Die Missbildungspolitik der etablierten Parteien

Wolfgang EderEs scheint bald egal zu sein, wer schlussendlich das Sagen hat. Ob links oder rechts, schwarz oder rot, gelb oder grün; was in Sachen Bildung in den Bundesländern vor sich geht, mag sich in Nuancen unterscheiden. Das Ergebnis ist allenfalls partiell zufriedenstellend. Nun meldete sich Wolfgang Eder (Foto), Generaldirektor der Voestalpine AG, bei einem ORF-Interview zu Wort und schilderte deutlich, welch verheerende Fehlentwicklungen auch in Österreich die Zukunftschancen des Landes belasten: Frank Furter über die Missbildungspolitik der etablierten Parteien.

Die Schüler einer durchschnittlichen vierten Klasse in Deutschland können und wissen heutzutage weniger als vor 20 Jahren, meinte schon Thilo Sarrazin in seinem Bestseller „Deutschland schafft sich ab“. Jüngst legte seine Frau Ursula nach, und machte unter anderem in einem großen Focus-Interview auf die Missstände in der deutschen Bildungspolitik aufmerksam. Im Zentrum ihrer Kritik stand der zunehmend geringere Leistungsdruck an deutschen Schulen, der wohl seinen Ursprung im Kuschelkurs hiesiger Sozialpädagogik hat. Die wiederum bezieht ihre weltfremden Überzeugungen aus der im linken Lager üblichen „Leistungsphobie“, die sich bekannterweise nicht nur auf das Bildungssystem beschränkt, sondern eher wie ein sozialpolitisches Gesellschaftsexperiment daher kommt. Immerhin, wer Dummheit schon in frühen Jahren fördert, kann sich berechtigte Hoffnung machen, mit dummer Politik auch langfristig erfolgreich zu sein. So gesehen macht das alles Sinn, fatalerweise.

Wer nun meint, diese Fehlentwicklungen seien nur auf das deutsche Bildungssystem begrenzt, der irrt. Auch in Österreich – ebenfalls nicht mit Bodenschätzen in Hüllle und Fülle gesegnet – scheint die Politik auf vergleichbar frappierende Art und Weise den einzigen Rohstoff des Landes zu gefährden: die nachwachsende Intelligenz. Genaueres weiß Voestalpine-Generaldirektor Wolfgang Eder zu berichten, der sein Entsetzen in einem ORF-Gespräch mit klaren Worten zum Ausdruck brachte. Unter anderem sagte er dort:

Wir müssen tatsächlich die Lehrlinge in den ersten zwei Jahren in den Grundrechnungsarten und in der Grundgrammatik unterrichten. (…) Wir haben in den letzten zehn Jahren einen dramatischen Verfall der Bildung, der Ausbildung der Schulabgänger.

Wie eklatant die Missstände selbst in Österreich sind, immerhin ein Land, das für sein gutes Bildungssystem bekannt ist, zumindest im Vergleich zu vielen deutschen Bundesländern, verdeutlicht die folgende Aussage Eders:

Obwohl wir die zehn besten Prozent der 1200, 1500 nehmen, müssen wir diese schulischen Nacharbeiten machen. Das war vor zehn Jahren überhaupt noch kein Thema. Das heißt, dass wir im Grundschulbereich den Anschluss verlieren.

Zur Verdeutlichung kommt Eder auf den Spitzensport zu sprechen: wenn österreichische Skispringer „trainieren, trainieren, trainieren“, und an die Grenze des Machbaren gingen, um an der Weltspitze dabei zu sein, dann fasziniere das die Menschen. Wenn man dies jedoch im normalen Leben auch verlange, dann hieße es plötzlich: „Naa, das wolln mer net“. Der ganze Aufbau des Bildungssystems sei in einem derart schlechten Zustand, dass „man nur noch mit grundsätzlichen Veränderungen etwas erreichen kann“. Das jedoch könne nicht Vereinheitlichung heißen, sondern „Leistung“. Diesen Begriff stellte Eder deutlich in den Vordergrund, und fügte noch hinzu:

Wenn wir nicht für unsere jungen Menschen etwas tun, und wenn die nicht bald einmal eine Interessenvertretung bekommen, dann müssen wir uns, die ältere Generation, den Vorwurf gefallen lassen, die Zukunft der Jugend vermießt und vermasselt zu haben.

Das sind klare Worte, und wieder einmal ist es ein Vertreter aus der Wirtschaft, der sich traut, Klartext zu reden. Warum vergleichbar kritische Stimmen aus dem Munde von Politikern so außerordentlich selten sind, hatte in Deutschland zuletzt Thilo Sarrazin vorgeführt: Wer es wagt, der von oben diktierten Schönmalerei in etablierten Parteien zu widersprechen, hat bestenfalls nichts mehr zu melden, schlimmstenfalls ein Ausschlussverfahren am Hals.

Tendenziell mag in Deutschland der Eindruck entstehen, die Konservativen wüssten besser, wie Bildungspolitik gemacht wird, schließlich schneiden schwarz-regierte Länder wie Bayern und Baden-Württemberg bei Vergleichstest in der Regel besser ab. Im internationalen Vergleich jedoch reicht auch das nicht mehr zur Weltspitze. Vielmehr scheint sich Thilo Sarrazins Aussage selbst in Österreich zu bewahrheiten: die Leistungsfähigkeit der Schüler hat in den letzten Jahren und Jahrzehnten dramatisch abgenommen.

Damit legt die aktuelle Missbildungspolitik hüben wie drüben den Grundstein für die Armut von morgen. Denn Länder wie Deutschland und Österreich sind, das ist gemeinhin bekannt, von der Innovationskraft ihrer Volkswirtschaften geradezu abhängig. Diese jedoch werden ihr hohes Niveau nicht halten können, wenn der Leistungsdruck in Schulen – wie so vieles andere – auf dem Altar sozialpolitischer Ideale geopfert wird. Dabei scheint es kaum noch eine Rolle zu spielen, welche Parteien nun wie, wann und wo das Sagen haben. Das Ergebnis unterscheidet sich nur rudimentär – die Tendenz jedoch ist dieselbe: abwärts!

So lange Begriffe wie Leistung und Strebsamkeit negativ besetzt sind, wird sich an dieser Tendenz kaum etwas ändern. Tatsächlich scheint das Bildungssystem ein Spiegelbild des Werteverfalls in unseren Gesellschaften zu sein. Denn die Wahrheit ist: Wer raucht, säuft und kifft, wer als Minderjähriger Sex hat, dümmliche Musik mit banalen Texten hört, fremder Leute Eigentum beschmiert und gerne mal seiner Meinung mit Fäusten Nachdruck verleiht, gilt an vielen Schulen in deutschen und österreichischen Städten als cool, als stark, als toll, als angesehen. Wer sich jedoch schon im Kindesalter für Physik oder Mathematik interessiert, Bücher liest und Hausaufgaben macht, gilt bestenfalls als Außenseiter oder Streber – schlimmstenfalls sind solche Schüler gar die Prügelknaben der zunehmend verdummenden Mehrheit.

Das war schon so, als ein Frank Furter zur Schule ging. Und es ist wohl tatsächlich noch schlimmer geworden. Deutschland schafft sich ab. Und Österreich folgt – wie so oft – auf dem Fuße.




Der Iran-Versteher Mohammed El Baradei

Irans Präsident Ahmadinedschad mit Mohammed El BaradeiDer Aufstand in Ägypten ist seit langem geplant und die Rückkehr des Iran-Verstehers Mohammed El Baradei erfolgt drehbuchgemäß. El Baradei verbündete sich im Juni 2010 mit der islamistischen Muslimbruderschaft und den Linken in Ägypten zum Sturz Mubaraks.

(Von Schalk Golodkowski)

Der österreichische „Standard“ berichtete am 9. Juni 2010:

Friedensnobelpreisträger Mohamed ElBaradei hat sich für seine Reformkampagne in Ägypten die Unterstützung der offiziell verbotenen Muslimbrüder und mehrerer linker Gruppierungen gesichert. Der neue Hoffnungsträger der Opposition und frühere Chef der Internationalen Atomenergieorganisation sagte am Dienstagabend nach einem Treffen mit Oppositionellen aus dem linken Lager in Kairo: „Nach meinen Zusammenkünften mit Bürgern und meinen Gespräche mit den Angehörigen der verschiedenen politischen Gruppen bin ich mehr denn je überzeugt, dass das ägyptische Volk bereit ist für den Wandel.“ Sowohl die linken Aktivisten als auch die Muslimbrüder, mit denen er sich am vergangenen Samstag getroffen hatte, wollen sich an einer von ihm für die kommenden Monate geplanten Unterschriftenaktion für Reformen beteiligen.
[…]
Dem Westen hält ElBaradei vor, durch seine Unterstützung für autoritäre Regime im Nahen Osten den islamischen Extremismus zu fördern.

El Baradei, der mit einer Iranerin verheiratet ist, verhandelte als Chef der UN-Atomenergieorganisation (IAEA) fünf Jahre lang mit dem Iran, um 2008 festzustellen, dass die Verhandlungen gescheitert seien. Jedem Menschen von Verstand war von Beginn an klar, dass der Iran nie die Absicht hatte, sein Atomprogramm transparent zu machen und von der Entwicklung einer Atombombe Abstand zu nehmen. El Baradei aber tat so, als gebe es dazu eine Chance. Man darf sicher fragen, ob er nicht absichtlich dem Iran fünf Jahre Zeit verschafft hat, um das Atomprogramm ungestört weiterentwickeln zu können. Im Dezember 2008 erklärte El Baradei das Scheitern der Gespräche – und verlangte, dass man dem Iran endlich die Vormachtstellung in der Region geben solle, nach der er dürste:

Trotz aller Gespräche und der UN-Sanktionen gegen den Iran gebe es bisher keine Fortschritte, klagte der Friedensnobelpreisträger. „Wir haben uns nicht einen Zentimeter auf die Lösung des Problems hin bewegt“, sagte der 66 Jahre alte Diplomat aus Ägypten. „Ich glaube, bisher ist die Politik gescheitert“. Nun setze er auf neue internationale Verhandlungen unter der Führung der Obama-Präsidentschaft. „Er ist bereit, mit seinen Gegnern, Feinden, wenn Sie wollen, eingeschlossen dem Iran und auch Nordkorea, zu sprechen“, lobte el Baradei. Die Weigerung zu Gesprächen habe bisher die Probleme nur noch verschlimmert. Der IAEA-Chef plädierte für ein „großes Geschäft“ zwischen dem Westen und dem Iran, das Irans Rolle in der Region anerkenne und ihm „die Macht, das Ansehen und den Einfluss“ gebe, nach dem Teheran sich sehne.

Merke: Wenn man jemandem mit Verhandlungen nicht beikommt, muss man weiter verhandeln, darf ihn nicht mit Sanktionen erzürnen und sollte ihn unbedingt mit einer Führungsrolle belohnen. Auf solche Weisheiten hat die Welt gewartet. Merke weiter: Der Iran ist in den Augen von El Baradei offenbar nicht eines jener autoritären Regime, das der Westen nicht unterstützen sollte.

Nun hat sich die Muslimbruderschaft heute offiziell hinter El Baradei gestellt, er ist ihr Kandidat. Wohin Ägypten driften wird, ist – wieder – jedem mit gesundem Menschenverstand klar. Die EU hingegen überlegt noch. Mein Rat: Lasst sie machen, was sie wollen, macht die Schotten dicht, zahlt keinen Cent und liefert Militärgüter nach Israel. In zwei Jahren wird nachgeprüft, wo Ägypten steht und dann wird neu entschieden.


Video: Ägyptische Demonstranten wollen „Israel zerstören“

(Foto oben: Irans Präsident Ahmadinedschad mit Mohammed El Baradei)




Dänemark: Freispruch für Lars Hedegaard

Freispruch für Lars HedegaardHeute wurde der Vorsitzende der Gesellschaft für Pressefreiheit (Trykkefrihedsselskabet), Lars Hedegaard (Foto), in Kopenhagen vom Vorwurf des Rassismus freigesprochen. Hedegaard war nach dem „Rassismus“- Paragraphen § 266 b angezeigt worden, nachdem er im Dezember 2009 in einem Interview mit dem dänischen Blog Snaphanen unter anderem über Muslime sagte, dass „sie ihre eigenen Kinder vergewaltigen. Er höre das die ganze Zeit. Mädchen werden in muslimischen Familien von ihren Onkeln, Vettern oder deren Vater vergewaltigt.“

In den Tagen nach dem Interview hatte Hedegaard betont, dass seine Aussagen den Islam und nicht die Muslime meinen. Am 3. Dezember 2010 wurde der dänische Parlamentsabgeordnete Jesper Langballe wegen „Hassrede“ verurteilt – oder, wie der Richter des Amtsgerichts sich ausdrückte: „Rassendiskriminierung“. Langballe hatte Lars Hedegaard unterstützt.

Hedegaard ist sehr zufrieden mit dem Urteil: „Ich bin wohl der Erste, der freigesprochen wurde. […] Es ist klar, dass die, die mich angezeigt haben, darauf bestehen werden, dass ich nur aus formalen Gründen freigesprochen wurde. Aber das wusste der Ankläger ja schon die ganze Zeit. Trotzdem hat er die Anklage aufrechterhalten. Deshalb habe ich im Prinzip gewonnen. Es ist ein Sieg für die Meinungsfreiheit. […] Nicht zuletzt die eindrucksvolle Unterstützung durch Politiker der DF (dänischen Volkspartei) und vielen Prominenten im In- und Ausland haben geholfen.“

Das Gericht stellte fest, dass seine Aussagen über Muslime beleidigend seien, aber er hätte nicht gewusst, dass das Interview, das während einer Weihnachtsfeier stattfand, veröffentlicht werden würde.

(Zusammengefasste Übersetzung von Alster aus Jyllands Posten, Snaphanen und Trykkefrihed)




Kein Schweinefleisch an Monheimer Gesamtschule

Vertreter der Stadt, Arbeiterwohlfahrt, Schulleitung und Eltern haben für eine Gesamtschule im nordrhein-westfälischen Monheim ein neues Mensa-Konzept entwickelt, bei dem Schweinefleisch nicht mehr auf dem Speisezettel steht. Schüler und Eltern seien in der Vergangenheit mit den Bedingungen nicht zufrieden gewesen. „Aber das hat sich ja zum Glück geändert“, so der Vorsitzende der Elternvertretung, Rainer Franke.

» sekretariat@gesamtschule.monheim.de




Kirchenverbot für koptischen Bischof

Anba DamianAnba Damian (Foto), der Bischof der Koptisch-Orthodoxen Kirche in Deutschland, der hierzulande rund 6000 Mitglieder angehören, wollte in der evangelischen St. Thomas-Gemeinde in Bohmte bei Osnabrück einen Vortrag über die Geschichte und Verfolgungssituation seiner Kirche seiner Kirche in Ägypten halten.

Doch der Kirchenvorstand lehnte die Durchführung der Veranstaltung in ihren Räumen ab, weil man fürchtete, dass dadurch „der Religionsfrieden“ gestört werde – mit anderen Worten: die Wahrheit wurde verboten aus Angst vor dem Islam. Der Bischof sprach schließlich in einer Gastwirtschaft.

» Kopten ohne Grenzen: Fünfte Kolonne der Christenverfolger verweigern Bischof Gemeindesaal
» ZDF-Bericht mit Bischof Damian zum orthodoxen Weihnachsfest am 6. Januar 2011




BILD: Timke macht Miris zum Wahlkampfthema

Die BILD in Bremen bringt in ihrer heutigen Printausgabe einen bemerkenswerten Artikel über den Landtagsabgeordneten Jan Timke (Foto, 40, Bürger in Wut), welchen wir den PI-Lesern natürlich nicht vorenthalten wollen. Die BILD scheint nun anzuerkennen, dass die BIW als einzige politische Kraft in Bremen nicht müde wurden, die Themen auf die politische Agenda zu setzen, welcher sich die Altparteien längst verweigert haben.

In der heutigen Printausgabe der BILD Bremen ist zu lesen:

(Zum Lesen des Artikels bitte das Bild oder hier anklicken…)

» Bremen@bild.de

(Herzlichen Dank an Spürnase Jana S.)




17-Jähriger ersticht 20-Jährigen auf Vorabi-Feier

17-Jähriger ersticht 20-Jährigen auf Vorabi-FeierIn der Nacht zu Samstag kam es im nordrhein-westfälischen Soest während einer sogenannten VoFi-Party* zu einem tödlichen Messerstich auf einen 20-jährigen Deutschen. Beim Eintreffen der Polizei gegen 1.25 Uhr fanden sie Tim K. auf dem Gehweg liegend vor der Gaststätte „Anno 1888“. Er wurde laut ersten Informationen von einem 17-Jährigen mit einem Messerstich in die Herzgegend so schwer verletzt, dass er trotz der Erstversorgung durch einen Notarzt kurze Zeit später im Krankenhaus an inneren Blutungen verstarb.

Während die regionalen Zeitungen in ihrer Berichterstattung über die Herkunft des Täters keine Angaben machen, nimmt ein Soester Bürger in einem Augenzeugenbericht, den er uns heute Morgen per Email schickte, kein Blatt vor den Mund:

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich möchte Ihnen von einem Fall aus dem westfälischen Soest berichten. Hier ist in der Nacht von Freitag auf Samstag ein 20-jähriger Deutscher durch den Messerstich eines 17-jährigen Türken zu Tode gekommen.

Opfer und Täter sind sich auf einer Vorabi-Party eines hiesigen Gymnasiums begegnet. Den Bericht des Soester Anzeigers finden Sie hier.

Natürlich werden weder der Vorname des Täters und dessen Nachnamensinitiale, noch dessen Herkunft in dem Artikel erwähnt, auch im Polizeibericht fehlen diese. Im Kommentarbereich der Zeitung werden entsprechende Hinweise von Kommentatoren mit dem Verweis auf die „Netiquette“ regelmäßig entfernt.

Screenshot Soester Anzeiger
Screenshot Soester Anzeiger

Ich war Zeuge der Festnahme der Täter, der türkische Migrationshintergrund war unverkennbar. Festgenommen wurden vier türkisch/arabisch-stämmige Jugendliche, von denen einer nun in U-Haft sitzt, die anderen drei wurden freigelassen. Und muss ich noch darauf hinweisen, dass es sich bei dem Täter um einen „polizeilich nicht Unbekannten“ handelte, wie die Zeitung berichtet.

Ich wende mich an Sie, da Sie die Dinge beim Namen nennen. Und ich wende mich auch an Sie, weil wir hier in Soest nicht weiter wissen. Der tragische Tod des Jungen, der gerade seine Lehre beendet hatte, ist hier in Soest nur der (bisherige) Höhepunkt einer langen Entwicklung. Wenn man glaubt, türkisch-arabische Migrantengewalt wäre nur ein Problem von Großstädten, hat man sich gründlich getäuscht. Seit Jahren wächst in Soest die Gewalt, verzweifelte Aktionen der Stadtoberen (Verstärkung der Polizeikräfte, Einsetzen einer „Hilfstruppe“ mit Namen „Soest Protect“) haben nichts genutzt, die Gewalt in Form von Pöbeleien, Schlägereien und regelrechten Hetzjagden auf deutsche Jugendliche nachts in der Innenstadt nimmt immer weiter zu. Die Bürger appellieren regelmäßig an die Politik, sich dieses drängenden Problems anzunehmen, doch passiert ist, trotz einer (oder wegen einer?) CDU-Stadtführung nichts. Die Kommentartexte zu den Zeitungsartikeln geben die Stimmung in unserer Stadt teils ganz gut wieder.

Ausgangspunkt der Gewalt ist das „Neukölln“ von Soest: Die so genannte „Englische Siedlung“, nach Aussage des Bürgermeisters, der „am schnellsten wachsende Stadtteil in Soest“. Den Migrantenanteil muss ich nicht näher beschreiben, lokale Größe und lokaler Drogendealer ist ein Libanese (staatenlos, nicht abschiebbar) namens Azad, der natürlich nicht nur über ein ansehnliches Vorstrafenregister verfügt, sondern auch gerne „poetisches“ Liedgut von sich gibt (bei Youtube unter „Soest, Massaker“), Liedgut, das im Titel schon angibt, wo es demnächst lang geht für die angestammte Bevölkerung.

Soest ist, nein, Soest WAR einmal eine schöne, mittelalterlich geprägte deutsche Stadt, in die junge Familien gezogen sind, um hier friedlich zu leben. Was aus Soest wird, vermag, gerade nach der jetzigen Tat, niemand zu sagen. Man ahnt aber was kommen wird, wenn auch jetzt, wie immer und immer wieder zuvor, einfach nichts von Seiten der Politik passiert.

Entschuldigen Sie, wenn ich Ihnen unter einem Pseudonym schreibe, ich kann es mir nicht leisten, meinen Namen veröffentlicht zu sehen.

Ich, und viele betroffene Bürger meiner Heimatstadt, würden sich allerdings freuen, diesen Artikel veröffentlicht zu sehen.

Gezielte tätliche Übergriffe muslimischer Jugendlicher auf Abiturienten sind längst keine Seltenheit mehr. Vor zwei Jahren erstach ein Kosovo-Albaner bei einer VoFi-Party im hessischen Mörfelden-Walldorf einen 18-Jährigen. Im Dezember 2007 gab es bei einer Vorabi-Feier des Kardinal-Frings-Gymnasiums in Bonn-Oberkassel erhebliche Gewalttätigkeiten mit Messerbedrohungen muslimischer Jugendlicher gegen die Abiturienten (PI berichtete hier und hier). Damals zeigte der Bonner General-Anzeiger indirekt Verständnis für die Tat der jugendlichen Migranten (Rechtschreibfehler übernommen): „Immer größer, immer teurer, immer spektakulärer müssen Abitur-Feten, die sich aus dem Erlös der Vorabi-Feten finanzieren, nicht sein. Dass “Sich-Selbst-Feiern” mit Glamour und Glanz im Stile Hollywoods hat zu solchen Erscheinungen wie in Oberkassel geführt. Wer so handelt, riskiert Neid. Und der kann letztlich zu handgreiflichen Auseinandersetzungen führen.“

Deutschland schafft sich ab…

UPDATE: Der Soester Anzeiger bestätigt inzwischen, worüber PI längst berichtete. Bei dem 17-jährigen Tatverdächtigen handelt es sich um einen Vorbestraften mit türkischer Abstammung.

Video über die Verhältnisse in Soest:

» E-Mail: internet@soester-anzeiger.de


*VoFI-Partys (Vorfinanzierungspartys) werden von den zukünftigen Abiturienten veranstaltet, um für die Finanzierung der Abifeierlichkeiten wie Abiturball, Abiturfestschrift usw. eine finanzielle Rücklage zu erwirtschaften.




Verkehrsunfall mit den Miris

Wir haben schon häufig über die haltlosen Zustände in Bezug auf die Familienclans der Mhallamiye-Kurden in und um Bremen berichtet. Wie zügig man selbst persönlich Betroffener wird und einem niemand hilft, musste jetzt Bettina C. feststellen, die in einen Unfall mit den Miris verwickelt wurde.

Der Bremer Landtagsabgeordnete Jan Timke (Bürger in Wut) hatte erst kürzlich dem Cicero in die Feder diktiert: „Polizei und Justiz haben Angst“. Klingt unglaublich, scheint aber bei einer Polizei ohne jedweden Rückhalt von Politik und Justiz genau so zu sein – insbesondere, wenn man folgende „Geschichte“ aus dem Leben liest.

Der Weser-Kurier berichtet:

Eingeschüchterte Bremer Autofahrerin fühlt sich von ihrem Unfallgegner bedroht und von Achimer Polizeibeamten im Stich gelassen

Große Sorgen nach einem kleinen Unfall

Achim. „Ich habe immer noch Angst ohne Ende“, sagt Bettina C. Vor ein paar Wochen hatte sie einen kleinen Unfall in der Achimer Innenstadt. Ihr Unfallgegner – das erfuhr sie allerdings erst am Tag darauf – ist ein Mitglied der polizeibekannten Familie M.. Von den Unfallgegnern fühlte sich Bettina C. bedroht, von der Polizei nicht beschützt. Im Gegenteil: Sie hatte das Gefühl, die Polizei wolle sich aus der Sache am liebsten heraushalten.

Ein junges Mitglied der libanesischstämmigen Familie M. aus Oyten rutschte zwei Tage vor Silvester auf schneeglatter Fahrbahn in das Auto von Bettina C.. Sie rief die Polizei und verschanzte sich bis zum Eintreffen der Beamten in ihrem Wagen, denn die vier Insassen aus dem gegnerischen VW Golf attackierten die 47-Jährige verbal.

„Ach, der blaue Golf, alles klar“, sagten die Polizeibeamten, die im Streifenwagen am Unfallort in der Fußgängerzone eintrafen, erinnert sich Bettina C.. Den Beamten war offenbar sofort klar, wen sie vor sich haben. Im Beisein der Polizei setzten Bettina C. und ihre Unfallgegner ihren Schlagabtausch fort. Sie wolle eine Anzeige wegen des Kratzers an ihrem Auto, forderte sie. Es gäbe keinen Schaden, stellten die Beamten fest und schrieben es so auch später in ihr Protokoll.

Die Streifenwagenbesatzung habe sehr wohl einen Schaden festgestellt und ihn auf 100 bis 300 Euro geschätzt, bleibt Bettina C. bei ihrer Darstellung. Und nicht die Polizisten hätten sie auf die Möglichkeit der nachträglichen Kontrolle durch eine Werkstatt hingewiesen, sondern sie habe angekündigt, ihr Auto in einer Werkstatt begutachten zu lassen, korrigiert C. die Polizei in der Beschreibung des Hergangs.

Sie solle die Angelegenheit privat mit dem Unfallgegner regeln, empfahlen ihr die Beamten. Dann werde der junge Fahrer in der Versicherung nicht hochgestuft, er habe erst seit zwei Tagen seinen Führerschein. Die Bremer Dozentin fühlte sich von den beiden Polizisten mehr und mehr bedrängt.

Seine Beamten hätten sich korrekt verhalten, stellt sich Jörg Wesemann vor seine Kollegen. Der Leiter des Polizeikommissariats Achim zeigt großes Verständnis, dass für Bettina C. das Geschehen sehr unangenehm gewesen sein muss. Die Situation sei aufgeheizt gewesen, hatten ihm seine Kollegen berichtet, wobei die jungen Leute in dem typischen Imponiergehabe, „wie wir es von der Familie kennen“, sowohl gegenüber der Frau als auch seinen Beamten aufgetreten seien. Im Tonfall hätten sich die Frau und das Quartett aber nichts geschenkt, so Wesemann.

Ob sie Alkohol getrunken habe, Tabletten nehme oder einen Joint geraucht hätte, wollten die Beamten von C. wissen, die im Laufe des Geschehens immer nervöser wurde und das Gefühl bekam, von den Polizisten (mittlerweile war ein zweiter Streifenwagen eingetroffen) weder ernst genommen noch beschützt zu werden. Im Gegenteil: Sie fühlte sich von den Beamten den Männern gegenüber ausgeliefert.

Tags darauf bestätigte sich für C. das ungute Gefühl: Von ihrem Versicherungsvertreter erfuhr sie ein paar Fakten zur Familie M.. Bettina C. folgte seinem Ratschlag und betraute ihre Anwältin mit dem Fall. Die Großfamilie M. gehört zu den Mhallamiye, einer arabisch sprechenden Minderheit aus der Türkei und dem Libanon. In Bremen und Umgebung leben rund 2600 Menschen, die zu den Mhallamiye zählen. Mehr als die Hälfte von ihnen ist in den Akten der Polizei schon einmal als Tatverdächtiger aufgetaucht.

Von ihrer Autowerkstatt bekam Bettina C. einen Kostenvoranschlag für die Reparatur: 600 Euro. Ein paar Tage später, so sagt sie, kam ein Anruf von dem Unfallgegner. 600 Euro seien viel zu viel, das werde er nicht akzeptieren, habe er sie beschimpft. Wenige Minuten, nachdem sie den ungebetenen Anruf per Knopfdruck beendet hatte, habe sie ein gewisser Günter angerufen: Er kenne sie von der Arbeit her, und er werde sie dort treffen. Sie kenne keinen Günter, sagt die Bremerin, die einen Zusammenhang mit vorangegangenen Anruf vermutete und sich eingeschüchtert fühlte.

Die Polizei habe sie im Stich gelassen, ist Cs. Eindruck Als sie ein paar Tage nach dem Unfall zum Revier in Achim geht und bittet, dass der Unfall nachträglich aufgenommen wird und sie gegen die beiden Polizisten eine Dienstaufsichtsbeschwerde („Die können mir doch nicht raten, den Unfall persönlich zu regeln, wenn es sich um solche Leute handelt“) loswerden möchte, wird ihrem Wunsch nicht gefolgt, sagt C..

Stimmt nicht, wehrt Jörg Wesemann die Vorwürfe ab. Der Kostenvoranschlag der Werkstatt habe nachträglich aus einem Verkehrsereignis einen Unfall gemacht. Das sei ein ganz normales Verfahren. Inzwischen sei die Ordnungswidrigkeit an den zuständigen Landkreis gemeldet worden, den Unfallparteien seien die entsprechenden Anhörungsbögen zugeschickt worden. „Das Verfahren ist völlig korrekt gelaufen“, so Wesemann. Warum der zweite Streifenwagen vor Ort war, wisse er nicht, sagt Wesemann. Möglicherweise sei er nur zufällig dort aufgetaucht, vielleicht habe ihn die Besatzung des ersten Teams aber auch vorsorglich angefordert. Denn aus Erfahrung wisse die Polizei, dass solche Situationen eskalieren können.

Der finanzielle Aspekt des Unfalls ist für Bettina C. inzwischen erledigt:“Die Versicherung hat gezahlt.“ Doch das Verhalten der Achimer Beamten macht ihr nach wie vor zu schaffen. Rückendeckung bekam sie von Bremer Polizisten. Sie wären mit der Situation ganz anders umgegangen, hätten sie ihr gegenüber geäußert.

Mehr zum Thema „Rückendeckung bekam sie von Bremer Polizisten. Sie wären mit der Situation ganz anders umgegangen, hätten sie ihr gegenüber geäußert“ kann man hier nachlesen…

(Spürnase Gitta S.)

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