Gauck: In Deutschland alles so toll wie nie zuvor

gauck-zitat-oktober-2016Noch fünf Monate Gauck. Noch fünf Monate wundersame Gleichnisse, Fabeln und Predigten. In großer Vorfreude auf die Weihnachtsansprache hat PI sich die aktuelle Themenpalette des Bundespräsidenten angesehen.

Das immanent wichtigste Thema der letzten und kommenden Jahre zuerst und zualleroberst:

Gauck forderte die gemäßigten Muslime auf, sich stärker zu organisieren und einen „europäischen Islam“ durchzusetzen. „Ich will das noch sehen“, sagte er.

Allah wird ihn unsterblich machen!

Die Zugehörigkeit zu einer christlichen Kirche ist nach Ansicht von Bundespräsident Joachim Gauck keine Voraussetzung für das höchste Staatsamt. Er wolle auch einen Muslim als Bundespräsidenten nicht ausschließen, sagte Gauck in einem Gespräch mit dem Evangelischen Pressedienst (epd). Das gleiche gelte für Angehörige anderer Religionen oder Nicht-Gläubige. Bei der aktuellen Kandidatensuche der Parteien für die Bundespräsidentenwahl im nächsten Jahr wurde der Schriftsteller Navid Kermani, der Muslim ist, genannt. Gauck sagte auch, es sei für ihn „unerheblich“, ob seine Nachfolgerin oder sein Nachfolger evangelisch oder katholisch sein wird. Die Bundespräsidenten in der Vergangenheit waren mehrheitlich Protestanten. (Jesus.de)

Es ist tatsächlich unerheblich, ob der der nächste Bundespräsident katholisch wie Wulff, protestantisch wie Gauck oder islamisch wie Kermani ist. Es kommt eh alles auf’s Gleiche raus. Fremdschämen bis zum im Boden versinken sind wir mittlerweile gewohnt.

„Als ich jung war, erste West-Besuche machte, da war das trés chic, Deutschland durfte man da gar nicht sagen, das war also ganz unmodern, das können Sie sich gar nicht vorstellen, aber ich kam bei meinen ersten Besuchen in Hamburg an: Ich bin ja auch ein Deutscher und so weiter, wollte man als Ossi auch so ein bisschen sagen, das man dazu gehört und da haben sie gesagt, wir fühlen uns als Hamburger und Europäer. Oh sage ich, das sind aber fortschrittliche Menschen.“ (Deutschlandfunk)

Erster Westkontakt und schon war Gauck linksgrün umerzogen. Ja, Himmiherrgottsakramentzefix warum denn ausgerechnet nach Hamburg? Satans Wege sind unergründlich. Wer heute nach Hamburg kommt, kriegt ein fortschrittliches „Ey Alder, nix Deutscher – isch Türke und Muslim“ zu hören.

„Die Wissenden alleine haben noch keine Garantie, dass sie nicht zu Zynikern werden. Oft erscheint uns die Problemfülle so groß, das eine Bereitschaft daraus zu fliehen entsteht. Wir sprechen dann von Eskapismus.“ (Deutschlandfunk)

Warum spricht er nicht von Flüchtlingen im eigenen Land? Das Wort ist wohl zu edel für diejenigen, denen mit Blick auf die Eskapaden der Politiker nichts als Zynismus bleibt.

Nach den Beschimpfungen von Spitzen des Staates bei den Feierlichkeiten zum Tag der Deutschen Einheit in Dresden sieht Bundespräsident Joachim Gauck Grenzen im Dialog mit sogenannten Wutbürgern. Die Kultur des Diskurses sei verlassen, „wenn Leute hasserfüllt und aggressiv zum Ausdruck bringen, dass Politiker ganz generell Abschaum sind“, sagte das Staatsoberhaupt in einem Gespräch mit der Nachrichtenagentur epd.

Andersdenkenden werde nicht mit dem Argument begegnet, sondern teilweise mit Bosheit und Hass. Die dahinterliegende Wut passe aber nicht zu den Verhältnissen in Deutschland, sagte der Bundespräsident. Das Land sei geprägt von Rechtssicherheit, stabilen Institutionen, sozialer Sicherheit, Demokratie und der Freiheit jedes Einzelnen, „so wie wir es niemals zuvor in Deutschland hatten“. (Welt)

Das Deutschland der Rechtssicherheit, Demokratie und Freiheit jedes Einzelnen hat Gauck niemals kennengelernt. Oder hat er vor der Machtübernahme der Euro-Junta im Westen gelebt? Um genau zu sein: Den Westen hätte Gauck gar nicht gesehen, hätten sich die Demonstranten in der DDR an Dialoganweisungen ihrer Obrigkeit gehalten. Wer in Zeiten der DDR2.0 von Rechtssicherheit, Stabilität und Freiheit schwadroniert, für den war Dresden am 3. Oktober 2016 noch nicht laut genug.

Dass besonders im Osten Deutschlands viel Unmut über die derzeitige Situation zu vernehmen ist, erklärt Gauck mit zwei nicht identischen politischen Kulturen im wiedervereinigten Deutschland. Im Osten befinde sich ein Teil der Gesellschaft noch in einem Veränderungsprozess, sagte er. (…) In mehreren Jahrzehnten habe sich in der Bundesrepublik ein „echtes Bürgerbewusstsein in einer Bürgergesellschaft“ entwickelt. Der Osten habe diesen Prozess lange nicht mitmachen können. „Gerade deshalb sind dort die Freiwilligen und Engagierten besonders zu loben“, betonte der Bundespräsident. (Welt)

Hauptsache, die Freiwilligen und Engagierten im Osten machen kein großes Geschrei. Demokratie bedeutet Demut vor dem Westen, den niemand besser kennt, als der amtierende Bundespräsident. Amen.

Er verwies auf die frühen Auseinandersetzungen in der alten Bundesrepublik, an den Streit um die Wiederbewaffnung, die Westbindung, den RAF-Terror. „Das war teilweise beunruhigender und bedrückender als die gesellschaftlichen Verhältnisse in unserem Land heute“, sagte er. (Welt)

Heute machen alle brav bei der Landjugend mit…


Verzeichnis der Predigten:

  • Gauck: Mörder brauchen Zukunftsperspektiven 22.7.2016
  • Gauck: Die Eliten sind gar nicht das Problem – die Bevölkerungen sind das Problem 22.6.2016
  • Joachim Gauck nennt AfD-Mitglieder „Dödel“ 28.5.2016
  • Der Gauckler in Bergisch-Gladbach: „Die Bürger dürfen ihr Maul aufmachen!“ 13.11.2015
  • Gaucks Kriegserklärung an das deutsche Volk II 4.10.2015
  • Gaucks Kriegserklärung an das deutsche Volk 3.10.2015
  • Gauck fühlt sich mit Ramadan verbunden 17.7.2015
  • Gauck will „Wiedergutmachung deutscher Kriegsverbrechen in Griechenland“ 2.5.2015
  • Gauck: „Fürchtet Euch nicht!“ 25.12.2014
  • Bundes-Gauckler will Krieg 1.9.2014
  • Gauck schämt sich mal wieder für Deutschland 5.8.2014
  • Gauck fordert mehr Asyl-Einsatz der Deutschen 30.6.2014
  • Gauck will keine Nationalstaaterei 27.6.2014
  • Bundesgauckler fordert noch mehr Verständnis für Zuwanderer 22.5.2014
  • Ist Gauck eine „Zumutung“ für die Christen? 16.5.2014
  • Bundes-Gauckler preist Türkei als Vorbild 28.4.2014
  • Die unverschämte Gauck-Rede in der Schweiz 11.4.2014
  • Gauck für alle offen und nicht ganz dicht 20.3.2014
  • Gauck weinte in Griechenland, warum nicht in Chemnitz? 8.3.2014
  • Bundes-Gauckler will Einsatz in Zentralafrika 5.3.2014
  • Gauck in Indien: „Wir haben Platz in Deutschland“ 8.2.2014
  • Bundesgauckler will mehr Flüchtlinge 24.12.2013
  • Gaucks Fatwa-Fauxpas 29.11.2013
  • Video: Gauck würdigt islamische Theologie 28.11.2013
  • Zigeuneronkel Gauck in Mannheim 8.11.2013
  • Gauck ist froh, dass AfD nicht im Bundestag ist 23.10.2013
  • Gauck will mehr Migranten in der Politik 25.8.2013
  • Gauck grüßt zum Ende des Ramadan 2013 8.8.2013
  • Bundespräsident Gauck fördert Bigamie 26.7.2013
  • Gauck fordert Solidarität mit Flüchtlingen 15.7.2013
  • Gauck: Die Feigheit, die ich meine 18.6.2013
  • Gauck und sein links-islamisches Beraterumfeld 4.3.2013
  • Gaucks mohammedanische Patenkinder 7.2.2013
  • Gauck beschwert sich über „Braune Briefe“ 25.1.2013
  • Gauck: Zuwanderer als Bereicherung sehen 15.1.2013
  • Gaucks verlogene Weihnachtsansprache 24.12.2012
  • Gauck unterzeichnet ESM-Vertrag 27.9.2012
  • Gauck grüßt zum Ende des Ramadan 18.8.2012
  • Anti-Sarrazin-Hetzerin wird Gauck-Sprecherin 6.7.2012
  • Gauck: Muslime gehören zu Deutschland 31.5.2012
  • Was uns an Gaucks Antrittsrede missfällt 23.3.2012
  • Gauck-Nominierung: Merkel tobte 21.2.2012
  • Wird Gauck-Nominierung eine Gefahr für Merkel? 4.6.2010