürchten zu lehren: der politische, der militante Islam, seine rührigen Aktivisten unter uns, die professionellen Taqiyya-Rhetoriker und –praktiker – und, noch einmal, die deutschen Umarmer, xenophilen Einäugigen, Multikulti-Illusionisten, Sozialromantiker und Beschwichtigungssouffleure. Sie haben wahrlich genug Unheil angerichtet.

An die Stadtspitze von Köln aber noch einmal von hier aus den Appell: „Stoppen Sie das Ehrenfelder Projekt. Zwischen Hinterhofmoschee und zentraler Großmoschee gibt es viele Abstufungen ohne den Abschreckungseffekt, den der derzeitige Reißbrettentwurf so nachhaltig provoziert.“

Und wenn es denn der Preis sein sollte, in diesem Konflikt ohne Schmusekurs alte Freunde zu verlieren und von neuen Gegnern bedroht zu werden, dann bin ich bereit, ihn zu zahlen. Und das wie bisher an der Seite so tapferer Frauen wie Mina Ahadi, Necla Kelek, Seyran Ates, Ayaan Hirsi Ali und aller anderen friedlichen Muslima und Muslime auf der Welt.

Und dies Postcriptum noch: Ich kenne den Unterschied zwischen einem demokratischen und einem anderen Deutschland. Und ich will, daß es dieses demokratische bleibt.


Video der Rede (Teil 1 von 6)




Merkel: „Unerträglich, wenn Asylbewerberheime geschändet werden“

merkel_vorraIn Vorra bei Nürnberg sind drei leere Häuser angezündet worden. Im Fernsehen hat man gesehen, daß diese drei Liegenschaften nichts Besonderes darstellten, gewöhnliche Gebäude, vermutlich vorher länger dem Verfall entgegen schimmelnd in einem 1000 Seelen-Dorf. Es handelte sich um eine vorsintflutliche Scheune, einen seit 15 Jahren leerstehenden alten Gasthof und eine andere einstöckige alte Bude, mit kleinen Fenstern, die man in Zeiten der Flüchtlingsinvasion und Zwangseinweisung für ein paar hunderttausend Euro zu einem Asylantenheim für 70 Personen hochgepeppt hatte – aus der Not eine Tugend machend. Bald sollte Eröffnung sein.

Natürlich bleibt Brandstiftung auch bei Rechtsextremen Brandstiftung, gar keine Frage, aber was unser aller Mutti wieder absonderte, sowas widert mich einfach an:

„Es ist unerträglich, wenn Asylbewerberheime geschändet werden, wenn Menschen versuchen, radikale Sprüche zu machen…“

Was den zweiten Teil ihres Satzes angeht, kann die unverantwortliche Kriegstreiberin, die in ihrem Putin-Wahn auch Tote in Kauf nimmt, gleich ihre Klappe halten, aber vor allem stört mich das Wort „schänden“.

Früher hat man es gebraucht, wenn ein junges Mädchen vergewaltigt wurde, heute schändet man zum Beipiel eine Kirche oder Synagoge, einen Friedhof, ein Grab oder eine Leiche. Dem Ausdruck ist eindeutig ein sakrales Moment zu eigen.

Und da fragt man sich schon, wie man eine renovierte alte Kneipe, den Gasthof zum Ochsen oder sowas, „schänden“ kann! Das bedeutet doch im Umkehrschluß, daß ein Flüchtlingsheim schon vor Eröffnung eine Art Kirche ist und die Aufnahme von Flüchtlingen ein Gottesdienst!

Und ja, so ist es für manche offensichtlich. Und wer unsere illegale, gesetzlos herumeiernde Flüchtlingspraxis kritisiert, begeht Gotteslästerung (und beleidigt auch Mohammed und Allah)! Die 80% plus an Asylbetrügern unter den Flüchtlingen freut das, wenn sie auch heilig gesprochen werden. Mich nicht! Heute abend rücken in Vorra Pfarrer und Pastoren mit Weihwasser an! Warum läßt mich das alles kalt? Es muß an der einseitigen Gutmenschen-Propaganda mit dem Holzhammer liegen!

Nachfolgende Asylanten-Heime wurden übrigens auch „geschändet“, ohne den Unmut der Bundeskanzlerin zu erwecken. Die „Schändung“ bzw. Brandstiftung erfolgte jeweils durch einen „Flüchtling“.

In Großräschen legte ein Syrer Feuer, da er in seine Heimat zurück möchte. In Gladbeck lösten in einen Mülleimer geworfene Zigarettenkippen einen Brand aus. In Niesky legte nach dem sein Asylantrag abgelehnt wurde, ein Iraker einen Brand. In Großröhrsdorf zündelte ein Tunesier. Auch in Gießen wurde 3x in einer Nacht in der Teeküche gezündelt, so dass jeweils die Feuerwehr anrücken musste. Die Beispiele sind ohne Anspruch auf Vollzähligkeit.




Sigmaringen: 1000 “Flüchtlinge” in Kaserne

sigmaringen1Der Asyl-Irrsinn will kein Ende nehmen und die Geldtöpfe scheinen voll zu sein – noch. So jedenfalls der Eindruck beim Lesen der Meldungen, die uns tagtäglich zugesandt werden. Im aktuellen Fall berichtet uns ein Leser aus Sigmaringen. Er schildert, dass für die Bürger, insbesondere die Jugend und den Einzelhandel, „absolut nichts geboten oder investiert“ wird, stattdessen „scheinbar Millionen aus der Portokasse für Asylanten raus gehauen werden“.

Notunterkünfte für 3000 „Flüchtlinge“ werden in B.W. gesucht

Das baden-württembergische Integrationsministerium prüft derzeit unter anderem eine Unterbringung von „Flüchtlingen“ in der Graf-Stauffenberg-Kaserne in Sigmaringen, die allerdings noch bis Ende 2015 von der Bundeswehr genutzt werden wird. 200 Soldaten sind derzeit noch in der Kaserne der gut 15.000 Einwohner zählenden  Hohenzollernstadt stationiert. Laut Christoph Häring aus dem Integrationsministerium sollen landesweit 3000 Plätze in Notunterkünften eingerichtet werden. Da fallen natürlich auch die örtliche Kaserne und zwei weitere wahrscheinliche Standorte im Land in den Focus des Ministeriums.  Für welchen Teil der Kaserne sich das Land interessiert und wie viele Plätze in Sigmaringen eingerichtet werden könnten, ist unterdessen noch unklar.

Ministerialdirektor Wolf-Dietrich Hammann hat angekündigt, dass er zu einem Gespräch nach Sigmaringen kommt. Das Gespräch soll am kommenden Mittwoch stattfinden, wie in dieser Woche bekannt wurde.

1000 zusätzliche „Flüchtlinge“ für Sigmaringen?

Wie es heißt, hat in der Vergangenheit schon einmal eine Besichtigung stattgefunden, bei der man zu dem Schluss gekommen sei, die Nutzung der Kaserne als Notunterkunft für den Winter sei unter anderem aus militärischen Sicherheitsgründen nicht möglich. Waffen und Munition, die in der Kaserne nach wie vor gelagert werden, könnten in der Vergangenheit möglicherweise die teilweise Nutzung der Kaserne als Notunterkunft verhindert haben. Offenbar hat sich diese Haltung nun geändert. Die Bundeswehr wird für die Nutzung der Kaserne durch die „Flüchtlinge“ all ihre Waffen und Munition bis April 2015 abgezogen haben. Es wird unter der Hand mit ungefähr 1000 Personen gerechnet,  die im Laufe des nächsten Jahres voraussichtlich die neuen Bewohner der Kaserne sein  werden. Die Kaserne verfügt über 65 Hektar und 159 Gebäude in gutem Zustand. Die „Flüchtlinge“ würden dann einen Anteil von 7% der Bevölkerung ausmachen. Noch nicht mitgezählt sind dabei weitere Unterkünfte in der Stadt.

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Noch im April sprach sich Bürgermeister Thomas Schärer (Foto oben) nach Abzug der Bundeswehr für eine „zivile“ Nutzung, einer Konversion (Umnutzung oder Nutzungsänderung) der Kaserne für die Bürger seiner Stadt aus. Auch sollten auf dem Gelände seinen Worten nach neue Arbeitsplätze geschaffen werden. Das scheint nun unter den gegebenen Umständen zunächst nicht mehr umsetzbar zu sein.

Kosten von 4,6 Mio. Euro für weitere „Flüchtlinge“

Auch in der Stadt sollen „Flüchtlinge“ untergebracht werden. So hat erst kürzlich der Kreis Sigmaringen das 3-Sterne Hotel „Fürstenhof„, für wie es heißt, „rund 1 Million Euro“ erworben. In dem Haus sollen 125 Asylbewerber untergebracht werden.

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Momentan leben bereits ca. 200 Asylbewerber in der Stadt. Jeden Monat kommen in den Kreis Sigmaringen weitere 50 Personen neu hinzu, darin nicht eingerechnet sind die möglichen 1000 der Notunterkunft auf dem Kasernengelände, die aus ganz Baden-Württemberg separat zugeteilt werden. Auch an eine Unterbringung von „Flüchtlingen“ im ehemaligen Pflegeheim, dem denkmalgeschützten Anna-Haus wird inzwischen gedacht.

Der Landkreis wird zudem noch zwei weitere Gebäude anmieten. So werden insgesamt 275 zusätzliche Plätze für Asylsuchende geschaffen. Insgesamt rechnet der Landkreis mit Ausgaben in Höhe von 4,6 Millionen Euro. Ob dies ausreichen wird, ist laut Landrätin Stefanie Bürkle (CDU) allerdings fraglich.

Dem Irrsinn kann begegnet werden:

Montag, 15.12.14
Pegida-Dresden: 18.30 Uhr, Skaterpark Lingnerallee
Bogida-Bonn: 18.30 Uhr, Kaiserplatz
Weitere Städte sind auf Pegida.de zu finden

Auch gibt es noch zahlreiche weitere Initiativen im Netz, wie:
Pegida Baden-Württemberg
Berlin – Demo gegen Asylmissbrauch

An dieser Stelle wollen wir uns auch für die rege Teilnahme an der Serie „Asyl-Irrsinn in Deutschland“ bedanken, die wir selbstverständlich auch mit Ihrer Hilfe noch so lange weiter führen werden, wie dieser Wahnwitz mit all seinen Auswüchsen, anhalten wird.

Natürlich können wir bei den sich zurzeit überschlagenden Meldungen nicht immer alle Einsendungen veröffentlichen. Die Chance auf Veröffentlichung erhöht sich deutlich, wenn Sie den Informationen das ein oder andere selbst geschossene Bild einer Unterkunft mit anhängen, wie das vor kurzem Leser aus Stuttgart taten.

Bisher erschienen in der PI-Serie “Asyl-Irrsinn in Deutschland”:

» 1. Willkommenspakete und Rundumversorgung für 120 ledige Männer
» 2. Premium-Wohnen mit Hausmeister, Heimleiter und Sozialarbeiter
» 3. 220 Asylanten für niederbayerischen Ort mit 850 Einwohnern
» 4. Vaihinger Schloss – 250 Asylbewerber ins Wahrzeichen der Stadt?!
» 5. Fürstenfeldbruck – 600 Asylbewerber mit Soldaten in Kaserne
» 6. Christ von 50 Muslimen zusammengeschlagen
» 7. Kirche hat für 122 „Flüchtlinge“ Wohnungen, keine für Studenten
» 8. Mieten steigen, aber schon 67 Flüchtlingsunterkünfte
» 9. Burbach – Wie die Medien aus Tätern Opfer machen
» 10. “Flüchtlinge” auf Allgemeinkosten in Privathäusern
» 11. Esslinger Landrat Eininger (CDU) gibt unter Druck nach
» 12. Neue Landes-Erstaufnahmeanstalt auf der Schwäbischen Alb
» 13. Moslem schmeißt Mieter für “Flüchtlinge” aus ihren Wohnungen
» 14. Verbrecherjagd – Justiz und Politik gegen Polizei und Volk
» 15. Trierer Ortsvorsteher befürchtet Eskalation wegen „Belästigungen“
» 16. Drogen, Geld und Diebesgut sichergestellt
» 17. “Flüchtlinge” attackieren Anwohner und zerstören Unterkunft
» 18. Rektorin will, dass Schüler mit “Flüchtlingen” in Kontakt kommen
» 19. PI wirkt: Landrat will “Flüchtlinge” raus aus Großröhrsdorf
» 20. Stuttgart: Widerstand gegen Asylantenheim
» 21. 3000 Euro Luxus-Miete in Passau – Jobcenter zahlt!


Wenn auch Sie aus Ihrer Stadt Ähnliches zu berichten haben oder sie von einer Schule, Turnhalle, einem Hotel, Schloss etc. Kenntnis haben, das umfunktioniert wurde oder werden soll, schreiben sie an PI. Senden Sie uns Fotos mit Ortsangaben, wichtige Eckdaten des Asylheimes und ev. Quellhinweise. Wir werden die Um(Miss)stände bei ausreichendem Infomaterial veröffentlichen.




Rote Petra Pau verlinkt AfD mit Mordaufrufen

imageWas für infame Lumpen die Linken sind, zeigt aktuell wieder einmal die innen und außen rote Bundestagsvizepräsidentin Petra Pau. Erst beschimpfte sie die Leute, die in ihrem Wahlkreis Marzahn gegen ein Flüchtlingsheim demonstrieren, als „braune Rattenfänger“, darauf bekam sie nach eigener Aussage Morddrohungen. Überprüfen können wir das nicht, aber sie suhlt sich darin und fälscht mit Sicherheit auch die Zahlen nach oben. Dann gibt man einer dummen WELT-Journalistin ein Interview und – ganz nebenbei werden Pegida und AfD mit Mord in Verbindung gebracht:

Für Pau hat die Hetze eine neue Dimension. „Es geht hier nicht um meine Person, sondern um eine hochgefährliche Entwicklung, die sich auch in Bewegungen wie der Hogesa oder Pegida widerspiegelt“, sagte die Politikerin der „Welt“.

So einfach geht das! Linke Charakterschweine kennen sich bei Geschichtsfälschungen und fieser Propaganda eben bestens aus! Und die „Qualitätspresse“ macht eifrig mit!




ZEIT: „Große Nähe zwischen dem radikalen und normalen Islam“

IS-bDie Zeiten ändern sich. Die ZEIT offensichtlich auch: Vorgestern veröffentlichte sie den Artikel „Der Nahe Osten implodiert“ vom Nahost-Korrespondenten Martin Gehlen, der katholische Theologie studiert hat, derzeit in Kairo lebt und offensichtlich sehr islamkritisch denkt. Seiner Meinung nach hat der brutale Terror des Islamischen Staates „die schwerste Legitimationskrise des Islam in seiner modernen Geschichte ausgelöst“. Gehlen verortet die Wurzeln der IS-Gotteskrieger im Mutterland des Islam, Saudi-Arabien, wo IS-Rekruten „wie am Fließband“ produziert werden.

(Von Michael Stürzenberger)

Gehlen stellt bohrende Fragen zum Islam, die die ZEIT noch vor einigen Wochen niemals abgedruckt hätte:

Gilt das Tötungsverbot oder gilt es nicht? Sind Selbstmordattentäter Massenmörder oder Aspiranten für das Paradies? Ist das Abschlagen von Kopf und Gliedmaßen, das Auspeitschen bei religiösen Verstößen Lehre des Islam oder nicht? Warum ist der Eintritt in den Islam frei, der Austritt dagegen mit dem Tode bedroht? Warum werden Frauen im islamischen Personenstandsrecht bis heute diskriminiert? Warum dürfen Nicht-Muslime nicht nach Mekka und Medina? Warum dürfen Christen auf dem Boden von Saudi-Arabien, dem Ursprungsland des Islam, keine Kirchen bauen und noch nicht einmal Gottesdienst feiern? Ist Zwang in der Religion nun erlaubt oder nicht? Und wie hält es die islamische Doktrin mit der modernen Toleranz gegenüber Andersgläubigen oder Nichtgläubigen? Es gibt keine Instanz im Islam, die in der Lage wäre, darauf Antworten zu geben.

Islam-Instanzen wollen keine klare Antwort darauf geben, weil sie dann die Hosen herunterlassen müssten. Für jeden kundigen Islam-Aufklärer hingegen ist jede einzelne dieser Fragen sehr einfach zu beantworten. Wünschenswert wäre es, wenn die ZEIT demnächst noch den Mut aufbringen würde, dies auch abzudrucken. Gehlen lässt hingegen andere zu Wort kommen, beispielsweise den palästinensischen Moslem Ahmad Mansour:

„Die Islamisten haben im Prinzip nichts Neues erfunden. Sie haben schlicht die Inhalte des gängigen Islamverständnisses überspitzt und radikalisiert. Ihre Haltung zum Umgang mit „Ungläubigen“, ihre Haltung zur Umma, zur religiösen Gemeinschaft der Muslime, oder zur Rolle von Mann und Frau unterscheidet sich nur graduell, nicht prinzipiell. Die Basis ist die gleiche, beide, der Imam von nebenan und der IS-Ideologe, teilen miteinander viele Worte, Ängste, Tabus, Abwehrstrategien.“

Erstaunlich offene Worte eines Moslems, der Mitglied der Islamkonferenz ist. Einer der ganz wenigen, die nicht knallhart ihr islamisch legitimiertes Lügen, die Taqiyya, durchziehen. Vielleicht hat er eingesehen, dass sich die Wahrheit nicht mehr länger verbergen lässt: Der islamische Staat begründet sich nunmal exakt auf dem, was der Islam in Koran & Sunna fordert und der „Prophet“ Mohammed vorgelebt hat. Gehlen schreibt:

Und so verdankten die radikalen Strömungen ihre Gefährlichkeit nicht so sehr der Differenz zum „normalen“ Islam als vielmehr der Ähnlichkeit. Kein Wunder, dass angesichts dieser systematischen Unschärfe zwischen normal und radikal niemand mehr überzeugend erklären kann, wie das moralische Fundament des Islam und seine Anthropologie eigentlich aussehen. Herkömmliche Theologie und Koranausbildung sind den modernen Herausforderungen nicht gewachsen. Die Abgrenzungen zu der Gewaltbotschaft der Dschihadisten wirken halbherzig und nebulös. Eine breite innermuslimische Debatte zu den geistigen Wurzeln der Radikalen findet nicht statt. Und Millionen von Muslimen in Nahost tun mit Verweis auf die innere Pluralität ihrer Religion so, als wenn sie das alles nichts anginge.

Der saudische Obermufti brauchte geschlagene zwei Monate und erst eine wütende Ansage von König Abdullah über „die Faulheit und das Schweigen“ der Klerikerkaste, bis er IS öffentlich verurteilte und als „Feind Nummer eins des Islam“ abkanzelte. Zwei Jahre zuvor, im März 2012, dagegen hatte der 71-jährige Chefprediger des saudischen Hofes noch selbst in einer Fatwa gefordert, den Bau christlicher Kirchen auf der arabischen Halbinsel zu verbieten und bereits existierende Kirchen zu zerstören.

Gehlen zitiert auch deutsche Bischöfe, die sich jetzt ebenfalls so langsam aus der Deckung trauen und vorsichtig kritische Töne anschlagen, obwohl sie seit dem 2. Vatikanischen Konzil gegenüber dem Islam eigentlich auf kompromisslose Toleranz, totale Verständigung und unkritischen Dialog gebürstet sind und daher bisher den Kopf weisungsgemäß tief in den Sand steckten:

„Die überwältigende Mehrheit der friedliebenden Muslime muss sich der Frage stellen, welche Faktoren den beängstigenden Entwicklungen in der eigenen Religionsgemeinschaft zugrunde liegen“, forderten kürzlich sogar die deutschen Bischöfe, die normalerweise im Umgang mit dem Islam sehr behutsam agieren. „Nur auf Fehler, Versäumnisse und Schuld zu verweisen, die außerhalb der islamischen Kultur liegen, greift zu kurz.“

Der Islam ist am Ende einer 1400-jährigen Sackgasse angekommen. Die Lügen verfangen nicht mehr und das absurde Märchen von der „friedlichen“ Religion glauben immer weniger Menschen. Will diese Ideologie aus dem siebten Jahrhundert der arabischen Wüste nicht zu Beginn des 21. Jahrhunderts auf dem Schutthaufen der Geschichte enden, muss sie sich von allen gewalttätigen, tötungslegitimierenden, frauenverachtenden und unmenschlichen Bestandteilen glaubhaft und zuverlässig verabschieden. Dann bleibt vom Islam allerdings nicht mehr allzuviel übrig.

Der Artikel von Martin Gehlen hat in der Zeit 253 Kommentare bekommen, was das große Interesse am Thema dokumentiert. Die Aufklärung über den Islam ist nicht mehr aufzuhalten und kennt nur noch eine Richtung: Vorwärts.

Wir befinden uns am Anfang einer äußerst spannenden Entwicklung. 2015 wird das Jahr des öffentlichen Widerstandes, und diesmal gehen entscheidende Impulse von Deutschland aus. Wir können stolz auf die Dresdner sein, unbeugsame Menschen, die in der DDR-Zeit sehr sensibel gegenüber den Lügen der Staatspresse und der Einheitspolitiker wurden. Wem das Einmauern als „antifaschistischer Schutzwall“ verkauft wurde, glaubt auch nicht mehr das Märchen von der „Bereicherung“ durch Asylmissbraucher, unkontrollierte Zuwanderung und Islam. Und wem die eigene Stadt durch ein Kriegsverbrechen zerstört wurde, ist auch sehr hellhörig, wenn deutschlandhassende Linksfaschisten brüllen:

„Bomber Harris, do it again“

Die Dresdner werden sich weder von diesen Anti-Demokraten aufhalten noch sich ihre schöne Stadt widerstandslos von kriminellen Asylschmarotzern fluten lassen, die aus sicheren nordafrikanischen Ländern wie Tunesien hereinströmen, nicht wenige dort vermutlich Knastbrüder waren und hier mit Drogen dealen, Frauen belästigen, klauen sowie abgebrochenen Flaschen auf Polizisten losgehen.

Am Montag sind wir alle Dresdner!




Thüringer Mauermörder-Partei will Verfassungsschutz „reformieren“

Die rot-rot-grüne Landesregierung in Thüringen hält trotz Kritik aus anderen Bundesländern an der geplanten Reform des Verfassungsschutzes ohne V-Leute fest. Das machte Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke) am Freitag in seiner ersten Regierungserklärung nach seiner Amtsübernahme im Landtag deutlich. Die Abschaffung des V-Leute-Systems in seiner bisherigen Form sei eine Konsequenz aus den Verbrechen der rechten Terrorzelle NSU, sagte er… (Was er damit meint, ist klar. Nach Links wird gar nicht mehr ermittelt! Linke Lumpen und die Rote SA sind immer verfassungstreu, egal welche Verbrechen sie begehen!)